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Erlebnis Grafenhausen: Hüsli-Museum, Brauereiführung und Rothaus-Zäpfle-Turm

Wer möchte nicht gern mal eine Filmkulisse entdecken? Dies kann man in der Gemeinde Grafenhausen im Hochschwarzwald. Wer kann sich an die Serie die Schwarzwaldklinik erinnern? Denn das Hüsli-Museum ist ein typisches Schwarzwaldhaus und diente als Filmkulisse für das Haus von Professor Dr. Brinkmann von der Schwarzwaldklinik. Das Museum gibt einen Einblick in die regionale Kultur und die Traditionen des Schwarzwaldes.

aktualisiert am 24.10.2024

Grafenhausen
Hüsli Museum Schwarzwaldklinik Drehort

Hüsli Museum

Das heutige Hüsli-Museum in Grafenhausen wurde im Jahr 1911 von der bekannten Sängerin Helene Siegfried erbaut. Dieses Gebäude wurde ursprünglich als Urlaubsdomizil in einem traditionellen Schwarzwaldstil mit seinen persönlichen Vorlieben entworfen. Nachdem der Sängerin Helene Siegfried die Schönheit und die Traditionen des Schwarzwaldes bewusst geworden ist, ist aus dem Hüsli dauerhaft ihr Wohnhaus geworden. Später wurde das Hüsli für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

So bekommt man ein Bild der Architektur, um das Leben und die Kultur des Schwarzwaldes des Anfangs des 20. Jahrhunderts besser kennenzulernen. Helene Siegfried hat mit sehr viel Zeit und Mühe viele kostbare Möbel und Kunstwerke zusammengetragen, um ein authentisches Schwarzwaldhaus zu bieten.

Rothaus Brauerei

Die Rothaus-Brauerei in Grafenhausen ist eine von insgesamt drei, die sich zu 100 Prozent im staatlichen Besitz befinden. Zudem liegt die Brauerei exakt auf 1000 Metern Höhe im Schwarzwald. Das Wasser, welches zum Brauen benötigt wird, bezieht die Brauerei aus den sieben Quellen, welche sich in dem Quellschutzgebiet der Region befinden. Die erste Sorte, welche die Brauerei hergestellt hat, war das Tannenzäpfle und ist heute noch eine sehr beliebte Sorte.

Zu Weihnachten 1892 begann die Rothaus Brauerei, die ersten Flaschen in St. Blasien zu verkaufen. Und die Biergit ist das Gesicht für die Rothaus-Brauerei. Der Name Biergit bedeutet so viel wie „Bier gibt Kraft“ und seit über 50 Jahren ist das Logo unverändert.

Grafenhausen
Rothaus Brauerei

Rothaus Laden

Wer gerne an einer Brauereiführung teilnehmen möchte, dem empfiehlt es sich, sich im Vorfeld anzumelden. Und wenn man vor Ort ist, geht man als Erstes in den Rothaus Brauerei-Laden. Die Kurzentschlossenen können probieren, ob noch Plätze zur Verfügung stehen. An der Kasse bekommt man weitere Informationen dazu, wie der Ablauf vonstattengeht. Im Laden kann man auch die verschiedenen Biersorten kaufen, wie zum Beispiel auch die Männerhandtasche. Und es werden Kleidungsstücke verkauft. Schaut einmal, was sie alles zu bieten haben. Hier findet ihr die Seite zur Anmeldung zur Brauereiführung.

Da wir etwas früher vor Ort waren, konnten wir die Außenanlage besichtigen. Zudem befindet sich auch ein großer Außenspielplatz für Kinder. Und wer möchte, kann gerne im Rothaus Gasthof mit einem schönen Biergarten etwas zu sich nehmen, wie zum Beispiel frisch gezapftes Tannenzäpfle von der Rothaus-Brauerei.

Wer möchte nicht gern einmal in diesem Rothaus-Gasthof mit einem gemütlichen, rustikalen Charme im Schwarzwald übernachten? So vereint es die Gastlichkeit mit regionaler Küche zum Speisen und man kann die Annehmlichkeiten mit der Übernachtung verknüpfen. Hier könnt ihr im Rothaus Gasthof ein Zimmer reservieren.

Brauereiführung

Der Treffpunkt für die Führung war am Brunnen beim Rothausladen. Dort begrüßte uns die Brauereiführerin, und sie erklärte uns über die Geschichte der Brauerei und den gesamten Prozess des Bieres braunen bis zum letzten Arbeitsgang in dieser Rothaus Brauerei auf. Nach der Führung erhält man eine Flasche Bier sowie eine Brezn.

Die Rothaus-Panorama-Tour bietet eine besondere Fahrt zwischen der Rothaus Brauerei in Grafenhausen und dem Schluchsee. Auf dieser Route fährt man vorbei an der Ortschaft Faulenfürst, dem Schützenhaus am Schluchsee bis zum Bahnhof Schluchsee, welcher direkt am Schluchsee liegt. Von dort aus kann man eine Schiffstour unternehmen oder durch die Ortschaft Schluchsee schlendern.

Grafenhausen
Rothaus Panorama Tour

Rothaus-Zäpfle-Turm

In Höchenschwand, welches circa 18 Kilometer von Grafenhausen entfernt liegt, kann man den 51 Meter hohen Rothaus-Zäpfle-Turm besichtigen. Hat man die 249 Stufen überwunden, hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Schwarzwald und bei einem wunderbaren Wetter kann man sogar die Alpen in der Schweiz betrachten.

Schlühüwanapark der Naturerlebnispfad

Im Herzen des Schwarzwalds, in der Gemeinde Grafenhausen, liegt der Schlühüwanapark. Ein einzigartiger Naturerlebnispfad, der Natur, Kunst und Abenteuer für Besucher jeden Alters vereint.

Der etwa 2,5 Kilometer lange Rundweg beginnt am Parkplatz in Rothaus, einem Ortsteil von Grafenhausen. Und führt durch dichte Wälder, vorbei an uralten Bäumen. Doch der Schlühüwanapark ist kein gewöhnlicher Wanderweg. Auf dem Pfad warten rund 20 interaktive Stationen, die Besucher dazu einladen, die Natur nicht nur zu betrachten, sondern auch zu fühlen, zu hören und zu begreifen.

Ein Erlebnispfad für die Sinne

Besonders für Kinder ist der Naturerlebnispfad ein wahres Abenteuer. Sie können über Balancierpfade klettern, an Fühlstationen mit verbundenen Augen die verschiedenen Materialien des Waldes ertasten oder über Baumstämme und Steine springen. Die spielerischen Elemente fördern nicht nur das Bewusstsein für die Natur, sondern machen den Spaziergang zu einem aufregenden Erlebnis.

Grafenhausen
Barfußpfad

Kunstwerke aus der Natur

Neben den interaktiven Stationen ist der Schlühüwanapark auch bekannt für seine Kunstwerke, die aus natürlichen Materialien des Waldes geschaffen wurden. Künstler aus der Region haben hier beeindruckende Skulpturen aus Holz und Stein geschaffen, die sich harmonisch in die Umgebung einfügen. Diese Kunstwerke regen zum Nachdenken an und laden die Besucher dazu ein, den Wald mit anderen Augen zu sehen.

Ein besonderes Highlight ist das „Tor zur anderen Welt“, eine kunstvoll gestaltete Holzkonstruktion. Durch die man hindurchschreiten kann und die symbolisch für den Übergang zwischen Alltag und der Ruhe der Natur steht. Weitere Skulpturen wie riesige Holzfiguren, Tierdarstellungen und Fantasiewesen sorgen dafür, dass es hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt.

Schlühüwanapark der Pirschpfad in Grafenhausen

Auf diesem Erlebnispfad können Besucher auf „Pirsch“ gehen, also wie in freier Natur auf Spurensuche. Der Pfad ist liebevoll gestaltet und lehrt Groß und Klein etwas über die Tiere des Waldes, deren Spuren und Lebensräume. Es gibt verschiedene Stationen, an denen man lernen kann, Tierspuren zu erkennen, sich wie ein Fuchs zu schleichen oder wie ein Eichhörnchen auf Bäume zu klettern. Viele Stationen sind interaktiv und sollen das Bewusstsein für die Natur und die Umwelt fördern.

Lehrreiche Stationen für Naturfreunde

Neben den künstlerischen und spielerischen Elementen bietet der Schlühüwanapark auch zahlreiche lehrreiche Informationen über die Flora und Fauna des Schwarzwaldes. An verschiedenen Tafeln entlang des Weges erfahren die Besucher Wissenswertes über die heimischen Baumarten, Tiere und das empfindliche Ökosystem des Waldes. Diese Informationen sind in einer verständlichen und ansprechenden Art aufbereitet, sodass sowohl Erwachsene als auch Kinder etwas lernen können.

Besonders faszinierend sind die Stationen, an denen man das Leben im Wald genauer betrachten kann. An Insektenhotels oder Beobachtungspunkten für Vögel wird deutlich, wie vielfältig und lebendig der Wald ist. Diese Elemente machen den Schlühüwanapark nicht nur zu einem schönen Ausflugsziel, sondern auch zu einem Bildungsort, der das Umweltbewusstsein der Besucher stärkt.

Mühlenmuseum Tannenmühle

Ein Ausflug in die Vergangenheit der Schwarzwälder Mühlentechnik. Im malerischen Egertal bei Grafenhausen, umgeben von dichten Wäldern und saftigen Wiesen, liegt die Tannenmühle, ein lebendiges Stück Schwarzwälder Geschichte. Die Tannenmühle ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch Heimat eines einzigartigen Mühlenmuseums. Das die Besucher in die Zeit zurückführt, als die Mühlentechnik noch das Herz der ländlichen Wirtschaft im Schwarzwald bildete. Hier kann man hautnah erleben, wie Getreide gemahlen, Wasserenergie genutzt und das Leben rund um die Mühle organisiert wurde.

Mühlenmuseum Tannenmühle

Die Tannenmühle: Ein lebendiges Erbe

Die Tannenmühle hat eine jahrhundertelange Geschichte und ist ein Beispiel für die Mühlenkultur des Schwarzwalds, die einst von großer Bedeutung für die regionale Wirtschaft war. Ursprünglich als traditionelle Wassermühle betrieben, hat sie sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und präsentiert heute ein umfassendes Bild der alten Mühlentechnologie. Das Gelände der Tannenmühle bietet jedoch mehr als nur historische Einblicke – es ist ein beliebtes Familienziel mit einem Mühlenrestaurant, einem Tiergehege und einem weitläufigen Außengelände.

Das Mühlenmuseum ist der historische Kern dieses Ausflugsziels. In den original erhaltenen Gebäuden kann man noch heute die funktionstüchtigen Mühlenwerke besichtigen, die vor allem von der Kraft des Wassers angetrieben wurden. Die liebevoll restaurierten Maschinen und Werkzeuge bieten einen faszinierenden Einblick in die Technik vergangener Jahrhunderte.

Das Mühlenmuseum: Handwerk und Technik erleben

Im Mühlenmuseum der Tannenmühle wird die Mühlentechnik auf verständliche und anschauliche Weise erklärt. Besucher können hier die verschiedenen Schritte des Mahlens von Getreide nachvollziehen und erfahren, wie komplex die Arbeit in einer traditionellen Wassermühle war. Von der Reinigung des Getreides über das Mahlen bis hin zur Trennung des Mehls von der Kleie wird jede Phase des Mühlenprozesses detailliert dargestellt.

Die Hauptattraktion ist das große Mühlenrad, das noch immer in Betrieb ist und eindrucksvoll zeigt, wie die Kraft des Wassers in Bewegung umgesetzt wird. Besonders Kinder sind von den rotierenden Zahnrädern, Wellen und Riemen fasziniert, die das Getreide in feines Mehl verwandeln. Das Museum vermittelt auf spannende Weise die Ingenieurskunst und den Einfallsreichtum, die hinter der Mühlentechnik stehen.

Mühlenrad

Ein weiteres Highlight ist die Ausstellung verschiedener historischer Mühlenmodelle und Werkzeuge. Diese Geräte veranschaulichen die Weiterentwicklung der Mühlentechnik im Schwarzwald und lassen erkennen, wie hart und mühsam die Arbeit früher war. Von der einfachen Handmühle bis zur aufwendigen Wassermühle bieten die ausgestellten Exponate einen umfassenden Einblick in die Geschichte dieses Handwerks.

Leben und Arbeiten in der Mühle

Neben der Technik widmet sich das Mühlenmuseum auch dem Alltag der Menschen, die in und um die Mühle lebten. Die Ausstellung vermittelt ein lebendiges Bild vom harten Leben der Müller und ihrer Familien. Die waren nicht nur für das Mahlen von Getreide verantwortlich. Sondern auch eine wichtige Rolle in der ländlichen Gemeinschaft spielten. Die Müller gehörten zu den angesehensten Handwerkern ihrer Zeit und waren oft die erste Anlaufstelle für Bauern aus der Umgebung.

In nachgestellten Wohnräumen und Werkstätten wird gezeigt, wie der Alltag in der Mühle organisiert war. Die engen, rustikalen Räume sind authentisch eingerichtet und lassen die Besucher in das bäuerliche Leben des Schwarzwaldes eintauchen. Historische Küchenutensilien, Möbel und Arbeitsgeräte verdeutlichen, wie sich das tägliche Leben im 18. und 19. Jahrhundert gestaltete.

Grafenhausen
alte Kaffeemühlen
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

Von Kathrin

Meine Leidenschaft ist das Reisen, und das möchte ich euch näher zeigen. Mit Tipps für einen schönen Urlaub mit Empfehlungen für die Tour.

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