Am Rande vom Erzgebirge zwischen Chemnitz und Freiberg liegt Oederan und dies ist eine über 800 Jahre alte Ortschaft in Mittelsachsen. Dort befindet sich das Kleinerzgebirge und es ist eines der ältesten Miniaturparks der Welt. So kann man die Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser und Stadtteile bestaunen. Welche es in dieser Region zu entdecken gibt. Es sind 210 handgefertigte Modelle und circa 1300 geschnitzte Figuren, Häuser, Brücken, Bahnen und Pflanzen dort zu bestaunen.

Kleinerzgebirge Oederan
Das Kleinerzgebirge Oederan liegt am Stadtpark von Oederan; dieser ist gut ausgeschildert und Parkplätze sind direkt beim Eingang vorhanden. Der Miniaturpark Oederan präsentiert die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges und den ältesten Miniaturpark der Welt. Und da kann das Erzgebirge ganz stolz darauf sein. Denn im Erzgebirge ist die Holzkunst ganz großgeschrieben. Zur Weihnachtszeit, wenn die Lichterbögen die Fenster und die Pyramiden schmücken. Welche auf dem Dorfplatz präsentiert werden. Darüber hinaus werden die Räuchermännchen und die Nussknacker hergestellt. In diesem Kleinerzgebirge Oederan sind die Figuren und Gebäude im Maßstab 1:25 zu sehen. Ist das nicht schön, wenn man die Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal und die Drahtseilbahn in Erdmannsdorf als Modell in Fahrt bestaunen kann? Natürlich gibt es noch sehr viele andere Dinge zum Erkunden und Entdecken und alles in Kleinformat. So bekommt man vom Erzgebirge einen besonderen schönen Eindruck davon, welche Sehenswürdigkeiten es dort zu sehen gibt.
Die bekanntesten wären zum einen der Wismut-Schacht, zum anderen die Kirche Sankt Annen in Annaberg-Buchholz. Das Bergbaumuseum Kalkwerk in Lengefeld, das Schloss Augustusburg und das Schloss Moritzburg.







Der Miniaturpark ist von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Wie wäre es mit einem Spaziergang auf dem Naturlehrpfad in Oederan, welches direkt neben dem Kleinerzgebirge liegt?
Naturlehrpfad Oederan mit dem Dorfmuseum Gahlenz
Denn dieser Naturlehrpfad ist circa 5 Kilometer lang und wurde im April 2022 erneuert.
Ein weiteres Museum wäre das Dorfmuseum Gahlenz, welches in einem Dreiseitenhof unter Denkmalschutz stehendes Gebäude sich befindet. So bekommt man einen Eindruck davon, wie einst gewohnt und gearbeitet worden ist. In diesem Gebäude wird das Landleben im Wohnstallhof mit Bauernküche, Schlafzimmer und Küche, wie es früher war, gezeigt.
Die Hetzdorfer Brücke im Lößnitztal
Die bekannte Hetzdorfer Brücke im Flöhatal über diese alte, unter Denkmalschutz stehende Bahnbrücke der Linie Dresden – Werdau. Denn am Abend des 30. September 1989 auf dem Balkon der deutschen Botschaft Heinz Dieter Gentscher die glücklichste Nachricht überbrachte für die dort befindlichen Flüchtlinge der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). “ Ich bin zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise…“. Und die Ausreisewilligen aus der DDR mit der Deutschen Reichsbahn von Prag nach Westdeutschland zubringen. Die Hetzdorfer Brücke war etwas baufällig. Mussten die Züge langsam über diese Brücke fahren und aus dem Grunde versuchten weitere Ausreisewillige DDR-Leute auf dem Zug zu springen, um mitzufahren.
Das alte Hetzdorfer Viadukt hat eine Länge von 328 Metern und hat eine Höhe von 43 Metern und wurde im Jahre 1866 fertiggestellt. Als Baustoffe wurden blaugrauer Gneis, Granit und Pirnaer Sandstein verwendet und es wurde auf 4 große und dreizehn kleinen Bögen errichtet. Die Brücke wurde in einem kleinen Bogen erbaut und hat eine Länge von 572 Metern.
Dieser Hetzdorfer Viadukt wurde nach der Fertigstellung der neuen Brücke 1992 stillgelegt und wurde zum Teil als Wanderweg benutzt.



Die Holzbrücke Hohenfichte
Die denkmalgeschützte Holzbrücke in Hohenfichte der Gemeinde Leubsdorf da befindet sich die tolle Brücke. Wie schön ist es, wenn man auf der circa 55 Meter langen und 4,6 Metern breiten Holzbrücke fährt. Mit einer zugelassenen Fahrzeughöhe von 3 Metern die Fahrbahnbreite 2,6 maximale Tragfähigkeit ist bei 9 Tonnen und führt über den Fluss Flöha. Der Fahrbahnbelag ist ein 2 Fichtenbohlenbelag und mit einem Schindeldach, die Brücke stammt aus dem Jahre 1832.


Kennt ihr meinen Beitrag über den Spreewald mit einer Kahnfahrt? Oder das Megazipline an der Rappbodetalsperre.
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