Kennt ihr die Stadt Pottenstein und die einzigartigen Tropfsteinhöhlen? Denn dieses Mal besuchten wir die Stadt Pottenstein. Diese liegt in der fränkischen Schweiz im Landkreis Bayreuth und wurde im Jahr 918 erstmals urkundlich erwähnt. Als Erstes nehmen wir euch mit auf einen Spaziergang durch die Altstadt und die Sehenswürdigkeiten von Pottenstein.

Mit dem Auto fährt man von der A 9 Nürnberg–Berlin, Ausfahrt Pegnitz, dann fährt man zuerst auf der B 2 weiter über die B 470 nach Pottenstein. Oder von der A 73, Ausfahrt Forchheim, weiter auf der B 470. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zum Beispiel mit dem Zug bis Pegnitz und anschließend mit dem Bus.
Altstadt Pottenstein
Unseren Stadtbummel begannen wir in der Altstadt direkt am Elisabethbrunnen mit der heiligen Statue der Heiligen Elisabeth. Umgeben von wunderschönen Fachwerkhäusern präsentierte sich die Altstadt. Denn im 13. Jahrhundert weilte die Heilige Elisabeth nur für ein paar Wochen in Pottenstein, aber dennoch hat sie bis heute eine hohe Wertschätzung. Und so wurde ein Rundweg mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt errichtet.

Die Spitalkirche Kunigundenkirche
Wir sind über die Fischergasse zur St. Kunigundkirche gegangen. An der rechten Seite der Kirche befindet sich das ehemalige Bürgerspital und heute befindet sich eine Kinderkrippe in diesem Gebäude. Die Kunigundenkirche stammt aus dem 18. Jahrhundert, aber innen erkennt man den Rokoko- und den Frühklassizismusstil. An der Außenfassade befindet sich die Sonnenuhr mit dieser Aufschrift: „Gott gibt dir Zeit und Gnade“.



Etwas unterhalb der Kunigundenkirche befindet sich der alte Backofen.


Bei unserem Spaziergang gingen wir durch den Malerwinkel und dort entdeckten wir das Bürgerhaus.
Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus befindet sich direkt an der Hauptstraße von Pottenstein. Erbaut wurde St. Bartholomäus bis ins Jahr 1493, welche in einem gotischen Baustil erbaut worden ist. Der Turm wurde erst im Jahr 1725 gebaut. Durch den Brand im Jahr 1736 wurde die Kirche zum Teil zerstört. Und so wurde sie bis 1755 in einem barocken Baustil wieder errichtet. Zur Weihnachtszeit wird die Kirche schön weihnachtlich geschmückt, wie zum Beispiel mit einer Weihnachtskrippe und mehreren Christbäumen. Ganz dezent wurde Musik abgespielt.


Die Burg Pottenstein gehört zu den ältesten Burgen in der fränkischen Schweiz. Denn die heilige Elisabeth von Thüringen wurde im Jahr 1207 geboren. Und aus diesem Grund wurde im Jahr 2007 das Gedenkjahr der heiligen Elisabeth eingerichtet, und es befindet sich eine Dauerausstellung über die bekannte Bewohnerin auf der Burg Pottenstein.
Bärenschlucht mit Mariengrotte
Auf dem Weg zur Sophienhöhle fuhren wir durch die Bärenschlucht. Die Schlucht ist zwar klein, aber für uns dennoch sehr reizvoll. Denn die Straße führte direkt an den Felsvorsprung vorbei, und wenn man von der B 470 durch die Schlucht fährt, befindet sich am Ende der Felsen die Mariengrotte.



Sophienhöhle
Vom Parkplatz sind wir in circa 15 Minuten zum Eingang der Sophienhöhle gegangen. Wir haben auf dem Weg einen Abstecher zum Aussichtspunkt gemacht. Dort hat man einen schönen Ausblick auf das Ahorntal.




Die Sophienhöhle bei der Burg Rabenstein ist eine wunderschöne Tropfsteinhöhle. Welche über Tausende von Jahren durch das Eindringen von Wasser in die Spalten und Risse der Felsen entstehen. Mit einer Führung sind wir in die circa 200 Meter lange Sophienhöhle gegangen. In der Sophienhöhle lebten einst die Höhlenbären, und am Anfang der Höhle wurde ein gut erhaltenes Skelett gefunden und ausgestellt. Die Höhlenbären kamen vor rund 120000 Jahren in diese Gegend, waren Pflanzenfresser und machten auch ihre Winterruhe.

Wir haben Wissenswertes über die Höhle erfahren und im hintersten Teil bekamen wir eine Kostprobe mit einem Farbenspiel und einer musikalischen Umrundung präsentiert. Denn in den Sommermonaten finden auch Konzerte in der Sophienhöhle statt.


Burg Rabenstein
Im Ahorntal liegt die Burg Rabenstein, aber nicht mit der Burg Roseneck zu verwechseln, die sich ganz in der Nähe befindet. In der Burg Rabenstein haben wir eine Burgführung unternommen. Wir hatten im Vorfeld die Burgführung um 11 Uhr reserviert. Der Treffpunkt für die Führung war an der Brücke zur Burg, denn dort gibt es auch einen Hotelbereich.
Bei der Burgführung bekommt man Wissenswertes über diese Burg erklärt und wir sind in die tollen restaurierten Burgräume gelangt. Wo man zum Beispiel eine Hochzeitsfeier in einer besonderen Atmosphäre feiern kann.




Gößweinstein
Wir übernachteten in Gößweinstein im Hotel Krone, das direkt im Ortszentrum und schräg gegenüber der Basilika Gößweinstein liegt. Unser Zimmer befand sich im Gästehaus, welches circa 50 Meter vom Haupthaus entfernt liegt. Unser Zimmer verfügte über ein eigenes Bad, einen TV, kostenloses WLAN und Parkplätze. Das Frühstück nahmen wir im Restaurant als Buffetform ein, es war ausreichend und es wurden selbstgemachte Produkte angeboten. Das Restaurant hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, und im Jahr 2022 wurde es für die fränkische Küche ausgezeichnet.
Basilika Gößweinstein
Die Basilika Gößweinstein gehört zu den größten und heiligsten Dreifaltigkeitswallfahrtsorten Deutschlands. Und vom Erzbistum Bamberg ist es der zweitgrößte Wallfahrtsort.



Circa 70 Kilometer von Pottenstein entfernt befindet sich Wunsiedel. Kennt ihr das Felsenlabyrinth bei Wunsiedel? Denn dies ist ein wunderbares Felsenlabyrinth zum Wandern.
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