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Südtirol

Südtiroler Volkskundemuseum in Teodone: Kultur und Geschichte Südtirols

Das Südtiroler Volkskundemuseum in Teodone (Dietenheim) ist ein Muss für alle, welche die Kultur und Geschichte der Region hautnah erleben möchten. Das Freilichtmuseum am Rande von Bruneck ist eines der schönsten Museen seiner Art und lädt Besucher auf eine Reise durch das Leben, die Arbeit und die Traditionen der Südtiroler Bevölkerung in vergangenen Jahrhunderten ein.

Südtiroler Volkskundemuseum
Südtiroler Volkskundemuseum

Ein Streifzug durch Südtirols Geschichte im Südtiroler Volkskundemuseum

Gegründet im Jahr 1976, erstreckt sich das Museum über eine 4-ha-große, parkähnliche Fläche. Auf die historischen Gebäude aus verschiedenen Tälern und Regionen Südtirols sorgfältig wiederaufgebaut wurden. Beim Betreten des Geländes fühlt man sich augenblicklich in die Vergangenheit zurückversetzt. Man wandert über kleine Pfade zwischen alten Bauernhöfen, Werkstätten und traditionellen Wohnhäusern, welche die harte, aber stolze Lebensweise der Bergbevölkerung eindrucksvoll widerspiegeln.

Die Ausstellung: Eine Reise durch Alltag und Brauchtum

Das Museum gliedert sich in zwei Hauptbereiche. Der Innenbereich im Herrenhaus Mair am Hof zeigt eine Vielzahl an Ausstellungsstücken, darunter alte Werkzeuge, Alltagsgegenstände und traditionelle Trachten. Die Räume erzählen von einem Leben, das von harter Arbeit und tiefen Traditionen geprägt war. Besonderen Eindruck hinterlässt die gut erhaltene Schwarze Küche, die Einblicke in die traditionelle Essenszubereitung gibt.

Südtiroler Volkskundemuseum
Stube

Der Außenbereich ist das eigentliche Highlight des Museums. Hier sind über 20 Gebäude, darunter Höfe, Ställe und eine Mühle, detailgetreu aufgebaut. Besucher können durch die Bauernhäuser schlendern, in die Stallungen schauen und sich vorstellen, wie das Leben einst hier gewesen sein muss. Viele Gebäude sind authentisch mit Möbeln, Werkzeugen und Dekorationsgegenständen aus der jeweiligen Zeit eingerichtet, was die Erfahrung besonders lebendig macht.

Südtiroler Volkskundemuseum
Wipptaler Einhof

Handwerk und Traditionen zum Anfassen im Südtiroler Volkskundemuseum Südtirol

Ein besonderer Reiz des Volkskundemuseums liegt darin, dass viele traditionelle Handwerke und Fertigkeiten hier gezeigt und erklärt werden. An bestimmten Tagen kann man Handwerkern und Handwerkerinnen über die Schulter schauen, wie sie altes Wissen und Fähigkeiten weiterleben lassen. Ob Schmiedearbeiten, Töpferei oder das Herstellen von Butter und Käse. Diese interaktiven Vorführungen sind eine hervorragende Möglichkeit, um ein authentisches Gefühl für die Kultur und das Handwerk Südtirols zu bekommen.

So könnt ihr auch den Wasserwidder bestaunen. Er ist eine interessante historische Wasserpumpe, die im Südtiroler Volkskundemuseum in Dietenheim ausgestellt wird. Diese sogenannte „Widderpumpe“ ist eine technische Erfindung aus dem 18. Jahrhundert und wurde genutzt, um Wasser ohne den Einsatz von elektrischer Energie in höhere Lagen zu befördern.

Der Wasserwidder funktioniert nach einem hydromechanischen Prinzip: Er nutzt die kinetische Energie von fließendem Wasser aus einer Quelle oder einem Bach, um Wasser gegen die Schwerkraft zu pumpen. Die Technik beruht auf dem Rückstoßprinzip, ähnlich wie bei einem Widder, der mit dem Kopf stößt, daher auch der Name. Durch das periodische Öffnen und Schließen eines Ventils entsteht ein Druckstoß, der das Wasser in ein höher gelegenes Reservoir befördern kann.

Südtiroler Volkskundemuseum
Der Wasserwidder

Das bäuerliche Jahr: Feste und Bräuche im Südtiroler Volkskundemuseum

Das Museum zeigt auch, welche Rolle Feste und Bräuche im bäuerlichen Alltag spielten. Von der Hochzeit bis zu den Erntefesten spiegelt sich die enge Verbindung der Menschen zur Natur und ihren Lebenskreisläufen in den Traditionen wider. Besonders faszinierend sind die ausgestellten Trachten und religiösen Gegenstände. Zu den festlichen Anlässen schmückten und die tiefe Spiritualität und den Zusammenhalt der Gemeinschaft in Südtirol zum Ausdruck brachten.

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Das Südtiroler Volkskundemuseum ist auch ein ideales Ausflugsziel für Familien. Für Kinder gibt es viel zu entdecken: Sie können die Tiere auf dem Gelände besuchen, durch die kleinen Häuser streifen und lernen, wie Menschen früher lebten und arbeiteten. Auch Führungen speziell für Kinder werden angeboten, bei denen spielerisch erklärt wird, wie das Leben auf einem Bauernhof ablief.

Museum Südtirol
Postkutsche

Praktische Informationen für den Besuch

Öffnungszeiten: Das Museum ist von Anfang April bis Anfang November geöffnet. In den Wintermonaten bleibt es geschlossen.

Südtiroler Volkskundemuseum
Südtiroler Volkskundemuseum

Eintrittspreise: Für Familien, Gruppen und Einzelpersonen gibt es vergünstigte Tickets, und auch die verschiedenen Vorführungen sind im Eintrittspreis enthalten.

Anfahrt: Das Museum befindet sich in Teodone bei Bruneck und ist mit dem Auto gut zu erreichen. Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten, und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Museum gut zugänglich.

Südtiroler Volkskundemuseum
Südtiroler Volkskundemuseum

Zusammenfassung

Ein Besuch im Südtiroler Volkskundemuseum in Teodone ist mehr als nur ein Museumsbesuch. Es ist eine Zeitreise in eine Welt, in der die Menschen eng mit der Natur und den Jahreszeiten lebten und sich den Herausforderungen des Berglebens stellten. Hier wird Geschichte lebendig und fassbar gemacht, und man gewinnt ein tiefes Verständnis für die Wurzeln und die Traditionen Südtirols. Ob allein, mit Freunden oder der Familie, ein Tag in diesem besonderen Museum ist ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

Südtiroler Volkskundemuseum
Milchkanne

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Ausflugsziele

Erlebt Geschichte und Tradition im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf

Das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf bei Güssing im Burgenland bietet den Besuchern einen besonderen Einblick in das ländliche Leben und die Architektur der Häuser, welche aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Viele sind teilweise mit Reetdächern (Rebdach) gedeckt. Weiter findet ihr in diesem traditionellen Freilichtmuseum Einrichtungsgegenstände und Werkzeuge aus den verschiedenen Berufszweigen und Zeitepochen.

Ensemble

Lasst euch verzaubern in diesem Freilichtmuseum, umgeben von der malerischen Umgebung mit den Weinbergen und Maisfeldern in der leicht hügeligen Landschaft im Süden des Burgenlandes.

Aussicht vom Bienenhaus

In diesem Saal können private Feste sowie Hochzeiten, Betriebsfeiern, Konzerte, Lesungen, Seminare oder Vorträge durchgeführt und gebucht werden.

 Ensemble
Saal

Dieses Wohnhaus aus Güssing hatte ursprünglich ein Reetdach, das im Jahr 1910 durch ein Ziegeldach ersetzt wurde.

Ensemble Gerersried
Wohnhaus aus Güssing

In diesem Wohnhaus aus Güssing findet ihr historische Einrichtungsgegenstände und Alltagsgegenstände aus der damaligen Zeit. Wie die Betten, Tische, Stühle und Schränke. Selbst alte Küchengeräte, Töpfe, Pfannen und Geschirr findet ihr hier, welche zur damaligen Zeit verwendet wurden.

Der Taubenschlag

Hier findet ihr einen alten Taubenschlag. Dieser diente einst zur Haltung von Tauben.

Ensemble Freilichtmuseum ensemble Gerersdorf
Taubenschlag

Weingarten

Wie schön lässt sich unter diesen Weinreben die Natur genießen. Denn das Burgenland ist eine traditionelle Weinbauregion. So ist der Weingarten im Freilichtmuseums-Ensemble Gerersdorf ein wichtiger Bestandteil dieses Museums.

Freilichtmuseum Ensemble Gerersried
unter der Laube

Auf dem Gelände des Freilichtmuseums befindet sich dieser Speicher, welcher einst zur Lagerung von Getreide und anderen Ernteprodukten diente.

Ensemble Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Speicher

Es darf natürlich das Plumpsklo nicht in einem Freilichtmuseum, welches alte Bauernhöfe ausstellt, fehlen. Das Plumpsklo war die weit verbreitete Methode der Abfallentsorgung, bevor die moderne sanitäre Anlage zur Verfügung stand. Denn das war früher Standard, und man kann sich dies heute gar nicht mehr vorstellen, in den Hof zu gehen, um die Toilette aufzusuchen.

Mehrzweckgebäude und Plumpsklo
Mehrzweckgebäude und Plumpsklo

Kreuzstadel

Mich fasziniert es immer wieder, diese tollen Reetdächer zu sehen, wie etwa hier am Kreuzstadel.

Kreuzstadel Freilichmuseum Ensemble Gerersdorf
Kreuzstadel

In diesem Kreuzstadel findet ihr eine Präsentation von den traditionellen historischen Werkzeugen und Maschinen der damaligen Zeit.

In diesem Presshaus werden euch die Traditionen und die Techniken der Weinherstellung nähergebracht.

Presshaus
Presshaus

Hier findet ihr zum Beispiel die historische Weinpresse für die Verarbeitung der Trauben. Zudem werden die Werkzeuge und Geräte, die für die Weinherstellung benötigt werden, präsentiert. Wie zum Beispiel die Traubenmühlen, Schöpfkellen und Filter.

In diesem Wohnhaus findet ihr die alten Einrichtungsgegenstände aus der einstigen Zeit.

Dörrofen

Der Dörrofen wurde zur Konservierung von Lebensmitteln durch Trocknen genutzt. Denn der Dörrofen war früher ein wichtiger Bestandteil des ländlichen Lebens, dies ermöglichte Obst und Gemüse haltbar zu machen und um auch für den Winter Essen-Vorräte zu haben.

Dörrofen Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Dörrofen

Auf dem Weg im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf findet ihr immer wieder schöne, schattige Plätze, so wie hier auf dem Weg zum Kitting-Haus.

Kitting im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Kitting

Speicher

In diesem Speicher findet ihr auch wieder ein paar verschiedene Ausstellungsgegenstände.

Kellerstöckel

Hier in diesem Kellerstöckel findet ihr originalgetreue Möbel und Haushaltsgegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie vermitteln einen beeindruckenden Eindruck davon, wie die Menschen damals lebten. Wenn diese Gegenstände erzählen könnten, würden bestimmt ganz tolle Geschichten aus dem Alltag zum Vorschein kommen und sie lassen die Vergangenheit wieder lebendig werden.


Jetzt geht es über die Straße, denn dort befinden sich die gesamten Holzhäuser. In diesen Gebäuden befinden sich die Handwerksberufe mit ihren Werkzeugen, welche hier zur Geltung kommen.

Glaserei Ensemble Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Glaserei

Als Erstes kommen wir zur Glaserei; dort seht ihr die Werkzeuge, welche zur Glasherstellung benötigt wurden.

Ensemble Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf Glaserei
Glaserei

Die Dorfschmiede

Es darf natürlich die Dorfschmiede mit ihren gesamten Arbeitsgeräten nicht fehlen.

Tischlerei

Die Tischlerei (Schreinerei) war bereits früher ein typischer Handwerksberuf. So findet ihr in diesem Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf eine Werkstatt, wie sie im 18. und 19. Jahrhundert genutzt worden ist.

Ihr findet schöne alte Grabsteine und den einstigen Leichenwagen.

Hier in diesem Freilichtmuseums-Ensemble Gerersdorf finden unterschiedliche Veranstaltungen und Ausstellungen über das ganze Jahr statt.

Zudem bietet das Freilandmuseum eine Vielzahl von Kreativkursen an. So könnt ihr die traditionellen Handwerkskünste und die unterschiedlichen künstlerischen Techniken kennenlernen und selbst ausprobieren.

Wer sich für die Ausstellungen, Veranstaltungen sowie die Kreativkurse interessiert, kann hier weitere Informationen einholen.

Wer sich für Freilichtmuseen interessiert, dann wären hier ein paar weitere Vorschläge.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Bayern

Entdeckt das Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling am Dreiburgensee

Wie wäre es mit einem Besuch im Museumsdorf Bayerischer Wald am Dreiburgensee in Tittling? Dieses Museumsdorf ist ein Dorf, wie es im Buche steht, und liegt in einer malerischen Umgebung des Bayerischen Waldes. Denn hier findet man einen Kramerladen mit einer Poststelle, kleine Kapellen, alte Bauernhäuser mit ihren Nebengebäuden und viele andere Sachen. Dadurch ist dies ein wunderbarer Ort, um historische Häuser zu bestaunen und diese mit ihren Ausstellungsräumen zu erkunden.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Langrainergütl

Der Gründer der Rotel-Tours, Georg Höltl, und seine Frau eröffneten 1972 das Hotel Dreiburgensee. Dadurch wurden sie auf die 500-jährige Rothaumühle bei Tittling aufmerksam und errichteten hier gemeinsam das Museumsdorf Bayerischer Wald, das 1974 eröffnet wurde. Sie sammelten über die ganzen Jahre hinweg die gesamten Häuser, wie sie heute dort zu finden sind. Und sie begaben sich auf die Suche nach den historischen Gegenständen aus dem bayerischen Raum. So bekommt man einen Eindruck davon, welche Geräte und Hilfsmittel den Leuten einst zur Verfügung standen.

Museumsdorf Bayrischer Wald

Das Museumsdorf Bayerischer Wald ist gut ausgeschildert und verfügt über einen großzügigen kostenlosen Parkplatz. Von dort aus sind es nur ein paar Meter bis zu diesem Museumsdorf. Bereits vor dem Eingang befindet sich ein Informationsraum. Da erfahrt ihr, wie Georg Höltl im Jahr 1945 mit seinem rollenden Hotel (Rotel Tours) begonnen hat.

Tittling
Rotel Tours

Wenn ihr dieses Museum besuchen möchtet, plant bitte genügend Zeit ein, um dieses Dorf, die Häuser und seine Ausstellungsräume bestaunen zu können. Wir haben für diese Sehenswürdigkeiten über 4 Stunden benötigt.

Öffnungszeiten Museumsdorf Bayerischer Wald

Das Museumsdorf hat von Ostern bis Ende Oktober, von Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 7 Euro; Gruppen zahlen ab 16 Personen je Person 5 Euro. Kinder, Studenten und Schwerbehinderte: 5 Euro. Am Montag kann man von 10 bis 17 Uhr nur über das Drehkreuz auf das Museumsgelände gelangen. Der Eintritt am Montag kostet 2 Euro, was man passend dabei haben sollte, ob 2-mal 1 Euro oder 1-mal 2 Euro. An diesem Tag sind die Häuser leider geschlossen.

Museumsdorf

Auf einer Fläche von circa 25 Hektar könnt ihr über 150 Gebäude erkunden und bestaunen. Unter diesen Gebäuden befinden sich zahlreiche Bauernhöfe mit ihren dazugehörigen Nebengebäuden, welche aus dem niederbayerischen Raum stammen. Und es gibt Mühlen und Kapellen, welche zwischen den Jahren 1580 und 1890 erbaut worden sind.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Stadl

Im Museumsdorf Bayerischer Wald findet ihr circa 50.000 Sammelstücke bäuerlicher Volkskunst mit ihren dazugehörigen Geräten und Werkzeugen.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Der Bach Kleine Ohe

Auf dem Gelände des Museumsdorfes zeigt es euch durch die Hinweisschilder den Rundweg an. Uns führte der Weg zu dem Napoleonhäusel.

Napoleonhäusel

Das Napoleonhäusel erhielt seinen Namen aufgrund der Einschusslöcher, die von den Geschossen der Napoleonsoldaten stammen sollen. Ursprünglich war es ein Getreidekasten, der etwas abseits des Wohnhauses stand. Um 1700 wurde es als Getreidekasten erbaut; im Jahre 1887 wurde das Erdgeschoss mit einer Stube sowie einer Kammerküche und einem Stadl erweitert.

Museumsdorf Bayerischer Wald
Napoleonhäusel

In diesem Gebäude findet ihr ein paar Leiterwagen und die Küche. Und an der Außenwand seht ihr sehr gut die Einschusslöcher aus einstiger Zeit.

Im Jahr 1826 wurde die Kapelle Christus auf der Rast erbaut, und seit 1982 befindet sich die Kapelle im Museum. Der ursprüngliche Standort war bei der Gemeinde Thurmansbang. Am Sonntag nahmen die Leute aus Hals, Haufang und Tratzen am Gottesdienst in dieser Kapelle teil.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Christus auf der Rast

Stadl für Kinder

Es befindet sich sogar ein Stadl für Kinder in diesem Museumsdorf. Dort können sie das Haus mit ihren Spielgeräten für sich entdecken.

Der Getreidekasten der Familie Ebner

Hier bei diesem Getreidekasten seht ihr, wie sich das Fuhrwerk unter dem Getreidekasten befindet. Der Getreidekasten diente für das Heu oder Getreide.

Museumsdorf Bayerischer Wald
Getreidekasten der Familie Ebner

Leibthumhaus vom Haselbauerhof

Wie schön ist es, wenn die Türen von diesen Häusern offen stehen, damit man diese Gebäude von innen betrachten kann.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Leibthumhaus vom Haselbauerhof

So findet ihr hier eine Küche sowie eine Stube mit einer schönen alten Wiege.

Niederbayern ist bekannt und hat eine lange Tradition für seine Keramikproduktion, welche bis in das Mittelalter zurückreicht. So findet ihr hier in einem Stadl eine zahlreiche Auswahl an verschiedenen Produkten aus Keramik.

Keramik aus Niederbayern

In Niederbayern gibt es auch eine lange Tradition der Glasherstellung. So könnt ihr die gesammelten Werke in einem Stadl betrachten und bestaunen.

Glas Ausstellung

Winklmaiergut

Das Winklmaiergut, bestehend aus Flur, Stube, Kammer, Stall und angrenzendem Stadel, wurde um das 18. Jahrhundert erbaut. Das Erdgeschoss wurde um das Jahr 1900 gemauert und das Obergeschoss blieb in der Blockbauweise erhalten. Im Jahr 1979 wurde das Winklmaiergut in das Museumsdorf übertragen.

Wie schön sind das gut erhaltene Sofa und die Wiege. In der Stube war es üblich, dass an der Wand ein Kreuz hing. Denn die Leute waren früher sehr religiös.

Stadl von Josef Wenzel

Dieses Stadl von Josef Wenzel bietet einen Raum für eine Ausstellung darüber, wie man einst und heute in der Landwirtschaft gearbeitet hat.

Stadel von der Sallersölde

Im Stadel von der Sallersölde könnt ihr das traditionelle Handwerk des Schusters betrachten.

Tittling
Stadel von der Sallersölde

Hier findet ihr eine faszinierende Sammlung von Arbeitsgeräten und Werkzeugen des Schusters. So bekommt ihr einen Einblick in die Arbeit und den Beruf des Schusters.

Wenn man zwischen den Häusern läuft, hat man immer wieder wunderbare Blicke auf die verschiedenen Ställe, welche alle anders aussehen.

Museumsdorf Bayerischer Wald

Schul- und Marktschreiberhaus

Dieses Schul- und Marktschreiberhaus stammt aus dem niederbayerischen Simbach bei Landau und es wurde in den Jahren 1666 bis 1670 erbaut. Dies ist wohl die älteste Volksschule von Deutschland und diente zugleich als Schulhaus, Marktschreiberhaus, Wohnung des Lehrers (Marktschreibers und Schulmeisters) und barg zudem das Gefängnis für die Abstrafung geringer Vergehen.

Museumsdorf Tittling

Heute befindet sich die Schulstube im Obergeschoss und wurde anhand der noch gut erhaltenen Inventarlisten von 1706 eingerichtet. Man stellt sich vor, dass das Schulzimmer von 1670 bis 1780 der kulturelle Mittelpunkt war. Gewinnt man einen besonderen Eindruck von der Bedeutung dieses Raumes in diesem Museumsdorf?

So könnt ihr auch die ehemalige Schreibschrift an den Tafeln bestaunen. Auch hier findet ihr eine Stube, und es ist so spannend, wie unterschiedlich die Einrichtungsgegenstände zu der damaligen Zeit bereits gewesen sind.

Ein Blick vom Schulhaus hinauf zu dieser Hofkapelle Heilig Kreuz, welche aus den Jahren 1828 bis 1843 stammt. Und seit 1977 kann man diese Kapelle im Museumsdorf bestaunen.

Museumsdorf Bayerischer Wald
Hofkapelle Heilig Kreuz

Die Kapellen

So viele prächtige Kapellen zieren das Museumsdorf, und jede hat ihre eigene Geschichte.

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Im Bayerischen Wald gehören neben den Hof- und Dorfkapellen auch die Wallfahrtskapellen dazu.

Kapelle mit Baum

Die im Jahr 1828 erbaute Wallfahrtskapelle Maria vom Guten Rat stammt aus Thierham.

Wallfahrtkapelle Maria vom Guten Rat
Wallfahrtkapelle Maria vom Guten Rat

An dem Inhaus vom Haasenhof könnt ihr dieses Arme-Christi-Kreuz an der Fassade des Hauses betrachten. Die Gegenstände beruhen nach der Bibel auf der Passion Jesu.

Backofen

Das Museumsdorf beherbergt 12 verschiedene Backöfen. Zwei davon sind als frei stehende Backöfen zu bewundern, die auf dem gesamten Gelände ihren Platz gefunden haben. Um 1700 wurden solche Backöfen aufgrund der erhöhten Brandgefahr als freistehende Gebäude errichtet.

Fischergütl

Hier im Fischergütl könnt ihr unter anderem das Schlafzimmer und die historischen Mangel bestaunen.

Mir gefallen die Häuser sehr gut, und ein paar einzelne davon haben sogar einen Brunnen davor stehen.

Museumsdorf

Ausstellung Bierkutsche

Früher waren die Pferde sehr wichtig für die Bauern. Sie waren hervorragende Arbeitstiere, denn sie zogen die Wagen und Pflüge.

Dies wird in diesem Museum die Bedeutung der Pferde und ihres Zubehörs ausgiebig präsentieren.

Ausstellung für Pferde Zubehör

Hier könnt ihr euch die verschiedenen Pferdekämme ansehen.

Bier- und Wirtshauskultur

Im Jahr 2016 wurde das bayerische Reinheitsgebot 500 Jahre alt. So war es eine Aufgabe, zu diesem Anlass in diesem Museumsdorf Bayerischer Wald im Fleckweberhütl und in 2 weiteren Häusern eine Ausstellung über die Geschichte des Bieres zu präsentieren. So findet ihr von der Herstellung des Bieres und des Schnaps ihre dazugehörigen Braukessel. Und in einem Gebäude findet ihr Bierkrüge und Biergläser.

Fleckweberhütl

Zu damaliger Zeit wurde früher bereits Obst und Marmelade eingeweckt, damit die Leute im Winter etwas Abwechslung zum Essen hatten.

Tittling

Hier könnt ihr auch die ehemaligen Grabsteine betrachten.

Grabsteine

Die Rothausmühle

Nun sind wir an der Rothausmühle angekommen, dem Haus, mit dem das Museumsdorf Bayerischer Wald begonnen hatte. Hier findet ihr in den zahlreichen Vitrinen die religiöse Volkskunst. Welche aus dem Bayerischen Wald und den angrenzenden Regionen wie Böhmen und Österreich stammen. Da findet ihr die Kunstwerke und Artefakte aus dem 18./19. und des frühen 20. Jahrhunderts.

Ihr könnt sogar im ersten Stock der Rothausmühle direkt zum Mühlenrad durchgehen.

Ausstellungsstadl

In diesem Museumsdorf Bayerischer Wald findet ihr alte Kinderwagen, Kinderbetten, Türen, Vogelkäfige und sogar könnt ihr in den Vitrinen alte Mausefallen betrachten.

Schaut man hin, wie sie früher mit diesen Schlitten sich fortbewegt haben und auch hier findet ihr alte Holztüren. Die Schlitten wurden auch benötigt, um ins Holz zu fahren.

Museumsdorf Bayrischer Wald
Schlitten und Türen

Leibthumhaus vom Haselbauerhof

Der Haselbauerhof im Museumsdorf Bayerischer Wald präsentiert die historische Lebensweise und die Architektur dieser Region.

Leibthumhaus vom Haselbauerhof

Hier könnt ihr die Küche und die Wohnstube mit ihren historischen Möbeln sowie verschiedene Arbeitsräume bestaunen.

Hier seht ihr ein typisches Holzhaus in Blockbauweise mit einer eigenen Kapelle, da die Höfe etwas abseits der Ortschaften lagen.

Museumsdorf Haus mit Kapelle

Dieses Gebäude wird als Duchetsmann oder Wagnergut genannt, welches im Jahr 1779 erbaut worden ist. Hier findet ihr eine Ausstellung über den Beruf des Wagnerhandwerkes aus dem 19. und 20. Jahrhundert mit einer dazugehörenden Stube.

Kramerladen

Wie schön war es wohl, in dem einstigen Kramerladen, die Produkte des täglichen Bedarfs einzukaufen. Dies war in den ländlichen Gebieten üblich, in so einem Kramerladen einzukaufen und mit anderen Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen.

In der Poststelle kann man die einstigen Arbeitsgeräte bestaunen.

Das Kramerleibthumhäusel finde ich unten schön urig, mit der gemauerten Wand und dem Obergeschoss, das aus Holz besteht.

Was sind das für tolle Kutschen und Wagen in dem Inhaus vom Wenzelhof? Vom Krankenwagen angefangen und dem Leichenwagen, das, was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Und es gibt einen Raum, in dem Porzellan ausgestellt wird.

Jetzt findet ihr ein paar Impressionen von den verschiedenen Häusern, bevor es weitergeht mit dem Spritzhaus.

Spritzenhaus

Im Spritzenhaus dreht sich, wie der Name schon verrät, alles um die Feuerwehr. So könnt ihr die alten Feuerwehrgeräte bestaunen. Der Name Spritzenhaus entstand im 18. und 19. Jahrhundert, als die Notwendigkeit für die organisierte Feuerwehr wuchs.

Stadl vom Böhmgütl

Im Stadl vom Böhmgütl gibt es zum Beispiel ein schönes Oldtimer-Feuerwehrauto zum Bestaunen. Des Weiteren findet ihr weitere originelle Oldtimerfahrzeuge, darunter einen typischen Linienbus.

Über der kleinen Brücke geht es zu der alten Hammerschmiede, die wir als Nächstes ansehen werden.

Ganz idyllisch am Rande des Museumsdorfes findet ihr die Hammerschmiede.

zur Hammerschmiede

In der Hammerschmiede könnt ihr die traditionelle Handwerkskunst des Schmiedes erleben. Die Hammerschmiede waren wichtige Produktionsstätten für Werkzeuge und landwirtschaftliche Geräte. Da die Hammerschmiede mit Wasserkraft angetrieben wird, fließt der Bach Kleine Ohe direkt am Gebäude vorbei und treibt das Wasserrad an.

Natürlich kann man in diesem Museumsdorf das Alter der Baumstämme zählen. Aber es ist nicht ganz so einfach bei dieser Dicke der Stämme.

Holzstämme

In einem 300 Jahre alten Stadl findet ihr alte Bienenkörbe, Strohkörbe sowie Honigschleudern samt ihrer Kleidung der Imker aus den früheren Zeiten.

Direkt am Eingang des Museumsdorfes befindet sich das Gasthaus Mühlhiasl. Dieses Gasthaus hat von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Da man auch im Museumsdorf heiraten kann, bietet es sich an, im Gasthaus Mühlhiasl zu feiern. Hier findet ihr weitere Informationen über dieses Gasthaus.

Dreiburgensee

Das Ferienhotel Dreiburgensee bietet sich ideal für Übernachtungsgäste an, da es nur ein paar hundert Meter von diesem Gasthaus entfernt liegt. Hier findet ihr weitere Informationen über dieses Ferienhotel. Der Dreiburgensee, nur ein paar Meter vom Hotel entfernt, lädt in den warmen Monaten zum Baden ein.

Tittling
Dreiburgensee

Zur Rotel-Unternehmungsgruppe gehören auch das Hotel Wilder Mann, das Rotel Inn sowie das Glasmuseum in Passau.

Hier findet ihr weitere Ausflugsziele.

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Deutschland

Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach

Mitten im Herzen des Schwarzwalds befindet sich die Gemeinde Gutach mit ihren rund 2300 Einwohnern. Gutach ist eine von drei Gemeinden, in denen der Bollenhut seit dem 18. Jahrhundert zur Tracht der evangelischen Frauen dazugehört.

In Gutach befindet sich zudem das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, welches im Jahr 1964 gegründet wurde. In diesem Museum bekommt ihr einen umfassenden Einblick in das ländliche Leben der Leute des Schwarzwaldes aus den vergangenen Jahrhunderten.

Gutach
Gutach

Wer mit dem Auto anreist, dem steht ein großer Parkplatz zur Verfügung. Selbstverständlich kann man auch mit dem Zug anreisen. Denn das Schwarzwälder Freilichtmuseum hat einen eigenen Bahnhof. Man benützt den SWE RB20; dieser Zug fährt von Hausach in Richtung Freudenstadt und wieder zurück. Und wenn man eine Gästekarte vom Schwarzwald besitzt, kann man sogar die Bahn kostenlos benutzen.

Die originalen Schwarzwälder Bauernhäuser stammen aus dem 16. bis zum 19. Jahrhundert. Diese wurden sehr behutsam restauriert, um ihren historischen Zustand beizubehalten. So findet ihr neben den typischen Bauernhäusern auch Mühlen, ein Sägewerk und eine Kapelle. In den Innenräumen findet ihr die einstigen Werkzeuge, die Möbel und die Haushaltsgegenstände.

Führungen und Veranstaltungen

Das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof organisiert das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen. Am besten schaut ihr zu, Stand zu sein.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Vogtsbauernhof

Es werden ebenfalls Führungen durch das Schwarzwälder Freilichtmuseum angeboten. Täglich werden freie Führungen um 14.30 Uhr durchgeführt und im August gibt es zusätzlich um 11.30 Uhr eine freie Führung durch das Museum.

Zudem werden Mühlenvorführungen täglich um 11, 12:30 und 14 Uhr durchgeführt. Des Weiteren gibt es die täglich wechselnde Handwerksvorführung von Mai bis September von 11 Uhr bis 17 Uhr. Die offene Werkstatt für Familien kann an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden und es kann selbst Hand angelegt werden.

Für die Vorführung werden die historischen Klotz- und Protzsägen an Sonn- und Feiertagen um 13 Uhr in Schwung gesetzt. An den Sonn- und Feiertagen von Mitte Mai bis Mitte September können die wunderschönen Bollenhuttrachten von 13 bis 15.30 Uhr bestaunt werden. Die Sonderführungen und die Heuboden-Akademie werden an Sonn- und Feiertagen um 11 Uhr zu den ausgewählten Terminen durchgeführt.

Schwarzwälder Freilichtmuseum

Falkenhof

Der Falkenhof wurde im Jahr 1737 errichtet, und heute wird der Falkenhof. So präsentiert, wie die letzten Bewohner ihn im Jahr 1844 verlassen haben. Trotzdem wurde der Falkenhof noch bis 1976 als Wirtschaftsgebäude genutzt.

Wir durften bei der Herstellung von Strohschuhen zusehen, welche auch zum Kauf angeboten werden.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Strohschuhe

Hippenseppenhof

Der Hippenseppenhof wurde im Jahr 1599 erbaut. Und es ist ein herausragendes Beispiel für den traditionellen, ältesten nachweisbaren Schwarzwälder Haustyp und repräsentiert den Firstständerbau. Diese Bauweise, die zu den ältesten im Schwarzwald zählt, zeichnet sich durch mehrere charakteristische Merkmale aus. Die Firstständerbauweise, die Dachkonstruktion. Welche weit ausladend und steil geneigt ist, um die darunterliegenden Wände und Eingänge zu schützen. Und dass im Winter der Schnee besser abgeleitet wird, denn der Schwarzwald ist eines der schneereichsten Gebiete.

Hofkapelle

Die Hofkapelle des Hippenseppenhofes stammt aus dem Jahr 1736. Solche Kapellen spiegeln die religiöse und kulturelle Bedeutung in den ländlichen Gemeinden des Schwarzwaldes wider.

Schwarzwälder
Kapelle

Hochschwarzwälder Speicher 1590

Hier könnt ihr sogar ein paar alemannische Wörter kennenlernen. Wisst ihr, dass unverheiratete Frauen den roten Bollenhut tragen? Und die Verheiratete trägt den schwarzen Bollenhut. Die historischen Kutschen und Pferdeanhänger wurden für den Transport von Produkten und Menschen benötigt.

Tadelöhnerhaus 1730

Das Tagelöhnerhaus wurde im Jahr 1819 erbaut. Und sie verdienten ihr Einkommen durch ihre Arbeit als Weber, Waldarbeiter und Tagelöhner. Im Jahr 1993 zog der letzte Bewohner aus dem Haus. Und so ging das Haus in den Besitz des Museums samt der gesamten Inneneinrichtung. Angefangen bei den Möbeln über das Geschirr bis hin zur Wäsche wurde alles komplett übernommen. So kann man die Bescheidenheit der Wohnsituation betrachten und sehen. Dass die Räumlichkeiten zweckmäßig eingerichtet waren.

Hotzenwaldhaus

Im Jahr 1756 wurde dieses Hotzwaldhaus erbaut und heute können die Kinder auf dem Dachboden sich austoben. Hier kommen die Erinnerungen aus der eigenen Kindheit wieder hervor. Denn hier befinden sich zum Beispiel das Kasperle-Theater, das Märchenzimmer und ein Schattenspiel.

Vogtsbauernhof

Der Vogtsbauernhof ist das einzige Haus, welches an seinem Originalstandort zu finden ist und im Jahr 1612 erbaut worden ist. Seit 1964 ist es für Besucher zugänglich gemacht worden und so entstand das Schwarzwälder Freilichtmuseum. Dieser Vogtsbauernhof wurde um 1612 erbaut.

Hermann Schilli Haus

Der Gründer des Schwarzwälder Freilichtmuseums, Hermann Schilli, ließ dieses Haus im Jahr 1980 erbauen. Heute kann man hier eine Dauerausstellung zur Wohnkultur in den 80er-Jahren bestaunen.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Hermann Schilli Haus

Back- und Brennhaus

Ein frisches Brot aus einem traditionellen Backhaus ist ein wahrer Genuss und bietet eine besondere kulinarische Erfahrung. Die ist mit modernen Backmethoden kaum zu vergleichen. Das historische Back- und Brennhaus von 1870 im Schwarzwälder Freilichtmuseum bringt diese Traditionen auf einer beeindruckenden Weise zur Geltung.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Back und Brennhaus 1870

Kinzigtäler Speicher mit der Backhütte

Im Jahr 1601/1746 wurde der Kinzingtäler Speicher erbaut. Darin läuft der Film „Moritat vom irren Severin“. Die Backhütte ist ein weiterer Backofen im Schwarzwälder Freilichtmuseum.

Hochgangsäge

Wie findet ihr diese alte Hochgangsäge aus dem Jahr 1826.

Schwarzwälder Freilichtmuseum
Hochgangsäge 1826

Hammerschmiede, Ölmühle

Wie schön ist es, wenn man solche wunderschönen gut erhaltenen Werkzeuge entdecken kann. Von der Hammerschmiede bis zur Ölmühle.

Zudem könnt ihr diese Häuser auf dem 7 Hektar großen Gelände besichtigen. Das Schlössle von Effringen aus dem Jahr 1407. Sowie das Ortenauhaus aus dem Jahr 1775. Der Lorenzhof von 1608, der Gutacher Speicher von 1606/1626, die Klopf- und Plotzsäge von 1673, die Hausmahlmühle von 1609 und der Lorenzenhof mit dem Ortenauhaus. Wir benötigten circa 3 Stunden, um diese tollen Häuser zu besichtigen.

Grenzsteine

Wie originell sehen diese alten Grenzsteine aus? Die kennzeichnet den Grenzpunkt einer Flurstücksgrenze.

Wolfach
Grenzstein

Meistens waren die Bauern Selbstversorger, so wurde ein Großteil ihrer Nahrung selbst im Garten angebaut. Im Garten waren Kartoffeln, Karotten, Kohl, Bohnen und Rüben zu finden. Zudem durfte der Kräutergarten nicht fehlen, wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin und Salbei.

Natürlich darf so ein Plumpsklo nicht fehlen. Diese Latrine, wie sie auch genannt wird, war meistens im Hof und in einer einfachen Holzhütte untergebracht.

Kennt ihr Dorotheehütte in Wolfach? Oder möchtet ihr gerne die Eisriesenwelt in Werfen besichtigen?

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Bayern

Finsterau Freilichtmuseum: Taucht ein in das traditionelle Landleben

Das Freilichtmuseum Finsterau ist ein wunderbarer Ort für alle, die gerne alte Bauernhöfe besichtigen und die Art und Weise, wie in vergangenen Zeiten gelebt und gearbeitet wurde, kennenlernen möchten. Es befindet sich in Finsterau, einem Ortsteil von Mauth im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, und liegt auf einer Höhe von etwa 1000 Metern.

Um zum Freilichtmuseum Finsterau zu gelangen, fuhren wir zunächst zum Parkplatz. Von dort aus war es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Eingang des Museums. Im Eingangsgebäude befinden sich die Kasse und das Café Heimat. Wo man sich vor oder nach dem Rundgang stärken kann. Zudem gibt es dort auch einen Ausstellungsraum, der interessante Informationen bietet.

Die Häuser im Freilichtmuseum Finsterau

Im Freilichtmuseum Finsterau gibt es eine Vielzahl von alten Bauernhäusern, die besichtigt werden können. Diese Häuser geben einen Einblick in die traditionelle Bauweise und Lebensweise vergangener Zeiten. Hier sind einige der bemerkenswertesten alten Bauernhäuser im Freilichtmuseum Finsterau. Diese typischen niederbayerischen Bauernhäuser zeigen die traditionellen Baustile und Materialien dieser Region. Besucher können die verschiedenen Räume erkunden wie die Wohnstube, die Küche und die Schlafzimmer. Und erhalten einen Eindruck vom Leben auf dem Land in vergangenen Zeiten.

Bauernhofmuseum Finsterau

Dort findet ihr historische Bauernhäuser, die typisch für die Region sind. Jedes Haus erzählt eine eigene Geschichte und zeigt verschiedene Aspekte des bäuerlichen Lebens. Sie können die Räume erkunden, Möbel und Einrichtungsgegenstände bestaunen und dabei viel dazulernen. Wie die Menschen damals gewohnt und gearbeitet haben.

In diesem alten Backhaus wurde früher Brot und Gebäck für das Dorf gebacken. Heute können Besucher den historischen Backofen sehen und erfahren, wie das Brot früher hergestellt wurde.

Backhaus

Dies sind nur einige Beispiele für die alten Bauernhäuser im Freilichtmuseum Finsterau. Jedes Haus erzählt seine eigene Geschichte und bietet Besuchern eine einzigartige Erfahrung. Die möchten mehr über die Vergangenheit und die traditionelle Lebensweise der Menschen in dieser Region erfahren.

Kurz nach dem Eingang steht gerade aus gleich das erste alte Bauernhaus, bevor es auf dem Rundweg losgeht.

Die Schmiede aus Grattersdorf

Denn die Schmiede aus Grattersdorf ist das erste historische Gebäude, das im Freilichtmuseum Finsterau besichtigt werden kann. Diese Schmiede wurde im 18. Jahrhundert erbaut und um 1835/36 umgebaut. Hier kann man die Werkzeuge sehen, die der Schmied zur Herstellung von Beschlägen für Wagen, Pflüge sowie Fenster- und Türbeschläge verwendet hat. Außerdem kümmerte er sich um die Huf- und Klauenpflege der Pferde und Ochsen. Zudem findet ihr in den Häusern Filmvorführungen. Wie zum Beispiel hier in der Dorfschmiede über das Leben und das Arbeiten des Schmiedes.

Das Straßenwirtshaus „Ehrn“

Im Erdgeschoss befindet sich auch heute noch eine Wirtschaft, in der man sich stärken kann. Und in der oberen Etage befindet sich die Heimatstube mit ihren tollen Erinnerungen an die einstigen Zeiten.

Schuster

Das waren noch Zeiten, als die Leute ihre Schuhe zum Schuster gebracht haben. Um diese wieder flott zu machen, damit man diese Schuhe weiterhin benützen konnte.

Schuster

Die Wohnküche mit dem Schlafbereich

Was für ein bescheidenes Leben ohne Heizung, nur in der Küche mit dem Ofen. Welcher auch zum Kochen mit benützt wurde. Wo die Hühner noch teilweise unter den Sitzbänken ihren Platz hatten.

Der Rundweg ist zwar etwas hügelig, aber gut zu laufen. In den Häusern sollte man daran denken. Dass die Raumhöhe nicht so hoch ist und man bei den Türen etwas aufpassen sollte. Dass man sich nicht anstoßt.

Kennt ihr das Salzburger Freilichtmuseum bereits? Das finde ich besonders schön, mit circa 100 alten Bauernhäusern aus ganz Österreich.

Oder den Museumsfriedhof in Kramsach: Eine einzigartige Sehenswürdigkeit Tirols, wo auch einmal so richtig herzhaft gelacht werden darf.

Und wenn man bereits in Kramsach ist, wäre auch noch das Tiroler Bauernhöfe-Museum in Kramsach etwas zu besichtigen.

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