Linz, die Landeshauptstadt von Oberösterreich. Diese Stadt bietet eine Fülle an faszinierenden Sehenswürdigkeiten und kulturellen Highlights. Zu diesen Highlights laden die Linzer Grottenbahn, der Linzer Alte Dom, die Donaulände Kulturmeile, die Dreifaltigkeitssäule und der Linzer Mariendom zu einer Entdeckungstour durch Linz ein. Freut euch auf eine beeindruckende Stadtbesichtigung in Linz.
Wenn ihr mit dem Auto anreist, empfiehlt es sich, das Auto auf einem Pendlerparkplatz zu parken. Dieser Pendlerparkplatz steht in Ebelsberg kostenlos zur Verfügung. Circa 100 Meter entfernt befindet sich die Haltestelle der Straßenbahn. Dort am Automaten kauften wir das Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Linz. An der Haltestelle Hauderweg fuhren wir mit der Straßenbahnlinie 2 in circa 20 Minuten zum Hauptplatz.
Der Hauptplatz mit der Dreifaltigkeitssäule in Linz
Mitten auf dem Hauptplatz in Linz thront die circa 20 Meter hohe Dreifaltigkeitssäule. Welche zwischen 1717 und 1723 vom Salzburger Steinmetzmeister Sebastian Stumpfegger nach einem Entwurf von Antonio Beduzzi geschaffen worden ist. Von Juni 2019 bis Juli 2020 wurde die Dreifaltigkeitssäule komplett renoviert und erstrahlt in ihrem neuen Glanz.

Der Hauptplatz ist ein großer zentraler Treffpunkt für Jung und Alt. Neben der Dreifaltigkeitssäule befinden sich ein paar historische Gebäude wie zum Beispiel das Alte Rathaus, das im Renaissance-Stil erbaut wurde. Zudem gibt es zahlreiche Geschäfte und Cafés, die zum Verweilen einladen.


Im alten Rathaus befindet sich die Touristeninformation; dort erhält man viele Informationen zu Unternehmungen in der Stadt. Um Wissenswertes über die Stadt Linz zu erfahren, empfiehlt es sich, an einer Stadtführung, einem Abendspaziergang und/oder einer Themenführung teilzunehmen.
Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Linz City Express eine Stadtrundfahrt mit Zwischenstopp an den Sehenswürdigkeiten der Stadt zu unternehmen. Um den ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen und im Anschluss auf eigene Faust Linz zu entdecken.

Ein Spaziergang hinter dem alten Rathaus führte uns als Erstes zum Pfarrplatz, auf dem zum Beispiel der Wintermarkt stattfindet. Bei unserem Stadtbummel durch Linz haben wir einen Blick in die Stadtpfarrkirche geworfen. Denn die Stadtpfarrkirche in Linz wurde zunächst als einschiffige Kirche erbaut, später wurde ein neuer, größerer gotischer Chor errichtet. Dieser beeindruckende Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert ist ein bedeutendes historisches und architektonisches Juwel der Stadt Linz.


Weiter ging es im Rathausviertel zum Alten Dom, auch als Ignatiuskirche bekannt.
Linzer Alter Dom Ignatiuskirche
Der Linzer Alter Dom, auch Ignatiuskirche genannt, wurde in weniger als 10 Jahren errichtet und im Jahr 1678 vom Jesuitenorden geweiht. Da die Stadt ab Ende des 19. Jahrhunderts stark gewachsen ist, wurde diese einschiffige Kirche zu klein. Dadurch ließ Bischof Rudigier die neue Kathedrale errichten.

Donaulände Kulturmeile
Vom Hauptplatz geht es in Richtung der Nibelungenbrücke, welche über die Donau verläuft. Denn kurz vor der Brücke beginnt auf der rechten Seite die Kulturmeile der Stadt Linz.
Sie beginnt mit dem Lentos-Kunstmuseum und führt weiter zur Anlegestelle der Donauschifffahrt. Wo es sich anbietet, Linz von der Donau aus zu erleben und weitere Ausflugsziele zu unternehmen.
Ein schöner Spaziergang führt entlang der Kulturmeile mit ihren verschiedenen Skulpturen auf den Wiesen an der Donau.
In dieser Kulturmeile befindet sich das Brucknerhaus. Das Konzerthaus wurde nach dem österreichischen Komponisten Anton Bruckner benannt. Und heutzutage finden darin verschiedene Konzerte und andere Veranstaltungen statt.


Linzer Mariendom
Der Mariendom ist der größte Dom in Österreich, aber der Stephansdom in Wien ist der höchste Dom. Es ist sehr beeindruckend, wenn man in diesen Mariendom eintritt. Der Mariendom ist auch als neuer Dom bekannt. Und er wurde im neugotischen Stil errichtet und verfügt über eine imposante Architektur sowie bezaubernde Verzierungen im Inneren des Domes.

Im Jahr 2024 feiert diese Kirche den 100. Geburtstag, und an diesem Dom stehen sehr viele Events an. Hier findet ihr die Termine für die Klassik am Dom.

Im Inneren des Mariendomes fallen die einzigartigen Fensterbilder ins Auge. Jedes dieser Fensterbilder hat seine eigene Geschichte, zum Beispiel von dem Architekten des Domes und der heiligen Maria.

An Sonn- und Feiertagen bietet es sich an, um 14 Uhr an einer Turmführung teilzunehmen. Es müssen 395 Stufen gemeistert werden. Es besteht die Möglichkeit, mit dem Aufzug einen Teil des Weges hinaufzufahren. Und der restliche Teil führt über die Wendeltreppe und die Stahlstiegen an den 7 Glocken vorbei. Diese Glocken wurden von der letzten Linzer Glockengießerei, der Anton Gug, hergestellt.
In einer Höhe von 68 Metern führte es zur Aussichtsplattform mit einem wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Umgebung.

Zusätzlich zur Turmbesteigung werden auch Domführungen angeboten.

Der Mariendom ist auch als neuer Dom bekannt und ist ein beeindruckendes Beispiel für die neugotische Architektur. Der Bau begann im 19. Jahrhundert und erstreckte sich bis in das 20. Jahrhundert. Dieser Dom besticht durch seine imposante Größe und die kunstvollen Verzierungen im Inneren. Zu betonen sind insbesondere die prächtigen Fensterbilder, die jeden Besucher in ihren Bann ziehen. Die einzigartige Mischung aus historischer Bedeutung und architektonischer Pracht macht den Mariendom zu einem unverzichtbaren Ziel für Kultur- und Architekturliebhaber.
Pöstlingbergbahn
Am Hauptplatz befindet sich die Haltestelle der Talstation der Pöstlingbergbahn. Diese Nostalgiestraßenbahn-Linie Nummer 50 bringt einen zum Pöstlingberg hinauf. An Sonn- und Feiertagen fährt die Straßenbahn alle 15 Minuten in einer Zeit von circa 20 Minuten den Berg hinauf. Wenn sie wieder ins Tal fährt, dauert es ungefähr 15 Minuten.

Eine Fahrt mit der Pöstlingbergbahn ist ein lohnender Ausflug zum Pöstlingberg. Mit einer historischen Straßenbahn fährt man zuerst über die Donau durch ein Stück von Linz, bis langsam die Straßenbahn die engen Straßen und den Berg hinauf führt.

Wie schön nostalgisch sehen diese tollen Haltestellenschilder aus. So erkennt man, wo man sich gerade befindet. Sowie auf welcher Höhe sich die Haltestelle befindet.

Auf dem Pöstlingsberg gibt es einen Rundweg, an dem wir als Erstes nach links abgebogen sind. Vorbei an einem kleinen Laden, in dem es etwas zum Essen und Trinken sowie Souvenirs gibt. Nach ein paar Metern liegt die Aussichtsplattform. Dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt Linz und die Umgebung.
Direkt gegenüber der Aussichtsplattform geht es einen kleinen Weg hinauf zur Wallfahrtsbasilika Sieben Schmerzen Mariä. Diese Kirche thront auf dem Pöstlingberg, und man erkennt sie bereits von der Ferne.
An einem Seiteneingang befindet sich eine kleine Krippenausstellung, bevor man in die Basilika geht.



Und für Kinder gibt es ein besonderes Erlebnis, denn auf diesem Rundweg auf dem Pöstlingberg befindet sich die Linzer Grottenbahn.

Museum und Ausstellungen
In der Stadt Linz findet ihr auch verschiedene Museen und Ausstellungen. Hier findet ihr eine Anzahl an diversen Ausstellungen. Sowie das Schlossmuseum Linz im Linzer Schloss, das auf einem Hügel über der Stadt thront. Das Museum bietet einen Einblick in die Geschichte von Linz und Oberösterreich. Zu den Highlights zählen eine Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke, historische Wohnräume und Ausstellungen zur Stadtgeschichte.
Im Frühjahr bietet sich ein Ausflug zur Marillenblüte in die Wachau an. Zudem lädt das beschauliche Örtchen Dürnstein zu einem Besuch ein. Oder das bekannte Stift Melk mit seiner Altstadt.
DIes könnte euch auch gefallen.
Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.
Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen




