Dieses Mal sind wir in den Brandenberger Alpen in Tirol gefahren, denn dort befindet sich die Tiefenbachklamm, und ein paar Kilometer weiter gibt es die Kaiserklamm. Wir haben uns erst mal in Richtung Kramsach gehalten, von da aus stehen die Hinweisschilder für die beiden tollen Klamm’s in Richtung Brandenberg angeschrieben.

Die Tiefenbachklamm ist von Mai bis Oktober geöffnet und bei starkem Regen empfiehlt es sich nicht, in diese Klamm zu gehen. Denn bei schönstem Wetter geht man schon über rutschige und nasse Stellen durch und man braucht gute Schuhe mit Profil.
Tiefenbachklamm
Von Kramsach geht es in circa 10 Kilometern an dem Parkplatz der Tiefenbachklamm. Am Eingang der Tiefenbachklamm befindet sich die Bushaltestelle, sodass man zwischen den beiden Klammen diesen Bus benützen oder von und nach Kramsach fahren kann. Hier geht es um den Busfahrplan kann.

Auf einer Länge von 6 Kilometern geht es nun durch die Tiefenbachklamm. Am Einstieg in die Klamm kommt man gleich direkt an die Brandenberger Ache. So konnten wir bei unserem Besuch die etwas größeren Steine der Klamm im Wasser liegen sehen. Der erste Teil des Weges verläuft teilweise durch ein Waldstück und zur rechten Hand blickt man auf die Brandenberger Ache. Bis man an der Stelle angekommen ist, wo die Schlucht so richtig beginnt.
Die Klamm
Links und rechts befinden sich die schroffen Felswände und die Klamm wird immer enger. Man hört das Wasser rauschen durch die Felsen und die kleinen Wasserfälle sprudeln in das Tal. Der Weg auf der gesamten Länge der Klamm war sehr ansehnlich und man merkt fast gar nicht, wie man die 440 Höhenmeter hinaufwandert. So schön gemächlich und wir fanden, dass die Klamm nicht sehr besonders anstrengend ist.

Eine Ruine des ehemaligen Elektrifizierungshauses des Brandenberger Tales befindet sich in dieser Tiefenbachklamm. Wo man auch einen Blick ins Innere werfen kann. An einer anderen Stelle der Tiefenbachklamm steht heute ein Gedenkkreuz, was einst geschah, als im Jahre 2007 ein Unglück passierte.

Am Ende der Klamm geht man rechts über die Brücke, dort befindet sich eine Wiese an der Brandenberger Ache, und dort können die Kinder ins Wasser gehen, weil der Bach flach und ruhig ist. Und auf der Fläche kann man Picknick machen oder man geht in die Jausenstation Tiefenbach zum Einkehren.






Für diese Klamm brauchten wir für den Hin- und Rückweg circa 5 Stunden, weil wir es gemütlich angehen gelassen haben und immer wieder die Klamm betrachtet hatten.
Kaiserklamm
Nun fuhren wir von der Tiefenbachklamm circa 10 Kilometer bis zum Parkplatz am Kaiserhaus, wo es auch zur Kaiserklamm geht und dieser Parkplatz mitbenützt werden kann. Für den Parkplatz bezahlten wir 3 Euro für 6 Stunden.
Vom Parkplatz geht es nun circa 300 Meter auf einem Forstweg, bis die Kaiserklamm beginnt. Dort steht ein Holzzaun, wo auch der Eingang sich befindet, damit keine Radfahrer hier durchfahren können. Auf einer Länge von circa 1 Kilometer geht es den felsigen Weg teilweise über Metallgitterstege und diese sind mit einem Geländer gesichert. Und es geht durch 2 Tunnel und einen schmalen Weg durch die Felsen hindurch. Der Klammweg bietet abwechslungsreiche Einblicke auf die Brandenberger Ache durch die Felsbrocken, welche vom Wasser in seiner Form geschliffen worden sind, und mit seinen Wassersprudeln fanden wir es einfach genial.



Am Ende der Klamm ist wieder alles weitläufig und man kann weiter zu einem Rundweg über der Brandlalm wandern.
Für diese Klamm brauchten wir pro Strecke circa 45 Minuten.
Weitere Ausflugsmöglichkeiten wären der lustige Friedhof, das Tiroler Bauernhausmuseum oder in Kundl gibt es die Kundlerklamm.
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