Kufstein befindet sich im Bundesland Tirol in Österreich und liegt kurz nach der Grenze zu Deutschland in Richtung Innsbruck. Man kann ganz bequem mit dem Zug anreisen, denn vom Bahnhof aus geht es direkt in die Altstadt von Kufstein. Mit dem Auto gibt es gebührenpflichtige Parkplätze.
Wer kennt nicht das Lied. Kennst du die Perle, die Perle Tirols? Dieses Lied wurde von Karl Ganzer im Jahre 1947 komponiert. So befindet sich an der Inn-Promenade in Kufstein ein Gedenkstein und erinnert an den Komponisten Karl Ganzer (1920–1988). Der mit dem berühmten „Kufsteinlied“ die kleine Tiroler Festungsstadt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte. Das Lied, das 1947 entstand, entwickelte sich rasch zu einer der beliebtesten Melodien der Volksmusik und wird bis heute als inoffizielle Hymne Kufsteins bezeichnet.

Nachdem ich nun über 30 Jahre in Bayern wohne, besuchte ich erneut die Stadt und die Festung Kufstein. In dieser Zeit hat sich die Festung etwas verändert. Denn zur damaligen Zeit, als ich die Festung zum ersten Mal besuchte, war die Standseilbahn noch nicht in Betrieb.
Und wir durften damals den Fußweg zur Festung benützen. Heute kostet der Eintritt zur Festung 14 Euro und sie hat einiges zu bieten. Am heutigen Tag kann man die Standseilbahn benützen oder sich für den Fußweg entscheiden, um auf die Festung zu gelangen. In der gesamten Anlage wurden sehr viele kleine Ausstellungsräume hergerichtet.

Die Festungsanlage von Kufstein
Wir fuhren mit dem Schrägaufzug Kaiser Maximilian, welcher 1999 erbaut worden ist, auf die Festung Kufstein. Oben angekommen sind wir als Erstes auf das Schlossrondel. Über eine Treppe gelangt man auf einen Gang, auf dem sich Fenster befinden, und bekommt einen genialen Überblick über Kufstein. Auf der Ebene der Panoramabahn sind wir dann rechts durch den Durchgang gegangen.
Es werden auch Führungen durch die Festungsanlage angeboten. An der Kasse befindet sich eine Information darüber, wann sie an dem jeweiligen Tag stattfinden.

Von dort aus gibt es sehr viele Dinge auf der Festung zu erkunden. Wie zum Beispiel eine Folterkammer, wie man früher auf der Festung gelebt hat und wie das Lagerleben früher stattfand. Eine Handwerkausstellung ist im Raum Pfauenschweif untergebracht. Wie es für eine Festung gehört, befindet sich ein Kriegspulvermagazin auf dem Gelände der Festung Kufstein. Sowie mit einem schönen angelegten Kräutergarten, in dem sich eine gemütliche Sitzecke unter einem Baum befindet.
Ein Spaziergang führt durch den Felsengang bis zur Heldenorgel, welche immer um 12 Uhr gespielt wird. Auf dem Weg zur Festung und zum Heimatmuseum befindet sich ein Restaurant mit einem Biergarten. Im Kaisertum befindet sich das Heimatmuseum, wo eine Zeitreise von der Zeit der Dinosaurier bis heute präsentiert wird. Auf dem Berg Josefsburg ist die überdachte Festungsarena untergebracht. Hier finden öfters unterschiedliche Live-Events statt.




Stadtpfarrkirche St. Vitus
In der Altstadt von Kufstein befindet sich die Stadtpfarrkirche St. Vitus. Diese römisch-katholische Kirche ist sehr schlicht ausgestattet. Durch den gotischen Baustil, welche circa im Jahre 1420 fertiggestellt worden ist und es sich um eine dreischiffige Hallenkirche handelt.

Historischer Rundwanderweg Kufstein
Der Touristenverband Kufstein bietet einen historischen Rundweg an. Hier sind die Sehenswürdigkeiten auf dieser Tour.

Eine Reise in die Vergangenheit: Die Nachtwächterführung in Kufstein
Inmitten der Tiroler Berglandschaft liegt das malerische Städtchen Kufstein, dessen historische Altstadt von zahlreichen Geschichten und Mythen geprägt ist. Wer die Stadt einmal auf ganz besondere Weise erleben möchte, sollte sich die Nachtwächterführung nicht entgehen lassen.

Ein Abend voller Geschichte und Atmosphäre
Die Führung beginnt bei Einbruch der Dunkelheit, wenn die Gaslaternen die engen Gassen in ein warmes Licht tauchen. Und die imposante Festung Kufstein thront majestätisch über der Stadt, hell beleuchtet. Der Nachtwächter, gekleidet in historischer Tracht mit Laterne und Hellebarde, holt die Teilnehmer meist am Treffpunkt am Marienbrunnen am unteren Stadtplatz in der Nähe des Rathauses ab.

Schon nach den ersten Schritten fühlt man sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt. Der Nachtwächter erzählt auf seinem Rundgang spannende Anekdoten über die Stadtgeschichte, ihre Bewohner und so manche düstere Episode aus vergangener Zeit. Dabei spickt er seine Geschichten immer wieder mit alten Bräuchen und Sagen an, welche die Zuhörer in den Bann ziehen.
Historische Orte und ihre Geheimnisse
Während der Führung geht es vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kufsteins, darunter die Römerhofgasse, die zu den ältesten Straßen der Stadt zählt, und das Auracher Löchl, ein geschichtsträchtiges Gasthaus mit einer faszinierenden Vergangenheit. Auch die Festung Kufstein wird in den Erzählungen des Nachtwächters lebendig, während man durch die stillen Gassen der Altstadt schlendert.

Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die beleuchtete Festung, während der Nachtwächter von Schlachten, Belagerungen und dem Leben der Stadtbewohner im Mittelalter berichtet.

Hechtsee
Zwischen Kufstein und Kiefersfelden geht es auf der circa 1,5 Kilometer langen Straße, welche zum Hechtsee führt. Wie wäre es mit einem Rundweg auf den circa 2,6 Kilometern rund um den Hechtsee? Dieser See liegt idyllisch ruhig, umgeben von den Bergen. Es gibt ein Strandbad mit einer Liegewiese und einem Restaurant.

Weitere Ausflugsmöglichkeiten in dieser Region wären zum Beispiel in Ebbs der Raritätenzoo. Und in Kramsach gibt es den lustigen Friedhof und das Bauernhausmuseum. Sowie in Kundl die Kundlerklamm.
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