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Wanderung durch die Asamklamm bis zu den Sieben Quellen

Die Wanderung durch die Asamklamm bei Eschenlohe im Estergebirge ist eine abwechslungsreiche Tour, die eindrucksvolle Naturerlebnisse mit spektakulären Ausblicken verbindet. Schroffe Felswände, das rauschende Wasser der Eschenlaine und schmale Wege durch den Wald machen die Strecke zu einer besonders schönen Wanderung. Gleichzeitig vermittelt die Klamm auch einen Eindruck davon, welche gewaltigen Kräfte das Wasser entfalten kann. Früher war die Asamklamm unter dem Namen „Schwarze Brüllklamm“ bekannt – ein Name, der durchaus erahnen lässt, wie wild und beeindruckend es dort sein kann.

Startpunkt Wanderung Asamklamm

Als Ausgangspunkt für unsere Wanderung wählten wir den Wanderparkplatz Kuhalm in der Schellenbergstraße in Eschenlohe. Für das Tagesticket waren fünf Euro zu bezahlen. Von dort machten wir uns zunächst auf den Weg zurück in Richtung Eschenlohe. An der ersten Straße bogen wir zweimal nach rechts ab und folgten anschließend den Wegweisern in Richtung Asamklamm.

Asamklamm
Weg zur Asamklamm

Wer die Klamm möglichst ursprünglich und von Anfang an erleben möchte, sollte darauf achten, nicht bereits der Beschilderung zur Brücke der Asamklamm zu folgen. Unser Ziel war es, die Klamm komplett zu durchwandern und so die verschiedenen Landschaftseindrücke der Strecke mitzunehmen.

Asamklamm
Beginn der Asamklamm

Zunächst verlief der Weg noch ganz gemütlich am Flussbett der Eschenlaine entlang. Bei unserer Wanderung konnten wir sogar eine kleine Staumauer entdecken. Je weiter wir jedoch in Richtung Klamm kamen, desto eindrucksvoller veränderte sich die Landschaft.

Asamklamm
Staumauer in der Asamklamm

Plötzlich ragten die schroffen und steilen Felswände rechts und links des Weges empor. Die Enge der Klamm und die gewaltigen Felsen vermittelten einen völlig anderen Eindruck als der gemütliche Weg am Flussbett zu Beginn. Man kann gut nachvollziehen, weshalb dieser Abschnitt früher als „Schwarze Brüllklamm“ bezeichnet wurde. Besonders beeindruckend ist die Verbindung aus dem dunklen Fels, dem Wasser und dem dichten Wald, der die Klamm umgibt.

schroffe Felsen

Die Asamklamm

An dieser Stelle führte der Wanderweg über mehrere Stufen in den Wald. Der Aufstieg war zwar etwas anstrengender, aber gut zu bewältigen. Schließlich erreichten wir einen Forstweg. Dort hielten wir uns links und wanderten in Richtung der Brücke der Asamklamm weiter.

Asamklamm
Stufen hinauf zur Brücke über die Asamklamm

Nach ungefähr 100 Metern bogen wir erneut nach links ab. Anschließend ging es wieder nach links und bergab, bis wir schließlich die Brücke erreichten. Dieser Abschnitt führt noch einmal durch eine schöne Waldlandschaft, bevor sich der Blick auf die Klamm öffnet.

An der Brücke angekommen, bot sich uns ein besonders schöner Blick in die Asamklamm. Von hier aus lässt sich die gewaltige Schlucht noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Das Wasser hat sich tief in die Landschaft eingeschnitten und die steilen Felswände wirken von der Brücke aus besonders beeindruckend.

Asamklamm
Brücke über die Asamklamm

Nachdem wir die Brücke überquert hatten, führte der Weg noch einmal leicht bergauf. Kurz darauf wurden wir mit einem tollen Ausblick auf Eschenlohe belohnt. Nach dem eher engen und von Felsen und Wald geprägten Abschnitt der Klamm war der Blick ins Tal eine willkommene Abwechslung. Von oben konnten wir die Umgebung und die Landschaft rund um Eschenlohe in Ruhe auf uns wirken lassen.

Asamklamm
Über den Katzensteg zurück nach Eschenlohe

Weiter führte der Wanderweg zunächst zu einer kleinen Nebenstraße. Dieser folgten wir nach links, bevor der Weg wieder in den Katzensteg in Richtung Eschenlohe führte. Damit näherten wir uns langsam dem nächsten Abschnitt unserer Wanderung.

Sieben Quellen

In Eschenlohe angekommen, orientierten wir uns an den Wegweisern zu den Sieben Quellen. Die Strecke führte uns weiter durch die abwechslungsreiche Landschaft rund um den Ort. Nach den beeindruckenden Felswänden und dem wilden Wasser der Asamklamm bildeten die Sieben Quellen einen schönen Abschluss unserer Wanderung.

Eschenlohe
Blick auf die sieben Quellen

Besonders interessant ist, dass die Eschenlaine nicht nur idyllische Seiten zeigt. In den Jahren 1999 und 2005 erlebten die Anwohner, welche Naturgewalt hinter dem Wasserlauf stecken kann. Damals führte das Wasser der Eschenlaine zu schweren Überschwemmungen und donnerte ins Tal. Beim Wandern durch die Asamklamm wird dadurch noch deutlicher, welche Kräfte das Wasser über viele Jahre hinweg entwickelt hat und wie stark es die Felsen und die Landschaft geprägt hat.

Nach insgesamt etwa drei Stunden, inklusive unserer Pausen, und einer Strecke von ungefähr 6,5 Kilometern erreichten wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Kuhalm. Hinter uns lag eine abwechslungsreiche Wanderung mit ruhigen Abschnitten am Wasser, eindrucksvollen Felswänden, Waldwegen, einem schönen Ausblick auf Eschenlohe und dem Besuch der Sieben Quellen.

Die Tour durch die Asamklamm ist damit eine schöne Möglichkeit, die Landschaft rund um Eschenlohe intensiv zu erleben. Besonders die Kombination aus der wildromantischen Klamm, dem Wasser der Eschenlaine und den Ausblicken auf das Tal macht die Wanderung zu einem lohnenden Ausflug. Wer sich Zeit lässt und die Umgebung bewusst auf sich wirken lässt, bekommt auf dieser relativ kurzen Strecke einen erstaunlich abwechslungsreichen Eindruck vom Estergebirge.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

Von Kathrin

Meine Leidenschaft ist das Reisen, und das möchte ich euch näher zeigen. Mit Tipps für einen schönen Urlaub mit Empfehlungen für die Tour.

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