Fahrt ihr auch so gerne auf Alpenstraßen? Dieses Mal ging es für uns auf die beeindruckende Großglockner-Hochalpenstraße, eine Route, die Abenteuer, atemberaubende Aussichten und das Gefühl purer Freiheit verspricht. Auf dieser legendären Strecke vereinen sich kurvenreiche Passstraßen mit der majestätischen Kulisse der Alpen. Was jede Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Steigt ein und lasst euch von der Schönheit der Berge und dem Nervenkitzel des Fahrens begeistern!
Ein besonderer Tag auf der Großglockner-Hochalpenstraße. Ein besonderes Ausflugsziel: Österreich. Mit dem höchsten Pass Österreichs.

Die Anfahrt zum Großglockner Hochalpenstraße
Eine Fahrt zum Großglockner, von Norden über Zell am See bis nach Heiligenblut am Großglockner im Süden an der Hochalpenstraße. Im Nationalpark Hohe Tauern. Nach dem Frühnebel des Herbsttages wurde uns ein Bilderbuchwetter geboten.



Der im Nationalpark Hohe Tauern gelegene Großglockner zeigt sich in seiner Schönheit, und man kann die Natur, das Erlebnis, die Kultur und die Geschichte erleben.
Die höchstbefahrene Stelle am Großglockner
Die Hochalpenstraße mit einer Länge von 48 Kilometern und 36 Kehren war für mich ein richtiger Fahrspaß. Der größte Nationalpark in Österreich, die Hohe Tauern, ist mit 1800 km² ein großes Gebiet. Was sich über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten erstreckt. Der höchstgelegene befahrbare Punkt der Gebirgsstraße mit Kopfsteinpflaster ist die Edelweißspitze. Mit ihren 7 Kehren liegt die Edelweißspitze auf einer Höhe von 2570 Metern mit der Edelweißhütte und dem Berghotel zum gemütlichen Übernachten. Von dort aus hat man bei schönem Wetter einen rundum freien Blick auf die zahlreichen Dreitausender Österreichs und vor allem auf den Großglockner mit seinen 3798 Metern. Wer in dieser Edelweißhütte übernachtet, kann den Sonnenaufgang genießen. Die Sonne erwacht und über den Bergen erblickt.





Der höchstgelegene Punkt der Straße liegt auf 2.571 Metern Höhe. Von hier aus genießt man einen 360-Grad-Rundumblick auf mehr als 30 Dreitausender der Alpen.
Der Großglocknerblick
Von dort aus hat man auf dem Weg zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wohl die beste Sicht. Seinen Namen verdanke er dem Habsburgerkaiser, der ihn einst selbst besuchte. Im Jahre 1856 mit seiner Gemahlin, der Sissi. In der Kaiser-Franz-Josef-Höhe befindet sich das Besucherzentrum mit seinen verschiedenen Ausstellungen. Von dort aus geht es auf den Pasterzegletscher. Dies ist ein gut gesicherter Pfad zum Gletscher (circa 30 Minuten Laufen), und mit dem Aufstieg sollte man 1 Stunde einplanen. Alternativ kann man die Hälfte der Strecke mit der kostenpflichtigen Gletscherbahn benützen. Dieser Gletscher ist der längste der Ostalpen mit einer Länge von 9 km. Leider ist auch die globale Erderwärmung sehr spürbar. Den heute ist schon ein kleiner trüber See daraus geworden. Was bei meinem letzten Besuch vor etwa 22 Jahren noch nicht vorhanden war.



Ein Panoramapunkt auf 2.369 Metern Höhe mit direktem Blick auf den Großglockner und die Pasterze, den größten Gletscher der Ostalpen. Hier befindet sich auch ein Besucherzentrum mit einer Ausstellung zur Gletscherwelt sowie mit Wanderwegen, die bis zum Gletscher führen.
Hilfsmittel zum Bau der Großglocknerstraße
An der Großglockner-Hochalpenstraße befinden sich. Es gibt zahlreiche Anhalte, um die Bergwelt zu bewundern. Und sich an den Infotafeln über die Natur zu informieren sowie darüber, welche Hilfsmittel die Arbeiter zur damaligen Zeit hatten.



Die Geschichte
Die Erstehung der Großglockner Straße hat man dem damaligen Landeshauptmann von Salzburg, Franz Rehrl, und der guten Planung von Franz Wallack zu verdanken und durchzusetzen. So erfolgte im August 1930 die erste Sprengung und 5 Jahre später, nach zahlreichen Überwindungen, auch finanziellen Schwierigkeiten durch den Bundespräsidenten Wilhelm Miklas, wurde sie feierlich eröffnet. Und bereits am nächsten Tag fand das erste Autorennen auf dem damaligen Sand statt.
Die Aussicht beim Großglockner
Und heute ist die Straße ein Besuchermagnet aus verschiedenen Ländern und Regionen. Um das Naturschauspiel Hohe Tauern zu bewundern, etwa die zahlreichen kleinen Wasserfälle.





Natur und Tierwelt
Die Großglockner-Hochalpenstraße führt durch den Nationalpark Hohe Tauern, das größte Schutzgebiet der Alpen. Entlang der Straße begegnet man einer faszinierenden Flora und Fauna. Die Hochgebirgslandschaft beherbergt zahlreiche Wildtiere wie Murmeltiere, Steinböcke und Adler, die oft aus nächster Nähe zu beobachten sind. Die abwechslungsreiche Pflanzenwelt reicht von alpinen Wiesen bis hin zu kargen Felslandschaften, die durch ihre Farbenpracht beeindrucken.
Erlebnis und Aktivitäten
Die Großglockner-Hochalpenstraße bietet eine Vielzahl von Aktivitäten für Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Neben dem Auto- oder Motorradausflug können Besucher die Region auf zahlreichen Wanderwegen erkunden. Von kurzen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren gibt es für jedes Niveau das passende Angebot. Besonders beliebt sind die Wanderungen zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe oder zu den Aussichtspunkten auf der Edelweißspitze.
Im Winter ist die Straße geschlossen, doch im Sommer ist sie ein Paradies für Radfahrer, die die Herausforderung steiler Anstiege und Serpentinen suchen. Zudem bieten verschiedene Informationszentren entlang der Strecke Einblicke in die Geschichte des Straßenbaus, die Geologie und die Tierwelt der Alpen.
Bedeutung und Tourismus
Die Großglockner-Hochalpenstraße ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein wichtiges kulturelles und touristisches Symbol Österreichs. Sie zieht jährlich über 900.000 Besucher an und ist ein wesentlicher Bestandteil des Tourismus in der Region. Die Straße verbindet nicht nur zwei Bundesländer, sondern dient auch als Tor zu einem der schönsten Nationalparks Europas.
Zusammenfassung
Die Großglockner-Hochalpenstraße ist mehr als nur eine Bergstraße. Sie ist ein Erlebnis, das die Schönheit der Alpen in ihrer reinsten Form offenbart. Sie kombiniert spektakuläre Naturerlebnisse mit kulturellen und historischen Einblicken und bietet etwas für jeden Geschmack. Egal, ob man die Herausforderung der Fahrt sucht, die faszinierende Bergwelt erkunden möchte oder einfach nur die Ruhe der Natur genießen will, ein Besuch auf der Großglockner-Hochalpenstraße ist ein unvergessliches Abenteuer.
In welcher Stadt liegt der Großglockner? Das ist Kals am Großglockner. Dort könnt ihr an der Kalser Glocknerstraße weitere Sehenswürdigkeiten bestaunen.
Preise und Öffnungszeiten
Als wir am Ende der Großglockner in Heiligenblut waren, sind wir in Richtung Lienz gefahren. Auf diesem Weg haben wir im Gasthaus Gradenwirt mit einem schönen Biergarten gestärkt. Und über die Felbertauernstraße zurück nach Bayern.
Wie wäre es mit einer Übernachtung in einem Chalet an der Edelweißspitze an der Großglockner-Hochalpenstraße? So genießt man einen wunderbaren Sonnenaufgang und einen wunderbaren Sonnenuntergang.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen





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