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Österreich

Hohe Salve: Mit der Salvenbahn hinauf zum Panoramaberg in Tirol

Die Hohe Salve zählt zu den schönsten Aussichtsbergen in Tirol und begeistert mit einem beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick auf die umliegende Bergwelt der Kitzbüheler Alpen. Besonders bequem erreicht ihr den Gipfel mit der Salvenbahn ab Hopfgarten-Markt. Bereits die Auffahrt ist ein Erlebnis und bietet fantastische Ausblicke auf das Tal, grüne Almen und die umliegenden Berge.

Hopfgarten
Blick auf Hopfgarten

Anfahrt nach Hopfgarten-Markt

Mit dem Auto gelangt ihr bequem nach Hopfgarten-Markt in Tirol. In der Meierhofgasse stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Von dort sind es nur etwa 100 Meter leicht bergauf bis zur Talstation der Salvenbahn. Dadurch eignet sich der Ausflug auch ideal für Familien oder Besucher, die entspannt in die Bergwelt starten möchten.

Mit der Salvenbahn auf die Hohe Salve

An der Talstation befindet sich die Kasse im ersten Stock, wo die Berg- und Talkarten gelöst werden können. Danach geht es noch eine Etage höher zum eigentlichen Einstieg der Bergbahn.

Die Auffahrt erfolgt in zwei Etappen:

Erste Etappe: Von Hopfgarten zur Mittelstation

Die erste Fahrt führt von 627 Metern auf etwa 1178 Meter Höhe. Während der Gondelfahrt eröffnet sich bereits ein wunderschöner Blick hinunter auf die Ortschaft Hopfgarten sowie auf die umliegenden Wiesen und Almen. Besonders bei schönem Wetter wirkt die Landschaft wie aus einem Bilderbuch.

Zweite Etappe: Hinauf auf die Hohe Salve

Anschließend geht es von 1178 Metern weiter hinauf bis auf 1829 Meter zur Hohen Salve. Schon beim Aussteigen erwartet euch eine eindrucksvolle Bergkulisse. Die klare Bergluft, das Panorama und die zahlreichen Gipfel rundherum machen sofort Lust darauf, die Umgebung zu erkunden.

Gipfelkreuz, Gleitschirmflieger und Panoramawege

Direkt am Gipfelbereich gibt es einiges zu entdecken. Auf der rechten Seite befinden sich das Gipfelkreuz sowie der Startplatz der Gleitschirmflieger. Besonders spannend ist es, den Paragleitern beim Start zuzusehen, wenn sie lautlos über die Berglandschaft schweben.

Hohe Salve
Startplatz der Gleitschirmflieger

Wir entschieden uns jedoch für den linken Weg bergauf, denn dort verläuft der beliebte Gipfelrundweg. Die Hohe Salve ist vor allem für ihren einzigartigen 360-Grad-Rundumblick bekannt. Bei guter Sicht reicht der Blick, bei dem man bis zu 70 Dreitausender der Alpen entdecken kann. Der Blick reicht von den Zillertaler Alpen über die Hohen Tauern bis hin zum Großglockner und macht die Hohe Salve zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Fotografen. Zahlreiche Berggipfel, Täler und Almflächen schaffen eine beeindruckende Kulisse.

Hohe Salve
Hohe Salve Blick ins Tal

Der Rundweg lädt dazu ein, die Landschaft in Ruhe zu genießen und immer wieder an den Aussichtspunkten stehen zu bleiben. Gerade an klaren Tagen gehört die Hohe Salve zu den schönsten Aussichtspunkten der Region.

Hohe Salve

Einkehr in der Gipfelalm Hohe Salve

Nach der Wanderung bietet sich eine Einkehr in der Gipfelalm Hohe Salve an. Besonders beliebt ist die große Drehterrasse, von der aus ihr während des Essens die Bergwelt aus verschiedenen Perspektiven betrachten könnt. Dadurch wird selbst die Pause zu einem besonderen Erlebnis.

Gipfelalm
Gipfelalm

Wer früh am Morgen auf den Berg fährt, kann dort sogar bis 10:27 Uhr frühstücken und den Tag mit einem Panorama-Frühstück in den Bergen beginnen.

Wandern auf der Hohen Salve

Die Hohe Salve ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Sowohl gemütliche Spaziergänge als auch längere Bergtouren sind möglich. Hier oder direkt vor Ort findet ihr Informationen zu den verschiedenen Wanderrouten und Tourenmöglichkeiten.

Besonders angenehm ist, dass sich die Wege hervorragend mit der Bergbahn kombinieren lassen. Dadurch könnt ihr die wunderschöne Berglandschaft genießen, ohne sofort eine anspruchsvolle Bergtour unternehmen zu müssen.

Wallfahrtskirche Hohe Salve

Die Wallfahrtskirche Hohe Salve liegt auf 1.829 Metern Höhe direkt am Gipfel der Hohen Salve in den Kitzbüheler Alpen und begeistert mit ihrer einzigartigen Lage sowie einem beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt. Es empfiehlt sich, hier nicht nur die Aussicht, sondern auch die besondere Ruhe und Atmosphäre des Ortes zu genießen.

Wallfahrtskirche Hohe Salve

Preise und Öffnungszeiten

Mit der Salvenbahn gelangen Besucher in zwei Sektionen bequem auf die 1.829 Meter hohe Hohe Salve. Die Bahn fährt im Sommer 2026 täglich vom 14. Mai bis zum 26. Oktober von 08:45 Uhr bis 17:00 Uhr. Eine Berg- und Talfahrt ab Hopfgarten kostet für Erwachsene 30 Euro, für Jugendliche 22,50 Euro und für Kinder 15 Euro.

Zusammenfassung

Die Hohe Salve ist ein perfektes Ausflugsziel für alle, die die Tiroler Bergwelt entspannt erleben möchten. Die einfache Auffahrt mit der Salvenbahn, die traumhaften Ausblicke, der Gipfelrundweg und die gemütliche Einkehr in der Gipfelalm machen den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis. Vor allem der berühmte 360-Grad-Panoramablick bleibt lange in Erinnerung und zeigt eindrucksvoll, warum die Hohe Salve zu den beliebtesten Panoramabergen Tirols gehört.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Bayern

Unterwegs auf der kleinen Urschlachrunde bei Halfing

Wer in Halfing im Kreis Rosenheim wandern möchte, findet mit der kleinen Urschlachrunde eine wunderschöne Tour durch die abwechslungsreiche Landschaft des Chiemgaus. Die kleine Runde ist etwa 4,4 Kilometer lang, während man bei der großen Urschlachrunde auf rund 8,7 Kilometer kommt. Für die kleine Wanderung sollte man etwa zwei Stunden einplanen, besonders wenn man die Natur in Ruhe genießen möchte.

Urschlachrunde
Blick auf die Alpen

Startpunkt der Urschlachrunde

Der Startpunkt der Wanderung befindet sich an der Kneippanlage nahe des Badesees von Halfing. Direkt dort gibt es einen Parkplatz, wodurch sich die Tour bequem beginnen lässt. Schon nach den ersten Metern führt der Weg in Richtung des kleinen Ortsteils Irlach. Beim Wandern in Halfing geht es an gepflegten Häusern, grünen Wiesen und weiten Feldern vorbei. Immer wieder weisen die Schilder der Urschlachrunde 2 und 2a den richtigen Weg.

Blick auf die Urschlachquelle

Ein besonders schöner Abschnitt der Wanderung sind die Urschlachquellen. Die kleine Quelle liegt idyllisch mitten in der Natur und sorgt für eine ruhige Atmosphäre. Kurz danach führt die kleine Urschlachrunde nach links über eine kleine Brücke über die Söchtenauer Achen (Bach) weiter. Anschließend geht es leicht bergauf durch den Wald. Der Weg verläuft dabei über zahlreiche Baumwurzeln und wirkt dadurch besonders naturbelassen.

Oben angekommen, führt der Wanderweg erneut nach links weiter durch den Wald. Am Ende des Waldstücks wartet ein besonderes Highlight: Dort kann man Schweine beobachten, die in einem großen Freigehege auf natürliche Weise leben. Gerade dieser Abschnitt zeigt, wie abwechslungsreich das Wandern in Halfing sein kann.

Waldschwein bei der Urschlachrunde
Waldschwein bei der Urschlachrunde

Danach folgte ich ein Stück der Straße, bis der Weg wieder nach links zurück zum Ausgangspunkt führte. Auf dem Rückweg kommt man außerdem am Naturerlebnisweiher vorbei, der die Wanderung nochmals besonders schön abrundet.

Naturerlebnisweiher
Naturerlebnisweiher Halfing

Zusammenfassung

Die kleine Urschlachrunde eignet sich perfekt für alle, die wandern und dabei die Natur, die Waldwege und ruhige Landschaften genießen möchten. Durch die Mischung aus Feldern, Wald, Quellen und kleinen Naturhighlights ist die Tour ideal für einen entspannten Ausflug im Chiemgau.

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Bayern

Wanderung durch das Murner Filz Mooridylle bei Amerang

Nur wenige Kilometer vom charmanten Ort Amerang entfernt liegt ein wahres Naturjuwel, der Murner Filz. Dieses geschützte Moorgebiet im oberbayerischen Landkreis Rosenheim zählt zu den eindrucksvollsten Relikten der eiszeitlichen Landschaftsformung im Chiemgau. Es bietet ein stilles Naturerlebnis abseits der touristischen Pfade, ideal für einen entspannten Spaziergang oder eine kleine Wanderung.

schmaler Holzsteg durch den Murner Filz

Anfahrt und Parken Murner Filz

Den Wanderweg durch den Murner Filz beginnt man am besten bei Evenhausen. Einen Wanderparkplatz sucht man dort an der Straße zwischen Amerang und Evenhausen vergeblich. Da empfiehlt es sich, die Buslinie 439 Wasserburg-Amerang zu benützen und in Evenhausen auszusteigen.

Murner Filz
Blick auf Evenhausen

Von Evenhausen aus führt der gut ausgeschilderte Weg in das geschützte Moorgebiet hinein. Es ist ratsam; festes Schuhwerk vor allem nach Regen kann es auf den schmalen Pfaden feucht werden.

Einblicke in ein ursprüngliches Moor

Der Murner Filz ist ein Refugium für viele seltene Pflanzen- und Tierarten. Auf Holzbohlenwegen und schmalen Naturpfaden taucht man tief in die stille Welt des Moores ein. Schilf, Birken, Torfmoos und kleine Tümpel prägen die Szenerie.

Murner Filz
Wollgras

Der Murner Filz ist ein bedeutendes Schutzgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten. So könnt ihr die Moorlandschaft auf Holzbohlenwegen und schmalen Pfaden erkunden. Charakteristisch für das Gebiet sind Schilfbestände, Birken, Torfmoos und kleinere Tümpel. Mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich unter anderem Libellen, Frösche und gelegentlich auch seltene Vogelarten beobachten.

Murner Filz
Tümpel

An mehreren Stellen entlang der Wege laden Sitzbänke dazu ein, eine Pause einzulegen, die Umgebung in Ruhe auf sich wirken zu lassen und die besondere Atmosphäre des Moores bewusst wahrzunehmen.

Murner Filz
Sitzecke

Stille und Entschleunigung

Was diese Wanderung so besonders macht, ist die Ruhe. Es gibt keine lauten Straßen, keine Massen an Besuchern, nur das leise Rascheln der Bäume im Wind und das Zwitschern der Vögel. Besonders stimmungsvoll ist der Murner Filz im Frühling, wenn alles zu blühen beginnt, oder an nebeligen Herbsttagen, wenn das Moor mystisch wirkt.

Murner Filz
Kiefer und Birke

Wilde Waldnatur Murner Filz

Spaziergänge und Wanderungen entlang der Murn und durch den Murner Filz ermöglichen nicht nur Ruhe und Erholung, sondern auch interessante Einblicke in die heimische Natur. In den ausgedehnten Auen- und Moorwäldern dominieren Baumarten wie Fichte, Kiefer, Birke und Erle. Geologisch betrachtet geht die Entstehung des heutigen Murnerfilzes auf das Abschmelzen des Inn-Gletschers zurück. Dieser hinterließ vor mehreren tausend Jahren das Rosenheimer Becken, dessen Verlandung zur Ausbildung der heutigen Moorlandschaft führte.

Zum ökologisch wertvollen Bestand des FFH-Gebiets gehören unter anderem feuchte Hochstaudenfluren, magere Flachland-Mähwiesen, lebende Hochmoore, Torfmoor-Schlenken, Übergangs- und Schwingrasenmoore, kalkreiche Niedermoore sowie Auen- und Moorwälder. Der Murner Filz bietet zudem Lebensraum für seltene Amphibienarten wie die Gelbbauchunke und den Kammmolch.

Zusammenfassung Murner Filz

Der Murner Filz bei Amerang ist ein echter Geheimtipp für Naturfreunde und alle, die einmal tief durchatmen wollen. Die Wanderung ist weder lang noch anspruchsvoll, aber sie belohnt mit intensiven Naturerlebnissen und einem Gefühl tiefer Gelassenheit. Ideal für einen halben Tag in der Natur, ob allein, zu zweit oder mit der Familie.

Tipp: Wer nach der Wanderung Lust auf Kultur hat, kann das nahe gelegene EFA-Museum für deutsche Automobilgeschichte sowie das Bauernhausmuseum in Amerang besuchen oder das Schloss Amerang, das regelmäßige Konzerte und Veranstaltungen anbietet.

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Italien

Das Pustertal: Eine Reise durch Südtirols Naturparadies

Das Pustertal ist auch bekannt als das grüne Tal und erstreckt sich in den östlichen Alpen. Von Südtirol bis Osttirol bietet es eine beeindruckende Kombination aus Natur, Kultur und Tradition. Es ist ein wahres Juwel für Naturliebhaber, Wanderer und Wintersportler, das sich durch seine idyllischen Dörfer, weitläufigen Almwiesen und die majestätische Kulisse der Dolomiten auszeichnet. Das Pustertal vereint auf harmonische Weise alpine Schönheit und jahrhundertealte Kultur und ist daher ein beliebtes Reiseziel für all jene, die die Bergwelt in vollen Zügen genießen möchten.

Das Pustertal beginnt im Westen bei Brixen und führt etwa 100 Kilometer nach Osten bis nach Lienz in Osttirol. Es verläuft entlang des Flusses Rienz, der sich durch weite, von dichten Wäldern gesäumte Tälern schlängelt, und wird von den gewaltigen Gipfeln der Dolomiten und der Zillertaler Alpen flankiert. Diese Region ist geprägt von einer abwechslungsreichen Landschaft, die von sanften Hügeln über Almwiesen bis hin zu schroffen Felsformationen reicht.

Highlights entlang des Pustertals

Brixen: Das Tor zum Pustertal

Brixen, die älteste Stadt Südtirols, markiert den Beginn des Pustertals und verbindet das Eisacktal mit dem westlichen Eingang in das längste Seitental Südtirols. Die Stadt liegt auf einer Höhe von etwa 560 Metern und wird vom Zusammenfluss der Flüsse Eisack und Rienz geprägt. Diese Lage macht Brixen zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und einem idealen Ausgangspunkt für Entdeckungen im Pustertal.

Kloster Neustift: Ein Ort der Spiritualität, Kultur und Natur

Das Kloster Neustift, gelegen in der Gemeinde Vahrn, nur wenige Kilometer nördlich von Brixen, ist eines der ältesten und bedeutendsten Klöster Südtirols. Gegründet wurde das Kloster Neustift im Jahr 1142 und es dient bis heute als Sitz der Augustiner-Chorherren. Das Kloster ist bekannt für seine beeindruckende Architektur, seine kunsthistorischen Schätze und den traditionsreichen Weinbau.

Mühlbacher Klause: Das historische Tor ins Pustertal

Die Mühlbacher Klause, auch als „Chiusa di Rio Pusteria“ bekannt, ist eine mittelalterliche Wehranlage am Eingang des Pustertals in Südtirol. Sie diente einst als Verteidigungs- und Kontrollpunkt für den Zugang ins Tal und hat sich bis heute ihre historische Bedeutung bewahrt.

Bruneck

Die Gemeinde Bruneck, „Hauptstadt“ des Pustertals, beeindruckt mit ihrer charmanten Altstadt, dem Messner Mountain Museum Ripa auf Schloss Bruneck und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten.

Toblach

Das Tor zu den Dolomiten. Von hier aus sind die Drei Zinnen und der Pragser Wildsee leicht erreichbar. Toblach ist auch für Musikliebhaber ein Begriff, da hier Gustav Mahler einige seiner Werke komponierte.

Pustertal
Pustertaler Straße die Dolomiten

Pragser Wildsee

Der smaragdgrüne Bergsee ist eines der bekanntesten Postkartenmotive Südtirols und ein absolutes Highlight für Naturliebhaber und Fotografen.

Ein besonders markanter Abschnitt des Pustertals ist das Hochpustertal, das mit seinen beeindruckenden Ausblicken auf die weltberühmten Drei Zinnen als eines der Highlights der Region gilt. Das Hochpustertal, welches zwischen Innichen und Toblach liegt, ist auch Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Klettertouren.

Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch

Sillian

Ein idyllisches Dorf, ideal für Wanderungen oder Winterurlaub. Bekannt für das Skigebiet Thurntaler und als Ausgangspunkt für Radtouren entlang des Drauradwegs.

Lienz

Die Hauptstadt Osttirols besticht durch ihr mediterranes Flair und die umliegenden Lienzer Dolomiten. Die Burg Bruck und die lebhafte Altstadt sind besonders sehenswert.

Sommer im Pustertal: Wandern, Radfahren und Natur erleben

Im Sommer verwandelt sich das Pustertal in ein Paradies für Outdoor-Aktivitäten. Wanderer und Bergsteiger finden hier unzählige Möglichkeiten, die Berge zu erkunden. Beliebte Wanderziele sind etwa der Naturpark Fanes-Sennes-Prags, der Pragser Wildsee oder die verschiedenen Almen, die über gut markierte Wege erreichbar sind. Eine der bekanntesten und spektakulärsten Wanderungen ist die Tour um die Drei Zinnen, die atemberaubende Ausblicke auf die ikonischen Felsformationen bietet.

Radfahrer kommen im Pustertal ebenfalls auf ihre Kosten. Der Pustertaler Radweg erstreckt sich über 105 Kilometer von Mühlbach bis nach Lienz und ist sowohl für Familien als auch für erfahrene Radfahrer eine schöne Möglichkeit, das Tal in gemütlichem Tempo zu erkunden. Die gut ausgebaute Strecke führt vorbei an malerischen Dörfern, Wäldern und Flüssen und bietet zahlreiche Gelegenheiten für Pausen und Besichtigungen.

Für Abenteuerlustige gibt es zudem die Möglichkeit, die Landschaft aus der Vogelperspektive zu erleben. Gleitschirmfliegen und Paragliding sind beliebte Aktivitäten, um die Weite des Pustertals zu genießen und gleichzeitig einen Nervenkitzel zu erleben.

Winterzauber im Pustertal: Skifahren und Winterwandern

Im Winter verwandelt sich das Pustertal in eine weiße Märchenlandschaft und lockt Wintersportbegeisterte aus der ganzen Welt an. Zahlreiche Skigebiete wie Kronplatz, Helm, Haunold und das Skigebiet Drei Zinnen bieten abwechslungsreiche Pisten für Skifahrer und Snowboarder. Der Kronplatz, das größte Skigebiet der Region, bietet über 100 Kilometer perfekt präparierte Pisten und ist auch für seine modernen Liftanlagen und Schneesicherheit bekannt.

Doch nicht nur Skifahrer kommen im Winter auf ihre Kosten. Auch Schneeschuhwanderungen, Langlauf und Rodeln gehören zu den beliebten Aktivitäten im Pustertal. Eine besondere Attraktion ist der zugefrorene Pragser Wildsee, der im Winter eine malerische Kulisse für Spaziergänge und Eislaufen bietet. Zudem laden gemütliche Hütten entlang der Pisten und Wanderwege zur Einkehr ein. Wo man sich mit traditionellen Südtiroler Spezialitäten wie Knödeln oder Kaiserschmarrn stärken kann.

Sehenswertes im Pustertal: Kultur und Geschichte

Neben den beeindruckenden Naturschönheiten bietet das Pustertal auch zahlreiche kulturelle Highlights. Ein bedeutendes Wahrzeichen ist das Kloster Neustift in der Nähe von Brixen, eines der ältesten und wichtigsten Klöster Südtirols. Das Kloster kann besichtigt werden und beherbergt eine prachtvolle Barockkirche sowie eine Bibliothek mit wertvollen Handschriften.

Auch das Volkskundemuseum in Teodone (Dietenheim) bietet interessante Einblicke in die Geschichte und das Alltagsleben der Pustertaler Bevölkerung. Hier kann man alte Bauernhöfe, Werkstätten und traditionelle Handwerkskunst bestaunen und erfahren, wie die Menschen in der Region früher lebten und arbeiteten.

Ein weiteres historisches Highlight ist die Burg Taufers, eine imposante Festung im Tauferer Ahrntal. Die gut erhaltene Burg thront auf einem Felsen und bietet neben einem herrlichen Ausblick auf das Tal auch eine spannende Ausstellung zur Geschichte der Region.

Tradition und Brauchtum im Pustertal

Das Pustertal ist eine Region, die stark von Traditionen und Brauchtum geprägt ist. Besonders in den kleinen Dörfern wird das kulturelle Erbe mit viel Stolz gepflegt. Zahlreiche Feste und Veranstaltungen, wie das Almabtrieb-Fest oder der Krampuslauf, spiegeln die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat wider. Auch die Trachten, die in der Region getragen werden, und die kulinarischen Spezialitäten. Die auf den Almen serviert werden, sind Ausdruck dieser lebendigen Traditionen.

Im Pustertal werden viele dieser Traditionen bis heute aktiv gelebt. Und ihr habt die Möglichkeit, an Festen teilzunehmen oder in einer der zahlreichen Buschenschänken regionale Köstlichkeiten zu probieren. Die Südtiroler Küche ist bekannt für ihre rustikalen und herzhaften Gerichte, die oft aus lokalen Zutaten hergestellt werden. Besonders beliebt sind Schlutzkrapfen, Speckknödel und Apfelstrudel, die in vielen Gasthäusern und Almhütten angeboten werden.

Erdpyramiden Percha

Die Erdpyramiden bei Percha in Südtirol sind ein faszinierendes Naturwunder und ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe von Percha im Pustertal. Diese einzigartigen geologischen Formationen sind durch Erosion entstanden. Und zählen zu den schönsten und markantesten Erdpyramiden in Südtirol.

Die Erdpyramiden sind durch einen langen Erosionsprozess entstanden, der seit Jahrtausenden durch Wind und Wasser vorangetrieben wird. Es handelt sich um kegelförmige Säulen aus Lehm, die an der Spitze oft einen großen Stein tragen. Der Stein schützt die darunter liegende Lehmsäule vor Regen, sodass die Formation erhalten bleibt. Das umliegende Material erodiert.

Pustertaler Höhenstraße

Die Pustertaler Höhenstraße ist eine der beeindruckendsten Panoramastraßen Südtirols, die auf rund 60 Kilometern Länge durch das Pustertal führt. Diese spektakuläre Straße verbindet wunderschöne Bergdörfer, historische Sehenswürdigkeiten und unvergessliche Ausblicke auf die Dolomiten und die Zillertaler Alpen. Besonders beliebt ist sie bei Autofahrern, Motorradfahrern und Radfahrern, die das Abenteuer der kurvenreichen Strecke mit der atemberaubenden Landschaft kombinieren möchten.

Ein Tal voller Möglichkeiten

Das Pustertal ist ein ganzjährig attraktives Reiseziel, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Ob im Sommer bei Wanderungen durch die Dolomiten, beim Radfahren entlang der Rienz oder im Winter beim Skifahren und Rodeln. Die Vielfalt der Aktivitäten und die Schönheit der Landschaft machen das Pustertal zu einem idealen Ort für Naturliebhaber und Ruhesuchende. Gleichzeitig bietet die Region zahlreiche kulturelle und kulinarische Erlebnisse, die den Aufenthalt im Pustertal unvergesslich machen.

Übernachtung im Leithäusl

Das Leithäusl in Südtirol ist eine traditionelle Unterkunft entlang der Pustertaler Straße. Und es ist ein charmantes Refugium für Reisende, die auf der Durchreise oder auf Entdeckungstour im Pustertal sind. Seine Lage macht es zu einem beliebten Stopp für Gäste, die eine authentische Atmosphäre und eine herzliche Gastfreundschaft suchen.

Leithäusl
Leithäusl

Das Leithäusl ist in einem ländlichen Stil gehalten und ist mehr als nur eine Übernachtungsmöglichkeit. Es spiegelt die typische Architektur und Gemütlichkeit Südtirols wider. Viele dieser Unterkünfte befinden sich in historischen Gebäuden, die liebevoll renoviert wurden, um Reisenden modernen Komfort zu bieten.

Leithäusl
Zimmer Leithäusl

Übernachtung in der Lienzer Dolomitenhütte

Die Lienzer Dolomitenhütte, ein Highlight am östlichen Ende der Pustertaler Straße nahe Lienz, ist ein besonderes Ziel für Natur- und Bergliebhaber. Sie liegt auf 1.620 Metern Höhe im Herzen der Lienzer Dolomiten und bietet eine spektakuläre Aussicht auf die umliegenden Gipfel. Diese Hütte verbindet rustikale Gemütlichkeit mit atemberaubender Bergkulisse und ist ein idealer Ort für Übernachtungen, Wanderungen und Erholung.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Deutschland

Mit der Harzer Schmalspurbahn auf dem Brocken

Die Harzer Schmalspurbahn, die auch als Brockenbahn bekannt ist, führt durch das Harzgebirge und ist eine der bekanntesten Schmalspurbahnen in Deutschland. Die Strecke von Schierke zum Brocken ist besonders reizvoll, da sie durch den Nationalpark Harz führt und dabei eine Vielzahl von spektakulären Aussichten auf die Wälder, Täler und Gipfel des Gebirges bietet. Die Fahrt ist auch ein nostalgisches Erlebnis, da die Bahnen im Dampfbetrieb fahren und man den typischen Dampf und das Klingeln der Lokomotive genießen kann.

Brockenbahnhof

Der Brockenbahnhof, der sich auf einer Höhe von 1225 Metern befindet, ist der höchste Bahnhof Deutschlands, der von einer Schmalspurbahn angefahren wird. Es ist ein markanter Punkt auf der Reise und ein beliebtes Ziel für Touristen und Wanderer. Vom Bahnhof aus kann man den Brocken selbst in wenigen Minuten zu Fuß erreichen. Wo ein fantastischer Panoramablick auf das Harzgebirge und bei klarer Sicht sogar bis zu den Alpen möglich ist.

Die Geschichte der Brockenbahn

Die Strecke der Brockenbahn wurde am 15. März 1899 eingeweiht und war zu dieser Zeit ein bedeutendes technisches Meisterwerk. Durch die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg geriet der Brocken jedoch in den Sperrbezirk. Er befand sich nahe der Grenze zwischen der DDR und Westdeutschland. Dies hatte zur Folge, dass der Brocken für viele Jahre für die Öffentlichkeit unzugänglich war.

Erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 konnte die Strecke wieder für den öffentlichen Personenverkehr geöffnet werden. Am 15. September 1991, nach einer mehr als 30-jährigen Pause. Fuhren wieder Personenzüge auf den Brocken. Was für viele ein bedeutender Moment der Öffnung und des Wiederaufbaus war.

Die Landschaft entlang der Strecke

Die Fahrt auf der Schmalspurbahn führt durch beeindruckende Fichtenwälder, die für ihre jahrhundertealten Bäume bekannt sind. Einige dieser Bäume sind mehr als 250 Jahre alt, was sie zu wahren Zeugen der Geschichte macht. Allerdings hat die Region unter den Auswirkungen von Witterungseinflüssen und Umweltschäden gelitten. Besonders der Säureregen der vergangenen Jahrzehnte sowie die Abholzung durch den Borkenkäfer haben in vielen Gebieten des Harzes zu erheblichen Schäden geführt. Viele der einst gesunden Fichtenwälder sind heute stark in Mitleidenschaft gezogen. Was der Landschaft einen melancholischen, aber auch faszinierenden Charakter verleiht.

Harzer Schmalspurbahn Fahrkarten

Die Vorausbuchung der Tickets und die Reservierung der Zugnummer sorgen für einen reibungslosen Start in das Abenteuer. So kann man sich entspannen und die Fahrt ohne unnötige Wartezeiten genießen.

Die Harzer Schmalspurbahn ist eine besondere Erfahrung, und mit der Reservierung im Voraus hat man sicherstellen können. Dass der Platz im Zug gesichert ist, besonders bei der beliebten Fahrt zum Brocken. Das ermöglicht es, sich ganz auf die wunderschöne Landschaft und den Charme der Strecke zu konzentrieren. Ohne sich um die Ticketverfügbarkeit kümmern zu müssen.

Mit 49 Euro für Hin- und Rückfahrt bietet die Harzer Schmalspurbahn definitiv ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem, wenn man die beeindruckende Strecke und den Zugang zum Brocken bedenkt. Die Fahrtzeit von rund 1,5 Stunden bis zum Brocken, mit einem Zwischenstopp in Schierke, gibt einem genug Zeit, die Landschaft zu genießen und sich auf das bevorstehende Abenteuer zu freuen.

Die Ankunft um 10:36 Uhr auf dem Brocken lässt genügend Zeit, die Aussicht zu bewundern und vielleicht auch den Brocken ein wenig zu erkunden, bevor es wieder zurückgeht.

Das ist wirklich praktisch, dass man bei der Rückfahrt flexibel ist! Dadurch hat man die Freiheit, den Aufenthalt auf dem Brocken in Ruhe zu genießen. Und vielleicht noch den einen oder anderen Punkt zu erkunden, ohne sich an eine feste Zeit halten zu müssen.

Der Brocken

Im Nationalpark Harz befindet sich im Mittelgebirge der 1141 Meter hohe Brocken in Sachsen-Anhalt. Man hat die Möglichkeit, hinauf zu wandern oder man benützt so wie wir die Brockenbahn. Diese Bahn benutzen wir auch, um ganz entspannt am Brocken anzukommen.

Es gibt einen Brockenrundweg, so sind wir vom Bahnhof nach links spaziert.

Kaum vorzustellen aber auf dem Berg oberhalb der Baumgrenze ist ein Botanischer Garten wunderschön angelegt.

Vorbei am Blocksberg, dies ist eine Bezeichnung für Hexen und Hexenverfolgung.

Auf dem Brocken befindet sich auch ein Sendeturm und umfasst insgesamt 13 Rundfunksender und 3 Fernsehsender.

Im Brockenhaus befindet sich das Besucherzentrum. Für 7 Euro für Erwachsene kann man sich über die Entstehungsgeschichte des Harzes informieren. Und wer gerne etwas stärken und trinken möchte, so kann man im Café dies tun.

Des Weiteren gibt es auch ein Hotel zum Übernachten sowie eine Wetterstation.

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