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Erkunde St. Blasien: Dom, Kurgarten und weitere Highlights

Die Stadt St. Blasien liegt im Südschwarzwald etwa 14 Kilometer südlich vom Schluchsee entfernt. Mit seinen circa 3976 Einwohnern ist St. Blasien ein heilklimatischer Kneipp- und Kurort für Psychosomatik und Orthopädie. Und es ist zwischen den Hügeln des Schwarzwaldes eingebettet. St. Blasien ist vor allem durch das Benediktinerkloster bekannt und das Kloster ist eine besondere Sehenswürdigkeit.


St. Blasien
Kurgarten

St. Blasien Dom

Der Dom St. Blasius ist auch bekannt unter dem Namen St.-Blasius-Abtei. Dieser beeindruckende Dom hat eine herausragende Architektur. Bereits auf dem Domplatz präsentiert sich der Dom mit einer Höhe von 62 Metern und besonders zum Staunen ist die Kuppel mit einem Durchmesser von 36 Metern. Und vor dem Dom befindet sich der Brunnen mit der heiligen Figur des St. Blasius.

St. Blasien
Dom St. Blasius

Der Dom St. Blasius hat eine beeindruckende Kirchenstruktur mit einem klaren und schlichten Innenraum. Trotzdem ist dieser Dom äußerst beeindruckend durch seinen besonderen Baustil und die besonders markante Kuppel. Der Innenraum des Domes St. Blasius fällt durch seine schlichte Eleganz ohne unnötigen Schmuck auf. Selbst die Kapitelle der Säulen sind in einer schlichten, klassischen, einfachen Form mit korinthischen Elementen gehalten.

Etwas abseits bietet die Andachtskapelle einen kleinen ruhigen Raum der Stille für Gebet und Meditation.

St. Blasien
Andachtskapelle

In den kleinen Nischen befinden sich die hl. Elisabeth von Thüringen und der armenische Bischof Blasius. Denn im Jahr 1783 wurde die Kuppelkirche vollendet und durch den Bischof Blasius eingeweiht. Dieser Bischof Blasius war der Schutzpatron und Namensgeber in Sankt Blasien.

Wer diesen Dom besichtigen möchte, kann dies täglich von 8.30 Uhr bis 17 Uhr tun. Es werden im Dom St. Blasius Domführungen durchgeführt. Und es werden verschiedene Konzerte in diesem Dom angeboten. Hier findet ihr weitere Informationen zu den Domführungen und Konzerten.

weitere Sehenswürdigkeiten

Wie wäre es mit einem Spaziergang durch den Kurgarten mit seinen Skulpturen und einem Springbrunnen?

Was ist das für eine tolle barocke Sonnenuhr, die von dem Klostermaler Joseph Anton Morath im Jahr 1780 geschaffen wurde?

Barocke Sonnenuhr

Selbst dieses Modehaus Schmidt mit seinen Arkaden finde ich als ein besonderes Schmuckstück mit seinen verzierten Balkonen und es ist eine richtige Augenweide.

St. Blasien
Modehaus Schmidt Arkaden

Parken in St. Blasien – entspannt ankommen in der Domstadt

Wer St. Blasien im Südschwarzwald besucht, wird schnell feststellen: Die Stadt ist überschaubar, gut erschlossen – und auch das Parken ist unkompliziert, wenn man weiß, wo man hinfahren muss.

Parken in der Innenstadt

Direkt im Zentrum von St. Blasien stehen mehrere öffentliche, gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Besonders praktisch sind die Stellflächen entlang der Hauptstraße sowie rund um den Dom St. Blasien. Von hier aus lassen sich der Dom, Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte bequem zu Fuß erreichen – ideal für einen Stadtbummel oder einen kurzen Aufenthalt.

Eine wetterunabhängige Alternative ist die Tiefgarage Meierhof, die ebenfalls zentral liegt und sich vor allem an Regentagen oder im Winter anbietet.

Parkplätze am Stadtrand

Wer es ruhiger mag oder länger bleiben möchte, kann auf Parkplätze an der Umgehungsstraße ausweichen. Diese liegen etwas außerhalb, sind aber gute Ausgangspunkte für Spaziergänge oder Wanderungen rund um St. Blasien. Von dort gelangt man in wenigen Minuten zu Fuß ins Zentrum.

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Die Blackforestline-Hängebrücke mit den Todtnauer Wasserfällen im Schwarzwald

Die Stadt Todtnau liegt im Südschwarzwald und mit ihren circa 4950 Einwohnern ist sie ein staatlich anerkannter Luftkurort. Zu den Ortsteilen gehören Aftersteg, Geschwend, Muggenbrunn, Präg mit Herrenschwand, Schlechtnau und Todtnauberg.

In der wunderschönen Stadt im Schwarzwald, welche bekannt ist für seine atemberaubende Landschaft und die Naturattraktionen. Zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Todtnau sind die Blackforestline und die Todtnauer Wasserfälle, welche genauer gesagt sich im Ortsteil Todtnauberg in Todtnau befinden. Unser Ausgangspunkt für diese Wanderung über die Brücke und weiter zu den Wasserfällen war der Parkplatz direkt am Eingang der Hängebrücke.

Die Blackforestline Hängebrücke

Ideal für Adrenalinjunkies ist die Blackforestline-Hängebrücke, genau das Richtige. Denn es gibt nichts Schöneres als über so eine etwas schaukelnde Brücke zu gehen. Und dabei noch die wunderbare Aussicht genießen zu können.

Todtnau
Blackforestline Hängebrücke

Direkt beim Eingang der Blackforestline-Hängebrücke befinden sich die Touristeninformation und die Kasse für die Hängebrücke. Für ein Kombiticket für die Hängebrücke mit den Todtnauer Wasserfällen bezahlten wir pro Person 12 Euro.

Todtnau
Blick auf die Blackforestline Hängebrücke

Nachdem wir das Ticket gelöst hatten, ging es direkt an das Drehkreuz der Blackforestline-Hängebrücke. Diese Brücke hat eine Länge von circa 450 Metern und ist bis zu 120 Meter über dem Boden; die Brücke wurde im Mai 2023 eröffnet. Genießt die einmalige Perspektive von dieser Hängebrücke auf die atemberaubende Landschaft und die umliegenden Täler des Schwarzwaldes.

Todtnauer Wasserfälle

Die Todtnauer Wasserfälle sind ein weiteres beliebtes Ausflugziel in Todtnau. Es gibt zahlreiche Ausgangspunkte zu den Wasserfällen. Wir wählten die Tour so, dass wir zuerst die Blackforestline-Hängebrücke überquerten. Und am anderen Ende der Hängebrücke verläuft der Wanderweg zu den Todtnauer Wasserfällen. Der Wanderweg ist gut beschildert und bietet eine atembeeindruckende Aussicht von den zahlreichen Aussichtspunkten. Leider ist dieser Wanderweg nicht für Kinderwagen und für Personen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet. Denn es geht über Stock und Stein und ist zudem mit mehreren Treppen versehen.

Der Wanderweg führt zuerst an dem oberen Wasserfall vorbei und man bekommt bereits den ersten Einblick darin, wie der andere Wasserfall in die Tiefe stürzt.

Todtnau
oberer Wasserfall

Weiter geht es über die kleine Brücke und man genießt hier die wunderbare Aussicht in Richtung Todtnau.

Brücke zu den Todtnauer Wasserfälle

Nach der kleinen Brücke geht es auf einem Zickzack-Weg mit Treppen ab ins Tal. Es gibt immer wieder tolle Aussichtspunkte und man kann den Blick auf den Wasserfall genießen. Auf einer Höhe von 935 Metern stürzt der Wasserfall mit einer Fallhöhe von 97 Metern über mehrere Stufen in die Tiefe.

Es empfiehlt sich, feste Wanderschuhe zu tragen und wettergerechte Kleidung mitzuführen. Und vor allem sollte man eine Kamera oder das Smartphone nicht vergessen. Denn man hat von hier eine wunderbare Aussicht in den Schwarzwald und auf den Wasserfall, wie er ins Tal dösst. Das ist einmalig, was man nicht so schnell vergisst.

Todtnau

Wer nicht über die Blackforestline-Hängebrücke gehen möchte, kann bei der Kasse mit der Touristeninformation direkt zu den Todtnauer Wasserfällen gehen.

Hier findet ihr die Informationen über die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise für die Wasserfälle und die Hängebrücke. Denn es gibt für Gruppen spezielle Preise, genauso, wenn man nur die Wasserfälle besichtigen möchte.

Weitere Ausflugsziele

Kennt ihr bereits die 665 Meter lange Hängebrücke in Willingen? Diese Hängebrücke ist die längste in Deutschland und ist sehr spektakulär mit ihrer fantastischen Aussicht.

Oder möchtet ihr gern einmal die Krimmler Wasserfälle in den Kitzbühler Alpen bestaunen? Und am Morgen in der Kitzbüheler Panoramabahn ein Frühstück genießen.

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Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach

Mitten im Herzen des Schwarzwalds befindet sich die Gemeinde Gutach mit ihren rund 2300 Einwohnern. Gutach ist eine von drei Gemeinden, in denen der Bollenhut seit dem 18. Jahrhundert zur Tracht der evangelischen Frauen dazugehört.

In Gutach befindet sich zudem das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, welches im Jahr 1964 gegründet wurde. In diesem Museum bekommt ihr einen umfassenden Einblick in das ländliche Leben der Leute des Schwarzwaldes aus den vergangenen Jahrhunderten.

Gutach
Gutach

Wer mit dem Auto anreist, dem steht ein großer Parkplatz zur Verfügung. Selbstverständlich kann man auch mit dem Zug anreisen. Denn das Schwarzwälder Freilichtmuseum hat einen eigenen Bahnhof. Man benützt den SWE RB20; dieser Zug fährt von Hausach in Richtung Freudenstadt und wieder zurück. Und wenn man eine Gästekarte vom Schwarzwald besitzt, kann man sogar die Bahn kostenlos benutzen.

Die originalen Schwarzwälder Bauernhäuser stammen aus dem 16. bis zum 19. Jahrhundert. Diese wurden sehr behutsam restauriert, um ihren historischen Zustand beizubehalten. So findet ihr neben den typischen Bauernhäusern auch Mühlen, ein Sägewerk und eine Kapelle. In den Innenräumen findet ihr die einstigen Werkzeuge, die Möbel und die Haushaltsgegenstände.

Führungen und Veranstaltungen

Das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof organisiert das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen. Am besten schaut ihr zu, Stand zu sein.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Vogtsbauernhof

Es werden ebenfalls Führungen durch das Schwarzwälder Freilichtmuseum angeboten. Täglich werden freie Führungen um 14.30 Uhr durchgeführt und im August gibt es zusätzlich um 11.30 Uhr eine freie Führung durch das Museum.

Zudem werden Mühlenvorführungen täglich um 11, 12:30 und 14 Uhr durchgeführt. Des Weiteren gibt es die täglich wechselnde Handwerksvorführung von Mai bis September von 11 Uhr bis 17 Uhr. Die offene Werkstatt für Familien kann an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden und es kann selbst Hand angelegt werden.

Für die Vorführung werden die historischen Klotz- und Protzsägen an Sonn- und Feiertagen um 13 Uhr in Schwung gesetzt. An den Sonn- und Feiertagen von Mitte Mai bis Mitte September können die wunderschönen Bollenhuttrachten von 13 bis 15.30 Uhr bestaunt werden. Die Sonderführungen und die Heuboden-Akademie werden an Sonn- und Feiertagen um 11 Uhr zu den ausgewählten Terminen durchgeführt.

Schwarzwälder Freilichtmuseum

Falkenhof

Der Falkenhof wurde im Jahr 1737 errichtet, und heute wird der Falkenhof. So präsentiert, wie die letzten Bewohner ihn im Jahr 1844 verlassen haben. Trotzdem wurde der Falkenhof noch bis 1976 als Wirtschaftsgebäude genutzt.

Wir durften bei der Herstellung von Strohschuhen zusehen, welche auch zum Kauf angeboten werden.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Strohschuhe

Hippenseppenhof

Der Hippenseppenhof wurde im Jahr 1599 erbaut. Und es ist ein herausragendes Beispiel für den traditionellen, ältesten nachweisbaren Schwarzwälder Haustyp und repräsentiert den Firstständerbau. Diese Bauweise, die zu den ältesten im Schwarzwald zählt, zeichnet sich durch mehrere charakteristische Merkmale aus. Die Firstständerbauweise, die Dachkonstruktion. Welche weit ausladend und steil geneigt ist, um die darunterliegenden Wände und Eingänge zu schützen. Und dass im Winter der Schnee besser abgeleitet wird, denn der Schwarzwald ist eines der schneereichsten Gebiete.

Hofkapelle

Die Hofkapelle des Hippenseppenhofes stammt aus dem Jahr 1736. Solche Kapellen spiegeln die religiöse und kulturelle Bedeutung in den ländlichen Gemeinden des Schwarzwaldes wider.

Schwarzwälder
Kapelle

Hochschwarzwälder Speicher 1590

Hier könnt ihr sogar ein paar alemannische Wörter kennenlernen. Wisst ihr, dass unverheiratete Frauen den roten Bollenhut tragen? Und die Verheiratete trägt den schwarzen Bollenhut. Die historischen Kutschen und Pferdeanhänger wurden für den Transport von Produkten und Menschen benötigt.

Tadelöhnerhaus 1730

Das Tagelöhnerhaus wurde im Jahr 1819 erbaut. Und sie verdienten ihr Einkommen durch ihre Arbeit als Weber, Waldarbeiter und Tagelöhner. Im Jahr 1993 zog der letzte Bewohner aus dem Haus. Und so ging das Haus in den Besitz des Museums samt der gesamten Inneneinrichtung. Angefangen bei den Möbeln über das Geschirr bis hin zur Wäsche wurde alles komplett übernommen. So kann man die Bescheidenheit der Wohnsituation betrachten und sehen. Dass die Räumlichkeiten zweckmäßig eingerichtet waren.

Hotzenwaldhaus

Im Jahr 1756 wurde dieses Hotzwaldhaus erbaut und heute können die Kinder auf dem Dachboden sich austoben. Hier kommen die Erinnerungen aus der eigenen Kindheit wieder hervor. Denn hier befinden sich zum Beispiel das Kasperle-Theater, das Märchenzimmer und ein Schattenspiel.

Vogtsbauernhof

Der Vogtsbauernhof ist das einzige Haus, welches an seinem Originalstandort zu finden ist und im Jahr 1612 erbaut worden ist. Seit 1964 ist es für Besucher zugänglich gemacht worden und so entstand das Schwarzwälder Freilichtmuseum. Dieser Vogtsbauernhof wurde um 1612 erbaut.

Hermann Schilli Haus

Der Gründer des Schwarzwälder Freilichtmuseums, Hermann Schilli, ließ dieses Haus im Jahr 1980 erbauen. Heute kann man hier eine Dauerausstellung zur Wohnkultur in den 80er-Jahren bestaunen.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Hermann Schilli Haus

Back- und Brennhaus

Ein frisches Brot aus einem traditionellen Backhaus ist ein wahrer Genuss und bietet eine besondere kulinarische Erfahrung. Die ist mit modernen Backmethoden kaum zu vergleichen. Das historische Back- und Brennhaus von 1870 im Schwarzwälder Freilichtmuseum bringt diese Traditionen auf einer beeindruckenden Weise zur Geltung.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Back und Brennhaus 1870

Kinzigtäler Speicher mit der Backhütte

Im Jahr 1601/1746 wurde der Kinzingtäler Speicher erbaut. Darin läuft der Film „Moritat vom irren Severin“. Die Backhütte ist ein weiterer Backofen im Schwarzwälder Freilichtmuseum.

Hochgangsäge

Wie findet ihr diese alte Hochgangsäge aus dem Jahr 1826.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Hochgangsäge 1826

Hammerschmiede, Ölmühle

Wie schön ist es, wenn man solche wunderschönen gut erhaltenen Werkzeuge entdecken kann. Von der Hammerschmiede bis zur Ölmühle.

Zudem könnt ihr diese Häuser auf dem 7 Hektar großen Gelände besichtigen. Das Schlössle von Effringen aus dem Jahr 1407. Sowie das Ortenauhaus aus dem Jahr 1775. Der Lorenzhof von 1608, der Gutacher Speicher von 1606/1626, die Klopf- und Plotzsäge von 1673, die Hausmahlmühle von 1609 und der Lorenzenhof mit dem Ortenauhaus. Wir benötigten circa 3 Stunden, um diese tollen Häuser zu besichtigen.

Grenzsteine

Wie originell sehen diese alten Grenzsteine aus? Die kennzeichnet den Grenzpunkt einer Flurstücksgrenze.

Wolfach
Grenzstein

Meistens waren die Bauern Selbstversorger, so wurde ein Großteil ihrer Nahrung selbst im Garten angebaut. Im Garten waren Kartoffeln, Karotten, Kohl, Bohnen und Rüben zu finden. Zudem durfte der Kräutergarten nicht fehlen, wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin und Salbei.

Natürlich darf so ein Plumpsklo nicht fehlen. Diese Latrine, wie sie auch genannt wird, war meistens im Hof und in einer einfachen Holzhütte untergebracht.

Kennt ihr Dorotheehütte in Wolfach? Oder möchtet ihr gerne die Eisriesenwelt in Werfen besichtigen?

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Dorotheenhütte Wolfach: Traditionelle Glasblaskunst im Schwarzwald

Der Schwarzwald geht auf eine über 800 Jahre alte Tradition mit der Glasproduktion zurück. So besuchten wir die Dorotheenhütte in Wolfach im Ortenaukreis, welche im Jahr 1947 gegründet wurde. Heute bietet die Dorotheenhütte ein Museum mit einer Glasbläservorführung für die Besucher. Die Gemeinde Wolfach liegt direkt im Herzen des Schwarzwalds und ist einer von drei Heimatorten des traditionellen Bollenhutes.

Wolfach
Doroteenhütte

Bereits auf dem Weg zum Museumseingang könnt ihr die Vielfältigkeit des Glases bestaunen. Denn die Dorotheenhütte ist das älteste noch produzierende Mundblashaus im Schwarzwald.

In der Dorotheenhütte erfahrt ihr Wissenswertes über die Herkunft des Glasblasens. Sowie über die Arbeitsgeräte, die zur Herstellung der verschiedenen Produkte benötigt werden. Denn jedes Produkt ist einmalig, vor allem bei der Farbauswahl. Ob Vasen, Gläser oder Fensterbilder, jedes einzelne Produkt ist hinreißend.

In diesem Museum werden die Geschichte und die Techniken der Glasproduktion präsentiert. Von historischen Stücken bis zu modernen Kreationen findet ihr so wunderschöne Produkte. Ihr könnt den Glasbläsern zusehen, wie sie ihrer Arbeit nachgehen, um das Glas zu blasen.

Arbeitsgeräte

Hier in der Dorotheenhütte werden die verschiedenen traditionellen Arbeitsgeräte zur Glasherstellung präsentiert. Angefangen vom Schmelzofen bis zu den verschiedenen Formen für die Herstellung von Gläsern, Vasen und anderen Glasprodukten, welche dazu benötigt werden. Selbst die farbigen Glasgranulate, welche in die Glasmasse eingebracht werden, um die diversen Farben und Muster im Glas zu erzeugen. Zudem findet ihr die Glasgravur- und Schleifgeräte, um die letzten Arbeiten an den Produkten vorzunehmen.

Es befindet sich auch ein Raum, welcher Weihnachtsprodukte aus Glas präsentiert.

Glaskugel für zu Hause

Ist das nicht eine wunderbare Erfahrung, wenn man eine eigene Glaskugel mithilfe eines Produktionsmitarbeiters herstellen kann? So bekommt man hautnah die Gelegenheit, den faszinierenden Prozess des Glasblasens zu erleben. Und man hat ein einzigartiges, handgemachtes Kunstwerk selbst geschaffen, um mit nach Hause zu nehmen.

Wolfach
Kugel selbst herstellen

Verkaufsraum

Im Verkaufsraum könnt ihr im Anschluss am Rundgang die Glasprodukte direkt erwerben, von traditionellen bis zu modernen Designs.

Wolfach
Verkaufsraum

Direkt neben dem Museum befindet sich auch eine Gaststätte, um sich zu stärken.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof besichtigen, welches sich in Gutach befindet.

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Entdeckt die Sehenswürdigkeiten von Biberach an der Riß

Die Stadt Biberach an der Riß ist eine große Kreisstadt mit circa 35000 Einwohnern und liegt knapp 50 Kilometer südlich von Ulm. Und circa 30 Kilometer westlich von Memmingen im nördlichen Teil von Oberschwaben in Baden-Württemberg. In Biberach an der Riß durchqueren 5 bedeutende touristische Routen die Stadt. Das ist zum Beispiel die Deutsche Fachwerkstraße, die Oberschwäbische Barockstraße, die Schwäbische Dichterstraße, die Mühlenstraße Oberschwaben und der Jakobsweg. In der Stadt prägen die prächtigen Kaufmannshäuser die Architektur und man kann wunderschön durch die Gassen der Altstadt schlendern.

Blick auf die Stadt Biberach an der Riß

Biberach bietet das ganze Jahr über Märkte an. Das ist zum einen der Wochenmarkt, welcher am Mittwoch und am Samstag stattfindet. Vom 1. April bis 30. September: 7.00 bis 14.00 Uhr und vom 1. Oktober bis 31. März: 8.00 bis 14.00 Uhr.

Zudem bietet die Stadt immer mittwochs Jahrmärkte an. So kann man am 30.09.2026 in der Zeit von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr den Michaelimarkt bestaunen. Dort werden vorwiegend Bekleidung, Haushaltswaren, Töpferwaren, Putzmittel, Kurzwaren und Spielzeug angeboten. Für das leibliche Wohl sorgen die Imbiss- und Süßwarenangebote.

Außerdem findet am 11.11.2026 in der Zeit von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr der Martinimarkt statt. Und bietet so ähnlich wie der Michaelimarkt seine Produkte an.

Ulmer Tor

Das Ulmer Tor in Biberach an der Riß ist das einzige sehr gut erhaltene historische Stadttor. Es entstand mit der Stadterweiterung Mitte des 14. Jahrhunderts und diente ursprünglich als Teil der Stadtbefestigung und als Zugang zur Stadt.

Biberach an der Riß
Ulmer Tor

Stadtpfarrkirche St. Martin

Die Stadtpfarrkirche St. Martin in Biberach an der Riß wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Und sie ist ein beeindruckendes Wahrzeichen der Stadt. Das besondere Merkmal der Stadtpfarrkirche St. Martin ist, dass sie eine Simultankirche ist. So wird es sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Gemeinde genutzt. Besonders beeindruckend sind die Altäre, die Fresken, die filigranen Fenster und die wunderschönen Steinmetzarbeiten, welche man hervorragend an den Säulen bewundern kann.

Fachwerkhäuser

Entlang der Gassen in Biberach an der Riß entdeckt man die zahlreichen wunderschön restaurierten Fachwerkhäuser. Die Kunstvoll verziert und bemalt sind mit ihren Holzbalken.

Rathaus

Das alte Rathaus hat eine lange Geschichte und zeigt das architektonische Erbe der Stadt. Das alte Rathaus diente den Metzgern mit einer offenen Verkaufshalle Platz für ihre Geschäfte. In den oberen Räumlichkeiten befanden sich der Ratssaal und die Amtsstuben. Wenn man daran denkt, dass das alte Rathaus 1432 erbaut worden ist. Und das neue Rathaus, circa 70 Jahre später, damit sind gleich zwei historische Rathäuser in dieser wunderbaren Stadt vorhanden. Zwischen den beiden Rathäusern ist ein Zwischenbau aus Glas angebaut worden. Und es ist in diesen beiden Häusern die Stadtverwaltung untergebracht. Im alten Rathaus befindet sich auch ein Museum. Hier findet ihr mehr Informationen über dieses Museum. Und vor dem Glaszwischenbau befindet sich das Denkmal vom Maler Johann Baptist Pflug, welcher in Biberach an der Riß geboren wurde.

Marktplatz

Auf diesem Marktplatz finden immer die verschiedenen Märkte statt. Zum anderen seht ihr die gut erhaltenen Fachwerkhäuser und den Brunnen.

Des Esels Schatten

Ein bemerkenswertes Kunstwerk befindet sich am Rande des Marktplatzes von Biberach. Denn es handelt sich um das Esel-Denkmal von Peter Lenk, der ein deutscher Bildhauer war. Diesen Peter Lenk zeichnet eine besondere Darstellung für seine satirischen und oft kontroversen Skulpturen aus.

Esel-Denkmal
des Esels Schatten

Graffiti Kunstwerke

In Biberach wohnt ein Graffiti-Künstler; so könnt ihr die bewundernswerten Graffitikunstwerke an den Hausfassaden finden, welche ihr in dieser Stadt bestaunen könnt.

Gigelberg mit dem Weißen Turm

Der Gigelberg ist ein kleiner Berg mit einer Höhe von 570 Metern und bietet eine beeindruckende Aussicht. Und zum anderen befinden sich auch historische Bauwerke auf dem Berg. Und es befindet sich auch dort der weiße Turm, welcher 41 Meter hoch und einen Durchmesser von 10 Metern hat. Im Jahr 1484 wurde dieser weiße Turm als typischer Wach- und Wehrturm fertiggestellt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden darin Gefängniszellen für die Straftäter der Mitglieder der Band Schwarzen Veri eingebaut.

Auf dem Gigelberg befindet sich zudem die historische Stadtmauer mit dem Gigelturm. Dieser Gigelturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Nach schweren Beschädigungen im Dreißigjährigen Krieg wurde dieser Turm im Jahr 1788 umgebaut. Und diente einst als typischer Aussichtspunkt über die Stadt Biberach und seine Umgebung. Der Wachmann im Gigelturm hat nach Bränden Ausschau gehalten und er warnte mithilfe von einer Sturmglocke die Einwohner über die Gefahr durch Feinde, und wenn ein Unwetter heranzog. Direkt unterhalb des Gigelturmes befindet sich ein Kräutergarten, den man auch besichtigen kann.

Am Weberberg

Der Weberberg ist das älteste Viertel der Stadt Biberach an der Riß. Denn in der historischen Zunftsiedlung war vom 15. Jahrhundert bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts eine bedeutende Produktionsstätte für Barchent. Man stellt sich vor, dass zu Beginn des 16. Jahrhunderts etwa 400 Webstühle am Weberberg in Betrieb waren. In der Glanzzeit des Barcent-Handels lebte etwa ein Viertel der Bevölkerung von Biberach von dieser Webereikunst. Leider kam mit dem Dreißigjährigen Krieg der Handel mit Barchent zum Erliegen.

Diese Torschrift erinnert daran, dass hier einst die Weber ihre Arbeit verrichtet haben.

Biberach an der Riß

Alte Biber Brauerei

In dieser alten Biber-Brauerei erinnert von außen daran, dass dort einst einmal eine Brauerei war. So wurden die Schilder Bier-Passamt und das Bierkonsulat angebracht. Diese verweisen auf die Qualität, den Transport sowie die Überwachung des Handels mit Bier. Das Bierkonsulat hat eine symbolische kulturelle Bedeutung des Bieres.

Wisst ihr, dass nördlich von Biberach an der Riß Warthausen liegt? Und von dort aus dampft die Öchsle-Museumsschmalspurbahn los bis nach Ochsenhausen und wieder zurück.

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