Eine Wanderung zur Litzldorfer Schwefelquelle und zum historischen Zementwerk führt dich durch eine wunderschöne, naturnahe Umgebung in der Region. Der Wanderweg startet in Litzldorf und führt direkt zum historischen Zementwerk, das einen interessanten Einblick in die industrielle Vergangenheit der Region bietet. Das Zementwerk war einst ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft und ist heute eine historische Stätte, die die Entwicklung des Ortes mitprägt.
Von dort aus geht es weiter zur Litzldorfer Schwefelquelle, einem faszinierenden Ort, der besonders für seine heilende Wirkung bekannt ist. Die Schwefelquelle wird oft für ihre positiven Effekte auf die Haut und das Wohlbefinden geschätzt. Der Weg dorthin führt durch malerische Landschaften und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Umgebung.
Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf eine einzigartige Weise und ist ein tolles Ziel für alle, die mehr über die Region erfahren und gleichzeitig die frische Luft und die Schönheit der Landschaft genießen möchten.
Litzldorf, ein malerischer Ort im Landkreis Rosenheim, ist ein Ortsteil von Bad Feilnbach und liegt auf einer Höhe von 514 Metern am nördlichen Rand der Alpen. Direkt zu Füßen des majestätischen Wendelsteins, der mit seinen 1838 Metern Höhe das umliegende Bergpanorama dominiert, bietet Litzldorf eine idyllische Ausgangsbasis für Wanderungen und Naturerkundungen.
Die Region um Litzldorf ist bekannt für ihre wunderschöne Landschaft, die sowohl von den sanften Hügeln des Alpenvorlands als auch von den beeindruckenden Gipfeln der Alpen geprägt ist. Der Wendelstein, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger, lockt mit fantastischen Ausblicken und zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.
Die Kombination aus der alpinen Kulisse und der Nähe zum Wendelstein macht Litzldorf zu einem perfekten Ort für alle, die Ruhe, Natur und atemberaubende Ausblicke suchen.
Zementwerk Litzldorf

Der Ausgangspunkt meiner Wanderung war der Parkplatz bei der Kirche in Litzldorf. Ein empfehlenswerter Startpunkt, um sowohl die Anwohner als auch die Natur zu schonen. Von hier aus führte der Weg links am Bach entlang, bis sich der Pfad teilt.

Das Zementwerk von Litzldorf hat eine bewegte Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Region verbunden ist. Es wurde 1894 erbaut und spielte zu seiner Zeit eine wichtige Rolle in der lokalen Industrie. Doch nur vier Jahre später, im Jahr 1898, wurde das Werk durch einen verheerenden Brand zerstört. Dieser Brand führte dazu, dass das Zementwerk in seiner ursprünglichen Form nicht mehr betrieben werden konnte.
Trotz des Brandes wurde das Gebäude nicht aufgegeben, sondern teilweise restauriert. In den Jahren 1992 und 1993 wurden Maßnahmen ergriffen, um die Ruine zu stabilisieren und ihre historische Bedeutung zu bewahren. Auch heute noch ist das Zementwerk ein faszinierendes Relikt aus vergangener Zeit, das den Wandel von Industrie und Natur eindrucksvoll dokumentiert.

Heute ist das Zementwerk von Litzldorf eine Ruine, die zwar nicht mehr in Betrieb ist, aber dennoch ein eindrucksvolles Zeugnis der industriellen Vergangenheit ist. Die Ruine ist ein interessantes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte, die die Spuren der Vergangenheit entdecken möchten.
Litzldorfer Schwefelquelle
Mein Ziel war die Litzldorfer Schwefelquelle im Litzldorfer Tal. Diese Wege sind gut ausgebaut und für Fußgänger und Radfahrer sehr ideal. So bin ich vom Zementwerk den kleinen Weg zurückgelaufen, bis die Gabelung zur Litzeldorfer Schwefelquelle hinaufführt. Für mich als nicht so geübte Wanderin war es schon etwas anstrengend.

Denn es geht stets bergauf; darum hat es bei mir etwas länger gedauert als 30 Minuten. Man läuft immer gerade weiter an den kleinen Stauweiher vorbei, bis man an der Quelle ankommt. Im Jahre 1929 wurde es amtlich bestätigt über die heilsame Wirkung des Wassers. Auf dem Rückweg genoss ich eine tolle Aussicht. Es gibt einen wunderbaren Ausblick ins Tal. Und so konnte man das Moorgebiet, die Sterntaler Filzen und die Nicklheimer Filzen sehr gut erkennen.



Pfarrkirche St. Michael Litzldorf
Am Parkplatz der römisch-katholischen Kirche im Bad Feilnbacher Ortsteil Litzldorf begann meine Wanderung. Nachdem ich meinen Weg begonnen hatte, nutzte ich die Gelegenheit, die Kirche selbst zu besichtigen.


Die Pfarrkirche St. Michael in Litzldorf ist ein historisches Kleinod und beherbergt beeindruckende kunsthistorische Elemente. Besonders hervorzuheben ist der Hochaltar, der mit einem Rokoko-Tabernakel verziert ist. Der kunstvolle Altarauszug zeigt die Darstellung des Gottvaters und ist ein bemerkenswertes Beispiel für die religiöse Kunst dieser Epoche.
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