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Schwaz: Die Silberstadt mit Geschichte

Schwaz in Tirol ist eine Stadt, die man nicht nur besucht – man erlebt sie. Zwischen Karwendel und Tuxer Alpen gelegen, verbindet sie historische Architektur mit einer außergewöhnlichen Bergbauvergangenheit. Im Mittelalter war Schwaz durch den Silberbergbau eine der wohlhabendsten Städte Europas. Zeitweise lebten hier über 10.000 Menschen – für das 15. und 16. Jahrhundert eine beeindruckende Zahl.

Schwaz
das Rathaus in Schwaz

Silberbergwerk Schwaz das Highlight

Ein Besuch im Silberbergwerk Schwaz gehört ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Erlebnissen in der Region Tirol. Tief im Berg erwartet dich eine spannende Reise in die Zeit, als Schwaz zu den bedeutendsten Bergbaustädten Europas gehörte.

Ein Blick in die Geschichte des Silberabbaus

Im Mittelalter war Schwaz eines der größten Silberbergwerke der Welt. Im 15. und 16. Jahrhundert arbeiteten hier Tausende Bergleute unter oft extremen Bedingungen, um Silber und Kupfer aus dem Gestein zu gewinnen. Der Reichtum aus dem Bergbau machte die Region damals zu einem wirtschaftlichen Zentrum in Tirol und trug maßgeblich zum Aufstieg der Stadt bei.

Schwaz Silberbergwerk
Gang im Schwaz Silberbergwerk

Auch das mächtige Handelshaus der Jakob Fugger, eines der reichsten Kaufleute seiner Zeit, war eng mit dem Schwazer Bergbau verbunden. Die Fugger investierten stark in den Abbau und kontrollierten zeitweise einen großen Teil der Produktion.

Schwaz Silberbergwerk
Das Schwazer Silberbergwerk

Mit der Grubenbahn tief in den Berg

Das Abenteuer beginnt bereits am Eingang des Bergwerks. Besucher fahren mit einer kleinen Grubenbahn etwa 1000 Meter tief in den Berg hinein. Während der Fahrt spürt man sofort die besondere Atmosphäre unter Tage – kühl, geheimnisvoll und voller Geschichte.

Schwaz Silberbergwerk
Grubenbahn der Schwaz Silberbergwerk

Nach der Einfahrt führt ein erfahrener Guide durch die historischen Stollen. Dabei erfährst du, wie die Bergleute früher gearbeitet haben, welche Werkzeuge sie benutzten und wie gefährlich der Alltag unter Tage war.

Schwaz Silberbergwerk
im Schwaz Silberbergwerk

Während der Führung werden verschiedene Stationen gezeigt:

Spannende Einblicke in den Bergbau

  • historische Abbaustollen
  • originale Werkzeuge und Maschinen
  • Vorführungen der damaligen Arbeitsmethoden
  • beeindruckende Gesteinsformationen im Inneren des Berges
Schwaz
Werkzeuge im Schwaz Silberbergwerk

Besonders faszinierend ist es zu sehen, wie mühsam das Silber früher aus dem Fels geschlagen wurde – oft nur mit Hammer und Meißel.

Schwaz
Gang im Schwaz Silberbergwerk

Wenn du das Bergwerk in der Nebensaison besuchst, hast du oft den Vorteil, dass deutlich weniger Besucher vor Ort sind. Bei unserem Besuch war das ebenfalls der Fall. Dadurch konnte sich unser Guide Harry viel Zeit nehmen, um alles anschaulich zu erklären und ausführlich auf unsere Fragen einzugehen. Besonders angenehm war, dass wir das Tempo zwischen den einzelnen Stationen selbst bestimmen konnten und die Führung dadurch sehr entspannt und persönlich wirkte.

Multimediale Stationen erklären Abbauverfahren, Werkzeuge und das harte Leben der Bergleute. Die Dimensionen der Stollen beeindrucken – man versteht sofort, warum Schwaz einst als „Mutter aller Bergwerke“ bezeichnet wurde.

Schwaz
Steintreppe im Schwaz Silberbergwerk

Persönlicher Eindruck

Schwaz ist kein klassischer Tiroler Urlaubsort mit Bergbahnen und Après-Ski, sondern eine Stadt mit Substanz. Besonders die Kombination aus historischer Altstadt und dem Besuch im Silberbergwerk macht den Aufenthalt abwechslungsreich.

Schwaz

Wer Tirol einmal von seiner kulturellen und historischen Seite kennenlernen möchte, sollte Schwaz unbedingt einplanen – idealerweise auch als Tagesausflug von Innsbruck oder im Rahmen einer Rundreise durchs Inntal.

Altstadt in Schwaz

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Mitten im historischen Zentrum von Schwaz befindet sich die beeindruckende Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt Schwaz, die zu den bedeutendsten spätgotischen Kirchen Tirols zählt. Durch ihre Größe und markanten Türme prägt sie das Stadtbild und erinnert daran, dass Schwaz im Mittelalter eine der wohlhabendsten Bergbaustädte Europas war.

Schwaz
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Die römisch-katholische Pfarrkirche wurde im 15. und frühen 16. Jahrhundert errichtet, als der Silberbergbau der Region zu großem Wohlstand führte. Der großzügige Kirchenbau sollte dem Reichtum der Stadt gerecht werden. Besonders auffällig sind die beiden unterschiedlich gestalteten Türme sowie das große, helle Kirchenschiff.

Schwaz
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Altar

Im Inneren beeindruckt die Kirche durch ihre Weite. Die hohen Gewölbe und die vielen Fenster lassen viel Licht herein und verleihen dem Raum eine ruhige, feierliche Atmosphäre. Kunstvoll gestaltete Altäre, Skulpturen und religiöse Darstellungen erzählen von der langen Geschichte des Glaubenslebens in Schwaz.

Arkaden rund um die Kirche

Direkt neben der Kirche befinden sich historische Arkaden, die dem Platz ein fast mediterranes Flair verleihen. Unter den Bögen lässt es sich gemütlich entlangspazieren, während man die Architektur der umliegenden Gebäude betrachtet. Besonders an sonnigen Tagen entsteht hier eine entspannte Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Schwaz
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Akaden

Die Arkaden verbinden die kirchliche Umgebung mit dem lebendigen Stadtzentrum. Kleine Geschäfte, Cafés und Sitzgelegenheiten machen diesen Bereich zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Erholung im Stadtpark

Nur wenige Schritte von der Kirche entfernt liegt der grüne Franziskanergarten Schwaz, der als ruhiger Stadtpark mitten im Zentrum dient. Gepflegte Wege, Bänke und schattenspendende Bäume machen ihn zu einem idealen Ort für eine kurze Pause nach einem Stadtrundgang.

Schwaz
Stadtpark mit neuem Glockenturm

Hier kann man die historische Kulisse von Schwaz in aller Ruhe genießen. Besonders schön ist der Blick zurück auf die Kirche, deren Türme zwischen den Bäumen hervorragen. Der Park verbindet Geschichte, Architektur und Natur auf angenehme Weise.

Ein schöner Halt bei einem Stadtbummel

Die Pfarrkirche, die Arkaden und der angrenzende Park bilden zusammen ein kleines, harmonisches Ensemble im Herzen von Schwaz. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte sich unbedingt etwas Zeit nehmen, um diesen Ort genauer zu entdecken – sei es für einen kurzen Besuch in der Kirche, einen Spaziergang unter den Arkaden oder eine entspannte Pause im Park.

Silberstadt Schwaz Altstadt

Die Altstadt der Stadt Schwaz wird oft als „Silberstadt“ bezeichnet – ein Hinweis auf ihre große wirtschaftliche Bedeutung während des Silberbergbaus im Mittelalter. Besonders im 15. und 16. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit, als hier eines der größten Silbervorkommen Europas abgebaut wurde. Der Reichtum aus dem Bergbau zog bedeutende Handelsfamilien an, allen voran die mächtige Kaufmannsdynastie der Fugger aus Augsburg.

Noch heute spürt man in den engen Gassen der Altstadt diesen einstigen Wohlstand. Prächtige Bürgerhäuser mit kunstvollen Fassaden, Erkern und Innenhöfen erinnern an die Zeit, als Bergwerksbesitzer, Händler und wohlhabende Bürger hier lebten. Viele der Gebäude stammen aus der Spätgotik und der Renaissance und wurden liebevoll erhalten oder restauriert.

Schwaz Fußgängerzone Bürgerhäuser

Beim Spaziergang durch die Altstadt entdeckt man immer wieder kleine Details aus der Vergangenheit: verzierte Portale, historische Wappen oder alte Innenhöfe, die von der Bedeutung Schwaz als Handelszentrum erzählen. Gleichzeitig wirkt das Viertel heute sehr lebendig. In den Erdgeschossen der historischen Häuser befinden sich gemütliche Cafés, kleine Boutiquen und regionale Geschäfte, die zum Bummeln und Verweilen einladen. Besonders schön ist es, sich hier einfach treiben zu lassen, durch die schmalen Gassen zu schlendern und das besondere Flair der ehemaligen Silberstadt zu genießen.

Lahnbachkapelle Schwaz
Lahnbachkapelle in Schwaz

Stadtführungen

Der kostenlose Stadtrundgang durch Schwaz findet vom 26. Juni bis zum 2. Oktober 2025 jeden Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr statt. Der Treffpunkt ist vor der Schatzkammer Schwaz in der Franz-Josef-Straße 23.

Parken im Parkhaus der Stadtgalerien in Schwaz

Wer mit dem Auto nach Schwaz anreist, findet im Parkhaus der Stadtgalerien Schwaz eine besonders praktische Parkmöglichkeit. Die Tiefgarage liegt sehr zentral, direkt beim Einkaufszentrum, und nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt entfernt. Dadurch eignet sie sich ideal als Ausgangspunkt für einen Stadtbummel.

Das Parkhaus ist modern und großzügig angelegt und bietet mehrere hundert Stellplätze. Ein großer Vorteil ist die kostenlose erste Stunde, was besonders praktisch ist, wenn du nur kurz durch die Altstadt schlendern oder etwas erledigen möchtest. Auch bei längeren Aufenthalten sind die Parkgebühren moderat.

Von der Garage aus gelangst du über Aufzüge und Ausgänge direkt in die Stadtgalerien und schnell in Richtung Innenstadt. In wenigen Minuten erreichst du zu Fuß den Stadtplatz, kleine Geschäfte, Cafés und Sehenswürdigkeiten von Schwaz.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Parkhaus überdacht und ganzjährig nutzbar ist. Gerade bei schlechtem Wetter oder im Winter ist das deutlich angenehmer als ein Parkplatz im Freien. Außerdem stehen in der Tiefgarage Ladestationen für Elektroautos zur Verfügung.

Für Besucher der Stadt ist das Parkhaus der Stadtgalerien daher eine komfortable und zentrale Parklösung, um Schwaz entspannt zu erkunden.

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Erlebt Hallstatt: Salzbergbahn, Salzwelten und Welterbeblick Skywalk

Die kleine malerische Gemeinde Hallstatt am Hallstätter See im Salzkammergut hat eine sehr lange Geschichte. In dieser Region wurden durch archäologische Funde festgestellt, dass seit mehr als 7.000 Jahren menschliche Spuren entdeckt wurden. Die Geschichte von Hallstatt ist eng mit dem Salzbergbau verbunden, der in der Region seit Jahrtausenden betrieben wird. Salz war ein äußerst wertvolles Gut und diente als Grundlage für den Reichtum und die Entwicklung des Ortes. Der Tourismus spielte eine immer größere Rolle, da Besucher die malerische Schönheit der Region entdeckten. Im Jahr 1997 wurde Hallstatt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, was seine Bedeutung als historisches und kulturelles Juwel unterstreicht. Der Ort ist heute ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt, die die reiche Geschichte sowie die atemberaubende Landschaft und die faszinierende Kultur von Hallstatt erleben möchten.

Haus mit Baum

Hallstätter See

Nördlich des Dachsteinmassivs befindet sich der Hallstätter See, welcher circa 8,20 Kilometer lang und bis circa 2,1 Kilometer breit ist. Da sich der Bahnhof von Hallstatt am östlichen Ufer des Hallstätter Sees befindet, verkehren das ganze Jahr über Linienschiffe zwischen Hallstatt und Hallstatt Markt. So kann sichergestellt werden, dass man ganz bequem mit dem Zug anreisen kann. Denn Hallstatt zieht das ganze Jahr über zahlreiche Besucher an und es steht nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

An der Seepromenade Hallstatt

Salzbergbahn

Die Salzbergbahn befördert einen in ein paar Minuten von einer Höhe von 511 Metern auf eine Höhe von 838 Metern. Wir hatten im Vorfeld bereits die Tickets für die Salzbergbahn und die Salzwelten erworben. So konnten wir ganz entspannt direkt zur Salzbergbahn gehen. An der Bergstation kann man über Treppen oder mit dem Lift auf die Höhe der Aussichtsplattform Welterbeblick Rudolfsturm kommen.

Salzbergbahn mit dem Hallstätter See

Salzwelten

Von der Salzbergbahn geht es zuerst über eine Treppe und im Anschluss läuft man ganz gemütlich auf einer Länge von 650 Metern etwas den Berg hinauf bis zum Eingang der Salzwelten.

Gräberfeld

Am Wegesrand befinden sich Informationstafeln über die Entstehung und Geschichte von Hallstatt. Sowie befindet sich ein Gebäude unter den archäologischen Funden, welche in dieser Region gefunden wurden.

Die Salzwelten in Hallstatt sind eine weitere Sehenswürdigkeit. Die Salzwelten bieten Besuchern die Möglichkeit, in die Welt des Salzabbaus einzutauchen und mehr über die Geschichte, Geologie und Technologie des Salzabbaus zu erfahren. Während der Tour erfahren die Besucher auch interessante Fakten über die Bedeutung von Salz in der Geschichte und Wirtschaft der Region.

Darüber hinaus gibt es in den Salzwelten interaktive Ausstellungen und multimediale Präsentationen, die das Thema Salz auf unterhaltsame und informative Weise präsentieren.

Die Salzwelten bieten auch verschiedene Aktivitäten für Kinder und Familien an, wie zum Beispiel das Herstellen von Salzkristallen oder das Erkunden eines unterirdischen Salzsees. Insgesamt sind die Salzwelten in Hallstatt eine faszinierende Attraktion für Besucher jeden Alters, die mehr über die Geschichte und Bedeutung des Salzabbaus erfahren möchten.

In den Salzwelten befinden sich 2 Rutschen und sorgen für eine gute Unterhaltung. Aber keine Angst, wer nicht rutschen möchte, kann auch die Treppe benutzen.

Salzwelten Hallstatt
Rutsche

Es ist wunderschön zuzusehen, wie die Präsentation einer Lichtershow am Salzsee stattfindet und die Lichter im See spiegeln.

Am Ende der Führung in den Salzwelten bringt dann die Bahn alle wieder zum Ausgangsort beim Gebäude der Salzwelten wieder raus.

Welterbeblick Skywalk

Auf dem Rückweg von den Salzwelten ging es wieder in Richtung der Salzbergbahn. Und wir machten einen kleinen Abstecher zur Aussichtsplattform Welterbeblick am Rudolfsturm. Der Rudolfsturm ist ein Restaurant und Café direkt an der Aussichtsplattform und lädt zum Verweilen ein.

Der Hallstätter Skywalk bietet einen atemberaubenden Panoramablick in etwa 350 Metern Höhe auf den malerischen Hallstätter See und die umliegende Bergwelt. Hoch über der Stadt gelegen, bietet der Skywalk einen unvergleichbaren Aussichtspunkt. Um atemberaubende Fotos aufzunehmen und in die natürliche Schönheit der Region einzutauchen. Während Besucher die beeindruckende Aussicht genießen, können sie durch informative Ausstellungen auch etwas über die geologischen Formationen und die Geschichte der Region erfahren. Der Skywalk ist ein unverzichtbarer Zwischenstopp für alle, die eine einzigartige Perspektive auf dieses UNESCO-Weltkulturerbe suchen.

Hallstatt

Wie wäre es mit einem Bummel durch die Altstadt von Hallstatt? Direkt an der Bushaltestelle und am Fährterminal Hallstatt Lahn geht es links in die Seestraße hinein. Dieses Gebiet ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, daher kann man ganz entspannt spazieren gehen.

Es erwartet einen, die typischen alten Häuser, teilweise aus Holz oder mit Lüftlmalerei verziert. Es gibt zahlreiche Gaststätten, Cafés, Souvenirläden, Keramikläden und Manufakturen, zum Beispiel die Seifenmanufaktur. Wenn man in den Laden eintritt, duftet es so toll nach den verschiedenen Sorten und Düften von den Seifen.

Auf dem Marktplatz befindet sich die Dreifaltigkeitssäule. Die Dreifaltigkeitssäule wurde im Jahr 1743 von dem Bildhauer Joseph Anton Pfaffinger aus Salzburg aus dem Untersberger Marmor errichtet und im Jahr 1744 aufgestellt. Der Grundriss hat genau die dreieckige Form, wie der Marktplatz.

Zudem befinden sich Geschäfte, Restaurants und die evangelische Pfarrkirche. Des Weiteren geht es zur Schifffanlegestelle der Ausflugsschiffe auf den Hallstätter See.

Wer gerne ein Museum besichtigen möchte, kann das Welterbe-Museum Hallstatt besuchen. Dieses Museum befindet sich in der Seestraße in Hallstatt. Hier könnt ihr euch darüber informieren.

Ein weiteres Ausflugsziel in dieser Region wäre der Berg Krippenstein im Dachsteingebirge mit seinen Sehenswürdigkeiten.

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Dinner im Salzbergwerk Berchtesgaden: Ein unvergessliches Erlebnis

Wer träumt nicht einmal davon, ein Dinner an einem besonderen Ort zu genießen? Dann wäre ein Dinner im Salzbergwerk in Berchtesgaden doch einmal etwas ganz Besonderes.

Wir haben uns rechtzeitig für unseren Wunschtermin angemeldet. Die Preise sind inklusive einer Führung durch das Salzbergwerk, des Dinners und der Getränke. Hier findet ihr auf der Webseite die Termine des Dinners.

Vom Besucherparkplatz ging es zum Salzbergwerk Berchtesgaden. Im Restaurant Bergschänke trafen wir uns alle um 18.30 Uhr. Dort erhielten wir je ein Glas Sekt sowie kleine belegte Brötchen und der weitere Ablauf des Dinners im Bergwerk wurde uns mitgeteilt.

So gingen wir im Anschluss zum Einkleiden der Bergmannstracht in das gegenüberliegende Gebäude. Denn im Bergwerk dient die Bergmannstracht zum Schutz der eigenen Kleidung. Und die Sicherheit beim Rutschen in dem Bergwerk.

Salzbergwerk Berchtesgaden
Einkleidung Salzbergwerk Berchtesgaden

Verteilt auf 2 Züge fuhren wir in wenigen Minuten auf einer Länge von 650 Metern in den Salzberg hinein.

Salzbergwerk Berchtesgaden
Zug in das Salzbergwerk Berchtesgaden

Als wir im Kaiser-Franz-Sinkwerk ankamen, ging es auf die circa 1-stündige Führung durch das Bergwerk. Denn es ist eine spannende und informative Erfahrung, über die Salzgewinnung in Berchtesgaden mehr zu erfahren. Denn das Bergwerk hat eine Geschichte von weit über 500 Jahren und heute wird immer noch aktiv Salz gewonnen.

Das Dinner im Salzbergwerk Berchtesgaden

In dieser Zeit, als wir die Führung unternommen haben, wurde im Kaiser-Franz-Sinkwerk alles für uns hergerichtet. Und wir konnten uns die Plätze an den Tischen frei wählen. Welche schön dekoriert worden waren.

Salzbergwerk Berchtesgaden
Dinner im Salzbergwerk Berchtesgaden

Nachdem alle ihre Plätze eingenommen hatten und die Getränke serviert worden waren, wurde das Bergknappen-Büfett eröffnet. Von frischen leckeren Salaten, Räucherlachs, verschiedenen Schinkenarten und mit einer Karotten-Kokos-Cremesuppe. Die Hauptspeisen waren unter anderem vom Schweinefilet, Hähnchenfilet bis zur Gemüselasagne, Spinatknödel. Und einer leckeren bayerischen Creme, roter Grütze mit Vanillesoße oder einer dunklen Mousse au chocolat.

Salzbergwerk Berchtesgaden
Büfett

Für die Dauer des Dinners im Salzbergwerk Berchtesgaden wurde für eine musikalische Umrahmung gesorgt.

Nach dem Essen konnten wir so oft rutschen, wie man gerne wollte. Und man konnte sich an den Steineklopfen ausprobieren und als Erinnerung die Steinstücke mit nach Hause nehmen.

Gegen 22.30 Uhr wurde mit der Ausfahrt aus dem Salzbergwerk Berchtesgaden begonnen und auf der Fahrt wurde eine Schausprengung simuliert.

Nach dem Auskleiden der Bergmannskluft erhielten wir unser Erinnerungsfoto, welches bei der Rutsche aufgenommen worden ist. Und von der Enzianbrennerei Grassl erhielten wir eine Probe des Miners Gin sowie eine Probierprobe vom Salz.

Wie wäre es mit einem kleinen Abstecher zur Rossfeld-Panoramastraße in Berchtesgaden? Welche eine ganzjährig befahrbare Höhenstraße ist und eine wunderbare Aussicht von Deutschland und Österreich bietet.

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