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Die Maisinger Schlucht mit dem Starnberger See

Unser Ziel ging dieses Mal in die Maisinger Schlucht mit ihrem Nagelfluhgestein am Starnberger See. Welcher nur 25 Kilometer südwestlich von München liegt und mit einem schönen Blick auf die Berge.

Wanderweg in der Maisinger Schlucht

Das Nagelfluhgestein ist ein Gestein, welches an den nördlichen Alpen vorkommt. Es sind Felsen, die aus gefestigtem Schotter bestehen.

An der westlichen Uferseite des Starnberger Sees, nur wenige Minuten von Starnberg entfernt, liegt der Ortsteil Maising vom Ort Pöcking. Vorbei an der General-Fellgiebel-Kaserne, wo sich ein Wanderparkplatz befindet. Von da aus geht es in den Schluchtweg, bis es in circa 100 Metern auf der rechten Seite zur Schlucht abgeht. Auf der Karte wird auch der König-Ludwig-Weg angezeigt, welcher auch die Maisinger Schlucht ist.

Von Anfang an zeigte sich die Schlucht sehr idyllisch. Der Maisinger Bach schlängelt sich durch die Schlucht, vorbei an dem Mischwald und dem Nagelfluhgesteinen, welches aus der Eiszeit sich gebildet hat. Der Weg ist flach; es geht über ein paar kleine Brücken und an warmen Sommertagen spenden die Bäume einen schönen Schatten. Die Klamm ist breiter, aber an manchen Stellen wieder schmäler, und wenn Fahrradfahrer kommen, sollte man gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen.

Auf einer Länge von 1,6 Kilometern habe ich circa 45 Minuten benötigt. Es ist mir wichtiger, die Natur zu betrachten, weil jeder Wanderweg seine ganz besonderen Eindrücke hinterlässt.

Starnberger See Schifffahrt

Wie schön ist es, wenn man eine Schiffstour auf dem Starnberger See unternehmen kann. So sind wir zum Parkplatz am Bahnhof gefahren. Von dort aus sind es nur ein paar Minuten durch die Unterführung zur Anlegestelle. Um 10.15 Uhr war die Abfahrt für die große Rundfahrt, welche circa 3,40 dauert. Der Starnberger See ist 20 Kilometer lang, fast 5 Kilometer breit und hat eine Tiefe von 128 Metern. So ist dieser See der 5. größte See in Deutschland.

Auf der Rundfahrt fuhren wir als Erstes zur Anlegestelle Berg. Auf dem Weg zum nächsten Halt ging es vorbei an der Votivkapelle, der Gedächtniskapelle und dem Gedenkkreuz König Ludwig II. Denn hier wurde der Märchenkönig im Jahre 1886 tot im Wasser aufgefunden.

Votivkapelle die Gedächniskapelle des König Ludwig

Die Anlegestelle Leoni folgte und Possenhofen. In Possenhofen gibt es das Schloss Possenhofen, wo einst die Kaiserin Elisabeth von Österreich, auch genannt Sissi, öfters gewohnt hatte. Es geht nun an der Roseninsel vorbei; sie ist die einzige Insel im Starnberger See. Es besteht die Möglichkeit, von Feldafing aus mit der Fähre zur Roseninsel zu kommen.

Blick zur Roseninsel

Die Ortschaft Tutzing ist durch ihre Promis, die hier wohnen, wie zum Beispiel Peter Maffay, sehr bekannt. An der Anlegestelle Bernried angekommen, befindet sich das Buchheim-Museum. Unsere südlichste Anlegestelle befindet sich in Seeshaupt, bevor es in Ambach zurück nach Starnberg geht.

Kennt ihr meinen Beitrag nach Bayrischzell mit seinem Wendelstein-Männleinweg und einem Wasserfall? Der Kochel am See mit seiner Herzogstandbahn auf dem Berg. Oder doch das Tegernseer Tal mit seinem Wallberg und der Panoramastraße.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

Von Kathrin

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