Es geht nach Österreich zum Dachsteingebirge-Skywalk in die Alpen. Denn ich liebe die Berge sowie die Traditionen, und wenn das Wetter mitspielt, genießt man hier eine traumhafte Landschaft. Die Anfahrt erfolgte über Hallstatt am Hallstätter See bis an die südliche Spitze des Sees, wo die Ortschaft Obertraun liegt. Von da aus folgt man dem Hinweisschild Dachstein Krippenstein. Am Ende der Straße befindet sich ein großer Parkplatz für Autos und Busse, welcher kostenlos angeboten wird. Auf der rechten Seite bei der Einfahrt des Platzes befindet sich die Seilbahn hinauf zum Krippenstein, welche alle 15 Minuten fährt. Vor dem Gebäude der Seilbahn befindet sich das Kassenhäusel zur Bezahlung der Seilbahn.

Der Krippenstein ist ein 2124 Meter hoher Bergmassiv im Dachsteingebirge in Österreich. Es liegt in der Nähe von Obertraun in Oberösterreich und ist ein beliebtes Ziel für Outdoor-Aktivitäten und Naturerlebnisse. Der Krippenstein bietet eine atemberaubende Berglandschaft mit spektakulären Ausblicken auf die umliegende Region. Eine der bekanntesten Attraktionen ist die sogenannte „Five Fingers“-Plattform. Die an der Kante eines steilen Abhangs liegt und einen beeindruckenden Panoramablick auf den Hallstätter See und die umliegenden Berge bietet.
Im Winter ist der Krippenstein ein beliebtes Skigebiet mit verschiedenen Pisten und Abfahrten für Skifahrer und Snowboarder aller Schwierigkeitsgrade. Es gibt auch Möglichkeiten zum Skitouren und zum Schneeschuhwandern.
Der Sommer am Krippenstein
Im Sommer ist der Krippenstein ein Paradies für Wanderer und Kletterer. Es gibt zahlreiche Wanderwege, die zu Gipfeln, Höhlen und anderen interessanten Orten führen. Eine der bekanntesten Wanderungen ist der „Dachsteinrundwanderweg“, der entlang des Kammes des Dachsteingebirges verläuft und spektakuläre Ausblicke bietet.
Darüber hinaus bietet der Krippenstein Möglichkeiten für die Höhlenforschung und -erkundung. Die „Dachstein-Rieseneishöhle“ und die „Mammut-Höhle“ sind beeindruckende unterirdische Höhlenformationen, die besichtigt werden können.
Insgesamt ist der Krippenstein im Dachsteingebirge ein vielseitiges Outdoor-Ziel. Das bietet sowohl im Sommer als auch im Winter viele Möglichkeiten für Abenteuer und Naturerlebnisse.
Krippenstein im Dachsteingebirge Skywalk
Der Krippenstein liegt in Oberösterreich und ist ein 2108 Meter hoher Berg am nördlichen Rand des Dachsteingebirges. Der Krippenstein ist nun der 4. Berg mit dem 4-Gipfelticket, welches wir dieses Jahr in Anspruch genommen haben. Es waren der Dachstein, Krippenstein, die Feuerkogel am Ebersee, der Grünberg in Gmunden und die Zwieselalm in Gosau. Auf 3 Teilstrecken geht es auf dem Krippenstein mit der Seilbahn bis zur Station Gjaid. Wo sich eine Alm auf einem Hochplateau zwischen den Bergen des Dachsteingebirges befindet. Diese Alm hat in den Sommermonaten für euch geöffnet und bietet auch Übernachtungen an. So können die Wanderfreunde tolle Touren unternehmen und die Alm für Events genutzt werden.

Zur Mammut- und Rieseneishöhle
Mit der Seilbahn geht es nun zur 1. Teilstrecke an der Schönbergalm. Denn da müssen alle aussteigen und entweder mit der 2. Seilbahn zur nächsten Station fahren oder, wie wir zu den beiden Höhlen gewandert und besichtigt haben, zu Fuß weitergehen. An der Kasse der Seilbahn kauften wir die Eintrittskarten für die Rieseneishöhle und die Mammuthöhle und erhielten dort auch die Zeiten der beiden Führungen.

Rieseneishöhle
Als Erstes ging es zur Rieseneishöhle, die man in circa 20 Minuten über einen Serpentinenweg, der auch ein bisschen anstrengend ist, bis zum Eingang der Höhle erreicht. Am Eingang zeigt es an der Tafel an, in wie vielen Minuten die Führung startet und welche Nummer sie hat. Die Führung dauert circa 50 Minuten, und in der Höhle ist eine Temperatur von circa -2 Grad.




Auf der Tour läuft man circa 800 Meter in den Berg hinein und es gibt viele Treppen. Aber keine Angst; der Tourführer bleibt immer wieder stehen und erklärt alles auf Deutsch und Englisch. Die Erklärungen der Rieseneishöhle werden mit Musik und Lichteffekten untermalt und die vielen und verschiedenen Formationen der Eishöhle sind dadurch wunderschön zu betrachten. So kommt zum Beispiel der Höhlenbär sehr beeindruckend zur Geltung. Selbst eine kleine Bühne ist vorhanden, auf der live Musik gespielt werden kann. Kurz vor dem Ende der Tour kommt eine kleine perfekte Hängebrücke. Da wir solche Hängebrücken lieben, machte es uns sehr viel Spaß, sie mit etwas Beleuchtung und musikalischer Umrahmung zu genießen.



Am Ende dieser Tour ging es zuerst wieder in Richtung Seilbahn, damit man auf den anderen Weg zur Mammuthöhle kommt. Ein kurzer Zwischenstopp haben wir kurz vor der Schönbergalm getan. Denn dort sind Holzhütten aufgestellt, um eine Ausstellung zu präsentieren.
Mammutmuseum
Von der Teilstrecke 1 Schönbergalm hat man etwa eine Gehzeit bis zur Höhle von 15 bis 20 Minuten einzuplanen. Der Weg ist sehr flach bis zum Eingang der Höhle. Auf dem Weg befinden sich auf dem Boden Hinweisschilder, in welchem Zeitalter wir uns gerade befinden. Am Eingang der Höhle sind ein paar Informationstafeln über weitere Höhlen, die besucht werden können. Es gibt Erklärungen über die Eiszeit und darüber, wie sie die Landschaft prägte. Dort befinden sich Sitzmöglichkeiten zum Warten bereit, bis die Führung startet.


Die Mammuthöhle steht seit 1973 unter Naturdenkmalschutz und wurde 1910 entdeckt und später wurde sie zur Schauhöhle geöffnet. Wenn man sich vorstellt, dass ein 67 Kilometer langer Weg durch diesen Berg führt und immer noch weiter erforscht wird. Die Führung dauert circa 50 Minuten und führt circa 1 Kilometer in die Höhle. Die Tourenführer haben auf Deutsch und Englisch erklärt und nehmen auf langsame Teilnehmer Rücksicht. Diese Höhle ist mit sehr vielen Treppen versehen, und man braucht dafür eine gewisse Kondition. Auch hier bleibt der Höhlenführer stehen und erklärt alles sehr gut. In dieser Höhle sieht man, wie die Höhlenkletterer früher ausgestattet waren.




Von der Mammuthöhle liefen wir wieder zur Seilbahn zurück. Denn wir wollten zur Teilstrecke 2 Dachstein-Krippenstein, die auf 2069 Metern liegt. Dort wartet das Besondere: der Skywalk im Dachsteingebirge, die 5-Finger-Aussichtsplattform.
Das Dachsteingebirge Skywalk von der Lodge zu den 5 Fingers
An der Bergstation Krippenstein liefen wir an der Lodge vorbei. Diese liegt auf einer Höhe von 2063 Metern. Die Lodge bietet eine wunderschöne Terrasse mit Ausblick auf den Berg Dachstein mit seinem Gletscher des Dachsteingebirges. In der Lodge kann man was trinken und essen. Und es werden auch Übernachtungsmöglichkeiten angeboten.
Weiter ging es zur Welterbespirale auf 2100 Metern Höhe. Dort erwarten einen der 360-Grad-Rundumblick, wie schön es ist, wenn man in jede Himmelsrichtung sehen kann. Auf den Informationstafeln stehen die bekannten Orte der Welt mit der Entfernung bis zu diesem Ort. Auf der Aussichtsplattform befindet sich auch eine Webcam. So kann man zu Hause sehen, wie das Wetter auf dem Krippenstein ist.
Zwischen der Welterbespirale und dem Weg zum Dachsteingebirge-Skywalk, dem 5-Finger, befindet sich der Startplatz für die Gleitschirmflieger.
Von der Welterbespirale aus läuft man circa 20 Minuten bis zu den Fingern. Vorbei geht es an den Latschenkiefern und an ein paar Bänken zum Sitzen, um die Bergwelt zu betrachten. An der 5-Fingern-Aussichtsplattform angekommen, erwartet als Erstes ein kleiner runder Platz mit Sitzmöglichkeiten. Auf der Plattform erblickt man Hallstatt mit dem Hallstätter See, der sehr schön von den umliegenden Bergen eingebettet ist.
Für Wanderfreunde gibt es hier Hütten mit teilweise Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wandertouren.
Über den Koppenpass zur Pötschenhöhe
Nachdem wir das Dachsteingebirge Skywalk besichtigt hatten, fuhren wir von Obertraun nach Bad Aussee über den Koppenpass. Dieser Alpenpass liegt auf einer Höhe von 690 Metern und bildet die Landesgrenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark. Ein weiterer Ausflugstipp wäre die Koppenbrühlerhöhle, die von Mai bis Ende September geöffnet ist. Für Gruppen besteht die Möglichkeit, mit einer Voranmeldung an das Team der Koppenbrühlerhöhle an einer Führung teilzunehmen.
Von Bad Aussee fuhren wir auf der B 145 über die Pötschenhöhe in Richtung Bad Goisern. Dies ist eine tolle Strecke; auf der 28 Kilometer langen Strecke geht es auf 993 Metern Höhe. Und man hat immer wieder ein paar tolle Blicke in der näheren Umgebung
Dachstein Gletscherwelt: Hängebrücke, Eispalast und Panoramablick
Der hohe Dachstein ist 2995 Meter hoch; ihn erkennt man an seinem Doppelgipfel, und er ist der höchste Gipfel des Dachsteingebirges. Dieses Gebiet liegt zwischen den Bundesländern Oberösterreich und der Steiermark in Österreich.

Die Dachstein-Südwandbahn, auch Dachstein-Gletscherbahn genannt, führt auf das Hochplateau in der Ortschaft Ramsau am Dachstein, im südlichen Teil des Dachsteinmassivs, auf eine Höhe von 1702 Metern. Das Hochplateau ist 18 Kilometer lang, 3 Kilometer breit und liegt zwischen 1100 und 1700 Metern Höhe.
Mautstraße
In der Ortschaft Schladming geht es zur Südwandbergbahn, welche eine gebührenpflichtige Straße ist. Für die Benützer der Gondelbahn ist diese kostenlos, indem man das Mautticket am Automaten an der Bergstation entwerten kann.
Die Mautstraße, die 1961 erbaut wurde, ist circa 6 Kilometer lang und sehr kurvenreich, denn sie verläuft auf 1700 Metern Höhe. Da befindet sich die Dachsteingletscherbahn.
Südwandbahn Dachstein
Die Südwandbergbahn bringt einen von der Talstation von 1700 Metern Höhe auf eine Höhe von 2699 Metern.
Die Preise für Erwachsene, Berg- und Talfahrt: 57 Euro. Wer auf die Hängebrücke, den Eispalast und die Treppe ins Nichts möchte, zahlt zusätzlich 10 Euro für Erwachsene.
Oder man kauft gleich an der Talstation die Fahrt für die Gondel und die Attraktionen und man bezahlt zusammen 68,50 Euro.
Für Kinder, Jugendliche sowie Familienangebote kann man es auch erwerben. Es kann auch das Sonnenaufgangsfrühstück und das Sonnenuntergangsfondue als Gutscheine erworben werden.
Wir empfehlen eine Gondelreservierung und das Ticket im Vorfeld online zu buchen, da nur circa 49 Personen in der Gondel Platz haben. Es besteht die Möglichkeit, auf dem Dach der Gondel mitzufahren; das ist eine tolle Sache, weil wir es auch selbst ausprobiert haben.
In ein paar Minuten sind wir an der Bergstation angekommen und sind zum ersten Aussichtspunkt gegangen. Dieser war gleich rechts, wenn man aus dem Gebäude ging. Vorbei am Panoramarestaurant mit einer Terrasse, die zum Verweilen einlädt. Danach geht es auf dem Gletscher zu den Attraktionen wie der Hängebrücke.
Hängebrücke
Nachdem wir etwas bergab gelaufen waren, ging es links zur Hängebrücke. Am Drehkreuz ist es noch einmal möglich, vor Ort ein Ticket zu erwerben. Die circa 100 Meter lange Hängebrücke ist 400 Meter über dem Grund angebracht. Und man hat eine gigantische Aussicht ins Tal und auf die umliegende Bergwelt.



Treppe ins nichts
Was für ein Erlebnis ist diese Treppe ins Nichts, welche über 14 Stufen hinabgeht, bis man auf einem Glasboden steht und man in die Tiefe runterschauen kann. Und die tolle Aussicht in die umliegende Bergwelt, da kam ich nur noch ins Schwärmen.



Eispalast
Nach der Hängebrücke und der Treppe ins Nichts ging es nun weiter in den Eispalast. Am Drehkreuz durften wir das Ticket einscannen, denn es dürfen maximal 40 Personen in diesem Eispalast sein. Das ewige Eis ist wie wunderbar unter der 6 Meter dicken Eisschicht; man kann die geschnitzten Eisfiguren betrachten. Und immer wieder werden verschiedene Farblichter präsentiert, die bei jeder Farbe so einzigartig aussehen. Am Ende des Eispalastes wird noch einmal das Ticket gescannt, damit das System weiß, wie viele Personen im Eispalast sich befinden.



Ramsau am Dachstein
Ramsau am Dachstein ist ein kleines Örtchen auf dem Hochplateau am Dachstein, 1.135 Meter hoch. Und es ist sehr vom Tourismus geprägt; es gibt zahlreiche Hotels und Pensionen. Welche sind auf dem Plateau ganz gut verteilt. So sind an der Straße Hinweisschilder für Pensionen und Hotels.
Wir haben die Pension Hofweyer im Vorfeld auf Booking.com gebucht. So konnten wir ganz entspannt am späten Nachmittag einchecken.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen





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