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Hintersee: Wanderung durch den Zauberwald an der Ramsauer Ache

Eine Wanderung durch den Zauberwald am Hintersee gehört zu den schönsten Naturerlebnissen im Berchtesgadener Land. Moose, mächtige Felsen, glasklares Wasser und uralte Bäume verleihen diesem Wald eine fast märchenhafte Atmosphäre. Besonders der Abschnitt entlang der Ramsauer Ache begeistert durch seine abwechslungsreichen Wege und beeindruckenden Ausblicke auf die Natur.

 Hintersee
Hintersee

Anfahrt zum Hintersee

Unsere Anfahrt führte über die B 305 durch Schneizlreuth bis nach Ramsau bei Berchtesgaden. Von dort zweigt die Straße direkt zum Hintersee ab. Bereits auf der Fahrt bieten sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Berge und die wunderschöne Landschaft des Nationalparks Berchtesgaden.

Am Hintersee stehen mehrere gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Wir entschieden uns für den großen Parkplatz am Malerwinkel Hintersee, der sich ideal als Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen eignet. Für eine Parkdauer von zweieinhalb Stunden bezahlten wir 6 Euro an Parkgebühr.

Hintersee
das Malerwinkel am Hintersee

Rundweg um den Hintersee

Direkt vom Parkplatz aus beginnt der gut ausgebaute Rundweg um den Hintersee. Dieser breite Weg ist nahezu eben und eignet sich hervorragend für Familien mit Kinderwagen, aber nur bedingt für Rollstuhlfahrer, da er mit Kieselsteinen ausgelegt ist. Immer wieder eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf den smaragdgrünen See, der von den steilen Felswänden der Berchtesgadener Alpen eingerahmt wird.

Der Hintersee zählt zu den bekanntesten Bergseen Bayerns. Das klare Wasser, die kleinen bewachsenen Inseln und die eindrucksvolle Bergkulisse machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer und Fotografen.

Der Zauberwald entlang der Ramsauer Ache

Etwa in der Mitte des Südufers beginnt schließlich der eigentliche Zauberwald. Bereits nach wenigen Metern verändert sich die Landschaft deutlich. Der breite Uferweg geht in einen naturbelassenen Waldpfad über, der direkt entlang der Ramsauer Ache verläuft.

Zauberwald am Hintersee
Zauberwald am Hintersee

Der Wanderweg ist abwechslungsreich gestaltet und führt über freiliegende Baumwurzeln, Steine, schmale Holzstege und mehrere Treppen. Dadurch wirkt die Wanderung besonders naturnah und spannend. Festes Schuhwerk ist hier auf jeden Fall empfehlenswert, da einzelne Abschnitte uneben sein können.

Die Ramsauer Ache begleitet den gesamten Weg mit ihrem klaren, türkisfarbenen Wasser. Zwischen den moosbewachsenen Felsen rauscht das Wasser durch kleine Stromschnellen und bildet immer wieder idyllische Fotomotive. Das Zusammenspiel aus den gewaltigen Felsblöcken, den alten Bäumen und dem Wasser verleiht dem Wald seine märchenhafte Stimmung, die ihm den Namen Zauberwald eingebracht hat.

Zauberwald Hintersee
Wanderweg im Zauberwald am Hintersee

Unterwegs auf dem Naturlehrpfad

Wir folgten dem Weg bergab bis zu einem Abzweig nach links auf den Zauberwald-Naturlehrpfad. Entlang des Lehrpfades informieren mehrere Tafeln über die Entstehung des Zauberwaldes, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die geologischen Besonderheiten der Region.

Zauberwald Hintersee
Informationstafel im Zauberwald am Hintersee

Der Zauberwald entstand nach einem gewaltigen Bergsturz, bei dem riesige Felsblöcke ins Tal stürzten. Heute bilden diese Felsen gemeinsam mit den uralten Bäumen und dem dichten Moos eine einzigartige Landschaft, die unter Naturschutz steht. Bevor der Naturlehrpfad schließlich wieder zurück zur Hauptstraße führt.

Zurück am Hintersee

Von dort wanderten wir gemütlich wieder am Ufer des Hintersees entlang. Dabei kamen wir am Alpen Experience – CVJM Aktivzentrum Hintersee, am Gasthaus-Pension Seeklause, am Ferienhaus Haus am See, an den Ferienwohnungen Seepanorama sowie am Café Gelfart vorbei. Wer nach der Wanderung eine Pause einlegen möchte, findet hier verschiedene Möglichkeiten zum Einkehren oder zum Genießen eines Stücks Kuchen mit Blick auf den See.

Zudem könnt ihr beim Tretbootverleih den See entspannt vom Wasser aus erkunden. Außerdem befindet sich dort die Fährstation Annerl, von der aus eine kleine Fähre über den See zur gegenüberliegenden Uferseite verkehrt. Es wird sogar eine Rundfahrt mit Erklärung angeboten.

Hintersee Zauberwald
Hintersee

Anschließend führte uns der Rundweg wieder zum Parkplatz am Malerwinkel zurück, wo unsere Wanderung endete.

Zusammenfassung

Die Wanderung durch den Zauberwald entlang der Ramsauer Ache verbindet gleich mehrere landschaftliche Höhepunkte miteinander. Während der barrierefreie Rundweg um den Hintersee für einen entspannten Spaziergang sorgt, bietet der Zauberwald mit seinen Wurzeln, Felsen, Holzstegen und Treppen deutlich mehr Abwechslung und echtes Wandergefühl.

Hintersee

Besonders beeindruckt haben uns das kristallklare Wasser der Ramsauer Ache, die moosbewachsenen Felsen und die fast märchenhafte Atmosphäre des Waldes. Wer den Hintersee besucht, sollte sich diese Wanderung keinesfalls entgehen lassen. Sie verbindet eindrucksvolle Natur, abwechslungsreiche Wege und zahlreiche schöne Aussichtspunkte zu einem unvergesslichen Erlebnis im Berchtesgadener Land.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Deutschland

Die Greifensteine im Erzgebirge: Wandern, Natur in einzigartiger Kulisse

Mitten im Geyerschen Wald zwischen den Städten Ehrenfriedersdorf, Geyer und Thum ragen die beeindruckenden Greifensteine aus der Landschaft empor. Die markante Felsformation gehört zu den bekanntesten Naturdenkmälern des Erzgebirges und zieht jedes Jahr zahlreiche Wanderer, Naturliebhaber und Kulturinteressierte an. Bis etwa 1900 wurde die Felsgruppe noch als „Greifenstein“ bezeichnet; heute spricht man von den Greifensteinen, da mehrere markante Granitfelsen das Landschaftsbild prägen.

Greifensteine
Greifensteine

Schon von Weitem sind die bis zu 731 Meter hohen Felsen sichtbar. Über Jahrmillionen formten Wind und Wetter die charakteristischen Granitformationen, die heute ein beliebtes Ausflugsziel sind. Von den Aussichtspunkten eröffnet sich ein herrlicher Blick über die bewaldeten Höhen des Erzgebirges bis zu den umliegenden Orten.

Natursteinbühne Greifensteine

Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Natursteinbühne Greifensteine. Direkt zwischen den Felsen gelegen, zählt sie zu den schönsten Freilichtbühnen Deutschlands. Von Mitte Juni bis Ende August finden hier jedes Jahr die Greifenstein-Festspiele statt. Die außergewöhnliche Kulisse aus Felsen und Wald verleiht den Aufführungen eine ganz besondere Atmosphäre. Theaterstücke, Musicals und Familienveranstaltungen locken während der Sommermonate Besucher aus Nah und Fern an.

Greifensteine
Greifensteine

Doch nicht nur Kulturfreunde kommen an den Greifensteinen auf ihre Kosten. Rund um die Natursteinbühne erstreckt sich ein wahres Wanderparadies. Zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade führen durch die reizvolle Landschaft des Geyerschen Waldes und ermöglichen es, die Natur des Erzgebirges intensiv zu erleben.

Greifensteine
Wanderweg vorbei an der Felsenbühne Greifensteine

Besonders beliebt ist der Waldgeisterweg, der sich hervorragend für Familien eignet. Entlang des Weges begegnen Wanderer fantasievollen Figuren und liebevoll gestalteten Stationen, die Kindern die Natur auf spielerische Weise näherbringen. Der abwechslungsreiche Rundweg verbindet Bewegung an der frischen Luft mit spannenden Entdeckungen.

Greifensteine
Holzfigur entlang des Wanderweges der Greifensteine

Ebenfalls empfehlenswert ist Omis Steinweg. Dieser Wanderweg führt durch eine abwechslungsreiche Waldlandschaft und vorbei an interessanten Felsformationen. Die Strecke bietet immer wieder schöne Ausblicke und vermittelt einen guten Eindruck von der geologischen Besonderheit der Region.

Greifensteine Holzfigur
Greifensteine Holzfigur

Naturfreunde sollten sich auch einen Ausflug zum Hormersdorfer Hochmoor nicht entgehen lassen. Das Moorgebiet gehört zu den wertvollen Naturräumen des Erzgebirges und beherbergt zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten. Holzstege und gut ausgebaute Wege ermöglichen einen Einblick in dieses empfindliche Ökosystem, ohne die Natur zu beeinträchtigen. Besonders in den frühen Morgenstunden oder an ruhigen Tagen lässt sich hier die einzigartige Stimmung eines Hochmoores erleben.

Berglehrpfad

Wer mehr über die Geschichte des Erzgebirges erfahren möchte, findet auf dem Bergbaulehrpfad zahlreiche interessante Informationen. Der Bergbau prägte die Region über Jahrhunderte hinweg und machte das Erzgebirge weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Entlang des Lehrpfades informieren Schautafeln über die einstige Arbeit der Bergleute, den Erzabbau und die Entwicklung der Bergbauorte. So verbindet sich die Wanderung mit einer spannenden Zeitreise in die Vergangenheit.

Greifensteine Bergbaulehrpfad
Greifensteine Bergbaulehrpfad

Die Greifensteine vereinen auf einzigartige Weise Natur, Geschichte und Kultur. Ob bei einer Wanderung durch die Wälder, einem Besuch der Festspiele oder einer Entdeckungstour zu den geologischen Besonderheiten der Region – hier findet jeder Besucher sein persönliches Highlight. Die Kombination aus beeindruckenden Felsen, abwechslungsreichen Wanderwegen und kulturellen Veranstaltungen macht die Greifensteine zu einem der schönsten Ausflugsziele im Erzgebirge und zu einem Ort, den man immer wieder gerne besucht.

Die Stülpnerhöhle an den Greifensteinen

Die Stülpnerhöhle an den Greifensteinen ist eng mit dem erzgebirgischen Volkshelden Karl Stülpner verbunden. Der Legende nach soll der berühmte Wildschütz die Höhle als Versteck vor seinen Verfolgern genutzt haben. Auch wenn dies nicht eindeutig belegt werden kann, verleiht die Geschichte dem Ort bis heute einen besonderen Reiz.

Die natürliche Felshöhle liegt direkt an den Wanderwegen rund um die Greifensteine und lässt sich bequem in eine Wanderung integrieren. Zwischen den mächtigen Granitfelsen vermittelt sie einen Eindruck davon, wie abgeschieden und geheimnisvoll dieser Ort einst gewesen sein muss. Ein kurzer Abstecher zur Stülpnerhöhle verbindet Natur, Geschichte und die Sagenwelt des Erzgebirges auf besonders spannende Weise.

Aussichtsfelsen Greifensteine

Der Aussichtsfelsen an den Greifensteinen gehört zu den schönsten Aussichtspunkten im Erzgebirge. Nach einem kurzen Aufstieg über Treppen und gut begehbare Wege wird man mit einem herrlichen Blick über die bewaldeten Hügel und Täler der Region belohnt. Die markanten Granitfelsen verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre und machen ihn zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Naturliebhaber.

Von der Aussichtsplattform eröffnen sich immer wieder beeindruckende Panoramen, die zu einer kleinen Pause und schönen Erinnerungsfotos einladen. Besonders bei klarem Wetter lässt sich die reizvolle Landschaft des Erzgebirges weit überblicken. Ein Besuch des Aussichtsfelsens lässt sich ideal mit einer Wanderung durch das Greifensteingebiet verbinden und gehört zu den Höhepunkten eines Ausflugs in diese einzigartige Felsenlandschaft.

Zusammenfassung

Für einen Besuch der Greifensteine solltest du mindestens einen halben Tag einplanen. Damit bleibt genügend Zeit, um die beeindruckenden Granitfelsen, die Aussichtspunkte und die Wanderwege in Ruhe zu erkunden. Als Ausgangspunkt eignet sich der Parkplatz an den Greifensteinen, von dem aus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichbar sind. So kannst du die einzigartige Felsenlandschaft des Erzgebirges entspannt genießen, die herrlichen Ausblicke auf die Umgebung erleben und die besondere Atmosphäre dieses Naturdenkmals auf dich wirken lassen.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Bayern

Unterwegs auf der kleinen Urschlachrunde bei Halfing

Wer in Halfing im Kreis Rosenheim wandern möchte, findet mit der kleinen Urschlachrunde eine wunderschöne Tour durch die abwechslungsreiche Landschaft des Chiemgaus. Die kleine Runde ist etwa 4,4 Kilometer lang, während man bei der großen Urschlachrunde auf rund 8,7 Kilometer kommt. Für die kleine Wanderung sollte man etwa zwei Stunden einplanen, besonders wenn man die Natur in Ruhe genießen möchte.

Urschlachrunde
Blick auf die Alpen

Startpunkt der Urschlachrunde

Der Startpunkt der Wanderung befindet sich an der Kneippanlage nahe des Badesees von Halfing. Direkt dort gibt es einen Parkplatz, wodurch sich die Tour bequem beginnen lässt. Schon nach den ersten Metern führt der Weg in Richtung des kleinen Ortsteils Irlach. Beim Wandern in Halfing geht es an gepflegten Häusern, grünen Wiesen und weiten Feldern vorbei. Immer wieder weisen die Schilder der Urschlachrunde 2 und 2a den richtigen Weg.

Blick auf die Urschlachquelle

Ein besonders schöner Abschnitt der Wanderung sind die Urschlachquellen. Die kleine Quelle liegt idyllisch mitten in der Natur und sorgt für eine ruhige Atmosphäre. Kurz danach führt die kleine Urschlachrunde nach links über eine kleine Brücke über die Söchtenauer Achen (Bach) weiter. Anschließend geht es leicht bergauf durch den Wald. Der Weg verläuft dabei über zahlreiche Baumwurzeln und wirkt dadurch besonders naturbelassen.

Oben angekommen, führt der Wanderweg erneut nach links weiter durch den Wald. Am Ende des Waldstücks wartet ein besonderes Highlight: Dort kann man die Waldschweine beobachten, die in einem großen Freigehege auf natürliche Weise leben. Gerade dieser Abschnitt zeigt, wie abwechslungsreich das Wandern in Halfing sein kann.

Waldschwein bei der Urschlachrunde
Waldschwein bei der Urschlachrunde

Danach folgte ich ein Stück der Straße, bis der Weg wieder nach links zum Ausgangspunkt zurückführte. Auf dem Rückweg kommt man außerdem am Naturerlebnisweiher vorbei, der die Wanderung nochmals besonders schön abrundet.

Naturerlebnisweiher
Naturerlebnisweiher Halfing

Zusammenfassung

Die kleine Urschlachrunde eignet sich perfekt für alle, die wandern und dabei die Natur, die Waldwege und die ruhige Landschaft genießen möchten. Durch die Mischung aus Feldern, Wald, Quellen und kleinen Naturhighlights ist die Tour ideal für einen entspannten Ausflug im Chiemgau.

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Die besten Wandertipps für den 7-Moore-Weg im Schwarzwald

Der 7-Moore-Weg im Schwarzwald ist eine abwechslungsreiche Rundwanderung, die Naturfreunde und Fotoliebhaber gleichermaßen begeistert. Sie führt durch eine faszinierende Moorlandschaft mit seltenen Pflanzen, idyllischen Waldpassagen, kleinen Seen und lässt sich ideal mit einem Abstecher zum Naturdenkmal Krai-Woog-Gumpen verbinden, einem der schönsten Wasserfälle im Schwarzwald.

7 Moore Weg
7 Moore Weg Wegweiser

Startpunkt und Anreise

Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Parkplatz am Murgtal-Schild. Von hier aus ist der Weg hervorragend ausgeschildert, sodass auch Ortsfremde problemlos der Route folgen können. Die Strecke umfasst rund 10 Kilometer und lässt sich inklusive Pausen zum Genießen der Landschaft und Fotografieren in etwa fünf Stunden bewältigen.

7 Moore Weg
Parkplatz und Startpunkt für die Wanderung

Wanderung durch die Moorlandschaft

Der vorbei, in denen man Pflanzen wie Sonnentau, Wollgras oder Moosbeeren sowie viele andere Arten entdecken kann. Auf Infotafeln entlang der Strecke erfährt man spannende Details über die Entstehung der Moore, ihre Funktion als Wasserspeicher und ihre Bedeutung für seltene Tierarten. Besonders im Frühsommer, wenn das Wollgras blüht, zeigt sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite.

7 Moore Weg
7 Moore Weg Wanderweg

7 Moore

Auf dem 7 Moore Weg führt die Route an beeindruckenden Moorgebieten vorbei, an denen Fohrenmoos, Turbenmoos, Geishaltermoos, Schwarzensägemoos, Birkenmoor, Sonnmättlemoos und Brunnmättlemoos zu finden sind. Während die meisten Moore nur von außen betrachtet werden können, lässt sich das Birkenmoor im Schwarzenbächletal dank gut angelegter Holzstege sogar direkt durchqueren.

7 Moore Weg
Birkenmoor am 7 Moore Weg

Der Krai-Woog-Gumpen das Naturdenkmal im Schwarzwald

Ein Höhepunkt der Tour ist der Krai-Woog-Gumpen, ein kleiner Wasserfall, der in eine tiefblaue Gumpe stürzt. Der Name stammt aus dem Alemannischen: „Krai“ bedeutet Fels, „Woog“ steht für Wasserbecken und „Gumpen“ für Tümpel, eine treffende Beschreibung dieses malerischen Ortes. Nach Regenfällen oder während der Schneeschmelze ist das Naturschauspiel besonders beeindruckend.

7 Moore Weg
Krai Woog Wasserfall

Wanderweg

Der 7-Moore-Weg startet zunächst angenehm eben und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, in der man entspannt ins Wandern kommt und die Natur genießen kann. Besonders eindrucksvoll sind die Krai-Woog-Gumpen, ein wildromantisches Naturdenkmal mit rauschenden Wassern, die sich zwischen den Felsen hindurchschlängeln. Ab hier ändert sich jedoch der Charakter der Tour. Der Weg steigt allmählich an, und auf etwa 145 Höhenmetern geht es stetig bergauf zurück in Richtung Ausgangspunkt.

7 Moore Weg
Waldweg des 7 Moore Weg

Der Anstieg ist gut zu bewältigen, erfordert aber etwas Kondition. Dafür wird man unterwegs immer wieder mit schönen Ausblicken und ruhigen Waldpassagen belohnt. Oben angekommen, schließt sich die Runde, und man blickt zufrieden auf eine abwechslungsreiche Wanderung zurück, die Naturerlebnis und eine kleine sportliche Herausforderung verbindet.

7 Moore Weg

7 Moore Weg

Entlang des Moorwegs stößt man auf eine Infotafel über das Moorgebiet, die interessante Informationen über die Entstehung und Bedeutung des Moores vermittelt. Sie erklärt, wie die Moore sich im Laufe der Jahrtausende gebildet haben, welche Tier- und Pflanzenarten hier besonders typisch sind und warum diese einzigartige Landschaft geschützt wird.

7 Moore Weg
Tafeln über die Entstehung der Moorgebiete

Solche Tafeln machen die Wanderung nicht nur zu einem Spaziergang durch die Natur. Sondern auch zu einer kleinen Entdeckungsreise, bei der man Wissenswertes über die Ökologie und Geschichte der Region erfährt.

Zusammenfassung für die Wanderung

Die Wanderung eignet sich am besten von Frühjahr bis Herbst. Wichtig ist, feste Wanderschuhe zu tragen, da der Weg stellenweise naturbelassen ist und bei Nässe rutschig werden kann. Je nach Tempo und Pausen solltest du etwa drei bis fünf Stunden einplanen. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittel. So dass die Tour sowohl für geübte Wanderer als auch für Familien mit etwas Ausdauer gut machbar ist. Ein besonderer Tipp von mir: Lege am Krai-Woog-Gumpen eine Pause ein und genieße die rauschende Kulisse. Ein perfekter Ort zum Durchatmen. Und wer möchte, kann sogar baden.

7 Moore Weg
Tümpel

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Wanderung zur Burgruine Wieladingen und den Lehnbach Wasserfällen

Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt dich von der geschichtsträchtigen Burgruine Wieladingen zu den idyllisch gelegenen Lehnbach-Wasserfällen. Eine perfekte Tour für Naturliebhaber, die den Hotzenwald von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite erleben möchten.

Murgtal

Startpunkt: Parkplatz Burgruine Wieladingen

Der kleine Parkplatz befindet sich ganz in der Nähe der Burgruine Wieladingen in der Gemeinde Rickenbach. Und dieser bietet den perfekten Einstieg in die Tour. Von hier führt ein kurzer, gut ausgeschilderter Weg zur Ruine hinab.

Murgtal
Stufen zur Burgruine Wieladingen im Murgtal

Burgruine Wieladingen

Die Burgruine Wieladingen stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch auf einem bewaldeten Hügel. Reste des Bergfrieds, Mauerteile und die erhöhte Lage mit Ausblick ins Murgtal machen den kurzen Abstecher lohnenswert. Die Anlage ist frei zugänglich und lädt zum Verweilen ein. Und von hier aus hat man einen schönen Blick über die umliegenden Wälder des Schwarzwaldes. Wer möchte, kann den Turm über eine Treppe erklimmen und wird dafür mit einem besonders schönen Panorama belohnt. Auch kurze Spaziergänge rund um die Ruine lohnen sich, denn sie vermitteln ein eindrucksvolles Gefühl von Geschichte und Natur zugleich.

Weiter zu den Lehnbach Wasserfällen

Nach der Besichtigung der Ruine folgst du dem ausgeschilderten Wanderweg durch den ruhigen Wald des Murgtales. Der Weg führt etwas bergab, vorbei an der ersten kleinen Holzbrücke und an moosbewachsenen Steinen, bis du schließlich die Lehnbach-Wasserfälle erreichst.

Die Lehnbach Wasserfälle

Das Highlight der Wanderung sind die Lehnbach-Wasserfälle, eine versteckte Naturoase, die fast ein wenig geheimnisvoll wirkt. Über mehrere Kaskaden stürzt das Wasser in die Tiefe, umgeben von moosbewachsenen Steinen und üppiger Vegetation. Besonders nach Regenfällen bieten die Wasserfälle ein beeindruckendes Schauspiel. Hier lohnt sich eine längere Pause, um die frische Luft einzuatmen und das Rauschen des Wassers auf sich wirken zu lassen.

Murgtal
Wanderweg durch die moosbedecken Felsen im Murgtal

Es empfiehlt sich, den Wanderweg bis zur zweiten Brücke zu gehen, dort, wo der Lehnbach in die Murg mündet.

Murgtal
Bach

Dieser Abschnitt ist atemberaubend schön und fast romantisch, mit sanft plätscherndem Wasser, moosbewachsenen Steinen und lichtdurchfluteten Wasserfällen. Ein idealer Ort, um immer wieder eine Pause einzulegen und die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Murgtal
Lehnbach Wasserfälle

Rückweg

Du kannst entweder denselben Weg zurückgehen oder über einen alternativen Forstweg eine kleine Rundtour zurück zum Parkplatz machen. Kurz vor der Burg gibt es einen Ruheplatz, um die Ruhe des Waldes zu genießen oder eine kleine Pause einzulegen.

Murgtal
Sitzecke

Tourinfos auf einen Blick

Die Strecke beträgt etwa 3,5 Kilometer, mit Höhenmetern zwischen 150 und 200, und lässt sich in ca. 2 bis 3 Stunden gemütlich bewältigen. Die Wanderung ist leicht bis mittelschwer und eignet sich hervorragend für Familien, Hobbywanderer und Naturfans. Hunde sind erlaubt; eine Leine wird jedoch empfohlen.

Zusammenfassung

Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf wunderbare Weise. Die Burgruine Wieladingen bietet historische Einblicke und schöne Ausblicke, während die Lehnbach-Wasserfälle mit ihrer Ruhe und Natürlichkeit bezaubern. Ideal für eine kurze Auszeit im Grünen!

Murgtal
Treppen zu den Lehnbach Wasserfälle im Murgtal

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen