Wer träumt denn nicht von einer Kreuzfahrt? So eine wunderbare gemütliche Flusskreuzfahrt unternahmen wir zum ersten Mal, sonst waren wir mit einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik, der Adria und am Nordkap unterwegs gewesen.
Und diesmal wollten wir gerne auf der Donau mit der A-Rosa dem Flusskreuzfahrtschiff eine Reise unternehmen.

Wir starteten in Engelhartzell und fuhren nach Konstanza am Schwarzen Meer. Die Donau fließt durch 10 Länder. Das längste Stück der Donau fließt durch Rumänien. Und die Donau trennt Rumänien und Serbien, bis sie im Schwarzen Meer mündet.
Jetzt fragt ihr bestimmt, warum wir die Kreuzfahrten so gerne unternehmen?
Für uns ist es das Schönste, wenn wir mit unserer Unterkunft unterwegs sind. So können wir viele verschiedene Städte besichtigen, ohne die Koffer ein- und auszupacken zu müssen. Man sieht die Landschaft langsam an einem vorbeiziehen. Denn das Schiff fährt gemütlich dahin und es ist sehr geruhsam. Wer möchte auch gerne erleben, wie ein Schleusenvorgang vonstattengeht?
Inhaltsverzeichnis
- Das Schiff
- Die Anreise
- Engelhartszell
- Wien Besichtigung des Donauparkes
- Budapest
- Kalocsa
- Mahács
- Belgrad
- Passage Eisernes Tor
- Rousse
- Giurgiu
- Cernavoda
- Ein Stadtbummel durch die Altstadt von Konstanza
- Oltenita
- Spätabendliche Passage Budapest
- Donji Milanovac
- Novi Sad
- Ein Spaziergang durch Vukovar
- Mohàcs
- Stadtbummel durch Bratislava
- Besichtigung der Gemeinde Melk
Das Schiff
Bei einer Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Riva gibt es 100 Außenkabinen. Wo bis zu 242 Passagiere befördert werden können. Für mobil eingeschränkte Personen sollte daran gedacht werden, dass auf diesem Schiff kein Aufzug vorhanden ist. Auf Deck 2 gibt es die Kabinen mit Fenster, was für uns sehr praktisch war. Das untere Passagierdeck ist etwa auf Höhe der Wasserhöhe und es kann vorkommen, wenn Wellen kommen, spürt man diese an den Fenstern. Auf Deck 3 befinden sich weitere Kabinen sowie die Rezeption, der Spa-Bereich und der Fitnessraum. Sowie eine Bar im Bug und das Restaurant in Richtung Achterdeck. Im 4. Deck befinden sich das Sonnendeck mit einem kleinen Poll sowie das Führerhaus, welches bei niedrigen Brücken runtergefahren werden kann.

Im Restaurant gibt es leckeres Essen aus verschiedenen Regionen, die wir durchquert haben. Es ist schon eine hervorragende Leistung, wie der Ablauf auf einer Flusskreuzfahrt verläuft.
Wir hatten das Glück und konnten eine Schiffsbesichtigung machen. So erfuhren wir, wie viele Mitarbeiter auf dem Schiff es sind: 58 Leute aus 11 Nationen. Sowie 3 Kapitäne, die sich alle paar Stunden abwechseln. Und 1 Matrose für alle Fälle mit auf der Brücke. Man glaubt gar nicht, wie man in so einer kleinen Küche alle diese wunderbaren Speisen zubereiten kann.
Die Anreise
Unsere Anreise erfolgte mit dem PKW aus Schärding nach Engelhartszell; so hatten wir einen schönen Blick auf die Donau und die Ortschaft Engelhartszell. Im Vorfeld haben wir bei Clever-Parken einen Parkplatz reserviert. Die Bezahlung wurde direkt bei der Ankunft am Parkplatz erledigt.
Zuerst sind wir an die Anlegestelle der A-Rosa gefahren, um unser Gepäck auszuladen, welches die Schiff-Crew entgegengenommen hat und dieses gleich auf unsere Kabine gebracht hat. Inzwischen sind wir zu Clever-Parken gefahren, welches direkt neben der Anlegestelle sich befindet. Diesen Parkplatz hatten wir im Vorfeld reserviert. Der Stellplatz im Freien ist eingezäunt und videoüberwacht. Die Bezahlung erfolgt im Büro an der Schranke. Ab 15 Uhr ging es zur Rezeption auf dem Schiff, um den im Vorfeld ausgefüllten Reisetauglichkeitszettel und den Reisepass abzugeben. Als Nächstes ging es auf die Kabine, in der sich unsere Koffer schon befanden.
Engelhartszell
Die Ortschaft Engelhartszell liegt im Innviertel in Oberösterreich und ist sehr beschaulich.
Unsere Flusskreuzfahrt begann um 17 Uhr in Richtung Wien, das unser erstes Ziel war. Vorbei an der Schlögener Schlinge, bis die erste Staustufe kam. Flussabwärts dauert der Schleusengang im Schnitt 30 Minuten. Angefangen vom langsamen Einfahren in die Kammer der Schleuse bis zur Schließung des Tores am Heck. Dem Ablassen des Wassers bis auf die Höhe des unteren Teils der Donau bis zur Weiterfahrt.

Wien Besichtigung des Donauparkes
Die Stadt Wien mit ihrem besonderen Charme. Wir haben schon öfters Wien besucht und dieses Mal ging es zum Donaupark mit dem Donauturm, welchen wir noch nicht gesehen haben. Von der Anlegestelle, welche sich bei der Reichsbrücke befunden hat, ging es über diese Brücke vorbei an der Donauinsel, wo sich ein Skaterpark mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten befindet. Wo ein relativ neu errichtetes Viertel mit seinen Hochhäusern entsteht und sehr viele verschiedene Kulturen vorhanden sind.
Vorbei am Austria Wien Center, dem Konferenzzentrum von Wien, ging es weiter zum Donauturm.
Der Donaupark erfreute mich mit der schön angelegten Blumenwiese und den verschiedenen Bäumen. Weiter geht es an den Wiesen vorbei, wo man ein schönes Picknick machen kann.

Am Donauturm angekommen, gibt es eine Haltestelle für die Donauparkbahn. Diese kostet 5 Euro und für Besitzer der Vienna Card ist diese Bahn gratis und fährt circa 20 Minuten durch den Park.

Für 16 Euro ging es hinauf zur Aussichtsplattform, von der man einen 360-Grad-Rundblick hatte. Des Weiteren gibt es ein Restaurant in der oberen Etage.
Wien Mekioplatz
Zurück zur Anlegestelle ging es zum Mexikoplatz, dort gibt es zahlreiche Restaurants und Geschäfte sowie die Franz-von-Assisi-Kirche. Welche auch umgangssprachlich bei der Wiener Mexikokirche genannt wird und im Jahre 1910 fertiggestellt worden ist. Wer diese Kirche besichtigen möchte, sollte daran denken, dass diese von Montag bis Sonntag von 8 bis 12 Uhr geöffnet ist.
Weitere Ausflugsmöglichkeiten von Wien gibt es hier.
Bei der Weiterfahrt nach Budapest sind wir in Wien an der Friedenspagode vorbeigekommen.

Budapest
Auf dem Wege nach Budapest war eine etwas hügelige Landschaft mit kleinen Ortschaften. Teilweise waren Strände zu sehen, auf denen die Leute Picknick, Campen, Paddeln und Angeln unternommen haben.
Budapest, die Hauptstadt von Ungarn mit seinen 1,74 Millionen Einwohnern, ist durch die Donau in 2 Stadtteile getrennt, zum einen liegt Buda, zur andern Pest.
Schon bei unserer Anreise auf der Flusskreuzfahrt war es sehr deutlich zu erkennen, dass diese Stadt einiges zu bieten hat. Budapest ist auch sehr bekannt durch seine Thermalbäder, das wärmste Thermalwasser, 70 Grad warm, den Burgpalast und das Parlament, welches direkt an der Donau liegt. Und auf dem Hügel befindet sich das Freiheitsdenkmal – Gellértberg – in Budapest.

Zwischen der Elisabeth- und der Freiheitsbrücke befand sich unsere Anlegestelle. Dies war ein idealer Ausgangspunkt für unsere Stadttour.
Markthalle

Zuerst ging es an der Donau entlang, bis wir die Freiheitsbrücke erreicht hatten. Denn dort befindet sich die große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok) und wurde von 1894 bis 1897 errichtet. Die Fassade mit den bunten glasierten Ziegeln ist von der Porzellanmanufaktur Zsolnay eingekleidet worden. In der Markthalle gibt es frisches Obst, Gemüse und Fleisch im Erdgeschoss und im Obergeschoss gibt es Souvenirs.

Von der Markthalle aus ging es durch eine Fußgängerzone, die ganz moderne Läden vorweist. Es ging zur Bushaltestelle, wo sich die St.-Michaels-Kirche auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet. Diese Kirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Uns faszinierte der Rokoko-Altar mit dem heiligen Dominikus und die im Jahre 1999 restaurierte Deckenfresko.
St Michael’s Kirche

Denn wir wollten gerne mit der City Sightseeing Hop-on-Hop-off-Bustour durch Budapest fahren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hatte mich persönlich nicht ganz angesprochen. Denn Senioren können mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos fahren.
Der Sightseeingbus fuhr an der größten Kirche der St.-Stephans-Basilika vorbei, wo sich eine Haltestelle befindet. In der Basilika können circa 6000 Personen Platz finden.

Der offizielle Budapest Castle Bus fährt für 10 Euro hin und zurück durch das Schlossviertel und zeigt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Budaer Burg.
Bei unserem Besuch in Budapest wurde die Kettenbrücke aus dem 19. Jahrhundert gerade restauriert, daher konnten wir sie leider nicht besichtigen.

Eine Standseilbahn fährt auf den Burghügel bis in Budas Altstadt, wo das historische Museum von Budapest die Geschichte des Lebens in der Stadt von römischer Zeit zeigt. Der Dreifaltigkeitsplatz ist der Standort der Matthias-Kirche aus dem 13. Jahrhundert und der Türme der Fischerbastei, die atemberaubende Ausblicke bietet.
Nach Kalocsa
Um 22 Uhr ging unsere Reise weiter nach Kalocsa, aus diesem Grunde konnten wir Budapest noch einmal in der Nacht mit ihrer vollen Beleuchtung betrachten. Wie gigantisch das Parlament abends aussieht, das Burgviertel mit der Burg. In Budapest wurde auf dem Flusskreuzfahrtschiff das Oberdeck gesperrt, denn die Brücken waren sehr niedrig. Und auf dem Schiff wurde die Brücke eingefahren, damit wir unter die Brücken gepasst haben.

Kalocsa
Als wir nun in Kalocsa angekommen waren, war die Landschaft flach geworden und nur ein paar Häuser waren zu sehen, mit sehr viel Wald.
In Kalocsa wurde nun ein Stopp eingelegt, um die Passagiere für die Ausflüge vom Schiff zu lassen. Diese kommen beim nächsten Stopp in Mohács wieder an Bord. Wer keinen Ausflug gebucht hatte, blieb an Bord.
Mahács
Auf dem Weg nach Mahács stand ein Kriegerdenkmal auf einem Berg.
Nun sind wir mit dem Schiff in Mohács angekommen und warten auf unsere Ausflugsgäste. Als alle an Bord waren, ging es circa 500 Meter weiter zur Zollabfertigung.
Bei einer Flusskreuzfahrt brauchen wir nichts weiter zu unternehmen als warten und keine Zöllner fotografieren, denn sonst kann es mehrere Stunden dauern, bis jeder Einzelne kontrolliert worden ist.
Und so hat das Schiffs-Personal alle Formalitäten für uns übernommen. Wie zum Beispiel unsere Reisepässe und Impfzertifikate, die wir am Einschiffungstag abgegeben haben.

Belgrad
An diesem Tage besuchten wir Belgrad, eine der ältesten Städte Europas. Mit seiner 7000 Jahre alten Geschichte gibt es einiges zu besichtigen. Es kommt einem bei manchen Dingen vor, als ob die Zeit stehen geblieben wäre; so konnte man die in die Jahre gekommenen Straßenbahnen sehen.
Unsere Anlegestelle lag dieses Mal am Fluss Sava, welches ein kleiner Zufluss in die Donau ist. Unser Spaziergang führte nach rechts, bis wir am Savaplatz vor dem ehemaligen Hauptbahnhof ankamen. Auf dem großen Platz vor diesem Gebäude steht die 23 Meter hohe Statue des Stefan Nemanja, der als serbischer Großžupan von 1167 bis 1196 über das Fürstentum Raszien regierte.
Von da aus ging es die Straße hinauf zu dieser serbisch-orthodoxen Himmelfahrtskirche, welche im Jahre 1863 in Auftrag von dem Fürsten Mihailo Obrenovic und vom Mihaolo erbaut wurde.

Weiter ging zum alten Palais, dem ersten Palastgebäude aus dem Jahr 1840, durch den Park mit seinen Blumen und Brunnen zum Haus der Nationalversammlung der Republik Serbien.

Der Hauptplatz (Republic Square) ist gleichzeitig der zentrale Punkt von Belgrad. Das Denkmal Fürst Mihailo befindet sich auf dem Platz der Republik und des Nationaltheaters Belgrad.

Was für eine schöne Fußgängerzone mit tollen alten Häusern, modernen Geschäften und Restaurants, die bis zur Burganlage führt.
Die Burganlage
Von der Fußgängerzone ging es zur Festung von Belgrad. Welche nach dem Grundriss aus dem 15. Jahrhundert stammt und über 50 ha groß ist. Die neue Bastei wurde Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts ausgebaut.
Zuerst läuft man durch den Belgrader Veliki Kalemegden Park bis zum Denkmal der Dankbarkeit für Frankreich. Dieser wurde am 11. November 1930 zum 12. Jahrestag. Des 2. im Weltkrieg durch König Alexander wurde es enthüllt.
Das Denkmal zum Ehren des bekannten serbischen Schriftstellers, Baumeisters und Herrschers und Despoten Stefan Lazarevic in der Zeit, als Belgrad zum 1. Mal die Hauptstadt Serbiens wurde.
Am gegenüberliegenden Ende der Burganlage geht es zur Donau und zur Sava, die dort zusammenfließen. Auf dem Weg kommt man an den Kirchen der Heiligen Petka und der Ručica vorbei.

Bevor es zur Anlegestelle zurückging, waren wir in der Kathedrale des HL. Erzengel Michael ist im alten Stadtteil von Belgrad vorbeigegangen. Denn ich finde jede Kirche hat seinen eigenen Reiz.

Passage Eisernes Tor
Bei dieser Flusskreuzfahrt gab es auch diese tolle Passage durch das Eiserne Tor. So wurde von der Crew auf dem Achterdeck eine große Pfanne hergerichtet. So konnten Sie uns leckere Cevapcici mit Knoblauchbrot servieren. Mit Informationen über die Region und die musikalische Unterhaltung war dies ein wunderschönes Erlebnis.
Das Eiserne Tor ist ein anderes Wort für den Donaudurchbruch und ist von der schönen Gebirgskette umgeben.
So befand sich das Mraconia Monastery; dies ist eine römisch-orthodoxe Kirche direkt an der Donau. Fährt man weiter flussabwärts, schaut man nach links, da erkennt man ein Gesicht, welches perfekt im Felsen verarbeitet worden ist. Das ist die Statue des Dakerkönigs Decebalus, die 55 Meter hoch ist. Schaut man genau zu den Felsen, erkennt man sogar ein paar Höhlen an dieser Strecke. Und die Festung Golubac befindet sich auf der serbischen Seite.

Bei Flusskilometer 943 befindet sich ein Wasserkraft-Schleusensystem mit 2 Kraftwerken und 2 Doppelkammerschleusen. Danach wird die Landschaft flacher und es gibt kleinere Ortschaften.

Am Abend ging es bei der mittelalterlichen Festung Baba Vita vorbei, die etwas beleuchtet war, in die Stadt Widin.
Rousse
Am Vormittag begleiteten uns Pelikane auf dem Weg nach Rousse, und in der Donau befanden sich immer wieder kleine, begrünte Inseln.
In der Stadt Rousse ging es alles ziemlich gemütlich zu erkunden. Von der Anlegestelle bis zum Zentrum ging man ein paar Minuten. Und wir sind direkt auf dem Freiheitsplatz angekommen.
Freiheitsplatz
Das ist ein großer Platz mit einer schönen Grünanlage und einem zentralen Punkt. Hier befindet sich zum Beispiel das Freiheitsdenkmal, Monument of Liberty. Dies wurde im 20. Jahrhundert von dem italienischen Bildhauer Arnold Zocchi erbaut. Zum anderen befindet sich das Gerichtsgebäude auf dem Freiheitsplatz von Rousse. Da der Freiheitsplatz der zentrale Punkt der Stadt ist, gibt es zahlreiche Bänke, welche sogar einer Tageszeitung ähneln. Und so kann man das Treiben der Stadt beobachten. Auf der Bühne, welche auf dem Platz steht, wurde für die abendliche Darbietung geprobt.

Vom Platz geht es in eine kleine Straße zum Opernhaus, daneben befindet sich die Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit. Welche 1632 unter der Erde erbaut wurde und im Jahre 1764 umgebaut wurde, in ihrem jetzigen Zustand. Der weiße Glockenturm wurde später errichtet und er ist die älteste Kirche der Stadt und wo Eintritt verlangt wird, ist sie bulgarisch-orthodox.

Weiter ging es zum Pantheon, das eine goldene Kuppel hat. Zur Erinnerung wurde der Widerstandskämpfer den Widerstandskämpfern für die Befreiung von der osmanischen Herrschaft gewidmet.
Im Anschluss sind wir durch die Fußgängerzone weitergegangen, vorbei bei Fürst Alexander Battenberg Platz. Dieser Fürst war ein gewählter Fürst von 1879 bis 1886, aus diesem Grunde befindet sich sein Denkmal auf seinem gleichnamigen Platz.
In ein paar Minuten erreicht man das historische Museum, bis man an der katholischen Kirche HL. Paul angelangt ist. Dies ist eine von den wenigen katholischen Kirchen, welche wir auf unserer Flusskreuzfahrt gefunden und gesehen haben.

Giurgiu
Ist es nicht wunderschön, wenn die Landschaft an einem so schön vorbeizieht? Wenn die Seitenarme der Donau abgehen und man einen schönen Sonnenaufgang oder -untergang auf einem Flusskreuzfahrtschiff beobachten kann?

Cernavoda
In Cernavoda ging es nun in den Donau-Schwarzmeer-Kanal nach Konstanza ans Schwarze Meer. Bevor wir in den Kanal einfuhren durften, wurden an der Anlegestelle des Schiffes als Erstes die Formalitäten erledigt, damit wir den Kanal benützen konnten.
Durch den Schwarzmeerkanal, der circa 64 Kilometer lang ist, 60 Meter breit ist und eine Tiefe von 7 Metern hat. Durchquerten wir insgesamt 4 Schleusen, bis wir in Konstanza am Schwarzen Meer ankamen.
Auf dieser Strecke gab es viel Natur und kleine Ortschaften, und auf der Eisenbahnlinie fuhren Güterzüge, die sich am Ufer des Kanals befanden. Die Möwen kreisten, die Pelikane begleiteten das Flusskreuzfahrtschiff.

Mircea Vodă Kirche ist aber jetzt der Bahnhof von Mircea Vodă Gară
Am Kanal steht das Monument Tineretului, Autor PAVEL BUCUR, bei Kilometer 16,2. Dies gilt als Wahrzeichen und Symbol der gefallenen Leute, die beim Bau des Kanales ums Leben gekommen sind.
Als wir immer näher an Konstanza gekommen sind, befanden sich die Primăria Medgidia Brücke und die Podul Cernavodă Doppelbrücke.

Ein Stadtbummel durch die Altstadt von Konstanza
Nun sind wir in Konstanza am Schwarzen Meer angekommen. Ist schon imposant, wenn man im Containerhafen als Flusskreuzfahrtschiff anlegt. Denn Konstanza wurde ersetzt für das Donaudelta, auf diesem Wege konnten wir die Stadt kennenlernen und wir lagen über Nacht in dieser Stadt an. So konnten wir gleich am nächsten Morgen auf Entdeckungstour gehen.
Für uns wurde ein Shuttle-Bus organisiert, welcher uns im halben Stundentakt an die Uferpromenade der Altstadt von Konstanze brachte.
In der Stadt besichtigten wir die römisch-orthodoxe Kathedrale der Heiligen Petrus und Paulus. Wo am 4.09.1883 der Grundstein nach den Plänen von Alexandru Ioan Cuza und Carol Benesch gelegt wurde. Die Innenarchitektur wurde von Ion Mincu gestaltet.

Weiter zur Carol-I.-Moschee, wer sich für diese Moschee interessiert, der sollte daran denken, dass Eintritt verlangt wird.
Was hat Konstanza zu bieten
Das Museum of Natural History and Archeology in Konstanza erfüllt den Traum, wer sich für die antike und die mittelalterliche Geschichte von Dobrudscha interessiert.
Wir empfanden die Strandpromenade als sehr schön. Von der Cadretrale Peter und Paul sind wir vorbei an der Anghel Saligny Statue zur Strandpromenade spaziert.
Von der Anghel-Saligny-Statue bis zur Faleza Cazino Constanta sind immer wieder Bänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Denn wie schön ist es, wenn man auf das Schwarze Meer blickt und am Horizont die Schiffe sieht, welche ihre Ziele ansteuern. Das Faleza-Casino Constanta wurde bei unserem Besuch restauriert.
In der Nähe befindet sich die Mihai-Eminescu-Statue, die diesem bedeutendsten rumänischen Dichter des 19. Jahrhunderts gewidmet ist. Denn seine Werke gelten als Vertreter der modernen rumänischen Hochsprache.
Etwa am Ende der Strandpromenade liegt der Jachthafen, wo zahlreiche Restaurants zum Verweilen einladen.
Oltenita
Oltenita ist ein kleines Örtchen an der Donau, wo die A-Rosa das Flusskreuzfahrt-Schiff einen Stopp einlegt hat, um für das geführte Ausflugsziel Bukarest die Gäste aussteigen zu lassen. Dieser Ausflug gilt als anstrengend, dies sollten Leute mit Mobilitätseinschränkungen mit Bedenken.
Spätabendliche Passage Budapest
So eine wundervolle abendliche Passage auf der Donau in Budapest ist das nicht wunderbar, wenn die bekannten Gebäude wie zum Beispiel das Parlament, die Kettenbrücke, die Margaretenbrücke, der Burgpalast, das Burgviertel gigantisch beleuchtet werden? Ich finde, Budapest ist eine der schönsten Städte, die ich bisher gesehen habe.

Donji Milanovac
Donji Milanovac ist ein kleines, ruhiges, beschauliches Örtchen mit einer kleinen Straße mit einem Restaurant und ein paar kleinen Geschäften, und es geht zur St.-Nikolaus-Kirche, erbaut im Jahre 1840. Durch eine sehr schön und sauber hergerichtete Wohnanlage führte es zu einer kleinen Parkanlage mit ein paar Sitzmöglichkeiten.

Auf dem Weg nach Novi Sad führte es vorbei an kleinen Bergen und Tälern. Kleine Ortschaften, Bäume und Sträucher, und man konnte die Wasservögel und einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachten.

Novi Sad
Im Norden von Serbien liegt die Stadt Novi Sad, unsere Anlegestelle lag in der Nähe des Donauparks, in der Nähe der Sehenswürdigkeiten.
An der Anlegestelle sind wir nach rechts abgebogen, bis die erste Straße nach links abgeht. Denn diese Straße geht in das Zentrum der Stadt. Da entdeckten wir einen Markt mit Obst, Gemüse und Klamotten, denn wir finden es spannend, was für regionales Obst und Gemüse angeboten wird. Selbst die Kleidung finde ich sehr interessant.

Weiter zur Kathedrale des Heiligen Georgs Novi Sad, welche in der Nähe des Bischofssitzes zu finden ist. Diese Kirche, 1734 erbaut, wurde leider im Jahre 1849 zerstört. Im Jahr 1905 wurde diese aus den Ruinen wieder fertiggestellt.

Das Rathaus mit dem Svetozar-Miletić-Denkmal und die Kirche Maria Namen befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Vorbei am Theater ging es zur Mariä-Himmelfahrtskirche. Bis wir die Synagoge erreicht hatten.
Zurück ging es durch den Donaupark bis zu unserer Anlegestelle für die Flusskreuzfahrt.
Ein Spaziergang durch Vukovar
Ein abendlicher Spaziergang durch die Stadt Vukovar. So gingen wir zur St.-Nicholas-Kirche, leider war diese bereits geschlossen und wir konnten sie nur von außen betrachten. Durch unseren Rundgang entdecken wir ein Storchennest mit einem Storch, der sich gerade um seinen Sprössling kümmert. Der Wasserturm von Vukovar dient als Mahnmal des ehemaligen Kroatienkrieges und dieser wird abends beleuchtet. Ein anderes Denkmal befindet sich an der Mündung der Vuka in die Donau und es ist ein Kreuz. Und soll an den Kroatienkrieg erinnert werden.

Mohàcs
In den frühen Stunden wurde die Grenzabfertigung erledigt und am späten Abend wurden wir mit einer Lichterfahrt durch Budapest belohnt.

Stadtbummel durch Bratislava
Nach unserem slowakischen Frühschoppen auf unserer Flusskreuzfahrt-A-Rosa haben wir circa 14 Uhr in Bratislava angelegt.
Zwischen der Neuen Brücke und der alten Brücke in der Nähe von der slowakischen Nationalgalerie und dem Theater befand sich unsere Anlegestelle. Von dort aus sind wir es erst mal geradeaus zur Siegessäule gegangen. Durch die Fußgängerzone der Altstadt, in der sich zahlreiche Restaurants und Eisdielen befinden, ging es bis zur Dreifaltigkeitssäule.

Hinauf zum St.-Martins-Dom. Das ist eine Festungskirche. Man erkennt es, weil es auf der gegenüberliegenden Straßenseite heute noch eine Mauer gibt. Der Martinsdom entstand im 13. Jahrhundert und ist im gotischen Stil gehalten.

Unweit des Domes befindet sich das Michaelertor, welches bei unserem Besuch wegen der Baustelle geschlossen war. Denn dieses Tor hat eine Höhe von 51 Metern und hat 7 Stockwerke, in der oberen Etage befindet sich eine Aussichtsplattform.
Spaziert man nun durch die Gassen der Altstadt, so findet man sehr viele Cafés, Eisdielen, Restaurants und Geschäfte. Auf diesem Wege sind wir nun auch zum Čumil, der „Gaffer“, oder besser bekannt als der Mann aus dem Kanal, gekommen.

Am Hauptplatz der Altstadt von Bratislava befindet sich ein Altes Rathaus, läuft man durch den Torbogen durch, dann befindet sich das Heimatmuseum. Des Weiteren befinden sich an einer Bank der Napoleon-Soldat und ein schöner Brunnen.

Historisches Gebäude des slowakischen Nationaltheaters, welches zu den ältesten Opernhäusern der Slowakei zählt, welches im Jahre 1920 gegründet wurde.
Nun wollten wir die tolle Blaue Kirche St. Elisabeth besichtigen. Diese Kirche wurde von 1909 bis 1913 als römisch-katholische Kirche erbaut und mit Majolikamosaik ausgestattet.

Wie wäre es mit einer Fahrt zur Burg? Denn mit dem Citybus kann man für 12 Euro hochfahren. Eine Fahrt zur Burg dauert 20 Minuten; bei der Burg hat man nun 20 Minuten Zeit, um sie zu besichtigen, bevor es wieder in 20 Minuten Fahrt zum Ausgangspunkt am Theater zurückgeht.
Nachdem wir nun einen schönen Tag in Bratislava verbracht hatten. Ging es nun mit unserer Flusskreuzfahrt in Richtung Melk weiter? So konnten wir die Burg Theben und die Ortschaft Hainburg abends mit dem Mond bestaunen.
Besichtigung der Gemeinde Melk
Auf dem Weg durch die Wachau nach Melk sollte man sich die Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen und sich auf dem oberen Deck aufhalten. Denn die Wachau ist eine der schönsten Stellen auf dieser Reise. Umgeben von den Weinbergen, den kleinen Ortschaften, Kloster und Burgen, so kann man sich inspirieren lassen, wo man gerne einmal den nächsten Urlaub verbringen kann.
So sahen wir an der Stracke die Wehrkirche St. Michael und das Kloster Schönbühel SRAD-Wachau.

In Melk angekommen, ging es in circa 25 Minuten vom Schiff aus in die Altstadt. Auf dem Hügel befindet sich das Stift Melk, welches man über die Altstadt erreichen kann zur Besichtigung.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind neben den Stift Melk, die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt Melk und das alte Posthaus. Das alte Posthaus, 1792 erbaut von Josef Fürnberg, das kann man sich gar nicht entgehen lassen, dies genauer zu betrachten. Ein Baustil zwischen Barock und Klassizismus prägt dieses Gebäude. Und heute ist das Stadtmuseum darin untergebracht. Die Stadtpfarrkirche ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit einem schönem, nicht zu hohem Mittelschiff. Selbst in der Fußgängerzone kann man schön spazieren gehen, es gibt Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte zum Verweilen.

Wie wäre es mit einem Urlaub in der Wachau? Entweder mit dem Rad, dem Auto oder doch mit einer Schifffahrt. So wird eine große Wachauschifffahrt oder eine kleine Wachauschifffahrt angeboten.
Sowie bei jeder Wachauschifffahrt, ob klein oder groß, die Schifffahrt und Wachauer Frühstück oder das Schiff und Schnitzel. Oder die große Wachauschifffahrt mit dem Kapitänsmenü. Oder wer hat Interesse an Schiff und der Wachaubahn? Dann lest ihr hier weiter.
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