Wer möchte gerne die größte Eishöhle der Welt besichtigen? Dann seid ihr hier genau richtig bei der Eisriesenwelt in Werfen. So könnt ihr wandern und die Eishöhle bestaunen. Und bei schönem Wetter könnt ihr die tolle Aussicht genießen. Circa 40 Kilometer südlich von Salzburg liegt die Gemeinde Werfen. Wo es die größte Eishöhle liegt.
aktualisiert am 01.12.2025
Die Eisriesenwelt im Tennengebirge in Österreich ist nicht nur eine der größten. Sondern auch eine der beeindruckendsten Eishöhlen weltweit. Ihr Name bedeutet übersetzt „Welt der Eisriesen“. Ein treffender Ausdruck für die gigantischen Eisformationen, die Besucher hier erwarten.
Die Höhle erstreckt sich über eine Länge von etwa 42 Kilometern, wobei die ersten Abschnitte für ihre spektakulären Eisfiguren bekannt sind. Entdeckt 1879, zieht sie heute Naturliebhaber und Abenteurer aus aller Welt an.
Ein Besuch in der Eisriesenwelt ist ein unvergessliches Erlebnis. Bei dem ihr nicht nur die beeindruckenden Eisskulpturen bestaunen könnt. Sondern auch die spektakuläre Aussicht auf das Salzachtal genießen könnt.
Die Eisriesenwelt: Ein Meisterwerk der Natur
Die Eisriesenwelt im Tennengebirge in Österreich ist ein beeindruckendes Naturwunder, das über Millionen von Jahren durch natürliche geologische Prozesse entstanden ist. Mit einer Gesamtlänge von über 42 Kilometern ist sie die größte Eishöhle der Welt.
Für Besucher ist jedoch nur der erste Kilometer der Höhle zugänglich, die für ihre spektakulären Eisformationen bekannt ist. Dieser Abschnitt ist ausschließlich in den Sommermonaten geöffnet. Die Temperaturen sind stabil genug, um die faszinierenden Gebilde aus Eis sicher zu bewundern.
Während der geführten Touren erleben Besucher ein Wechselspiel aus Licht und Dunkelheit. Dass die Eisformationen in magischem Glanz erstrahlen zulassen. Zusätzlich bietet sich von der Höhle aus ein fantastischer Blick auf das Salzachtal, ein Highlight für alle Naturliebhaber und Abenteuerlustigen.

Anfahrt nach Werfen
Die Eisriesenwelt liegt etwa 40 Kilometer südlich von Salzburg und ist bequem mit dem Auto erreichbar. Unsere Reise führte uns über die Autobahn bis zur Ausfahrt Werfen. Ab dort ist die Höhle gut ausgeschildert, sodass man sich leicht orientieren kann.
In Werfen habt ihr zwei Möglichkeiten für die Weiterfahrt.
Ihr könnt euer Auto auf dem unteren Parkplatz abstellen und den Shuttlebus nutzen, der euch bequem bis zum Besucherzentrum bringt.
Alternativ könnt ihr selbst bis zum oberen Parkplatz fahren, der näher am Besucherzentrum liegt.
Von dort aus führt ein gut ausgebauter Wanderweg hinauf zur Höhle. Egal, welche Option ihr wählt. Die beeindruckende Aussicht auf die Berge und das Abenteuer, das euch erwartet, machen die Anfahrt schon zum Erlebnis!
Die größte Eishöhle mit einer Gesamtlänge von 42 Kilometern. Diese Eisriesenwelt ist ein Höhlensystem im Tennengebirge, etwa 50 Kilometer südlich von Salzburg.
Die Höhle
Der Eingang zur Höhle der Eisriesenwelt liegt auf 1656 Metern Höhe. Ob Sommer oder Winter, sollte man sich immer etwas wärmer anziehen. In der Höhle ist es immer um die 0 Grad. Wenn die Eingangstüre aufgemacht wird, weht starker Wind entgegen. Am Eingang bekommt jeder Besucher eine Grubenlampe, und der Führer hat eine spezielle Lampe zur effektvollen Beleuchtung der einzelnen Motive. Mit der geführten Tour werden 134 Höhenmeter überwunden. An der höchsten Stelle der Eisriesenwelt erreicht man 1775 Meter Höhe. Es sind insgesamt rund 1400 Stufen zu bewältigen. Der Forscher Alexander von Mörk, der Begründer der Salzburger Höhlenforschung, hatte den Wunsch, dass seine Urne in der Eishöhle verbleibt. Der Eispalast ist der letzte Teil der Führung. Zum Teil ist die Höhle 30 m lang, 40 m breit und 70 m hoch.






Geschichte der Eisriesenwelt
Die Eisriesenwelt-Geschichte in Werften. Durch den Salzburger Naturforscher Anton von Posselt-Czorich wurde diese Eisriesenwelt im Jahre 1879 entdeckt. Damals erkundete er allein 200 Meter in der Dunkelheit die Höhle, und danach wurde sie offiziell in der Zeitschrift des Alpenvereins bekannt gegeben. Erst Jahre später wurden Salzburger Höhlenforscher durch Posselts Dokumentation aufmerksam. Alexander von Mörk und die Pioniere haben dann die Aufmerksamkeit geweckt und das kilometerweite Höhlensystem weiter erforscht. Wenn man dran denkt, dass der Aufstieg rund 35 Jahre lang nur zu Fuß möglich war. Später wurde die Straße unter spärlichen Bedingungen gebaut.
Wenn man dran denkt, dass die Eisriesenstraße erst ab 1953 zuerst nur einspurig und ohne Asphalt befahren werden konnte. Bevor man 1955 auf die Seilbahn umsteigen konnte und mit ihr in wenigen Minuten hinaufbefördert wurde. Was zuvor der steilste Fußweg von 1084 m auf 1586 m war. Mit zunehmender Bekanntheit wurden die einfachen Steiganlagen dann durch eine Treppenanlage ersetzt. So kann man mit festen .
Die Eisriesenwelt: Ein beeindruckendes Ausflugsziel mit besonderen Regeln
Die Eisriesenwelt ist ein faszinierendes Ziel für einen Tagesausflug und begeistert jedes Jahr zahlreiche Besucher mit ihren spektakulären Eisformationen. Doch es gibt eine wichtige Regel zu beachten: Fotografieren und Filmen sind in der Höhle nicht erlaubt.
Der Grund dafür ist einfach: Wenn Besucher Fotos machen, würde dies die Gruppenführung erheblich verzögern und den Ablauf stören. Stattdessen könnt ihr die einzigartige Atmosphäre und die Schönheit der Höhle in vollen Zügen genießen. Ein Erlebnis, das im Gedächtnis bleibt, auch ohne Kamera!
Besichtigung der Höhle
Der Zugang zur Eisriesenwelt erfolgt über eine kurze Seilbahnfahrt und anschließend einen Fußmarsch. Die etwa 75 Minuten dauernden Touren führen die Besucher durch den ersten Kilometer der Höhle, in dem die beeindruckendsten Eisformationen zu sehen sind. Dabei stößt man auf riesige Eisvorhänge, funkelnde Eissäulen und majestätische Eiskaskaden. Die in verschiedenen Blau- und Weißtönen leuchten. Die Höhle wird nicht elektrisch beleuchtet, um die natürliche Atmosphäre zu erhalten. Stattdessen benutzen die Führer Karbidlampen, die ein mystisches Licht auf die Eiswände werfen.
Zu den bekanntesten Formationen zählen der „Eis-Palast“, eine riesige Eishalle mit glitzernden Säulen, und der „Eisvorhang“, eine mehrere Meter hohe Eiswand, die wie ein gefrorener Wasserfall aussieht. Ein weiteres Highlight ist der „Alexander-von-Mörk-Dom“, benannt nach einem frühen Entdecker der Höhle. Diese riesige Kammer ist besonders eindrucksvoll wegen ihrer schieren Größe und der Vielfalt an Eisformationen.
Der Weg zur Höhle der Eisriesenwelt
Die Anreise zur Eisriesenwelt beginnt mit einem Parkplatz im Tal, wo ihr euer Auto abstellen könnt. Von dort bringt euch ein Shuttlebus bequem hinauf zum Besucherzentrum und zur Kasse.
Der Aufstieg zur Höhle
Nach dem Besucherzentrum beginnt der erste Fußmarsch zur Seilbahnstation, ein Abschnitt, der bereits etwas Kondition erfordert. Die Seilbahnfahrt bringt euch ein gutes Stück näher an die Höhle heran, doch der letzte Abschnitt vom Seilbahnausstieg bis zum Höhleneingang ist nochmals eine Herausforderung, besonders für ungeübte Bergwanderer.
In der Höhle
Die Anstrengung endet jedoch nicht am Eingang: In der Höhle erwarten euch über 700 Stufen, die hinaufzuführen sind. Dieser Abschnitt kann anstrengend sein, doch die Mühe lohnt sich! Im Inneren werdet ihr mit einer spektakulären Welt aus Eis belohnt, die euch die Strapazen schnell vergessen lässt.
Die Aussicht
Nach der Tour durch die Höhle erlebt ihr ein weiteres Highlight. Die fantastische Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Dieser Moment bietet die perfekte Gelegenheit, sich zu entspannen und die Schönheit der Alpen zu bewundern.






Dies ist für Herz- und Kreislaufkranke nicht besonders geeignet, da es in der Höhle relativ zügig vorangeht.
Öffnungszeiten
| Eisriesenwelt Werften |
| Adresse 5450 Werfen, Österreich Telefon +43 6468 5248 Öffnungszeiten vom 01.05.2026 bis zum 31.10.2026 Mai bis Oktober Kassa (Besucherzentrum) 8.30 bis 15.00 Uhr Seilbahn (Bergfahrt zur Höhle) 8.45 bis 15.20 Uhr Höhle (Führung) 9.30 bis 15.45 Uhr |
In Werfen befindet sich die Erlebnisburg Hohenwerfen, eine mittelalterliche Höhenburg, die direkt ins Auge fällt, wenn man nach Werfen kommt.
weitere Unternehmungen in Österreich
Ein weiteres Ausflugsziel wäre es zu den Krimmler Wasserfällen vorbei an der Kitzbühler Panoramabahn zu fahren. Denn in dieser Kitzbühler Panoramabahn haben wir ein Frühstück in luftiger Höhe eingenommen.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen





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