An der berühmten Romantischen Straße in Bayern liegt das malerische Städtchen Nördlingen, das mit seinem besonderen Charme begeistert. Besonders sehenswert ist die einzige vollständig erhaltene und durchgängig begehbare Stadtmauer Deutschlands. Die ist mit einem überdachten Wehrgang ausgestattet. Diese Mauer gibt nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Stadt, sondern bietet auch einen herrlichen Ausblick auf Nördlingen und die Umgebung.
Was ist das Besondere an Nördlingen?
Das Besondere an Nördlingen ist, dass die Stadt vollständig in einem Meteoritenkrater, dem rund 15 Millionen Jahre alten Nördlinger Ries, liegt und zugleich über eine komplett erhaltene, begehbare Stadtmauer verfügt – eine Seltenheit in Europa.
Der markante Kirchturm „Daniel“ der St.-Georgs-Kirche bietet einen einzigartigen Blick über Nördlingen und den Krater.
Die Altstadt von Nördlingen ist ein wahres Juwel, das mit ihren liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und engen Gassen zum Staunen und Bummeln einlädt. Die historische Atmosphäre und die gut erhaltenen Gebäude verleihen der Stadt eine ganz besondere Stimmung, die Besucher in vergangene Zeiten versetzt.

Die Erkundung der Stadtmauer Nördlingen
Das Bekannteste von Nördlingen ist die 2,7 Kilometer lange mittelalterliche Stadtmauer, die durchgehend begehbar ist. Für die Begehung der gesamten Mauer sollte man 1 Stunde einplanen. Durch jeden der 5 Torbögen gelangt man ins Zentrum der Stadt, und an jedem Torbogen gibt es einen Aufgang zur Stadtmauer. Wir sind gleich erst diese Stadtmauer gelaufen, so hat man schon einen schönen Einblick in Nördlingen bekommen. Vorbei am Reimlinger Tor, Deininger Tor, Löpsinger Tor, wo sich das Stadtmauermuseum befindet, Baldinger Tor und dem Berger Tor. An der Stadtmauer befinden sich der Rosengarten, eine Minigolfanlage, eine ehemalige Brauerei sowie Cafés. Die alte Bastei mit seinem Kulturzentrum und das Ries Krater Museum.

Das Rathaus mit Giebeldach und Türmchen gehört zu einem Ensemble mittelalterlicher Gebäude und Fachwerkhäuser rund um den Marktplatz. So haben wir uns erst mal nach der Erkundung der Stadtmauer eine Erfrischung gegönnt. Direkt am Marktplatz, neben der Kirche und dem Springbrunnen, befindet sich die Eisdiele Adria.

Kirche St. Georg mit seinem Kirchturm in Nördlingen
Von 1427 bis 1505 wurde die spätgotische Kirche mit ihrem markanten Kirchenturm, der liebevoll „Daniel“ genannt wird, erbaut. Der Chor der Hallenkirche wurde 1451 fertiggestellt, und 1454 begann der Bau des Turmes. Im Jahre 1505 war der größte Teil der Kirche fertiggestellt worden. Die Stadt Nördlingen hat sich unter dem Kaspar Kantz der Reformation anschlossen, und es wurde 1523/1525 zur evangelischen Stadtkirche.

Im fast 90 Meter hohen Kirchturm in der 8. Etage befindet sich die Türmerstube, die ständig von einem Türmer besetzt war. Welcher von 22 bis 24 Uhr halbstündlich „So G’sell, So“ ruft. Es lohnt sich, die 350 Stufen hinauf zur Turmspitze zu gehen. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick über Nördlingen. Beginn mit einer Wendeltreppe bis zur 4. Etage um Etage geht es von Treppe zu Treppe. Bis der Türmer seinen Platz hat. Von da aus geht’s, wie es bei einer Dachboden-Aussicht aus früheren Jahren weiter hinauf zur Aussichtsplattform.

Was für eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Umgebung – und da kann man sehr viel Zeit verbringen. Denn in dieser Ortschaft gibt es ein paar Storchen-Nester und so kann man diese Tiere aus vielen Perspektiven beobachten. An dem Kirchturm ist eine Videokamera angebracht, die auf das Storchennest ausgerichtet ist. Und natürlich die Sehenswürdigkeiten, welche sich vor Ort befinden.

Kriegerbrunnen
Mitten im Herzen der Altstadt von Nördlingen befindet sich der Kriegerbrunnen, ein faszinierendes Kunstwerk im Jugendstil, das im Jahr 1902 vom Bildhauer Georg Wrba erschaffen wurde. Der Brunnen ist ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt und beeindruckt durch seine kunstvolle Gestaltung. Der Kriegerbrunnen erinnert an die Kriegsopfer und ist zugleich ein Beispiel für die Detailverliebtheit des Jugendstils.

Stadtführung mit dem Gerberviertel und dem Marktplatz
Das Gerberviertel in Nördlingen ist ein weiterer malerischer Teil der Altstadt und gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es zeichnet sich durch seine engen, verwinkelten Gassen und die gut erhaltenen Fachwerkhäuser aus, die dem Viertel einen besonders charmanten und historischen Charakter verleihen.
Der Name „Gerberviertel“ stammt von den Handwerkern, die hier früher ansässig waren, den Gerbern, die Leder bearbeiteten. Heute kann man noch zahlreiche Relikte aus dieser Zeit entdecken, wie zum Beispiel das traditionelle Fachwerk, das an die Handwerksgeschichte erinnert.
Das Gerberviertel lädt dazu ein, durch die engen Gassen zu schlendern und die Atmosphäre vergangener Zeiten zu spüren. Ein Höhepunkt ist das Württemberger Tor, das als Eingang zum Gerberviertel dient und zugleich ein schönes Beispiel mittelalterlicher Architektur ist. Dieses Viertel ist ein wunderbarer Ort, um in die Geschichte von Nördlingen einzutauchen und die einzigartige Altstadt zu erleben.

Für die Stadtführung sollte man sich vorab bei der Touristeninformation anmelden. Auf der circa 1-stündigen Stadtführung lernt man so viel über die Geschichte dieser Ortschaft wie auch darüber, dass einst ein Meteorit einschlug. Gestartet wird an der Touristeninformation, die sich gegenüber dem Rathaus, das einst ein Kaufhaus war, befindet. Es ging am Brot- und Tanzhaus, am Hafenmarkt der Spitalanlage, vorbei. Dem Gerberviertel, welcher volksmündlich genannte DR Oetker Brunnen Kösterle bis zum Ausgangspunkt dem Rathaus.



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