In der Gemeinde Raubling, im Ortsteil Nicklheim, befindet sich das Moorgebiet Nicklheimer Filzen. Da ich sehr gerne in dieser Nicklheimer Filzen unterwegs bin, nehme ich euch dieses Mal auf einer Fahrt mit der Bockerlbahn in das Moorgebiet mit.

Wer gerne einmal dieses Erlebnis genießen möchte, dem empfiehlt es sich, sich auf der Homepage fuizler.net zu informieren, wann die Bahn fährt. Und es können auch private Fahrten gebucht werden. Es werden auch Moorführungen angeboten, ihr könnt euch unter der Telefonnummer 08035 / 9647081 informieren oder eine E-Mail an info@fuizler.net schreiben.
In der Panger Straße 24 in Nicklheim befindet sich die Haltestelle der Bockerlbahn. Es gibt einen Parkplatz direkt beim Bahnhof oder ihr benützt den Parkplatz, welcher in circa 300 Metern Entfernung ist, wo ihr auch direkt in die Nicklheimer Filzen laufen könnt.
Die Bockerlbahn ist eine historische Torfbahn, die zur Moorstation Nicklheim fährt. Sie fährt durch das idyllische Moorgebiet Nicklheim und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Moorlandschaft.
Ganz ideal ist die Bockerlbahn, wenn man schlecht zu Fuß ist und der Fußweg vom Parkplatz bis zur Moorstation zu weit ist, um zu laufen.

Während der Fahrt kann man die frische Luft genießen und die malerische Umgebung bestaunen. An der Moorstation Nicklheim sind wir ausgestiegen, um einen Spaziergang durch die einzigartige Moorlandschaft zu unternehmen. Hier kann man die Schönheit der Natur hautnah erleben und einige bleibende Erinnerungen mit nach Hause nehmen.
Nicklheimer Filzen
Auf einer Fläche von einem 600 Hektar großen Gebiet, welches für die Zugvögel ein ideales Gebiet bietet, um einen Zwischenstopp zu machen. Denn die Filzen bieten durch ihre Flora und Fauna ein ideales Rückzugsgebiet für die Tiere an. Am Beobachtungsturm hat man einen guten Blick auf die Moorlandschaft mit Blick auf die Berge des Mangfallgebirges.
Im Jahr 1800 wurde das Moorgebiet entdeckt und bis 2006 wurde hier noch der Torf in der Nicklheimer Filze abgebaut. Aber zum Schluss wurde der Torf nur noch für den Garten- und Landschaftsbau gebraucht. Seit 1989 ist es ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung.
Entlang des Wanderwegenetzes gibt es Schautafeln über das Entstehen des Moores. Das grüne Klassenzimmer im Moorkunde ist ausgestaltet, und es werden für Kinder und Jugendliche Moorführungen an der Moorstation Nicklheim angeboten; weitere Informationen gibt es hier.
Es gibt einen Picknickbereich mit Hängematten und Infotafeln. Läuft man in Richtung Moorbahnhof, entdeckt man auch einen Aussichtshügel auf Fuizen. Das Wort „Fuizen“ wird im bayerischen Raum „Filzen“ genannt.
Am Wegesrand befindet sich der Handtorfstich, wo einst das Moor gestochen wurde.

Zur Weihnachtszeit gibt es ein weiteres Highlight, denn da kommt der Nikolaus mit der Bockerlbahn zum Bahnhof der Fuizen gefahren. Am Bahnhof wird für das leibliche Wohl gesorgt und es wird eine Live-Band vor Ort sein. Darüber werde ich euch später auch noch berichten.
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