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Weißenburg in Bayern: Kulinarik, Kultur und Geschichte erleben

Weißenburg in Bayern liegt eingebettet in die sanften Hügel des Altmühltals und ist eine Stadt, die mit ihrer faszinierenden Geschichte und ihrem ganz eigenen Charme begeistert. Hier verschmelzen sich antike Überreste, mittelalterliche Architektur und gemütliche Ecken zu einem Ort, der jeden Besucher in seinen Bann zieht. Lass dich auf eine Reise durch Weißenburgs Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps mitnehmen.

Weißenburg
Stadtmauer am Seeweiher

Historische Highlights

Die Stadtmauern, die die Weißenburg umgeben, gehören zu den besterhaltenen in ganz Bayern. Ein Spaziergang entlang der Mauern bietet nicht nur Einblicke in die Geschichte. Sondern auch herrliche Ausblicke auf die Umgebung.

Die Römertherme und das Römermuseum sind weitere Attraktionen, die den Einfluss der Antike auf die Stadt deutlich machen.

Weißenburg
Gasse durch Weißenburg

Die Altstadt und ihre Sehenswürdigkeiten

Die historische Altstadt von Weißenburg lädt mit ihren verwinkelten Gassen und gut erhaltenen Fachwerkhäusern zum Bummeln und Entdecken ein. Zu den Highlights zählt das Ellinger Tor, eines der beeindruckendsten Stadttore Bayerns. Sowie das Gotische Rathaus, das mit seiner prächtigen Fassade ein echter Blickfang ist.

Weißenburg
gotisches Rathaus

Auch die denkmalgeschützten traditionsreichen Alten Post, welche direkt neben dem Hauptgebäude des Landratsamtes Weißenburg- Gunzenhausen liegt. Dieses Gebäude zählt zu den bedeutenden Baudenkmälern der Stadt. Heute beherbergt die Alte Post die Stadtbibliothek Weißenburg. Die in den historischen Mauern ein modernes kulturelles Zentrum bildet. In der liebevoll renovierten alten Post finden Besucher ein vielfältiges Angebot an Büchern, Medien und Veranstaltungen. Welche die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Nutzung eindrucksvoll widerspiegelt.

alte Post

Veranstaltungen und Kulinarik

Weißenburg ist bekannt für seine lebendigen Veranstaltungen wie das Römerfest. Oder den traditionellen Weihnachtsmarkt, der die Stadt in festliches Licht taucht. Kulinarisch verwöhnt die Stadt mit regionalen Spezialitäten wie Altmühltaler Lamm und traditionellen fränkischen Gerichten.

Stadtmauer

Die historische Stadtmauer von Weißenburg ist fast vollständig erhalten und ein Highlight für Geschichtsliebhaber. Das imposante Ellinger Tor ist eines der schönsten Stadttore Bayerns und ein markanter Eingang in die Altstadt.
Geheimtipp: Nutze die versteckten Zugänge zur Stadtmauer.

Römermuseum Weißenburg

Das Römermuseum beeindruckt mit dem „Weißenburger Schatz“, einer der größten römischen Silbersammlungen Europas. In Kombination mit einem Besuch des nahegelegenen Archäologischen Parks. Und die rekonstruierten Thermen werden die römische Geschichte der Stadt lebendig machen.

Geheimtipp: Lass dir bei einer Führung die spannende Geschichte hinter den Schätzen erklären. Viele Fundstücke haben faszinierende Details, die man auf den ersten Blick nicht erkennt.

Römermuseum

Gotisches Rathaus Marktplatz Weißenburg

Das gotische Rathaus am Marktplatz beeindruckt mit seiner Architektur und seiner geschichtlichen Bedeutung. Hier rund um den Marktplatz gibt es zahlreiche Geschäfte, Gaststätten und Cafés, die zum Verweilen einladen.

Weißenburg
Marktplatz

St. Andreas Kirche

Die gotische Kirche St. Andreas mit ihren kunstvollen Glasfenstern ist ein Ort der Ruhe.

Weißenburg
Weißenburg St. Andreaskirche

Skulpturen am Saumarkt

Am Saumarkt in Weißenburg in Bayern erinnert die kunstvolle Skulptur an die historischen Märkte. Die fanden einst außerhalb der Stadtmauer statt. Der Saumarkt war früher ein bedeutender Handelsplatz, an dem vor allem Waren aus dem Umland angeboten wurden. Besonders der Tierhandel und landwirtschaftliche Erzeugnisse spielten eine große Rolle.

Die modernen Skulpturen greifen dieses historische Geschehen auf: Figuren von Händlern, Tieren und Marktbesuchern symbolisieren das geschäftige Treiben vergangener Zeiten. So wird die frühere Bedeutung des Ortes auf lebendige Weise sichtbar und macht die Geschichte Weißenburgs auch heute noch im Stadtbild erfahrbar.

Skulpturen am Saumarkt

Führungen in Weißenburg in Bayern: Geschichte hautnah erleben

Von April bis Oktober bietet Weißenburg in Bayern eine abwechslungsreiche Auswahl an Führungen. Die Besucher, die reiche Geschichte der Stadt auf unterhaltsame und informative Weise näherbringen. Ob bei einer klassischen Stadtführung, einer Themenführung oder einer besonderen Abendveranstaltung: Hier wird Geschichte lebendig.

Öffentliche Stadtführungen finden in den Sommermonaten regelmäßig statt und geben spannende Einblicke in die Entwicklung Weißenburgs von der Römerzeit über das Mittelalter bis hin zur Neuzeit. Erfahrene Gästeführer erzählen lebendig von historischen Persönlichkeiten, bedeutenden Ereignissen und besonderen Bauwerken wie der beeindruckenden Stadtmauer, dem Ellinger Tor oder der Evangelischen Stadtkirche St. Andreas. Eine Anmeldung ist bei den meisten öffentlichen Führungen nicht erforderlich.

Weißenburg
am Hof

Besondere Highlights sind die Themenführungen, die sich ausgewählten Aspekten der Stadtgeschichte widmen. Dazu gehören beispielsweise Führungen zu den Römerfunden rund um das Kastell Biriciana. Oder Besichtigungen von historischen Türmerstuben, von denen aus man einen wunderbaren Blick über die Altstadt genießt.

Ein echtes Erlebnis sind die Nachtwächterführungen, bei denen die Teilnehmer in der Dämmerung oder bei Nacht durch die historischen Gassen begleitet werden. In traditioneller Kleidung erzählen die Nachtwächter spannende und manchmal schaurige Geschichten aus vergangenen Zeiten. Etwa über die Hexenverfolgung oder das Leben in der mittelalterlichen Stadt.

Auch die Museen Weißenburgs bieten Führungen an. Im Römermuseum erfährt man mehr über die spektakulären archäologischen Funde, darunter der berühmte Weißenburger Schatz. Führungen im Reichsstadt-Museum geben Einblicke in das Leben der Bürger während der Blütezeit der Stadt als freie Reichsstadt.

Für Gruppen können individuelle Führungen zu verschiedenen Themen und Schwerpunkten gebucht werden, ideal für Vereinsausflüge, Betriebsausflüge oder Familienfeiern.

Kräuterwanderung

Die Umgebung von Weißenburg ist perfekt für eine Kräuterwanderung. Dabei lernst du nicht nur die heimische Pflanzenwelt kennen, sondern kannst auch regionale Produkte kennenlernen.

Für Besucher von Weißenburg in Bayern steht am Seeweiher ein großzügiger Parkplatz kostenlos zur Verfügung. Der Parkplatz liegt verkehrsgünstig nahe der historischen Altstadt und bietet eine ideale Möglichkeit, das Auto abzustellen und die Stadt bequem zu Fuß zu erkunden. Von hier aus sind viele Sehenswürdigkeiten wie die Stadtmauer, der Marktplatz und die Museen gut erreichbar.

Hohenzollernfestung Wülzburg

Nur wenige Kilometer außerhalb von Weißenburg liegt die Wülzburg, eine beeindruckende Festungsanlage aus der Renaissancezeit. Die Aussicht von den Mauern auf die umliegende Landschaft ist atemberaubend. Die Wülzburg ist weniger überlaufen als andere Sehenswürdigkeiten und lädt zu einer entspannten Erkundung ein.

Hohenzollernfestung Wülzburg
Eingang zur Hohenzollernfestung Wülzburg

Die Außenanlagen mit den mächtigen Bastionen, dem Wehrgraben und dem umlaufenden Rundweg sind jederzeit frei zugänglich und laden zu einem Spaziergang mit herrlichen Ausblicken auf die Stadt und die Umgebung ein.

Wer die Innenräume der Festung entdecken möchte, kann an einer geführten Besichtigung teilnehmen. Bei diesen Führungen erhält man spannende Einblicke in die beeindruckende Architektur, die Kasematten, den Innenhof und die wechselvolle Geschichte der Wülzburg als Renaissancefestung, Staatsgefängnis und Kaserne.

Öffentliche Führungen finden regelmäßig statt; private Gruppenführungen können auf Anfrage gebucht werden.

Die Hohenzollernfestung Wülzburg bei Weißenburg blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das historische Gemäuer als Auffanglager für Heimatvertriebene. In den teilweise spartanischen Unterkünften fanden zeitweise bis zu 1.500 Menschen Schutz und eine erste Bleibe auf ihrem Weg in ein neues Leben.

Heute erfüllt die Wülzburg eine völlig andere Funktion. Denn in Teilen der Festung ist eine Alten- und Pflegeschule untergebracht. Wo einst Notunterkünfte standen, werden nun Pflegekräfte ausgebildet. Es wird ein Ort der Hoffnung und des Neuanfangs. Damals wie heute, wenn auch in ganz unterschiedlicher Form.

Hohenzollernfestung Wülzburg
Burgwirt

Rundweg um die Hohenzollernfestung Wülzburg

Rund um die imposante Hohenzollernfestung Wülzburg bei Weißenburg in Bayern verläuft ein etwa 1 Kilometer langer Rundweg, der herrliche Ausblicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft bietet. Der Weg führt einmal um die mächtigen Festungsmauern und erlaubt es, die beeindruckende Bauweise der Renaissancefestung aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.

Immer wieder öffnen sich weite Blicke über das südliche Mittelfranken bis hinüber ins Altmühltal. Der Spaziergang ist leicht begehbar und eignet sich perfekt für eine kleine Runde in historischer Umgebung.

Direkt an der Hohenzollernfestung Wülzburg steht ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung.

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Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim: Eine Zeitreise über 700 Jahre

​Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ist ein lebendiges Geschichtsbuch unter freiem Himmel. Auf einer Fläche von 45 Hektar laden über 120 originalgetreu eingerichtete Gebäude ein. Darunter Bauernhöfe, Mühlen, Handwerkerhäuser, Brauereien, ein Schulhaus und ein Adelsschlösschen. Welche dazu einladen, das Leben der fränkischen Landbevölkerung vergangener Jahrhunderte zu entdecken.​

Fränkisches Freilandmuseum
Eingang im Fränkisches Freilandmuseum

Sechs Baugruppen im Fränkisches Freilandmuseum

Die Gebäude sind in sechs Baugruppen aufgegliedert, die nach Regionen und Themen wie „Mittelalter“, „Industrie und Technik“ oder „Altmühlfranken“ beschildert sind. Besonders hervorzuheben ist die Baugruppe Stadt im historischen Kern von Bad Windsheim mit der Spitalkirche, dem Alten Bauhof, der Kräuter-Apotheke und dem Museum Kirche in Franken. ​

Fränkisches Freilandmuseum

Familienfreundliches Erlebnis

Das Museum bietet zahlreiche Aktivitäten für Familien:​

  • Erlebnisplatz: Kinder können spielerisch entdecken, wie früher gespielt wurde ohne moderne Spielgeräte, aber mit viel Raum für Fantasie.​
  • Historisches Klassenzimmer: Einblick in den Schulalltag der 1930er Jahre mit Schiefertafeln und traditionellen Lehrmethoden.​
  • Bollerwagenverleih: Für 3 Euro können Familien Bollerwagen ausleihen, um den Rundgang komfortabler zu gestalten.​
Fränkisches Freilandmuseum
Schulhaus aus Pfaffenhofen mit Schulbank

Hier in diesem Schulhaus aus Pfaffenhofen wird der Schulalltag um 1900 dargestellt. Im Erdgeschoss könnt ihr die ehemalige Lehrerwohnung bestaunen. Und im Obergeschoss sind die Klassenzimmer, wo bis 1939 die Kinder in verschiedenen Altersgruppen zusammen unterrichtet wurden.

Badehaus im Fränkisches Freilandmuseum

Ein ganz besonderes Gebäude ist das historische Badehaus aus Wendelstein. Denn dies ist das erste Badehaus, das im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim steht.

Fränkisches Freilandmuseum
Badehaus

Das 1450 errichtete Gebäude diente einst nicht nur der Körperpflege, sondern auch der medizinischen Versorgung. Sitzbäder, Schröpfen, Aderlass und kleinere Eingriffe wurden hier vom Bader durchgeführt. Die aufwendig erhaltene Bausubstanz zeigt noch heute Wasserkessel, Schwitzofen und Umkleideräume im steinernen Erdgeschoss. Darüber liegen drei Wohnungen im Fachwerkaufbau, in denen die Baderfamilie und Mieter lebten.

Fränkisches Freilandmuseum

Mittelalter

Die Baugruppe selbst ist wie ein mittelalterliches bzw. frühneuzeitliches Dorf angelegt. Mit einem Dorfzaun oder einer Hecke, der sie deutlich vom restlichen Museumsgelände abgrenzt. Rund um die Baugruppe wird die Dreifelderwirtschaft mit der klassischen Fruchtfolge aus Wintergetreide, Sommergetreide und Brache demonstriert, wie sie vom 12./13. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert hinein praktiziert wurde.

20. Jahrhundert

Auch das 20. Jahrhundert ist im Fränkischen Freilandmuseum eindrucksvoll vertreten. In diesem Bereich stehen Gebäude, die das Alltagsleben, die Arbeitswelt und die tiefgreifenden Veränderungen dieser bewegten Zeit dokumentieren. Von der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg über die Nachkriegszeit bis in die 1970er-Jahre.

Typisch sind hier Wohnhäuser, Werkstätten und landwirtschaftliche Betriebe, die zeigen, wie sich Technik, Wohnkomfort und Lebensgewohnheiten verändert haben. Auch gesellschaftliche Umbrüche wie die Mechanisierung der Landwirtschaft oder die Landflucht werden hier nachvollziehbar dargestellt.

Fränkisches Freilandmuseum
Holzfässer Herstellung
Fränkisches Freilandmuseum
Windrad

Technik und Gewerbe

Die Baugruppe „Technik und Gewerbe“ widmet sich schwerpunktmäßig der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raums im 19. und 20. Jahrhundert. Da könnt ihr den alten spätmittelalterlichen Ziegelbrennofen mit seinen dazugehörigen Arbeitsgeräten entdecken, der eindrucksvoll zeigt, wie schon vor Jahrhunderten Baustoffe in Handarbeit hergestellt worden sind. Ein faszinierendes Bindeglied zwischen mittelalterlicher Tradition und dem technischen Fortschritt späterer Epochen.

Ein echtes Highlight in der Baugruppe „Technik und Gewerbe“ ist der Derrick-Kran. Ein beeindruckendes Zeugnis früherer industrieller Technik. Mit seinem markanten, drehbaren Ausleger diente er einst zum Heben schwerer Lasten, etwa beim Ziehen von Mühlsteinen oder im Bauhandwerk. Im Museum zeigt der Derrick-Kran anschaulich, wie technischer Fortschritt in der Arbeitswelt Einzug hielt und schwere körperliche Arbeit zunehmend durch Maschinen unterstützt wurde.

Fränkisches Freilandmuseum
Derrick

Kulinarische Angebote

Auf dem Gelände befinden sich vier Gaststätten mit Innenbereichen und großzügigen Biergärten, welche fränkische Spezialitäten anbieten. Alternativ laden Rastplätze zum Picknicken mit selbst mitgebrachter Verpflegung ein.​

Fränkisches Freilandmuseum
Gaststätte

Wann ist die beste Besuchszeit

Die ideale Zeit für einen Besuch im Fränkischen Freilandmuseum. Wer es etwas ruhiger haben möchte, sollte gleich am Morgen vor Ort sein. Man kann im Schnitt mit 2 bis 5 Stunden für die Besichtigungen der Häuser mit ihren Ausstellungen rechnen. Es finden regelmäßig Veranstaltungen, Vorführungen und Mitmachaktionen auf dem Museumsgelände statt. Dazu findet ihr hier mehr Informationen.

Fränkisches Freilandmuseum

Fränkisches Freilandmuseum Öffnungszeiten und Eintrittspreise (Stand: 2025)

Hauptsaison vom 14. März bis zum 24. Oktober 2026

  • Hauptgelände: Täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.​
  • Museum Kirche in Franken: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, mit einer Mittagspause von 12:30 bis 13:00 Uhr.​
  • Eintrittspreise:
    • Erwachsene: 9 €​
    • Kinder unter 6 Jahren: frei​
    • Ermäßigter Eintritt: 6 € bzw. 8 € (z. B. für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte)​
    • Familienkarte (2 Erwachsene und minderjährige Kinder): 21 €​
    • Teilfamilienkarte (1 Erwachsener und minderjährige Kinder): 12 €​
    • Jahreskarte: 45 €​
    • Familien-Jahreskarte: 90 €​
    • Gruppen ab 17 Personen: 8 € pro Person​
    • Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen: 3 € pro Person, je 8 Kinder eine Begleitperson frei​
    • KiGa/KiTa-Gruppen: Kinder frei, je 8 Kinder eine Begleitperson frei

Nebensaison vom 25. Oktober bis zum 13. Dezember 2026

Öffnungszeiten (Werktags)10:30 – 16:00 Uhr
Öffnungszeiten (So/Feiertag)10:00 – 16:30 Uhr
RuhetagMontag

Ab dem 3. November montags geschlossen

Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ermöglicht es auch mobilitätseingeschränkten Personen, verschiedene historische Gebäude zu besichtigen.

Fränkisches Freilandmuseum

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Bayern

Rundwanderung um dem Bärnsee vom Naturerlebnispfad im Chiemgau

Der Bärnsee in Aschau im Chiemgau ist ein idyllisches Naturjuwel, das sich hervorragend für eine entspannte Wanderung eignet. Der moorige See liegt inmitten des Naturschutzgebiets und bietet eine beeindruckende Kulisse, umgeben von den Chiemgauer Alpen im Hintergrund. Die Wanderung rund um den Bärnsee ist leicht zu bewältigen und ideal für Naturfreunde und Fotografen.

Bärnsee
Bärnsee

Startpunkt Bärnsee Wanderung

Die Wanderung beginnt am Parkplatz am Moorbad in Aschau im Chiemgau. Von dort führt ein gut ausgeschilderter Weg vorbei an Wiesenlandschaften und dem Wald bis zum Bärnsee. Die kleine Runde ist ungefähr 2,4 Kilometer lang und kann in etwa 1 Stunde bewältigt werden.

Der Rundweg um den Bärnsee ist circa 4,5 Kilometer lang; mit gemütlichem Tempo und ein paar Pausen schafft man ihn in etwa zwei Stunden.

Gestartet bin ich am Moorbadeplatz in Aschau im Chiemgau. Von da aus läuft man den circa 1,2 Kilometer langen Naturerlebnispfad entlang.

Bärnsee
Wasserwad am Naturerlebnisweg

Der Wanderweg führt direkt am Bach entlang. Dort könnt ihr die Kneippanlage im Wasser ausprobieren, um eine erfrischende Pause für müde Beine einlegen. Und wer mag, testet gleich auch den Barfußweg mit seinen verschiedenen Untergründen.

Highlights der Wanderung

Vorbei an Moorwiesen und Wäldern bietet der Wanderweg eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft.

Der Weg zum Bärnsee ist ein idyllischer Spaziergang durch eine stille, naturbelassene Landschaft. Auf schmalen Pfaden führt der Weg zunächst durch dichten Wald, wo Sonnenstrahlen durch das Blätterdach fallen und Vogelstimmen die Stille begleiten. Bald öffnet sich der Blick über weite Wiesen, die je nach Jahreszeit bunt blühen und zum Verweilen einladen. Die sanfte, gerade Wegführung macht die Wanderung angenehm und entspannt.

Der Bohlenweg beim Rundweg um den Bärnsee führt durch die feuchten Moorwiesen und ist besonders wichtig, um das empfindliche Moorökosystem zu schützen.

Bärnsee
Bohlenweg um dem Bärensee

Nach einer kurzen Wanderung durch den Wald erblickt man den Bärnsee. Der See ist von Schilf umgeben und dient als Lebensraum für viele Vogelarten. Baden ist nicht erlaubt, da das Gebiet unter Naturschutz steht.

Bärnsee
Bärnsee

Nach einer Wiese mit Blick auf die Kampenwand kommt das nächste Waldstück. In diesem Bereich haltet ihr euch nach dem Schild „Rund um den Bärnsee“ Weg 24a zum Höhenberg.

Nach dem letzten Anstieg werdet ihr mit einer Aussicht belohnt, die den ganzen Weg vergessen lässt. Vor euch breitet sich ein Panorama aus, das weit über Berge, Hügel und den Ortsteil Höhenberg geht. Die frische Luft, das Gefühl von Freiheit und der weite Blick machen diesen Moment zu etwas Besonderem. Wer hier oben steht, weiß: Jeder Schritt hat sich gelohnt. Ein idealer Ort, um durchzuatmen, die Landschaft zu genießen und einfach nur den Augenblick wirken zu lassen.

Bärnsee
Höhenberg

Nachdem ich den Ortsteil Höhenberg durchquert hatte, ging es wieder zurück zum Parkplatz am Moorbadeplatz. Vorbei am Café Pauli und dem atemberaubenden Blick auf Aschau.

Beste Zeit für Wanderungen am Bärnsee

Die Wanderung ist das ganze Jahr über möglich, besonders reizvoll sind jedoch der Frühling und der Herbst, wenn sich die Natur in ihrer vollen Pracht zeigt.

Anreise und Parkmöglichkeiten

Mit dem Auto erreicht man den Startpunkt über die A8, Ausfahrt Frasdorf. Weiter in Richtung Aschau und zum Café Pauli. Parkplätze sind am Moorbadeplatz vorhanden. Alternativ kann man mit der Bahn nach Aschau fahren und von dort zu Fuß starten.

Zusammenfassung

Die Wanderung zum Bärnsee ist ein wunderbares Naturerlebnis, das sich ideal für eine entspannte Tour eignet. Wer Ruhe und Erholung in der Natur sucht, ist hier genau richtig.

Es empfiehlt sich, in die Gemeinde Aschau im Chiemgau zu fahren. Denn dieser Ort ist bekannt durch seine zahlreichen verschiedenen Bänke. Und ihr könnt das Schloss Hohenaschau mit der Falknerei besuchen. Oder wer möchte, kann die Aussicht bei einer Wanderung auf dem Berg Kampenwand unternehmen. Wer möchte, kann auch die Kampenwandbahn benützen.

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Oberammergau: Das Passionsspielhaus und Traditionen

Oberammergau ist bekannt für die Passionsspiele, welche alle 10 Jahre stattfinden. Sowie ein malerisches Dorf in den bayerischen Alpen mit seiner kunstvollen Lüftlmalerei und der Holzschnitzerei lockt es zahlreiche Besucher aus Nach und Fern an.

Pilatushaus

Das Pilatushaus in Oberammergau ist eines der bekanntesten Gebäude des Ortes und ein herausragendes Beispiel für die traditionelle Lüftlmalerei. Die beeindruckende Fassadenmalerei zeigt die Szene der Geißelung Christi durch Pontius Pilatus, was dem Haus seinen Namen gab.

Oberammergau
Pilatushaus

Ganz in der Nähe des Pilatushauses könnt ihr ein weiteres beeindruckendes Gebäude mit kunstvoller Lüftlmalerei entdecken. Die prachtvolle Fassadengestaltung zeigt mehrere Christusfiguren und verleiht dem Haus eine ganz besondere Ausstrahlung. Diese detailreichen Malereien sind ein typisches Merkmal Oberammergaus und spiegeln die tiefe religiöse Verbundenheit des Ortes wider. Ein Spaziergang durch das historische Zentrum lohnt sich, denn an vielen Ecken lassen sich weitere kunstvoll bemalte Fassaden mit biblischen Motiven und Szenen aus der Passionsgeschichte entdecken.

Oberammergau
Lüftlmalerei

Oberammergauer Museum

Dieses Museum zeigt die Geschichte der Passionsspiele und beeindruckende Holzschnitzkunst, für die die Region bekannt ist.

Wer möchte, kann gerne auch das Oberammergauer Museum besuchen. Denn in Oberammergau wird seit über 500 Jahren geschnitzt und die Schnitzkunst kann dort besichtigt und bestaunt werden.

Oberammergau mit dem Passionsspielhaus

In Oberammergau besuchten wir das Passionsspielhaus, welches mitten in der Stadt sich befindet. Alle 10 Jahre finden die Passionsspiele statt. Man kann sich über die fast 400-jährige Geschichte informieren, die Kostüme bewundern. Einen Blick ins Theater mit seinen fast 4500 Sitzplätze und der Bühne und einen Eindruck bekommen. Wie es sich anfühlt, wenn die Vorführung stattfindet. Das Theater selbst sieht ziemlich schlicht aus, aber trotzdem beeindruckend, denn die Bühne befindet sich im freien, wenn die Zuschauer im überdachten Bereich sitzen.

Lasst euch am besten bei einer Führung die Geschichte des Passionsspielhauses erzählen. Am Mittwoch und Sonntag um 14 Uhr finden die Führungen durch das Passionsspielhaus statt.

Passionsspielhaus
Othmar Weis Straße 1
82487 Oberammergau

In der Nähe befindet sich die Kreuzkirche, eine evangelisch-lutherische Kirche; diese sieht ganz besonders aus. Denn Oberammergau kaufte im Jahre 1927 ein altes Bauernhaus und baute es samt dem Stall und der Scheune zur Kirche um, und so sieht sie auch ganz schlicht aus.

Die Stadt Oberammergau liegt direkt vor den Oberammergauer Bergen, mit den typischen Häusern, mit der Lüftlmalerei und an den Balkonen hängende Blumenpracht, welche prachtvoll blühen, und lädt zum Verweilen ein.

Haus mit Geranien am Balkon Oberammergau

Kolbensattel

Der Kolbensattel in Oberammergau ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naturliebhaber. Besonders die Sommerrodelbahn sorgt für Action und Fahrspaß. Mit über 650 Metern Länge schlängelt sich die Bahn den Berg hinunter und bietet ein rasantes Erlebnis mit vielen Kurven.

Direkt neben dem Kolbensattel befindet sich der Scott Bikepark Oberammergau. Alle Mountainbike-Begeisterten können hier ihr Können präsentieren.

Zudem kann man in dieser Region ideale Wanderungen unternehmen. Wie zum Beispiel eine Rundwanderung von der Kolbensattelhütte in die Ammergauer Alpen.

Steckenbergalm

In Unterammergau gibt es die Möglichkeit, zur Steckenbergalm zu wandern, dazu findet ihr hier die Informationen.

Ganz in der Nähe vom Parkplatz Steckenberg kann man durch die Schleifmühlenklamm wandern.

Hier gibt es weitere Wandertouren in der Nähe von Oberammergau.

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Das Deininger Moos: Naturidylle südlich von München

Unweit von München, im Landkreis München, liegt das Deininger Moos, ein idyllisches Moorgebiet direkt am Deininger Weiher. Eingebettet zwischen sanften Hügeln liegt der Deininger Weiher mit dem angrenzenden Vogelschutzgebiet und dem Fichtenwald des Gleißentales.

Deininger Weiher
Deininger Weiher

Mit den dichten Wäldern, malerischen Weihern und gut ausgebauten Wanderwegen. Es ist ein perfektes Ziel für Naturliebhaber, Wanderer und Fotografen, die eine ruhige Auszeit vom täglichen Trubel suchen.

Ein Naturparadies für Wanderer

Das Deininger Moos bietet zahlreiche Wanderwege, darunter eine beliebte Rundwanderung von etwa 2 Kilometern. Die Strecke führt vorbei an Wiesen, durch urige Wälder und entlang des malerischen Deininger Weiher und des Deininger Moos. Hier könnt ihr eine Vielfalt an Flora und Fauna entdecken. Besonders im Frühjahr und Herbst entfaltet das Moorgebiet seinen besonderen Charme.

Deininger Moos
Wanderweg Deininger Moos

Der Deininger Weiher: Ein Highlight im Naturschutzgebiet

Der Deininger Weiher ist ein kleiner, naturbelassener See mitten im Moor. Im Sommer lädt er zum Baden ein, im Winter bietet die zugefrorene Wasserfläche eine märchenhafte Kulisse. Ein Gasthaus in der Nähe bietet bayerische Spezialitäten, ideal für eine Einkehr nach der Wanderung.

Deininger Weiher
Waldhaus Deininger Weiher

Flora und Fauna

Das Deininger Moos ist nicht nur für seine Wanderwege bekannt, sondern auch als Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten. Mit etwas Glück kann man hier Schwäne, Enten, Schmetterlinge und Libellen beobachten. Besonders spannend sind die Moorlandschaften, die einen einzigartigen Lebensraum für spezialisierte Pflanzen wie das Wollgras bieten.

Deininger Weiher
Schwan

Anreise und Parkmöglichkeiten am Deininger Weiher

Das Deininger Moos ist von München aus in etwa 30 Minuten mit dem Auto und circa 25 Minuten von Starnberg erreichbar. Ausreichend Parkmöglichkeiten gibt es am Waldhaus Deininger Weiher.

Zusammenfassung

Das Deininger Weiher ist ein wunderschönes Ausflugsziel in Bayern, das sich zu jeder Jahreszeit lohnt. Ob für eine kurze Wanderung, einen gemütlichen Spaziergang oder einfach nur zum Entspannen in der Natur. Das Moorgebiet südlich von München ist eine perfekte Wahl für alle, die dem Alltag entfliehen wollen.

Weitere Wanderungen vom Deininger Weiher

Wanderung vom Deininger Moos nach Aufing

Nachdem man das idyllische Deininger Moos durchquert hat, führt der Weg weiter in Richtung Aufing. Der Wanderweg verläuft durch eine ruhige, leicht hügelige Landschaft mit Wiesen und kleinen Waldstücken. Besonders im Frühjahr und Herbst zeigt sich die Natur hier von ihrer schönsten Seite.

Auf dem Weg nach Aufing laden vereinzelte Bänke zum Verweilen ein, während sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Umgebung eröffnen. Schließlich erreicht man das beschauliche Dorf Aufing, das mit seinen traditionellen Bauernhäusern und der ländlichen Atmosphäre einen charmanten Abschluss der Wanderung bildet.

Durch das Gleißental nach Oberhaching

Das Gleißental ist besonders reizvoll, da es ein ruhiges, naturbelassenes Tal mit dichten Wäldern und kleinen Bachläufen ist. Der Weg folgt alten Bahntrassen und führt an der sagenumwobenen Teufelsbrücke vorbei. Schließlich erreicht man Oberhaching, wo gemütliche Biergärten zur Einkehr einladen.

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