Die Wimsener Höhle auf der Schwäbischen Alb ist ein außergewöhnliches Naturerlebnis und Teil des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb. Sie zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an, denn sie gilt als die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands. Eine Fahrt hinein in die geheimnisvolle Unterwelt bietet ein eindrucksvolles Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Eingang zur Höhle
Wimsener Höhle
Eingebettet mitten im idyllischen Biosphärengebiet Schwäbische Alb bei Hayingen schlummert dieses Naturwunder. Der Eingang der Höhle liegt direkt am Wasser und nur per Boot kann man die ersten rund 70 Meter des unterirdischen Flusses erkunden. Während der Fahrt gleitet man in die geheimnisvolle Dunkelheit hinein, vorbei an Tropfsteinformationen und Gesteinswänden, die im Licht der Lampen geheimnisvoll schimmern. Insgesamt erstreckt sich das Höhlensystem mehrere Kilometer weit ins Innere der Alb. Doch für Besucher ist nur ein kleiner Teil zugänglich; der Rest bleibt den Forschern und Tauchern vorbehalten, die hier immer noch spannende Entdeckungen machen.
Wimsener Höhle
Die Höhle ist nicht nur landschaftlich ein Highlight, sondern auch kulturell interessant. Bereits im 18. Jahrhundert war sie als „Friedrichshöhle“ bekannt, benannt nach Herzog Friedrich II. von Württemberg, der sie 1803 besuchte. Heute erinnert man sich vor allem an ihre historische Verbindung zum nahegelegenen Kloster Zwiefalten, das in der Region eine prägende Rolle spielte und noch immer spielt.
Wimsener Höhle
Öffnungszeiten
Die Wimsener Höhle, die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands, ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich geöffnet. Besucher können dieses Naturwunder montags bis sonntags von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr entdecken. Gerade in den warmen Monaten bietet sich ein Ausflug an, um in die kühle und geheimnisvolle Atmosphäre der Höhle einzutauchen.
Um Wartezeiten zu vermeiden und deine Fahrt sicher planen zu können, empfiehlt es sich, vorab einen Termin zu vereinbaren.
So kannst du entspannt anreisen und dich ganz auf das besondere Erlebnis einlassen. Mit dem Boot gleitest du in die geheimnisvolle Höhlenwelt hinein und entdeckst dabei eine einmalige Unterwasser- und Felslandschaft.
Direkt an der Höhle befindet sich ein Parkplatz, sodass die Anreise bequem möglich ist. Von dort aus sind es nur wenige Schritte bis zum Eingang der Höhle und zur Anlegestelle der Boote.
Mit dem Boot in die Wimsener Höhle
Wimsenmühle
Neben der Bootsfahrt bietet auch die Umgebung rund um die Wimsener Höhle einiges zu entdecken. Direkt neben dem Eingang lädt die Wimsenmühle mit Restaurant und Biergarten zur Einkehr ein. Besonders schön ist ein Spaziergang durch das romantische Glastal. Das mit seinen Felsen, Wiesen und dem klaren Bachlauf ist ein ideales Ziel für Wanderungen und Ausflüge in die Natur.
Wimsenmühle
Museum in der Wimsenmühle
Besonders interessant ist auch das kleine Museum in der Wimsenmühle, das man besichtigen kann, wenn der Saal nicht belegt ist. Dort erfährt man mehr über die Geschichte der Mühle, die Technik des Mahlens und das Leben in vergangenen Jahrhunderten. Alte Gerätschaften, Werkzeuge und anschauliche Darstellungen vermitteln ein lebendiges Bild von der Verbindung zwischen Mensch, Natur und Handwerk.
Die Höhle ist saisonal geöffnet, in der Regel von April bis Ende Oktober, abhängig von der Witterung. Für die Bootsfahrt wird ein Eintrittsgeld von 7 Euro für Erwachsene erhoben, das sich im moderaten Bereich bewegt. Sodass sich der Besuch auch gut mit einem Familienausflug verbinden lässt.
Wer die Schwäbische Alb besucht, sollte sich die Wimsener Höhle nicht entgehen lassen. Sie vereint Natur, Geschichte und Abenteuer auf einmalige Weise und bietet ein Erlebnis, das man so in Deutschland kein zweites Mal findet.
Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.
Der Baumkronenpfad in Beelitz Heilstätten wurde im September 2015 eröffnet und war damit der erste seiner Art in Brandenburg. Er gehört zum Erlebnisareal „Baum und Zeit„, welches sich auf dem Gelände der einstigen Lungenheilstätte in Beelitz Heilstätten befindet. Dies liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark rund 50 Kilometer südwestlich von Berlin.
Anfahrt und Parken
Du erreichst den Baumwipfelpfad Beelitz-Heilstätten bequem über die Autobahn A9 Berlin–Leipzig/Nürnberg. Nimm dazu die Ausfahrt 2 Beelitz-Heilstätten/Fichtenwalde und folge der Beschilderung bis zum Parkplatz. Der Hauptparkplatz P1 ist kostenpflichtig und liegt fußläufig vom Eingang des Baumwipfelpfads entfernt.
Eingang Beelitz Heilstätten
Beelitz Heilstätten
Die Beelitz-Heilstätten südwestlich von Berlin gehören zu den bekanntesten Lost Places in Deutschland und ziehen heute Geschichtsinteressierte, Fotografen und Ausflügler gleichermaßen an. Ursprünglich wurden die Gebäude zwischen 1898 und 1930 als Lungenheilstätte für Tuberkulosepatienten errichtet. Mit ihrer Größe von circa 200 Hektar und der weitläufigen Anlage im Pavillonstil galten sie damals als hochmodern.
Beelitz Heilstätten ehemaliges Pförtnerhaus
Schon bald nach der Eröffnung wurden die Heilstätten aber auch als Lazarett genutzt. Im Zweiten Weltkrieg diente die Anlage erneut als Militärhospital; später nutzte die Sowjetarmee die Gebäude bis in die 1990er Jahre hinein.
Heute sind große Teile der Anlage verlassen und vom Wald überwuchert, was die besondere Atmosphäre aus Verfall und Natur ausmacht. Viele der Gebäude wirken wie Kulissen aus einer anderen Zeit und sind deshalb auch beliebte Drehorte für Filme und Serien, etwa für „Operation Walküre“. Wer die Heilstätten besucht, kann das Gelände auf eigene Faust erkunden; da sollte man unbedingt auch auf dem Baumkronenpfad spazieren gehen. Dieser wurde 2015 eröffnet und führt in luftiger Höhe durch die Baumwipfel. Von oben hat man einen beeindruckenden Blick auf die Ruinen, die vom Grün der Natur langsam zurückerobert werden.
Aussicht vom Baumkronenweg auf die Beelitz Heilstätten
Besonders spannend sind die Führungen durch die alten Gebäude. Dabei erfährt man nicht nur historische Hintergründe, sondern kann auch in Bereiche eintreten, die ansonsten verschlossen bleiben.
Baumwipfelpfad in Beelitz
Der Baumkronenpfad erstreckt sich über eine Länge von rund 700 bis 800 Metern und misst in der Breite etwa 2,2 Meter. Er verläuft in luftiger Höhe zwischen 17 und 23 Metern über dem Waldboden. Der Mittelpunkt der Anlage ist der 40,5 Meter hohe Aussichtsturm. Welcher mit einem Aufzug ausgestattet ist und man auf mehreren Ebenen die Aussicht genießen kann.
Baumkronenweg der Aussichtsturm
So hat man einen weiten Blick bis nach Berlin und in den Fläming. Besonderes beeindruckend ist der Abschnitt über die Ruine des „Alpenhauses„. Denn da könnt ihr ganz besonders gut sehen, wie das Dach bereits seit Jahrzehnten von Bäumen überwuchert wird. Ergänzt wird der Rundgang durch zahlreiche Informationstafeln. Sowohl die Geschichte der Heilstätten als auch die heimische Pflanzenwelt werden anschaulich dargestellt und vermittelt.
Alpenhaus
Öffnungszeiten Beelitz Heilstätten
Im März ist der Baumkronenpfad täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In den Sommermonaten von April bis September verlängern sich die Öffnungszeiten bis 19 Uhr. Im Oktober kann die Anlage von 10 bis 18 Uhr besucht werden, während sie im Novemberbereits um 16 Uhr geschlossen wird. Der letzte Einlass ist jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit möglich.
Alpenhaus
Waschküche
Ursprünglich war die Waschküche für die zentrale Reinigung der Wäsche aus den Pavillons und dem Desinfektionsgebäude zuständig. Der Ablauf war streng organisiert: Zunächst wurde die Wäsche eingeweicht, anschließend rund 30 Minuten in elektrisch betriebenen Dampfwasch- und Spülmaschinen gekocht, danach gründlich nachgespült, bis sie in der Zentrifugentrockenmaschine vorgetrocknet und schließlich mit einer großen Dampfmangel geglättet wurde.
Waschküche
Beelitz Heilstätten Lost Place
Chirurgie Beelitz Heilstätten
Die Chirurgie der Beelitz-Heilstätten wurde 1930 als letztes Gebäude des weitläufigen Krankenhauskomplexes eröffnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die Rote Armee die Anlage und nutzte sie bis zu ihrem Abzug im August 1994. Auch Erich Honecker fand in den Jahren 1990/91 zeitweise Zuflucht in diesem Teil der Heilstätten.
Besonders markant ist die alte Chirurgie selbst: ein imposantes Bauwerk aus rotem Backstein, verziert mit Türmen und kunstvollen Fassadendetails. Zwischen den zahlreichen Gebäuden des Areals zieht sie die Blicke auf sich und vermittelt bis heute einen Eindruck von der einstigen Bedeutung der Heilstätten.
Die Chirurgie diente als modern ausgestattetes Krankenhaus für Patienten mit Lungenerkrankungen. Hier wurden nicht nur Operationen durchgeführt, sondern auch medizinische Fortschritte erprobt, die für die damalige Zeit wegweisend waren. Während des Ersten und des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Lazarett. Unter anderem wurde hier sogar Adolf Hitler nach einer Kriegsverletzung behandelt.
Beelitz Heilstätten das Chirurgie Gebäude
Die Chirurgie kann heute im Rahmen einer geführten Führung besichtigt werden. Dabei erhält man nicht nur spannende Einblicke in die Architektur, sondern erfährt auch viele Geschichten über die bewegte Vergangenheit dieses außergewöhnlichen Ortes. Das Zusammenspiel von Verfall, Geschichte und Atmosphäre macht den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Eintritts- und Führungstickets kannst du bequem im Online-Shop von Baum & Zeit buchen. Nach dem Kauf erhältst du ein print@home-Ticket mit QR-Code, das du entweder ausdrucken oder direkt auf deinem Smartphone vorzeigen kannst. Bitte beachte: Online-Tickets gelten ausschließlich für den gebuchten Tag, sind nicht umbuchbar und können nur einmal eingelöst werden. Führungen sind nur in Verbindung mit einem gültigen Eintritt ins Parkgelände möglich und müssen ebenfalls separat online reserviert werden.
Lost Place
Tickets vor Ort
Natürlich kannst du deine Tickets auch direkt an den Tageskassen vor Ort kaufen. Gerade in der Hauptsaison solltest du jedoch mit längeren Wartezeiten rechnen, die bis zu einer Stunde dauern können. Für Gruppen ab 15 Personen stehen ermäßigte Kombi- oder Gruppentickets zur Verfügung. Sowohl online als auch an der Tageskasse. Voraussetzung ist, dass eine Person die gesamte Zahlung übernimmt.
Beelitz Heilstätten Anlage
Preise
Der Eintritt für Erwachsene beträgt etwa 17 Euro. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren zahlen 12 bis 15 Euro, während Kinder bis 6 Jahre freien Zutritt haben. Ermäßigte Tickets für Rentner, Schüler, Studenten oder Menschen mit Behinderung kosten ca. 15 Euro. Für Familien gibt es ein spezielles Ticket. Zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder erhalten gemeinsam Eintritt ab 28 Euro.
Zusammenfassung
Ein Ort, der Natur, Geschichte und modernes Erlebnis auf eindrucksvolle Weise vereint: Der Spaziergang über den Baumwipfeln bietet nicht nur spektakuläre Ausblicke, sondern auch einen Hauch von Lost-Place-Charme, besonders spürbar beim mystischen Dachwald auf dem alten Alpenhaus. Alles in barrierefreiem Ambiente, das Besucher jeden Alters willkommen heißt.
Ob Frühlingsblüte, herbstliches Farbenspiel oder winterlicher Lichterzauber. Zu jeder Jahreszeit entfaltet der Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten seinen ganz besonderen Reiz.
Mein Tipp: Plane mindestens 1,5 bis 2 Stunden ein, idealerweise kombiniert mit einer Führung durch die historischen Heilstätten. Den Ausflug krönt eine Tasse Kaffee am Aussichtsturm mit Panorama inklusive.
Barfußweg Beelitz-Heilstätten Mitten im berühmten Gelände der Beelitz-Heilstätten wartet für euch ein ganz besonderes Naturerlebnis auf dem Barfußweg. Auf rund 600 Metern Höhe spürst du Holz, Rinde, Steine, Sand und kühles Wasser direkt unter deinen Füßen. Ein erfrischendes Erlebnis, das die Sinne schärft und sich perfekt mit einem Spaziergang durch den Wald oder einem Besuch des Baumkronenpfads kombinieren lässt.
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In Bernau im Schwarzwald gibt es einen ganz besonderen Ort in der Natur: den Zauberwald mit dem Taubenmoos. Es befindet sich in einer idyllischen Lage und bietet einen abwechslungsreichen Wanderweg. Ein ganz besonderes Naturerlebnis bietet der Zauberwald mit dem Taubenmoos, der seinem Namen alle Ehre macht. Zwischen urigen Bäumen, moosbewachsenen Steinen und kleinen Wasserläufen fühlt man sich fast wie in einer Märchenwelt zurückversetzt.
Beginn vom Zauberwald
Zauberwald Taubenmoos
Der Ausgangspunkt für den Rundweg in den Zauberwald Taubenmoos ist der Zauberwald-Pfad in der Oberlehenstraße in Bernau im Schwarzwald, wo auch Parkplätze vorhanden sind. Auf rund 900 Metern Höhe gelegen, startet hier der gut beschilderte Rundweg, der direkt in den Zauberwald hineinführt.
Wächter über den Zauberwald
Die Tour ist etwa 2,5 Kilometer lang und damit auch für Familien bestens geeignet. Mit einer Gehzeit von 1 bis 2 Stunden lässt sich der Weg gemütlich mit Pausen zum Entdecken der geschnitzten Figuren und zum Staunen über die Moorlandschaft bewältigen. Wichtig ist nur, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg teilweise über naturbelassene Pfade führt.
Zauberwaldpfad
Der Zauberwald
Sobald man in den Wald eintritt, spürt man die besondere Atmosphäre. Weiche Moosteppiche breiten sich über den Waldboden aus, während uralte Bäume hoch in den Himmel ragen. Zwischen den Farnen glitzern kleine Tümpel und Bäche und verleihen dem Wald eine märchenhafte Stimmung.
Mitten im idyllischen Bernauer Hochtal im Schwarzwald liegt der Zauberwald mit dem Taubenmoos, ein geheimnisvolles Moorgebiet, das zum Staunen und Träumen einlädt. Hier führt der Zauberwald-Pfad durch eine märchenhafte Landschaft aus Holzstegen, knorrigen Bäumen und klaren Bächen. Besonders beliebt bei Kindern und Familien ist dabei das Wasserrad, das mitten im Wald von einem plätschernden Bächlein angetrieben wird.
Informationstafeln am Wegesrand erklären die Entstehung des Moores und geben Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Besonders Kinder haben Freude daran, den Märchenwald auf eigene Faust zu entdecken. Oft gibt es kleine Stationen, die Wissen spielerisch vermitteln.
Holztreppe beim Wasserrad
Rast und Ausblicke
Der Weg durch den Zauberwald ist leicht begehbar und lädt dazu ein, sich Zeit zu lassen. Immer wieder gibt es Sitzgelegenheiten, von denen man die stille Waldatmosphäre genießen kann. Wer möchte, kann die Tour verlängern und im Anschluss weiter durch das Bernauer Hochtal wandern. Von verschiedenen Stellen aus eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Schwarzwaldberge, wie es etwas später in diesem Artikel zu sehen ist.
Holzbohlenweg
Unterwegs auf dem Zauberwaldpfad
Ein einfacher Spaziergang verwandelt sich hier in ein kleines Abenteuer. An 15 abwechslungsreichen Spiel-, Erzähl- und Infostationen gibt es viel zu entdecken. Spielerisch erfahren große und kleine Besucher spannende Geschichten wie zum Beispiel über das versunkene Kloster oder die geheimnisvolle Sage vom Schweinewiibli.
versteckte Pilzeversunkenes Kloster Taubenmoos Holzstamm Schnitzerei von Ulrike Wasmer Ludwig
Ein echtes Highlight ist der Pirschpfad: Dort haben sich 20 heimische Tiere im Wald versteckt. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, kann Rehe, Füchse und weitere Tiere aufspüren – und das ist ein spannendes Suchspiel, das nicht nur Kindern Freude macht.
Luchs
Auf dem Rückweg wird man noch einmal belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Berge des Schwarzwaldes. Ein Ort, an dem man einfach innehalten und genießen muss. Bis man wieder am Parkplatz angekommen ist.
Zusammenfassung
Die Wanderung durch den Zauberwald Taubenmoos ist ein stimmungsvolles Naturerlebnis. Perfekt für alle, die zur Ruhe kommen und die geheimnisvolle Seite des Schwarzwalds entdecken möchten. Ob als Familienausflug, kleine Runde für zwischendurch oder als Auftakt für eine größere Tour durchs Bernauer Hochtal, der Zauberwald mit dem Taubenmoos macht seinem Namen alle Ehre.
Die Hütte in Bernau im Schwarzwald
Die Hütte liegt direkt am Parkplatz vom Zauberwald in Bernau im Schwarzwald. Die Atmosphäre ist rustikal und gemütlich, wie man es sich von einer Schwarzwaldhütte wünscht. Auf der Karte für den Winter finden sich hausgemachte Klassiker wie Erbsensuppe, Gulaschsuppe, kräftige Brühen, deftige Würste sowie frisches Brot aus der Region. Auch bei den Getränken wird auf Qualität und Bodenständigkeit geachtet. Für den Sommer werden Brat- und Grillwürste sowie Schnitzel Wiener Art angeboten.
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Der 7-Moore-Weg im Schwarzwald ist eine abwechslungsreiche Rundwanderung, die Naturfreunde und Fotoliebhaber gleichermaßen begeistert. Sie führt durch eine faszinierende Moorlandschaft mit seltenen Pflanzen, idyllischen Waldpassagen, kleinen Seen und lässt sich ideal mit einem Abstecher zum Naturdenkmal Krai-Woog-Gumpen verbinden, einem der schönsten Wasserfälle im Schwarzwald.
7 Moore Weg Wegweiser
Startpunkt und Anreise
Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Parkplatz am Murgtal-Schild. Von hier aus ist der Weg hervorragend ausgeschildert, sodass auch Ortsfremde problemlos der Route folgen können. Die Strecke umfasst rund 10 Kilometer und lässt sich inklusive Pausen zum Genießen der Landschaft und Fotografieren in etwa fünf Stunden bewältigen.
Parkplatz und Startpunkt für die Wanderung
Wanderung durch die Moorlandschaft
Der vorbei, in denen man Pflanzen wie Sonnentau, Wollgras oder Moosbeeren sowie viele andere Arten entdecken kann. Auf Infotafeln entlang der Strecke erfährt man spannende Details über die Entstehung der Moore, ihre Funktion als Wasserspeicher und ihre Bedeutung für seltene Tierarten. Besonders im Frühsommer, wenn das Wollgras blüht, zeigt sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite.
7 Moore Weg Wanderweg
7 Moore
Auf dem 7 Moore Weg führt die Route an beeindruckenden Moorgebieten vorbei, an denen Fohrenmoos, Turbenmoos,Geishaltermoos, Schwarzensägemoos, Birkenmoor, Sonnmättlemoos und Brunnmättlemoos zu finden sind. Während die meisten Moore nur von außen betrachtet werden können, lässt sich das Birkenmoor im Schwarzenbächletal dank gut angelegter Holzstege sogar direkt durchqueren.
Birkenmoor am 7 Moore Weg
Der Krai-Woog-Gumpen das Naturdenkmal im Schwarzwald
Ein Höhepunkt der Tour ist der Krai-Woog-Gumpen, ein kleiner Wasserfall, der in eine tiefblaue Gumpe stürzt. Der Name stammt aus dem Alemannischen: „Krai“ bedeutet Fels, „Woog“ steht für Wasserbecken und „Gumpen“ für Tümpel, eine treffende Beschreibung dieses malerischen Ortes. Nach Regenfällen oder während der Schneeschmelze ist das Naturschauspiel besonders beeindruckend.
Krai Woog Wasserfall
Wanderweg
Der 7-Moore-Weg startet zunächst angenehm eben und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, in der man entspannt ins Wandern kommt und die Natur genießen kann. Besonders eindrucksvoll sind die Krai-Woog-Gumpen, ein wildromantisches Naturdenkmal mit rauschenden Wassern, die sich zwischen den Felsen hindurchschlängeln. Ab hier ändert sich jedoch der Charakter der Tour. Der Weg steigt allmählich an, und auf etwa 145 Höhenmetern geht es stetig bergauf zurück in Richtung Ausgangspunkt.
Waldweg des 7 Moore Weg
Der Anstieg ist gut zu bewältigen, erfordert aber etwas Kondition. Dafür wird man unterwegs immer wieder mit schönen Ausblicken und ruhigen Waldpassagen belohnt. Oben angekommen, schließt sich die Runde, und man blickt zufrieden auf eine abwechslungsreiche Wanderung zurück, die Naturerlebnis und eine kleine sportliche Herausforderung verbindet.
7 Moore Weg
Entlang des Moorwegs stößt man auf eine Infotafel über das Moorgebiet, die interessante Informationen über die Entstehung und Bedeutung des Moores vermittelt. Sie erklärt, wie die Moore sich im Laufe der Jahrtausende gebildet haben, welche Tier- und Pflanzenarten hier besonders typisch sind und warum diese einzigartige Landschaft geschützt wird.
Tafeln über die Entstehung der Moorgebiete
Solche Tafeln machen die Wanderung nicht nur zu einem Spaziergang durch die Natur. Sondern auch zu einer kleinen Entdeckungsreise, bei der man Wissenswertes über die Ökologie und Geschichte der Region erfährt.
Zusammenfassung für die Wanderung
Die Wanderung eignet sich am besten von Frühjahr bis Herbst. Wichtig ist, feste Wanderschuhe zu tragen, da der Weg stellenweise naturbelassen ist und bei Nässe rutschig werden kann. Je nach Tempo und Pausen solltest du etwa drei bis fünf Stunden einplanen. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittel. So dass die Tour sowohl für geübte Wanderer als auch für Familien mit etwas Ausdauer gut machbar ist. Ein besonderer Tipp von mir: Lege am Krai-Woog-Gumpen eine Pause ein und genieße die rauschende Kulisse. Ein perfekter Ort zum Durchatmen. Und wer möchte, kann sogar baden.
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Wer an den Schwarzwald denkt, dem kommen oft dichte Wälder, Kuckucksuhren und tiefe Täler in den Sinn. Genau dieses Bild wird in Triberg im Schwarzwald lebendig. Eingebettet in eine beeindruckende Berglandschaft, vereint der Ort Naturerlebnisse, Handwerkskultur und kreative Fotowelten und ist ein ideales Ziel für einen Tagesausflug oder einen Kurzurlaub.
Die Triberger Wasserfälle: Naturwunder mit Klang
Das Herzstück des Ortes sind die Triberger Wasserfälle, die mit ihren 163 Metern zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands zählen. Über sieben Fallstufen stürzt sich das Wasser der Gutach durch eine enge Schlucht. Ein gut ausgebauter Weg führt entlang der Fälle wahlweise gemütlich oder sportlich mit einigen Treppenstufen. Besonders stimmungsvoll ist die Abendbeleuchtung. Sie verleiht dem Naturspektakel eine magische Atmosphäre.
Im 18. und 19. Jahrhundert spielte im Schwarzwald ein besonderer Beruf eine wichtige Rolle: der Uhrenträger. Während die Menschen in den abgelegenen Tälern in den Wintermonaten Holzuhren oft mit kunstvollen Schnitzereien und dem berühmten Kuckuck herstellten, gab es vor Ort kaum Käufer. So machten sich die Uhrenträger mit großen Kisten oder Rückentragen voller Uhren auf den Weg, um diese in die Welt hinauszutragen. Zu Fuß zogen sie über Ländergrenzen hinweg, verkauften ihre Ware nicht nur in Süddeutschland, sondern auch in Frankreich, Italien, Russland oder sogar bis nach Amerika. Auf diese Weise wurden die Schwarzwälder Uhren weit über die Region hinaus bekannt. Mit dem Ausbau von Verkehrswegen und dem Aufkommen des Versandhandels verschwand der Beruf allmählich, doch die Uhrenträger gelten bis heute als die eigentlichen Botschafter der Schwarzwälder Uhrmacherkunst.
Uhrenträger
Schwarzwaldmuseum in Triberg
Nur wenige Schritte von den berühmten Triberger Wasserfällen entfernt befindet sich das Schwarzwaldmuseum, ein kulturelles Highlight. Das die Besucher tief in die Traditionen und das Leben der Region eintauchen lässt. Schon beim Betreten spürt man den besonderen Charme dieses Museums, das auf anschauliche Weise zeigt, was den Schwarzwald so einzigartig macht.
Schwarzwaldmuseum Feilenhauerei
Ein Schwerpunkt liegt auf der jahrhundertealten Handwerkskunst: In den Ausstellungsräumen erfährt man, wie Uhrmacher filigrane Kuckucksuhren anfertigten und Holzschnitzer kunstvolle Figuren erschufen. Besonders eindrucksvoll sind auch die detailreichen Fasnet-Figuren, die einen lebendigen Eindruck von den bunten Fastnachtsbräuchen im Schwarzwald vermitteln.
Faschings Figuren im Schwarzwaldmuseum Triberg
Ein weiterer Höhepunkt ist die große Sammlung an historischen Radios, darunter selbstspielende Drehorgeln, die mit ihrem Klang die Besucher sofort in eine andere Zeit versetzen. Viele dieser kostbaren Stücke sind voll funktionsfähig und werden im Museum regelmäßig vorgeführt, ein Erlebnis für Augen und Ohren.
Radios
Nicht weniger faszinierend ist die Schwarzwaldbahn-Modelllandschaft, die zu den größten und originalgetreuesten ihrer Art zählt. Mit viel Liebe zum Detail wurden hier die eindrucksvollen Streckenverläufe der Schwarzwaldbahn nachgebaut, inklusive zahlreicher Brücken, Tunnel und Viadukte. Wer genau hinsieht, entdeckt immer wieder kleine Szenen und Details, die den Nachbau lebendig wirken lassen.
Stellwerk im Schwarzwaldmuseum
Das Museum ist damit weit mehr als eine reine Ausstellung. Es ist ein Ort zum Staunen und zum Entdecken. Ob Technikliebhaber, Kulturinteressierte oder Familien mit Kindern. Ein Besuch im Schwarzwaldmuseum lohnt sich für alle, die den Schwarzwald nicht nur sehen, sondern auch seine Geschichte erleben möchten.
Schwarzwaldmuseum Bauernschlafstube
Im Museum kann man zahlreiche Modelle bestaunen, von den historischen Ausführungen bis hin zu kunstvoll verzierten Einzelstücken. Ein paar echte Schmuckstücke sind die kleinsten Kuckucksuhren der Welt, die hier zu sehen sind. Sie zeigen, mit wie viel handwerklichem Können und Liebe zum Detail die Schwarzwälder Uhrmacher gearbeitet haben.
kleinste Kuckucksuhr
Bob- und Rodelsport
Im Untergeschoss des Schwarzwaldmuseums in Triberg befindet sich die Wintersport-Abteilung, die einen spannenden Einblick in die Geschichte des Bob- und Rodelsports bietet. Dort könnt ihr verschiedene Schlitten und Bobs bestaunen, die die Entwicklung des Wintersports in der Region anschaulich dokumentieren. Die Ausstellung verbindet Technik, Wintersportgeschichte und regionale Besonderheiten auf eindrucksvolle Weise.
Bob und Schlitten Ausstellung
Schwarzwaldmuseum Wallfahrtstr. 4, 78098 Triberg im Schwarzwald Montag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet
Mein Tipp
Mit der Triberg-Inklusiv-Karte kannst du mehrere Attraktionen kombinieren; oft sind Wasserfall, Museum und Triberg Fantasy im Preis enthalten. Hier findet ihr die Öffnungszeiten und Preise.
Triberg Stadtbummel
Ein Spaziergang durch die Innenstadt von Triberg ist wie ein kleiner Ausflug in eine andere Zeit.
Bach in Triberg mit Häuser
Die Hauptstraße schlängelt sich durch den Ort und wird von charmanten Fachwerkhäusern gesäumt. In den vielen Souvenirgeschäften stößt man auf alles, was den Schwarzwald ausmacht, von handgefertigten Holzschnitzereien bis hin zu kunstvollen Schwarzwald-Uhren, die hier fast an jeder Ecke zu finden sind.
Rathaus
Wer möchte, kann bei der Stadtbesichtigung die katholische Kirche St. Maria mit besichtigen. Mit ihrer ruhigen Atmosphäre bietet sie einen schönen Kontrast zum lebhaften Treiben in der Hauptstraße und lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten.
Triberg ist klein, aber voller Erlebnisse. Ob du Natur liebst, dich für Tradition begeisterst oder einfach schöne Fotomotive suchst: In Triberg findest du all das auf engem Raum. Und das Beste? Die Mischung aus Geschichte, Natur und moderner Präsentation macht den Besuch kurzweilig und unvergesslich.
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