Der Spreewald mit einer Kahnfahrt und seinen Sehenswürdigkeiten

Der Spreewald trägt mit Stolz den Titel UNECO-Biosphärenresevat Spreewald. Denn auf einer Fläche von circa 475 km² befinden sich 1575 Kilometer lange Fließe und davon sind 267 km beschiffbar. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts begonnen, die ersten Stauanlagen zu errichtet. Damit der Wasserpegel geregelt wird und es zu einer guten Ernte von Gurken und verschiedenen Gemüsen kommen kann. In der letzten Eiszeit entstanden die Sandinseln des Spreewaldes, so wuchsen die Kiefern, Birken, Eichen, Linden, Erlen und Weiden. Im 2. Jahrhundert siedelten sich die ersten germanischen Stämme an, bis sie im 5. Jahrhundert weiter zogen. Mit der großen Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen die ersten Slawen, welche den Spreewald zu einer Naturlandschaft entstehen ließen. Heute leben circa 60000 Sorben in Brandenburg und Sachsen.

Gewürzgurken Rabe direkt Verkauf ab Werk

Wer gerne eingelegte Gurken essen möchte, ist hier genau richtig. Denn im Geschäft zur Kräuterhexe werden diese tolle verschiedene Sorten wie zum Beispiel Senfgurken, Gewürzgurken, Pfeffergurken, Knoblauchgurken, Chiligurken, saure Gurken und andere verschiedene Sorten angeboten. Oder auch frisches Sauerkraut ab Werk vom Spreewaldrabe verkauft. Und es werden in verschiedene Größen an Gläsern angeboten. Im vorderen Bereich gibt einen Imbiss mit Sitzmöglichkeiten, welcher lässt zum Verweilen einlädt.

Kräuterhexe Gewürzgurken Spreewald

Gurkenmeile am großen Hafen in Lübbenau und eine Kahnfahrt nach Lehde

Am großen Hafen von Lübbenau befindet sich die Gurkenmeile, wo man diverse Gurken probieren und kaufen kann.

Neben der Spreewaldgurken ist der Spreewald auch für die Kahnfahrten bekannt. Da wir schon öfters in dieser Region waren haben wir uns diesmal für eine 3 – stündige Tour entschieden, welche nach Lehde führte. Wir starteten in Lübbenau aus auf den Kanälen vorbei an Buchen, Eichen und Wiesen bis nach Lehde. Auf der gesamten Tour erhielten wir Informationen über dem Spreewald und seine Fliese.

Auf den zahlreichen Inseln befinden sich auch Rehe, Wildschweine, Biber und wenn man Glück hat, sieht man Nutrias.

Lehde ist ein Ortsteil von Lübbenau, dieser Ort erreicht man über die Fliese oder mit dem Fahrrad. Wir besuchten das Freilichtmuseum in Lehde, so kann man das Leben aus dem 19-Jahrhundert kennenzulernen, wie einst gelebt und gearbeitet wurde. Bis es mit dem Kahn zurück nach Lübbenau ging.

Diese hatten wir bereits vor ein paar Jahren unternommen und hatten diese tolle Fahrt genossen und waren sehr entspannt. Sowie gibt es auch die Schleusentour und eine Kahnfahrt bei Sonnenuntergang. Für diese Tour sollte man sich anmelden und so starteten wir um 19,30 Uhr für eine 2 – stündige Tour auf den Kanälen des Spreewaldes.

Eine Besonderheit ist auf den Kanälen, dass die Müllabfuhr, die Post, die Feuerwehr auf den Booten erledigt wird.

Das kleine Örtchen Leipe ist ein Ort für die Naturliebhaber, denn dieses kann man über die Kanäle oder mit dem Fahrrad am besten besuchen. Es gibt nur wenige Häuser und Einwohner, dafür Wiesen und Wälder.

Spreewaldmuseum Lübbenau

Mitten in der Stadt Lübbenau befindet sich das Spreewaldmuseum am Topfmarkt mit seinem auffälligen Gebäude des Torhauses. Dieses Gebäude war einst einmal ein Rathaus, königliches Amtsgericht, Gefängnis und Polizeistation.

Spreewaldmuseum

Und heute befindet sich das Spreewaldmuseum darin, es werden verschiedene Dinge ausgestellt, wie einst die Kaufläden gewesen sind. Es wird auch ein Zelturlaub präsentiert oder ein Ferienlager, so wurde ich wieder in die damalige Zeit zurück versetzt. Denn ich wuchs in der ehemaligen DDR auf, bis ich 1991 nach Bayern zog. Im Museum wird eine Lokomotive und Waggon aus vergangenen Zeiten präsentiert.

Der Bismarckturm in Burg

Es ging zu einem kleinen Abstecher nach Burg, dort befindet sich der Bismarckturm auf dem Schloßberg mit einer Höhe von 28 Metern. Dieser wurde 1915-1917 zu ehren des Otto von Bismarck erbaut und heute kann man den Turm besichtigen und besteigen. Dieser Turm ist täglich von 10-18 Uhr geöffnet.

Bismarchturm

Freilichtmuseum in Dissen

Da im Spreewald einst die Sorben gelebt haben und jetzt noch ein paar einzelne Gruppen wohnen. Bietet es sich an, das Heimatmuseum mit dem Freilichtmuseum zu besuchen.

Spreewald
Freilichtmuseum in Dissen

Hier ist ein Museum der Sorben, wie sie einst gelebt haben, ziemlich unscheinbar sah es von außen aus direkt neben der Kirche. Als erstes geht man durch das Kassengebäude, man folgt dem Weg, bis man zu diesem Freilichtmuseum angelangt ist. So findet man verschiedene alte Gebäude, wie einst die Sorben gelebt haben. Es wird durch die Mitarbeiter gezeigt, wie ein Handwebstuhl funktioniert und wie die verschiedene Farben hergestellt werden. Zum anderen werden verschiedene Instrumente präsentiert.

In dieser Region befinden sich zahlreiche Störche.

Schinkelkirche und die Holländerwindmühle in Straupnitz/spreewald

Noch bevor man in die Ortschaft Straupitz aus Richtung Burg kommt, sieht man schon die besondere Kirche. Denn diese evangelische Kirche mit ihrem Doppelturm ist sehr auffällig. Die Kirche wurde durch Karl Friedrich Schinkel erbaut, aus dem Grunde ist sie auch unter Schinkelkirche bekannt.

Schindelkirche Straupitz Spreewald
Schinkelkirche

Weiter ging es zu der letzten produzierenden Dreifachwindmühle in Europa mit Mahl Säge Öl Mühle.

Windmühle

Wo einst eine hölzerne Bockwindmühle stand, im Jahre 1850 wurde die Holländerwindmühle erbaut. Im Jahre 1885 wurde das Sägewerk und 1910 die Ölmühle angebaut. Später, 1923, wurde durch einen Blitzeinschlag die Flügel zerstört und dadurch diese Mühle auf Elektrobetrieb umgestellt. Nach der Stilllegung erfolgte Jahr 1994 die ersten Restaurierungsarbeiten, so wurden die Säge- und Ölmühle wieder hergestellt. 2001/2002 Erfolgte der ganze Komplex, saniert der Mühlenturm und erhielt eine neue Haube und Flügel, die Maschinen wurden General überholt. Seit 1984 steht die Holländermühle unter Denkmalschutz.

Heute kann man diese Mühle besichtigen, wie zum Beispiel das Leinöl hergestellt wird. Im Mühlenturm befindet sich die Kornmühle, und man sieht das Sägewerk. Am Tag unseres Besuches lief die Windmühle mit Windkraft.

Ein typisches Ostdeutsches Gericht ist Kartoffeln mit Quark und Leinöl, welches in Straupitz kaltgepresst wird.

Doppelkirche in Vetschau

In der kleinen Gemeinde Vetschau befindet sich eine Kirche der besonderen Art, denn es sind 2 evangelische Kirchen in einer Kirche. Die Besonderheit ist, dass es nur einen Glockenturm gibt. Wir sind über eine Seitentüre als Erstes in den Wendisch-Kirchenraum eingetreten und an der Stirnseite des Altares ist der Übergang in die deutsche Doppelkirche.

Doppelkirche Vetschau

Slawendorf Raddusch

Ein Besuch im Slawendorf in Raddusch, dieses liegt idyllisch am Kahnsdorfer See. Es werden von Raddusch Fahrten angeboten mit der Rumpelkiste, diese fahren stündlich vom Naturhafen Raddusch zur Slawenburg. In der Slawenburg befindet sich eine Ausstellung, welche Hilfsmittel einst die Bewohner der Region hatten. Und in der Sonderausstellung wird gezeigt, wie einst der Tagebau verlief.

In den Sommermonaten finden in der Slawenburg verschiedene Musikveranstaltugnen statt.

Slawenburg Vetschau Spreewald

Übernachtung

Wir Übernachtenden in Lübbenau LEAG Konferenzcenter Schulungs- und Tagungshotel im Spreewald 26 Straße des Friedens. Dieses liegt etwas am Rande dieser Stadt, da wir mit dem Auto unterwegs sind, störte uns dies nicht. Wir hatten ein Zimmer in der 2. Etage im Nebengebäude und wir hatten das Frühstück mit gebucht.

Gaststätten für diese Regin gibt es hier

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