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Freiburg im Breisgau: Sonnige Altstadtidylle und mehr im Schwarzwald

Freiburg im Breisgau, die südlichste Großstadt Deutschlands, bezaubert mit mediterranem Flair, historischem Charme und einer einzigartigen Verbindung aus Tradition und Moderne. Eingebettet am Rande des Schwarzwalds, ist Freiburg nicht nur für ihre vielen Sonnenstunden bekannt. Sondern auch für seine lebendige Altstadt, die berühmten Bächle und eine nachhaltige Lebensweise, die in der ganzen Stadt spürbar ist.

Freiburg im Breisgau
Gasse in Freiburg im Breisgau

Altstadtbummel mit Flair

Ein Spaziergang durch die historische Altstadt führt vorbei an kleinen Gassen, hübschen Fachwerkhäusern. Und den typischen Freiburger Bächle, das sind die schmalen Wasserläufe, die sich durch die Straßen schlängeln.

Freiburg im Breisgau
Gässle mit Bächle in Freiburg im Breisgau

Am Münsterplatz erhebt sich das Freiburger Münster, ein beeindruckendes Meisterwerk der Gotik. Besonders sehenswert ist der filigrane Turm, der als einer der schönsten Deutschlands gilt. Auf dem Wochenmarkt rund um das Münster lässt es sich hervorragend schlemmen von frischem Obst bis zu den berühmten Freiburger Münsterwürsten.

Freiburg im Breisgau
Freiburger Münster

Freiburg: Gässle, Bächle und mehr Stadtführung

Ein Spaziergang durch Freiburg ist wie eine Reise durch die Jahrhunderte. Schon beim Betreten der Altstadt spürt man den besonderen Charme der Stadt. Enge, verwinkelte Gässle führen vorbei an historischen Häusern, kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés. Dazwischen begleiten einen die berühmten Bächle, kleine Wasserläufe, die sich seit dem Mittelalter durch die Straßen ziehen und Freiburg ein einzigartiges Flair verleihen.

Freiburg im Breisgau
Krokodil im Bach

Besonders lebendig wird die Geschichte Freiburgs bei einer geführten Stadtführung. Dabei erfährt man nicht nur, wann das Freiburger Münster erbaut wurde oder welche Bedeutung die Bächle früher hatten, sondern auch zahlreiche Anekdoten aus dem Alltagsleben vergangener Zeiten. Wussten Sie zum Beispiel, dass man angeblich in Freiburg heiraten muss, wenn man versehentlich in ein Bächle tritt?

Schwabentor

Das Schwabentor ist eines der letzten erhaltenen Stadttore Freiburgs und ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Denn heute fährt sogar die Straßenbahn durch das Schwabentor hindurch. Erbaut wurde das Stadttor im 13. Jahrhundert. Die bemalte Fassade erzählt eine schwäbische Legende, und im Inneren lädt das Zinnfigurenklause-Museum zu einem Besuch ein. Das Tor liegt am östlichen Rand der Altstadt.

Freiburg im Breisgau
Schwabentor

Das Martinstor in Freiburg im Breisgau

Das Martinstor, auch Obertor genannt, gehört zu den ältesten Bauwerken Freiburgs. Es stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Heute ist es eines von nur zwei erhaltenen Stadttoren neben dem Schwabentor und steht mitten im Herzen der Altstadt. Es ist kaum zu übersehen. Ein imposanter mittelalterlicher Turm ragt über den modernen Straßenbahnverkehr und das geschäftige Treiben der Stadt hinaus.

Architektur

Das Martinstor ist ein rechteckiger Torturm mit einem markanten, steil aufragenden Walmdach. Der obere Teil ist mit einem kleinen Uhrwerk und einer Aussichtsplattform versehen (nicht öffentlich zugänglich). Besonders auffällig ist der Torbogen, durch den heute noch Straßenbahnen und Autos hindurchfahren.

Tipp für Besucher

Wer durch die Altstadt schlendert, kommt am Martinstor fast automatisch vorbei. Besonders schön ist es, das Tor am Abend zu fotografieren, wenn es beleuchtet ist. Auch Straßenbahnen, die durch das Tor fahren, bieten ein spannendes Fotomotiv, der Kontrast zwischen Mittelalter und Moderne ist hier besonders greifbar.

Freiburg im Breisgau
Martinstor

Freiburger Münster

Ein Besuch in Freiburg im Breisgau wäre nicht komplett ohne einen Abstecher zum imposanten Freiburger Münster. Schon von Weitem ist der filigrane, 116 Meter hohe Turm zu sehen, ein wahres Meisterwerk gotischer Baukunst, das den Münsterplatz überragt. Doch nicht nur das Äußere beeindruckt. Wer das Münster betritt, taucht ein in eine Welt aus Stein, Licht und Geschichte.

Freiburg im Breisgau
Freiburger Münster Altar

Besonders eindrucksvoll ist der Chorraum, der ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Hier wird die spirituelle Tiefe des Münsters spürbar. Hoch aufragende Säulen führen den Blick nach oben, farbenfrohe Fenster tauchen den Raum in ein mystisches Licht.

Freiburger Münster
Fenster im Freiburger Münster

Die Kapellen: Versteckte Schätze rund um den Chor

Rund um den Chor befinden sich mehrere kleinere Kapellen, die oft übersehen werden, aber zu Unrecht. Besonders sehenswert ist die Johanniskapelle, die mit wertvollen Grabmälern geschmückt ist. Auch die Marienkapelle beeindruckt mit ihren gotischen Fenstern und einer Statue der Muttergottes.

Rund um den Chor des Freiburger Münsters gruppieren sich elf kunstvoll gestaltete Kapellen, die mit ihren Altären, Grabmälern und mittelalterlichen Kunstwerken einen faszinierenden Einblick in die sakrale Geschichte und Vielfalt des Gotteshauses bieten.

Freiburger Münster Turmbesteigung

Wenn man Freiburg im Breisgau besucht, sollte man es sich auf keinen Fall entgehen lassen. Den 116 Meter hohen Turm des Freiburger Münsters zu besteigen. Es geht über einer Wendeltreppe 209 Stufen hinauf bis zur Aussichtsplattform. Es ist zwar etwas anstrengend, aber jede einzelne Stufe davon lohnt sich. Denn wenn man oben angekommen ist, wird man mit einem grandiosen Rundumblick über die Altstadt, den Schwarzwald und bei guter Sicht sogar bis zu den Vogesen belohnt.

Es ist ein beeindruckendes Schauspiel, wenn man die Glocken des Freiburger Münsters beim Schlagen beobachten kann. Pünktlich um 12 Uhr werden die gewaltigen Bronzeglocken langsam in Bewegung gesetzt. Und mit jedem kräftigen Schwung ihren tiefen, durchdringenden Klang, welcher über die Stadt getragen wird.

Freiburg im Breisgau
Glocken Freiburger Münster

Wochenmarkt auf dem Münsterplatz in Freiburg

Der Münstermarkt findet von Montag bis Samstag rund um das Freiburger Münster statt und zählt zu den schönsten Wochenmärkten in ganz Süddeutschland. Man sollte sich die berühmte „Lange Rote“ der Freiburger Spezialität nicht entgehen lassen, diese auszuprobieren. Wenn man gerade diese Stadt erkundet.

Freiburg im Breisgau
Wochenmarkt auf dem Münsterplatz

Die Öffnungszeiten sind wie folgt. Von Montag bis Freitag ist der Markt jeweils von 7:30 bis 13:30 Uhr geöffnet, samstags sogar bis 14:00 Uhr.

Historisches Kaufhaus

Das historische Kaufhaus in Freiburg im Breisgau beeindruckt mit seiner auffälligen, knallroten Fassade, den reich verzierten Erkern und seiner Lage direkt am Münsterplatz, ein echtes Wahrzeichen der Stadt.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach umgestaltet. Im Jahr 1550 erhielt es einen Balkon, im 19. Jahrhundert erfuhr es einen historisierenden Umbau, bevor es in den 1920er-Jahren weitgehend in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt wurde. Die letzte umfassende Renovierung fand zwischen 1987 und 1991 statt.

Heute dient das historische Kaufhaus als repräsentativer Veranstaltungsort für Kongresse, Konzerte, Lesungen und Empfänge und bietet Platz für bis zu 350 Personen.
Vielen Fernsehzuschauern sind die prächtigen Innenräume bekannt. 2013 wurden hier Szenen für die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ aufgezeichnet.

Freiburg im Breisgau
Historisches Kaufhaus

Rathaus

Das Alte Rathaus in Freiburg wurde im Jahr 1559 fertiggestellt und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Renaissance in der Stadt. Mit seiner markanten Attika, den kunstvollen Fassadenmalereien und den farbenprächtigen Wappen im Giebel spiegelt es eindrucksvoll die damalige Baukunst und den Stolz der Bürgerschaft wider.

Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel von historischer Architektur und lebendiger Nutzung. Denn heute beherbergt das Alte Rathaus nicht nur Teile der Stadtverwaltung, sondern ist auch ein äußerst gefragter Ort für standesamtliche Trauungen. Viele Paare entscheiden sich bewusst für dieses stilvolle Ambiente, um sich inmitten von Jahrhunderten Stadtgeschichte das Ja-Wort zu geben. Die einzigartige Kulisse verleiht jeder Hochzeit ein feierliches und unvergessliches Flair.

Freiburg im Breisgau
Altes Rathaus

Aussicht genießen: Schlossberg und Schauinsland

Für einen herrlichen Panoramablick über die Stadt lohnt sich der Aufstieg auf den Schlossberg, der direkt an die Altstadt grenzt. Noch höher hinaus geht es mit der Schauinslandbahn auf den gleichnamigen Berg, ein idealer Ort für Wanderungen mit Blick bis zu den Alpen.

Tipps für deinen Besuch

  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst, wenn die Straßencafés geöffnet sind und die Stadt im Sonnenschein leuchtet.
  • Kulinarik: Probiere unbedingt den badischen Wein, Flammkuchen und regionale Spezialitäten.
  • Unterwegs: Am besten zu Fuß oder mit dem Rad. Freiburg ist eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands.
  • Parken: Wer Freiburg besuchen möchte, stellt sein Auto am besten am Stadtrand ab. Und nutzt anschließend die Straßenbahn oder den Bus, um bequem ins Stadtzentrum zu gelangen.

Zusammenfassung

Freiburg im Breisgau ist eine Stadt zum Verlieben, entspannt, lebendig und voller Lebensqualität. Ob für einen Wochenendtrip oder als Startpunkt für Schwarzwald-Erkundungen: Die Stadt begeistert mit Vielfalt, Gastfreundschaft und einem Hauch Süden mitten in Deutschland.

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Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck: Einblicke in die Vergangenheit

Nur rund 30 Autominuten nordwestlich vom Bodensee, eingebettet im idyllischen Naturpark Obere Donau im Landkreis Tuttlingen, befindet sich das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Eingang zum Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Auf einem rund 18 Hektar großen Gelände könnt Ihr den Alltag der Leute vergangener Jahrhunderte hautnah erleben. Als eines von sieben regionalen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg bewahrt es seit 1988 mit viel Liebe zum Detail die ländliche Bau- und Alltagskultur der Region authentisch, lebendig und mitten in der Natur.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Schäferkarren

Ein Museumsdorf voller Geschichte

Im Museumsdorf erwarten dich 25 originalgetreu eingerichtete Gebäude, welche aus der Region Baden-Württemberg stammen. Wie zum Beispiel der Schwäbischen Alb, dem Schwarzwald und der Bodenseeregion.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Hafnerei

Ob urige Bauernhäuser, eine historische Dorfschule, ein kleines Kaufhaus, eine Kirche oder die alte Schmiede. Jedes einzelne Gebäude wurde original vor Ort abgetragen, behutsam transportiert und mit viel Sorgfalt im Museum wieder aufgebaut.

Ausstellung in der Hafnerei

So ist ein lebendiges Museumsdorf entstanden, das nicht nur architektonisch fasziniert, sondern auch die Alltagswelt der Menschen von früher spürbar macht, authentisch, atmosphärisch und detailverliebt darstellt.

Lebendige Vergangenheit

Im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck wird Geschichte lebendig und das im wahrsten Sinne des Wortes. Statt Vitrinen und Schautafeln erwartet dich hier ein hautnahes Erlebnis der bäuerlichen Kultur und ländlichen Lebens.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Haus der Tageslöhner

Im Haus der Tageslöhner könnt ihr einen authentischen Einblick in das Leben einfacher Landarbeiter vergangener Jahrhunderte gewinnen. Die kleine, schlicht eingerichtete Unterkunft zeigt eindrucksvoll, unter welchen Bedingungen die Menschen einst lebten. In den engen Wohnräumen wird deutlich, wie bescheiden der Alltag dieser Familien war mit einfacher Möblierung, spärlichem Hausrat und beengten Verhältnissen.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Küche im Haus der Tageslöhner

In diesem Haus wird spürbar, wie man schlief, kochte, arbeitete und lebte. Dies wird im Haus der Tageslöhner lebendig erzählt. Ein Ort, der zum Nachdenken anregt und das ländliche Leben von damals in seiner ganzen Einfachheit, aber auch Würde erfahrbar macht.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Zimmer im Tageslöhnerhaus

Der Dorfplatz im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Das Kaufhaus Pfeiffer, ursprünglich 1925 in Stetten am kalten Markt erbaut, ist heute Teil der Baugruppe „Albdorf“ auf dem zentralen Dorfplatz des Freilichtmuseums Neuhausen ob Eck.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Kaufhaus Pfeiffer

Im Inneren vermittelt es eindrucksvoll die Einkaufs- und Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts. Ein liebevoll rekonstruierter Tante-Emma-Laden mit originalem Mobiliar, typischen Produkten der Zeit und detailgetreuen Verpackungen, ergänzt durch die authentisch eingerichteten Wohnräume der ehemaligen Betreiberfamilie.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Schneiderei im Kaufhaus Pfeiffer

Bereits beim Betreten im Kaufhaus Pfeiffer wird ein kurzer Film präsentiert, der den Besuch aus der Perspektive einer Kundin erlebbar macht. Der Film zeigt anschaulich, wie durchdacht und geschäftstüchtig der Handel bereits in den 1920er-Jahren funktionierte von der ansprechenden Warenpräsentation über den persönlichen Kundenkontakt bis hin zu einem Gespür für Nachfrage und Verkaufsstrategien. So entsteht ein lebendiger Eindruck davon, wie moderne Geschäftspraktiken schon damals auf dem Land umgesetzt wurden und wie zentral das Kaufhaus für die Dorfgemeinschaft war.

Schul- und Rathaus

Das Schul- und Rathaus ist ein zentrales Gebäude im Museumsdorf und erzählt gleich zwei Geschichten. Zum einen zeigt es den dörflichen Schulalltag aus vergangenen Zeiten. Und zum anderen die der kommunalen Verwaltung auf dem Land. In den historischen Räumen bekommt ihr einen Eindruck davon, wie früher unterrichtet wurde mit harten Holzbänken und Schiefertafeln. Die Schulstube vermittelt anschaulich, wie diszipliniert der Unterricht verlief und wie stark sich das Bildungssystem seither gewandelt hat.

Klassenzimmer im Schul- und Rathaus

Im Obergeschoss befindet sich die ehemalige Amtsstube, in der einst der Bürgermeister und Gemeindediener ihren Dienst versahen. Heute dient dieser Raum als außergewöhnlicher Ort für standesamtliche Trauungen. In der charmanten historischen Atmosphäre wird das Jawort zu einem ganz besonderen Moment.

Kirche im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Die Dorfkirche im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck stammt ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert erweitert. Heute beeindruckt sie mit ihren spätgotischen Details, der hölzernen Empore, einem kunstvoll gestalteten Altar sowie dem historischen Taufbecken. Die Kirche wurde mit viel Liebe zum Detail im Stil des 19. Jahrhunderts rekonstruiert und fügt sich harmonisch in das Ensemble des Museumsdorfs ein.

Dorfkirche
Dorfkirche

Das Besondere ist, dass man in dieser historischen Kirche heutzutage noch heiraten kann. Das Freilichtmuseum bietet dafür ein Rundum-Paket, das standesamtliche, kirchliche und freie Trauungen an einem Ort ermöglicht. Die kirchliche Zeremonie findet traditionell in der Dorfkirche statt.

Altar Dorfkirche
Altar der Dorfkirche

Meist im kleinen familiären Rahmen mit einem Pfarrer und auf Wunsch mit musikalischer Begleitung. Wer sich für eine standesamtliche Trauung entscheidet, findet im ehemaligen Schul- und Rathaus die passende Kulisse. In der alten Amtsstube wird in stilvoller Atmosphäre geheiratet ein ganz besonderer Ort für das Jawort.

Amtszimmer
Amtszimmer

So wird der schönste Tag im Leben nicht nur romantisch, sondern auch zu einem Ausflug in die Vergangenheit voller Geschichte, Gefühl und ländlichen Charme.

Handwerk zum Anfassen

Ob der Schmied, der glühende Hufeisen formt, oder eine Weberin, die konzentriert am Webstuhl sitzt. Oder der Wagner beim Bau eines Wagenrads hier kannst du traditionellen Handwerkskünsten direkt über die Schulter schauen. Besonders beeindruckend ist die wasserradbetriebene Mühle auf dem imposanten Schwarzwaldhof, ein technisches Meisterwerk vergangener Zeiten.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Mühle Schwarzwaldhof

Haldenhof Schonach im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Ein typisches Schwarzwälder Haus ist der Haldenhof aus Schonach. Dieser stammt ursprünglich aus dem Jahr 1669 und gilt als herausragendes Beispiel für ein traditionelles Wohnstallhaus aus dem südlichen Schwarzwald. Bis 1938 wurde er am ursprünglichen Standort in Schonach landwirtschaftlich genutzt.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Haldenhof Schonach

Im Jahr 1988 erfolgte der sorgfältige Abbau des Gebäudes, das anschließend im Freilichtmuseum Neuhausen ob der Eck originalgetreu wiederaufgebaut wurde.

Historische Haustierrassen

Auch die tierischen Bewohner des Museumsdorfes erzählen Geschichte. In den Ställen und Weiden leben alte Nutztierrassen, darunter Schwäbisch-Hällische Schweine, Rinder, Ziegen, Esel, Schafe, Hühner und Gänse. Ein echtes Highlight für Kinder (und Erwachsene!): Ab Mitte Mai führt die Schweinehirtin täglich um 14 Uhr ihre kleine Herde durchs Dorf zur traditionellen Schweinehut, ein uralter Brauch, der hier weiterlebt.

Streuobstwiese & Ackerbau

Auf historischen Feldern wachsen alte Getreidesorten sowie Flachs und Heilpflanzen. Daneben gedeihen auf den weitläufigen Streuobstwiesen regionale Obstsorten, die fast schon in Vergessenheit geraten sind. So wird nicht nur die Landwirtschaft früherer Zeiten greifbar, sondern auch der bewusste Umgang mit Ressourcen damals wie heute ein wichtiges Thema.

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Und was wäre ein Dorf ohne seine Schmiede? Auch im Museumsdorf darf sie nicht fehlen. In der historischen Schmiede könnt ihr erleben, wie einst unter Funkenflug und Hammerschlägen Werkzeuge, Hufeisen und Alltagsgegenstände gefertigt wurden. Die dunkle, rußgeschwärzte Werkstatt mit ihrer Esse, dem Amboss und den schweren Werkzeugen lässt die alte Handwerkskunst lebendig werden ein faszinierender Einblick in einen unverzichtbaren Beruf vergangener Zeiten.

Schmiede

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Mystisch und märchenhaft: Die Erdmannshöhle in Hasel

Tropfsteine, Sagen und eine beeindruckende Naturkulisse. Die Erdmannshöhle in Hasel im Schwarzwald ist ein echtes Ausflugshighlight. Als eine der ältesten Schauhöhlen Deutschlands begeistert sie mit ihrer bizarren Welt aus Kalkstein, unterirdischen Hallen und jahrtausendealten Formationen.

Erdmannshöhle
Eingang zur Erdmannshöhle

Eine der ältesten Tropfsteinhöhlen Deutschlands

Die Erdmannshöhle wurde bereits im 18. Jahrhundert entdeckt und zählt zu den ältesten öffentlich zugänglichen Tropfsteinhöhlen der Bundesrepublik. Ihr größter Schatz: ein Stalagmit, der zu den größten in Deutschland gehört, über 4 Meter hoch und rund 135.000 Jahre alt! Die Tropfsteinwelt der Höhle wirkt wie aus einem anderen Zeitalter.

Erdmannshöhle
Stalagmit

Der Name „Erdmannshöhle“: Sagen und Legenden

Der Name stammt von den geheimnisvollen „Erdmännchen“ (Zwerge), die der Sage nach einst in den Gängen unter dem Dorf Hasel lebten.

Erdmannshöhle
7 Zwerge

Die Erdmannshöhle entstand durch Auswaschungen unterirdischer Wasserläufe im Kalkgestein. Auf Wunsch werden Sonderführungen angeboten, da erfahrt Ihr viel Spannendes über die Entstehung der Höhle, die Geologie der Region und die faszinierende Welt der Tropfsteine.

Ein Erlebnis für Groß und Klein

Der Führungsweg durch die Höhle ist etwa 360 Meter lang, beleuchtet und gut begehbar, ideal auch für Familien mit Kindern. Besonders spannend sind die vielen fantasievollen Tropfsteinformen, die sich über die Jahrtausende hier gebildet haben. Die Temperatur liegt ganzjährig bei rund 10 Grad Celsius, also besser eine Jacke einpacken!

Krippe von Bethlehem

Mitten im Dunkel der Höhle, beleuchtet nur durch sanftes Licht, liegt sie: die Krippe von Bethlehem. Diese außergewöhnliche Tropfsteinformation erinnert auf verblüffende Weise an eine klassische Weihnachtskrippe. Mit etwas Fantasie lassen sich Figuren wie Maria, Josef und das Jesuskind erkennen, eingebettet in eine steinerne Höhle innerhalb der Höhle.

Erdmannshöhle
Krippe von Bethlehem

Das Gerippe: eine Reise in die Tiefe der Zeit

Fast schon unheimlich wirkt das Gerippe, eine Formation, die mit ein wenig Vorstellungskraft an einen liegenden Skeletttorso erinnert. Die dünnen, länglichen Steinstrukturen rufen Assoziationen an Knochen und Rippen hervor, ein stummes Zeugnis dafür, wie sich Tropfen für Tropfen über Jahrtausende hinweg solche Formen bilden konnten. Es ist, als würde man einen Blick in das steinerne Gedächtnis der Erde werfen.

Erdmannshöhle
Gerippe

Erdmannshöhle der Wasserfall

Ein paar Schritte weiter zieht der Wasserfall die Blicke auf sich. Dabei handelt es sich natürlich nicht um einen echten Wasserfall, sondern um eine Tropfsteinformation, die aussieht, als würde das Gestein wie Wasser die Felswand hinunterströmen. Die Struktur erinnert an gefrorene Kaskaden – ein faszinierendes Spiel aus Licht, Form und Fantasie.

Erdmannshöhle
Wasserfall

Die Hochzeitstorte: ein Meisterwerk der Natur

Eines der bekanntesten Fotomotive der Höhle ist die sogenannte Hochzeitstorte. Diese Tropfsteinformation besteht aus mehreren übereinanderliegenden „Etagen“ und erinnert durch ihre runde, geschichtete Form tatsächlich an eine aufwendig verzierte Festtagstorte. Fast könnte man meinen, die Natur habe hier eine Feier vorbereitet, aus Kalk, Wasser und ganz viel Zeit.

Erdmannshöhle
Hochzeitstorte

Der Rittersaal in der Erdmannshöhle Hasel

Ein Highlight der Höhle ist zweifellos der sogenannte Rittersaal, ein beeindruckender Hohlraum, der nicht nur durch seine Größe beeindruckt. Schon beim Betreten des Rittersaals spürt man, warum dieser Teil der Höhle einen so klangvollen Namen trägt. Die Natur hat hier ein unterirdisches Gewölbe erschaffen, das fast an einen prunkvollen Thronsaal erinnert. Die hohen Decken mit eindrucksvollen Stalaktiten und Stalagmiten sowie die mystisch wirkende Beleuchtung schaffen eine beinahe ehrfürchtige Atmosphäre.

Erdmannshöhle

Bachhöhle in der Erdmannshöhle

In der Bachhöhle trifft man auf das leise Plätschern des Wassers ein sanfter, beruhigender Klang, der diese Höhlenkammer erfüllt. Durch feine Mineralablagerungen und die gezielte Beleuchtung entsteht ein visuelles Schauspiel. Ocker-, Braun- und Grautöne wechseln sich ab, während feuchte Felswände im Licht glitzern und reflektieren. An manchen Stellen zeigt sich sogar ein zarter Grünstich, ein Hauch von Farbe, der durch Algenbildung in besonders feuchten Bereichen hervorgerufen wird.

Erdmannshöhle
Bachhöhle

Anreise und Tipps

Die Erdmannshöhle liegt im kleinen Ort Hasel, unweit von Schopfheim, und ist gut mit dem Auto zu erreichen. Es gibt Parkmöglichkeiten in der Nähe. In der Umgebung lohnt sich auch ein Spaziergang durch den Wald.

Der Erdmannsweg besteht aus zwei abwechslungsreichen Themenrundwegen. Einer führt auf etwa 4 Kilometern rund um Wehr, der andere auf rund 3,5 Kilometern durch die Umgebung von Hasel. Beide Touren starten an der bekannten Erdmannshöhle.

Mit geringen Höhenunterschieden und einer angenehmen Strecke eignen sich beide Touren ideal für Familien, Schulklassen und alle, die sich für Geologie, Natur und Sagen interessieren.

Erdmannshöhle Öffnungszeiten

Die Höhle ist meist von April bis Oktober von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet und der letzte Einlass ist um 15.30 Uhr. In den Ferien ist die Erdmannshöhle auch werktags geöffnet. Und es sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Tipp: Besonders schön ist ein Besuch im Sommer draußen warm, drinnen angenehm kühl. Wer gerne fotografiert, sollte auf schwierige Lichtverhältnisse vorbereitet sein. Stative sind meist nicht erlaubt.

Zusammenfassung

Die Erdmannshöhle ist ein faszinierendes Ziel für Natur- und Märchenfreunde. Sie bietet einen spannenden Einblick in die unterirdische Welt des Schwarzwaldes und steckt voller Geschichte, Geologie und Legenden. Ideal für einen Halbtagesausflug geheimnisvoll, eindrucksvoll und unvergesslich.

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Bad Säckingen: Barockstadt am Rhein und mit Charme

Bad Säckingen liegt ganz malerisch am Hochrhein, direkt an der Grenze zur Schweiz, und ist ein echter Geheimtipp für alle, die Geschichte, Natur und eine Portion Romantik lieben. Die Stadt ist nicht nur als Kurort bekannt, sondern auch für ihre beeindruckende Holzbrücke, ihre barocke Altstadt und mit dem Blick für das Besondere: den Trompeter von Säckingen.

Bad Säckingen
Schloss Schönau Trompeterstatue

Der Trompeter von Säckingen

Joseph Viktor von Scheffel machte die Stadt mit seiner Dichtung „Der Trompeter von Säckingen“ im 19. Jahrhundert literarisch berühmt. Heute erinnert eine Trompeterstatue vor dem Schloss Schönau an diese romantische Geschichte. Im Schloss selbst befindet sich unter anderem das Trompetenmuseum.

Der Scheffelraum lädt dazu ein, das Leben und Wirken von Joseph Victor von Scheffel näher kennenzulernen. Das gibt die Einblicke in Musik, Geschichte und natürlich die berühmte Erzählung. Während seiner Zeit als Jurist in Bad Säckingen von 1849 bis 1851 kam ihm hier die Inspiration für sein berühmtes Versepos „Der Trompeter von Säckingen“ ein. Joseph Viktor von Scheffel machte die Stadt mit seiner Dichtung „Der Trompeter von Säckingen“ im 19. Jahrhundert literarisch berühmt. Heute erinnert eine Trompeterstatue vor dem Schloss Schönau an diese romantische Geschichte. Im Schloss selbst befindet sich unter anderem das Trompetenmuseum.

Schloss Schönau

Auf zwei Ebenen zeigt die Ausstellung eindrucksvolle Funde aus der Hochrheinregion. Von eiszeitlichen Tierknochen über Werkzeuge aus der Stein- und Bronzezeit bis hin zu Zeugnissen römischer und der alemannischen Besiedlung. So könnt ihr euch auf eine spannende Zeitreise durch mehrere Jahrtausende Regionalgeschichte freuen.

Bad Säckingen

Durch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen entsteht ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot, das sich häufig an saisonalen Themen orientiert und einen engen Bezug zur Region herstellt. So erhaltet ihr immer wieder neue Einblicke in die regionale Geschichte, Kultur und Besonderheiten, die je nach Jahreszeit unterschiedlich inszeniert werden.

Schloss Schönau
Schloss Schönau Außenanlage

Im zweiten Obergeschoss des Schlosses Schönau befindet sich der stilvolle Schlosssaal. Dieser begeistert mit historischem Charme und einer romantischen Atmosphäre. Mit Platz für bis zu 80 Personen bietet er Raum für Lesungen, Konzerte im kleinen Rahmen, familiäre Feiern oder geschäftliche Anlässe. Ein hochwertiges Klavier verleiht dem Raum zusätzliches Flair und sorgt bei Veranstaltungen für stimmungsvolle musikalische Begleitung.

Schloss Schönau
Schlosssaal

Die längste gedeckte Holzbrücke Europas

Eines der Wahrzeichen von Bad Säckingen ist die Holzbrücke über den Rhein. Mit 206,5 Metern ist sie die längste überdachte Holzbrücke Europas, die noch sehr gut erhalten ist. Sie verbindet Deutschland mit dem schweizerischen Ort Stein. Es bietet sich an, einen wunderschönen Spaziergang über die Holzbrücke zu unternehmen. Mit ein paar wunderschönen Ausblicken auf dem Rhein und dem barocken Stadtbild von Bad Säckingen.

Barocke Altstadt

Wer durch die Altstadt von Bad Säckingen schlendert, taucht unmittelbar in eine Atmosphäre vergangener Jahrhunderte ein. Der historische Stadtkern besticht durch seinen einzigartigen Charme, den man auf Schritt und Tritt spürt.

Bad Säckingen
Fußgängerzone

Malerische, liebevoll restaurierte Bürgerhäuser mit kunstvoll verzierten Fassaden zeugen von einer reichen Vergangenheit. Verwinkelte Gassen führen zu idyllischen Plätzen, an denen man verweilen kann, dem Plätschern von Brunnen lauschen oder einfach das Flair der Stadt genießen kann. Kleine Cafés, gemütliche Gasthäuser und individuelle Läden fügen sich harmonisch in das Stadtbild ein und laden zum Entdecken und Verweilen ein.

Bad Säckingen
Gallusturm

Die gelungene Verbindung aus Geschichte, Kultur und gelebter Tradition macht einen Spaziergang durch die Altstadt zu einem besonderen Erlebnis.

Bad Säckingen
Narrenbrunnen

Fridolinsmünster

Mitten in der Altstadt von Bad Säckingen befindet sich das beeindruckende Fridolinsmünster, eine barocke Kirche mit Zwiebeltürmen und prachtvollem Innenraum. Sie gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke am Hochrhein.

Rheinschifffahrt Bad Säckingen

Dreimal pro Woche am Dienstag, Donnerstag und Sonntag legt das Ausflugsschiff in Bad Säckingen um 14:30 Uhr zu einer zweistündigen Rundfahrt auf dem Rhein ab.

Bad Säckingen
Schiff Trompeter von Säckingen

Während der Fahrt genießt man die idyllische Flusslandschaft zwischen Schwarzwald und Schweizer Ufer. Und bevor das Schiff ablegt, spielt ein Trompeter live ein Lied ganz im Stil des berühmten Trompeters von Säckingen.

Bad Säckingen
Rhein Schifffahrt

Ob entspannt an Deck mit Blick aufs Wasser oder mit einem Getränk an Bord, diese Schifffahrt verbindet Natur und Kultur zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Rheinpromenade Bad Säckingen

Entspannung pur bietet der weitläufige Schlosspark mit seinen alten Bäumen, Blumenbeeten und Spazierwegen. An sonnigen Tagen ist auch die Rheinpromenade sehr beliebt, ideal für einen Spaziergang mit Blick auf den Fluss, die Schweiz und die Holzbrücke.

Am Fuß des Diebsturms, direkt an der Rheinpromenade, lädt eine gemütliche Strandbar ab dem Nachmittag bis in den Abend zum Verweilen ein. Mit Blick auf den Rhein, einem kühlen Getränk in der Hand und entspannter Musik im Hintergrund, lässt sich hier der Tag wunderbar ausklingen.

Bad Säckingen
Rhein Strand Bar

Die lockere Atmosphäre, Liegestühle im Sand und der Blick auf die historische Holzbrücke schaffen echtes Urlaubsfeeling mitten in der Stadt.

Ein perfekter Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Bergsee

Der idyllisch gelegene Bergsee in Bad Säckingen lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Ein rund 1 km langer Rundweg führt in etwa 30 Minuten einmal um den See. Der Weg ist von dichtem Wald umgeben, bietet zahlreiche Ruhebänke und eine entspannte, naturnahe Atmosphäre. Welcher auch ideal für Familien mit Kinderwagen ist.

Bad Säckingen
Bergsee

Direkt am Ufer des Bergsees befindet sich der Kletterwald Hochempor mit sieben abwechslungsreichen Parcours in Höhen zwischen etwa 4,5 und 16 Metern. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade bieten sowohl für Kinder ab 6 Jahren (in Begleitung bis 9 Jahre) als auch für Erwachsene spannende Herausforderungen. Inklusive Einweisung dauert das Klettererlebnis rund 2,5 Stunden.

Kletterpark beim Bergsee

Wildgehege

Nur wenige Minuten vom Bergsee entfernt befindet sich das Wildgehege. Es ist ein herrliches Ziel für alle, die gerne Tiere beobachten und das Kugelspiel ausprobieren möchten. Die Holzkugel kostet 2 Euro und kann in der Nähe des Bergsees erworben werden. Am Wildgehege stehen praktische Futterautomaten bereit. Dort kann spezielles Wildfutter gegen eine kleine Gebühr erworben werden.

Barfußweg

Der Barfußpfad in Bad Säckingen bietet ein spannendes Erlebnis für alle Sinne: Unterschiedliche Untergründe wie Sand, Kies, Rindenmulch, Tonziegel, Waschbetonplatten und der Matsch regen die Fußsohlen auf vielfältige Weise an, so wird jeder Schritt zu einem kleinen Abenteuer.

Bad Säckingen
Barfußweg Steine

Ganz nebenbei profitiert auch die Gesundheit dabei: Barfußlaufen stärkt nicht nur die Muskulatur und die Koordination. Sondern regt auch die Durchblutung an, unterstützt das Immunsystem und wirkt positiv auf die Fußreflexzonen. Es kann sogar helfen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Krampfadern vorzubeugen.

Bad Säckingen
Rindenmulch

Zur Erfrischung lädt am Ende des Pfades eine kleine Kneipp-Wassertretanlage ein, perfekt, um die Füße nach dem Barfuß-Erlebnis zu kühlen und neue Energie zu tanken.

Aqualon Therme

Die Aqualon-Therme in Bad Säckingen ist eine moderne Wellnessoase am Hochrhein, die mit mineralreichem Thermalwasser aus der Bad- und Fridolinsquelle gespeist wird. Auf etwa 1.000 m² Wasserfläche laden insgesamt sechs Innen- und Außenbecken zum Entspannen ein. Mit Temperaturen zwischen 32 und 34 °C bieten sie wohltuende Wärme und Erholung für Körper und Geist

Die Aqualon-Therme überzeugt durch ein ausgewogenes Angebot von Thermalbädern, Naturpools, Wellness, Saunakultur und Fitness in stilvoller Atmosphäre mit starkem Gesundheitsprofil. Die jüngste Übernahme durch die Stadt unterstreicht die Bedeutung für die regionale Wirtschaft und Gesundheitsversorgung. Für einen Tagesaufenthalt bietet sich das Tagesticket um 19 €, Familien- oder Kombitarife sind verfügbar. Am besten schaut ihr bei Aqualon vorbei, um für euch den passenden Tarif zu finden. Die Therme ist direkt verbunden mit der Rehaklinik.

Tipps für deinen Besuch

  • Anreise: Mit dem Zug über Basel oder Waldshut per Auto über die A 98.
  • Grenzübertritt: Die Holzbrücke führt direkt in die Schweiz, also Ausweis nicht vergessen!
  • Kulinarik: In der Altstadt findest du gemütliche Cafés und Gasthäuser mit badischer und schweizerischer Küche.
  • Besonderer Tipp: Abends bei Sonnenuntergang über die Rheinbrücke laufen, traumhafte Stimmung garantiert!

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Mit der Härtsfeld-Museumsbahn von Neresheim nach Katzenstein: Ein nostalgisches Eisenbahnerlebnis

Auf der rund 8 Kilometer langen Strecke fährt der Museumszug der Härtsfeld-Museumsbahn durch das malerische Egautal von Neresheim bis zum Bahnhof Katzenstein.

Härtsfeld Museumsbahn
Bahnhof Neresheim

Hier lässt die Museumseisenbahn die Eisenbahnnostalgie lebendig werden. So heißt es: einsteigen, zurücklehnen und das besondere Flair vergangener Jahrzehnte genießen. Ideal für Technikfans, Familien und alle, die ein Stück Eisenbahn-Geschichte hautnah erleben möchten.

Ein Hauch von Nostalgie liegt in der Luft, wenn sich in Neresheim pünktlich um 9:35 Uhr der erste Personenzug der Härtsfeld-Museumsbahn gemächlich in Bewegung setzt. Der historische Dieseltriebwagen T 33 übernimmt diese erste Fahrt und bringt die Gäste gemütlich auf die Strecke. Ideal um den Tag entspannt zu beginnen, um zum Beispiel an den Haltestellen auszusteigen, um die Umgebung zu erkunden.

Härtsfeld Museumsbahn
Dieseltriebwagen T 33

Dampflock 12

Währenddessen bereitet sich in Neresheim bereits der Star des Tages vor. Um 11:15 Uhr startet der nächste Zug, gezogen von der Dampflok 12, die mit ihren historischen Personen- und Güterwagen echtes Eisenbahnflair vergangener Zeiten aufleben lässt. Die Dampfwolken steigen in den Himmel und der charakteristische Pfiff der Lok ertönt. Denn es ist klar, hier fährt nicht einfach ein Zug, hier wird Geschichte lebendig.

Härtsfeld Museumsbahn
Dampflok 12

Die Fahrt führt durch das idyllische Härtsfeld mit Zwischenstopps in Steinmühle, Sägmühle und Iggenhausen. Jeder dieser kleinen Haltepunkte lädt dazu ein, die beschauliche Landschaft in vollen Zügen zu genießen.

Waggons

Die liebevoll restaurierten Waggons der Härtsfeld-Museumsbahn versprühen den unverwechselbaren Charme vergangener Zeiten. Schon beim Einsteigen fühlt man sich in eine andere Ära versetzt. Die hölzernen Sitzbänke knarzen gemütlich unter den Fahrgästen, die Fenster lassen sich noch von Hand öffnen. Und an den Wänden finden sich originale Schilder und Details aus der damaligen Zeit. Alles wurde mit großer Sorgfalt und Liebe zum historischen Detail restauriert.

Härtsfeld Museumsbahn
Härtsfeld Museumsbahn

Die Bahn rattert gemächlich durch die Landschaft zwischen Neresheim und dem Härtsfeldsee. Erlebt man eine entschleunigte Reise, wie sie früher ganz selbstverständlich war? Das rhythmische Ruckeln der Wagen, das Zischen der Dampflok und der Blick auf die vorbeiziehende Natur machen die Fahrt zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Härtsfeld Museumsbahn
Härtsfeld Museumsbahn mit der Dampflok 12

Ziel der Fahrt ist das charmante Katzenstein, wo nicht nur die Burg Katzenstein wartet. Sondern auch das Gefühl, eine kleine Zeitreise erlebt zu haben.

Katzenstein

Wenn die historische Dampflok der Härtsfeld-Museumsbahn in Katzenstein einfährt, ist das Erlebnis noch lange nicht zu Ende. Im Gegenteil: Die Endstation bietet gleich mehrere Gründe, noch etwas zu verweilen.

Zunächst lohnt es sich, einfach stehen zu bleiben und zuzusehen, wie die Dampflok umgesetzt wird, ein selten gewordenes Schauspiel. Bei dem die Lokomotive an die andere Zugende rangiert wird, um die Rückfahrt anzutreten. Ein Highlight für Eisenbahnfreunde, Fotografen und alle, die die Technikgeschichte hautnah erleben möchten.

Härtsfeldsee

Direkt an der Station beginnt ein kleiner Pfad, der zu einem Spaziergang rund um den Härtsfeldsee einlädt. Umgeben von grüner Natur, bietet der See eine wunderbare Gelegenheit zum Entspannen, Genießen und Abschalten. Bänke am Ufer laden zum Verweilen ein, und mit etwas Glück entdeckt man sogar Wasservögel oder Libellen im Schilf.

Härtsfeld Museumsbahn
Härtfeldsee

Wer es etwas aktiver mag, kann von der Station aus zur nahegelegenen Burg Katzenstein wandern. Die imposante Stauferburg thront auf einem Felsen und ist eines der ältesten noch erhaltenen Bauwerke aus dieser Zeit in Süddeutschland. Eine Besichtigung der Burg ist sehr lohnenswert, nicht nur wegen der historischen Mauern. Sondern auch wegen des weiten Blicks über das Härtsfeld.

Erlebt auf der historischen Stauferburg Katzenstein ein unvergessliches Mittelalterabenteuer.

Beim Mittelaltermarkt mit Ritterturnier erwarten euch spannende Schaukämpfe, authentisches Lagerleben, traditionelles Handwerk, mittelalterliche Musik und ein bunter Markt mit Händlern und Gauklern.

In der Vorweihnachtszeit erstrahlt die Burg in festlichem Glanz. An den drei Adventswochenenden lädt die romantische Burgweihnacht zum Besuch ein.

Bei einem Rittermahl erwartet euch ein unvergesslicher Abend. Das Rittermahl umfasst eine Burgführung, eine traditionelle Handwaschung, ein rustikales Schlemmermahl, musikalische Unterhaltung durch einen Barden sowie mittelalterliche Elemente wie Schnupftabak und die Schandgeige.

Rittermahl mit Übernachtung

Wir haben bereits selbst an einem Rittermahl teilgenommen. Besonders spannend war auch die Übernachtung in der Burg selbst. Die dicken Mauern, die knarrenden Dielen und das historische Mobiliar ließen echtes Mittelalter-Flair aufkommen. In den stilvoll eingerichteten Zimmern schliefen wir wie einst die Edelleute, wenn auch mit dem Komfort der heutigen Zeit. Wer sich für Geschichte begeistert und außergewöhnliche Erlebnisse sucht. Sollte sich eine solche Nacht auf der Burg nicht entgehen lassen.

Tipp: Wer Eisenbahnromantik liebt, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen, ob im Dieseltriebwagen T 33 zum Start oder stilecht mit der Dampflok und ihren historischen Wagen. Ein Ausflug mit der Härtsfeld-Museumsbahn ist mehr als nur eine Bahnfahrt, es ist ein Tag voller Erinnerungen.

Museum Härtsfeld Museumsbahn

Im historischen Bahnhof von Neresheim lädt das Härtsfeldbahn-Museum zu einer spannenden Zeitreise ein. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der ehemaligen Schmalspurbahn, die zwischen 1901 und 1972 das Härtsfeld mit Aalen und Dillingen verband. Zahlreiche Originalstücke, historische Aufnahmen und liebevoll gestaltete Modelle zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung die „Schättere“ einst für die Region hatte. Denn die Härtsfeld-Museumsbahn wird im Volksmund „Schättere“ genannt.

Kloster Neresheim

Die Abteikirche Neresheim gilt als architektonisches Meisterwerk des Spätbarocks und begeistert nicht nur mit ihrer Baukunst, sondern auch als stimmungsvoller Konzertort. Dank ihrer herausragenden Akustik werden hier regelmäßig Klosterkonzerte veranstaltet, die Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region anziehen.

Das Klostermuseum der Benediktinerabtei Neresheim ist nur im Rahmen einer Führung zugänglich. Da sich die Ausstellungsräume in historisch geschützten Bereichen des Klosters befinden, ist eine eigenständige Besichtigung nicht möglich.

Auf dem Jakobsweg von Nürnberg nach Konstanz sind Pilger und Pilgerinnen im Kloster Neresheim herzlich willkommen.

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