Das Freilichtmuseum Salzburg ist der ideale Ort für alle, die sich für die Geschichte und das Leben in alten Bauernhäusern interessieren. Hier kann man sehen, wie Menschen in früheren Zeiten in ländlichen Regionen lebten und arbeiteten. Das Museum bietet eine Vielzahl von gut erhaltenen Bauernhäusern, Ställen und anderen historischen Gebäuden. Die den traditionellen Lebensstil und die Arbeitsweisen vergangener Jahrhunderte anschaulich vermitteln. Es gibt auch zahlreiche Ausstellungen, die verschiedene Aspekte des bäuerlichen Lebens darstellen. Von der Landwirtschaft bis hin zum Handwerk und Haushalt zeigen. Besucher können hier in die Geschichte und das tägliche Leben vergangener Zeiten eintauchen.
aktualisiert 02.02.2025

Ein Abstecher in das Freilichtmuseum Großgmain vor den Toren von Salzburg ist eine großartige Möglichkeit. In die Geschichte und Traditionen der Region einzutauchen. Das Museum liegt etwa 15 km südwestlich von Salzburg am Fuße des Unterbergs. Es erstreckt sich über 50 Hektar und beherbergt rund 100 historische Bauernhäuser aus dem Zeitraum vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Hier können Besucher die verschiedenen Facetten des ländlichen Lebens in Österreich entdecken. Von den Häusern selbst bis hin zu den alten Handwerkstechniken, die früher zur Alltagsbewältigung gehörten.
Das Freilichtmuseum bietet einen faszinierenden Einblick in die Architektur und Lebensweise vergangener Jahrhunderte. Wie das Leben in den Salzburger Bergen und auf dem Land ausgesehen hat. Es gibt viel zu entdecken, darunter originalgetreu restaurierte Häuser, Bauernhöfe, Werkstätten und Mühlen, die zum Staunen und zum Forschen einladen. Ein Besuch ist besonders für diejenigen interessant, die sich für Geschichte, Volkskultur und alte Handwerkstechniken interessieren.
Freilichtmuseum Großgmain
Das Freilichtmuseum Großgmain ist eine wahre Zeitreise durch die Geschichte des ländlichen Lebens in Salzburg. Die rund 100 originalgetreu restaurierten Bauernhäuser aus den letzten sechs Jahrhunderten sind über die fünf Salzburger Landesteile Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau verteilt. Diese Aufteilung vermittelt den Besuchern einen klaren Eindruck. Wie haben sich die Bau- und Lebensweisen in den verschiedenen Regionen Salzburgs über die Jahrhunderte hinweg verändert?
Ein 7 km langes, gut ausgebautes Wegenetz verbindet die verschiedenen Bereiche des Museums. Sodass die Besucher die unterschiedlichen Bauarten und landwirtschaftlichen Einrichtungen bequem erkunden können. Jedes Haus erzählt eine Geschichte von den einfachen Bauernhäusern der frühen Jahrhunderte bis hin zu den fortschrittlicheren Bauten der späteren Zeiten. Man kann sehen, wie sich die Bauformen, die Wohnverhältnisse und die Arbeitsweisen der Menschen im Laufe der Zeit verändert haben.
Besondere Einblicke bietet das Museum auch in die Handwerkskunst und die alltäglichen Tätigkeiten der damaligen Zeit. Ob in den alten Werkstätten, den Mühlen oder den Ställen. Es wird deutlich, wie das Leben der Menschen in den verschiedenen Salzburger Regionen ausgesehen hat. Die Ausstellungen und . Wie das Leben auf einem Bauernhof früher organisiert war. Welche Werkzeuge wurden verwendet und wie entwickelte sich der Alltag auf dem Land?
Ein Besuch im Freilichtmuseum Großgmain ist somit nicht nur eine Entdeckung der historischen Architektur. Sondern auch eine lebendige Auseinandersetzung mit der kulturellen Geschichte und dem traditionellen Handwerk in Salzburg
Museumseisenbahn im Freilichtmuseum Salzburg

Die Museumseisenbahn im Freilichtmuseum Großgmain ist eine besondere Attraktion, die den Besuchern ermöglicht. Die verschiedenen Regionen des Museums auf eine entspannte und nostalgische Weise zu entdecken. Auf einer Strecke von 1,7 km fährt die Bahn durch das Gelände. Und bietet dabei einen einzigartigen Blick auf die historischen Bauernhäuser sowie auf die wunderschöne Natur rund um das Museum.
Die Fahrt mit der Museumseisenbahn ist eine tolle Möglichkeit, das Gelände zu erkunden, insbesondere für diejenigen. Die möchten vielleicht nicht so viel zu Fuß unterwegs sein oder einfach das Erlebnis der alten Eisenbahn genießen. Dabei können die Besucher bequem aus dem Fenster blicken und die landschaftliche Schönheit sowie die Vielfalt der historischen Gebäude und Hofanlagen bewundern.
Alte Bauernhäuser im Freilichtmuseum Salzburg





Es ist faszinierend, sich vorzustellen, wie das Leben in den alten Bauernhäusern im Freilichtmuseum Großgmain einst war. In diesen Häusern lebten die Menschen unter ganz anderen Bedingungen als heute. Die Bauernhäuser sind nicht nur historisch wertvolle Gebäude. Sondern auch Zeugnisse der harten Arbeit und des einfachen Lebens der damaligen Zeit.
Viele dieser Häuser stammen aus den 16. bis 20. Jahrhunderten und spiegeln die verschiedenen Lebensweisen in den fünf Salzburger Landesteilen wider. In den Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau lebten die Menschen in diesen alten Bauernhäusern und mussten sich auf die landwirtschaftliche Arbeit stützen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Die Räume in den Häusern waren klein und funktional, oft sehr einfach eingerichtet. Aber mit allem ausgestattet, was man für das tägliche Leben benötigte. Die Menschen mussten hart arbeiten, um sich und ihre Familien zu versorgen. Bauernhöfe hatten oft nicht nur Wohnräume, sondern auch Ställe für die Tiere, Scheunen für die Ernte und Werkstätten, in denen Handwerksarbeiten ausgeführt wurden.
Geräte und Werkzeuge, die in der Landwirtschaft und im Handwerk eingesetzt wurden, sind in vielen Häusern ausgestellt. Man kann sehen, wie mühsam die Arbeit früher war ohne die heutigen modernen Hilfsmittel. In einigen Häusern sind Küchen und Schlafräume nachgestellt, in denen man sich die damaligen Lebensbedingungen und den Umgang mit Ressourcen gut vorstellen kann.
Die Räume
Die Küchen waren oft der Mittelpunkt des Haushalts, wo das Essen zubereitet wurde. Hier standen Kachelöfen oder Holzherde, die zugleich als Heizquelle dienten. In den Schlafkammern hingegen waren die Betten schlicht, oft mit Bettwäsche aus natürlichen, handgefertigten Materialien.
Es ist beeindruckend, durch diese historischen Gebäude zu gehen und sich vorzustellen, wie sich das Leben der damaligen Zeit von unserem heutigen unterscheidet. Man bekommt ein Gefühl für die Verhältnisse, die die Menschen damals aushalten mussten. Und wie sie mit der Natur und den Jahreszeiten im Einklang lebten.






Die ehemaligen Klassenzimmer
Ein solches Klassenzimmer war oft ein kleiner, einfacher Raum mit Holzbankreihen, in denen die Kinder in geordneten Reihen saßen. Es gab keine modernen Tische oder Stühle wie heute. Sondern schlichte Holzbänke, die meist an den Wänden des Raumes aufgestellt waren. Diese Bänke waren für mehrere Kinder gedacht, sodass oft 2 oder 3 Kinder auf einer Bank saßen.
An den Wänden hingen meist Tafeln oder Kreidetafeln, auf denen der Lehrer mit Kreide die Aufgaben oder den Unterrichtsstoff notierte. Ein Kachelofen sorgte für Wärme im Raum, da es keine zentrale Heizungsanlage gab. Besonders im Winter mussten die Schüler und der Lehrer oft die Kälte im Raum aushalten.
Die Tafel war auch ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Da der Lehrer den Schülern mit Schreibkreide beibrachte, wie man liest, schreibt und rechnet. In manchen Klassenzimmern gab es auch eine Weltkarte oder Landkarten, die zur Veranschaulichung des Unterrichts verwendet wurden. Der Lehrer stand oft vorne und erklärte den Stoff, während die Kinder still auf ihren Bänken saßen.


In einem alten Bauernschlafzimmer Strohmatratzen. Diese Betten waren häufig mit Matratzen aus Stroh oder Lederkissen gefüllt. Decken waren in der Regel aus Schafwolle und zum Schutz vor der Kälte gab es Schafsfelle oder Wolldecken. Bei den älteren Bauernhäusern war das Schlafzimmer oft der einzige Raum, in dem sich die Familie nachts versammelte.



Wäsche waschen
Das Waschen der Wäsche war in der Vergangenheit ein aufwendiger und anstrengender Prozess. Der ist heutzutage nur noch schwer vorstellbar. In früheren Zeiten, besonders in den älteren Bauernhäusern. War die Wäschepflege ein sehr mühsamer und arbeitsintensiver Vorgang? Der wurde nur selten durchgeführt, meist alle zwei Monate.




Die damalige Feldarbeit
Die Landwirtschaft in früheren Zeiten war eine extrem anstrengende und körperlich fordernde Arbeit. Die viel Kraft und Ausdauer erforderte. Es gab keine modernen Maschinen, die die Arbeit erleichterten. Und so mussten die Menschen mit Handwerkzeugen und Tieren die Felder bearbeiten.






Die früher in der Landwirtschaft verwendeten Arbeitsgeräte waren sehr einfach. Aber sie erfüllten ihre Funktion auf äußerst mühsame Weise. Hier sind einige typische Arbeitsgeräte, die in der Landwirtschaft vor der Industrialisierung und der Einführung moderner Maschinen verwendet wurden.



Zwischen den einzelnen Regionen gibt es gute Wege und ausreichend viele Sitzmöglichkeiten.
An den einzelnen Bauernhäusern wird auch gezeigt, wie die Gärten damals angelegt wurden. Zur damaligen Zeit waren die meisten Selbstversorger.









Im Freilichtmuseum Salzburg gibt es tatsächlich faszinierende Ausstellungen, die den Alltag von Knechten und Dienstmagden in der Vergangenheit lebendig machen. Diese historischen Darstellungen bieten einen eindrucksvollen Einblick in das harte Leben und die Arbeitsbedingungen jener Zeit.
Gaststätte
Im Freilichtmuseum Salzburg gibt es tatsächlich eine Gaststätte mit einem schönen Biergarten. Der den Besuchern die Möglichkeit bietet, sich zu entspannen und während ihres Rundgangs eine Pause einzulegen. Der Biergarten ist besonders im Sommer ein beliebter Ort. Um bei einem kühlen Getränk die Atmosphäre des Museums zu genießen.
Das Freilichtmuseum Salzburg bietet ausreichend Parkplätze für Besucher, sodass die Anreise bequem und stressfrei verläuft. Es ist gut erreichbar und leicht zu finden, besonders wenn man mit dem Auto anreist.
Es ist wichtig zu beachten, dass einige der alten Bauernhäuser im Freilichtmuseum Salzburg aufgrund ihres historischen Charakters nicht immer barrierefrei sind. Insbesondere können Kinderwagen und Rollstühle in manchen Bereichen des Museums Schwierigkeiten bereiten.
| Freilichtmuseum Salzburg Adresse: Hasenweg 1, 5084 Großgmain, Österreich Öffnungszeiten Saison 2026 19.03. bis 31.05., Dienstag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr 01.06. bis 31.08., täglich 9 bis 18 Uhr 01.09. bis 18.10., Dienstag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr 19.10. bis 11.11., Dienstag bis Sonntag 9 bis 17 Uhr Ostermontag (06.04.) Tag der Arbeit (01.05) Pfingstmontag (25.05) ebenso am österreichischen Nationalfeiertag (26.10.) Allerheiligen (01.11.) geöffnet letzter Einlass jeweils 1 Stunde vor Schließung |
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Ein Ausflugsziel in der Nähe wäre die Eisriesenwelt Werfen oder eine Fahrt auf der Rossfeldstraße-Panoramastraße. Diese ist unweit von Salzburg entfernt.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen





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