Flusskreuzfahrt A-Rosa Engelhartszell bis nach Konstanza am schwarzen Meer

Wer träumt den nicht von einer Kreuzfahrt? So eine wunderbare gemütliche Flusskreuzfahrt unternahmen wir zum ersten mal, sonst waren wir mit einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik, Adria und am Nordkap unterwegs gewesen.

Und diesmal wollten wir gerne auf der Donau mit der A-Rosa dem Flusskreuzfahrtschiff eine Reise unternehmen.

Flusskreuzfahrt
A-Rosa Flusskreuzfahrtschiff

Wir starteten von Engelhartzell bis nach Konstanza am Schwarzen Meer. Die Donau fließt durch 10 Länder, das längste Stück der Donau fließt durch Rumänien. Und die Donau trennt Rumänien und Serbien, bis der Fluss im Schwarzen Meer mündet.

Jetzt fragt ihr bestimmt, warum wir die Kreuzfahrten so gerne unternehmen?

Für uns ist es das Schönste, wenn wir mit unserer Unterkunft unterwegs sind. So können wir viele verschiedene Städte besichtigen, ohne die Koffer ein- und auszupacken. Man sieht die Landschaft langsam an einem vorbeiziehen. Denn das Schiff fährt gemütlich dahin und es ist sehr geruhsam. Wer möchte auch gerne erleben, wie ein Schleusen Vorgang vonstattengeht?

Das Schiff

Bei einer Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Riva gibt es 100 Außenkabinen. Wo bis zu 242 Passagiere befördern werden können. Für Mobil eingeschränkte Personen sollte daran gedacht werden, dass auf diesem Schiff kein Aufzug vorhanden ist. Auf dem Deck 2 gibt es die Kabinen mit Fenster, was für uns sehr praktisch war. Das untere Passagierdeck ist etwa auf Höhe der Wasserhöhe und es kann vorkommen, wenn Wellen kommen, spürt man diese an den Fenstern. Auf dem Deck 3 befinden sich weitere Kabinen sowie die Rezeption, der Spa-Bereich und Fitnessraum. Sowie eine Bar im Bug und das Restaurant in Richtung Achterdeck. Im 4. Deck befindet sich das Sonnendeck mit einem kleinen Poll sowie das Führerhaus, welches bei niedrigen Brücken runtergefahren werden kann.

Im Restaurant gibt es leckere Essen aus verschiedenen Regionen, welche wir durchquerten. Es ist schon eine hervorragende Leistung, wie der Ablauf auf einer Flusskreuzfahrt vonstattengeht.

Wir hatten das Glück und konnten eine Schiffsbesichtigung machen. So erfuhren wir, wie viele Mitarbeiter auf dem Schiff sind 58 Leute aus 11 Nationen. Sowie 3 Kapitäne, welche sich alle paar Stunden sich abwechseln. Und 1 Matrose für alle Fälle mit auf der Brücke. Man glaubt gar nicht, wie man in so einer kleinen Küche alle diese wunderbaren Speisen zubereiten kann.

Die Anreise

Unsere Anreise erfolgte mit dem PKW aus der Richtung von Schärding nach Engelhartzell, so hatten wir einen schönen Blick auf die Donau mit der Ortschaft Engelhartszell. Im Vorfeld haben wir bei Clever-Parken einen Parkplatz reserviert. Die Bezahlung wurde direkt bei der Ankunft am Parkplatz erledigt.

clever parken
Adresse
Nibelungen Str. 20, 4090 Engelhartszell, Österreich
Telefon
+43 677 61166509

Zuerst sind wir an die Anlegestelle der a-rosa Gefahren, um unser Gepäck auszuladen, welches die Schiff-Crew entgegengenommen hat und dieses gleich auf unsere Kabine gebracht hat. Inzwischen sind wir zu Clever-Parken gefahren, welches direkt neben der Anlegestelle sich befindet. Diesen Parkplatz hatten wir im Vorfeld reserviert, der Stellplatz im Freien ist eingezäunt und ist Video überwacht. Die Bezahlung erfolgt im Büro bei der Schranke. Im Gasthaus zum goldenen Schiff würde der Corona Test vollzogen. Im Anschluss bekamen wir eine Rote Karte nach negativen Test. So dürften wir ab 15 Uhr das Schiff betreten mit Tauglichkeit für diese Reise in der Hand würde diese überprüft und im Anschluss wurde noch Fieber gemessen. Danach ging es zur Rezeption, um im Vorfeld ausgefüllten Reisetauglichkeitszettel und den Reisepass abzugeben. Und die Impfzertifikate wurden kopiert. Als Nächstes ging es auf die Kabine, wo unsere Koffer sich schon befanden.

Engelhartszell

Die Ortschaft Engelhartszell liegt im Innviertel von Oberösterreich und ist sehr beschaulich.

Unsere Flusskreuzfahrt begann um 17 Uhr in Richtung Wien, welches unser erstes Ziel war. Vorbei an der Schlögener Schlinge, bis die erste Staustufe kam. Flussabwärts dauert der Schleusengang im Schnitt 30 Minuten. Angefangen vom langsamen Einfahren in die Kammer der Schleuse, der Schließung des Tores am Heck. Dem Ablassen des Wassers bis auf die Höhe des unteren Teiles der Donau bis zur Weiterfahrt.

Wien

Die Stadt Wien mit seinem besonderen Charme. Wir haben schon öfters Wien besucht und dieses Mal ging es zum Donaupark mit dem Donauturm, welchen wir noch nicht gesehen haben. Von der Anlegestelle, welche sich bei der Reichsbrücke befunden hat, ging es über diese Brücke vorbei an der Donauinsel, wo sich ein Skaterpark sich befindet mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten. Wo ein relativ neu errichtetes Viertel mit seinen Hochhäusern entsteht und sehr viele verschiedene Kulturen vorhanden sind.

Vorbei am Austria Wien Center, dem Konferenzzentrum von Wien, ging es weiter zum Donauturm.

Der Donaupark erfreute mich mit der schön angelegten Blumenwiese und den verschiedenen Bäumen. Weiter geht es an den Wiesen vorbei, wo man ein schönes Picknick machen kann.

Am Donauturm angekommen, gibt es eine Haltestelle für die Donauparkbahn. Diese kostet 5 Euro und für Besitzer der Vienna Card ist diese Bahn gratis und fährt circa 20 Minuten durch den Park.

Flusskreuzfahrt
Donauturm

Für 16 Euro ging es hinauf zur Aussichtsplattform, wo man einen 360 Grad rund um Sicht hat. Des Weiteren gibt es auch ein Restaurant in der oberen Etage.

Zurück zur Anlegestelle ging es zum Mexikoplatz, dort gibt es zahlreiche Restaurants und Geschäfte sowie die Franz von Assisi-Kirche. Welche auch umgangssprachlich bei den Wienern Mexikokirche genannt wird und im Jahre 1910 fertiggestellt worden ist. Wer diese Kirche besichtigen möchte, sollte daran denken, dass diese von Montag bis Sonntag von 8 bis 12 Uhr geöffnet hat.

Franz von Assisi-Kirche

Weitere Ausflugsmöglichkeiten von Wien gibt es hier.

Bei der weiterfahrt nach Budapest sind wir in Wien bei der Friedenspagode vorbei gefahren.

Friedenspagode

Budapest

Auf dem Wege nach Budapest war eine etwas hügelige Landschaft mit kleinen Ortschaften. Teilweise waren Strände zusehen, wo die Leute Picknick, Campen, Paddeln und angeln unternommen haben.

Budapest, die Hauptstadt von Ungarn mit seinen 1,74 Millionen Einwohnern ist durch die Donau in 2 Stadtteile getrennt, zum einen liegt Buda- zur andern Pest.

Schon bei unserer Anreise der Flusskreuzfahrt war sehr deutlich zu erkennen, dass diese Stadt einiges zu bieten hat. Budapest ist auch sehr bekannt durch seine Thermalbäder wärmstens Thermalwasser, 70 Grad warm, dem Burgpalast und dem Parlament, welches direkt an der Donau liegt. Und auf dem Hügel befindet sich das Freiheitsdenkmal – Gellértberg – Budapest.

Zwischen der Elisabeth- und der Freiheitsbrücke befand sich unsere Anlegestelle, dies war ein idealer Ausgangspunkt für unsere Stadttour.

Markthalle

Budapest
Markthalle

Zuerst ging es an der Donau entlang, bis wir die Freiheitsbrücke erreicht hatten. Denn dort befindet sich die große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok ) und wurde von 1894 bis 1897 errichtet. Die Fassade mit den bunten glasierten Ziegeln sind von der Porzellanmanufaktur Zsolnay eingekleidet worden. In der Markthalle gibt es frisches Obst, Gemüse und Fleisch im Erdgeschoß und im Obergeschoß gibt es Souvenirs.

Markthalle
Adresse
Budapest, Vámház krt. 1-3, 1093 Ungarn
Öffnungszeiten
6 – 18 Uhr

Von der Markthalle aus ging es durch eine Fußgängerzone, welche ganz moderne Läden vorweist. Es ging zur Bushaltestelle, wo auf der gegen überliegenden Straßenseite die St. Michaels-Kirche sich befindet. Diese Kirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Uns faszinierte der Rokoko-Altar mit dem Heiligen Dominikus und die im Jahre 1999 restaurierte Deckenfresko.

St Michael’s Kirche

Denn wir wollten gerne mit City Sightseeing Hop-on-Hop-off-Bustour durch Budapest fahren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hatte mich persönlich nicht ganz angesprochen. Denn Senioren können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos fahren.

Der Sightseeingbus fuhr bei der größten Kirche der St.-Stephans-Basilika vorbei, wo sich eine Haltestelle befindet. In der Basilika können circa 6000 Personen Platz finden.

Budapest
St.-Stephans-Basilika

Offizial Budapest Castle Bus fährt für 10 Euro Hin – und Zurück durch das Schlossviertel und zeigt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Budaer Burg.

 

Kettenbrücke

Bei unserem Besuch in Budapest wurde die Kettenbrücke aus dem 19. Jahrhundert gerade restauriert, so konnten wir sie leider nicht besichtigen.

Standseilbahn zur Burg

Eine Standseilbahn fährt auf den Burghügel bis in Budas Altstadt, wo das historische Museum von Budapest die Geschichte des Lebens in der Stadt von römischer Zeit an aufzeigt. Der Dreifaltigkeitsplatz ist der Standort der Matthias Kirche aus dem 13. Jahrhundert und der Türme der Fischerbastei, die atemberaubende Ausblicke bietet.

Um 22 Uhr ging unsere Reise weiter nach Kalocsa, aus diesem Grunde konnten wir Budapest noch einmal in der Nacht mit ihrer vollen Beleuchtung betrachten. Wie gigantisch das Parlament abends aussieht, das Burgviertel mit der Burg. In Budapest wurde auf dem Flusskreuzfahrtschiff das Oberdeck gesperrt, denn die Brücken waren sehr niedrig. Und auf dem Schiff wurde die Brücke eingefahren, damit wir unter die Brücken gepasst haben.

Kalocsa

Bis wir nun in Kalocsa angekommen sind, war die Landschaft flach geworden und nur ein paar Häuser waren zusehen mit sehr viel Wald.

In Kalocsa wurde nun ein Stopp eingelegt um die Passagiere für die Ausflüge, vom Schiff zu lassen. Diese kommen beim nächsten Stop in Mohàcs wieder an Bord. Wer keinen Ausflug gebucht hatte, blieb an Bord.

Mahács

Auf dem Weg nach Mahács, war ein Kriegerdenkmal auf einen Berg angebracht.

Nun sind wir mit dem Schiff in Mohàcs angekommen und warteten auf unsere Ausflugsgäste. Als alle an Bord waren ging es circa 500 Meter weiter zur Zollabfertigung.

Mahács

Bei einer Flusskreuzfahrt brauchen wir nichts weiter zu unternehmen als warten und keine Zöllner fotografieren, den sonst kann es mehrere Stunden dauern, bis dann jeder Einzelne kontrolliert worden ist.

Und so hat das Schiffs Personal alle Formalitäten für uns übernommen. Wie zum Beispiel unsere Reisepässe und Impfzertifikate, welche wir am Einschiffungstag abgegeben haben.

Belgrad

An diesem Tage besuchten wir Belgrad, eines der ältesten Stadt Europa. Mit seiner 7000 Jahre alten Geschichte gibt es einiges zu besichtigen. Es kommt einem bei manchen Dingen vor, als wenn die Zeit stehen geblieben ist, so konnte man die in die Jahren gekommenen Straßenbahnen sehen.

Unsere Anlegestelle lag dieses mal am Fluss Sava, welches ein kleiner Zufluss in die Donau ist. Unser Spaziergang ging nach rechts, bis wir am Savaplatz vor dem ehemaligen Hauptbahnhof angekommen sind. Auf dem großen Platz vor diesem Gebäude steht die 23 Meter hohe Statue des Stefan Nemanja, welcher als serbischer Großžupan im 1167 bis 1196 Jahre über das Fürstentum Raszien regierte.

Stefan Nemanja

Von da aus ging es die Straße hinauf zu dieser serbisch orthodoxen Christi Himmelfahrtskirche, welche im Jahre 1863 in Auftrag von dem Fürsten Mihailo Obrenovic und vom Mihaolo erbaut wurde.

Weiter ging zum alten Palais das erste Palastgebäude aus dem Jahre 1840 Jahre durch den Park mit seinen Blumen und Brunnen zum Haus Nationalversammlung der Republik Serbien.

Der Hauptplatz (Republik Square) ist gleich der zentrale Punkt von Belgrad. Fürst Mihailo Denkmal befindet sich auf dem Platz der Republik und das Nationaltheater Belgrad.


Was für eine schöne Fußgängerzone mit tollen alten Häusern, moderne Geschäfte und Restaurants, welche bis zur Burganlage führt.

Die Burganlage

Von der Fußgängerzone ging es zur Festung von Belgrad. Welche nach dem Grundriss aus dem 15. Jahrhundert stammt und über 50 ha groß ist. Die neue Bastei wurde Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts ausgebaut.

Zuerst läuft man durch den Belgrader Veliki Kalemegden Park bis am Denkmal der Dankbarkeit für Frankreich. Dieser wurde am 11. November 1930 zum 12. Jahrestag. Des 2. Weltkrieges durch König Alexander wurde es enthüllt.

Denkmal der Dankbarkeit für Frankreich

Das Denkmal zum Ehren des bekannten serbischen Schriftstellers, Baumeisters und Herrschers und Despoten Stefan Lazarevic in der Zeit, als Belgrad zum 1. Mal die Hauptstadt Serbiens wurde.

Statue of Despot Stefan Lazarevic Denkmal

Am gegenüberliegenden Ende der Burganlage geht es zur Donau und Sava, welche dort zusammenfließen. Auf dem Weg kommt man an den Kirchen der Heiligen Petka und der Ručica Kirche vorbei.

Bevor es zurückging zur Anlegestelle, sind wir in der Kathedrale des HL. Erzengel Michael im alten Stadtteil von Belgrad vorbeigegangen. Denn ich finde jede Kirche hat seinen eigenen Reiz.

Passage Eisernes Tor


Bei dieser Flusskreuzfahrt gab es auch diese tolle Passage durch das Eiserne Tor. So wurde von der Crew auf dem Achterdeck eine große Pfanne hergerichtet. Damit sie leckere Cevapcici mit Knoblauchbrot servieren konnten. Mit Informationen der Region und der musikalischen Unterhaltung war dies ein wunderschönes Erlebnis.

So befand sich die Mraconia Monastery dies ist eine römisch orthodoxe Kirche direkt an der Donau. Fährt man weiter flussabwärts, schaut man nach links, da erkennt man ein Gesicht, welches perfekt im Felsen verarbeitet worden ist. Das ist die Statue des Dakerkönigs Decebalus, welches 55 Meter hoch ist. Schaut man genau zu den Felsen, erkennt man sogar ein paar Höhlen an dieser Strecke.

Bei Flusskilometer 943 befindet sich ein Wasserkraft-Schleusensystem mit 2 Kraftwerken und 2 Doppelkammerschleusen. Danach wird die Landschaft flacher und es gibt kleinere Ortschaften.

Am Abend ging es bei der mittelalterlichen Festung Baba Vita vorbei welche etwas beleuchtet war in die Stadt Widin.

Rousse

Am Vormittag begleiteten uns Pelikane auf dem Weg nach Rousse und in der Donau befanden sich immer wieder kleine begrünte Inseln.

In der Stadt Rousse ging es alles ziemlich gemütlich zu erkunden. Von der Anlegestelle zum Zentrum ging man ein paar Minuten. Und wir sind direkt auf dem Freiheitsplatz angekommen.

Freiheitsplatz

Das ist ein großer Platz mit einer schönen Grünanlage und ein zentraler Punkt. Hier befindet sich zum Beispiel das Freiheitsdenkmal Monument of Liberty, dies wurde im 20. Jahrhundert von den italienischen Bildhauer Arnold Zocci erbaut. Zum anderen befindet sich das Gerichtsgebäude auf dem Freiheitsplatz von Rousse. Da der Freiheitsplatz der zentrale Punkt der Stadt ist, gibt es zahlreiche Bänke, welche sogar wie einer Tageszeitung ähneln. Und so kann man das Treiben der Stadt beobachten. Auf der Bühne, welche auf dem Platz steht, wurde für die abendliche Darbietung geprobt.

Vom Platz geht es in eine kleine Straße zum Opernhaus, daneben befindet sich Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit. Welche 1632 unter der Erde erbaut wurde und im Jahre 1764 umgebaut wurde, in ihren jetzigen Zustand. Der weiße Glockenturm wurde später errichtet und es die älteste Kirche der Stadt und wo Eintritt verlangt wird sie ist bulgarisch-orthodox.

Weiter ging es zum Pantheon, welches eine goldene Kuppel hat. Es wurde zur Erinnerung den Widerstandskämpfer für die Befreiung von der osmanischen Herrschaft gewidmet.

Pantheon Rousse
Pantheon

Im Anschluss sind wir durch die Fußgängerzone weiter gegangen, vorbei bei Fürst Alexander Battenbergn Platz. Dieser Fürst war ein gewählter Fürst von 1879 bis 1886 aus diesem Grunde befindet sich sein Denkmal auf seinen gleichnamigen Platz.

Alexander Battenberg Denkmal Rousse
Alexander Battenberg Denkmal

In ein paar Minuten erreicht man das historische Museum bis man an der katholischen Kirche HL. Paul angelangt ist. Dies ist eine von den wenigen katholischen Kirchen, welche wir auf unserer Flusskreuzfahrt gefunden und gesehen haben.

giurgiu

Ist es nicht wunderschön, wenn die Landschaft an einem so schön vorbeizieht. Wenn die Seitenarme der Donau abgehen und man einen schönen Sonnenaufgang oder Untergang auf einem Flusskreuzfahrtschiff beobachten kann?

cernavoda

In Cernavoda ging es nun in den Donau-Schwarzmeer-Kanal nach Konstanza ans Schwarze Meer. Bevor wir in den Kanal einfuhren durften, wurde als Erstes an der Anlegestelle vom Schiff die Formalitäten erledigt, damit wir diesen Kanal benützen können.

Durch den Schwarzmeerkanal, der circa 64 Kilometer lang ist 60 Meter breit ist und hat eine Tiefe von 7 Meter. Durchquerten wir insgesamt 4 Schleusen bis wir in Konstanza am Schwarzen Meer angekommen sind.

Auf dieser Strecke war viel Natur kleine Ortschaften und auf der Eisenbahnlinie fuhren Güterzüge die sich am Ufer des Kanals befand, die Möwen kreisten, die Pelikane begleiteten das Flusskreuzfahrtschiff.

Mircea Vodă Kirche ist aber jetzt der Bahnhof von Mircea Vodă Gară

Flusskreuzfahrt
Mircea Vodă Gară

Am Kanal steht das Monument Tineretului Autor PAVEL BUCUR bei Kilometer 16,2 Monument. Dies seht als Wahrzeichen und Symbol der gefallenen Leute, die beim Bau des Kanales ums Leben gekommen sind.

Flusskreuzfahrt
Monumentul Tineretului Autor PAVEL BUCUR

Als wir immer näher an Konstanza gekommen sind, befand sich die Primăria Medgidia Brücke und die Podul Cernavodă Doppelbrücke.

Konstanza

Nun sind wir in Konstanza am Schwarzen Meer angelangt. Ist schon imposant, wenn man im Container Hafen als Flusskreuzfahrt Schiff anlegt. Denn Konstanza wurde ersetzt für das Donaudelta, auf diesem Wege konnten wir die Stadt kennenlernen und wir lagen über Nacht in dieser Stadt an. So konnten wir gleich am nächsten Morgen auf Entdeckungstour gehen.

Für uns wurde ein Shuttle-Bus organisiert, welcher uns im halben Stunden Takt an die Uferpromenade der Altstadt von Konstanze brachte.

In der Stadt besichtigten wir die römisch othotoxisch Cathedral of Saints Peter and Paul Kirche. Wo am 4.09.1883 der Grundstein nach den Plänen von Alexandru Oräscu un Carol Benesch gelegt wurde. Die Innenarchitektur wurde von Ion Mincu erbaut.

Weiter zur Carol-I.-Moschee, wer sich für diese Moschee interessiert, der sollte daran denken das Eintritt verlangt wird.

Carol-I.-Moschee Konstanza Flusskreuzfahrt
Carol-I.-Moschee

Das Museum of Natural History and Archeology in Konstanza, erfüllt den Traum, wer sich für die antike und die mittelalterliche Geschichte von Dobrudscha interessiert.

Museum of Natural History and Archeology

Wir empfanden die Strandpromenade als sehr schön. Von der Cadretrale Peter und Paul sind wir vorbei am Anghel Saligny Statue zur Strandpromenade spaziert.

Anghel Saligny Statue

Von der Anghel Saligny Statue bis zur Faleza Cazino Constanta, sind immer wieder Bänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Denn wie schön ist es, wenn man auf das Schwarze Meer blickt und am Horizont die Schiffe sieht, welche ihre Ziele ansteuern. Das Faleza Cazino Constanta wurde bei unserem Besuch restauriert.

In der Nähe befindet sich die Mihai Eminesu´s Statue, welches an diesem aus dem 19. Jahrhundert bedeutendsten rumänischen Dichter gewidmet. Denn seine Werke gelten als moderne rumänische Hochsprache.

Mihai Eminesu´s

Etwa am Ende der Strandpromenade befindet sich der Jachthafen, wo zahlreiche Restaurant zum Verweilen einladen.

Yachthafen Kostanza
Yachthafen Kostanza

Oltenita

Oltenita ist ein kleines Örtchen an der Donau, wo die A-Rosa einen Stop einlegt hat um für das geführte Ausflugsziel Bukarest die Gäste aussteigen zulassen. Dieser Ausflug gilt als anstrengend, dies sollten Leute mit Mobilitätseinschränkungen mit bedenken.

spätabendliche Passage Budapest

So eine wundervolle abendliche Passage auf der Donau in Budapest ist das nicht wunderbar, wenn die bekannten Gebäude wir zum Beispiel das Parlament Kettenbrücke, Margaretenbrücke, Burgpalast, Burgviertel gigantisch beleuchtet werden? Ich finde, Budapest ist eine der schönsten Städte, die ich bis jetzt gesehen habe.

Donji Milanovac

Donji Milanovac ist ein kleines, ruhiges, beschauliches Örtchen mit einer kleinen Straße mit Restaurant und ein paar kleine Geschäfte und es ging zur St. Nikolaus Kirche, erbaut im Jahre 1840. Durch eine Wohnanlage Straße, welche sehr schön und sauber hergerichtet ist, ging es zu einer kleinen Parkanlage mit ein paar Sitzmöglichkeiten.

Auf dem Weg nach Novi Sad ging es vorbei an kleine Berge und Täler. Kleine Ortschaften, Bäume, Sträucher und man konnten die Wasservögel und einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachten.

Novi Sad

Im Norden von Serbien liegt die Stadt Novi Sad, unsere Anlegestelle lag in der Nähe des Donauparkes in der Nähe der Sehenswürdigkeiten.

An der Anlegestelle sind wir nach rechts abgebogen, bis die erste Straße nach links abgeht. Denn diese Straße geht in das Zentrum der Stadt. Da entdeckten wir ein Markt mit Obst, Gemüse und Klamotten, denn wir finden es spannend, was für regionales Obst und Gemüse angeboten werden. Selbst die Kleidung finde ich sehr interessant.

Weiter zur Kathedrale des Heiligen Georgs Novi Sad, welches in der Nähe des Bischofssitzes zu finden ist. Diese Kirche, 1734 erbaut, leider wurde sie im Jahre 1849 zerstört. Im Jahr 1905 wurde diese aus den Ruinen wieder fertiggestellt.

Das Rathaus mit dem Svetozar-Miletić-Denkmal und die Kirche Maria Namen befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Vorbei beim Theater ging es zur Mariä-Himmelfahrtskirche. Bis wir die Synagoge erreicht hatten.

Synagoge Novi Sad
Synagoge

Zurück ging es durch den Donaupark bis zu unserer Anlegestelle der Flusskreuzfahrt.

Vukovar

Ein abendlicher Spaziergang durch die Stadt Vukovar. So gingen wir zur St. Nicholas Kirche, leider war diese bereits geschlossen und wir konnten sie nur von außen betrachten. Durch unseren Rundgang entdecken wir ein Storchennest mit einem Storch, der gerade sich um seinen Sprössling kümmerte. Der Wasserturm von Vukovar dient als Mahnmal des ehemaligen Kroatienkrieges und dieser wird abends beleuchtet. Ein anderes Denkmal befindet sich an der Mündung der Vuka in die Donau und es ist ein Kreuz. Und soll an den Kroatienkrieg erinnert werden.

Mohàcs

In den frühen Stunden würde die Grenzabfertigung erledigt und am späten Abend wurden wir mit einer Lichterfahrt durch Budapest belohnt.

Bratislava

Nach unserem slowakischen Frühschoppen auf unserer Flusskreuzfahrt-A-Rosa haben circa 14 Uhr in Bratislava angelegt.

Zwischen der Neue Brücke und der alten Brücke in der Nähe von der slowakischen Nationalgalerie und Theater befand sich unsere Anlegestelle. Von dort aus sind wir es erst mal geradeaus zur Siegessäule gegangen. Durch die Fußgängerzone der Altstadt, wo sich zahlreichen Restaurants und Eisdielen sich befinden, ging es bis zur Dreifaltigkeitssäule.

Hinauf zum St. Martins Dom, das ist eine Festungskirche, man erkennt es, weil es auf der gegenüberliegenden Straßenseite heute noch eine Mauer sich befindet. Der Martinsdom entstand im 13. Jahrhundert und ist im gotischen Stil gehalten.

Unweit des Domes befindet sich das Michaelertor, welches bei unserem Besuch wegen der Baustelle geschlossen war. Denn dieses Tor hat eine Höhe von 51 Meter und hat 7 Stockwerke, welche in der oberen Etage eine Aussichtsplattform sich befindet.

Spaziert man nun durch die Gassen der Altstadt, so findet sich sehr viele Cafés, Eisdielen, Restaurants und Geschäfte. Auf diesem Wege sind wir nun auch zum Čumil, der “Gaffer” oder besser bekannt durch der Mann aus dem Kanal gekommen.

Cumil-der-Gaffer-Bratislava
Cumil der Gaffer

Am Hauptplatz der Altstadt von Bratislava befindet sich ein Altes Rathaus, läuft man durch den Torbogen durch, dann befindet sich das Heimatmuseum. Des weiterem befindet sich an einer Bank der Napoleon Soldat und ein schöner Brunnen.

Historisches Gebäude des slowakischen Nationaltheaters, welches zu den ältesten Opernhäusern von der Slowakei zählt, welches im Jahre 1920 gegründet wurde.

Bratislava-Historisches-Gebaeude-des-Slowakischen-Nationaltheaters
Opernhaus slowakisches Nationaltheater

Nun wollten wir diese tolle Blaue Kirche St. Elisabeth besichtigen. Diese Kirche wurde erbaut 1909 – 1913 römisch katholische Kirche und mit Majolikamosaik ausgestattet.

Wie wäre es mit einer Fahrt zur Burg, denn mit City Bus kann man für 12 Euro hochfahren. Eine Fahrt zur Burg dauert 20 Minuten, bei der Burg hat man nun 20 Minuten Zeit, um diese besichtigen, bevor es wieder in 20 Minuten Fahrt zum Ausgangspunkt am Theater zurück geht.

City Bus

Nachdem wir nun einen schönen Tag in Bratislava verbracht hatten. Ging es nun mit unserer Flusskreuzfahrt in Richtung Melk weiter. So konnten wir die Burg Theben und die Ortschaft Hainburg mit dem Mond abends bestaunen.

Hainburg
Burg Theben in Hainburg

Melk

Auf dem Weg durch die Wachau nach Melk sollte man sich die Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen und sich auf dem oberen Deck sich aufhalten. Denn die Wachau ist eines der schönsten Stellen auf dieser Reise. Umgeben von den Weinbergen, den kleinen Ortschaften, Kloster und Burgen, so kann man sich inspirieren lassen, wo man gerne einmal den nächsten Urlaub verbringen kann.

So sahen wir an der Stracke die Wehrkirche St. Michael und das Kloster Schönbühel SRAD-Wachau.

In Melk angekommen ging es in circa 25 Minuten vom Schiff aus in die Altstadt. Auf dem Hügel befindet das Stift Melk, welches man über die Altstadt erreichen kann zur Besichtigung.

Stift Melk
Stift Melk

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind neben den Stift Melk, die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt Melk und das alte Posthaus. Das alte Posthaus, 1792 erbaut von Josef Fürnberg, das kann man sich gar nicht entgehen lassen, dies genauer zu betrachten. Ein Baustil zwischen Barock und Klassizismus prägt dieses Gebäude. Und heute ist das Stadtmuseum darin untergebracht. Die Stadtpfarrkirche ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit einem schönem, nicht zu hohem Mittelschiff. Selbst in der Fußgängerzone kann man schön spazieren gehen, es gibt Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte zum Verweilen.

Wie wäre es mit einem Urlaub in der Wachau? Entweder mit dem Rad, dem Auto oder doch eine Schifffahrt. So wird eine große Wachauschifffahrt oder eine kleine Wachauschifffahrt angeboten.

Sowie bei jeder Wachauschifffahrt, ob klein oder groß, die Schifffahrt und Wachauer Frühstück oder das Schiff und Schnitzel. Oder die große Wachauschifffahrt mit dem Kapitänsmenü. Oder wer hat Interesse an Schiff und die Wachaubahn? Dann lest ihr hier weiter.

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