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Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim: Eine Zeitreise über 700 Jahre

​Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ist ein lebendiges Geschichtsbuch unter freiem Himmel. Auf einer Fläche von 45 Hektar laden über 120 originalgetreu eingerichtete Gebäude ein. Darunter Bauernhöfe, Mühlen, Handwerkerhäuser, Brauereien, ein Schulhaus und ein Adelsschlösschen. Welche dazu einladen, das Leben der fränkischen Landbevölkerung vergangener Jahrhunderte zu entdecken.​

Fränkisches Freilandmuseum
Eingang im Fränkisches Freilandmuseum

Sechs Baugruppen im Fränkisches Freilandmuseum

Die Gebäude sind in sechs Baugruppen aufgegliedert, die nach Regionen und Themen wie „Mittelalter“, „Industrie und Technik“ oder „Altmühlfranken“ beschildert sind. Besonders hervorzuheben ist die Baugruppe Stadt im historischen Kern von Bad Windsheim mit der Spitalkirche, dem Alten Bauhof, der Kräuter-Apotheke und dem Museum Kirche in Franken. ​

Fränkisches Freilandmuseum

Familienfreundliches Erlebnis

Das Museum bietet zahlreiche Aktivitäten für Familien:​

  • Erlebnisplatz: Kinder können spielerisch entdecken, wie früher gespielt wurde ohne moderne Spielgeräte, aber mit viel Raum für Fantasie.​
  • Historisches Klassenzimmer: Einblick in den Schulalltag der 1930er Jahre mit Schiefertafeln und traditionellen Lehrmethoden.​
  • Bollerwagenverleih: Für 3 Euro können Familien Bollerwagen ausleihen, um den Rundgang komfortabler zu gestalten.​
Fränkisches Freilandmuseum
Schulhaus aus Pfaffenhofen mit Schulbank

Hier in diesem Schulhaus aus Pfaffenhofen wird der Schulalltag um 1900 dargestellt. Im Erdgeschoss könnt ihr die ehemalige Lehrerwohnung bestaunen. Und im Obergeschoss sind die Klassenzimmer, wo bis 1939 die Kinder in verschiedenen Altersgruppen zusammen unterrichtet wurden.

Badehaus im Fränkisches Freilandmuseum

Ein ganz besonderes Gebäude ist das historische Badehaus aus Wendelstein. Denn dies ist das erste Badehaus, das im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim steht.

Fränkisches Freilandmuseum
Badehaus

Das 1450 errichtete Gebäude diente einst nicht nur der Körperpflege, sondern auch der medizinischen Versorgung. Sitzbäder, Schröpfen, Aderlass und kleinere Eingriffe wurden hier vom Bader durchgeführt. Die aufwendig erhaltene Bausubstanz zeigt noch heute Wasserkessel, Schwitzofen und Umkleideräume im steinernen Erdgeschoss. Darüber liegen drei Wohnungen im Fachwerkaufbau, in denen die Baderfamilie und Mieter lebten.

Fränkisches Freilandmuseum

Mittelalter

Die Baugruppe selbst ist wie ein mittelalterliches bzw. frühneuzeitliches Dorf angelegt. Mit einem Dorfzaun oder einer Hecke, der sie deutlich vom restlichen Museumsgelände abgrenzt. Rund um die Baugruppe wird die Dreifelderwirtschaft mit der klassischen Fruchtfolge aus Wintergetreide, Sommergetreide und Brache demonstriert, wie sie vom 12./13. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert hinein praktiziert wurde.

20. Jahrhundert

Auch das 20. Jahrhundert ist im Fränkischen Freilandmuseum eindrucksvoll vertreten. In diesem Bereich stehen Gebäude, die das Alltagsleben, die Arbeitswelt und die tiefgreifenden Veränderungen dieser bewegten Zeit dokumentieren. Von der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg über die Nachkriegszeit bis in die 1970er-Jahre.

Typisch sind hier Wohnhäuser, Werkstätten und landwirtschaftliche Betriebe, die zeigen, wie sich Technik, Wohnkomfort und Lebensgewohnheiten verändert haben. Auch gesellschaftliche Umbrüche wie die Mechanisierung der Landwirtschaft oder die Landflucht werden hier nachvollziehbar dargestellt.

Fränkisches Freilandmuseum
Holzfässer Herstellung
Fränkisches Freilandmuseum
Windrad

Technik und Gewerbe

Die Baugruppe „Technik und Gewerbe“ widmet sich schwerpunktmäßig der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raums im 19. und 20. Jahrhundert. Da könnt ihr den alten spätmittelalterlichen Ziegelbrennofen mit seinen dazugehörigen Arbeitsgeräten entdecken, der eindrucksvoll zeigt, wie schon vor Jahrhunderten Baustoffe in Handarbeit hergestellt worden sind. Ein faszinierendes Bindeglied zwischen mittelalterlicher Tradition und dem technischen Fortschritt späterer Epochen.

Ein echtes Highlight in der Baugruppe „Technik und Gewerbe“ ist der Derrick-Kran. Ein beeindruckendes Zeugnis früherer industrieller Technik. Mit seinem markanten, drehbaren Ausleger diente er einst zum Heben schwerer Lasten, etwa beim Ziehen von Mühlsteinen oder im Bauhandwerk. Im Museum zeigt der Derrick-Kran anschaulich, wie technischer Fortschritt in der Arbeitswelt Einzug hielt und schwere körperliche Arbeit zunehmend durch Maschinen unterstützt wurde.

Fränkisches Freilandmuseum
Derrick

Kulinarische Angebote

Auf dem Gelände befinden sich vier Gaststätten mit Innenbereichen und großzügigen Biergärten, welche fränkische Spezialitäten anbieten. Alternativ laden Rastplätze zum Picknicken mit selbst mitgebrachter Verpflegung ein.​

Fränkisches Freilandmuseum
Gaststätte

Wann ist die beste Besuchszeit

Die ideale Zeit für einen Besuch im Fränkischen Freilandmuseum. Wer es etwas ruhiger haben möchte, sollte gleich am Morgen vor Ort sein. Man kann im Schnitt mit 2 bis 5 Stunden für die Besichtigungen der Häuser mit ihren Ausstellungen rechnen. Es finden regelmäßig Veranstaltungen, Vorführungen und Mitmachaktionen auf dem Museumsgelände statt. Dazu findet ihr hier mehr Informationen.

Fränkisches Freilandmuseum

Fränkisches Freilandmuseum Öffnungszeiten und Eintrittspreise (Stand: 2025)

Hauptsaison vom 14. März bis zum 24. Oktober 2026

  • Hauptgelände: Täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.​
  • Museum Kirche in Franken: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, mit einer Mittagspause von 12:30 bis 13:00 Uhr.​
  • Eintrittspreise:
    • Erwachsene: 9 €​
    • Kinder unter 6 Jahren: frei​
    • Ermäßigter Eintritt: 6 € bzw. 8 € (z. B. für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte)​
    • Familienkarte (2 Erwachsene und minderjährige Kinder): 21 €​
    • Teilfamilienkarte (1 Erwachsener und minderjährige Kinder): 12 €​
    • Jahreskarte: 45 €​
    • Familien-Jahreskarte: 90 €​
    • Gruppen ab 17 Personen: 8 € pro Person​
    • Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen: 3 € pro Person, je 8 Kinder eine Begleitperson frei​
    • KiGa/KiTa-Gruppen: Kinder frei, je 8 Kinder eine Begleitperson frei

Nebensaison vom 25. Oktober bis zum 13. Dezember 2026

Öffnungszeiten (Werktags)10:30 – 16:00 Uhr
Öffnungszeiten (So/Feiertag)10:00 – 16:30 Uhr
RuhetagMontag

Ab dem 3. November montags geschlossen

Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ermöglicht es auch mobilitätseingeschränkten Personen, verschiedene historische Gebäude zu besichtigen.

Fränkisches Freilandmuseum

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Rundwanderung um dem Bärnsee vom Naturerlebnispfad im Chiemgau

Der Bärnsee in Aschau im Chiemgau ist ein idyllisches Naturjuwel, das sich hervorragend für eine entspannte Wanderung eignet. Der moorige See liegt inmitten des Naturschutzgebiets und bietet eine beeindruckende Kulisse, umgeben von den Chiemgauer Alpen im Hintergrund. Die Wanderung rund um den Bärnsee ist leicht zu bewältigen und ideal für Naturfreunde und Fotografen.

Bärnsee
Bärnsee

Startpunkt Bärnsee Wanderung

Die Wanderung beginnt am Parkplatz am Moorbad in Aschau im Chiemgau. Von dort führt ein gut ausgeschilderter Weg vorbei an Wiesenlandschaften und dem Wald bis zum Bärnsee. Die kleine Runde ist ungefähr 2,4 Kilometer lang und kann in etwa 1 Stunde bewältigt werden.

Der Rundweg um den Bärnsee ist circa 4,5 Kilometer lang; mit gemütlichem Tempo und ein paar Pausen schafft man ihn in etwa zwei Stunden.

Gestartet bin ich am Moorbadeplatz in Aschau im Chiemgau. Von da aus läuft man den circa 1,2 Kilometer langen Naturerlebnispfad entlang.

Bärnsee
Wasserwad am Naturerlebnisweg

Der Wanderweg führt direkt am Bach entlang. Dort könnt ihr die Kneippanlage im Wasser ausprobieren, um eine erfrischende Pause für müde Beine einlegen. Und wer mag, testet gleich auch den Barfußweg mit seinen verschiedenen Untergründen.

Highlights der Wanderung

Vorbei an Moorwiesen und Wäldern bietet der Wanderweg eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft.

Der Weg zum Bärnsee ist ein idyllischer Spaziergang durch eine stille, naturbelassene Landschaft. Auf schmalen Pfaden führt der Weg zunächst durch dichten Wald, wo Sonnenstrahlen durch das Blätterdach fallen und Vogelstimmen die Stille begleiten. Bald öffnet sich der Blick über weite Wiesen, die je nach Jahreszeit bunt blühen und zum Verweilen einladen. Die sanfte, gerade Wegführung macht die Wanderung angenehm und entspannt.

Der Bohlenweg beim Rundweg um den Bärnsee führt durch die feuchten Moorwiesen und ist besonders wichtig, um das empfindliche Moorökosystem zu schützen.

Bärnsee
Bohlenweg um dem Bärensee

Nach einer kurzen Wanderung durch den Wald erblickt man den Bärnsee. Der See ist von Schilf umgeben und dient als Lebensraum für viele Vogelarten. Baden ist nicht erlaubt, da das Gebiet unter Naturschutz steht.

Bärnsee
Bärnsee

Nach einer Wiese mit Blick auf die Kampenwand kommt das nächste Waldstück. In diesem Bereich haltet ihr euch nach dem Schild „Rund um den Bärnsee“ Weg 24a zum Höhenberg.

Nach dem letzten Anstieg werdet ihr mit einer Aussicht belohnt, die den ganzen Weg vergessen lässt. Vor euch breitet sich ein Panorama aus, das weit über Berge, Hügel und den Ortsteil Höhenberg geht. Die frische Luft, das Gefühl von Freiheit und der weite Blick machen diesen Moment zu etwas Besonderem. Wer hier oben steht, weiß: Jeder Schritt hat sich gelohnt. Ein idealer Ort, um durchzuatmen, die Landschaft zu genießen und einfach nur den Augenblick wirken zu lassen.

Bärnsee
Höhenberg

Nachdem ich den Ortsteil Höhenberg durchquert hatte, ging es wieder zurück zum Parkplatz am Moorbadeplatz. Vorbei am Café Pauli und dem atemberaubenden Blick auf Aschau.

Beste Zeit für Wanderungen am Bärnsee

Die Wanderung ist das ganze Jahr über möglich, besonders reizvoll sind jedoch der Frühling und der Herbst, wenn sich die Natur in ihrer vollen Pracht zeigt.

Anreise und Parkmöglichkeiten

Mit dem Auto erreicht man den Startpunkt über die A8, Ausfahrt Frasdorf. Weiter in Richtung Aschau und zum Café Pauli. Parkplätze sind am Moorbadeplatz vorhanden. Alternativ kann man mit der Bahn nach Aschau fahren und von dort zu Fuß starten.

Zusammenfassung

Die Wanderung zum Bärnsee ist ein wunderbares Naturerlebnis, das sich ideal für eine entspannte Tour eignet. Wer Ruhe und Erholung in der Natur sucht, ist hier genau richtig.

Es empfiehlt sich, in die Gemeinde Aschau im Chiemgau zu fahren. Denn dieser Ort ist bekannt durch seine zahlreichen verschiedenen Bänke. Und ihr könnt das Schloss Hohenaschau mit der Falknerei besuchen. Oder wer möchte, kann die Aussicht bei einer Wanderung auf dem Berg Kampenwand unternehmen. Wer möchte, kann auch die Kampenwandbahn benützen.

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Bayern

Oberammergau: Das Passionsspielhaus und Traditionen

Oberammergau ist bekannt für die Passionsspiele, welche alle 10 Jahre stattfinden. Sowie ein malerisches Dorf in den bayerischen Alpen mit seiner kunstvollen Lüftlmalerei und der Holzschnitzerei lockt es zahlreiche Besucher aus Nach und Fern an.

Pilatushaus

Das Pilatushaus in Oberammergau ist eines der bekanntesten Gebäude des Ortes und ein herausragendes Beispiel für die traditionelle Lüftlmalerei. Die beeindruckende Fassadenmalerei zeigt die Szene der Geißelung Christi durch Pontius Pilatus, was dem Haus seinen Namen gab.

Oberammergau
Pilatushaus

Ganz in der Nähe des Pilatushauses könnt ihr ein weiteres beeindruckendes Gebäude mit kunstvoller Lüftlmalerei entdecken. Die prachtvolle Fassadengestaltung zeigt mehrere Christusfiguren und verleiht dem Haus eine ganz besondere Ausstrahlung. Diese detailreichen Malereien sind ein typisches Merkmal Oberammergaus und spiegeln die tiefe religiöse Verbundenheit des Ortes wider. Ein Spaziergang durch das historische Zentrum lohnt sich, denn an vielen Ecken lassen sich weitere kunstvoll bemalte Fassaden mit biblischen Motiven und Szenen aus der Passionsgeschichte entdecken.

Oberammergau
Lüftlmalerei

Oberammergauer Museum

Dieses Museum zeigt die Geschichte der Passionsspiele und beeindruckende Holzschnitzkunst, für die die Region bekannt ist.

Wer möchte, kann gerne auch das Oberammergauer Museum besuchen. Denn in Oberammergau wird seit über 500 Jahren geschnitzt und die Schnitzkunst kann dort besichtigt und bestaunt werden.

Oberammergau mit dem Passionsspielhaus

In Oberammergau besuchten wir das Passionsspielhaus, welches mitten in der Stadt sich befindet. Alle 10 Jahre finden die Passionsspiele statt. Man kann sich über die fast 400-jährige Geschichte informieren, die Kostüme bewundern. Einen Blick ins Theater mit seinen fast 4500 Sitzplätze und der Bühne und einen Eindruck bekommen. Wie es sich anfühlt, wenn die Vorführung stattfindet. Das Theater selbst sieht ziemlich schlicht aus, aber trotzdem beeindruckend, denn die Bühne befindet sich im freien, wenn die Zuschauer im überdachten Bereich sitzen.

Lasst euch am besten bei einer Führung die Geschichte des Passionsspielhauses erzählen. Am Mittwoch und Sonntag um 14 Uhr finden die Führungen durch das Passionsspielhaus statt.

Passionsspielhaus
Othmar Weis Straße 1
82487 Oberammergau

In der Nähe befindet sich die Kreuzkirche, eine evangelisch-lutherische Kirche; diese sieht ganz besonders aus. Denn Oberammergau kaufte im Jahre 1927 ein altes Bauernhaus und baute es samt dem Stall und der Scheune zur Kirche um, und so sieht sie auch ganz schlicht aus.

Die Stadt Oberammergau liegt direkt vor den Oberammergauer Bergen, mit den typischen Häusern, mit der Lüftlmalerei und an den Balkonen hängende Blumenpracht, welche prachtvoll blühen, und lädt zum Verweilen ein.

Haus mit Geranien am Balkon Oberammergau

Kolbensattel

Der Kolbensattel in Oberammergau ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und Naturliebhaber. Besonders die Sommerrodelbahn sorgt für Action und Fahrspaß. Mit über 650 Metern Länge schlängelt sich die Bahn den Berg hinunter und bietet ein rasantes Erlebnis mit vielen Kurven.

Direkt neben dem Kolbensattel befindet sich der Scott Bikepark Oberammergau. Alle Mountainbike-Begeisterten können hier ihr Können präsentieren.

Zudem kann man in dieser Region ideale Wanderungen unternehmen. Wie zum Beispiel eine Rundwanderung von der Kolbensattelhütte in die Ammergauer Alpen.

Steckenbergalm

In Unterammergau gibt es die Möglichkeit, zur Steckenbergalm zu wandern, dazu findet ihr hier die Informationen.

Ganz in der Nähe vom Parkplatz Steckenberg kann man durch die Schleifmühlenklamm wandern.

Hier gibt es weitere Wandertouren in der Nähe von Oberammergau.

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Das Deininger Moos: Naturidylle südlich von München

Unweit von München, im Landkreis München, liegt das Deininger Moos, ein idyllisches Moorgebiet direkt am Deininger Weiher. Eingebettet zwischen sanften Hügeln liegt der Deininger Weiher mit dem angrenzenden Vogelschutzgebiet und dem Fichtenwald des Gleißentales.

Deininger Weiher
Deininger Weiher

Mit den dichten Wäldern, malerischen Weihern und gut ausgebauten Wanderwegen. Es ist ein perfektes Ziel für Naturliebhaber, Wanderer und Fotografen, die eine ruhige Auszeit vom täglichen Trubel suchen.

Ein Naturparadies für Wanderer

Das Deininger Moos bietet zahlreiche Wanderwege, darunter eine beliebte Rundwanderung von etwa 2 Kilometern. Die Strecke führt vorbei an Wiesen, durch urige Wälder und entlang des malerischen Deininger Weiher und des Deininger Moos. Hier könnt ihr eine Vielfalt an Flora und Fauna entdecken. Besonders im Frühjahr und Herbst entfaltet das Moorgebiet seinen besonderen Charme.

Deininger Moos
Wanderweg Deininger Moos

Der Deininger Weiher: Ein Highlight im Naturschutzgebiet

Der Deininger Weiher ist ein kleiner, naturbelassener See mitten im Moor. Im Sommer lädt er zum Baden ein, im Winter bietet die zugefrorene Wasserfläche eine märchenhafte Kulisse. Ein Gasthaus in der Nähe bietet bayerische Spezialitäten, ideal für eine Einkehr nach der Wanderung.

Deininger Weiher
Waldhaus Deininger Weiher

Flora und Fauna

Das Deininger Moos ist nicht nur für seine Wanderwege bekannt, sondern auch als Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten. Mit etwas Glück kann man hier Schwäne, Enten, Schmetterlinge und Libellen beobachten. Besonders spannend sind die Moorlandschaften, die einen einzigartigen Lebensraum für spezialisierte Pflanzen wie das Wollgras bieten.

Deininger Weiher
Schwan

Anreise und Parkmöglichkeiten am Deininger Weiher

Das Deininger Moos ist von München aus in etwa 30 Minuten mit dem Auto und circa 25 Minuten von Starnberg erreichbar. Ausreichend Parkmöglichkeiten gibt es am Waldhaus Deininger Weiher.

Zusammenfassung

Das Deininger Weiher ist ein wunderschönes Ausflugsziel in Bayern, das sich zu jeder Jahreszeit lohnt. Ob für eine kurze Wanderung, einen gemütlichen Spaziergang oder einfach nur zum Entspannen in der Natur. Das Moorgebiet südlich von München ist eine perfekte Wahl für alle, die dem Alltag entfliehen wollen.

Weitere Wanderungen vom Deininger Weiher

Wanderung vom Deininger Moos nach Aufing

Nachdem man das idyllische Deininger Moos durchquert hat, führt der Weg weiter in Richtung Aufing. Der Wanderweg verläuft durch eine ruhige, leicht hügelige Landschaft mit Wiesen und kleinen Waldstücken. Besonders im Frühjahr und Herbst zeigt sich die Natur hier von ihrer schönsten Seite.

Auf dem Weg nach Aufing laden vereinzelte Bänke zum Verweilen ein, während sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Umgebung eröffnen. Schließlich erreicht man das beschauliche Dorf Aufing, das mit seinen traditionellen Bauernhäusern und der ländlichen Atmosphäre einen charmanten Abschluss der Wanderung bildet.

Durch das Gleißental nach Oberhaching

Das Gleißental ist besonders reizvoll, da es ein ruhiges, naturbelassenes Tal mit dichten Wäldern und kleinen Bachläufen ist. Der Weg folgt alten Bahntrassen und führt an der sagenumwobenen Teufelsbrücke vorbei. Schließlich erreicht man Oberhaching, wo gemütliche Biergärten zur Einkehr einladen.

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Wanderung am Langbürgner See: Ein Naturerlebnis im Chiemgau

Der Langbürgner See im Chiemgau ist ein echter Geheimtipp für Naturfreunde und Wanderbegeisterte. Dieses idyllische Gewässer liegt eingebettet in eine bezaubernde Moorlandschaft und ist von einem üppigen Wald umgeben. Die Wanderung rund um den Langbürgner See bietet die perfekte Gelegenheit, um Ruhe und Natur in vollen Zügen zu genießen und die Vielfalt der heimischen Flora und Fauna zu entdecken.

Langbürgner See
Langbürgner See

Im Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer Seenplatte gibt es insgesamt 18 Seen und der Langbürgner See ist davon der größte.

Anfahrt und Startpunkt der Wanderung um dem Langbürgner See

Der Langbürgner See befindet sich im Herzen des Chiemgauer Alpenvorlands und ist leicht mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die nächstgelegene Ortschaft ist Hemhof, ein Ortsteil von Bad Endorf. Vom Bahnhof Bad Endorf aus kann man den See in wenigen Minuten mit dem Bus oder einem Spaziergang erreichen. Geparkt habe ich im Norden des Langbürgner Sees, dort befindet sich in der Nähe des Schlosses Hartmannsberg ein Wanderparkplatz. Von da aus ging es einen circa 10 Kilometer langen Rundweg rund um den Langbürgner See.

Route und Highlights der Strecke

Die Rundwanderung um den Langbürgner See ist etwa 10 Kilometer lang und lässt sich in gemütlichem Tempo in rund 4 Stunden absolvieren. Der Weg ist nicht besonders gut ausgeschildert und dafür bietet der Rundweg mehrere Aussichtspunkte. Von denen aus man die Schönheit des Sees und seiner Umgebung bewundern kann.

Vom Parkplatz ging es circa 200 Meter vorbei am Schloss Hartmannsberg, bis ein kleiner Weg auf der gegenüberliegenden Seite in den Wald reinführt.

Langbürgner See
Holzsteg

Der Moorwald beim Langbürgner See

Die Wanderung beginnt am westlichen Seeufer, wo sich ein dichter Mooswald erstreckt. Dieser Bereich ist von Bäumen und dichten Moorflächen geprägt. Die Luft ist feucht und frisch, und man fühlt sich sofort in eine andere Welt versetzt.

Langbürgner See
Wanderweg am See

Der Duft des Waldes und die Stille sind beeindruckend. Hier kann man unmittelbar in die Natur eintauchen.

Langbürgner See
See mit Bootshaus

Flora und Fauna des Langbürgner Sees

Die Landschaft rund um den Langbürgner See ist von einer einzigartigen Biodiversität geprägt. Der Mix aus Moorgebieten, Wald und Wasser bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Der See selbst ist Heimat für zahlreiche Fischarten, während das umliegende Moor seltene Pflanzen wie den Sonnentau und Orchideen beheimatet. Auch viele Wildtiere wie Enten, Rehe und Füchse sind hier häufig anzutreffen.

Langbürgner See Aussichtspunkte

Auf diesem Rundweg hat man immer wieder tolle Aussichtspunkte auf den Langbürgner See. Da lohnen sich die kleinen Steigungen, um den Blick in die Weite schweifen zu lassen.

Langbürgner See
Blick auf dem See

Beste Jahreszeit für die Wanderung

Der Langbürgner See ist zu jeder Jahreszeit ein attraktives Wanderziel, jedoch bieten Frühling und Herbst besonders eindrucksvolle Naturerlebnisse. Im Frühling erwacht die Natur, und die ersten Blüten sowie das frische Grün der Bäume geben der Landschaft einen besonderen Charme. Der Herbst wiederum taucht die Umgebung in warme Farben und bietet eine klare, frische Luft, die perfekt für Wanderungen ist.

Langbürgner See

Im Winter ist die Wanderung ebenfalls möglich, wenn auch abhängig von der Schneelage. Die stille und verzauberte Winterlandschaft rund um den zugefrorenen See hat dann ihren ganz eigenen Reiz.

Langbürgner See

Tipps für die Wanderung

  • Wanderschuhe: Der Weg rund um den Langbürgner See ist größtenteils eben, jedoch können einige Abschnitte durch das Moorgebiet feucht und rutschig sein. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
  • Fernglas und Kamera: Besonders für Vogelliebhaber ist ein Fernglas ideal, um die Artenvielfalt in Ruhe zu beobachten. Eine Kamera bietet sich ebenfalls an, da es viele malerische Szenen zu fotografieren gibt.
  • Picknick: Am Ufer des Sees gibt es mehrere Plätze, die sich hervorragend für ein Picknick eignen. Ein kleines Picknick am Wasser mit Blick auf die idyllische Landschaft macht die Wanderung noch besonderer.
  • Mückenschutz: In den Sommermonaten empfiehlt sich Mückenspray, da das Moorgebiet ideale Bedingungen für Insekten bietet.

Man sollte daran denken, dass im Osten des Langbürgner See Rundweges der Weg circa 1,7 Kilometer direkt an der Staatsstraße entlang führt.

Zusammenfassung

Die Wanderung um den Langbürgner See ist eine ideale Aktivität für Naturliebhaber und Ruhesuchende. Der See und seine Umgebung bieten einen Einblick in eine weitgehend unberührte Natur und entführen die Besucher in eine friedliche, stille Welt. Ob alleine, mit Freunden oder der Familie, ist die Route um den Langbürgner See ein wunderschönes Naturerlebnis im Chiemgau, das man nicht verpassen sollte.

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