In Bernau im Schwarzwald gibt es einen ganz besonderen Ort in der Natur: den Zauberwald mit dem Taubenmoos. Es befindet sich in einer idyllischen Lage und bietet einen abwechslungsreichen Wanderweg. Ein ganz besonderes Naturerlebnis bietet der Zauberwald mit dem Taubenmoos, der seinem Namen alle Ehre macht. Zwischen urigen Bäumen, moosbewachsenen Steinen und kleinen Wasserläufen fühlt man sich fast wie in einer Märchenwelt zurückversetzt.
Beginn vom Zauberwald
Zauberwald Taubenmoos
Der Ausgangspunkt für den Rundweg in den Zauberwald Taubenmoos ist der Zauberwald-Pfad in der Oberlehenstraße in Bernau im Schwarzwald, wo auch Parkplätze vorhanden sind. Auf rund 900 Metern Höhe gelegen, startet hier der gut beschilderte Rundweg, der direkt in den Zauberwald hineinführt.
Wächter über den Zauberwald
Die Tour ist etwa 2,5 Kilometer lang und damit auch für Familien bestens geeignet. Mit einer Gehzeit von 1 bis 2 Stunden lässt sich der Weg gemütlich mit Pausen zum Entdecken der geschnitzten Figuren und zum Staunen über die Moorlandschaft bewältigen. Wichtig ist nur, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg teilweise über naturbelassene Pfade führt.
Zauberwaldpfad
Der Zauberwald
Sobald man in den Wald eintritt, spürt man die besondere Atmosphäre. Weiche Moosteppiche breiten sich über den Waldboden aus, während uralte Bäume hoch in den Himmel ragen. Zwischen den Farnen glitzern kleine Tümpel und Bäche und verleihen dem Wald eine märchenhafte Stimmung.
Mitten im idyllischen Bernauer Hochtal im Schwarzwald liegt der Zauberwald mit dem Taubenmoos, ein geheimnisvolles Moorgebiet, das zum Staunen und Träumen einlädt. Hier führt der Zauberwald-Pfad durch eine märchenhafte Landschaft aus Holzstegen, knorrigen Bäumen und klaren Bächen. Besonders beliebt bei Kindern und Familien ist dabei das Wasserrad, das mitten im Wald von einem plätschernden Bächlein angetrieben wird.
Informationstafeln am Wegesrand erklären die Entstehung des Moores und geben Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Besonders Kinder haben Freude daran, den Märchenwald auf eigene Faust zu entdecken. Oft gibt es kleine Stationen, die Wissen spielerisch vermitteln.
Holztreppe beim Wasserrad
Rast und Ausblicke
Der Weg durch den Zauberwald ist leicht begehbar und lädt dazu ein, sich Zeit zu lassen. Immer wieder gibt es Sitzgelegenheiten, von denen man die stille Waldatmosphäre genießen kann. Wer möchte, kann die Tour verlängern und im Anschluss weiter durch das Bernauer Hochtal wandern. Von verschiedenen Stellen aus eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Schwarzwaldberge, wie es etwas später in diesem Artikel zu sehen ist.
Holzbohlenweg
Unterwegs auf dem Zauberwaldpfad
Ein einfacher Spaziergang verwandelt sich hier in ein kleines Abenteuer. An 15 abwechslungsreichen Spiel-, Erzähl- und Infostationen gibt es viel zu entdecken. Spielerisch erfahren große und kleine Besucher spannende Geschichten wie zum Beispiel über das versunkene Kloster oder die geheimnisvolle Sage vom Schweinewiibli.
versteckte Pilzeversunkenes Kloster Taubenmoos Holzstamm Schnitzerei von Ulrike Wasmer Ludwig
Ein echtes Highlight ist der Pirschpfad: Dort haben sich 20 heimische Tiere im Wald versteckt. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, kann Rehe, Füchse und weitere Tiere aufspüren – und das ist ein spannendes Suchspiel, das nicht nur Kindern Freude macht.
Luchs
Auf dem Rückweg wird man noch einmal belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Berge des Schwarzwaldes. Ein Ort, an dem man einfach innehalten und genießen muss. Bis man wieder am Parkplatz angekommen ist.
Zusammenfassung
Die Wanderung durch den Zauberwald Taubenmoos ist ein stimmungsvolles Naturerlebnis. Perfekt für alle, die zur Ruhe kommen und die geheimnisvolle Seite des Schwarzwalds entdecken möchten. Ob als Familienausflug, kleine Runde für zwischendurch oder als Auftakt für eine größere Tour durchs Bernauer Hochtal, der Zauberwald mit dem Taubenmoos macht seinem Namen alle Ehre.
Die Hütte in Bernau im Schwarzwald
Die Hütte liegt direkt am Parkplatz vom Zauberwald in Bernau im Schwarzwald. Die Atmosphäre ist rustikal und gemütlich, wie man es sich von einer Schwarzwaldhütte wünscht. Auf der Karte für den Winter finden sich hausgemachte Klassiker wie Erbsensuppe, Gulaschsuppe, kräftige Brühen, deftige Würste sowie frisches Brot aus der Region. Auch bei den Getränken wird auf Qualität und Bodenständigkeit geachtet. Für den Sommer werden Brat- und Grillwürste sowie Schnitzel Wiener Art angeboten.
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Der heilklimatische Kurort Todtmoos im südlichen Schwarzwald bietet eine wunderbare Mischung aus Kultur, Geschichte und faszinierenden Naturerlebnissen. Ob Wandern, Kultur oder Entschleunigen, hier findet jeder für sich das Passende. Der Alte Kurpark in Todtmoos ist der Treffpunkt im Herzen des Schwarzwaldortes. Zwischen alten Bäumen, gepflegten Grünflächen und einem Pavillon werden hier das ganze Jahr über Veranstaltungen angeboten. Besonders beliebt sind die Kurkonzerte, die von Mai bis Oktober regelmäßig stattfinden. Sehr beliebt ist der im Juli stattfindende Fischmarkt, welcher entlang der Hauptstraße seine Stände aufgebaut hat.
Wenn man in Todtmoos ist, dann sollte man sich einen Besuch im Heimatmuseum Heimethus keinesfalls entgehen lassen. Das Museum ist in einem originalen Schwarzwaldhaus aus dem Jahr 1810 untergebracht und vermittelt auf eindrucksvolle Weise, wie die Menschen in der Region einst lebten und arbeiteten.
Heimatmuseum
Beim Betreten des liebevoll restaurierten Gebäudes fühlt man sich sofort in eine andere Zeit versetzt. Die originalgetreu eingerichteten Stuben und Werkstätten geben einen authentischen Einblick in das alltägliche Leben im Hochschwarzwald vor über 200 Jahren.
Küche Herd
Besonders spannend ist die Darstellung der Berufe, die für Todtmoos einst typisch waren, allen voran die Glasmacher und Drechsler. Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie mühsam und entbehrungsreich der Alltag damals war, aber auch, wie erfinderisch und geschickt die Menschen mit den begrenzten Mitteln ihrer Zeit umgingen.
Das Heimethus ist mehr als nur ein Museum, es ist eine Zeitreise in die Vergangenheit des Schwarzwalds. Wer sich für regionale Geschichte, altes Handwerk und das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, sei es als Ausflugsziel bei Regen. Oder als ergänzender Programmpunkt zu einer Wanderung durch die herrliche Landschaft rund um Todtmoos.
Kachelofen
Wallfahrtskirche: Unserer Lieben Frau
Die Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau“ in Todtmoos geht auf eine Marienerscheinung im Jahr 1255 zurück. Zwischen 1625 und 1632 wurde sie im Barockstil neu errichtet und 1770 bis 1778 kunstvoll ausgestattet. Seit dem 15. Jahrhundert pilgern Gläubige aus der Region hierher in Spitzenzeiten bis zu 25.000 pro Jahr. Auch heute zählt die Kirche rund 40.000 Besucher jährlich, vor allem zu Wallfahrtstagen wie dem Annatag oder dem Patrozinium. Entlang des Pilgerwegs erinnern historische Verkaufsstände an die Tradition des Todtmooser Lebkuchens, weshalb die Einheimischen auch „Lebküchler“ genannt werden.
Altar der Kirche Unserer Lieben Kirche Unserer Lieben
Lebküchlerweg
Der Lebküchlerweg ist ein zertifizierter Schwarzwälder Genießerpfad und verbindet Natur und Tradition auf besonders charmante Weise. Er führt vorbei an historischen Gebäuden, durch Wälder bis zum Todtmooser Wasserfall, ein echtes Highlight. Für Familien lohnt sich der Spürnasenpfad bei Todtmoos-Strick, ein spielerischer Naturerlebnispfad für Kinder.
Lebkuchenweg
Die Wasserfälle von Todtmoos: Naturidylle am Lebkücherlweg
Wer in Todtmoos unterwegs ist, sollte sich einen Abstecher zu den beiden Wasserfällen nicht entgehen lassen. Vom Parkplatz am Freibad startet ein bequemer Weg, der ein Stück entlang des Genießerpfads Lebkücherlweg führt.
Lebküchelweg
Schon nach kurzer Zeit erreicht man den Todtmooser Wasserfall. Besonders nach Regentagen lohnt sich der Besuch, wenn das Wasser kraftvoll über die Felsen hinabstürzt. Der Platz ist leicht zugänglich und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen rund um Todtmoos.
Oberer Wasserfall
Nur wenige Schritte weiter wartet ein kleiner Geheimtipp: der Rüttebach-Wasserfall. Seine feinen Kaskaden verleihen ihm eine fast märchenhafte Atmosphäre, ein idealer Ort, um kurz innezuhalten und die Ruhe am Wasser zu genießen.
unterer Wasserfall
Anschließend führt der Weg auf einer alternativen Route wieder zurück nach Todtmoos, sodass sich die Tour perfekt als kurzer Rundweg eignet. Eine entspannte Wanderung, die Naturgenuss und Erholung wunderbar miteinander verbindet.
Unterer Wasserfallweg
Spürnasenpfad
Die Wanderung auf dem Spürnasenpfad in Todtmoos beginnt direkt an der Marienstatue, ein markanter und leicht zu findender Startpunkt. Von hier aus führt der familienfreundliche Rundweg auf rund 3,5 Kilometern durch die idyllische Schwarzwaldlandschaft. Unterwegs geht es auch über den Scheibenfelsen, der mit 974 Metern Höhe einen besonders schönen Aussichtspunkt bietet.
WildschweinFuchs
Entlang des Pfades warten zahlreiche Erlebnisstationen, bei denen vor allem Kinder spielerisch die Natur entdecken können. Immer wieder öffnen sich herrliche Ausblicke auf Todtmoos und die bewaldeten Höhen ringsum. Nach etwa 1,5 bis 2 Stunden kehrt man schließlich wieder zur Marienstatue zurück, vielleicht mit ein paar neuen Naturgeheimnissen im Gepäck.
Blick auf Marien StaueSpürnasenweg WanderwegAussicht
Marienstatue Todtmoos
Die Marienstatue in Todtmoos ist ein markantes Wahrzeichen am Ortseingang und zugleich ein stiller Ort der Besinnung. Gut sichtbar auf einem kleinen Hügel gelegen, begrüßt sie Besucher bereits bei ihrer Ankunft. Die Statue zeigt die Heilige Maria in traditioneller Darstellung und ist häufig mit Blumen oder Kerzen geschmückt.
Marien Statue Maria von Todtmoos
Für viele Pilger und Wanderer ist sie ein Platz des Innehaltens, kein Wunder, denn Todtmoos blickt als Wallfahrtsort auf eine lange Tradition zurück. Zudem markiert die Marienstatue den Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen, darunter auch den familienfreundlichen Spürnasenpfad.
Aussicht von der Marien Statue
Himmelsliegen und der Hochkopfturm
Der ideale Ausgangspunkt der Tour ist das Waldhotel Auerhahn „Hochkopfhaus„. Von hier geht es zunächst auf dem Panoramaweg, der Teil des Genießerpfads Lebkücherlweg ist. Der Weg führt durch stille Wälder und bietet bereits unterwegs schöne Ausblicke.
Bänke mit Blick Richtung Todtmoos
Rast an der Weidbuche
Ein Highlight auf halber Strecke ist die Weidbuche. Hier laden gemütliche Himmelsliegen zum Verweilen ein, der perfekte Ort, um die Gedanken schweifen zu lassen und die Natur mit allen Sinnen zu genießen.
Himmelsliegen WeidbucheWeidbuche Aussicht
Abstecher zum Hochkopfturm
Wer es noch spektakulärer mag, sollte den kurzen Aufstieg zum Hochkopfturm (1.263 m) nicht verpassen. Der hölzerne Aussichtsturm bietet ein beeindruckendes 360°-Panorama. An klaren Tagen reicht der Blick vom Schwarzwald über die Rheinebene bis hin zu den Alpen und ist ein unvergessliches Erlebnis.
HochkopfturmAussicht vom Hochkopfturm
Unterwegs am Hochkopf Brünnle
Namensgeber der Runde ist vom Hochkopf Brünnle, eine kleine Quelle am Wegesrand. Sie versprüht eine stille, fast mystische Atmosphäre und ist ein schöner Ort für eine kurze Pause.
Hochkopf Brünnle
Zusammenfassung
Der Hochkopf Brünnle Panoramaweg ist eine kleine, aber feine Rundtour für Genießer. Zwischen stillen Waldwegen, traumhaften Ausblicken, entspannten Rastplätzen und dem beeindruckenden Panorama vom Hochkopfturm bietet die Wanderung alles, was man sich von einem gelungenen Schwarzwaldtag erhofft.
Bergwerk
Der Besuch des Hoffnungsstollens beginnt mit dem rund 155 Meter langen Tiefstollen, der ebenerdig verläuft und damit auch für Familien und Besucher mit eingeschränkter Mobilität leicht zugänglich ist.
Bergwerk Männer
Beim Betreten taucht man in die kühle und geheimnisvolle Welt unter Tage ein. Von hier aus führen zwei eindrucksvolle Wendeltreppen eine etwa zehn Meter hoch. Die andere rund siebzehn Meter hoch zu den tieferen Sohlen des Bergwerks. Dort öffnet sich ein faszinierendes Netz aus Gängen, in dessen Zentrum der etwa 57 Meter lange Hauptstollen liegt, begleitet von kleineren Querstollen.
Der Gang im Bergwerk
Diese Bauweise vermittelt ein anschauliches Bild davon, wie mühsam die Bergleute einst das Gestein bearbeiteten und wie weitreichend die Anlage tatsächlich ist.
Telefonanlage im Bergwerk
Besonders spannend ist auch ein Blick auf die Geologie. Im Stollen treten verschiedene Gesteinsarten zutage: heller und dunkler Gneis, durchzogen von markanten Granitgängen, sowie das dunkle Erzmuttergestein Norit. Diese Formationen erzählen von einer über 500 Millionen Jahre alten Erdgeschichte und verleihen dem Bergwerk seine unverwechselbare Atmosphäre.
Bergwerk Gesteinverschiedene Gesteinsarten
Zusammenfassung
Wer Todtmoos besucht, entdeckt weit mehr als nur einen Schwarzwald-Kurort. Zwischen uralten Wäldern, rauschenden Wasserfällen, lebendiger Geschichte wartet eine Region voller Kontraste und Überraschungen. Ideal für einen Tagesausflug oder ein verlängertes Wochenende und es ist naturnah, erholsam und authentisch.
Freilichtmuseum Klausenhof
Im idyllischen Hotzenwald (Herrischried) im Südschwarzwald erwartet dich der Klausenhof und ist eines der ältesten Schwarzwaldhäuser, denn er wurde im Jahr 1756 erstmals erwähnt.
Freilichtmuseum Klausenhof
Heute ist es als Freilichtmuseum zu besichtigen und es gibt spannende Einblicke in das Leben und Arbeiten aus vergangenen Jahrhunderten. In den original eingerichteten Stuben und der historischen Schwarzwaldküche spürt man den Charme vergangener Zeiten. Der Klausenhof ist nicht nur ein Kulturdenkmal, sondern auch ein authentisches Fenster in die Geschichte des ländlichen Lebens im Schwarzwald.
Postkutsche im Freilichtmuseum Klausenhof
Wanderung zum Gugelturm in Herrischried
Von Herrischried aus führt ein schöner Wanderweg durch den Hotzenwald hinauf zum Gugelturm.
Gugelturm
Der 30 Meter hohe Aussichtsturm belohnt den Aufstieg mit einem herrlichen Rundumblick über den Schwarzwald sowie die Schweizer Alpen und bei klarer Sicht sogar bis zu den Vogesen. Ein perfektes Ziel, um Natur, Ruhe und Weitblick zu genießen.
Aussicht vom Gugelturm
Der Gugelturm in Herrischried ist ganzjährig geöffnet und kann für einen Eintritt von nur 1 Euro bestiegen werden. Das angrenzende Gugelstüble lädt zusätzlich mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr zu einer Einkehr ein. Fällt jedoch ein Feiertag auf einen Donnerstag, bleibt das Gugelstüble am Mittwoch davor geschlossen.
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Der Dachsberg im Südschwarzwald ist ein echter Geheimtipp für alle, die ursprüngliche Natur und stille Wege lieben. Abwechslungsreiche Wanderungen führen hier durch Moorlandschaften, über sonnige Höhenzüge zu herrlichen Aussichtspunkten. In diesem Beitrag stelle ich dir drei besondere Touren rund um den Dachsberg vor, die sich auch gut miteinander kombinieren lassen.
Horbacher Moor Zum Bürgle
Die Wanderung beginnt am Parkplatz an der Horbacher Hütte, der zugleich auch als Haltestelle „Horbach“ dient. Schon zu Beginn sorgt der Blick auf die umgebenden Wälder für Wanderlust. Ein steiniger Forstweg führt sanft, aber stetig bergauf und lässt bereits erahnen, dass hier Natur und Geschichte Hand in Hand gehen. Nach dem ersten Anstieg wechselt der Untergrund zu einem gut begehbaren Forstweg, auf dem sich der Schritt entspannen darf.
Horbacher Hütte
Folge den Schildern mit der Aufschrift „Naturlehrpfad„, sie weisen den Weg auf einen rund 2,5 Kilometer langen Rundweg. Der Weg schlängelt sich durch schattige Waldabschnitte, in denen Vögel zwitschern und das Rascheln der Blätter den Takt vorgibt. Immer wieder öffnen sich kleine Lichtungen, die den Blick auf die sanfte Hügellandschaft freigeben.
Wanderweg Naturlehrpfad Horbach
Kurz bevor der Rundweg wieder an die Hauptstraße zurückführt, solltest du aufpassen: Rechts zweigt ein schmaler, unscheinbarer Pfad ab. Er führt direkt in das Horbacher Moor, ein verstecktes Kleinod. Zwischen weichen Moospolstern, kleinen Wasserflächen und speziellen Moorpflanzen herrscht eine besondere, fast mystische Ruhe.
Horbacher Moor
Das Horbacher Moor ist eines der ältesten und besterhaltenen Hochmoore im Schwarzwald. Ein Holzbohlenweg führt direkt ins Herz dieser stillen Landschaft. Wollgras, Torfmoose und knorrige Moorbirken prägen das Bild. Tafeln entlang des Weges erklären, wie das Moor entstanden ist und welche Tier- und Pflanzenarten hier leben.
Das Horbacher Moor
Die Runde ist nur wenige Kilometer lang und eignet sich ideal für einen Naturspaziergang auch mit Kindern oder älteren Begleitpersonen. Die Landschaft wirkt fast mystisch, besonders bei Frühnebel oder im goldenen Abendlicht.
Nun gilt es, die Straße zu überqueren, um einen schönen Rundweg zum Bürgle zu unternehmen, der schließlich wieder zur Horbacher Hütte zurückführt.
Aussichtspunkt „Zum Bürgle“ in Dachsberg
Auf rund 1000 Metern Höhe liegt der idyllische Aussichtspunkt „Zum Bürgle“ oberhalb von Horbach in der Gemeinde Dachsberg im Südschwarzwald. Wer hierherkommt, wird mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zu den markanten Gipfeln der Zwei- und Dreitausender in den Alpen.
Zum Bürgle
Für eine gemütliche Rast laden die sogenannten „Himmelsbänke“ ein, die perfekt platziert sind, um den Ausblick entspannt zu genießen. Besonders hilfreich ist die Reliefkarte, die vor Ort aufgestellt ist, mit ihr lassen sich die umliegenden Berge leichter erkennen und benennen.
Aussicht vom Zum Bürgle
Tipp: Besonders im Spätherbst, wenn man bei klarer Sicht einen Blick auf die Alpen hat.
Zum Bürgle Wanderweg zur Horbacher Hütte
Der Baumlehrpfad
Wer nach der Wanderung noch Lust auf eine kleine Entdeckungstour hat, kann einen Abstecher in den Dachsberger Ortsteil Wittenschwand unternehmen. In der Schulstraße beginnt ein rund 1 Kilometer langer Baumlehrpfad, auf dem etwa 40 heimische Baum- und Straucharten vorgestellt werden. Entlang des Weges informieren Tafeln über die Besonderheiten der jeweiligen Pflanzen und laden dazu ein, genauer hinzusehen. Der Spaziergang ist nicht nur lehrreich, sondern auch ein erfrischendes Naturerlebnis und perfekt, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
zum BaumlehrpfadBaumlehrpfad die Zitterpappel
Startpunkt: ist der Parkplatz an der Dachsberghalle.
Kohlhütte-Lampenschweine bei Ibach
Mit jedem Schritt zwischen der Kohlhütte und dem Aussichtspunkt Lampenschweine öffnet sich eine Landschaft, in der jahrhundertealte Moorplatten, artenreiche Feuchtwiesen und stille Wälder den Weg zu beeindruckenden Ausblicken begleiten. Besonders eindrucksvoll ist der Blick über das Ibacher Hochtal bis hin zur Schweizer Alpenkette ein Moment zum Durchatmen, Staunen und Entdecken zugleich.
Kohlhütte Lampenschweine Aussicht
Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Kohlhütte. Von hier aus folgt man zunächst der Straße nach rechts. Nach wenigen Minuten zweigt links ein gut erkennbarer Weg ab, der leicht bergauf führt. Diesem folgt man, bis man die erste Wegkreuzung erreicht. Dort hält man sich wieder links. Der Weg verläuft nun durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen und Waldstücken, bis man schließlich den Wanderparkplatz Ibacher Kreuz erreicht.
Kohlhütte Lampenschweine Kühe
Praktisch: Vom Wanderparkplatz Ibacher Kreuz besteht die Möglichkeit, mit dem Bus bequem wieder zurück zum Wanderparkplatz Kohlhütte zu fahren. So lässt sich die Wanderung auch als Einweg-Tour planen, ohne den gleichen Weg zurückgehen zu müssen.
Ibacher Kreuz
Fazit: Dachsberg Wandergenuss für alle Sinne
Der Dachsberg bietet eine beeindruckende Vielfalt auf kleinem Raum: Moorwanderungen, Weitblicke, Familienwege und ruhige Naturpfade. Ob alleine, mit Partner*in oder mit der ganzen Familie hier, findet jeder den passenden Weg.
Zusätzliche Tipps
Gut kombinieren lässt sich die Wanderung mit einem Abstecher zum Horbacher Moor und dem Aussichtspunkt Bürgle. Für eine gemütliche Einkehr bieten sich Gasthäuser in Häusern, Wittenschwand oder im nahegelegenen St. Blasien an. Wanderkarten sowie weitere Informationen erhältst du in der Tourist-Info Dachsberg oder online bei der Schwarzwaldregion.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Wer historische Handwerkskunst, ruhige Naturplätze und gut gepflegte Wanderwege schätzt, findet im Salzburger Land zwei besonders eindrucksvolle Ausflugsziele: den Mühlenrundweg in Oberscheffau und die Mühlenwanderung in Ebenau. Beide Routen verbinden idyllische Landschaften mit jahrhundertealter Mühlentradition und zeigen, wie eng Wasser, Holz und menschliche Arbeit hier seit jeher miteinander verknüpft sind. Während man entlang rauschender Bäche wandert, öffnen sich immer wieder Einblicke in alte Getreide- und Sägemühlen, die liebevoll restauriert wurden und bis heute die Geschichte der Region erzählen. Diese beiden Wege bieten eine ideale Kombination aus Naturerlebnis, Regionalgeschichte und entspanntem Wandern, perfekt für einen entschleunigten Tag im Salzburger Land.
Mühlenrundweg in Oberscheffau
Der Mühlenrundweg in Oberscheffau wird auch liebevoll „Herzerlweg“ genannt und es ist eine malerische Wanderstrecke im Salzburger Land. Die auf rund 5,6 Kilometern Länge Naturgenuss und historische Eindrücke mit familienfreundlichen Erlebnissen miteinander verbindet. Mit einem Anstieg von etwa 144 Höhenmetern lässt sich der Mühlenrundweg in gut 2,5 Stunden bequem bewältigen und lädt unterwegs zu zahlreichen landschaftlichen und kulturellen Entdeckungen ein.
Der Schwarzenbach
In Oberscheffau biegt man von der Lammertal Straße in Richtung Alte Mühle ab, dort befindet sich gleich der Parkplatz. Der dient als idealer Ausgangspunkt für den Mühlenrundweg.
Zuerst folgt man der Straße, bis eine mit Holz bedeckte Brücke kommt. Nach der Brücke biegt man rechts ab und wandert an ein paar Häusern vorbei.
Oberscheffau
Marmorkugelmühlein Oberscheffau
Diese nach alten Vorlagen nachgebaute Kugelmühle zeigt anschaulich, wie einst in der Region Kugeln aus Marmor gefertigt wurden. Eine fast vergessene Handwerkskunst, die hier wieder lebendig wird. Hier findet ihr mehr Informationen, denn hier kann man auch seinen Urlaub verbringen.
Weiter geht es gemütlich entlang der Schwarzenbach, bis man die alte Mühle erreicht.
Schwarzenbach
Herzerlweg entlang des Mühlenrundweges
Auf dieser Strecke bis zur alten Mühle befindet sich auch der liebevoll gestaltete Herzerlweg. Welcher einen begeistert mit zahlreichen liebevoll gestalteten Herz-Elementen, die entlang des Weges verteilt sind. Welche zum Beispiel von den Kindern gezählt werden können.
Herzerlweg
So wird die Wanderung zu einem unterhaltsamen Spiel für die ganze Familie. Immer wieder laden gemütliche Sitzbänke und idyllische Kraftplätze zum Verweilen, Innehalten und Genießen ein. Wunderschön, um die Natur bewusst wahrzunehmen und die kleinen Entdeckungen am Wegesrand zu machen.
Alte Mühle
Diese eindrucksvolle Getreidemühle stammt aus dem 17. Jahrhundert und war bis ins Jahr 1958 in Betrieb. Heute präsentiert sie sich liebevoll restauriert und vermittelt eindrucksvoll, wie früher auf traditionelle Weise Getreide zu Mehl gemahlen wurde. Und es ist heute ein lebendiges Stück regionaler Handwerksgeschichte.
alte Mühle
Schwarzenbachfall
Ein beeindruckendes Naturschauspiel erwartet euch ein Stück nach der alten Mühle entlang des Weges. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich der Schwarzenbachfall bei Schneeschmelze oder nach Regenfällen, wenn er mit voller Kraft in die Tiefe stürzt.
Schwarzenbachfall
Zur Schwarzenbachquelle
Die Wanderung zur Schwarzenbachquelle führt über verwurzelte Waldpfade und teils steinige Abschnitte; hier ist festes Schuhwerk ein Muss. Der Weg schlängelt sich durch idyllischen Mischwald, vorbei an kleinen Brücken und moosbedeckten Felsen. Nach einem kurzen, aber etwas anspruchsvolleren Anstieg erreicht man die Quelle.
Der WanderwegWanderweg durch den Wald
Ein ruhiger Ort mitten im Wald, wo das kristallklare Wasser vorbeisprudelt. Die Stille, das Plätschern und die unberührte Natur ziehen die Quelle des Schwarzenbaches magisch an.
Schwarzenbach Quelle
Zum Winnerfall
Von der Schwarzenbachquelle aus führt ein Pfad in wenigen Minuten zurück zum Mühlenrundweg. Dort gelangt man über einer Brücke zu dem Winnerfall, einem eindrucksvollen Wasserfall, der je nach Witterung tosend in die Tiefe stürzt. Bei meinem Besuch war das Bachbett jedoch trocken, sodass der Wasserfall nur erahnt werden konnte. Trotzdem lohnt sich die Wanderung zum Winnerfall zu unternehmen. Die Brücke bietet einen schönen Blick in die felsige Schlucht und rundet die Wanderung durch diese abwechslungsreiche Naturlandschaft stimmungsvoll ab.
Winnerfall
Nach diesem Winnerfall geht es nur wenige Meter bergauf, bevor es auf einem gemütlichen Weg zurück zum Parkplatz geht.
Ein besonderer Moment ist der Blick auf den majestätischen Salzberg. Der zwischen den Bäumen, der sich eindrucksvoll über das Lammertal erhebt. Die Kombination aus ursprünglicher Natur, der historischen Mühle, dem beeindruckenden Wasserfall und diesem Panorama macht den Weg zu einem rundum stimmungsvollen Erlebnis. Besonders bei klarer Sicht ist der Anblick des Salzbergs ein echtes Highlight.
Blick in Richtung dem Salzberg
Zusammenfassung
Es empfiehlt sich, den Mühlenrundweg in der ausgeschilderten Richtung zu gehen. Die Hinweisschilder führen sinnvoll durch die abwechslungsreiche Strecke und zeigen, wie man am besten wandert. So könnt ihr am besten den Rundweg genießen. Und die Steigungen sind angenehm zu bewältigen.
Entdecke die Mühlenwanderung in Ebenau
Die idyllische Gemeinde Ebenau im Salzburger Land ist bekannt für ihre reizvolle Natur, die zahlreichen Mühlen und gut ausgeschilderten Wanderwege. Eine besonders schöne Rundwanderung führt durch das romantische Rettenbachtal. Vorbei an historischen Mühlen, zu herrlichen Aussichtspunkten, Kneippanlage und dem imposanten Plötz-Wasserfall.
Blick auf Ebenau
Startpunkt: bei der Waschl-Mühle
Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich auf einem kleinen, kostenfreien Parkplatz gegenüber der Waschl-Mühle. Schon hier spürt man die besondere Atmosphäre dieser Tour das leicht rauschende Wasser, das alte Mühlengebäude und die grünen Wiesen bieten eine perfekte Kulisse.
Waschl Mühle
Da die Waschlmühle seit 1996 wieder in Betrieb ist, können Führungen durch diese wunderbare Mühle angeboten werden. Nach vorheriger Vereinbarung werden spannende Einblicke in die traditionelle Mühlentechnik und das Leben der Müllers Familie präsentiert. So erfahrt ihr dabei Wissenswertes über den Malvorgang, die Funktion der Wasserräder sowie die Geschichte der Mühle.
Mühle im Pertill
Von der Waschl-Mühle führt der Weg über die Unterbergstraße vorbei an den saftigen Wiesen. Schon nach wenigen Minuten erreicht man die Mühle im Pertill, eine von mehreren historischen Mühlen, die liebevoll restauriert wurden. Informationstafeln erzählen hier von der Geschichte der Mühlenkultur in Ebenau, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.
Die Kombination aus Natur und Kultur macht diesen Abschnitt der Wanderung besonders eindrucksvoll.
Wanderweg Nr. 61 zum Watzmannblick
Ab der Mühle im Pertill folgt man dem gut beschilderten Wanderweg Nr. 61, der sanft ansteigt über Wurzeln und durch den Mischwald führt. Nach etwa 45 Minuten erreicht man den Watzmannblick, der auf einer Höhe von 759 Metern liegt.
Wanderweg zum Watzmannblick
Von hier aus eröffnet sich ein wunderschönes Panorama auf das umliegende Salzburger Land. Und bei klarer Sicht zeigt sich sogar der majestätische Watzmann in der Ferne, einer der bekanntesten Berge der Berchtesgadener Alpen. Bei unserem Besuch erkennt man ihn nicht so klar, wenn ihr zwischen den Bäumen schaut, erkennt ihr den aus Kalkstein bestehenden Watzmann.
Hier lohnt sich eine kleine Rast, eine Bank lädt zum Verweilen ein und der Ausblick ist einfach traumhaft.
Abstieg zum Plötz-Wasserfall
Vom Watzmannblick geht es weiter bergab, zurück in Richtung Tal. Nach circa 1 Stunde geht es über den Rettenbach.
Langsam hört man das Rauschen des Plötz-Wasserfalls, der sich über Felsen in ein tiefes Becken stürzt, ein echtes Naturhighlight. Direkt am Wasserfall befinden sich weitere restaurierte Mühlen wie zum Beispiel die Schroffenau-Mühle, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen.
Schroffenau Mühle
Es gibt mehrere Aussichtspunkte, von denen man den Wasserfall in voller Pracht bewundern kann. Die Mühlenwanderung führt einem ganz nah heran, perfekt für tolle Fotos.
Plötz Wasserfall
Die idyllische Mühlenwanderung führt weiter durch eine malerische Landschaft mit plätscherndem Bachlauf mit den alten Mühlen und schattigen Waldwegen. Auf der Tour liegt ein kleiner Wasserfall mit einem See, ein echtes Naturidyll, das zum Verweilen einlädt.
Immer wieder entlang der Mühlenwanderung tauchen am Wegesrand liebevoll erhaltene alte Mühlen auf, die vom einstigen Leben und Arbeiten in der Region erzählen.
Viele dieser Mühlen sind heute stillgelegt, wurden aber liebevoll restauriert und vermitteln mit ihren Schindeldächern, Wasserrädern und Fachwerkfassaden einen Eindruck vergangener Zeiten. Einige von ihnen sind beschildert oder mit Infotafeln versehen, sodass man mehr über ihre Geschichte und frühere Nutzung erfährt.
Pertiller Mühle
Kneippanlage und Rückweg zum Ausgangspunkt
Nach dem Besuch des Wasserfalls geht es gemütlich weiter zur kleinen, aber feinen Kneippanlage, die direkt am Bach liegt. Hier kann man die Füße im frischen Gebirgswasser erfrischen und neue Energie für den letzten Wegabschnitt tanken.
Kneippanlage
Der Weg führt anschließend wieder zurück zur Waschl-Mühle, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
Zusammenfassung
Die Mühlenwanderung in Ebenau ist eine leichte bis mittelschwere Rundtour mit einer Länge von ca. 9 Kilometern und einer Gehzeit von etwa 2 bis 4 Stunden je nach dem eigenen Tempo, Pausen und Verweildauer an den Aussichtspunkten. Sie eignet sich ideal für Familien, Genusswanderer und alle, die Natur mit Geschichte verbinden möchten.
Highlights der Mühlenwanderung sind:
Die zahlreichen historischen Mühlen
Der Ausblick vom Watzmannblick
Der beeindruckende Plötz-Wasserfall
Die wohltuende Kneippanlage
Die Wege sind gut ausgeschildert und gepflegt, festes Schuhwerk wird aber empfohlen, vor allem bei Nässe kann es in Bachnähe rutschig sein. Im Sommer ist diese Wanderung durch den schattigen Verlauf im Wald besonders angenehm.
Märchenwanderweg Ebenau
Zwischen schattigen Waldpfaden und dem sanften Plätschern historischer Mühlen erleben Besucher in Ebenau eine besondere Verbindung aus Natur, Märchenwelt und regionaler Geschichte. Der Rundweg beginnt bei der Waschlmühle im Ort und vereint zwei stimmungsvolle Themenwege zu einer abwechslungsreichen Entdeckungstour für Groß und Klein.
ElfenhochzeitWichtelnfleißige Bienen
Wer den Märchenwanderweg Ebenau entdecken möchte, folgt einfach dem gut ausgeschilderten Wanderweg Nr. 61b. Entlang des Weges begegnen die Wanderer verschiedenen Stationen mit bekannten Märchenfiguren, die anschaulich gestaltet und mit Texttafeln versehen sind. So treffen Groß und Klein unter anderem auf Rotkäppchen, den Froschkönig oder Frau Holle. Die Tafeln erzählen nicht nur die Märchen, sondern regen auch zum Mitmachen und Staunen an.
Der Rundweg 61b ist gut begehbar, familienfreundlich und auch für kleinere Kinder geeignet. Gutes Schuhwerk ist dennoch empfehlenswert, da der Weg stellenweise über natürliche Wurzelpfade und kleine Steigungen führt. Je nach Tempo und Pausenzeit sollte man etwa 1,5 bis 2 Stunden einplanen.
Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.
Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Die Loisach-Kochelsee-Moore sind ein beeindruckendes Naturschutzgebiet im bayerischen Alpenvorland. Gelegen zwischen dem Kochelsee und der Loisach erstreckt sich diese einzigartige Moorlandschaft auf einer Fläche von etwa 1.400 Hektar und bietet eine faszinierende Mischung aus Feuchtgebieten, offenen Wiesen und urwüchsigen Moorwäldern.
Am Schmetterlingspfad
Einzigartige Flora und Fauna im Loisach Kochelsee Moore
Das Gebiet ist nicht nur für seine landschaftliche Schönheit bekannt, sondern auch für seine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Seltene Vogelarten wie der Kiebitz oder der Brachvogel finden hier wertvolle Brutplätze. Zudem sind die Loisach-Kochelseer-Moore Heimat zahlreicher seltener Pflanzenarten, darunter der fleischfressende Sonnentau oder das Knabenkraut sowie verschiedene Orchideenarten.
Orchidee
Wandern und Natur erleben
Ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen lädt dazu ein, die Moorlandschaft zu entdecken. Besonders empfehlenswert ist der Moorerlebnisweg, der mit informativen Tafeln spannende Einblicke in die Entstehung und die ökologische Bedeutung der Moore gibt. Wer sich für die Fotografie begeistert, findet in den frühen Morgenstunden mit Nebelschwaden über den Mooren eine besonders mystische Atmosphäre.
Informations Tafeln
Schutz und Nachhaltigkeit
Als Teil des Natura-2000-Netzwerks steht das Gebiet unter besonderem Schutz. Besucher sind daher angehalten, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und die Natur ungestört zu lassen. Das Moor speichert große Mengen an CO2 und spielt eine wichtige Rolle für den Klimaschutz.
Das Loisach-Kochelsee-Moor ist eine wunderschöne Naturlandschaft mit einzigartigen Moorflächen, Feuchtwiesen und einer beeindruckenden Artenvielfalt. Von Kloster Benediktbeuern aus gibt es drei gut ausgeschilderte Rundwege, die durch dieses idyllische Gebiet führen.
1. Moorrundweg (ca. 15 km)
Start: Kloster Benediktbeuern
Route: Vorbei am Barfußweg, Moorlehrpfad, Klangpfad, Vogelstation „Moosmühle“, zum Hochmoorpfad
Highlights: Naturlehrpfad mit Infotafeln, Beobachtung von Wasservögeln und Hochmoorpfad
Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel
Ideal für Familien mit Kindern
Blick auf das Loisach Kochelsee Moore
2. Moorrundweg (ca. 6 km)
Start: Kloster Benediktbeuern
Route: Durch das Loisach-Kochelsee-Moor, vorbei an Schautafeln zur Entstehung des Moors und seiner Flora und Fauna
Blick auf die Benediktenwand
Schwierigkeitsgrad: Leicht, für Familien geeignet
3. Moorrunde 3 (ca. 5 km)
Start: Kloster Benediktbeuern
Route: Vorbei am Barfußweg, Klangpfad, Vogelstation „Moosmühle“ entlang des Aschbach zurück
Highlights: Aussicht auf das Karwendel- und Wettersteingebirge, naturnahe Auenlandschaften
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Loisach Kochelsee Moore Weg zum Schmetterlingspfad
Schmetterlingspfad
Der Schmetterlingspfad lädt Naturfreunde zu einer besonderen Entdeckungstour ein. Auf einem gut ausgeschilderten Rundweg um den See erfährt man viel über die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt dieser einzigartigen Moorlandschaft. Besonders Schmetterlinge stehen im Mittelpunkt. Zahlreiche Tafeln informieren über die verschiedenen Arten, ihre Lebensräume und die Bedeutung der Moore für ihren Schutz.
Der Pfad verläuft durch idyllische Wiesen, Feuchtgebiete und lichte Wälder und bietet unterwegs herrliche Ausblicke auf die Alpenkulisse. Die Strecke ist leicht begehbar und eignet sich ideal für Familien und Naturinteressierte, welche die Vielfalt und Schönheit dieser besonderen Landschaft hautnah erleben möchten.
Moorsee am Schmetterlingspfad
Klangpfad Benediktbeuern
Auf dem Klangpfad gibt es mehrere interaktive Stationen, um Töne und Klänge zu erzeugen, die sich harmonisch in die Umgebung aus Moorlandschaften, Wäldern und Wiesen einfügen. Die ruhige Atmosphäre lädt dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu genießen. Sei es durch das Lauschen der natürlichen Geräusche oder das Experimentieren mit den Klanginstallationen.
Vogelstation „Moosmühle“
Die Vogelstation „Moosmühle“ liegt im Naturschutzgebiet Loisach-Kochelsee-Moore, westlich des Klosters Benediktbeuern. Sie bietet Naturfreunden eine hervorragende Gelegenheit, die reiche Vogelwelt dieser einzigartigen Moorlandschaft zu beobachten. Besonders in den Wintermonaten können hier bis zu 30 verschiedene Vogelarten beobachtet werden, darunter Goldammern, Gimpel, Grauspechte und Sperber.
Von Anfang November bis Ende März finden mittwochs und samstags betreute Beobachtungen statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Gruppen sollten sich vorab anmelden.
Moorlehrpfad
Der Moorlehrpfad informiert auf zahlreichen Tafeln über die Entstehung der Moore, ihre wichtige Rolle für das Klima und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die hier ihren Lebensraum findet. Seltene Pflanzen wie Sonnentau und Wollgras sowie verschiedene Vogelarten lassen sich unterwegs beobachten. Der Weg ist leicht begehbar und ideal für einen gemütlichen Spaziergang durch die stille, ursprüngliche Natur.
Ente auf Moorsee
Barfußweg
Wie schön ist es, auf dem Barfußweg den weichen Moorboden unter den Füßen zu spüren und durch kühles Wasser zu waten. Über Kieselsteine geht es Schritt für Schritt: die Steine zu spüren und die warmen Holzstege zu genießen – ein Naturerlebnis, das alle Sinne anspricht. Diese besondere Erfahrung fördert nicht nur die Durchblutung und das Wohlbefinden, sondern macht den Ausflug auch für Familien mit Kindern zu einem spannenden Abenteuer.
Barfußweg
Beim Barfußweg habt ihr die Möglichkeit, die Aussicht auf den Loisach-Kochelsee-Moor vom Aussichtsturm zu genießen. Der Aussichtsturm bietet einen weiten Blick über die ausgedehnten Moorflächen, den Kochelsee und die umgebene Bergwelt.
Moorpfad
Der Hochmoorpfad ist ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Denn hier wird Naturerlebnis mit Bewegung und Spaß verbunden. Diese Mitmach-Stationen animieren einen sein Können unter Beweis zu stellen und sorgen für Abwechslung. Wer eine Übung nicht mitmachen möchte, braucht nur den Holzstegen zu folgen.
Geschicklichkeitsübung im Hochmoorpfad
Besonders beliebt ist das Balancieren auf Baumstämmen, bei dem nicht nur Gleichgewicht, sondern auch Geschick gefragt ist. Weitere kleine Geschicklichkeitsübungen laden dazu ein, die eigene Beweglichkeit und Koordination spielerisch zu testen – mitten in der frischen Moorlandschaft.
Geschicklichkeitsübung
Ein Höhepunkt für Kinder und auch für Erwachsene ist die Floßfahrt, bei der man sich selbst über einen kleinen Wasserarm ziehen darf. Dieses kleine Abenteuer sorgt für viel Freude und macht den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Floß Fahrt
Der Hochmoorpfad ist ideal für Familien, Naturfreunde und alle, die die Loisach-Kochelsee-Moore nicht nur sehen, sondern auch aktiv erleben möchten. Die Kombination aus Wissen über die Natur, Bewegung und Spaß macht ihn zu einem lohnenden Ausflugsziel in Oberbayern und lässt Groß und Klein die Besonderheiten des Moores mit allen Sinnen genießen.
Tipp zur Moorrunde 1 (10 Kilometer)
Der Moorrundweg 1 rund um die Loisach-Kochelsee-Moore wurde eigentlich mit etwa 10 Kilometern angegeben. Doch auf unserer Tour zeigte der Kilometerzähler am Ende rund 15 Kilometer an einem unerwartet langen, aber wunderschönen Weg. Der uns von Kloster Benediktbeuern wieder zurück zum Kloster Benediktbeuern geführt hat.
Wanderweg zur Loisach
Die Strecke beginnt am Kloster Benediktbeuern, führt vorbei am Schmetterlingspfad, Barfußpfad, Moorlehrpfad, Klangpfad, Vogelstation „Moosmühle“ und Hochmoorpfad.
Klangpfad Weg
Im weiteren Verlauf folgt man der Loisach, die sich in sanften Schleifen durch die Moorlandschaft windet. Besonders reizvoll fanden wir die Abschnitte, wo der Weg schmaler wurde und wir direkt am Fluss entlang wandern konnten. Hier spürt man die Ruhe und Ursprünglichkeit des Loisachtals besonders intensiv.
Schaukel
Immer wieder bieten sich Blicke über die weiten Moorflächen, die unter Naturschutz stehen. Besonders im Frühjahr und Sommer ist die Pflanzenwelt hier sehenswert, mit Wollgras, Orchideen und allerlei Schmetterlingen.
Schwäne auf der Loisach
Je näher wir Benediktbeuern kamen, desto mehr wechselte die Landschaft; das imposante Kloster Benediktbeuern wurde bald am Horizont sichtbar und bildete einen schönen Abschluss unserer Wanderung.
Kloster Benediktbeuern
Zusammenfassung
Die Loisach-Kochelsee-Moore sind ein herrliches Naturparadies mit weiten offenen Flächen, die zum Wandern und Entspannen einladen. Wer hier unterwegs ist, sollte jedoch gut vorbereitet starten. Es empfiehlt sich, genügend zu trinken und bei Bedarf auch eine kleine Brotzeit mitzunehmen. Es gibt entlang der Wege keine Einkehrmöglichkeiten. Besonders an warmen Tagen ist Sonnenschutz wichtig, denn große Teile der Moorlandschaft liegen frei und bieten kaum Schatten. Mit etwas Vorbereitung wird der Ausflug zu einem rundum schönen Naturerlebnis mit beeindruckenden Ausblicken über die Moore und die umliegenden Berge.
Blick auf Loisach Kochelsee Moore mit Stadln
Parken
Die Loisach-Kochelseer-Moore lassen sich ideal vom Kloster Benediktbeuern aus erkunden. Direkt am Kloster gibt es Parkmöglichkeiten, von denen aus man bequem zu Fuß in das Moorgebiet starten kann. Die Kombination aus Naturgenuss und dem historischen Ambiente des Klosters macht diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
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