Unser Ausflug führte uns ins malerische Gasteinertal, das für seine atemberaubende Landschaft und beeindruckenden Attraktionen bekannt ist. Besonders beeindruckend war die Hängebrücke in Bad Gastein. Die mit ihrer spektakulären Höhe und dem Blick in die Tiefe ein echtes Highlight ist. Direkt an die Brücke schließt sich die faszinierende Treppe ins Nichts an. Die bietet ein unvergessliches Erlebnis und atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.
Das Gasteinertal liegt etwa 100 Kilometer südlich von Salzburg im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Es erstreckt sich über 40 Kilometer und gehört zur Region Pongau im Bundesland Salzburg. Die einzigartige Kombination aus unberührter Natur. Beeindruckende Gebirgszüge und kulturelle Highlights machen das Gasteinertal zu einem der beliebtesten Reiseziele in Österreich.
Welche Orte gehören zum Gasteinertal?
Zum Gasteinertal im Salzburger Land gehören die Orte Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein mit ihren jeweiligen Ortsteilen bis nach Böckstein.

Unsere Reise durch das Gasteinertal begann in Dorfgastein, der ersten Ortschaft, die man beim Eintritt ins Tal erreicht. Mit einer Höhe von 830 Metern über dem Meeresspiegel ist Dorfgastein die kleinste Gemeinde im Gasteinertal. Der charmante Ort bietet eine idyllische Atmosphäre und ist für seine familiäre Stimmung bekannt. Sowie zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Skifahren.
Weiter ging es nach Bad Hofgastein, das auf 859 Metern liegt und die zweitkleinste Ortschaft im Gasteinertal ist. Bad Hofgastein besticht durch seinen historischen Ortskern, moderne Thermenangebote und weitläufige Wanderwege. Die Kombination aus Tradition und moderner Infrastruktur macht den Ort zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende und Aktivurlauber.
Bad Gastein im Gasteinertal
Die Ortschaft Bad Gastein liegt auf beeindruckender Höhe von 1002 Metern und ist der bekannteste Ort im Gasteinertal. Berühmt ist Bad Gastein vor allem für seine heilenden Thermalquellen. Die seit Jahrhunderten Gäste aus aller Welt anziehen. Sowie für seine erstklassigen Wintersportmöglichkeiten. Der Ort verbindet mondänen Kurort-Charme mit einer beeindruckenden alpinen Kulisse.
Ein besonderes Highlight ist der imposante Gasteiner Wasserfall, der mitten durch das Zentrum von Bad Gastein stürzt. Dieser Wasserfall, auch Gasteiner Ache genannt. Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel und prägt das Ortsbild mit seinem tosenden Wasser und der erfrischenden Gischt.
Doch nicht nur im Zentrum, sondern auch im gesamten Gasteinertal gibt es zahlreiche Wasserfälle zu entdecken. Überall, wo man hinschaut, bietet sich der Anblick stürzender Wassermassen. Welche die beeindruckende Landschaft der Region prägen und ein Paradies für Naturfreunde und Fotografen sind.
Für eine Auszeit und Entspannung bietet das Gasteinertal gleich zwei herausragende Thermen. Die Alpentherme in Bad Hofgastein und die Felsentherme in Bad Gastein. Beide Thermen sind ideal, um nach einem aktiven Tag zu entspannen und die heilende Wirkung des Gasteiner Thermalwassers zu genießen.
Die Felsentherme, eingebettet in die beeindruckende Naturkulisse von Bad Gastein. Überzeugt mit ihrer einzigartigen Architektur, die natürliche Felsformationen harmonisch integriert. Hier spürt man die Kraft der Berge auch beim Entspannen.
Direkt gegenüber der Felsentherme befindet sich die Talstation der Stubnerkogelbahn. Die uns bequem auf den Stubnerkogel hinaufgebracht hat. Von dort oben bietet sich eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge. Besonders beeindruckend ist die Hängebrücke, die nicht nur ein spektakuläres Erlebnis bietet, sondern auch einzigartig ist. Sondern auch den Zugang zur berühmten Treppe ins Nichts eröffnet.


| Wasserfall Bad Gastein |
| Adresse Wasserfallstrasse 8 5640 Bad Gastein, Österreich Öffnungszeiten Rund um die Uhr |
Stubnerkogel mit der Hängebrücke im Gasteinertal
Von Bad Gastein aus bringt die Stubnerkogelbahn ihre Gäste in nur 15 Minuten auf den Gipfel des beeindruckenden Stubnerkogels. Die Fahrt beginnt an der Talstation auf 1097 Metern Höhe. Führt über die Mittelstation auf 1790 Metern und endet schließlich an der Bergstation auf 2230 Metern Höhe. Schon während der Fahrt bietet sich ein großartiger Ausblick auf das Gasteinertal und die umliegenden Berge.
Oben angekommen, wird man mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Von der Bergstation aus begannen wir den Rundweg. Der uns zu den Aussichtsplattformen führte. Besonders beeindruckend war der Großglocknerblick. Von dem aus man bei klarem Wetter die majestätische Spitze des höchsten Berges Österreichs sehen kann.
Ein weiteres Highlight ist die Hängebrücke, die sich spektakulär über die Schlucht hinweg spannt. Hier haben wir die Gelegenheit genutzt, ein Erinnerungsfoto zu machen – ein Muss für jeden Besucher! Die Kombination aus schwindelerregender Höhe und beeindruckender Berglandschaft machte den Moment unvergesslich.



Aussichtsplattform Großglocknerblick
Ein besonders schöner Abschnitt des Stubnerkogels ist der Panoramaweg. Der gut befestigt ist und an einigen Stellen mit Schottersteinen versehen ist. Der Weg ist angenehm zu begehen und führt durch eine idyllische Landschaft. Entlang des Weges blühen zahlreiche bunte Blumen. Und auf den saftig grünen Almwiesen grasen Kühe, während am Horizont malerische Almhütten sichtbar sind.
Schon bevor wir die erste Aussichtsplattform, den Glocknerblick, erreicht hatten, waren wir von der atemberaubenden Landschaft fasziniert. Die Aussicht auf den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs, war einfach fantastisch. Wer den Großglockner genauer entdecken möchte, kann ihn auch über die berühmte Großglockner-Hochalpenstraße erreichen, die ein Erlebnis für sich ist.
Von der Plattform Glocknerblick ist es nicht weit bis zum nächsten Aussichtspunkt. Der erneut einen beeindruckenden Blick auf das Gasteinertal und die umliegende Bergwelt ermöglicht. Von dort aus führt der Weg über die kleine Hängebrücke, die ein wenig Nervenkitzel bietet, und weiter um die Felswand herum. Die gesamte Strecke begeistert mit einer traumhaften Kombination aus Natur, Bergpanorama und gut zugänglichen Wanderwegen.




Panoramaplattform Talblick in das Gasteinertal
Weiter ging es zur Panoramaplattform, die einen spektakulären Ausblick über das Gasteinertal bietet. Diese atemberaubende Aussicht lädt dazu ein, innezuhalten und die Schönheit der Natur zu genießen.
Auf dem Weg zum Gipfelkreuz konnten wir beobachten, wie ein Gleitschirmflieger startete und majestätisch durch die Luft schwebte, ein faszinierender Moment, der uns kurz innehalten ließ. Entlang des Rundwegs laden immer wieder Bänke dazu ein, eine Pause einzulegen und die großartige Landschaft zu bewundern.
Ein absolutes Highlight für uns war die höchstgelegene Hängebrücke Österreichs, die wir als echte Hängebrückenfans natürlich nicht verpassen konnten. Schon die Vorfreude auf diese einzigartige Attraktion ließ unsere Herzen höher schlagen. Die Brücke ist 140 Meter lang und überquert eine Schlucht mit 28 Metern Tiefe, aufregend genug, um den Puls ein wenig zu erhöhen.
Doch das Besondere ist nicht nur die Konstruktion selbst. Sondern auch die beeindruckende Aussicht, die man von dort oben genießt. In einer Höhe von über 2200 Metern blickt man hinunter auf die saftigen Almwiesen und hinauf zur gigantischen Bergwelt, die einen förmlich in ihren Bann zieht. Es war ein Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden. Eine perfekte Mischung aus Nervenkitzel und Naturgenuss.

| Stubnerkugelbahn Sommer |
| Adresse Stubnerkogelstraße 23 5640 Bad Gastein, Österreich Öffnungszeiten vom 26.05. bis 16.10. täglich von 8.30 bis 16 Uhr geöffnet |
Der Heilstollen
Einst war der Gasteiner Heilstollen ein Gold- und Silberbergwerk, in dem im 16. und 17. Jahrhundert, wurden große Mengen an Edelmetallen gefördert. Nach der Schließung des Bergwerks begann 1946 mit wissenschaftlichen Untersuchungen. Die schließlich bestätigten, dass der Stollen eine heilsame Wirkung bei Gelenkproblemen, Asthma bronchiale und Hauterkrankungen hat. Heute ist der Stollen ein renommierter Kurort, an dem gezielt Therapien für diese Beschwerden angeboten werden.
Für diejenigen, die sich unsicher sind, ob diese einzigartige Therapieform zu ihnen passt, gibt es die Möglichkeit einer Schnuppereinfahrt. So kann man die Atmosphäre im Stollen kennenlernen und erleben. Wie eine Einfahrt abläuft, und prüfen, ob man sich dabei wohlfühlt.
Der Gasteiner Heilstollen liegt auf 1290 Metern Höhe und bietet seinen natürlichen Radon-Gehalt. Kombiniert mit einer Luftfeuchtigkeit von 70–100 % und Temperaturen zwischen 37 und 41,5 Grad ist es ein besonders wohltuendes Klima. Der Stollen ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die jeweils auf spezifische Behandlungen und Bedürfnisse zugeschnitten sind.

| Heilstollen Bad Gastein |
| Adresse Heilstollenstraße 19 5645 Bad Gastein, Österreich Öffnungszeiten 12.01. bis 20.11. Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 15.00 Uhr Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr |
Mautstelle Gasteiner Alpenstraße
In der Nähe des Gasteiner Heilstollens führt eine gebührenpflichtige Straße von Böckstein nach Sportgastein, die pro Person im Auto 6,50 Euro kostet. Mit einer Gästekarte kostet es 6 Euro. Die Strecke ist beeindruckend und führt durch mehrere Tunnels, bis man schließlich in Sportgastein ankommt, ein ideales Ziel für Naturliebhaber und Wanderbegeisterte.
In Sportgastein gibt es eine Vielzahl von Wanderwegen, die durch die wunderschöne alpine Landschaft führen. Direkt am Parkplatz lädt ein Restaurant zur Stärkung ein. Man genießt den Ausblick auf die umliegenden Berge.
Ein besonderes Highlight ist das Schauwasserkraftwerk, das immer mittwochs und freitags von 14 bis 16 Uhr geöffnet ist. Bereits an der Mautstelle erhält man die Eintrittskarten für dieses Museum. Man kann die Ausstellung ohne weitere Formalitäten besichtigen. Vor Ort gibt es faszinierende alte Maschinen und Werkzeuge zu bestaunen. Die Geschichte der Energiegewinnung in der Region wird eindrucksvoll erzählt.



| Mautstelle Gasteiner Alpenstraße |
| Adresse Heilstollenstraße 5645 Bad Gastein, Österreich Öffnungszeiten 7.30 bis 16.00 Uhr bei Schönwetter bis 17.00 Uhr Ausfahrt jederzeit möglich |
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