Wer eine ruhige Auszeit in der Natur sucht, findet im Rotter Forst in Oberbayern ein echtes Kleinod. Die Wanderung zum Entenweiher ist ideal für Naturliebhaber, welche die Stille des Waldes genießen möchten und sich an idyllischen Gewässern erfreuen.
Informationstafel am Parkplatz
Startpunkt und Anreise
Ausgangspunkt der Tour ist meist ein kleiner Wanderparkplatz am Waldrand. Zum Beispiel südlich von Rott am Inn, in der Nähe des Weilers Leiten oder bei Thal. Von München aus erreicht man Rott am Inn in etwa einer Stunde über die A 94 und die B 15. Auch von Rosenheim ist die Anfahrt schnell und unkompliziert.
Sumpfgebiet im Rotter Forst
Parkmöglichkeiten finden sich am Waldrand, meist kostenfrei. Empfehlenswert ist es, früh am Tag zu starten, um sich einen guten Platz zu sichern, vor allem an Wochenenden.
Der Weg durch den Rotter Forst
Schon nach wenigen Schritten taucht man ein in den dichten Mischwald des Rotter Forsts. Alte Buchen, Eichen und Fichten säumen die breiten Forstwege, dazwischen laden kleinere Trampelpfade zum Erkunden ein. Besonders im Frühjahr und Herbst zeigt sich der Wald von seiner schönsten Seite. Im Frühling mit frischem Grün und bunten Waldbodenblühern im Herbst mit seinen farbenfrohen leuchtenden Laub.
Schmetterling
Die Strecke zum Entenweiher ist angenehm zu gehen und ohne nennenswerte Steigungen perfekt für eine entspannte Halbtagestour oder einen ausgedehnten Spaziergang. Unterwegs hört man das Zwitschern der Vögel, das Rascheln im Unterholz und gelegentlich das leise Plätschern kleiner Bäche, die den Forst durchziehen. Die Luft ist frisch und erfüllt von würzigem Waldbodenduft, eine Wohltat für Körper und Geist.
Der Entenweiher ein stilles Naturidyll
Nach rund einer Stunde erreicht man den Entenweiher, einen kleinen, verträumten Weiher mitten im Wald. Umgeben von Schilf und Bäumen, spiegelt sich die Natur auf der Wasseroberfläche als ein friedlicher Ort, der zum Verweilen einlädt. Mit etwas Glück kann man hier nicht nur Enten, sondern auch Reiher, Libellen und andere Wasservögel beobachten.
Entenweiher
Der Weiher eignet sich hervorragend für eine Brotzeitpause. Wer mag, bringt ein kleines Picknick mit und genießt die Stille des Waldes.
Rundweg oder kleine Schleife
Wer noch etwas weitergehen möchte, kann den Entenweiher umrunden oder eine kleine Schleife durch den südlichen Teil des Forsts anhängen. Besonders schön ist der Weg entlang kleiner Waldlichtungen und weiterer Weiher, die im Forst versteckt liegen. Alternativ geht es auf dem gleichen Weg gemütlich zurück zum Ausgangspunkt.
Wanderweg am Entenweiher
Einkehrmöglichkeiten in der Umgebung
Nach der Wanderung lohnt sich ein Abstecher nach Rott am Inn. Der historische Ortskern mit dem beeindruckenden Kloster Rott und der barocken Stiftskirche ist einen Besuch wert. Auf dem dazu gehörenden Friedhof liegen der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß und seine Ehefrau begraben. Kulinarisch bietet sich ein Einkehrschwung im Landgasthof Stechl an, wo unter anderem bayerische Spezialitäten serviert werden.
Zusammenfassung
Die Wanderung durch den Rotter Forst zum Entenweiher ist ein echter Geheimtipp für alle, die Oberbayerns Natur abseits der großen Touristenströme erleben wollen. Der Weg ist einfach gut begehbar und eignet sich auch für Familien oder ältere Wanderer. Besonders an warmen Tagen spendet der Wald angenehmen Schatten, und der Entenweiher bildet einen malerischen Höhepunkt der Tour. Wer den Ausflug abrunden möchte, findet in Rott am Inn schöne Einkehrmöglichkeiten und kulturelle Sehenswürdigkeiten.
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Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt dich von der geschichtsträchtigen Burgruine Wieladingen zu den idyllisch gelegenen Lehnbach-Wasserfällen. Eine perfekte Tour für Naturliebhaber, die den Hotzenwald von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite erleben möchten.
Startpunkt: Parkplatz Burgruine Wieladingen
Der kleine Parkplatz befindet sich ganz in der Nähe der Burgruine Wieladingen in der Gemeinde Rickenbach. Und dieser bietet den perfekten Einstieg in die Tour. Von hier führt ein kurzer, gut ausgeschilderter Weg zur Ruine hinab.
Stufen zur Burgruine Wieladingen im Murgtal
Burgruine Wieladingen
Die Burgruine Wieladingen stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch auf einem bewaldeten Hügel. Reste des Bergfrieds, Mauerteile und die erhöhte Lage mit Ausblick ins Murgtal machen den kurzen Abstecher lohnenswert. Die Anlage ist frei zugänglich und lädt zum Verweilen ein. Und von hier aus hat man einen schönen Blick über die umliegenden Wälder des Schwarzwaldes. Wer möchte, kann den Turm über eine Treppe erklimmen und wird dafür mit einem besonders schönen Panorama belohnt. Auch kurze Spaziergänge rund um die Ruine lohnen sich, denn sie vermitteln ein eindrucksvolles Gefühl von Geschichte und Natur zugleich.
Aussicht ins Murgtal Burgruine Wieladingen Burgruine Wieladingen
Weiter zu den Lehnbach Wasserfällen
Nach der Besichtigung der Ruine folgst du dem ausgeschilderten Wanderweg durch den ruhigen Wald des Murgtales. Der Weg führt etwas bergab, vorbei an der ersten kleinen Holzbrücke und an moosbewachsenen Steinen, bis du schließlich die Lehnbach-Wasserfälle erreichst.
Die Lehnbach Wasserfälle
Das Highlight der Wanderung sind die Lehnbach-Wasserfälle, eine versteckte Naturoase, die fast ein wenig geheimnisvoll wirkt. Über mehrere Kaskaden stürzt das Wasser in die Tiefe, umgeben von moosbewachsenen Steinen und üppiger Vegetation. Besonders nach Regenfällen bieten die Wasserfälle ein beeindruckendes Schauspiel. Hier lohnt sich eine längere Pause, um die frische Luft einzuatmen und das Rauschen des Wassers auf sich wirken zu lassen.
Wanderweg durch die moosbedecken Felsen im Murgtal
Es empfiehlt sich, den Wanderweg bis zur zweiten Brücke zu gehen, dort, wo der Lehnbach in die Murg mündet.
Bach
Dieser Abschnitt ist atemberaubend schön und fast romantisch, mit sanft plätscherndem Wasser, moosbewachsenen Steinen und lichtdurchfluteten Wasserfällen. Ein idealer Ort, um immer wieder eine Pause einzulegen und die Natur in vollen Zügen zu genießen.
Lehnbach Wasserfälle
Rückweg
Du kannst entweder denselben Weg zurückgehen oder über einen alternativen Forstweg eine kleine Rundtour zurück zum Parkplatz machen. Kurz vor der Burg gibt es einen Ruheplatz, um die Ruhe des Waldes zu genießen oder eine kleine Pause einzulegen.
Sitzecke
Tourinfos auf einen Blick
Die Strecke beträgt etwa 3,5 Kilometer, mit Höhenmetern zwischen 150 und 200, und lässt sich in ca. 2 bis 3 Stunden gemütlich bewältigen. Die Wanderung ist leicht bis mittelschwer und eignet sich hervorragend für Familien, Hobbywanderer und Naturfans. Hunde sind erlaubt; eine Leine wird jedoch empfohlen.
Zusammenfassung
Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf wunderbare Weise. Die Burgruine Wieladingen bietet historische Einblicke und schöne Ausblicke, während die Lehnbach-Wasserfälle mit ihrer Ruhe und Natürlichkeit bezaubern. Ideal für eine kurze Auszeit im Grünen!
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Wer auf der Suche nach einem besonderen Ausflugsziel in der Oberlausitz ist, sollte den Rhododendronpark Kromlau unbedingt auf die Liste setzen. Die weitläufige Parkanlage liegt im sächsischen Kromlau und ist ein Ortsteil von Gablenz. Unweit der polnischen Grenze und begeistert vor allem zur Blütezeit im Mai und Juni mit einem wahren Farbenmeer aus Rhododendren und Azaleen.
Rhododendronpark die Rakotzbrücke
Doch der Park ist nicht nur wegen seiner Pflanzenpracht bekannt. Die berühmte Rakotzbrücke, auch als „Teufelsbrücke“ bekannt, zieht Fotografen und Naturfreunde aus aller Welt an. Die halbkreisförmige Brücke spiegelt sich im Wasser so perfekt, dass ein vollständiger Kreis entsteht, ein faszinierendes Motiv zu jeder Jahreszeit.
Rakotzbrücke
Der Rhododendronpark wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Heute erstreckt er sich auf rund 200 Hektar und bietet neben den eindrucksvollen Blüten auch alte Baumriesen, romantische Wasserläufe und verwunschene Pfade. Besonders reizvoll ist ein Spaziergang rund um den Rakotzsee. Bei dem man immer wieder neue Perspektiven auf die Brücke und die Naturkulisse entdeckt.
Rhododendronpark Kromlau Rakotzbrücke
Der Eintritt in den Park ist übrigens frei, Parkmöglichkeiten sind vorhanden (gegen Gebühr). Wer möchte, kann den Besuch mit einem Abstecher in den nahen Fürst-Pückler-Park Bad Muskau verbinden, der nur rund 10 Kilometer entfernt liegt und ebenfalls ein Gartendenkmal von Weltrang ist.
Rhododendronpark
Anreise zum Rhododendronpark Kromlau
Mit dem Auto erreicht man den Park am besten über die B 115 oder B 156. Von Bautzen sind es rund 50 Kilometer, von Cottbus etwa 60 Kilometer. Vor Ort gibt es mehrere Parkplätze, die vor allem zur Blütezeit schnell gut besucht sind. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann den Bahnhof Kromlau nutzen. Von dort aus sind es rund 1,5 Kilometer bis zum Parkeingang.
Gastronomie rund um den Park
Direkt im Ort Kromlau gibt es kleine Gasthäuser und Cafés, die regionale Speisen und Erfrischungen anbieten. Besonders beliebt ist das Gasthaus zum Kromlauer Park, wo man nach einem Spaziergang hausgemachte Gerichte genießen kann.
Rhododendronschlucht
Die Rhododendronschlucht in Kromlau ist ein idyllischer Teil des weitläufigen Azaleen- und Rhododendronparks. Besonders zur Blütezeit im Mai und Juni verwandelt sich die Schlucht in ein farbenprächtiges Blütenmeer. So ist man von seiner natürlichen Schönheit begeistert. Verschlungene Wege führen durch dichtes Grün und vorbei an beeindruckenden Rhododendronbüschen, die teilweise mehrere Meter hoch sind. Das Zusammenspiel von schattigen Pfaden, blühenden Pflanzen und kleinen Lichtungen sorgt für eine märchenhafte Atmosphäre. Ein Spaziergang durch die Rhododendronschlucht ist daher nicht nur ein Naturerlebnis. Sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen und den Park in seiner ganzen Vielfalt zu genießen.
Rhododendronschlucht
Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen Mitte Mai und Anfang Juni, wenn die Rhododendren in voller Blüte stehen. Aber auch im Herbst, wenn sich das Laub färbt, oder im Winter, wenn Raureif die Landschaft verzaubert, hat der Park seinen ganz eigenen Charme.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Die Vogesenkammstraße (Route des Crêtes) ist eine der bekanntesten und malerischsten Panoramastraßen Frankreichs, die sich über die Gipfel und Höhen der Vogesen erstreckt. Sie bietet atemberaubende Aussichten, vielfältige Wanderwege und zahlreiche historische und natürliche Sehenswürdigkeiten entlang ihrer Route. Ursprünglich wurde sie während des Ersten Weltkriegs für militärische Zwecke gebaut, heute ist die Straße ein beliebtes Ziel für Touristen und Naturfreunde.
Vogesenkammstraße
Beginn und Verlauf der Vogesenkammstraße
Die Vogesenkammstraße beginnt im Norden bei Sainte-Marie-aux-Mines im Département Haut-Rhin und verläuft über etwa 89 Kilometer bis nach Cernay im Süden. Sie folgt in etwa der Kammlinie der Vogesen, eines Mittelgebirges im Osten Frankreichs. und erstreckt sich über die Region Grand Est. Entlang der Strecke windet sich die Straße über einige der höchsten Gipfel der Vogesen und führt über zahlreiche Pässe. Wie den Col du Bonhomme, den Col de la Schlucht, den Col du Hohneck und den Col du Grand Ballon.
Blick auf das Elsass
Die Route führt durch eine beeindruckende Landschaft aus dichten Wäldern, alpinen Wiesen, tiefen Tälern und felsigen Gipfeln. Sie bietet an zahlreichen Punkten spektakuläre Panoramen auf die Rheinebene im Osten, die Schwarzwaldberge in Deutschland und die höchsten Gipfel der Alpen an klaren Tagen.
Sehenswürdigkeiten entlang der Vogesenkammstraße
Entlang der Vogesenkammstraße gibt es viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für Besucher.
Col du Bonhomme: Einer der bekanntesten Pässe der Vogesen, der spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Wälder und Berge bietet. Dieser Pass ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Naturreservate.
Col de la Schlucht: Der höchste und wohl bekannteste Pass der Vogesen, der als ein Knotenpunkt für Wander- und Radwege gilt. In der Nähe befinden sich Skigebiete und Sommerrodelbahnen, die für Familien und Abenteuerlustige gleichermaßen geeignet sind.
Hohneck: Mit 1.363 Metern ist der Hohneck der dritthöchste Gipfel der Vogesen und bietet eine beeindruckende Aussicht auf die umliegende Landschaft. Es ist ein ausgezeichneter Ort für Wanderungen und Wildtierbeobachtungen. Insbesondere für Gämsen, die in dieser Region heimisch sind.
Grand Ballon: Der höchste Gipfel der Vogesen mit 1.424 Metern. Vom Gipfel aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Rheinebene, den Schwarzwald und bei klarer Sicht sogar auf die Alpen. Ein Denkmal zu Ehren der Luftfahrtpioniere und ein Restaurant befinden sich in der Nähe.
Hartmannswillerkopf (Vieil Armand): Ein bedeutendes historisches Denkmal und Schauplatz intensiver Kämpfe während des Ersten Weltkriegs. Das Gebiet umfasst ein großes Kriegsdenkmal, ein Museum und gut erhaltene Schützengräben. Die geben einen tiefen Einblick in die Kriegsgeschichte der Region.
Lac Blanc und Lac Noir: Zwei malerische Bergseen, die sich hervorragend für Wanderungen und Picknicks eignen. Die Seen sind bekannt für ihre kristallklaren Wasser und die umgebende unberührte Natur.
Markstein: Ein bekannter Wintersportort und beliebter Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten wie Skifahren, Schneeschuhwandern. Und im Sommer Mountainbiken und Gleitschirmfliegen. Vom Markstein aus hat man auch eine großartige Aussicht auf die umliegende Landschaft.
Mémorial du Hartmannswillerkopf
Hoch über dem Elsass, an den Hängen der südlichen Vogesen, liegt ein Ort, der tief bewegt: das Mémorial du Hartmannswillerkopf, auch als Vieil Armand bekannt.
Mémorial du Hartmannswillerkopf
Dieser geschichtsträchtige Berg war während des Ersten Weltkriegs einer der blutigsten Schauplätze an der deutsch-französischen Front. Heute ist er ein Mahnmal für Frieden, Versöhnung und das nie endende Erinnern. Zwischen 1915 und 1916 tobten hier grausame Stellungskämpfe zwischen deutschen und französischen Truppen. Der strategisch wichtige Höhenzug auf etwa 956 Metern wurde aufgrund seiner hervorragenden Aussicht ins Rheintal hart umkämpft. Die Soldaten nannten ihn den „Menschenfresserberg“. Mehr als 30.000 junge Männer ließen hier ihr Leben für wenige hundert Meter Boden.
Aktivitäten und Erlebnisse entlang der Route
Neben der landschaftlichen Schönheit bietet die Vogesenkammstraße zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten:
Wandern und Trekking: Die Vogesen sind durchzogen von einem dichten Netz an Wanderwegen, darunter der berühmte Fernwanderweg GR5, der entlang der Vogesenkammstraße verläuft.
Radfahren und Mountainbiken: Die abwechslungsreiche Landschaft bietet ideale Bedingungen für Radsportbegeisterte. Die Strecke ist besonders bei Rennradfahrern und Mountainbikern beliebt.
Wintersport: Im Winter verwandeln sich viele Abschnitte der Vogesen in Wintersportgebiete mit Skiliften, Langlaufloipen und Rodelbahnen.
Naturbeobachtung: Die Region ist ein Paradies für Naturliebhaber mit zahlreichen Gelegenheiten zur Beobachtung von Wildtieren und zur Erkundung der vielfältigen Flora und Fauna.
Übernachtungen
Entlang der Vogesenkammstraße könnt ihr zum Beispiel im Auberge La Chaume de Schmargult oder im Auberge du Pied du Hohneck übernachten und essen. Und für Wanderer, welche gerne früh aufstehen, können im Auberge de la Chaume du Firstmiss von 8 bis 10 Uhr ein Frühstück genießen. Dies ist eine typische Almwirtschaft und da kommt frischer Käse, Milch und frisch gebackenes Brot auf den Tisch.
Zusammenfassung
Die Vogesenkammstraße ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Routen in Frankreich. Und bietet ein unvergessliches Erlebnis für Naturliebhaber und Abenteuerlustige gleichermaßen. Ob beim Wandern, Radfahren oder einfach nur beim Genießen der atemberaubenden Aussicht. Die Route verspricht einzigartige Momente und eine tiefe Verbundenheit mit der Natur.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Bad Säckingen liegt ganz malerisch am Hochrhein, direkt an der Grenze zur Schweiz, und ist ein echter Geheimtipp für alle, die Geschichte, Natur und eine Portion Romantik lieben. Die Stadt ist nicht nur als Kurort bekannt, sondern auch für ihre beeindruckende Holzbrücke, ihre barocke Altstadt und mit dem Blick für das Besondere: den Trompeter von Säckingen.
Schloss Schönau Trompeterstatue
Der Trompeter von Säckingen
Joseph Viktor von Scheffel machte die Stadt mit seiner Dichtung „Der Trompeter von Säckingen“ im 19. Jahrhundert literarisch berühmt. Heute erinnert eine Trompeterstatue vor dem Schloss Schönau an diese romantische Geschichte. Im Schloss selbst befindet sich unter anderem das Trompetenmuseum.
Fanfahre im Schloss SchönauSchloss Schönau Trompetenmuseum
Der Scheffelraum lädt dazu ein, das Leben und Wirken von Joseph Victor von Scheffel näher kennenzulernen. Das gibt die Einblicke in Musik, Geschichte und natürlich die berühmte Erzählung. Während seiner Zeit als Jurist in Bad Säckingen von 1849 bis 1851 kam ihm hier die Inspiration für sein berühmtes Versepos „Der Trompeter von Säckingen“ ein. Joseph Viktor von Scheffel machte die Stadt mit seiner Dichtung „Der Trompeter von Säckingen“ im 19. Jahrhundert literarisch berühmt. Heute erinnert eine Trompeterstatue vor dem Schloss Schönau an diese romantische Geschichte. Im Schloss selbst befindet sich unter anderem das Trompetenmuseum.
Auf zwei Ebenen zeigt die Ausstellung eindrucksvolle Funde aus der Hochrheinregion. Von eiszeitlichen Tierknochen über Werkzeuge aus der Stein- und Bronzezeit bis hin zu Zeugnissen römischer und der alemannischen Besiedlung. So könnt ihr euch auf eine spannende Zeitreise durch mehrere Jahrtausende Regionalgeschichte freuen.
Durch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen entsteht ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot, das sich häufig an saisonalen Themen orientiert und einen engen Bezug zur Region herstellt. So erhaltet ihr immer wieder neue Einblicke in die regionale Geschichte, Kultur und Besonderheiten, die je nach Jahreszeit unterschiedlich inszeniert werden.
Schloss Schönau Außenanlage
Im zweiten Obergeschoss des Schlosses Schönau befindet sich der stilvolle Schlosssaal. Dieser begeistert mit historischem Charme und einer romantischen Atmosphäre. Mit Platz für bis zu 80 Personen bietet er Raum für Lesungen, Konzerte im kleinen Rahmen, familiäre Feiern oder geschäftliche Anlässe. Ein hochwertiges Klavier verleiht dem Raum zusätzliches Flair und sorgt bei Veranstaltungen für stimmungsvolle musikalische Begleitung.
Schlosssaal
Die längste gedeckte Holzbrücke Europas
Eines der Wahrzeichen von Bad Säckingen ist die Holzbrücke über den Rhein. Mit 206,5 Metern ist sie die längste überdachte Holzbrücke Europas, die noch sehr gut erhalten ist. Sie verbindet Deutschland mit dem schweizerischen Ort Stein. Es bietet sich an, einen wunderschönen Spaziergang über die Holzbrücke zu unternehmen. Mit ein paar wunderschönen Ausblicken auf dem Rhein und dem barocken Stadtbild von Bad Säckingen.
Blick nach Bad SäckingenHolzbrückeSchweizer Seite Hozbrücke
Barocke Altstadt
Wer durch die Altstadt von Bad Säckingen schlendert, taucht unmittelbar in eine Atmosphäre vergangener Jahrhunderte ein. Der historische Stadtkern besticht durch seinen einzigartigen Charme, den man auf Schritt und Tritt spürt.
Fußgängerzone
Malerische, liebevoll restaurierte Bürgerhäuser mit kunstvoll verzierten Fassaden zeugen von einer reichen Vergangenheit. Verwinkelte Gassen führen zu idyllischen Plätzen, an denen man verweilen kann, dem Plätschern von Brunnen lauschen oder einfach das Flair der Stadt genießen kann. Kleine Cafés, gemütliche Gasthäuser und individuelle Läden fügen sich harmonisch in das Stadtbild ein und laden zum Entdecken und Verweilen ein.
Gallusturm
Die gelungene Verbindung aus Geschichte, Kultur und gelebter Tradition macht einen Spaziergang durch die Altstadt zu einem besonderen Erlebnis.
Narrenbrunnen
Fridolinsmünster
Mitten in der Altstadt von Bad Säckingen befindet sich das beeindruckende Fridolinsmünster, eine barocke Kirche mit Zwiebeltürmen und prachtvollem Innenraum. Sie gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke am Hochrhein.
Orgerl St. FridolinsmünsterSt. FridolinsmünsterAltar St. Fridolinsmünster
Rheinschifffahrt Bad Säckingen
Dreimal pro Woche am Dienstag, Donnerstag und Sonntag legt das Ausflugsschiff in Bad Säckingen um 14:30 Uhr zu einer zweistündigen Rundfahrt auf dem Rhein ab.
Schiff Trompeter von Säckingen
Während der Fahrt genießt man die idyllische Flusslandschaft zwischen Schwarzwald und Schweizer Ufer. Und bevor das Schiff ablegt, spielt ein Trompeter live ein Lied ganz im Stil des berühmten Trompeters von Säckingen.
Rhein Schifffahrt
Ob entspannt an Deck mit Blick aufs Wasser oder mit einem Getränk an Bord, diese Schifffahrt verbindet Natur und Kultur zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Rheinpromenade Bad Säckingen
Entspannung pur bietet der weitläufige Schlosspark mit seinen alten Bäumen, Blumenbeeten und Spazierwegen. An sonnigen Tagen ist auch die Rheinpromenade sehr beliebt, ideal für einen Spaziergang mit Blick auf den Fluss, die Schweiz und die Holzbrücke.
DiebsturmUferpromenade
Am Fuß des Diebsturms, direkt an der Rheinpromenade, lädt eine gemütliche Strandbar ab dem Nachmittag bis in den Abend zum Verweilen ein. Mit Blick auf den Rhein, einem kühlen Getränk in der Hand und entspannter Musik im Hintergrund, lässt sich hier der Tag wunderbar ausklingen.
Rhein Strand Bar
Die lockere Atmosphäre, Liegestühle im Sand und der Blick auf die historische Holzbrücke schaffen echtes Urlaubsfeeling mitten in der Stadt.
Ein perfekter Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Bergsee
Der idyllisch gelegene Bergsee in Bad Säckingen lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Ein rund 1 km langer Rundweg führt in etwa 30 Minuten einmal um den See. Der Weg ist von dichtem Wald umgeben, bietet zahlreiche Ruhebänke und eine entspannte, naturnahe Atmosphäre. Welcher auch ideal für Familien mit Kinderwagen ist.
Bergsee
Direkt am Ufer des Bergsees befindet sich der Kletterwald Hochempor mit sieben abwechslungsreichen Parcours in Höhen zwischen etwa 4,5 und 16 Metern. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade bieten sowohl für Kinder ab 6 Jahren (in Begleitung bis 9 Jahre) als auch für Erwachsene spannende Herausforderungen. Inklusive Einweisung dauert das Klettererlebnis rund 2,5 Stunden.
Kletterpark beim Bergsee
Wildgehege
Nur wenige Minuten vom Bergsee entfernt befindet sich das Wildgehege. Es ist ein herrliches Ziel für alle, die gerne Tiere beobachten und das Kugelspiel ausprobieren möchten. Die Holzkugel kostet 2 Euro und kann in der Nähe des Bergsees erworben werden. Am Wildgehege stehen praktische Futterautomaten bereit. Dort kann spezielles Wildfutter gegen eine kleine Gebühr erworben werden.
KugelbahnWildschweine im Wildpark
Barfußweg
Der Barfußpfad in Bad Säckingen bietet ein spannendes Erlebnis für alle Sinne: Unterschiedliche Untergründe wie Sand, Kies, Rindenmulch, Tonziegel, Waschbetonplatten und der Matsch regen die Fußsohlen auf vielfältige Weise an, so wird jeder Schritt zu einem kleinen Abenteuer.
Barfußweg Steine
Ganz nebenbei profitiert auch die Gesundheit dabei: Barfußlaufen stärkt nicht nur die Muskulatur und die Koordination. Sondern regt auch die Durchblutung an, unterstützt das Immunsystem und wirkt positiv auf die Fußreflexzonen. Es kann sogar helfen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Krampfadern vorzubeugen.
Rindenmulch
Zur Erfrischung lädt am Ende des Pfades eine kleine Kneipp-Wassertretanlage ein, perfekt, um die Füße nach dem Barfuß-Erlebnis zu kühlen und neue Energie zu tanken.
KneippanlageBarfußweg Matschplatz
Aqualon Therme
Die Aqualon-Therme in Bad Säckingen ist eine moderne Wellnessoase am Hochrhein, die mit mineralreichem Thermalwasser aus der Bad- und Fridolinsquelle gespeist wird. Auf etwa 1.000 m² Wasserfläche laden insgesamt sechs Innen- und Außenbecken zum Entspannen ein. Mit Temperaturen zwischen 32 und 34 °C bieten sie wohltuende Wärme und Erholung für Körper und Geist
Die Aqualon-Therme überzeugt durch ein ausgewogenes Angebot von Thermalbädern, Naturpools, Wellness, Saunakultur und Fitness in stilvoller Atmosphäre mit starkem Gesundheitsprofil. Die jüngste Übernahme durch die Stadt unterstreicht die Bedeutung für die regionale Wirtschaft und Gesundheitsversorgung. Für einen Tagesaufenthalt bietet sich das Tagesticket um 19 €, Familien- oder Kombitarife sind verfügbar. Am besten schaut ihr bei Aqualon vorbei, um für euch den passenden Tarif zu finden. Die Therme ist direkt verbunden mit der Rehaklinik.
Tipps für deinen Besuch
Anreise: Mit dem Zug über Basel oder Waldshut per Auto über die A 98.
Grenzübertritt: Die Holzbrücke führt direkt in die Schweiz, also Ausweis nicht vergessen!
Kulinarik: In der Altstadt findest du gemütliche Cafés und Gasthäuser mit badischer und schweizerischer Küche.
Besonderer Tipp: Abends bei Sonnenuntergang über die Rheinbrücke laufen, traumhafte Stimmung garantiert!
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
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