Die Keplerstadt Weil der Stadt befindet sich etwa in der Mitte zwischen Stuttgart und Pforzheim, im schönen Würmtal. Weil der Stadt hat circa 19000 Einwohner mit ihren Ortsteilen Hausen an der Würm, Münklingen, Schafhausen und Merklingen.

In der Nähe von Stuttgart befindet sich Weil der Stadt, bekannt durch den Naturphilosophen und Astronomen Johannes Kepler, der in diesem Ort geboren wurde.
Der Theologe Johannes Brenz wurde auch in Weil der Stadt geboren. Dieser war Theologe und Reformator in Schwäbisch Hall sowie im Herzogtum Württemberg. Zur Reformationszeit hat er die württembergische evangelische Landeskirche geprägt.
Es lohnt sich, in der Altstadt einen schönen Spaziergang zu unternehmen. So kann man die alten, gut erhaltenen Fachwerkhäuser betrachten. Mit seinen verwinkelten Straßen und Gassen, teilweise mit Kopfsteinpflaster.
Weil der Stadt das Altes Rathaus am Marktplatz
Direkt vor dem alten Rathaus befindet sich der obere Marktbrunnen vom Kaiser Karl V.
Das alte Rathaus, was ein mittelalterliches Steinhaus ist, diente im 16. und im 17. Jahrhundert als Rats- und Gerichtshaus, später im 19. Jahrhundert wurde das an Privatleute verkauft. Über der Türe erkennt man das alte Stadtsiegel von 1272.

Wer gerne weitere Informationen über Weil der Stadt erhalten möchte, kann bei der Touristeninformation am Marktplatz mehr erfahren.
| Rathaus Weil der Stadt |
| Marktplatz 4 71263 Weil der Stadt |
Mitten auf dem Marktplatz befindet sich das Johannes-Kepler-Denkmal.

Kepler-Museum in Weil der Stadt: Auf den Spuren des berühmten Astronomen Johannes Kepler
Wenn man direkt vor dem alten Rathaus steht, befindet sich links in der Gasse das Johannes-Keplergeburtshaus, in dem heute das Kepler-Museum untergebracht ist. Dort werden seine wissenschaftlichen Entdeckungen präsentiert.

| Keplermuseum |
| Adresse Keplergasse 2 71263 Weil der Stadt 07033 6586 Öffnungszeiten Samstag 14 bis 16 Uhr Sonntag 14 bis 17 Uhr |
Narrenmuseum: Die Fasnetsgeschichte und schwäbische Tradition hautnah erleben
Weil der Stadt auch eine Faschingshochburg ist, gibt es viele verschiedene Narrenzünfte. Es besteht eine Mischung aus der schwäbisch-alemannischen Fasnacht und dem rheinischen Karneval, die auf das 17. Jahrhundert zurückgeht.

So kann man einen ersten Eindruck davon bekommen, was für eine tolle Tradition, Geschichte und Kostüme es gibt.



Das Museum ist am 1. und am 3. Sonntag im Monat geöffnet; der Eintritt ist frei. Wer gerne etwas geben möchte, kann es in die Sparbüchse geben.
| Narrenmuseum Weil der Stadt |
| Adresse Stuttgarter Straße 60 71263 Weil der Stadt |
Stadtmauer in Weil der Stadt: mittelalterliches Wahrzeichen mit eindrucksvoller Geschichte
Um der Altstadt von Weil der Stadt befindet sich stückchenweise die alte Stadtmauer mit seinen Türmen und dem Stadttor. Leider ist die Stadtmauer nicht öffentlich zugänglich, daher kann man nicht auf ihr spazieren gehen.


Läuft man durch die Gassen dieser Stadt, entdeckt man sogar ein wunderbares Gemälde an der Hausmauer sowie zahlreiche Brunnen, zum Beispiel den Narrenbrunnen.



Die Katholische Kirche St. Peter & Paul
Etwas oberhalb des Marktplatzes befindet sich die katholische Stadtkirche Peter und Paul in Weil der Stadt. Ein Blick in diese Kirche kann ich nur empfehlen, denn es ist eine dreischiffige Hallenkirche mit der schönen Rokoko-Kanzel und den schönen Fensterbildern.


| Katholische Kirche Peter und Paul |
| Adresse Peter-und-Paul-Platz 2 71263 Weil der Stadt Öffnungszeiten täglich von 9 bis 18.30 Uhr |
Spitalkapelle Zur unseren lieben Frau
Direkt an der Stadtmauer von Weil der Stadt befindet sich die Spitalkapelle. Das ist etwas Außergewöhnliches, denn es gibt einen holzgeschnitzten Altar, einen Seitenaltar sowie eine Holzdecke.


| Spitalkapelle zu unserer lieben Frau |
| Peter-und-Paul-Platz 2 71263 Weil der Stadt |
Nachtwächterführung durch Weil der Stadt: Eine spannende Zeitreise durch die Geschichte
Mit Laterne, Hellebarde und historischem Gewand führt der Nachtwächter die Besucher durch die engen Gassen und erzählt spannende Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten. Dabei geht es nicht nur um die Pflichten eines Nachtwächters wie für Ruhe und Ordnung zu sorgen, sondern auch um die Stadtgeschichte, alte Sagen und humorvolle Anekdoten.

Gerade in der Dämmerung oder am Abend entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Die romantisch beleuchteten Fachwerkhäuser, die mächtigen Stadttore und die Stadtmauer wirken dann noch eindrucksvoller.

Die Führung dauert in der Regel rund 2 Stunden und bietet eine Mischung aus Geschichtserlebnis und unterhaltsamem Schwank.

Ortsteil Merklingen mit dem historischen Charme
Im Ortsteil Merklingen im Würmtal gibt es auch sehr viel zu erkunden. Auf dem Marktplatz steht eine Informationstafel zum historischen Rundgang in Merklingen. Es besteht die Möglichkeit, beim Heimatkreis Merklingen e.V. über eine Stadtführung zu informieren.
In der Kirchenburg von Merklingen: Geschichte und Glauben hinter alten Mauern entdecken
Da kommt man ins Türmle, wo einst im gemauerten Erdgeschoss die Schwerverbrecher eingesperrt wurden und im ersten Stock die Täter mit geringen Vergehen untergebracht wurden. Das oberste Stockwerk dient als Wohnung des Mesners, da es sich direkt neben der Kirche befindet.




| Kirchenburg Merklingen |
| Kirchplatz 8 71263 Weil der Stadt |
Die Remigiuskirche

| Reminigus Kirche Merklingen |
| Kirchplatz 2 71263 Weil der Stadt |
Das Steinhaus: Historisches Schmuckstück in Merklingen
Im Anschluss durften wir ins Steinhaus, wo sich heute noch die originalen Eichenholzständer befinden. Es ist ein wunderschönes Ambiente. So können Hochzeiten und Ausstellungen stattfinden.




Bei der Stadtführung wurde die Geschichte des Ortes erläutert, wie es einst war. Von einem kleinen Dörfchen, wo es einst sehr viele Gaststätten gab und in denen heute andere Dinge untergebracht sind.



Figuren
Die Bedeutung der Figuren soll so sein: Wenn der Bauer vom Feld kommt, schreit die Mutter zu ihren Kindern, damit sie alle nach Hause gehen.



Hintere Straße
In der Hintere Straße in Merklingen befand sich das Elternhaus von Johann Philipp Rühle (1699 bis 1769), der sich als Strumpfwirkermeister in Weimar niederließ. Seine Enkelin, Christiane Vulpius (1765 bis 1816), heiratete 1806 Johann Wolfgang von Goethe.
Amtshaus: Bedeutendes Verwaltungsgebäude mit Geschichte
Der erste Verwaltungssitz des Herrenalber Klosteramtes aus dem 14. Jahrhundert war nach der Reformation das Württemberger Kameralamt in Merklingen, Althengstett, Gechingen, Hausen und Simmozheim.
Seit 1838 wurde es zur Schule mit Lehrerwohnungen umgebaut. Ab 1910 wurde hier der erste Kindergarten von Merklingen eingerichtet.
An der Rückseite des Gebäudes befindet sich das letzte der 3 ehemaligen Backhäuser, das noch in Betrieb ist.

Hausen Würmbrücke: Historisches Wahrzeichen und malerischer Treffpunkt
Von Merklingen aus fuhren wir weiter nach Hausen. In diesem Ortsteil gibt es die Würmbrücke, die aus dem Jahr 1777 stammt und heute unter Denkmalschutz steht. Direkt an der Würm gibt es eine Bank zum Ausruhen. An dieser Würmbrücke befindet sich die Gaststätte zur Würmbrücke, in der man lecker essen kann.


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