Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt dich von der geschichtsträchtigen Burgruine Wieladingen zu den idyllisch gelegenen Lehnbach-Wasserfällen. Eine perfekte Tour für Naturliebhaber, die den Hotzenwald von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite erleben möchten.
Startpunkt: Parkplatz Burgruine Wieladingen
Der kleine Parkplatz befindet sich ganz in der Nähe der Burgruine Wieladingen in der Gemeinde Rickenbach. Und dieser bietet den perfekten Einstieg in die Tour. Von hier führt ein kurzer, gut ausgeschilderter Weg zur Ruine hinab.
Stufen zur Burgruine Wieladingen im Murgtal
Burgruine Wieladingen
Die Burgruine Wieladingen stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch auf einem bewaldeten Hügel. Reste des Bergfrieds, Mauerteile und die erhöhte Lage mit Ausblick ins Murgtal machen den kurzen Abstecher lohnenswert. Die Anlage ist frei zugänglich und lädt zum Verweilen ein. Und von hier aus hat man einen schönen Blick über die umliegenden Wälder des Schwarzwaldes. Wer möchte, kann den Turm über eine Treppe erklimmen und wird dafür mit einem besonders schönen Panorama belohnt. Auch kurze Spaziergänge rund um die Ruine lohnen sich, denn sie vermitteln ein eindrucksvolles Gefühl von Geschichte und Natur zugleich.
Aussicht ins Murgtal Burgruine Wieladingen Burgruine Wieladingen
Weiter zu den Lehnbach Wasserfällen
Nach der Besichtigung der Ruine folgst du dem ausgeschilderten Wanderweg durch den ruhigen Wald des Murgtales. Der Weg führt etwas bergab, vorbei an der ersten kleinen Holzbrücke und an moosbewachsenen Steinen, bis du schließlich die Lehnbach-Wasserfälle erreichst.
Die Lehnbach Wasserfälle
Das Highlight der Wanderung sind die Lehnbach-Wasserfälle, eine versteckte Naturoase, die fast ein wenig geheimnisvoll wirkt. Über mehrere Kaskaden stürzt das Wasser in die Tiefe, umgeben von moosbewachsenen Steinen und üppiger Vegetation. Besonders nach Regenfällen bieten die Wasserfälle ein beeindruckendes Schauspiel. Hier lohnt sich eine längere Pause, um die frische Luft einzuatmen und das Rauschen des Wassers auf sich wirken zu lassen.
Wanderweg durch die moosbedecken Felsen im Murgtal
Es empfiehlt sich, den Wanderweg bis zur zweiten Brücke zu gehen, dort, wo der Lehnbach in die Murg mündet.
Bach
Dieser Abschnitt ist atemberaubend schön und fast romantisch, mit sanft plätscherndem Wasser, moosbewachsenen Steinen und lichtdurchfluteten Wasserfällen. Ein idealer Ort, um immer wieder eine Pause einzulegen und die Natur in vollen Zügen zu genießen.
Lehnbach Wasserfälle
Rückweg
Du kannst entweder denselben Weg zurückgehen oder über einen alternativen Forstweg eine kleine Rundtour zurück zum Parkplatz machen. Kurz vor der Burg gibt es einen Ruheplatz, um die Ruhe des Waldes zu genießen oder eine kleine Pause einzulegen.
Sitzecke
Tourinfos auf einen Blick
Die Strecke beträgt etwa 3,5 Kilometer, mit Höhenmetern zwischen 150 und 200, und lässt sich in ca. 2 bis 3 Stunden gemütlich bewältigen. Die Wanderung ist leicht bis mittelschwer und eignet sich hervorragend für Familien, Hobbywanderer und Naturfans. Hunde sind erlaubt; eine Leine wird jedoch empfohlen.
Zusammenfassung
Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf wunderbare Weise. Die Burgruine Wieladingen bietet historische Einblicke und schöne Ausblicke, während die Lehnbach-Wasserfälle mit ihrer Ruhe und Natürlichkeit bezaubern. Ideal für eine kurze Auszeit im Grünen!
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Die Tour startet am großen Parkplatz bei der Schattenmühle, einem der bekanntesten Einstiege in die Wutachschlucht. Schon beim Aussteigen aus dem Auto wird man vom Rauschen der Wutach empfangen, das sich wie ein ständiger Begleiter durch die Wanderung zieht. Gleich zu Beginn spürt man die besondere Art dieser Landschaft, eine Mischung aus wilder Ursprünglichkeit und beruhigender Naturidylle.
Wutach
Einstieg in die Wutachschlucht
Vom Parkplatz folgt man dem gut ausgeschilderten Wanderweg in Richtung Räuberschlössle. Zunächst führt der Pfad ein Stück bergauf, bis man einen Forstweg erreicht.
Anstieg über Treppen
Oberhalb setzt sich der Weg gemütlich fort, bevor nach etwa zwei Kilometern eine Lichtung erscheint.
Forstweg
Dort teilt sich die Route: Wer der Beschilderung zur Wutachschlucht in Richtung Räuberschlössle folgt, wandert vorbei an Feldern und Wiesen. Kurz darauf zweigt links der Weg nach Bonndorf, Glashütte und Gündelwangen ab.
Lichtung Wegeteilung
Abstieg Richtung Bonndorf
Kurz bevor man das Räuberschlössle erreicht, zweigt ein Weg hinunter in Richtung Bonndorf ab. Der Pfad führt zunächst steiler bergab in die Wutachschlucht, ehe sich die Passagen nach und nach sanfter gestalten. Je tiefer man in die Schlucht eintaucht, desto deutlicher verändert sich die Umgebung. Das Klima wird kühler und feuchter, während Farne, Moose und urige Felswände das Landschaftsbild prägen.
Wanderweg bergab zur Wutachschlucht
Über die Wutachbrücke
Bald erreicht man die Brücke über die Wutach, ein besonders reizvoller Abschnitt der Wanderung. Hier lohnt es sich, kurz innezuhalten und den Blick in die Tiefe der Schlucht schweifen zu lassen. Je nach Jahreszeit zeigt sich der Fluss von einer ganz unterschiedlichen Seite. Mal rauscht er tosend und kraftvoll durch das Tal, mal fließt er ruhig und gemächlich dahin. Vorbei an den markanten Felsformationen, die dem Flusslauf eine beeindruckende Kulisse verleihen.
Wutachbrücke
Sanfter Anstieg der Wutachschlucht
Hinter der Brücke steigt der Weg allmählich an. Der Anstieg ist moderat und führt durch schattige Waldstücke, die an warmen Sommertagen besonders angenehm sind.
Entlang der Wutach
Schritt für Schritt lässt man die tief eingeschnittene Schlucht hinter sich und gelangt in offeneres, sanfteres Gelände, bis schließlich das Dorf Gündelwangen erreicht wird.
Wanderweg Bergauf
Von Gündelwangen folgt man zunächst etwa einem Kilometer entlang der Hauptstraße. Anschließend biegt der Weg nach links ab und führt rund einen weiteren Kilometer über eine kleine Straße und eine Wiese, bevor man durch ein Gebüsch zurück in den Wald gelangt. Von hier geht es bergab, bis man schließlich wieder die Schattenmühle erreicht.
zurück zur Schattenmühle
Eckdaten zur Wutachschlucht
Die Wanderung beginnt und endet am Parkplatz Schattenmühle, einem idealen Ausgangspunkt für Touren in die Wutachschlucht. Je nach gewählter Variante ist die Strecke rund 8 Kilometer lang und lässt sich in etwa 3 bis 4 Stunden gemütlich gehen inklusive Pausen, um die Landschaft in Ruhe zu genießen.
Die Tour ist als mittelschwer einzustufen. Zwar warten einige steilere Passagen, bei denen Trittsicherheit gefragt ist; insgesamt bleibt die Wanderung jedoch gut machbar. Vor allem wenn man sich Zeit nimmt und das Tempo den Gegebenheiten anpasst.
Zu den besonderen Höhepunkten zählen die wildromantische Wutachschlucht mit ihren eindrucksvollen Felsformationen, die Brücke über die Wutach, die spektakuläre Blicke in die Schlucht ermöglicht, sowie die Aussicht auf das geheimnisvoll wirkende Räuberschlössle, eine markante Felsformation hoch über dem Tal. Diese Kombination aus Naturerlebnis und landschaftlicher Abwechslung macht die Runde zu einer besonders reizvollen Tour.
Tipps für die Wanderung
Für die Tour sind feste Wanderschuhe unbedingt zu empfehlen, da die Wege in der Schlucht stellenweise rutschig sein können. Da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt, sollte man eine kleine Brotzeit und ausreichend Wasser im Rucksack dabeihaben. Besonders lohnend für Fotofreunde sind die Blicke von der Brücke über die Wutach sowie die Abschnitte unterhalb des Räuberschlössles, die beeindruckende Perspektiven auf die Felsformationen eröffnen. Der Parkplatz Schattenmühle ist mit dem Auto problemlos erreichbar; in den Sommermonaten besteht zusätzlich eine Busverbindung, sodass auch eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist.
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Die Ravennaschlucht liegt im südlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg und gehört zur Gemeinde Breitnau im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Sie befindet sich in der Nähe des bekannten Urlaubsortes Hinterzarten und ist von Freiburg im Breisgau aus gut erreichbar. Der Eingang zur Schlucht befindet sich beim Hofgut Sternen im Höllental, das direkt an der Bundesstraße B 31 zwischen Freiburg und Donaueschingen liegt.
Wanderweg entlang der Ravenna
Lage und Anfahrt
Der Wanderparkplatz befindet sich in Breitnau in der Höllsteigstraße und gehört zum Hofgut Sternen. Die Bezahlung der Parkgebühren ist bequem über die Parkster-App möglich. Für Autos beträgt die Tagesgebühr 4,50 Euro.
Am Hofgut Sternen erwarten dich nicht nur gemütliche Einkehrmöglichkeiten, sondern auch besondere Attraktionen. Darunter die größte Kuckucksuhr im Hochschwarzwald, die jede volle Stunde mit Musik und tanzenden Figuren zum Leben erwacht.
größte Kuckuckuhr
Sägemaschine
Kurz vor der Ravennabrücke bei Breitnau befindet sich eine historische Sägemaschine, auch Klopfsäge genannt. Sie stammt aus der Zeit des früheren Sägewerkbetriebs entlang des heutigen Heimatpfads im Hochschwarzwald und wird dort als technisches Denkmal erhalten. Die alte Holzsäge steht unmittelbar am Eingang zur Ravennaschlucht und erinnert an die traditionelle Nutzung der Wasserkraft in dieser Region.
SägewerkKlopfsäge
Besonderes Highlight: Das Ravennaviadukt
Ein markantes Wahrzeichen der Ravennaschlucht ist der Ravennaviadukt, ein beeindruckendes Eisenbahnviadukt der Höllentalbahn. Mit einer Länge von 224 Metern und einer Höhe von 36 Metern überspannt es die Schlucht und fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein. Besonders eindrucksvoll wirkt das Bauwerk im Winter, wenn es im Rahmen des dort stattfindenden Weihnachtsmarktes stimmungsvoll beleuchtet wird.
Ravennaviadukt
Wandern in der Ravennaschlucht
Die Ravennaschlucht ist ein rund 1,5 Kilometer langer und teils sehr steiler Taleinschnitt im Herzen des Hochschwarzwaldes. Geformt über Jahrtausende, bahnt sich hier der Ravenna-Bach seinen Weg in Richtung Höllental. Auf dieser kurzen, aber eindrucksvollen Strecke überwindet er zahlreiche Höhenmeter und stürzt dabei über mehrere Wasserfälle und Kaskaden hinab, die zu den wohl schönsten Natursehenswürdigkeiten im Schwarzwald gehören. Das tosende Wasser, umgeben von moosbewachsenen Felsen und dichten Wäldern, schafft eine wildromantische Kulisse, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz eigenen Reiz entfaltet vom sprudelnden Frühjahrswasser über das sattgrüne Sommeridyll bis hin zum vereisten Wintermärchen.
Beginn der Ravennaschlucht
Dauer: Für die gesamte Runde solltest du etwa 2,5 Stunden einplanen, je nach gewählter Route. So bleibt genügend Zeit, um die beeindruckende Schlucht, den rauschenden Wasserfällen und die idyllische Natur in Ruhe zu genießen.
Strecke: Der Weg durch die Ravennaschlucht führt über zahlreiche Brücken, Treppen und Holzstege, die teilweise schmal und feucht sein können. Festes, rutschfestes Schuhwerk ist daher unbedingt empfehlenswert. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive und Aussichten auf die wilde und naturbelassene Landschaft.
Höhenunterschied: Auf der Strecke werden etwa 200 bis 250 Höhenmeter überwunden. Der Auf- und Abstieg ist moderat, kann aber stellenweise etwas anstrengend sein, sodass eine gewisse Grundkondition von Vorteil ist.
Wasserfall in der Ravennaschlucht
Nach rund 4 bis 5 Kilometern erreicht man die Großjockemühle, eine ehemalige Mühle, die malerisch im Tal direkt am Bach liegt. Der Ort wirkt wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und lädt zu einer kurzen Rast ein. Für viele Wanderer ist die Mühle der natürliche Wendepunkt der klassischen Ravennaschlucht-Tour, bevor es zurück nach Hinterzarten oder zum Hofgut Sternen geht.
Großjuckenmühle
Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht
Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht, der an den Adventswochenenden unter dem Viadukt stattfindet. Die einzigartige Kulisse aus Felsen, Wald und dem beleuchteten Viadukt sorgt für eine märchenhafte Atmosphäre. Wegen begrenzter Parkmöglichkeiten ist eine Anreise mit Shuttlebus oder Bahn empfehlenswert.
Wanderweg entlang der Felsen
Hofgut Sternen
Direkt am unteren Ein- und Ausgang der Schlucht liegt das historische Hofgut Sternen, das schon Goethe und Marie Antoinette auf ihren Reisen durch das Höllental besucht haben sollen. Heute gibt es dort ein Hotel, eine Glashütte, einen Schwarzwaldladen und Gastronomie.
Hofgut Sternen
Tipps für deinen Besuch
Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst für Wanderungen, Winter für den Weihnachtsmarkt am Ravennaviadukt (besonders schön mit der Nachtbeleuchtung im Advent).
Schwierigkeit: Mittel, es gibt teils steile und rutschige Stellen.
Ausrüstung: Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung.
ÖPNV: Mit der Höllentalbahn bis Bahnhof Hinterzarten, dann zu Fuß oder mit dem Bus nach Breitnau.
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Der heilklimatische Kurort Todtmoos im südlichen Schwarzwald bietet eine wunderbare Mischung aus Kultur, Geschichte und faszinierenden Naturerlebnissen. Ob Wandern, Kultur oder Entschleunigen, hier findet jeder für sich das Passende. Der Alte Kurpark in Todtmoos ist der Treffpunkt im Herzen des Schwarzwaldortes. Zwischen alten Bäumen, gepflegten Grünflächen und einem Pavillon werden hier das ganze Jahr über Veranstaltungen angeboten. Besonders beliebt sind die Kurkonzerte, die von Mai bis Oktober regelmäßig stattfinden. Sehr beliebt ist der im Juli stattfindende Fischmarkt, welcher entlang der Hauptstraße seine Stände aufgebaut hat.
Wenn man in Todtmoos ist, dann sollte man sich einen Besuch im Heimatmuseum Heimethus keinesfalls entgehen lassen. Das Museum ist in einem originalen Schwarzwaldhaus aus dem Jahr 1810 untergebracht und vermittelt auf eindrucksvolle Weise, wie die Menschen in der Region einst lebten und arbeiteten.
Heimatmuseum
Beim Betreten des liebevoll restaurierten Gebäudes fühlt man sich sofort in eine andere Zeit versetzt. Die originalgetreu eingerichteten Stuben und Werkstätten geben einen authentischen Einblick in das alltägliche Leben im Hochschwarzwald vor über 200 Jahren.
Küche Herd
Besonders spannend ist die Darstellung der Berufe, die für Todtmoos einst typisch waren, allen voran die Glasmacher und Drechsler. Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie mühsam und entbehrungsreich der Alltag damals war, aber auch, wie erfinderisch und geschickt die Menschen mit den begrenzten Mitteln ihrer Zeit umgingen.
Das Heimethus ist mehr als nur ein Museum, es ist eine Zeitreise in die Vergangenheit des Schwarzwalds. Wer sich für regionale Geschichte, altes Handwerk und das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, sei es als Ausflugsziel bei Regen. Oder als ergänzender Programmpunkt zu einer Wanderung durch die herrliche Landschaft rund um Todtmoos.
Kachelofen
Wallfahrtskirche: Unserer Lieben Frau
Die Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau“ in Todtmoos geht auf eine Marienerscheinung im Jahr 1255 zurück. Zwischen 1625 und 1632 wurde sie im Barockstil neu errichtet und 1770 bis 1778 kunstvoll ausgestattet. Seit dem 15. Jahrhundert pilgern Gläubige aus der Region hierher in Spitzenzeiten bis zu 25.000 pro Jahr. Auch heute zählt die Kirche rund 40.000 Besucher jährlich, vor allem zu Wallfahrtstagen wie dem Annatag oder dem Patrozinium. Entlang des Pilgerwegs erinnern historische Verkaufsstände an die Tradition des Todtmooser Lebkuchens, weshalb die Einheimischen auch „Lebküchler“ genannt werden.
Altar der Kirche Unserer Lieben Kirche Unserer Lieben
Lebküchlerweg
Der Lebküchlerweg ist ein zertifizierter Schwarzwälder Genießerpfad und verbindet Natur und Tradition auf besonders charmante Weise. Er führt vorbei an historischen Gebäuden, durch Wälder bis zum Todtmooser Wasserfall, ein echtes Highlight. Für Familien lohnt sich der Spürnasenpfad bei Todtmoos-Strick, ein spielerischer Naturerlebnispfad für Kinder.
Lebkuchenweg
Die Wasserfälle von Todtmoos: Naturidylle am Lebkücherlweg
Wer in Todtmoos unterwegs ist, sollte sich einen Abstecher zu den beiden Wasserfällen nicht entgehen lassen. Vom Parkplatz am Freibad startet ein bequemer Weg, der ein Stück entlang des Genießerpfads Lebkücherlweg führt.
Lebküchelweg
Schon nach kurzer Zeit erreicht man den Todtmooser Wasserfall. Besonders nach Regentagen lohnt sich der Besuch, wenn das Wasser kraftvoll über die Felsen hinabstürzt. Der Platz ist leicht zugänglich und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Todtmoos.
Oberer Wasserfall
Nur wenige Schritte weiter wartet ein kleiner Geheimtipp: der Rüttebach-Wasserfall. Seine feinen Kaskaden verleihen ihm eine fast märchenhafte Atmosphäre, ein idealer Ort, um kurz innezuhalten und die Ruhe am Wasser zu genießen.
unterer Wasserfall
Anschließend führt der Weg auf einer alternativen Route wieder zurück nach Todtmoos, sodass sich die Tour perfekt als kurzer Rundweg eignet. Eine entspannte Wanderung, die Naturgenuss und Erholung wunderbar miteinander verbindet.
Unterer Wasserfallweg
Spürnasenpfad
Die Wanderung auf dem Spürnasenpfad in Todtmoos beginnt direkt an der Marienstatue, ein markanter und leicht zu findender Startpunkt. Von hier aus führt der familienfreundliche Rundweg auf rund 3,5 Kilometern durch die idyllische Schwarzwaldlandschaft. Unterwegs geht es auch über den Scheibenfelsen, der mit 974 Metern Höhe einen besonders schönen Aussichtspunkt bietet.
WildschweinFuchs
Entlang des Pfades warten zahlreiche Erlebnisstationen, bei denen vor allem Kinder spielerisch die Natur entdecken können. Immer wieder öffnen sich herrliche Ausblicke auf Todtmoos und die bewaldeten Höhen ringsum. Nach etwa 1,5 bis 2 Stunden kehrt man schließlich wieder zur Marienstatue zurück, vielleicht mit ein paar neuen Naturgeheimnissen im Gepäck.
Blick auf Marien StaueSpürnasenweg WanderwegAussicht
Marienstatue Todtmoos
Die Marienstatue in Todtmoos ist ein markantes Wahrzeichen am Ortseingang und zugleich ein stiller Ort der Besinnung. Gut sichtbar auf einem kleinen Hügel gelegen, begrüßt sie Besucher bereits bei ihrer Ankunft. Die Statue zeigt die Heilige Maria in traditioneller Darstellung und ist häufig mit Blumen oder Kerzen geschmückt.
Marien Statue Maria von Todtmoos
Für viele Pilger und Wanderer ist sie ein Platz des Innehaltens, kein Wunder, denn Todtmoos blickt als Wallfahrtsort auf eine lange Tradition zurück. Zudem markiert die Marienstatue den Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen, darunter auch den familienfreundlichen Spürnasenpfad.
Aussicht von der Marien Statue
Himmelsliegen und der Hochkopfturm
Der ideale Ausgangspunkt der Tour ist das Waldhotel Auerhahn „Hochkopfhaus„. Von hier geht es zunächst auf dem Panoramaweg, der Teil des Genießerpfads Lebkücherlweg ist. Der Weg führt durch stille Wälder und bietet bereits unterwegs schöne Ausblicke.
Bänke mit Blick Richtung Todtmoos
Rast an der Weidbuche
Ein Highlight auf halber Strecke ist die Weidbuche. Hier laden gemütliche Himmelsliegen zum Verweilen ein, der perfekte Ort, um die Gedanken schweifen zu lassen und die Natur mit allen Sinnen zu genießen.
Himmelsliegen WeidbucheWeidbuche Aussicht
Abstecher zum Hochkopfturm
Wer es noch spektakulärer mag, sollte den kurzen Aufstieg zum Hochkopfturm (1.263 m) nicht verpassen. Der hölzerne Aussichtsturm bietet ein beeindruckendes 360°-Panorama. An klaren Tagen reicht der Blick vom Schwarzwald über die Rheinebene bis hin zu den Alpen und ist ein unvergessliches Erlebnis.
HochkopfturmAussicht vom Hochkopfturm
Unterwegs am Hochkopf Brünnle
Namensgeber der Runde ist vom Hochkopf Brünnle, eine kleine Quelle am Wegesrand. Sie versprüht eine stille, fast mystische Atmosphäre und ist ein schöner Ort für eine kurze Pause.
Hochkopf Brünnle
Zusammenfassung
Der Hochkopf Brünnle Panoramaweg ist eine kleine, aber feine Rundtour für Genießer. Zwischen stillen Waldwegen, traumhaften Ausblicken, entspannten Rastplätzen und dem beeindruckenden Panorama vom Hochkopfturm bietet die Wanderung alles, was man sich von einem gelungenen Schwarzwaldtag erhofft.
Bergwerk
Der Besuch des Hoffnungsstollens beginnt mit dem rund 155 Meter langen Tiefstollen, der ebenerdig verläuft und damit auch für Familien und Besucher mit eingeschränkter Mobilität leicht zugänglich ist.
Bergwerk Männer
Beim Betreten taucht man in die kühle und geheimnisvolle Welt unter Tage ein. Von hier aus führen zwei eindrucksvolle Wendeltreppen eine etwa zehn Meter hoch. Die andere rund siebzehn Meter hoch zu den tieferen Sohlen des Bergwerks. Dort öffnet sich ein faszinierendes Netz aus Gängen, in dessen Zentrum der etwa 57 Meter lange Hauptstollen liegt, begleitet von kleineren Querstollen.
Der Gang im Bergwerk
Diese Bauweise vermittelt ein anschauliches Bild davon, wie mühsam die Bergleute einst das Gestein bearbeiteten und wie weitreichend die Anlage tatsächlich ist.
Telefonanlage im Bergwerk
Besonders spannend ist auch ein Blick auf die Geologie. Im Stollen treten verschiedene Gesteinsarten zutage: heller und dunkler Gneis, durchzogen von markanten Granitgängen, sowie das dunkle Erzmuttergestein Norit. Diese Formationen erzählen von einer über 500 Millionen Jahre alten Erdgeschichte und verleihen dem Bergwerk seine unverwechselbare Atmosphäre.
Bergwerk Gesteinverschiedene Gesteinsarten
Zusammenfassung
Wer Todtmoos besucht, entdeckt weit mehr als nur einen Schwarzwald-Kurort. Zwischen uralten Wäldern, rauschenden Wasserfällen, lebendiger Geschichte wartet eine Region voller Kontraste und Überraschungen. Ideal für einen Tagesausflug oder ein verlängertes Wochenende und es ist naturnah, erholsam und authentisch.
Freilichtmuseum Klausenhof
Im idyllischen Hotzenwald (Herrischried) im Südschwarzwald erwartet dich der Klausenhof und ist eines der ältesten Schwarzwaldhäuser, denn er wurde im Jahr 1756 erstmals erwähnt.
Freilichtmuseum Klausenhof
Heute ist es als Freilichtmuseum zu besichtigen und es gibt spannende Einblicke in das Leben und Arbeiten aus vergangenen Jahrhunderten. In den original eingerichteten Stuben und der historischen Schwarzwaldküche spürt man den Charme vergangener Zeiten. Der Klausenhof ist nicht nur ein Kulturdenkmal, sondern auch ein authentisches Fenster in die Geschichte des ländlichen Lebens im Schwarzwald.
Postkutsche im Freilichtmuseum Klausenhof
Wanderung zum Gugelturm in Herrischried
Von Herrischried aus führt ein schöner Wanderweg durch den Hotzenwald hinauf zum Gugelturm.
Gugelturm
Der 30 Meter hohe Aussichtsturm belohnt den Aufstieg mit einem herrlichen Rundumblick über den Schwarzwald sowie die Schweizer Alpen und bei klarer Sicht sogar bis zu den Vogesen. Ein perfektes Ziel, um Natur, Ruhe und Weitblick zu genießen.
Aussicht vom Gugelturm
Der Gugelturm in Herrischried ist ganzjährig geöffnet und kann für einen Eintritt von nur 1 Euro bestiegen werden. Das angrenzende Gugelstüble lädt zusätzlich mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr zu einer Einkehr ein. Fällt jedoch ein Feiertag auf einen Donnerstag, bleibt das Gugelstüble am Mittwoch davor geschlossen.
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Zwischen urigen Schwarzwaldhöfen, blühenden Wiesen und neugierigen Ziegen liegt einer der schönsten Rundwanderwege im Hochschwarzwald: der Geißenpfad Menzenschwand. Die komplette Tour umfasst rund 10,8 Kilometer und startet am Mösle-Parkplatz im Ortsteil Menzenschwand-Hinterdorf. Ich selbst entschied mich für die kürzere Variante mit etwa 6,5 Kilometern. Und war inklusive einer gemütlichen Tour mit zahlreichen Pausen zum Genießen der Aussicht und zum Fotografieren rund vier Stunden unterwegs.
Der Geißenpfad Menzenschwand
Vom Mösle-Parkplatz geht es zunächst ein Stück zurück in den Ort, bevor der Weg auf den eigentlichen Geißenpfad führt. Diese Wanderung führt Naturliebhaber auf einer landschaftlich wie kulturell abwechslungsreichen Entdeckungstour, deren besonderen Höhepunkt die romantischen Menzenschwander Wasserfälle sind.
Geißenpfad Menzenschwand
Geißenpfad Menzenschwand
Schon zu Beginn der Wanderung fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Alte Schwarzwaldhöfe, sanfte Weiden und typische Trockenmauern erzählen von der jahrhundertealten Kulturlandschaft, in der Ziegen (die „Geißen“) eine wichtige Rolle spielen. Der Pfad verläuft durch lichte Wälder entlang von Weiden, wo man mit etwas Glück tatsächlich Geißen grasen entdeckt.
Geißen (Ziegen)
Immer wieder werdet ihr zudem kleine Bäche überqueren, die der Strecke zusätzlichen Charme verleihen. Daher ist es sehr empfehlenswert, gutes Schuhwerk zu tragen.
Geißenpfad Menzenschwand
Bald geht es bergauf durch den Schwarzbergwald. Entlang des Wanderweges wird man von den herrlichen Ausblicken auf das Tal und die umliegenden Höhenzüge des Schwarzwalds mit der Mühe des Aufstiegs belohnt.
Wanderweg
Liebevoll gestaltete Rastplätze laden unterwegs immer wieder zum Verweilen und Staunen ein. Man kann sogar von Menzenschwand weiter auf diesem Wanderweg bis zum Feldberg wandern, natürlich, wer es gerne möchte.
Blick in Richtung Feldberg
Menzenschwander Wasserfall
Nach etwa sechs Kilometern ist es so weit. Der Weg führt hinab in die Menzenschwander Wasserfallschlucht, eine wildromantische Oase mit rauschenden Kaskaden, Farnen, Moosen und feuchten Steintreppen. Besonders an heißen Tagen bietet die Schlucht mit ihrem kühlen Mikroklima eine erfrischende Pause. Wer mag, gönnt sich im Wasserfall-Café direkt nebenan eine regionale Spezialität oder einfach ein Stück hausgemachten Kuchen, einen Blick auf das rauschende Wasser.
Menzenschwander Wasserfall
Wissenswertes auf einen Blick
Nach rund sechs Kilometern ist das Ziel erreicht: die beeindruckenden Menzenschwander-Wasserfälle. Der Geißenpfad Menzenschwand ist insgesamt etwa 6,5 Kilometer lang und nimmt mit Pausen rund 4 Stunden in Anspruch. Auf der Strecke gilt es etwa 313 Höhenmeter zu überwinden. Die Tour ist als mittelschwer eingestuft, daher empfiehlt sich unbedingt festes Schuhwerk. Ideal für diese Wanderung sind die Monate von April bis Oktober.
Menzenschwander Wasserfallschlucht
Ein besonderer Tipp. Die Menzenschwander Wasserfälle werden von Mai bis Oktober an diesen ausgewählten Abenden stimmungsvoll beleuchtet und es ist ein beeindruckendes Erlebnis! Von Mai bis September findet die Beleuchtung mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 20:30 bis 22:30 Uhr statt. Und im Oktober leuchten die Wasserfälle von 19:00 bis 21:00 Uhr.
Menzenschwander Wasserfall
Zusammenfassung
Wer den Schwarzwald von seiner ursprünglichen, naturnahen Seite erleben möchte, ist auf dem Geißenpfad Menzenschwand genau richtig. Die Mischung aus Kultur, Natur und kulinarischer Einkehr macht diesen Weg zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nicht nur für Wanderfreunde, sondern für alle, die gern draußen unterwegs sind und den Schwarzwald mit allen Sinnen genießen möchten.
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