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Ausflugsziele

Schärding Altstadt und eine Schifffahrt auf dem Inn

Schärding, direkt an der Grenze zu Bayern gelegen, ist eine der schönsten Barockstädte Österreichs. Besonders der farbenfrohe Oberer Stadtplatz mit seinen prächtigen Fassaden. Die sogenannten „Silberzeile“-Häuser sind ein echter Blickfang. Beim Schlendern durch die Gassen entdeckt man liebevoll restaurierte Gebäude, kleine Cafés und historische Plätze, die den besonderen Charme der Stadt ausmachen.

Schärding
Silberzeile

Die Stadttore von Schärding, historische Zeugen am Inn

Wer durch Schärding am Inn spaziert, spürt sofort das Flair der Vergangenheit. Die barocke Altstadt mit ihren bunten Fassaden ist ein wahrer Blickfang. Besonders eindrucksvoll sind die historischen Stadttore, die bis heute den Eingang zur Stadt markieren.

Eines der bekanntesten ist das Wassertor, das direkt am Inn steht. Früher war es der Haupteingang für Händler und Reisende, die mit Schiffen auf dem Fluss unterwegs waren. Durch dieses Tor gelangten Waren wie Salz, Holz oder Getreide in die Stadt, was Schärding im Mittelalter zu einem wichtigen Handelsplatz machte. Heute ist das Wassertor ein beliebtes Fotomotiv und verbindet die Altstadt mit der malerischen Innpromenade.

Schärding
Wassertor

Nicht minder bedeutend ist das Linzer Tor. Es war einst der Zugang für Reisende aus Richtung Linz und beeindruckt noch heute durch seine wuchtige Bauweise. Wer hindurchschreitet, spürt beinahe, wie sehr diese Mauern einst der Verteidigung dienten. Auch das Passauer Tor, das in Richtung Passau weist, erinnert an die strategische Lage Schärdings an wichtigen Handels- und Verkehrswegen.

Schärding
Stadttor

Die Stadttore sind nicht nur steinerne Relikte, sondern auch lebendige Symbole der Geschichte einer Stadt, die von Handel, Wohlstand und Kultur geprägt ist. Bei einem Spaziergang durch Schärding lohnt es sich, innezuhalten, durch eines der Tore zu gehen und sich vorzustellen, wie vor Jahrhunderten Händler, Reisende und Bürger denselben Weg nahmen.

Schärding Altstadt

Der Stadtplatz bildet das Herz der barocken Altstadt von Schärding und wird auch als Silberzeile bezeichnet. Besonders eindrucksvoll sind die farbenfrohen Häuser, die aus dem 16. bis 18. Jahrhundert stammen und mit ihrer Vielfalt und Eleganz ein echtes Highlight darstellen.

Schärding

Das barocke Rathaus von Schärding mit seiner farbenfrohen Fassade ist ein prägendes Wahrzeichen am Oberen Stadtplatz und spiegelt den historischen Charme der Stadt wider.

Schärdig
Rathaus

Am unteren Stadtplatz von Schärding steht der Sankt-Georg-Brunnen, ein Granitbauwerk aus dem Jahr 1607. Auf einer Säule thront der Stadtpatron Sankt Georg, dargestellt beim Kampf mit dem Drachen. Welches bis heute ein faszinierendes, kraftvolles Symbol der Stadt ist. Ursprünglich am oberen Stadtplatz errichtet, wurde der Brunnen 1884 an seinen heutigen Standort versetzt. Mit seiner achteckigen Form und dem schmiedeeisernen Gitter fügt er sich harmonisch in das historische Stadtbild ein und bildet zusammen mit der Stadtpfarrkirche, die ebenfalls dem Heiligen Georg geweiht ist, ein eindrucksvolles Zeugnis der Schärdinger Geschichte.

Schärding
Sankt Georg Brunnen

Schlosstor

Das Schlosstor in Schärding ist ein beeindruckendes Relikt vergangener Zeiten und eines der markantesten Bauwerke der barocken Silberzeile. Einst war es Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage und diente als Zugang zur Stadt. Heute lädt es Besucher dazu ein, einen Blick in die Geschichte Schärdings zu werfen.

Direkt im Schlosstor befindet sich das Stadtmuseum, das spannende Einblicke in die Entwicklung der Stadt bietet. Von der frühen Besiedlung bis hin zur Blütezeit als wichtiger Handelsort am Inn wird die Geschichte anschaulich dargestellt. Besonders interessant sind die Exponate, die vom regen Schiffsverkehr und vom Leben der Inn-Schiffer erzählen. Auch die Stadtbrände, die Schärding mehrfach heimgesucht haben, werden hier eindrucksvoll dokumentiert.

Stadtpark

Vom Stadtplatz aus erreichst du in wenigen Schritten den Schlosspark, der auf den Überresten der alten Burganlage errichtet wurde. Zwischen alten Mauern, gepflegten Grünflächen und einladenden Sitzbänken kannst du hier eine kleine Pause einlegen. Und zugleich den wunderschönen Blick hinunter auf den Inn und die umliegende Landschaft genießen.

Schärding
Schärding alte Innbrücke

Vom Schlosspark führt ein Weg direkt hinab zum Inn-Ufer, wo sich ein gemütlicher Spaziergang entlang des Flusses anbietet. Dabei kannst du den Blick über das Wasser bis hinüber zur bayerischen Seite nach Neuhaus am Inn schweifen lassen oder auf einer der Bänke am Ufer verweilen. Besonders stimmungsvoll wirkt dieser Weg bei Sonnenuntergang, wenn sich das goldene Licht im Fluss spiegelt.

Schärding
Blick auf das Schloss Neuhausen am Inn in Deutschland

Innschifffahrt

Ein Höhepunkt beim Besuch ist eine Schifffahrt auf dem Inn. Vom Wasser aus eröffnet sich ein ganz anderer Blick auf Schärding und die umliegende Natur. Während das Schiff gemächlich flussabwärts gleitet, genießt man die ruhige Atmosphäre und den Kontrast zwischen der lebendigen Altstadt und der idyllischen Flusslandschaft. Auf der Tour gibt es auch die Möglichkeit, mehr über die Geschichte der Region sowie über die Bedeutung des Inns als Handelsroute zu erfahren.

Schärding
Schärding Schiffe

Die Innschifffahrt in Schärding ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel. Sie wird von den Besuchern gerne genutzt, um die barocke Stadt und ihre Umgebung vom Wasser aus zu erleben. Gerade in den Sommermonaten und an Wochenenden kann es auf den Schiffen schnell voll werden. Sodass es empfehlenswert ist, die Tickets im Voraus zu kaufen. So ist ein Platz an Bord sicher und man kann die Fahrt entspannt genießen, ohne sich am Anleger noch um Karten kümmern zu müssen.

Die Kombination aus einem Spaziergang durch die Altstadt und einer gemütlichen Innschifffahrt macht den Ausflug nach Schärding zu einem abwechslungsreichen Erlebnis.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Bayern

Altötting zur Weihnachtszeit: Der Weihnachtsmarkt am Kapellplatz

Altötting zeigt sich in der Adventszeit von seiner besonders stimmungsvollen Seite. Der Weihnachtsmarkt am Kapellplatz bildet das festliche Herz der Stadt. Und fügt sich harmonisch in die besondere Atmosphäre mit der Gnadenkapelle, der Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob sowie den umliegenden Barockbauten ein. Gerade diese Kulisse macht den Altöttinger Christkindlmarkt zu einem der besonders schönsten Weihnachtsmärkte in Bayern.

Altötting ist eines der bedeutendsten Wallfahrtsziele Europas. Im Zentrum steht die Gnadenkapelle mit der Schwarzen Madonna, die seit Jahrhunderten Pilgerinnen und Pilger anzieht. Viele kommen zu Fuß, um auf dem Weg bewusst innezuhalten, zu beten oder ihre Dankbarkeit auszudrücken.

Altötting
Gnadenkapelle

Der Kapellplatz beeindruckt mit seiner besonderen Atmosphäre aus Kerzenlicht, Gebeten und Votivtafeln, die von persönlichen Schicksalen erzählen. Bis heute ist die Wallfahrt nach Altötting lebendig und verbindet gelebte Tradition mit stiller Einkehr, ein Ort, der Ruhe, Hoffnung und Spiritualität ausstrahlt.

Der Kapellplatz als besondere Kulisse

Der Kapellplatz ist das spirituelle Zentrum Altöttings und eine der bekanntesten Wallfahrtsorte Deutschlands. In der Adventszeit sorgen Lichterketten, geschmückte Tannenbäume und festlich dekorierte Marktstände dafür. Der Platz strahlt eine warme, beinahe besinnliche Stimmung aus. Die Gnadenkapelle steht dabei stets im Mittelpunkt und verleiht dem Weihnachtsmarkt eine besondere Ruhe, die man auf größeren und lauten Märkten oft vermisst.

Altötting
Weihnachtsmarkt rund um die Gnadenkapelle

Altötting Weihnachtsmarkt

Der Altöttinger Weihnachtsmarkt legt großen Wert auf Regionalität und traditionelles Handwerk. An den liebevoll gestalteten Holzständen werden unter anderem angeboten:

  • handgefertigte Krippenfiguren und Holzschnitzereien
  • Kerzen, Adventskränze und weihnachtliche Dekoration
  • Wollwaren, Mützen und Schals
  • Geschenkideen aus regionalen Manufakturen

Kulinarisch dürfen klassische Schmankerl nicht fehlen. Glühwein, Kinderpunsch und Feuerzangenbowle wärmen an kalten Tagen, während gebrannte Mandeln, Lebkuchen, Bratwürste oder gebackene Mäuse für den passenden Genuss sorgen.

Altötting
Weihnachtsmarktstand

Öffnungszeiten Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmarkt findet vom 28. November bis 21. Dezember 2025 statt.

  • Montag bis Freitag: 14:00 bis 20:00 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 11:00 bis 20:00 Uhr

Eintritt: frei

Nikolaus

  • Feierliche Eröffnung am 28. November um 17:30 Uhr
  • Täglicher Nikolausbesuch jeweils um 17:00 Uhr

Besinnlichkeit statt Trubel

Was den Weihnachtsmarkt in Altötting besonders auszeichnet, ist seine ruhige und besinnliche Atmosphäre. Durch die Nähe zur Gnadenkapelle und die Bedeutung Altöttings als Wallfahrtsort liegt ein spürbarer Fokus auf Ruhe und Einkehr. Regelmäßig finden adventliche Musikdarbietungen, Bläsergruppen oder Chorgesang statt, die das weihnachtliche Erlebnis abrunden, ohne aufdringlich zu wirken.

Altötting
Altötting Karussell auf dem Weihnachtsmarkt

Ein Besuch in der Gnadenkapelle in Altötting

Ein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt lässt sich ideal mit einem Besuch der Gnadenkapelle verbinden. Gerade in der Adventszeit nehmen sich viele Besucher bewusst einen Moment der Stille. Zünden Sie eine Kerze an und genießen Sie die besondere spirituelle Atmosphäre dieses Ortes. Vor allem weil die Gnadenkapelle für ihre schwarze Madonna bekannt ist.

Päpstliche Basilika St. Anna

Wenn ihr in Altötting seid, dann schaut doch in die größte Wallfahrtskirche Bayerns, die Päpstliche Basilika St. Anna, rein. Besonders eindrucksvoll sind der monumentale Innenraum, die kunstvollen Mosaike sowie der Hochaltar mit der Darstellung der heiligen Anna. Bis heute ist die Basilika ein wichtiger Ort für Wallfahrten und Gottesdienste.

Wochenmarkt auf dem Hofmark in Altötting

Der Wochenmarkt, welcher jeden Samstag von 07:00 bis 12:00 Uhr auf dem Hofmark in Altötting stattfindet, ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Jeden Samstag werden frische, überwiegend regionale Produkte wie Obst, Gemüse, Brot, Käse, Wurst, Honig und Blumen angeboten.

Altötting
Markt auf dem Hofmarkt

Parken in Altötting: entspannt ankommen und die Stadt genießen

Wer Altötting besucht, profitiert von einem gut durchdachten Parkplatzangebot. Ob für einen kurzen Besuch am Kapellplatz, einen Stadtbummel oder einen längeren Aufenthalt, die Stadt bietet sowohl zentrale Tiefgaragen als auch großzügige, kostenlose Parkflächen in fußläufiger Entfernung.

Direkt im Zentrum stehen mehrere gebührenpflichtige Tiefgaragen zur Verfügung. Besonders praktisch ist die Tiefgarage Am Kapellplatz, die sich unmittelbar im Herzen Altöttings befindet. Von hier aus sind der Kapellplatz, die Gnadenkapelle sowie Cafés und Geschäfte nur wenige Schritte entfernt. Ebenfalls zentral liegen die Tiefgaragen Am Forum und An der Hofmark. Die eignen sich gut, wenn man wettergeschützt und stadtnah parken möchte. Die Preise sind moderat und erlauben auch längeres Parken zu einem fairen Tageshöchstsatz.

Wer lieber kostenlos parken möchte, findet in Altötting ebenfalls sehr gute Alternativen. Der größte Parkplatz ist der Dultplatz, der rund 650 Stellplätze bietet. Von hier aus erreicht man den Kapellplatz in etwa acht Gehminuten. Gerade bei Veranstaltungen, Wallfahrten oder am Wochenende ist dieser Parkplatz eine entspannte Option. Etwas näher am Zentrum liegt der Parkplatz an der Kolbergstraße, der ebenfalls kostenfrei ist und sich besonders für kürzere Aufenthalte anbietet.

Zusammenfassung

Der Weihnachtsmarkt in Altötting ist ideal für alle, die einen ruhigen, traditionellen und stimmungsvollen Christkindlmarkt suchen. Die einzigartige Kulisse des Kapellplatzes, das regionale Angebot und die besinnliche Stimmung machen einen Besuch in der Adventszeit zu einem besonderen Erlebnis. Besonders in den Abendstunden, wenn der Platz festlich beleuchtet ist, entfaltet Altötting seinen ganz eigenen weihnachtlichen Zauber.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Deutschland

Triberg: Schwarzwälder Flair zwischen Wasserfällen und Tradition

Wer an den Schwarzwald denkt, dem kommen oft dichte Wälder, Kuckucksuhren und tiefe Täler in den Sinn. Genau dieses Bild wird in Triberg im Schwarzwald lebendig. Eingebettet in eine beeindruckende Berglandschaft, vereint der Ort Naturerlebnisse, Handwerkskultur und kreative Fotowelten und ist ein ideales Ziel für einen Tagesausflug oder einen Kurzurlaub.

Die Triberger Wasserfälle: Naturwunder mit Klang

Das Herzstück des Ortes sind die Triberger Wasserfälle, die mit ihren 163 Metern zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands zählen. Über sieben Fallstufen stürzt sich das Wasser der Gutach durch eine enge Schlucht. Ein gut ausgebauter Weg führt entlang der Fälle wahlweise gemütlich oder sportlich mit einigen Treppenstufen. Besonders stimmungsvoll ist die Abendbeleuchtung. Sie verleiht dem Naturspektakel eine magische Atmosphäre.

Uhrenträger

Im 18. und 19. Jahrhundert spielte im Schwarzwald ein besonderer Beruf eine wichtige Rolle: der Uhrenträger. Während die Menschen in den abgelegenen Tälern in den Wintermonaten Holzuhren oft mit kunstvollen Schnitzereien und dem berühmten Kuckuck herstellten, gab es vor Ort kaum Käufer. So machten sich die Uhrenträger mit großen Kisten oder Rückentragen voller Uhren auf den Weg, um diese in die Welt hinauszutragen. Zu Fuß zogen sie über Ländergrenzen hinweg, verkauften ihre Ware nicht nur in Süddeutschland, sondern auch in Frankreich, Italien, Russland oder sogar bis nach Amerika. Auf diese Weise wurden die Schwarzwälder Uhren weit über die Region hinaus bekannt. Mit dem Ausbau von Verkehrswegen und dem Aufkommen des Versandhandels verschwand der Beruf allmählich, doch die Uhrenträger gelten bis heute als die eigentlichen Botschafter der Schwarzwälder Uhrmacherkunst.

Triberg
Uhrenträger

Schwarzwaldmuseum in Triberg

Nur wenige Schritte von den berühmten Triberger Wasserfällen entfernt befindet sich das Schwarzwaldmuseum, ein kulturelles Highlight. Das die Besucher tief in die Traditionen und das Leben der Region eintauchen lässt. Schon beim Betreten spürt man den besonderen Charme dieses Museums, das auf anschauliche Weise zeigt, was den Schwarzwald so einzigartig macht.

Triberg
Schwarzwaldmuseum Feilenhauerei

Ein Schwerpunkt liegt auf der jahrhundertealten Handwerkskunst: In den Ausstellungsräumen erfährt man, wie Uhrmacher filigrane Kuckucksuhren anfertigten und Holzschnitzer kunstvolle Figuren erschufen. Besonders eindrucksvoll sind auch die detailreichen Fasnet-Figuren, die einen lebendigen Eindruck von den bunten Fastnachtsbräuchen im Schwarzwald vermitteln.

Triberg
Faschings Figuren im Schwarzwaldmuseum Triberg

Ein weiterer Höhepunkt ist die große Sammlung an historischen Radios, darunter selbstspielende Drehorgeln, die mit ihrem Klang die Besucher sofort in eine andere Zeit versetzen. Viele dieser kostbaren Stücke sind voll funktionsfähig und werden im Museum regelmäßig vorgeführt, ein Erlebnis für Augen und Ohren.

Triberg
Radios

Nicht weniger faszinierend ist die Schwarzwaldbahn-Modelllandschaft, die zu den größten und originalgetreuesten ihrer Art zählt. Mit viel Liebe zum Detail wurden hier die eindrucksvollen Streckenverläufe der Schwarzwaldbahn nachgebaut, inklusive zahlreicher Brücken, Tunnel und Viadukte. Wer genau hinsieht, entdeckt immer wieder kleine Szenen und Details, die den Nachbau lebendig wirken lassen.

Triberg
Stellwerk im Schwarzwaldmuseum

Das Museum ist damit weit mehr als eine reine Ausstellung. Es ist ein Ort zum Staunen und zum Entdecken. Ob Technikliebhaber, Kulturinteressierte oder Familien mit Kindern. Ein Besuch im Schwarzwaldmuseum lohnt sich für alle, die den Schwarzwald nicht nur sehen, sondern auch seine Geschichte erleben möchten.

Triberg
Schwarzwaldmuseum Bauernschlafstube

Im Museum kann man zahlreiche Modelle bestaunen, von den historischen Ausführungen bis hin zu kunstvoll verzierten Einzelstücken. Ein paar echte Schmuckstücke sind die kleinsten Kuckucksuhren der Welt, die hier zu sehen sind. Sie zeigen, mit wie viel handwerklichem Können und Liebe zum Detail die Schwarzwälder Uhrmacher gearbeitet haben.

Bob- und Rodelsport

Im Untergeschoss des Schwarzwaldmuseums in Triberg befindet sich die Wintersport-Abteilung, die einen spannenden Einblick in die Geschichte des Bob- und Rodelsports bietet. Dort könnt ihr verschiedene Schlitten und Bobs bestaunen, die die Entwicklung des Wintersports in der Region anschaulich dokumentieren. Die Ausstellung verbindet Technik, Wintersportgeschichte und regionale Besonderheiten auf eindrucksvolle Weise.

Triberg
Bob und Schlitten Ausstellung

Schwarzwaldmuseum
Wallfahrtstr. 4, 78098 Triberg im Schwarzwald
Montag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet

Mein Tipp

Mit der Triberg-Inklusiv-Karte kannst du mehrere Attraktionen kombinieren; oft sind Wasserfall, Museum und Triberg Fantasy im Preis enthalten. Hier findet ihr die Öffnungszeiten und Preise.

Triberg Stadtbummel

Ein Spaziergang durch die Innenstadt von Triberg ist wie ein kleiner Ausflug in eine andere Zeit.

Bach in Triberg mit Häuser

Die Hauptstraße schlängelt sich durch den Ort und wird von charmanten Fachwerkhäusern gesäumt. In den vielen Souvenirgeschäften stößt man auf alles, was den Schwarzwald ausmacht, von handgefertigten Holzschnitzereien bis hin zu kunstvollen Schwarzwald-Uhren, die hier fast an jeder Ecke zu finden sind.

Rathaus

Wer möchte, kann bei der Stadtbesichtigung die katholische Kirche St. Maria mit besichtigen. Mit ihrer ruhigen Atmosphäre bietet sie einen schönen Kontrast zum lebhaften Treiben in der Hauptstraße und lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten.

Zusammenfassung

Triberg ist klein, aber voller Erlebnisse. Ob du Natur liebst, dich für Tradition begeisterst oder einfach schöne Fotomotive suchst: In Triberg findest du all das auf engem Raum. Und das Beste? Die Mischung aus Geschichte, Natur und moderner Präsentation macht den Besuch kurzweilig und unvergesslich.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Deutschland

Freiburg im Breisgau: Sonnige Altstadtidylle und mehr im Schwarzwald

Freiburg im Breisgau, die südlichste Großstadt Deutschlands, bezaubert mit mediterranem Flair, historischem Charme und einer einzigartigen Verbindung aus Tradition und Moderne. Eingebettet am Rande des Schwarzwalds, ist Freiburg nicht nur für ihre vielen Sonnenstunden bekannt. Sondern auch für seine lebendige Altstadt, die berühmten Bächle und eine nachhaltige Lebensweise, die in der ganzen Stadt spürbar ist.

Freiburg im Breisgau
Gasse in Freiburg im Breisgau

Altstadtbummel mit Flair

Ein Spaziergang durch die historische Altstadt führt vorbei an kleinen Gassen, hübschen Fachwerkhäusern. Und den typischen Freiburger Bächle, das sind die schmalen Wasserläufe, die sich durch die Straßen schlängeln.

Freiburg im Breisgau
Gässle mit Bächle in Freiburg im Breisgau

Am Münsterplatz erhebt sich das Freiburger Münster, ein beeindruckendes Meisterwerk der Gotik. Besonders sehenswert ist der filigrane Turm, der als einer der schönsten Deutschlands gilt. Auf dem Wochenmarkt rund um das Münster lässt es sich hervorragend schlemmen von frischem Obst bis zu den berühmten Freiburger Münsterwürsten.

Freiburg im Breisgau
Freiburger Münster

Freiburg: Gässle, Bächle und mehr Stadtführung

Ein Spaziergang durch Freiburg ist wie eine Reise durch die Jahrhunderte. Schon beim Betreten der Altstadt spürt man den besonderen Charme der Stadt. Enge, verwinkelte Gässle führen vorbei an historischen Häusern, kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés. Dazwischen begleiten einen die berühmten Bächle, kleine Wasserläufe, die sich seit dem Mittelalter durch die Straßen ziehen und Freiburg ein einzigartiges Flair verleihen.

Freiburg im Breisgau
Krokodil im Bach

Besonders lebendig wird die Geschichte Freiburgs bei einer geführten Stadtführung. Dabei erfährt man nicht nur, wann das Freiburger Münster erbaut wurde oder welche Bedeutung die Bächle früher hatten, sondern auch zahlreiche Anekdoten aus dem Alltagsleben vergangener Zeiten. Wussten Sie zum Beispiel, dass man angeblich in Freiburg heiraten muss, wenn man versehentlich in ein Bächle tritt?

Schwabentor

Das Schwabentor ist eines der letzten erhaltenen Stadttore Freiburgs und ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Denn heute fährt sogar die Straßenbahn durch das Schwabentor hindurch. Erbaut wurde das Stadttor im 13. Jahrhundert. Die bemalte Fassade erzählt eine schwäbische Legende, und im Inneren lädt das Zinnfigurenklause-Museum zu einem Besuch ein. Das Tor liegt am östlichen Rand der Altstadt.

Freiburg im Breisgau
Schwabentor

Das Martinstor in Freiburg im Breisgau

Das Martinstor, auch Obertor genannt, gehört zu den ältesten Bauwerken Freiburgs. Es stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Heute ist es eines von nur zwei erhaltenen Stadttoren neben dem Schwabentor und steht mitten im Herzen der Altstadt. Es ist kaum zu übersehen. Ein imposanter mittelalterlicher Turm ragt über den modernen Straßenbahnverkehr und das geschäftige Treiben der Stadt hinaus.

Architektur

Das Martinstor ist ein rechteckiger Torturm mit einem markanten, steil aufragenden Walmdach. Der obere Teil ist mit einem kleinen Uhrwerk und einer Aussichtsplattform versehen (nicht öffentlich zugänglich). Besonders auffällig ist der Torbogen, durch den heute noch Straßenbahnen und Autos hindurchfahren.

Tipp für Besucher

Wer durch die Altstadt schlendert, kommt am Martinstor fast automatisch vorbei. Besonders schön ist es, das Tor am Abend zu fotografieren, wenn es beleuchtet ist. Auch Straßenbahnen, die durch das Tor fahren, bieten ein spannendes Fotomotiv, der Kontrast zwischen Mittelalter und Moderne ist hier besonders greifbar.

Freiburg im Breisgau
Martinstor

Freiburger Münster

Ein Besuch in Freiburg im Breisgau wäre nicht komplett ohne einen Abstecher zum imposanten Freiburger Münster. Schon von Weitem ist der filigrane, 116 Meter hohe Turm zu sehen, ein wahres Meisterwerk gotischer Baukunst, das den Münsterplatz überragt. Doch nicht nur das Äußere beeindruckt. Wer das Münster betritt, taucht ein in eine Welt aus Stein, Licht und Geschichte.

Freiburg im Breisgau
Freiburger Münster Altar

Besonders eindrucksvoll ist der Chorraum, der ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Hier wird die spirituelle Tiefe des Münsters spürbar. Hoch aufragende Säulen führen den Blick nach oben, farbenfrohe Fenster tauchen den Raum in ein mystisches Licht.

Freiburger Münster
Fenster im Freiburger Münster

Die Kapellen: Versteckte Schätze rund um den Chor

Rund um den Chor befinden sich mehrere kleinere Kapellen, die oft übersehen werden, aber zu Unrecht. Besonders sehenswert ist die Johanniskapelle, die mit wertvollen Grabmälern geschmückt ist. Auch die Marienkapelle beeindruckt mit ihren gotischen Fenstern und einer Statue der Muttergottes.

Rund um den Chor des Freiburger Münsters gruppieren sich elf kunstvoll gestaltete Kapellen, die mit ihren Altären, Grabmälern und mittelalterlichen Kunstwerken einen faszinierenden Einblick in die sakrale Geschichte und Vielfalt des Gotteshauses bieten.

Freiburger Münster Turmbesteigung

Wenn man Freiburg im Breisgau besucht, sollte man es sich auf keinen Fall entgehen lassen. Den 116 Meter hohen Turm des Freiburger Münsters zu besteigen. Es geht über einer Wendeltreppe 209 Stufen hinauf bis zur Aussichtsplattform. Es ist zwar etwas anstrengend, aber jede einzelne Stufe davon lohnt sich. Denn wenn man oben angekommen ist, wird man mit einem grandiosen Rundumblick über die Altstadt, den Schwarzwald und bei guter Sicht sogar bis zu den Vogesen belohnt.

Es ist ein beeindruckendes Schauspiel, wenn man die Glocken des Freiburger Münsters beim Schlagen beobachten kann. Pünktlich um 12 Uhr werden die gewaltigen Bronzeglocken langsam in Bewegung gesetzt. Und mit jedem kräftigen Schwung ihren tiefen, durchdringenden Klang, welcher über die Stadt getragen wird.

Freiburg im Breisgau
Glocken Freiburger Münster

Wochenmarkt auf dem Münsterplatz in Freiburg

Der Münstermarkt findet von Montag bis Samstag rund um das Freiburger Münster statt und zählt zu den schönsten Wochenmärkten in ganz Süddeutschland. Man sollte sich die berühmte „Lange Rote“ der Freiburger Spezialität nicht entgehen lassen, diese auszuprobieren. Wenn man gerade diese Stadt erkundet.

Freiburg im Breisgau
Wochenmarkt auf dem Münsterplatz

Die Öffnungszeiten sind wie folgt. Von Montag bis Freitag ist der Markt jeweils von 7:30 bis 13:30 Uhr geöffnet, samstags sogar bis 14:00 Uhr.

Historisches Kaufhaus

Das historische Kaufhaus in Freiburg im Breisgau beeindruckt mit seiner auffälligen, knallroten Fassade, den reich verzierten Erkern und seiner Lage direkt am Münsterplatz, ein echtes Wahrzeichen der Stadt.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach umgestaltet. Im Jahr 1550 erhielt es einen Balkon, im 19. Jahrhundert erfuhr es einen historisierenden Umbau, bevor es in den 1920er-Jahren weitgehend in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt wurde. Die letzte umfassende Renovierung fand zwischen 1987 und 1991 statt.

Heute dient das historische Kaufhaus als repräsentativer Veranstaltungsort für Kongresse, Konzerte, Lesungen und Empfänge und bietet Platz für bis zu 350 Personen.
Vielen Fernsehzuschauern sind die prächtigen Innenräume bekannt. 2013 wurden hier Szenen für die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ aufgezeichnet.

Freiburg im Breisgau
Historisches Kaufhaus

Rathaus

Das Alte Rathaus in Freiburg wurde im Jahr 1559 fertiggestellt und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Renaissance in der Stadt. Mit seiner markanten Attika, den kunstvollen Fassadenmalereien und den farbenprächtigen Wappen im Giebel spiegelt es eindrucksvoll die damalige Baukunst und den Stolz der Bürgerschaft wider.

Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel von historischer Architektur und lebendiger Nutzung. Denn heute beherbergt das Alte Rathaus nicht nur Teile der Stadtverwaltung, sondern ist auch ein äußerst gefragter Ort für standesamtliche Trauungen. Viele Paare entscheiden sich bewusst für dieses stilvolle Ambiente, um sich inmitten von Jahrhunderten Stadtgeschichte das Ja-Wort zu geben. Die einzigartige Kulisse verleiht jeder Hochzeit ein feierliches und unvergessliches Flair.

Freiburg im Breisgau
Altes Rathaus

Aussicht genießen: Schlossberg und Schauinsland

Für einen herrlichen Panoramablick über die Stadt lohnt sich der Aufstieg auf den Schlossberg, der direkt an die Altstadt grenzt. Noch höher hinaus geht es mit der Schauinslandbahn auf den gleichnamigen Berg, ein idealer Ort für Wanderungen mit Blick bis zu den Alpen.

Tipps für deinen Besuch

  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst, wenn die Straßencafés geöffnet sind und die Stadt im Sonnenschein leuchtet.
  • Kulinarik: Probiere unbedingt den badischen Wein, Flammkuchen und regionale Spezialitäten.
  • Unterwegs: Am besten zu Fuß oder mit dem Rad. Freiburg ist eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands.
  • Parken: Wer Freiburg besuchen möchte, stellt sein Auto am besten am Stadtrand ab. Und nutzt anschließend die Straßenbahn oder den Bus, um bequem ins Stadtzentrum zu gelangen.

Zusammenfassung

Freiburg im Breisgau ist eine Stadt zum Verlieben, entspannt, lebendig und voller Lebensqualität. Ob für einen Wochenendtrip oder als Startpunkt für Schwarzwald-Erkundungen: Die Stadt begeistert mit Vielfalt, Gastfreundschaft und einem Hauch Süden mitten in Deutschland.

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Deutschland

Bad Säckingen: Barockstadt am Rhein und mit Charme

Bad Säckingen liegt ganz malerisch am Hochrhein, direkt an der Grenze zur Schweiz, und ist ein echter Geheimtipp für alle, die Geschichte, Natur und eine Portion Romantik lieben. Die Stadt ist nicht nur als Kurort bekannt, sondern auch für ihre beeindruckende Holzbrücke, ihre barocke Altstadt und mit dem Blick für das Besondere: den Trompeter von Säckingen.

Bad Säckingen
Schloss Schönau Trompeterstatue

Der Trompeter von Säckingen

Joseph Viktor von Scheffel machte die Stadt mit seiner Dichtung „Der Trompeter von Säckingen“ im 19. Jahrhundert literarisch berühmt. Heute erinnert eine Trompeterstatue vor dem Schloss Schönau an diese romantische Geschichte. Im Schloss selbst befindet sich unter anderem das Trompetenmuseum.

Der Scheffelraum lädt dazu ein, das Leben und Wirken von Joseph Victor von Scheffel näher kennenzulernen. Das gibt die Einblicke in Musik, Geschichte und natürlich die berühmte Erzählung. Während seiner Zeit als Jurist in Bad Säckingen von 1849 bis 1851 kam ihm hier die Inspiration für sein berühmtes Versepos „Der Trompeter von Säckingen“ ein. Joseph Viktor von Scheffel machte die Stadt mit seiner Dichtung „Der Trompeter von Säckingen“ im 19. Jahrhundert literarisch berühmt. Heute erinnert eine Trompeterstatue vor dem Schloss Schönau an diese romantische Geschichte. Im Schloss selbst befindet sich unter anderem das Trompetenmuseum.

Schloss Schönau

Auf zwei Ebenen zeigt die Ausstellung eindrucksvolle Funde aus der Hochrheinregion. Von eiszeitlichen Tierknochen über Werkzeuge aus der Stein- und Bronzezeit bis hin zu Zeugnissen römischer und der alemannischen Besiedlung. So könnt ihr euch auf eine spannende Zeitreise durch mehrere Jahrtausende Regionalgeschichte freuen.

Bad Säckingen

Durch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen entsteht ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot, das sich häufig an saisonalen Themen orientiert und einen engen Bezug zur Region herstellt. So erhaltet ihr immer wieder neue Einblicke in die regionale Geschichte, Kultur und Besonderheiten, die je nach Jahreszeit unterschiedlich inszeniert werden.

Schloss Schönau
Schloss Schönau Außenanlage

Im zweiten Obergeschoss des Schlosses Schönau befindet sich der stilvolle Schlosssaal. Dieser begeistert mit historischem Charme und einer romantischen Atmosphäre. Mit Platz für bis zu 80 Personen bietet er Raum für Lesungen, Konzerte im kleinen Rahmen, familiäre Feiern oder geschäftliche Anlässe. Ein hochwertiges Klavier verleiht dem Raum zusätzliches Flair und sorgt bei Veranstaltungen für stimmungsvolle musikalische Begleitung.

Schloss Schönau
Schlosssaal

Die längste gedeckte Holzbrücke Europas

Eines der Wahrzeichen von Bad Säckingen ist die Holzbrücke über den Rhein. Mit 206,5 Metern ist sie die längste überdachte Holzbrücke Europas, die noch sehr gut erhalten ist. Sie verbindet Deutschland mit dem schweizerischen Ort Stein. Es bietet sich an, einen wunderschönen Spaziergang über die Holzbrücke zu unternehmen. Mit ein paar wunderschönen Ausblicken auf dem Rhein und dem barocken Stadtbild von Bad Säckingen.

Barocke Altstadt

Wer durch die Altstadt von Bad Säckingen schlendert, taucht unmittelbar in eine Atmosphäre vergangener Jahrhunderte ein. Der historische Stadtkern besticht durch seinen einzigartigen Charme, den man auf Schritt und Tritt spürt.

Bad Säckingen
Fußgängerzone

Malerische, liebevoll restaurierte Bürgerhäuser mit kunstvoll verzierten Fassaden zeugen von einer reichen Vergangenheit. Verwinkelte Gassen führen zu idyllischen Plätzen, an denen man verweilen kann, dem Plätschern von Brunnen lauschen oder einfach das Flair der Stadt genießen kann. Kleine Cafés, gemütliche Gasthäuser und individuelle Läden fügen sich harmonisch in das Stadtbild ein und laden zum Entdecken und Verweilen ein.

Bad Säckingen
Gallusturm

Die gelungene Verbindung aus Geschichte, Kultur und gelebter Tradition macht einen Spaziergang durch die Altstadt zu einem besonderen Erlebnis.

Bad Säckingen
Narrenbrunnen

Fridolinsmünster

Mitten in der Altstadt von Bad Säckingen befindet sich das beeindruckende Fridolinsmünster, eine barocke Kirche mit Zwiebeltürmen und prachtvollem Innenraum. Sie gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke am Hochrhein.

Rheinschifffahrt Bad Säckingen

Dreimal pro Woche am Dienstag, Donnerstag und Sonntag legt das Ausflugsschiff in Bad Säckingen um 14:30 Uhr zu einer zweistündigen Rundfahrt auf dem Rhein ab.

Bad Säckingen
Schiff Trompeter von Säckingen

Während der Fahrt genießt man die idyllische Flusslandschaft zwischen Schwarzwald und Schweizer Ufer. Und bevor das Schiff ablegt, spielt ein Trompeter live ein Lied ganz im Stil des berühmten Trompeters von Säckingen.

Bad Säckingen
Rhein Schifffahrt

Ob entspannt an Deck mit Blick aufs Wasser oder mit einem Getränk an Bord, diese Schifffahrt verbindet Natur und Kultur zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Rheinpromenade Bad Säckingen

Entspannung pur bietet der weitläufige Schlosspark mit seinen alten Bäumen, Blumenbeeten und Spazierwegen. An sonnigen Tagen ist auch die Rheinpromenade sehr beliebt, ideal für einen Spaziergang mit Blick auf den Fluss, die Schweiz und die Holzbrücke.

Am Fuß des Diebsturms, direkt an der Rheinpromenade, lädt eine gemütliche Strandbar ab dem Nachmittag bis in den Abend zum Verweilen ein. Mit Blick auf den Rhein, einem kühlen Getränk in der Hand und entspannter Musik im Hintergrund, lässt sich hier der Tag wunderbar ausklingen.

Bad Säckingen
Rhein Strand Bar

Die lockere Atmosphäre, Liegestühle im Sand und der Blick auf die historische Holzbrücke schaffen echtes Urlaubsfeeling mitten in der Stadt.

Ein perfekter Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Bergsee

Der idyllisch gelegene Bergsee in Bad Säckingen lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Ein rund 1 km langer Rundweg führt in etwa 30 Minuten einmal um den See. Der Weg ist von dichtem Wald umgeben, bietet zahlreiche Ruhebänke und eine entspannte, naturnahe Atmosphäre. Welcher auch ideal für Familien mit Kinderwagen ist.

Bad Säckingen
Bergsee

Direkt am Ufer des Bergsees befindet sich der Kletterwald Hochempor mit sieben abwechslungsreichen Parcours in Höhen zwischen etwa 4,5 und 16 Metern. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade bieten sowohl für Kinder ab 6 Jahren (in Begleitung bis 9 Jahre) als auch für Erwachsene spannende Herausforderungen. Inklusive Einweisung dauert das Klettererlebnis rund 2,5 Stunden.

Kletterpark beim Bergsee

Wildgehege

Nur wenige Minuten vom Bergsee entfernt befindet sich das Wildgehege. Es ist ein herrliches Ziel für alle, die gerne Tiere beobachten und das Kugelspiel ausprobieren möchten. Die Holzkugel kostet 2 Euro und kann in der Nähe des Bergsees erworben werden. Am Wildgehege stehen praktische Futterautomaten bereit. Dort kann spezielles Wildfutter gegen eine kleine Gebühr erworben werden.

Barfußweg

Der Barfußpfad in Bad Säckingen bietet ein spannendes Erlebnis für alle Sinne: Unterschiedliche Untergründe wie Sand, Kies, Rindenmulch, Tonziegel, Waschbetonplatten und der Matsch regen die Fußsohlen auf vielfältige Weise an, so wird jeder Schritt zu einem kleinen Abenteuer.

Bad Säckingen
Barfußweg Steine

Ganz nebenbei profitiert auch die Gesundheit dabei: Barfußlaufen stärkt nicht nur die Muskulatur und die Koordination. Sondern regt auch die Durchblutung an, unterstützt das Immunsystem und wirkt positiv auf die Fußreflexzonen. Es kann sogar helfen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Krampfadern vorzubeugen.

Bad Säckingen
Rindenmulch

Zur Erfrischung lädt am Ende des Pfades eine kleine Kneipp-Wassertretanlage ein, perfekt, um die Füße nach dem Barfuß-Erlebnis zu kühlen und neue Energie zu tanken.

Aqualon Therme

Die Aqualon-Therme in Bad Säckingen ist eine moderne Wellnessoase am Hochrhein, die mit mineralreichem Thermalwasser aus der Bad- und Fridolinsquelle gespeist wird. Auf etwa 1.000 m² Wasserfläche laden insgesamt sechs Innen- und Außenbecken zum Entspannen ein. Mit Temperaturen zwischen 32 und 34 °C bieten sie wohltuende Wärme und Erholung für Körper und Geist

Die Aqualon-Therme überzeugt durch ein ausgewogenes Angebot von Thermalbädern, Naturpools, Wellness, Saunakultur und Fitness in stilvoller Atmosphäre mit starkem Gesundheitsprofil. Die jüngste Übernahme durch die Stadt unterstreicht die Bedeutung für die regionale Wirtschaft und Gesundheitsversorgung. Für einen Tagesaufenthalt bietet sich das Tagesticket um 19 €, Familien- oder Kombitarife sind verfügbar. Am besten schaut ihr bei Aqualon vorbei, um für euch den passenden Tarif zu finden. Die Therme ist direkt verbunden mit der Rehaklinik.

Tipps für deinen Besuch

  • Anreise: Mit dem Zug über Basel oder Waldshut per Auto über die A 98.
  • Grenzübertritt: Die Holzbrücke führt direkt in die Schweiz, also Ausweis nicht vergessen!
  • Kulinarik: In der Altstadt findest du gemütliche Cafés und Gasthäuser mit badischer und schweizerischer Küche.
  • Besonderer Tipp: Abends bei Sonnenuntergang über die Rheinbrücke laufen, traumhafte Stimmung garantiert!

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen