Die Stadt Obernai (Oberehnheim) ist eine malerische Stadt im Elsass und liegt direkt an der Elsässer Weinstraße in Frankreich. In dieser Stadt könnt ihr die gut erhaltenen Fachwerkhäuser. Die historischen Denkmäler und die Weinkultur kennenlernen. Obernai hat eine reiche Geschichte, welche bis in die römische Zeit zurückreicht. Die Stadt Obernai war von 1240 bis 1648 eine freie Reichsstadt gewesen.

Lass euch von einem Spaziergang durch die Stadt Obernai verzaubern. Schlendern durch die engen Gassen mit Kopfsteinpflaster und den wunderschönen Fachwerkhäusern.



Mairie d’Obernai Town Hall
Das Rathaus von Obernai (Mairie d’Obernai) ist eines der historischen Häuser. Welches ursprünglich im Jahr 1370 erbaut worden ist. Später wurde es vergrößert und mehrfach umgebaut. In diesem Gebäude befinden sich die Überreste des Arkadengebäudes (Laube). Welche sehr gut erhalten sind. Denn es tagte im Jahr 1370 das Bürgergericht in dieser Mairie d’Obernai. Es ist wunderschön zu sehen, wie die verzierten Fassaden zur Geltung kommen. Seit 1900 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.


Der Tour de la Chapelle
Der Tour de la Chapelle (Kappelturm) ist ein Überbleibsel der ehemaligen Stadtbefestigungen und befindet sich im Herzen der Altstadt von Obernai.

Auf dem Weg zur Église Saint-Pierre-et-Paul (Kirche) ging es an der Fontaine des Six Seaux vorbei. Der Fontaine des Six Seaux (Sechs-Eimer-Brunnen) besteht aus Sandstein. Dies ist ein sehr häufiges Material in dieser Region. Und dieser Brunnen wurde im Jahr 1579 erbaut. Der Name des Brunnens entstand aufgrund der sechs Eimer, die einst an den Ketten befestigt waren und zum Schöpfen des Wassers dienten. Bemerkenswert schön ist der Brunnen mit seinen verzierten Reliefs und Skulpturen. Genauso wie die Figuren und Wappen, die die Geschichte und den Reichtum der Stadt darstellen.

Église Saints-Pierre-et-Paul
Die Église Saints-Pierre-et-Paul (Kirche St. Peter und Paul) in Obernai ist eine neugotische Kirche. An der Stelle einer früheren Kirche aus dem 11. Jahrhundert wurde zwischen 1867 und 1872 die heutige Église Saints-Pierre-et-Paul erbaut.

Schaut in die Kirche rein und lasst euch beeindrucken von diesem Baustil. Der Architekt Charles Winkler entwarf die Kirche, welche durch die spitzen Bögen, hohe Türme und die reich verzierte Fassade geprägt wurde. Die 2 Türme sind ein markantes Merkmal der Kirche, welche circa 60 Meter hoch ist. Der Innenbereich ist auch sehr beeindruckend sowie die Außenfassade. Hohe Gewölbedecken, buntglasige Fenster und die aufwendigen Altäre sind sehr beeindruckend.



Wenn ihr bei der Église Saints-Pierre-et-Paul seid, schaut einmal beim anschließenden Friedhof vorbei. Denn dort befindet sich eine Kapelle mit dem Mont des Oliviers (Ölberg). Der Mont des Olivers ist eine Skulpturengruppe, die das Gebet Christi im Garten Gethsemane darstellt. Diese Skulpturengruppe wurde von dem Bildhauer Paul Windeck aus Sélestat im Jahr 1517 gefertigt. Aber der Kaufmann und Tuchmacher Bastian Wilcklin aus Obernai hat diese Skulptur finanziert.

Parc municipa
Gleich gegenüber der Église Saints-Pierre-et-Paul befinden sich ein kleiner Park mit einem kleinen Wasserfall und ein kleiner Spielplatz.

Place du Marché
Der Place du Marché (Marktplatz) von Obernai ist umgeben von schönen Fachwerkhäusern und bietet eine Vielzahl von Cafés und Restaurants. Da könnt ihr die regionale Küche des Elsass ausprobieren. Denn sie bietet herzhafte Gerichte an wie zum Beispiel den bekannten Flammkuchen, Sauerkraut und das Baeckeoffe. Der Baeckeoffe wird mit viel Gemüse, drei verschiedenen Schmorbraten und mit jeder Menge Weißwein über Stunden geschmort.

Hier auf dem Place du Marché findet ihr jede Menge von den farbenfrohen Fachwerkhäusern und mitten auf dem befindet sich der La Fontaine Sainte Odile (Sankt-Odilien-Brunnen). Der Brunnen zeigt die bekannte Schutzpatronin des Elsass, die heilige Odilia. Dieser Brunnen wurde nach einem Entwurf von Alfred Marzolff im Jahr 1904 erbaut. Und am Ende der Arbeiten war für die Versorgung mit fließendem Wasser gesorgt.

Die Halle aux Blés in Obernai wurde im 16. Jahrhundert erbaut und diente als Kornhalle sowie als Lager für andere landwirtschaftliche Produkte. Über die Jahre bis heute hinweg dient das Gebäude für verschiedene Zwecke. Wie zum Beispiel für Veranstaltungen, Feste und Märkte.

Von dort aus kann man wunderschön in die Fußgängerzone laufen. Dort befinden sich kleine Geschäfte und Restaurants.

Le Goût du Terroir
Für alle Käseliebhaber wäre Le Goût du Terroir (Käseladen) genau das Richtige. Dieser Laden befindet sich in der Fußgängerzone in Obernai. Durch seine einladende, rustikale, mit Holzelementen und charmanten Details ausgestattete Form erinnert er an die lange Käsetradition im Elsass. Lasst euch im authentischen Le Goût du Terroir durch die zahlreichen Käsesorten verzaubern und probiert, welche Käsesorte ihr gerne mit nach Hause nehmen möchtet.

Synagogue d’Obernai
Die unter Denkmalschutz stehende Synagogue d’Obernai wurde im Jahr 1876 erbaut. Und sie hat eine sehr markante Fassade mit den Bogenfenstern und den kunstvollen Verzierungen. Diese Synagoge befindet sich in der Nähe der Stadtmauer. Wo wir als Nächstes hingehen werden.

Rempart d’Obernai
Die Rempart d’Obernai ist eine circa 1400 Meter lange Stadtmauer, welche sich direkt um die Altstadt von Obernai befindet. Diese Stadtmauer wurde im 13. und 14. im Jahrhundert erbaut, um die Stadt vor Angriffen und Belagerungen zu schützen. Die Mauern wurden über den Lauf mehrerer Jahrhunderte mehrfach verstärkt und erweitert. Um den Bedürfnissen und der Sicherheit der Stadt gerecht zu werden.


Und die Stadtmauer ist eine sehr beeindruckende und eine der am besten erhaltenen Stadtbefestigungen im Elsass. So könnt ihr einen schönen Spaziergang entlang der Stadtmauer unternehmen. Um die Mauer, die Türme und die vier Tore zu bestaunen. Oder habt ihr bereits die kostenlosen Parkplätze an der Stadtmauer zum Parken genützt.

Mémorial National des Incorporés de Force
Das Mémorial National des Incorporés de Force (Nationales Zwangsrekrutierten-Mahnmal) wurde im Jahr 1956 zum Gedenken an die 272 Opfer, welche im Zweiten Weltkrieg im Kanton gefallen oder vermisst wurden, aufgestellt. Vom Standort dieses Denkmals hat man einen wunderbaren Panoramablick auf Oberai. Im Elsass sieht man sogar bei schönem Wetter das Straßburger Münster. Ihr könnt von hier sogar bis in den Schwarzwald eure Blicke schweifen lassen.



Der Le Petit Train d’Obernai (Touristenzug) bringt euch von der Touristeninformation, welche sich neben dem Tour de la Chapelle (Kapellenturm) befindet, zu diesem Aussichtspunkt hinauf. Hier bekommt ihr weitere Informationen wie zum Beispiel die Preise und wann der Le Petit Train d’Obernai fährt.

Schenkenberg
Vom Mémorial National des Incorporés de Force könnt ihr Wanderungen auf dem Schenkenberg starten. Der Schenkenberg, welcher eine Höhe von 265 Metern hat, hat seinen Namen von der Familie Schenk aus Ehenheim, die ab 1178 urkundlich erwähnt worden ist. Auf dem Schenkenberg gibt es einen Weinlehrpfad und es werden. Auf Informationstafeln wird die Arbeit im Weinberg vom Schnitt bis zur Ernte präsentiert. So lernt man auf dem Weg die unterschiedlichen Rebsorten und die Schritte zur Weinherstellung kennen. Bereits seit dem Mittelalter genießt der Wein einen guten Ruf, welchen in den Höfen und in den vielen Klöstern serviert worden ist.

Hier findet ihr weitere Ausflugsziele
Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.































































Kommentar verfassen