Wissembourg ist eine kleine, charmante Stadt im Elsass und hat rund 7500 Einwohner. Die Stadt hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. So könnt ihr Wissembourg mit seinen wunderschönen bunten Fachwerkhäusern bestaunen und die schöne Landschaft erleben und genießen.

Entlang der La Lauter (Bach) könnt ihr auf den Bänken die schönen Fachwerkhäuser bestaunen. Und ganz in der Nähe befindet sich das Office de Tourisme de l’Alsace Verte – bureau d’information de Wissembourg (Tourist Information). Auf der Webseite der Touristeninformation erfahrt ihr, wann die Stadtführungen auf Deutsch und Französisch stattfinden. Und vor der Touristeninformation fährt auch der Petit Train Wissembourg los. Im weiteren Verlauf meines Beitrages komme ich später näher darauf zurück.

Wissembourg Mairie
Das Mairie (Rathaus) von Wissembourg ist ein historisches barockes Verwaltungsgebäude, welches in den Jahren 1741 bis 1752 erbaut worden ist. Dieses Rathaus befindet sich im Herzen der Altstadt, wo es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt.
Jeden Samstag findet von 8 Uhr bis 13 Uhr auf dem Pl. de la République direkt vor dem Rathaus der Wochenmarkt mit seinen regionalen Produkten statt.

Hier auf dem Platz du Marché aux Choux könnt ihr die wunderschöne Brunnenanlage in Wissembourg bestaunen.

Was ist das für ein wunderschönes Gemälde an der Hauswand des Irish Pubs Marteens?

Des Weiteren gibt es immer wieder interessante Häuser und Geschäfte. Hier seht ihr einen Teil der wunderschönen Fachwerkhäuser der Stadt.




Abbatiale Saint Pierre et Paul
Die Abbatiale Saint-Pierre-et-Paul (St. Peter und Paul) ist eine sehr beeindruckende gotische Kirche. Und direkt vor dieser Kirche befindet sich das Benediktinerdenkmal.

Die Abbatiale Saint-Pierre-et-Paul ist ein Teil der im 7. Jahrhundert gegründeten Benediktinerabtei, welche zu den reichsten und einflussreichsten Abteien des Heiligen Römischen Reiches zählte. Diese Kirche wurde im 13. Jahrhundert in ihrem gotischen Stil erbaut. Und wenn ihr in den Innenraum der Abbatiale Saint-Pierre-et-Paul reingeht, seht ihr die beeindruckende und kunstvolle Ausstattung. Sowie ihre prächtigen Glasfenster, die biblischen Szenen, welche die Heiligen darstellen. Schaut auch mit in die Krypta; diese ist sehr sehenswert.





Wenn ihr in Richtung Musée Westercamp geht und dann nach rechts kommt, kommt ihr zu der Nordseite der Abbatiale Saint-Pierre-et-Paul und dem dazugehörenden Kreuzgang der Abtei. Diesen Kreuzgang der Abtei sollte man sich nicht entgehen lassen mit seinen ehemaligen Grabplatten der bedeutenden Äbte und mit ihren Steinsärgen, welche dort untergebracht sind.



Wenn ihr am Ende des Kreuzganges angekommen seid, geht ihr einfach den Weg weiter. Denn ganz versteckt befindet sich die kleine romanische Kapelle. Nur das bunte Fensterglas lässt den Raum etwas erhellen.

Musée Westercamp
Das Musée Westercamp (Westercamp-Museum) ist ein kulturhistorisches Museum der Stadt. So findet ihr in diesem Museum archäologische Funde, mittelalterliche Gegenstände und die Lokalgeschichte des Deutsch-französischen Krieges von 1870 bis 1871 sowie die Volkskunst und Traditionen der Region.

Église Saint-Jean
Die Église Saint-Jean (St. Johanniskirche) ist eine protestantische Kirche in Wissembourg und wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Mich faszinierte die schlichte Ausstattung der Kirche mit dem Altar und der Holzdecke.


Maison du sel
Das La Maison du Sel (das Salzhaus) in Wissembourg ist ein weiteres historisches Gebäude der Stadt. Es hat eine reiche und abwechslungsreiche Vergangenheit. So wurde es als Krankenhaus erbaut, später diente dieses Gebäude als Salzdepot und dann war es ein Schlachthof. Heute ist dieses Gebäude im Privatbesitz und kann nicht von innen besichtigt werden.

Palais Stanislas
Das Hôtel Stanislas, welches auch Palais Stanislas genannt wird. In den Jahren von 1719 bis 1725 diente es als Residenz des Königs Stanislas Leszczynski.

Stadtmauer
Die Remparts de Wissembourg (Stadtmauer von Weißenburg) wurden im 13. Jahrhundert errichtet, um die Stadt vor Angriffen zu schützen. Die Stadt war nahe der deutsch-französischen Grenze oft in militärische Auseinandersetzungen verwickelt. So könnt ihr die Türme und Wehrgänge besichtigen.



Petit Train Wissembourg
Mit dem Petit Train Wissembourg (Touristenbahn) könnt ihr ganz bequem mitfahren. Denn mit diesem kleinen Zug fahrt ihr an den historischen Sehenswürdigkeiten und den malerischen Häusern entlang der Straßen vorbei. Vor allem bekommt ihr Wissenswertes über die Stadt und den Weinanbau. Und man fährt vorbei an den Weinbergen von Wissembourg bis zum deutschen Weintor in Schweigen. Hier könnt ihr euch im Voraus euch darüber informieren über die Fahrzeiten der Peti Train, und wenn ihr als Gruppe anreist, besteht die Möglichkeit, eure Plätze zu reservieren.
Habt ihr gewusst, dass die Weinberge in Wissembourg liegen, aber den deutschen Winzern gehören? Es ist eine lange Geschichte, denn das Elsass gehörte zeitweise zu Deutschland und im Jahr 1918 wurde Wissenbourg wieder französisch. Und so haben die deutschen Winzer ihre Reben in Frankreich und können diese bewirtschaften. Ein kleiner Grenzstein zeigt die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland.

Das Deutsche Weintor befindet sich in Schweigen-Rechtenbach kurz hinter der deutsch-französischen Grenze. Und es ist der Beginn der Deutschen Weinstraße in Rheinland-Pfalz, welche bis Bockenheim verläuft. Das Deutsche Weintor wurde 1936 aus Sandstein erbaut und es zieht zahlreiche Besucher an. In diesem deutschen Weintor gibt es ein Restaurant und eine Vinothek, in denen ihr euch stärken könnt. Dort könnt ihr an einer Weinprobe teilnehmen und die Weine kaufen.

Das Restaurant Chez Max befindet sich im Herzen der Altstadt in der Rue de la République und es bietet typische Hausmannskost an.

Hier findet ihr weitere Ausflugsziele.
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