In der Gemeinde Raubling, im Ortsteil Nicklheim, befindet sich das Moorgebiet Nicklheimer Filzen. Da ich sehr gerne in dieser Nicklheimer Filzen unterwegs bin, nehme ich euch dieses Mal auf einer Fahrt mit der Bockerlbahn in das Moorgebiet mit.
Moorgebiet Nicklheimer Filzen
Wer gerne einmal dieses Erlebnis genießen möchte, dem empfiehlt es sich, sich auf der Homepage fuizler.net zu informieren, wann die Bahn fährt. Und es können auch private Fahrten gebucht werden. Es werden auch Moorführungen angeboten, ihr könnt euch unter der Telefonnummer 08035 / 9647081 informieren oder eine E-Mail an info@fuizler.net schreiben.
In der Panger Straße 24 in Nicklheim befindet sich die Haltestelle der Bockerlbahn. Es gibt einen Parkplatz direkt beim Bahnhof oder ihr benützt den Parkplatz, welcher in circa 300 Metern Entfernung ist, wo ihr auch direkt in die Nicklheimer Filzen laufen könnt.
Die Bockerlbahn ist eine historische Torfbahn, die zur Moorstation Nicklheim fährt. Sie fährt durch das idyllische Moorgebiet Nicklheim und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Moorlandschaft.
Ganz ideal ist die Bockerlbahn, wenn man schlecht zu Fuß ist und der Fußweg vom Parkplatz bis zur Moorstation zu weit ist, um zu laufen.
Bockerlbahn
Während der Fahrt kann man die frische Luft genießen und die malerische Umgebung bestaunen. An der Moorstation Nicklheim sind wir ausgestiegen, um einen Spaziergang durch die einzigartige Moorlandschaft zu unternehmen. Hier kann man die Schönheit der Natur hautnah erleben und einige bleibende Erinnerungen mit nach Hause nehmen.
Nicklheimer Filzen
Auf einer Fläche von einem 600 Hektar großen Gebiet, welches für die Zugvögel ein ideales Gebiet bietet, um einen Zwischenstopp zu machen. Denn die Filzen bieten durch ihre Flora und Fauna ein ideales Rückzugsgebiet für die Tiere an. Am Beobachtungsturm hat man einen guten Blick auf die Moorlandschaft mit Blick auf die Berge des Mangfallgebirges.
Im Jahr 1800 wurde das Moorgebiet entdeckt und bis 2006 wurde hier noch der Torf in der Nicklheimer Filze abgebaut. Aber zum Schluss wurde der Torf nur noch für den Garten- und Landschaftsbau gebraucht. Seit 1989 ist es ein Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung.
Entlang des Wanderwegenetzes gibt es Schautafeln über das Entstehen des Moores. Das grüne Klassenzimmer im Moorkunde ist ausgestaltet, und es werden für Kinder und Jugendliche Moorführungen an der Moorstation Nicklheim angeboten; weitere Informationen gibt es hier.
Es gibt einen Picknickbereich mit Hängematten und Infotafeln. Läuft man in Richtung Moorbahnhof, entdeckt man auch einen Aussichtshügel auf Fuizen. Das Wort „Fuizen“ wird im bayerischen Raum „Filzen“ genannt.
Am Wegesrand befindet sich der Handtorfstich, wo einst das Moor gestochen wurde.
Handtorfstich
Zur Weihnachtszeit gibt es ein weiteres Highlight, denn da kommt der Nikolaus mit der Bockerlbahn zum Bahnhof der Fuizen gefahren. Am Bahnhof wird für das leibliche Wohl gesorgt und es wird eine Live-Band vor Ort sein. Darüber werde ich euch später auch noch berichten.
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Die Gemeinde Seeon-Seebruck liegt nördlich vom Chiemsee in Bayern. Das Örtchen Seebruck ist vom Tourismus sehr geprägt. Durch seine Lage ist ein Ausflug nach Seeon-Seebruck in Bayern sehr lohnenswert. Denn Seebruck liegt am Chiemsee und verfügt über eine Dampferanlegestelle der Chiemseeschifffahrt. Es bietet viele Möglichkeiten, um die Schönheit der bayerischen Landschaft und die historischen Sehenswürdigkeiten in dieser Region zu entdecken. Der König Ludwig ließ das neue Schloss Herrenchiemsee errichten, das jährlich mehrere tausend Besucher aus nah und fern einlädt, das Schloss zu besichtigen.
Wer es gerne etwas ruhiger haben möchte, dem empfiehlt es, im September oder Oktober zu kommen. Es ist wunderschön, wenn es angenehme Temperaturen gibt und langsam die Blätter der Bäume sich verfärben. Und in der Nebensaison ist nicht mehr so viel Trubel an den Sehenswürdigkeiten in dieser Region.
Schifffsanlegestelle Seebruck
Die Gemeinde Seebruck bietet zudem einen Yachthafen und die Segelschule Seebruck, wo verschiedene Segelkurse angeboten werden. Es können auch Ruderboote, Tretboote, E-Boote und Segelboote ausgeliehen werden.
Ein besonderes Erlebnis wäre bestimmt eine Alzflossfahrt. Diese werden von Juli bis September am Dienstag und Donnerstag um 14 Uhr durchgeführt. Man muss sich im Vorfeld bei der Tourist-Information anmelden und den Beitrag für die Flossfahrt bezahlen. Dann geht es von Seebruck bis nach Truchtlaching, was ungefähr 2-3 Stunden je nach Wasserstand dauert. Der Rückweg erfolgt mit dem Bus und ist im Preis inbegriffen. Weitere Informationen wie zum Beispiel die Preise findet ihr hier.
Floßanlegestelle Seebruck an der Alz
Es gibt ein paar Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten in Seebruck, die teilweise einen Blick auf den Chiemsee bieten.
SeeHotel Wassermann in Seebruck
Die Kirche St. Thomas und St. Stephan in Seebruck
Wer mag auch gerne einmal die Kirche St. Thomas und St. Stephan besichtigen? Am 04.06.1978 wurden Sie anlässlich der 500-Jahres-Feier der Pfarrkirche durch den Kardinal Joseph Alois Ratzinger geweiht, der in den Jahren von 2005 bis 2013 Papst Benedikt XVI. gewesen war.
Kirche St. Thomas und St. Stephan
Römermuseum Bedaium
Direkt vor der St.-Thomas- und St.-Stephan-Kirche befindet sich das Römermuseum Bedaium, das die Fundstücke aus der keltisch-römischen Zeit aus dieser Region ausstellt.
Badaium Museum
Es gibt einen archäologischen Rundweg; dieser führt durch die Gemeindeteile Seeon, Seebruck und Truchlaching und es werden auf 11 Stationen von der römischen Siedlung bis zum römischen Streifenhaus dargestellt.
Römischer Streifenzug an diesem Rundweg
Im Seebruck werden verschiedene Skulpturen ausgestellt. Wie zum Beispiel am Rathaus mit dem Prätorianer-Kopf. Und in der Nähe der Schiffsanlegestelle gibt es ein Römerboot sowie zwei Traditionsboote zum Bestaunen.
Prätorianer Kopf
Seeon Brauerei Camba
Auf dem Weg zum Kloster Seeon machten wir einen kleinen Abstecher zur Brauerei Camba, welche sich am Rande von Seeon befindet. Bei der Besichtigung der Brauerei bekommt man einen Einblick in die Kunst des Bierbrauens. Man kann die 4 verschiedenen Malzesorten riechen und probieren genauso wie das Bier. So lernt man den einzigartigen Geschmack der Biere der Brauerei kennen. Welche dann im Anschluss im Laden zum Kauf angeboten werden. Die Führung kostete 5 Euro und davon ist 2,50 Euro ein Gutschein für den Erwerb im Shop mit dabei.
Brauerei Campa Bier zum probierenBrauwasserBrauerei Campa
Kurpark
Ein schöner Spaziergang wäre auch durch den Kurpark von Seeon möglich. Mit seinem Beobachtungsturm, wo man einen tollen Ausblick auf den Chiemsee mit seinen Wasservögeln und der umliegenden Bergwelt hat. Die Kunstliebhaber können von Roland Mayer das Kunstwerk Chiemseeart bestaunen.
Blick vom Kurpark in Seebruck auf den Chiemsee
Kirche St. Walburgis
Eine Kirche mit Friedhof liegt auf dem Weg zum Kloster Seeon. Ganz versteckt hinter einer Mauer mit Bäumen ist die Kirche St. Walburgis. Diese Kirche, besser gesagt der Friedhof, ist ein kleiner Touristenanziehungspunkt. Denn auf diesem Friedhof liegt Anastasia Manahan, welche bis zu ihrem Tode immer behauptete, sie sei die Tochter des letzten Zaren Nikolaus II. Auch ein direkter Verwandter der Zarenfamilie, Georg von Leuchtenberg, ist auf dem Friedhof in einer russisch-orthodoxen Ruhestätte begraben.
Grab Anastasia ManatanSt. Walburgis AltarGrab vom Georg von Leuchtenberg
Die Grabstätte von Anastasia Manahan befindet sich auf dem Russenfriedhof in Seeon. Anastasia Manahan war eine bedeutende Persönlichkeit und eine der Herausgeberinnen der russischen Zeitung „Poslednie Novosti“. Ihr Grab auf dem Friedhof ist ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an ihr Vermächtnis. Es ist ein besonderer Ort, um ihre Geschichte und ihren Beitrag zur russischen Gemeinschaft in Seeon zu würdigen.
Kloster Seeon am Klostersee
Das Kloster Seeon, das ehemalige Benediktinerkloster, das heute als Hotel und Tagungszentrum genutzt wird. Die Klosterkirche und die umliegende Gartenanlage sind wunderschön angelegt. Vom Parkplatz erreicht man das Kloster in ein paar Minuten, welches idyllisch am Klostersee gelegen ist.
Zuerst lädt die Kirche St. Lambert zur Besichtigung ein, bevor man rechts zum Durchgang in den Innenhof des Klosters Seeon kommt. Im Durchgang befindet sich links die Rezeption des Hotels, das im Gebäude untergebracht ist. Zur rechten Seite geht es zu den Tagungsräumen.
Zudem gehört auch eine Klostergaststätte, welche von Donnerstag bis Samstag 12 bis 21 Uhr und am Sonntag 12 bis 17 Uhr geöffnet ist.
Kloster Seeon
Der Innenhof vom Kloster Seeon
Klosterkirche St. Lambert
Die Kirche St. Lambert ist eine dreischiffige Säulenbasilika, wo die Grundmauer und die Türme zum Teil aus dem 11./12. Jahrhundert stammt. Mir haben die Wand- und Deckenmalereien sehr gefallen, weil dezente Farben verwendet worden sind. Diese Malerei wurde in den Jahren 1907 und 1911 wieder freigelegt. Denn die Ausmalerei des Deckengewölbes erfolgte zwischen 1576 und 1590 durch den Abt. Martin Kötterl. Und die Bemalung der Hochschiffwände um 1625 unter dem Abt. Sigmund Dullinger.
Beim inneren Eingang zur Kirche geht es zur rechten Seite zum Kreuzgang, wo sich auch der Raum der Stille befindet.
Kreuzgang Kloster Seeon St. Lambert Kirche Kloster SeeonRaum der Stille
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Lindau liegt im Osten des Bodensees direkt im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Bodenseeregion mit ihren Apfelplantagen und bei den Obstbauern gibt es die leckeren Äpfel zum Kaufen, welche im Laden zur Verfügung stehen. Und es gibt ganzjährig den Lindauer Wochenmarkt, welcher Samstag von 7 bis 13.30 Uhr an dem Therese-von-Bayern-Platz stattfindet. Dieser Wochenmarkt befindet sich direkt neben der Inselhalle und es gibt regionale Produkte vom Bodensee. Ein abendlicher Wochenmarkt findet immer mittwochs von Mitte April bis Ende September auf dem Therese-von-Bayern-Platz statt.
altes Rathaus
Zum ersten Mal ging es für mich nach Lindau am Bodensee, und ich war sehr überrascht, wie schön die Insel Lindau ist. Die Altstadt von Lindau befindet sich auf der Insel Lindau, wo sich auch der Hauptbahnhof befindet. Durch den hohen Ansturm von Besuchern ist es am besten, mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Lindau anzureisen. Weil in der Stadt und besonders in der Altstadt von Lindau, nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung steht.
Hier in der Altstadt von Lindau können Besucher das alte Rathaus und verschiedene historische Gebäude erkunden. Auf die Insel führt die Eisenbahnbrücke und für Fußgänger und Autos geht es über die Landtorbrücke in die Altstadt.
In Lindau verkehren täglich von 5.30 Uhr bis 23 Uhr Busse auf 5 verschiedenen Linien. Hier sind die Tarifbestimmungen mit den Preisen von Lindau.
Mit diesem Beitrag nehmen wir euch mit bei unserem Stadtrundgang durch die Altstadt, welche unter Denkmalschutz steht. Denn Lindau wurde 822 erstmals durch das adlige Frauenkloster Unserer Lieben Frau urkundlich erwähnt. Und im 13. Jahrhundert bekam es das nachweisbare Stadtwappen.
Stadtführungen
Wie wäre es mit einer Stadtführung durch die Altstadt in Lindau? Es gibt so viele verschiedene Themen, die angeboten werden. Ob die klassische Stadtführung, die Nichte des Nachtwächters, historische Stadtführung oder eine Sonderführung durch das alte Rathaus. Wie ihr seht, werdet ihr bestimmt etwas Passendes finden. Anmelden könnt ihr euch bei der Touristeninformation oder bereits im Vorfeld hier auf dieser Seite.
Die hintere Insel vom Hafen bis zum Stadtpark
Wenn ihr etwas Ruhe haben möchtet, dann wäre die westliche Uferseite ideal. Denn bei unserem Besuch waren fast keine Leute dort zu finden, was sehr angenehm war. So konnten wir ganz entspannt laufen und die vielen Sehenswürdigkeiten entdecken. Wie zum Beispiel den Schützinger am See. Dies ist eine Lounge direkt an der Uferpromenade. Es werden kühle und warme Getränke sowie Speisen hier angeboten.
Karlsbastion
An dem westlichen Teil von Lindau am Bodensee befindet sich die Karlsbastion. Sie ist ein Teil der historischen Befestigungsanlage in Lindau am Bodensee. Sie wurde im Jahr 1848 errichtet und die Bastion ist nach Karl Wilhelm Naundorff benannt, einem Möbeltischler, der durch seine Behauptung, der verschollene König Ludwig XVII. von Frankreich zu sein, bekannt wurde. Heute ist die Bastion eine schöne Aussichtsplattform mit Blick auf den Bodensee.
Karlsbastion mit Denkmal
Pulverturm
Der Pulverturm liegt im Westen der Insel und wurde im Jahr 1508 als Wehrturm zu einem Teil der Stadtmauer errichtet. Im Jahr 1629, zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges, wurde das Zeltdach um 2 Meter tiefer gemacht. Und so überstand der Turm den Krieg unbeschadet. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Wehrturm zum Pulverturm abgeändert. Seit 1969 gehört der Pulverturm den Stadtwerken Lindau. Dieser Pulverturm kann für private Feiern, Geburtstage oder Hochzeiten mit bis zu 40 Personen nach einer Terminvereinbarung gebucht werden. Am besten meldet man sich per E-Mail an info@inselhalle-lindau.de oder telefonisch unter 08382-8899600 für weitere Informationen.
Pulverturm
Pulverschanze
Vorbei an der Pulverschanze, keine Angst, das ist keine richtige Schanze. Diese Pulverschanze ist ein befestigter Weg auf die Verteidigungsanlage mit ihrem perfekten Ausblick auf den Bodensee. Vorbei an der Westpromenade, wo sich die Badestelle im Bürgerpark befindet. Hier kann man stufenförmig direkt am Wasser sitzen und entspannen, bevor es in den Stadtpark geht.
Bürgerpark BadestelleStadtpark
Aussichtsplattform an der Linde
Eine kleine Aussichtsplattform im Osten der Insel. Wo heute die prachtvolle große Linde steht mit Blick auf das Festland und einen Blick zur kleinen Insel Hoy.
Mangturm
Der Mangturm ist ein ursprünglicher Teil der Stadtmauer und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut und restauriert. Er ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Befestigungsanlagen in Lindau. Der Mangturm befindet sich in der Nähe des Lindauer Hafens. Als imposanter viereckiger Turm bietet er einen beeindruckenden Blick über den Bodensee und die umliegende Landschaft. Heute kann man den Mangturm am Samstag und Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr bei schönem Wetter besichtigen. Wenn man die 89 Stufen überwunden hat, fällt einem gleich die Decke auf, auf der zahlreiche Stadtwappen gemalt worden sind. Zum anderen hat man einen wunderbaren Ausblick auf Lindau, die Lindauer Hafeneinfahrt, den Bodensee sowie die umliegenden Berge.
Bayrischer Löwe und Neuer Lindauer Leuchtturm
Jetzt kommen wir zu dem Highlight in Lindau: Das ist der beeindruckende Lindauer Hafen. Eingebettet im Hafenbecken, wo eine spektakuläre Ein- und Ausfahrt vorbei am bayerischen Löwen und dem neuen Lindauer Leuchtturm, geht es zu den Anlegeplätzen. Leider war der neue Lindauer Leuchtturm vorübergehend geschlossen und wir konnten ihn nicht besichtigen.
Hafeneinfahrt
Kirchen
Münster Unserer Lieben Frau
Das Münster Unserer Lieben Frau ist eine katholische Stadtpfarrkirche in Lindau. Es ist eine der markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und befindet sich in der Altstadt auf der Insel Lindau. Das Münster wurde im gotischen Stil erbaut und ist für seine beeindruckende Architektur und kunstvolle Ausstattung bekannt.
Das Innere des Münsters besticht durch sein hohes Gewölbe, prächtige Altäre und farbenfrohe Glasfenster. Der Hauptaltar ist dem Patrozinium Unserer Lieben Frau gewidmet und beeindruckt mit seinen kunstvollen Schnitzereien und Gemälden. Besonders sehenswert sind auch die Seitenaltäre, die Heiligenfiguren und der Chorraum mit den Chorstühlen.
Münster unserer lieben Frau
St. Stephan Kirche
Die St.-Stephan-Kirche wurde im Jahr 1180 im Rokoko-Stil errichtet und ist ein beeindruckendes Beispiel für sakrale Architektur aus dem Mittelalter. Der Turmsockel und die südliche Chorwand der Kirche sind originale Teile aus dieser Zeit, was auf die lange Geschichte und Tradition dieses Ortes hinweist. Der Rokoko-Stil war eine kunstvolle Stilrichtung, die im 18. Jahrhundert in Europa populär war und für ihre Eleganz und ihr dekoratives Design bekannt war. Es ist also zu erwarten, dass die Innengestaltung der Kirche reich verziert und ästhetisch ansprechend ist. Im Jahr 1781 wurden der Altar, der Taufstein und die Kanzel aus rötlichem Stuckmarmor hinzugefügt. Dieser Marmor verleiht ihnen eine besondere, markante Note und trägt zur Schönheit des Kircheninneren bei. Im Jahre 1965 wurden dann die Chorfenster ausgetauscht.
Peterskirche
Was ist das für eine prachtvolle Peterskirche in Lindau? Diese Kirche wurde um das Jahr 1000 erbaut und ist zudem die älteste Kirche in Lindau und in der Bodenseeregion. Dank dem arrangierten Bürger Johann Jacob Götzger ist es dem Bürger zu verdanken, dass die Kirche vor dem Verfall erhalten wurde.
Diebsturm
Was für ein imposantes Bauwerk ist der Diebsturm mitten in der Altstadt von Lindau am Bodensee. Was einst ein Gefängnis war, und in der Vergangenheit hätte manch einer auf einen Besuch dort gerne verzichten können. Denn der um 1380 errichtete Rundturm wurde eine lange Zeit als Gefängnis genutzt. Und bot auf seinen vier Etagen nur einen Durchmesser von acht Metern. Auf dem Schrannenplatz wurde der Diebsturm errichtet, denn dies ist der höchste Punkt der Insel. Denn schon zur damaligen Zeit bot es auf dem 35 Meter hohen Turm eine beeindruckende Aussicht auf den Bodensee und die umliegende Landschaft.
Im Jahre 2013 wurde das achteckige Dach im Fachwerk der erhaltenen Ecktürme, welche in die vier Himmelsrichtungen zeigen, renoviert. Dazu wurden 300 Quadratmeter Ziegel in 14 verschiedenen Farben neu gebrannt und glasiert, und auch die typischen Schwalbennester-Ziegel nach historischem Denkmalschutz renoviert, in einem blutroten Farbton, der früher an vielen Lindauer Gebäuden genutzt wurde. Dank des Maurermeisters Johann Jacob Götzger, der dafür sorgte, dass dieser Turm noch steht, hat er damals das Bauwerk im Jahre 1817 für 250 Gulden gekauft.
Diebsturm
Maximilienstraße
Die Maximilianstraße verbindet den Hauptbahnhof und den Marktplatz. Dies ist eine Fußgängerzone, in der sich hübsche Cafés, Restaurants und die zahlreichen Geschäfte in den historischen Gebäuden befinden. Selbst in den kleinen Nebenstraßen entdeckt man immer wieder auch kleine Cafés, die zum Verweilen einladen.
Auf dem Reichsplatz befindet sich der denkmalgeschützte Lindaviabrunnen, welcher im Jahre 1884 erbaut worden ist.
LandaviabrunnenCafé in einer Nebenstraße
Altes Rathaus
Das 600 Jahre alte Rathaus, das mit seinem hölzernen Erker. Und die auffällige Lüftlmalerei und seine aus Holz bestehende äußere Treppe, die den gotischen Baustil des Rathauses hervorhebt. Das Rathaus wurde im Jahr 1422 erbaut und befindet sich in der Maximilianstraße in der Altstadt von Lindau.
altes Rathaus
Im alten Rathaus befindet sich die ehemals reichsstädtische Bibliothek. Die hat jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Alle anderen Räume sind leider nicht frei zugänglich. Diese können jedoch nur mit einer Sonderführung besichtigt werden.
Inseltour mit dem Insel-Bob
Mit dem Insel-Bob geht es am Lindauer Hafen circa 20 Meter vom Mangturm alle 30 Minuten durch die Altstadt von Lindau. Diese Bahn fährt von Mitte März bis Ende Oktober und ist eine ideale Möglichkeit, auf diese Art und Weise die Altstadt mit Informationen zu entdecken.
Lindauer Marionettenoper
Wer möchte nicht gern einmal eine Marionettenoper ansehen? Dies kann man hier in Lindau unternehmen. Hier geht es zum Spielplan der Lindauer Marionettenoper.
Marionettenoper
Ein weiteres Ausflugsziel in dieser Region wäre Scheidegg mit Skywalk mit einem Blick auf den Bodensee.
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Eine Wanderung durch das Werdensteiner Moos, das nördlich von Immenstadt im Allgäu liegt. Am besten startet man direkt am Parkplatz Werdensteiner Moos, welcher direkt neben dem Hotel-Restaurant beim Haxenwirt liegt.
Das Werdensteiner Moos ist ein malerisches und wunderschönes Naturschutzgebiet. Und es ist für seine vielfältige Flora und Fauna bekannt und ein Paradies für Naturliebhaber und Wanderer. Denn auf einer Fläche von rund 85 ha bietet das Werdensteiner Moos den Besuchern die Möglichkeit, seine Sumpflandschaft, Wiesen und Feuchtgebiete zu erkunden. Das Reservat ist die Heimat zahlreicher Vogelarten, darunter Reiher, Enten und verschiedene Zugvögel, was es zu einem beliebten Ort auch für Vogelbeobachtung macht
Die Wanderstrecke durch das Hochmoor beträgt circa 4 Kilometer und bleibt bitte auf den ausgewiesenen Wanderwegen und Pfaden, welche in das Moorgebiet hineinführen. Bitte beachte dabei alle Beschilderungen und Hinweise zum Schutz der sensiblen Umwelt. Denn es schützt das Moorgebiet und ermöglicht euch, das Hochmoor aus nächster Nähe zu erleben, ohne dabei Schaden anzurichten.
Entdecke das Werdensteiner Moos
Wir haben uns viel Zeit gelassen, um dieses besondere Moorgebiet genau zu betrachten. Denn wir sind immer wieder stehen geblieben und haben alles beobachtet. Dann seht ihr auch die gut getarnten Frösche im Wasser und im Gras. Es gibt auch zahlreiche verschiedene Libellenarten sowie Bienen, welche die Blumen bestäuben.
Haltet ihr auch Ausschau nach den charakteristischen Pflanzen des Hochmoores, wie zum Beispiel dem Sonnentau, dem Torfmoos und dem Wollgräser. Mit etwas Glück könnt ihr auch seltene Vogelarten wie das Moorschneehuhn beobachten.
An mehreren Stellen entlang des Wanderwegs gibt es verschiedene Plattformen oder Aussichtspunkte, von denen aus ihr einen besseren Blick auf das Moorgebiet hat. Nutzt auch diese Gelegenheit, um die Landschaft zu bewundern, die Ruhe zu genießen und Fotos zu machen.
Der Rundweg des Werdensteiner Mooses ist gut ausgeschildert und für Kinderwagen oder den Rollstuhl bestens geeignet.
Wenn ihr nach dieser wunderschönen Wanderung euch stärken möchtet, dann empfehle ich euch den Haxenwirt, der direkt neben dem Wanderparkplatz liegt. Aber keine Angst, er bietet außer Haxen ein vielfältiges Speisenangebot an.
Ein weiteres Ausflugsziel in Immenstadt wäre die Alpsee-Bergwelt. Die Bärenfalle mit ihrem Kletterwald. Dort befindet sich auch die längste alpine Sommerrodelbahn Deutschlands. Und wer möchte, kann eine Alpakawanderung unternehmen.
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Wie wäre es mit einer Wanderung in Breitbrunn am Chiemsee zur kleinen Halbinsel Urfarn? Gestartet sind wir am Segelhafen Mühlner Bucht, dort, wo die Segler ihre Segelboote ins Wasser lassen und der Liegeplatz für ihre Boote sich befindet.
Mühlner Bucht
Von da aus folgten wir dem Wanderweg Uferweg entlang des Sees. Von dort aus kann man die schöne Landschaft und den herrlichen Blick auf den See genießen.
Vorbei am Segelclub Breitbrunn geht es in die Fußgängerpromenade, bevor man an dem Urfarner Yachthafen kommt. Am Haus geht man links vorbei entlang des Weges bis zu einer kleinen Straße. Von der Straße aus sind es wenige Meter, bis man an der Spitze der Halbinsel Urfarn ankommt.
Segelclub Breitbrunn
Weg zur Südspitze in Breitbrunn
Die Südspitze der Halbinsel ist ein ruhiger und idyllischer Ort, der zum Verweilen und Entspannen einlädt. Es gibt ein paar Sitzbänke, um das Treiben auf dem Chiemsee zu beobachten. Ob es Linienschiffe, Motorboote, Tretboote und Segelboote gibt, immer etwas zu sehen. Und vor allem kann man die wunderschöne Natur sowie die Aussicht auf den Chiemsee und die umliegenden Berge bestaunen.
Urfarner mit Blick Herreninsel und die Berge
Auf dem Rückweg nahmen wir den Weg an der linken Uferseite vorbei am Strandbad Breitbrunn. Mit einer großen Liegewiese, welche mit mehreren Bäumen versehen ist, und für die Kinder gibt es einen Spielplatz. Zudem gibt es einen Kiosk, um sich zu stärken, und ein Beachvolleyballfeld.
Badestrand Breitbrunn
Bis zur Kailbachbucht geht es den Weg entlang zwischen Hecken, Bäumen und ein paar einzelnen Häusern mit ihren privaten Strandabschnitten.
Die Kailbachbucht ist ein malerischer Ort am Chiemsee. Die Kailbachbucht ist ein beliebter Ort zum Entspannen am Wasser und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den See und die umliegende Landschaft. Die Bucht ist perfekt für eine kurze Pause, denn hier kann man auch baden gehen. Es gibt einen Steg und es befinden sich kleine Ruderboote vor Ort.
Segelboot
Von der Kailbachbucht gingen wir bis zum Strandbad zurück und von da aus gibt es eine Querverbindung bis zum Ausgangspunkt Segelhafen Mühlner Bucht.
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