Mitten im erzgebirgischen Ort Crottendorf erwartet dich ein ganz besonderes Erlebnis: das Räuchermuseum. Hier dreht sich alles um die berühmten Räucherkerzen, die besonders zur Weihnachtszeit eine unverwechselbare Atmosphäre schaffen. Wenn du dich für Tradition, Handwerk und regionale Geschichte interessierst, ist dieser Ort ein echtes Highlight.
Crottendorfer Räucherkerzenmuseum
Das Crottendorfer Räucherkerzenland ist ein außergewöhnliches Ausflugsziel im Erzgebirge, das sich ganz auf die traditionelle Herstellung von Räucherkerzen konzentriert. Herzstück der Anlage ist das Räuchermuseum in einer 15 Meter hohen Riesenräucherkerze, kombiniert mit Café, Erlebnisbereich und Werkstätten.
Die 15 Meter hohe Riesenräucherkerze in Crottendorfer Räucherkerzenland
Schon von Weitem fällt sie ins Auge: die rund 15 Meter hohe Riesenräucherkerze, die als größte ihrer Art gilt und das Wahrzeichen des Crottendorfer Räucherkerzenlandes ist. Doch sie ist nicht nur ein beeindruckender Blickfang, sondern beherbergt im Inneren auch ein kleines, liebevoll gestaltetes Museum.
15 Meter Hohe Räucherkerze
Beim Betreten begibst du dich auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Räucherns im Erzgebirge. Originale Werkzeuge, historische Produktionsmaschinen und spannende Einblicke in die Anfänge der Herstellung seit 1936 zeigen anschaulich, wie sich das traditionelle Handwerk entwickelt hat. Besonders authentisch wirkt die nachgebildete Küche der Gründerin Freya Graupner, die einen persönlichen Eindruck vom Ursprung der Produktion vermittelt. So wird verständlich, wie aus einfachen Rohstoffen die bekannten Räucherkerzen entstehen und welche Bedeutung sie bis heute für die Region haben. Der Eintritt in das Museum ist frei, und für den Rundgang solltest du etwa 30 Minuten einplanen.
Räucherkerze selber herstellen in Crottendorf
Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. In den Kreativwerkstätten kannst du eigene Räucherkerzen herstellen, indem du den Teig knetest, verschiedene Düfte mischst und daraus deine eigene kleine Duftkreation formst. Dieses Mitmachangebot macht das traditionelle Handwerk direkt erlebbar und vermittelt auf anschauliche Weise, wie viel Handarbeit und Erfahrung in jeder einzelnen Räucherkerze steckt.
In der Räucherkerze
Im Crottendorfer Räucherkerzenland
Das Crottendorfer Räucherkerzenland ist dabei weit mehr als nur ein Museum. Es versteht sich als Erlebnisareal für die ganze Familie: Ein großer Verkaufsbereich mit zahlreichen Duftsorten, ein Spielplatz, barrierefreie Wege sowie wechselnde Workshops und Veranstaltungen machen den Besuch abwechslungsreich und lebendig. Gerade für Familien oder alle, die sich für regionale Traditionen interessieren, ist dieser Ort ein lohnendes Ziel.
Im Crottendorfer Räucherkerzenland
Geöffnet ist das Räucherkerzenland von Dienstag bis Sonntag zwischen 9:00 und 17:00 Uhr, montags bleibt die Anlage geschlossen. Es liegt im erzgebirgischen Crottendorf und ist mit dem Auto bequem erreichbar.
Im Museum
Insgesamt ist das Räuchermuseum in Crottendorf ein außergewöhnliches Ausflugsziel, das Tradition, Handwerk und Genuss auf gelungene Weise verbindet. Die Kombination aus imposanter Riesenräucherkerze, interaktiver Ausstellung und gemütlichem Café sorgt für ein rundum stimmiges Erlebnis.
Laden im Crottendorfer Räucherkerzenland
Nach so vielen Eindrücken bietet das Café AnnaBella die perfekte Gelegenheit für eine entspannte Pause. In gemütlicher Atmosphäre kannst du hausgemachte Kuchen und Torten genießen oder bei einer Tasse Kaffee oder Tee zur Ruhe kommen. Die liebevoll gestalteten Sitzbereiche und die Terrasse laden dazu ein, den Besuch entspannt ausklingen zu lassen.
Ebenfalls in Crottendorf befindet sich das Schnapsmuseum.
Das Schnapsmuseum
Mit einem Besuch im Grenzwald-Schnapsmuseum betritt man zunächst den liebevoll gestalteten Verkaufsraum, der zum Stöbern in regionalen Spezialitäten, erzgebirgischen Produkten sowie einer großen Auswahl an Schnäpsen und Likören einlädt. Die gemütliche Atmosphäre vermittelt sofort das Gefühl, in die traditionelle Welt des Erzgebirges einzutauchen.
Auf meinen Wunsch durfte ich anschließend auch das angrenzende Schnapsmuseum besichtigen. Dort erwartete mich eine interessante Zeitreise in die Vergangenheit. Zahlreiche historische Gerätschaften, alte Brennapparate und liebevoll zusammengetragene Ausstellungsstücke geben einen anschaulichen Einblick in die traditionelle Schnapsherstellung, wie sie früher im Erzgebirge betrieben wurde. Gleichzeitig erfährt man viel über das alltägliche Leben der Menschen in vergangenen Zeiten.
Besonders reizvoll ist die authentische Gestaltung der Ausstellung. Alte Werkzeuge, Haushaltsgegenstände und landwirtschaftliche Geräte erzählen von der harten Arbeit und den Lebensbedingungen früherer Generationen. Die besondere Atmosphäre des Museums macht den Rundgang zu einem kleinen Ausflug in die Geschichte der Region.
Wer sich für regionale Traditionen, Handwerkskunst und die Kultur des Erzgebirges interessiert, sollte sich einen Besuch im Grenzwald Schnapsmuseum nicht entgehen lassen. Die Kombination aus Verkaufsraum, Schnapsverkostung und historischem Museum macht den Besuch zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für Jung und Alt.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Die Hohe Salve zählt zu den schönsten Aussichtsbergen in Tirol und begeistert mit einem beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick auf die umliegende Bergwelt der Kitzbüheler Alpen. Besonders bequem erreicht ihr den Gipfel mit der Salvenbahn ab Hopfgarten-Markt. Bereits die Auffahrt ist ein Erlebnis und bietet fantastische Ausblicke auf das Tal, grüne Almen und die umliegenden Berge.
Blick auf Hopfgarten
Anfahrt nach Hopfgarten-Markt
Mit dem Auto gelangt ihr bequem nach Hopfgarten-Markt in Tirol. In der Meierhofgasse stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Von dort sind es nur etwa 100 Meter leicht bergauf bis zur Talstation der Salvenbahn. Dadurch eignet sich der Ausflug auch ideal für Familien oder Besucher, die entspannt in die Bergwelt starten möchten.
Mit der Salvenbahn auf die Hohe Salve
An der Talstation befindet sich die Kasse im ersten Stock, wo die Berg- und Talkarten gelöst werden können. Danach geht es noch eine Etage höher zum eigentlichen Einstieg der Bergbahn.
Die Auffahrt erfolgt in zwei Etappen:
Erste Etappe: Von Hopfgarten zur Mittelstation
Die erste Fahrt führt von 627 Metern auf etwa 1178 Meter Höhe. Während der Gondelfahrt eröffnet sich bereits ein wunderschöner Blick hinunter auf die Ortschaft Hopfgarten sowie auf die umliegenden Wiesen und Almen. Besonders bei schönem Wetter wirkt die Landschaft wie aus einem Bilderbuch.
Zweite Etappe: Hinauf auf die Hohe Salve
Anschließend geht es von 1178 Metern weiter hinauf bis auf 1829 Meter zur Hohen Salve. Schon beim Aussteigen erwartet euch eine eindrucksvolle Bergkulisse. Die klare Bergluft, das Panorama und die zahlreichen Gipfel rundherum machen sofort Lust darauf, die Umgebung zu erkunden.
Gipfelkreuz, Gleitschirmflieger und Panoramawege
Direkt am Gipfelbereich gibt es einiges zu entdecken. Auf der rechten Seite befinden sich das Gipfelkreuz sowie der Startplatz der Gleitschirmflieger. Besonders spannend ist es, den Paragleitern beim Start zuzusehen, wenn sie lautlos über die Berglandschaft schweben.
Startplatz der Gleitschirmflieger
Wir entschieden uns jedoch für den linken Weg bergauf, denn dort verläuft der beliebte Gipfelrundweg. Die Hohe Salve ist vor allem für ihren einzigartigen 360-Grad-Rundumblick bekannt. Bei guter Sicht reicht der Blick, bei dem man bis zu 70 Dreitausender der Alpen entdecken kann. Der Blick reicht von den Zillertaler Alpen über die Hohen Tauern bis hin zum Großglockner und macht die Hohe Salve zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Fotografen. Zahlreiche Berggipfel, Täler und Almflächen schaffen eine beeindruckende Kulisse.
Hohe Salve Blick ins Tal
Der Rundweg lädt dazu ein, die Landschaft in Ruhe zu genießen und immer wieder an den Aussichtspunkten stehen zu bleiben. Gerade an klaren Tagen gehört die Hohe Salve zu den schönsten Aussichtspunkten der Region.
Einkehr in der Gipfelalm Hohe Salve
Nach der Wanderung bietet sich eine Einkehr in der Gipfelalm Hohe Salve an. Besonders beliebt ist die große Drehterrasse, von der aus ihr während des Essens die Bergwelt aus verschiedenen Perspektiven betrachten könnt. Dadurch wird selbst die Pause zu einem besonderen Erlebnis.
Gipfelalm
Wer früh am Morgen auf den Berg fährt, kann dort sogar bis 10:27 Uhr frühstücken und den Tag mit einem Panorama-Frühstück in den Bergen beginnen.
Wandern auf der Hohen Salve
Die Hohe Salve ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Sowohl gemütliche Spaziergänge als auch längere Bergtouren sind möglich. Hier oder direkt vor Ort findet ihr Informationen zu den verschiedenen Wanderrouten und Tourenmöglichkeiten.
Besonders angenehm ist, dass sich die Wege hervorragend mit der Bergbahn kombinieren lassen. Dadurch könnt ihr die wunderschöne Berglandschaft genießen, ohne sofort eine anspruchsvolle Bergtour unternehmen zu müssen.
Wallfahrtskirche Hohe Salve
Die Wallfahrtskirche Hohe Salve liegt auf 1.829 Metern Höhe direkt am Gipfel der Hohen Salve in den Kitzbüheler Alpen und begeistert mit ihrer einzigartigen Lage sowie einem beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt. Es empfiehlt sich, hier nicht nur die Aussicht, sondern auch die besondere Ruhe und Atmosphäre des Ortes zu genießen.
Preise und Öffnungszeiten
Mit der Salvenbahn gelangen Besucher in zwei Sektionen bequem auf die 1.829 Meter hohe Hohe Salve. Die Bahn fährt im Sommer 2026 täglich vom 14. Mai bis zum 26. Oktober von 08:45 Uhr bis 17:00 Uhr. Eine Berg- und Talfahrt ab Hopfgarten kostet für Erwachsene 30 Euro, für Jugendliche 22,50 Euro und für Kinder 15 Euro.
Zusammenfassung
Die Hohe Salve ist ein perfektes Ausflugsziel für alle, die die Tiroler Bergwelt entspannt erleben möchten. Die einfache Auffahrt mit der Salvenbahn, die traumhaften Ausblicke, der Gipfelrundweg und die gemütliche Einkehr in der Gipfelalm machen den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis. Vor allem der berühmte 360-Grad-Panoramablick bleibt lange in Erinnerung und zeigt eindrucksvoll, warum die Hohe Salve zu den beliebtesten Panoramabergen Tirols gehört.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Die Altstadt von Salzburg gehört zu den schönsten historischen Stadtzentren Europas und ist ein echtes Highlight für jeden Besuch in Salzburg. Mit ihrer barocken Architektur, den verwinkelten Gassen und der beeindruckenden Lage zwischen Salzach und Festungsberg zählt sie seit 1996 zum UNESCO-Welterbe.
Altstadt Waagplatz
Die berühmte Getreidegasse
Die Getreidegasse zählt zu den bekanntesten Straßen in Salzburg und begeistert mit ihrem ganz besonderen Charme. Enge Durchhäuser, historische Fassaden und die kunstvoll geschmiedeten Zunftschilder machen einen Spaziergang hier zu einem echten Erlebnis.
Getreidegasse
Ein absolutes Muss ist die Getreidegasse, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Österreichs. Neben traditionellen Geschäften fallen vor allem die kunstvoll geschmiedeten Zunftschilder ins Auge. Hier wurde auch Wolfgang Amadeus Mozart geboren – sein Geburtshaus ist heute ein vielbesuchtes Museum.
Erster Salzburger Bosna Grill
Mitten in der Salzburger Altstadt, versteckt in einem charmanten Durchhaus zwischen Getreidegasse und Universitätsplatz, befindet sich der legendäre Balkan-Grill – ein echter Geheimtipp mit Kultstatus.
Bosna Stand
Die Bosna ist ein echtes Kultgericht aus Salzburg und heute fester Bestandteil der österreichischen Imbisskultur. Als Erfinder gilt der Geschäftsmann Zanko Todoroff aus Bulgarien. Dieser eröffnete ihn in Salzburg unter dem Namen Balkan Grill Walter.
Seit Jahrzehnten zieht der kleine Imbiss Einheimische wie Besucher gleichermaßen an, denn hier gibt es die wohl bekannteste Spezialität Salzburgs: die „Bosna“. Frisch gegrillte Bratwürstel im knusprigen Weißbrot, verfeinert mit Zwiebeln, Petersilie und einer geheimen Gewürzmischung, machen dieses einfache Gericht zu einem unverwechselbaren Geschmackserlebnis. Wer durch Salzburg schlendert, sollte sich diesen kulinarischen Klassiker auf keinen Fall entgehen lassen – schnell, authentisch und typisch österreichisch.
Bosna
Historisches Flair und barocke Pracht
Beim Spaziergang durch die Altstadt wird man sofort in eine andere Zeit versetzt. Prächtige Gebäude, kunstvolle Fassaden und kleine Innenhöfe prägen das Stadtbild. Besonders rund um den Domplatz und den Residenzplatz in Salzburg zeigt sich die barocke Eleganz der Stadt. Hier befindet sich auch der imposante Salzburger Dom, dessen mächtige Kuppel das Zentrum der Altstadt dominiert.
Turm der neuen Residenz
Das Glockenspiel auf dem Residenzplatz in Salzburg ist ein besonderes Highlight der Altstadt. Und wenn es möglich ist, sollte man es sich nicht entgehen lassen. Dreimal am Tag um 7, 11 und 18 Uhr erklingen die historischen Glocken hoch oben im Turm der Neuen Residenz und erfüllen den Platz mit ihren melodischen Klängen. Die Melodien wechseln regelmäßig und reichen von klassischen Stücken bis hin zu traditionellen Volksliedern. Besonders in den frühen Morgenstunden oder am Abend entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, wenn sich der Klang des Glockenspiels mit der beeindruckenden Kulisse der barocken Gebäude verbindet.
Dom zu Salzburg
Nicht weit entfernt liegt der eindrucksvolle Salzburger Dom mit seiner großen Kuppel und dem weitläufigen Domplatz. Rund um den Platz laden Cafés und Restaurants dazu ein, eine Pause einzulegen und das besondere Ambiente der Altstadt zu genießen.
Dom zu Salzburg
Der Salzburger Dom ist eines der beeindruckendsten Wahrzeichen der barocken Altstadt und ein absolutes Highlight bei einem Besuch in Salzburg.
Mit seiner prächtigen Fassade am Domplatz und der mächtigen Kuppel zieht der Dom sofort alle Blicke auf sich. Im Inneren erwartet dich ein heller, weitläufiger Kirchenraum mit kunstvollen Fresken und beeindruckenden Details – ein echtes Meisterwerk der Barockarchitektur.
Dom zu Salzburg Altar
Der Dom ist zudem eng mit Wolfgang Amadeus Mozart verbunden: Hier wurde er 1756 getauft.
Salzburg goldene Kugel
Die Goldene Kugel in Salzburg ist ein auffälliges Kunstwerk auf dem Kapitelplatz, das sofort ins Auge fällt. Die große, glänzende Kugel trägt oben die Figur eines Mannes und wurde vom Künstler Stephan Balkenhol geschaffen. Sie symbolisiert Individualität und hebt sich bewusst von der barocken Umgebung der Altstadt ab. Besonders spannend ist der Kontrast zwischen der modernen Skulptur und den historischen Gebäuden rund um den Salzburger Dom.
Stiftsbäckerei St. Peter
Die Stiftsbäckerei St. Peter ist ein ganz besonderes Stück Salzburger Tradition – und ein echter Geheimtipp auf dem Weg vom Salzburger Dom hinauf zur Festung Hohensalzburg.
Bereits seit Jahrhunderten wird hier Brot gebacken – und zwar auf eine Weise, die heute selten geworden ist: ausschließlich mit Natursauerteig. Das verleiht dem Brot nicht nur seinen unverwechselbaren Geschmack, sondern macht es auch besonders bekömmlich.
Stiftsbäckerei St. Peter
Ein echtes Highlight ist die traditionelle Herstellung: Die Bäckerei nutzt ein historisches Wasserrad, um Energie zu gewinnen. Diese Verbindung aus Handwerk, Nachhaltigkeit und Geschichte macht den Besuch zu einem kleinen Erlebnis für sich.
Wenn ihr durch die Salzburger Altstadt schlendert, lohnt sich hier ein kurzer Stopp unbedingt. Der Duft von frisch gebackenem Brot, die urige Atmosphäre und die jahrhundertealte Backkunst machen die Stiftsbäckerei St. Peter zu einem Ort, den man nicht so schnell vergisst.
Alter Friedhof und die Stiftskirche St. Peter
Direkt daneben der Stiftskirche St. Peter liegt der idyllische Petersfriedhof, einer der schönsten Friedhöfe Europas, mit kunstvollen Grabarkaden, schmiedeeisernen Kreuzen und kleinen, gepflegten Gärten. Eingebettet in die Felsen des Mönchsbergs entsteht hier eine besonders ruhige, fast märchenhafte Atmosphäre mitten in der Altstadt.
Die Stiftskirche St. Peter in Salzburg zählt zu den ältesten Kirchen im deutschsprachigen Raum und beeindruckt mit ihrer barocken Ausstattung sowie mit der langen Geschichte als Benediktinerkloster.
Stiftskirche St. Peter Altar
Wahrzeichen über den Dächern von Salzburg
Hoch über der Altstadt thront die Festung Hohensalzburg, eine der größten vollständig erhaltenen Burgen Europas. Von oben bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Altstadt, die Salzach und die umliegende Bergwelt. Der Aufstieg – ob zu Fuß oder mit der Festungsbahn – lohnt sich in jedem Fall.
Blick auf Burg Hohensalzburg
Cafés, Kulinarik und Atmosphäre
Die Altstadt ist auch ein Paradies für Genießer. Traditionelle Kaffeehäuser laden zum Verweilen ein, und in den kleinen Restaurants kann man österreichische Spezialitäten probieren. Besonders charmant sind die versteckten Plätze und ruhigen Gassen abseits der Hauptwege, die oft überraschende Einblicke bieten.
Salzburg alter Markt
Grünmarkt Universitätsplatz
Bei dem Grünmarkt auf dem Universitätsplatz in Salzburg könnt ihr einen der traditionsreichsten und beliebtesten Märkte der Stadt besuchen. Direkt am Universitätsplatz gelegen, erwartet dich hier eine lebendige Mischung aus regionalen Spezialitäten, frischem Obst und Gemüse sowie typisch österreichischen Schmankerln.
Grünmarkt Universitätsplatz Salzburg
Öffnungszeiten im Überblick:
Montag bis Freitag: 7.00 bis 19.00 Uhr
Samstag: 6.00 bis 15.00 Uhr (ausgenommen Feiertage)
Adventsamstage (4x): 6.00 bis 19.00 Uhr
24.12. und 31.12.: 6.00 bis 13.30 Uhr
Stand am Grünmarkt Universitätsplatz
Ob für einen kurzen Abstecher am Morgen oder einen genussvollen Einkaufsbummel – der Grünmarkt ist ein echtes Highlight im Herzen Salzburgs und ein Muss für alle, die die authentische Marktatmosphäre lieben.
Schloss Mirabell
Im Schloss Mirabell sind der Marmorsaal und die Engelstreppe von Montag bis Samstag zwischen 8 und 18 Uhr zugänglich (sonntags und an Feiertagen geschlossen); der Marmorsaal kann montags, mittwochs und donnerstags von ca. 8 bis 16 Uhr sowie dienstags und freitags von 13 bis 16 Uhr besichtigt werden, sofern keine Sonderveranstaltungen stattfinden.
Schloss Mirabell EngelstreppeMarmorsaal Schloss Mirabell
Mirabellgarten
Vor der barocken Kulisse von Schloss Mirabell entfalten im Frühling zahlreiche Magnolienbäume ihre großen, zartrosafarbenen Blüten. Besonders entlang der Wege im Mirabellgarten bieten sie ein beeindruckendes Fotomotiv. Zwischen den kunstvoll angelegten Blumenbeeten, Statuen und Springbrunnen lässt es sich wunderbar flanieren.
Pegasusbrunnen im Schloss MirabellgartenMirabellgarten
Vom Garten aus hat man außerdem einen herrlichen Blick auf die mächtige Festung Hohensalzburg, die hoch über der Stadt thront. Gerade während der Magnolienblüte entsteht hier eine einzigartige Kombination aus historischer Architektur und frühlingshaften Farben.
Der Mönchsberg in Salzburg ist ein perfekter Ort für eine entspannte Auszeit mit beeindruckenden Ausblicken. Besonders bequem gelangst du mit dem Mönchsberg-Aufzug direkt hinauf auf den Berg – in wenigen Sekunden stehst du mitten im Grünen über den Dächern der Altstadt.
Oben angekommen, erwartet dich eine ruhige, weitläufige Landschaft mit gepflegten Wegen, ideal für eine gemütliche Wanderung. Immer wieder eröffnen sich traumhafte Panoramablicke auf die Altstadt, die Salzach und die umliegenden Berge – perfekte Fotospots inklusive.
Blick auf Salzburg und der Salzach
Ein besonderes Highlight ist der Spaziergang zur Festung Hohensalzburg. Der Weg dorthin ist leicht zu gehen und bietet unterwegs immer wieder schöne Ausblicke. Die Festung selbst thront majestätisch über der Stadt und rundet die Wanderung mit ihrer imposanten Erscheinung perfekt ab.
Bürgerwehr MönchsbergPark auf dem Mönchberg
Die Museen in Salzburg
Museum der Moderne Salzburg
Das Museum der Moderne Salzburg, am Mönchsberg 32, 5020 Salzburg, ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. In dieser Zeit kannst du das Museum jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr besuchen.
Haus der Natur
Das Haus der Natur Salzburg ist ein Naturkunde- und Technikmuseum am Museumsplatz 5 in 5020 Salzburg. Es hat täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und bietet spannende Einblicke in Naturwissenschaft und Technik.
DomQuartier
Das DomQuartier Salzburg, am Domplatz 1a, 5020 Salzburg, ist täglich geöffnet. Du kannst die Sehenswürdigkeit täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr besuchen.
Volkskunde Museum
Das Volkskunde-Museum Monatsschlössl Hellbrunn, am Fürstenweg 37 in 5020 Salzburg, ist vom 28. März bis zum 1. November 2026 täglich geöffnet. In diesem Zeitraum kannst du das Museum von Montag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:30 Uhr besuchen.
Festungsmuseum
Die Festung Hohensalzburg am Mönchsberg 34 in 5020 Salzburg hat je nach Jahreszeit unterschiedliche Öffnungszeiten: Von Januar bis April sowie von Oktober bis Dezember ist sie täglich von 9:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. In den Monaten Mai bis September kannst du die Festung bereits ab 9:00 Uhr besuchen; anschließend bleibt sie bis 19:00 Uhr geöffnet.
Mozart Wohnhaus
Das Mozart-Wohnhaus am Makartplatz 8 in 5020 Salzburg ist täglich von 9:00 bis 17:30 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt jeweils 30 Minuten vor der Schließung.
Spielzeug Museum
Das Spielzeug-Museum Salzburg in der Bürgerspitalgasse 2, 5020 Salzburg, ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. In dieser Zeit kannst du das Museum jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr besuchen.
Stiegl-Brauwelt
Die Stiegl-Brauwelt in Salzburg hat täglich von Montag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ins Museum ist um 18:00 Uhr möglich. Du findest die Stiegl-Brauwelt in der Bräuhausstraße 9, 5020 Salzburg.
Fiaker
In Salzburg gehören Fiakerfahrten zu den klassischsten Erlebnissen der Altstadt, besonders rund um den Residenzplatz, wo die Kutschen starten. Anbieter wie Fiaker Juza, Fiaker Süß oder Fiaker Winter bieten unterschiedliche Touren an: Eine kurze Rundfahrt von etwa 20 bis 25 Minuten führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt, während die rund 50-minütige Tour deutlich ausführlicher ist und auch weiter entfernte Highlights einbindet. Wer zentral übernachten möchte, findet im Hotel Scherer eine gute Ausgangslage, um die Stadt bequem zu erkunden und eine Fiakerfahrt stilvoll in den Aufenthalt zu integrieren.
Fiaker
Anreise nach Salzburg
Die Anreise ist sowohl mit dem PKW als auch mit dem Zug unkompliziert möglich. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, ist das eine besonders praktische Möglichkeit, um stressfrei in die Innenstadt von Salzburg zu gelangen. Er liegt verkehrsgünstig an der Alpenstraße und eignet sich ideal für Besucher, die mit dem Auto anreisen. Vom P+R-Platz aus fahren regelmäßig öffentliche Busse direkt ins Zentrum, etwa in Richtung Altstadt oder zum Hauptbahnhof. So kannst du dein Auto bequem außerhalb abstellen und bist innerhalb weniger Minuten mitten im Geschehen – ganz ohne Parkplatzsuche. Besonders an stark frequentierten Tagen oder in der Adventszeit ist der P+R Salzburg Süd eine zeitsparende und entspannte Alternative. Alternativ erreichst du den Startpunkt der Tour auch gut mit dem Zug: Vom Hauptbahnhof aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Mirabellgarten, wo unsere Tour begann.
Magnolienblüte Salzburg
Mein Eindruck
Die Salzburger Altstadt vereint Geschichte, Kultur und Lebensgefühl auf engstem Raum. Egal ob für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt – sie bietet unzählige Fotomotive und immer wieder neue Details, die entdeckt werden wollen. Es ist ein perfektes Ziel, da sich hier Sehenswürdigkeiten, Atmosphäre und persönliche Eindrücke ideal verbinden lassen.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Schwaz in Tirol ist eine Stadt, die man nicht nur besucht – man erlebt sie. Zwischen Karwendel und Tuxer Alpen gelegen, verbindet sie historische Architektur mit einer außergewöhnlichen Bergbauvergangenheit. Im Mittelalter war Schwaz durch den Silberbergbau eine der wohlhabendsten Städte Europas. Zeitweise lebten hier über 10.000 Menschen – für das 15. und 16. Jahrhundert eine beeindruckende Zahl.
das Rathaus in Schwaz
Silberbergwerk Schwaz das Highlight
Ein Besuch im Silberbergwerk Schwaz gehört ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Erlebnissen in der Region Tirol. Tief im Berg erwartet dich eine spannende Reise in die Zeit, als Schwaz zu den bedeutendsten Bergbaustädten Europas gehörte.
Ein Blick in die Geschichte des Silberabbaus
Im Mittelalter war Schwaz eines der größten Silberbergwerke der Welt. Im 15. und 16. Jahrhundert arbeiteten hier Tausende Bergleute unter oft extremen Bedingungen, um Silber und Kupfer aus dem Gestein zu gewinnen. Der Reichtum aus dem Bergbau machte die Region damals zu einem wirtschaftlichen Zentrum in Tirol und trug maßgeblich zum Aufstieg der Stadt bei.
Gang im Schwaz Silberbergwerk
Auch das mächtige Handelshaus der Jakob Fugger, eines der reichsten Kaufleute seiner Zeit, war eng mit dem Schwazer Bergbau verbunden. Die Fugger investierten stark in den Abbau und kontrollierten zeitweise einen großen Teil der Produktion.
Das Schwazer Silberbergwerk
Mit der Grubenbahn tief in den Berg
Das Abenteuer beginnt bereits am Eingang des Bergwerks. Besucher fahren mit einer kleinen Grubenbahn etwa 1000 Meter tief in den Berg hinein. Während der Fahrt spürt man sofort die besondere Atmosphäre unter Tage – kühl, geheimnisvoll und voller Geschichte.
Grubenbahn der Schwaz Silberbergwerk
Nach der Einfahrt führt ein erfahrener Guide durch die historischen Stollen. Dabei erfährst du, wie die Bergleute früher gearbeitet haben, welche Werkzeuge sie benutzten und wie gefährlich der Alltag unter Tage war.
im Schwaz Silberbergwerk
Während der Führung werden verschiedene Stationen gezeigt:
Spannende Einblicke in den Bergbau
historische Abbaustollen
originale Werkzeuge und Maschinen
Vorführungen der damaligen Arbeitsmethoden
beeindruckende Gesteinsformationen im Inneren des Berges
Werkzeuge im Schwaz Silberbergwerk
Besonders faszinierend ist es zu sehen, wie mühsam das Silber früher aus dem Fels geschlagen wurde – oft nur mit Hammer und Meißel.
Gang im Schwaz Silberbergwerk
Wenn du das Bergwerk in der Nebensaison besuchst, hast du oft den Vorteil, dass deutlich weniger Besucher vor Ort sind. Bei unserem Besuch war das ebenfalls der Fall. Dadurch konnte sich unser Guide Harry viel Zeit nehmen, um alles anschaulich zu erklären und ausführlich auf unsere Fragen einzugehen. Besonders angenehm war, dass wir das Tempo zwischen den einzelnen Stationen selbst bestimmen konnten und die Führung dadurch sehr entspannt und persönlich wirkte.
Multimediale Stationen erklären Abbauverfahren, Werkzeuge und das harte Leben der Bergleute. Die Dimensionen der Stollen beeindrucken – man versteht sofort, warum Schwaz einst als „Mutter aller Bergwerke“ bezeichnet wurde.
Steintreppe im Schwaz Silberbergwerk
Persönlicher Eindruck
Schwaz ist kein klassischer Tiroler Urlaubsort mit Bergbahnen und Après-Ski, sondern eine Stadt mit Substanz. Besonders die Kombination aus historischer Altstadt und dem Besuch im Silberbergwerk macht den Aufenthalt abwechslungsreich.
Wer Tirol einmal von seiner kulturellen und historischen Seite kennenlernen möchte, sollte Schwaz unbedingt einplanen – idealerweise auch als Tagesausflug von Innsbruck oder im Rahmen einer Rundreise durchs Inntal.
Altstadt in Schwaz
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
Mitten im historischen Zentrum von Schwaz befindet sich die beeindruckende Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt Schwaz, die zu den bedeutendsten spätgotischen Kirchen Tirols zählt. Durch ihre Größe und markanten Türme prägt sie das Stadtbild und erinnert daran, dass Schwaz im Mittelalter eine der wohlhabendsten Bergbaustädte Europas war.
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
Die römisch-katholische Pfarrkirche wurde im 15. und frühen 16. Jahrhundert errichtet, als der Silberbergbau der Region zu großem Wohlstand führte. Der großzügige Kirchenbau sollte dem Reichtum der Stadt gerecht werden. Besonders auffällig sind die beiden unterschiedlich gestalteten Türme sowie das große, helle Kirchenschiff.
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Altar
Im Inneren beeindruckt die Kirche durch ihre Weite. Die hohen Gewölbe und die vielen Fenster lassen viel Licht herein und verleihen dem Raum eine ruhige, feierliche Atmosphäre. Kunstvoll gestaltete Altäre, Skulpturen und religiöse Darstellungen erzählen von der langen Geschichte des Glaubenslebens in Schwaz.
Arkaden rund um die Kirche
Direkt neben der Kirche befinden sich historische Arkaden, die dem Platz ein fast mediterranes Flair verleihen. Unter den Bögen lässt es sich gemütlich entlangspazieren, während man die Architektur der umliegenden Gebäude betrachtet. Besonders an sonnigen Tagen entsteht hier eine entspannte Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Akaden
Die Arkaden verbinden die kirchliche Umgebung mit dem lebendigen Stadtzentrum. Kleine Geschäfte, Cafés und Sitzgelegenheiten machen diesen Bereich zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Besucher.
Erholung im Stadtpark
Nur wenige Schritte von der Kirche entfernt liegt der grüne Franziskanergarten Schwaz, der als ruhiger Stadtpark mitten im Zentrum dient. Gepflegte Wege, Bänke und schattenspendende Bäume machen ihn zu einem idealen Ort für eine kurze Pause nach einem Stadtrundgang.
Stadtpark mit neuem Glockenturm
Hier kann man die historische Kulisse von Schwaz in aller Ruhe genießen. Besonders schön ist der Blick zurück auf die Kirche, deren Türme zwischen den Bäumen hervorragen. Der Park verbindet Geschichte, Architektur und Natur auf angenehme Weise.
Ein schöner Halt bei einem Stadtbummel
Die Pfarrkirche, die Arkaden und der angrenzende Park bilden zusammen ein kleines, harmonisches Ensemble im Herzen von Schwaz. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte sich unbedingt etwas Zeit nehmen, um diesen Ort genauer zu entdecken – sei es für einen kurzen Besuch in der Kirche, einen Spaziergang unter den Arkaden oder eine entspannte Pause im Park.
Silberstadt Schwaz Altstadt
Die Altstadt der Stadt Schwaz wird oft als „Silberstadt“ bezeichnet – ein Hinweis auf ihre große wirtschaftliche Bedeutung während des Silberbergbaus im Mittelalter. Besonders im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit, als hier eines der größten Silbervorkommen Europas abgebaut wurde. Der Reichtum aus dem Bergbau zog bedeutende Handelsfamilien an, allen voran die mächtige Kaufmannsdynastie der Fugger aus Augsburg.
Noch heute spürt man in den engen Gassen der Altstadt diesen einstigen Wohlstand. Prächtige Bürgerhäuser mit kunstvollen Fassaden, Erkern und Innenhöfen erinnern an die Zeit, als Bergwerksbesitzer, Händler und wohlhabende Bürger hier lebten. Viele der Gebäude stammen aus der Spätgotik und der Renaissance und wurden liebevoll erhalten oder restauriert.
Schwaz Fußgängerzone Bürgerhäuser
Beim Spaziergang durch die Altstadt entdeckt man immer wieder kleine Details aus der Vergangenheit: verzierte Portale, historische Wappen oder alte Innenhöfe, die von der Bedeutung Schwaz als Handelszentrum erzählen. Gleichzeitig wirkt das Viertel heute sehr lebendig. In den Erdgeschossen der historischen Häuser befinden sich gemütliche Cafés, kleine Boutiquen und regionale Geschäfte, die zum Bummeln und Verweilen einladen. Besonders schön ist es, sich hier einfach treiben zu lassen, durch die schmalen Gassen zu schlendern und das besondere Flair der ehemaligen Silberstadt zu genießen.
Lahnbachkapelle in Schwaz
Stadtführungen
Der kostenlose Stadtrundgang durch Schwaz findet vom 26. Juni bis zum 2. Oktober 2025 jeden Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist vor der Schatzkammer Schwaz in der Franz-Josef-Straße 23.
Parken im Parkhaus der Stadtgalerien in Schwaz
Wer mit dem Auto nach Schwaz anreist, findet im Parkhaus der Stadtgalerien Schwaz eine besonders praktische Parkmöglichkeit. Die Tiefgarage liegt sehr zentral, direkt beim Einkaufszentrum, und nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt entfernt. Dadurch eignet sie sich ideal als Ausgangspunkt für einen Stadtbummel.
Das Parkhaus ist modern und großzügig angelegt und bietet mehrere hundert Stellplätze. Ein großer Vorteil ist die kostenlose erste Stunde, was besonders praktisch ist, wenn du nur kurz durch die Altstadt schlendern oder etwas erledigen möchtest. Auch bei längeren Aufenthalten sind die Parkgebühren moderat.
Von der Garage aus gelangst du über Aufzüge und Ausgänge direkt in die Stadtgalerien und schnell in Richtung Innenstadt. In wenigen Minuten erreichst du zu Fuß den Stadtplatz, kleine Geschäfte, Cafés und Sehenswürdigkeiten von Schwaz.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Parkhaus überdacht und ganzjährig nutzbar ist. Gerade bei schlechtem Wetter oder im Winter ist das deutlich angenehmer als ein Parkplatz im Freien. Außerdem stehen in der Tiefgarage Ladestationen für Elektroautos zur Verfügung.
Für Besucher der Stadt ist das Parkhaus der Stadtgalerien daher eine komfortable und zentrale Parklösung, um Schwaz entspannt zu erkunden.
Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.
Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Mitten im oberösterreichischen Salzkammergut, genauer gesagt in Vorchdorf, befindet sich ein echtes Highlight für Technik- und Oldtimerfans: das Motorradmuseum Vorchdorf. Wer glänzendes Chrom und nostalgische Formen liebt, sollte hier unbedingt einen Stopp einplanen. Nicht jedes Museum muss spektakulär inszeniert sein oder auf Besucherrekorde abzielen. Manchmal sind es gerade die kleinen, privat geführten Sammlungen, die mit Authentizität, Fachwissen und echter Leidenschaft überzeugen. Das Motorradmuseum in Vorchdorf ist genau so ein Ort: kein Massenmagnet, sondern ein liebevoll kuratierter Treffpunkt für Menschen, die klassische Zweiräder schätzen
Motorradmuseum Vorchdorf
Eine Zeitreise durch die Motorradgeschichte
Im Motorradmuseum erwartet dich eine beeindruckende Sammlung historischer Motorräder aus verschiedenen Jahrzehnten. Vom frühen Vorkriegsmodell bis hin zu Klassikern der 1970er- und 1980er-Jahre bekommst du hier einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Zweiradtechnik.
Besonders spannend ist, wie sich Design, Motorisierung und Fahrwerk im Laufe der Zeit verändert haben. Die Maschinen sind liebevoll restauriert und präsentieren sich in hervorragendem Zustand – ein Paradies für Fotografen und Technikbegeisterte.
Motorradmuseum Vorchdorf Ardie Maschine
Die Sammlung: Technikgeschichte zum Anfassen
Im Mittelpunkt steht eine umfangreiche Sammlung historischer Motorräder aus unterschiedlichen Epochen. Der Fokus liegt klar auf Klassikern aus dem 20. Jahrhundert – Maschinen, die heute nicht nur Sammlerwert besitzen, sondern auch technikgeschichtlich interessant sind.
Puch Maschine
Zu sehen sind unter anderem Modelle traditionsreicher Marken wie:
Puch
KTM
BMW
Honda
Das Spektrum reicht von frühen, noch vergleichsweise leicht und kompakt konstruierten Maschinen bis hin zu leistungsstarken Nachkriegsmodellen. Besonders spannend ist die technische Entwicklung: vom einfachen Einzylinder mit minimaler Federung bis hin zu ausgereiften Konstruktionen mit verbesserten Fahrwerken und leistungsstärkeren Motoren.
Viele Exponate sind in außergewöhnlich gutem Zustand erhalten oder aufwendig restauriert. Dabei steht nicht die sterile Perfektion im Vordergrund, sondern die Authentizität. Patina ist hier kein Makel, sondern Teil der Geschichte.
Markenvielfalt und Raritäten
Zu sehen sind Modelle unterschiedlichster Hersteller – darunter bekannte europäische Marken ebenso wie seltene Exoten. Viele Motorräder erzählen ihre ganz eigene Geschichte und spiegeln den Zeitgeist ihrer Epoche wieder.
Auf drei Etagen wird dem Besucher eine beeindruckende Sammlung präsentiert, die nach Herstellern und Motorradtypen strukturiert ist – übersichtlich, kuratiert und historisch nachvollziehbar.
Hier finden sich urige, noch nicht restaurierte Motorräder mit sichtbarer Patina, die den Charme vergangener Jahrzehnte authentisch bewahren. Gleichzeitig sind auch einzelne neuere Modelle vertreten – darunter ausgewählte Maschinen von BMW, die den Bogen zur modernen Motorradtechnik schlagen.
Polizei
Doch das Museum zeigt weit mehr als nur Zweiräder: Originelle Motorradbekleidung aus verschiedenen Epochen dokumentiert den Wandel der Schutzfunktion und des Designs. Ergänzt wird die Ausstellung durch alte Radios und liebevoll präsentierte Puppen, die einen zusätzlichen Einblick in vergangene Lebenswelten geben.
Motorradmuseum Vorchdorf, Wanderer
Das Motorradmuseum in Vorchdorf verbindet Technikgeschichte mit Alltagskultur – eine spannende Zeitreise durch mehrere Generationen.
Das Erlebnis im Motorradmuseum
Das Museum wirkt authentisch und familiär. Man spürt sofort, dass hier viel Leidenschaft hinter der Sammlung steckt. Anders als in großen Technikmuseen kannst du dir in Ruhe jedes einzelne Exponat ansehen und dabei Details entdecken.
Eine Kombination mit einem Ausflug ins Salzkammergut
Ein Zwischenstopp auf einer Motorradtour
Ein Tipp für einen Schlechtwettertag
BMW R 63
Atmosphäre: persönlich statt anonym im Motorradmuseum Vorchdorf
Was das Motorradmuseum Vorchdorf besonders auszeichnet, ist die persönliche Note. Anders als in großen staatlichen Museen spürt man hier die Begeisterung der Betreiber für jedes einzelne Fahrzeug. Gespräche über technische Details, Restaurierungsarbeiten oder die Herkunft bestimmter Modelle gehören fast selbstverständlich dazu.
Ducati im Motorradmuseum Vorchdorf
Gerade für Motorrad-Enthusiasten ist das ein Mehrwert: Hier geht es nicht nur ums Anschauen, sondern auch ums Fachsimpeln. Selbst Besucherinnen und Besucher ohne tiefgehendes Technikverständnis profitieren von den anschaulichen Erklärungen und der greifbaren Leidenschaft.
Lage und Umfeld Vorchdorf
Vorchdorf liegt in Oberösterreich im Salzkammergut-Voralpenraum – einer Region, die ohnehin bei Motorradfahrern beliebt ist. Zwischen Seen, sanften Hügeln und kurvigen Landstraßen bietet sich das Museum als ideales Zwischenziel für eine Tour an. Gerade für Reisende, die regionale Besonderheiten abseits der bekannten Hotspots suchen, ist dieser Stopp eine echte Bereicherung.
Das Motorradmuseum Vorchdorf zählt nicht zu den überlaufenen Attraktionen, sondern ist ein echter Geheimtipp für alle, die sich für klassische Zweiräder begeistern.
Motorradmuseum Vorchdorf
Das Motorradmuseum Vorchdorf liegt etwas außerhalb des Ortszentrums – genauer gesagt im Ortsteil Peintal. Die ruhige Lage macht den Besuch zu einem kleinen Ausflug ins Grüne. Auch wenn es nicht direkt im Zentrum liegt, lohnt sich die Anfahrt auf jeden Fall – besonders für Motorradliebhaber und Technikbegeisterte.
Fahrräder mit Hilfsmotor im Motorradmuseum Vorchdorf,
Öffnungszeiten
Mai bis Oktober: täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr Außerhalb dieser Zeiten ist ein Besuch nach telefonischer Voranmeldung möglich. Wir waren sogar selbst in der Nebensaison ganz spontan zu diesem Motorradmuseum gefahren und es wurde extra für uns geöffnet.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
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