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Schärding Altstadt und eine Schifffahrt auf dem Inn

Schärding, direkt an der Grenze zu Bayern gelegen, beeindruckt mit einer der schönsten Barockstädte Österreichs. Besonders der farbenfrohe Oberer Stadtplatz mit seinen prächtigen Fassaden, der sogenannten „Silberzeile“-Häusern, ist ein echter Blickfang. Beim Schlendern durch die Gassen entdeckt man liebevoll restaurierte Gebäude, kleine Cafés und historische Plätze, die den besonderen Charme der Stadt ausmachen.

Schärding
Silberzeile

Die Stadttore von Schärding, historische Zeugen am Inn

Wer durch Schärding am Inn spaziert, spürt sofort das Flair der Vergangenheit. Die barocke Altstadt mit ihren bunten Fassaden ist ein wahrer Blickfang. Doch besonders eindrucksvoll sind die historischen Stadttore, die bis heute den Eingang in die Stadt markieren.

Eines der bekanntesten ist das Wassertor, das direkt am Inn steht. Früher war es der Haupteingang für Händler und Reisende, die mit Schiffen auf dem Fluss unterwegs waren. Durch dieses Tor gelangten Waren wie Salz, Holz oder Getreide in die Stadt, was Schärding im Mittelalter zu einem wichtigen Handelsplatz machte. Heute ist das Wassertor ein beliebtes Fotomotiv und verbindet die Altstadt mit der malerischen Innpromenade.

Schärding
Wassertor

Nicht minder bedeutend ist das Linzer Tor. Es war einst der Zugang für Reisende aus Richtung Linz und beeindruckt noch heute durch seine wuchtige Bauweise. Wer hindurch schreitet, spürt beinahe, wie sehr diese Mauern einst der Verteidigung dienten. Auch das Passauer Tor, das in Richtung Passau weist, erinnert an die strategische Lage Schärdings zwischen wichtigen Handels- und Verkehrswegen.

Schärding
Stadttor

Die Stadttore sind nicht nur steinerne Relikte, sondern auch lebendige Symbole der Geschichte einer Stadt, die Handel, Wohlstand und Kultur geprägt hat. Bei einem Spaziergang durch Schärding lohnt es sich, innezuhalten, durch eines der Tore zu gehen und sich vorzustellen, wie vor Jahrhunderten Händler, Reisende und Bürger denselben Weg nahmen.

Schärding Altstadt

Der Stadtplatz bildet das Herz der barocken Altstadt von Schärding und wird auch als Silberzeile bezeichnet. Besonders eindrucksvoll sind die farbenfrohen Häuser, die aus dem 16. bis 18. Jahrhundert stammen und mit ihrer Vielfalt und Eleganz ein echtes Highlight darstellen.

Schärding

Das barocke Rathaus von Schärding mit seiner farbenfrohen Fassade ist ein prägendes Wahrzeichen am Oberen Stadtplatz und spiegelt den historischen Charme der Stadt wieder.

Schärdig
Rathaus

Am unteren Stadtplatz von Schärding steht der Sankt-Georg-Brunnen, ein Granitbauwerk aus dem Jahr 1607. Auf einer Säule thront der Stadtpatron Sankt Georg, dargestellt beim Kampf mit dem Drachen. Welches bis heute ein faszinierendes, kraftvolles Symbol der Stadt ist. Ursprünglich am oberen Stadtplatz errichtet, wurde der Brunnen 1884 an seinen heutigen Standort versetzt. Mit seiner achteckigen Form und dem schmiedeeisernen Gitter fügt er sich harmonisch in das historische Stadtbild ein und bildet zusammen mit der Stadtpfarrkirche, die ebenfalls dem Heiligen Georg geweiht ist, ein eindrucksvolles Zeugnis der Schärdinger Geschichte.

Schärding
Sankt Georg Brunnen

Schlosstor

Das Schlosstor in Schärding ist ein beeindruckendes Relikt aus vergangenen Zeiten und eines der markantesten Bauwerke der barocken Silberzeile. Einst war es Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage und diente als Zugang zur Stadt. Heute lädt es Besucher dazu ein, einen Blick in die Geschichte Schärdings zu werfen.

Direkt im Schlosstor befindet sich das Stadtmuseum, das spannende Einblicke in die Entwicklung der Stadt bietet. Von der frühen Besiedlung bis hin zur Blütezeit als wichtiger Handelsort am Inn wird die Geschichte anschaulich dargestellt. Besonders interessant sind die Exponate, die vom regen Schiffsverkehr und vom Leben der Inn-Schiffer erzählen. Auch die Stadtbrände, die Schärding mehrfach heimgesucht haben, werden hier eindrucksvoll dokumentiert.

Stadtpark

Vom Stadtplatz aus erreichst du in wenigen Schritten den Schlosspark, der auf den Resten der alten Burganlage errichtet wurde. Zwischen alten Mauern, gepflegten Grünflächen und einladenden Sitzbänken kannst du hier eine kleine Pause einlegen. Und zugleich den wunderschönen Blick hinunter zum Inn und auf die umliegende Landschaft genießen.

Schärding
Schärding alte Innbrücke

Vom Schlosspark führt ein Weg direkt hinab zum Inn-Ufer, wo sich ein gemütlicher Spaziergang entlang des Flusses anbietet. Dabei kannst du den Blick über das Wasser bis hinüber zur bayerischen Seite nach Neuhaus am Inn schweifen lassen oder auf einer der Bänke am Ufer verweilen. Besonders stimmungsvoll wirkt dieser Weg bei Sonnenuntergang, wenn sich das goldene Licht im Fluss spiegelt.

Schärding
Blick auf das Schloss Neuhausen am Inn in Deutschland

Innschifffahrt

Ein Höhepunkt beim Besuch ist eine Schifffahrt auf dem Inn. Vom Wasser aus eröffnet sich ein ganz anderer Blick auf Schärding und die umliegende Natur. Während das Schiff gemächlich flussabwärts gleitet, genießt man die ruhige Atmosphäre und den Kontrast zwischen der lebendigen Altstadt und der idyllischen Flusslandschaft. Auf der Tour gibt es auch die Möglichkeit, mehr über die Geschichte der Region sowie über die Bedeutung des Inns als Handelsroute zu erfahren.

Schärding
Schärding Schiffe

Die Innschifffahrt in Schärding ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel. Die von den Besuchern gerne genutzt wird, um die barocke Stadt und ihre Umgebung vom Wasser aus zu erleben. Gerade in den Sommermonaten und an Wochenenden kann es auf den Schiffen schnell voll werden. Sodass es empfehlenswert ist, die Tickets im Vorfeld zu kaufen. So ist ein Platz an Bord sicher und man kann die Fahrt entspannt genießen, ohne sich am Anleger noch um Karten kümmern zu müssen.

Die Kombination aus einem Spaziergang durch die Altstadt und einer gemütlichen Innschifffahrt macht den Ausflug nach Schärding zu einem abwechslungsreichen Erlebnis.

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Bayern

Die Maisinger Schlucht mit dem Starnberger See

Unser Ziel ging dieses Mal in die Maisinger Schlucht mit ihrem Nagelfluhgestein am Starnberger See. Welcher nur 25 Kilometer südwestlich von München liegt und mit einem schönen Blick auf die Berge.

Wanderweg in der Maisinger Schlucht

Das Nagelfluhgestein ist ein Gestein, welches an den nördlichen Alpen vorkommt. Es sind Felsen, die aus gefestigtem Schotter bestehen.

An der westlichen Uferseite des Starnberger Sees, nur wenige Minuten von Starnberg entfernt, liegt der Ortsteil Maising vom Ort Pöcking. Vorbei an der General-Fellgiebel-Kaserne, wo sich ein Wanderparkplatz befindet. Von da aus geht es in den Schluchtweg, bis es in circa 100 Metern auf der rechten Seite zur Schlucht abgeht. Auf der Karte wird auch der König-Ludwig-Weg angezeigt, welcher auch die Maisinger Schlucht ist.

Von Anfang an zeigte sich die Schlucht sehr idyllisch. Der Maisinger Bach schlängelt sich durch die Schlucht, vorbei an dem Mischwald und dem Nagelfluhgesteinen, welches aus der Eiszeit sich gebildet hat. Der Weg ist flach; es geht über ein paar kleine Brücken und an warmen Sommertagen spenden die Bäume einen schönen Schatten. Die Klamm ist breiter, aber an manchen Stellen wieder schmäler, und wenn Fahrradfahrer kommen, sollte man gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen.

Auf einer Länge von 1,6 Kilometern habe ich circa 45 Minuten benötigt. Es ist mir wichtiger, die Natur zu betrachten, weil jeder Wanderweg seine ganz besonderen Eindrücke hinterlässt.

Starnberger See Schifffahrt

Wie schön ist es, wenn man eine Schiffstour auf dem Starnberger See unternehmen kann. So sind wir zum Parkplatz am Bahnhof gefahren. Von dort aus sind es nur ein paar Minuten durch die Unterführung zur Anlegestelle. Um 10.15 Uhr war die Abfahrt für die große Rundfahrt, welche circa 3,40 dauert. Der Starnberger See ist 20 Kilometer lang, fast 5 Kilometer breit und hat eine Tiefe von 128 Metern. So ist dieser See der 5. größte See in Deutschland.

Auf der Rundfahrt fuhren wir als Erstes zur Anlegestelle Berg. Auf dem Weg zum nächsten Halt ging es vorbei an der Votivkapelle, der Gedächtniskapelle und dem Gedenkkreuz König Ludwig II. Denn hier wurde der Märchenkönig im Jahre 1886 tot im Wasser aufgefunden.

Votivkapelle die Gedächniskapelle des König Ludwig

Die Anlegestelle Leoni folgte und Possenhofen. In Possenhofen gibt es das Schloss Possenhofen, wo einst die Kaiserin Elisabeth von Österreich, auch genannt Sissi, öfters gewohnt hatte. Es geht nun an der Roseninsel vorbei; sie ist die einzige Insel im Starnberger See. Es besteht die Möglichkeit, von Feldafing aus mit der Fähre zur Roseninsel zu kommen.

Blick zur Roseninsel

Die Ortschaft Tutzing ist durch ihre Promis, die hier wohnen, wie zum Beispiel Peter Maffay, sehr bekannt. An der Anlegestelle Bernried angekommen, befindet sich das Buchheim-Museum. Unsere südlichste Anlegestelle befindet sich in Seeshaupt, bevor es in Ambach zurück nach Starnberg geht.

Kennt ihr meinen Beitrag nach Bayrischzell mit seinem Wendelstein-Männleinweg und einem Wasserfall? Der Kochel am See mit seiner Herzogstandbahn auf dem Berg. Oder doch das Tegernseer Tal mit seinem Wallberg und der Panoramastraße.

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Bayern

Tegernseer Tal mit dem Wallberg und der Panoramastraße

Der Wallberg liegt direkt am Tegernsee bei Rottach-Egern und bietet atemberaubende Ausblicke auf den See und die umliegenden Berge. Die Anfahrt erfolgte über Miesbach und Gmund am Tegernsee bis nach Rottach-Egern. Vor Ort empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Da das Tal relativ schmal ist und die Ortschaften, insbesondere in der Hochsaison, mit dem Verkehr oft stark überlastet sind.

Die öffentlichen Verkehrsmittel bieten eine bequeme und stressfreie Möglichkeit. Den Wallberg zu erreichen und die wunderschöne Umgebung zu genießen, ohne sich um Parkplatzprobleme sorgen zu müssen.

Panoramastraßen
Blick auf dem Tegernsee vom Wallberg

Rund um das Hochmoor des Suttensees

Eine weitere Mautstraße ist bei Enterrottach; von dort aus ging es zum Stuttensee. Vorbei am Rottacher Wasserfall hat man die Wahl, den Parkplatz an der Mautstation zu nutzen und von dort aus zu diesem Wasserfall zuzulaufen. Oder man fährt die Mautstraße hinauf und wandert vom ersten Parkplatz aus. Der Stuttensee ist zu einem Hochmoor geworden. Es gibt einen schönen Rundweg mit ein paar Sitzgelegenheiten zum Verweilen. So kann man den See und die Landschaft betrachten, und durch die Stille hört man die Vögel herrlich zwitschern. Es war auch früh am Morgen, als wir diesen See besucht hatten. So konnten wir sehen, wie der Nebel vom Wasser aufstieg, weil die Temperatur um die 10 Grad lag.

Eine Schifffahrt auf dem Tegernsee

Am schönen Tegernsee, umgeben von Bergen, haben wir eine große Schiffsrunde unternommen. Wir kauften das Seegipfel-Kombiticket, sodass wir das Schiff fahren und die Bergbahn ausprobieren konnten. Die Schifffahrt hat in Tegernsee, am Rathausteg 1, begonnen und dauerte 90 Minuten. Die Fahrkarten gab es beim Schiffspersonal. Vom Tegernsee ging es in Richtung Rottach-Egern, Bad Wiessee, Gmund am Kaltenbrunn und nach Seeglas zurück nach Tegernsee. Auf diesem Wege konnten wir das Bergpanorama bestaunen, sowie hat man einen Blick auf die Gemeinden am Tegernsee bekommen. Auf dem Schiff wurde über die Sehenswürdigkeiten berichtet, die wir daran vorbeifuhren.

Mit der Wallbergbahn zum Wallberg

Am Rande der Ortschaft Egern befindet sich die Talstation der Wallbergbahn. So haben wir die Möglichkeit genutzt, mit dem See-Berg-Kombiticket auf den Wallberg zu fahren. Von der Talstation, die auf einer Höhe von 795 Metern liegt, ging es mit der Bahn auf die 1620 Meter hohe Bergstation. Bei einer Wanderung auf dem 1722 Meter hohen Gipfel des Wallberges sollte man trittsicher sein und festes Schuhwerk tragen. Meine Aufmerksamkeit bekam als Erstes die Wallberg-Kapelle Heilig Kreuz. Diese wurde 1909 fertiggestellt. Heute ist sie im Besitz der Pfaffkirchenstiftung Egern.

Tegernsee Wallberg

Auf dem 360-Grad-Rundumblick konnte man in Richtung des Großglockners, des Großvenedigers, des Karwendelgebirges sowie des Wilden Kaisers und des Tegernseer Tals blicken. Man kann die Gleitschirmflieger beobachten, wie sie ihre Gleitschirme für den Start herrichten und wie schön sie in der Luft schweben. Es gibt zwei verschiedene Startplätze. An der Bergstation befindet sich ein schönes Panoramarestaurant zum Stärken.

Auf der Panoramastraße die Landschaft genießen

Wer möchte nicht gern auf so einer wunderschönen Panoramastraße fahren? Von Rottach-Egern geht es los in Richtung Achensee bis zum Abzweig zum Wallberg. Vorbei an der Talstation der Wallbergstation fährt man bis zur Schranke, die zugleich der Kassenautomat für die Mautstraße ist. Wir bezahlten 7 Euro für das Auto und konnten so die 4 Kilometer lange Panoramastraße befahren.

Tegernsee Wallberg

Für mich machte es richtig Spaß, diese tolle, kurvenreiche Strecke zu fahren, vorbei am Mischwald, bis man auf einer Höhe von 1117 Metern angekommen ist. Auf dem Parkplatz an der Wallbergmossalm kann man parken. Von dort aus sind es nur wenige Meter bis zum Aussichtspunkt; so bewundert man die wunderschöne Aussicht auf den Tegernsee, wo sich die Segelboote befanden und die Schiffe zu ihren Anlegeplätzen fuhren. Die Gleitschirmflieger kreisen vorbei, die am Wallberg starten.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Bayern

Schifffahrt auf dem Chiemsee: Entspannung und Naturerlebnis

Wer Lust auf eine entspannte Schifffahrt hat und das bayerische Meer erkunden möchte, ist am Chiemsee genau richtig! Der größte See Bayerns lädt mit seinen Inseln, idyllischen Ufern und fantastischen Ausblicken zu einem unvergesslichen Ausflug ein.

der Chiemsee


Der Chiemsee erstreckt sich über beeindruckende 80 km² und ist damit nach dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See Deutschlands. Mit seiner traumhaften Kulisse und den idyllischen Inseln lädt er zu entspannten Ausflügen und erlebnisreichen Stunden ein.

Eine Schifffahrt auf dem Chiemsee kann eine wunderbare Möglichkeit sein, die Landschaft vom Wasser aus zu genießen. Spontan haben wir uns dazu entschieden, die Chiemseeschifffahrt auszuprobieren. Eine Entscheidung, die wir nicht bereut haben!

Obwohl wir nur eine kurze Tour unternommen haben, war sie ein wunderschönes Erlebnis. Die sanften Wellen, die frische Seeluft und die beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Berge zu genießen.

Blick auf die Berge

Unsere Chiemsee-Inseltour: Ein Erlebnis zwischen Geschichte und Natur.

Unsere Schifffahrt startete in Prien-Stock, einem der beliebtesten Ausgangspunkte für eine Tour auf dem Chiemsee. Wir entschieden uns für die Inseltour West, die uns zunächst zur berühmten Herreninsel führte.

Die Herreninsel: Geschichte und königlicher Glanz

Mit einer beeindruckenden Größe von 238 Hektar ist die Herreninsel die größte Insel im Chiemsee. Ihre Hauptattraktion ist das prachtvolle Schloss Herrenchiemsee, das einst von König Ludwig II. erbaut wurde und heute Besucher mit seiner Architektur und opulenten Ausstattung begeistert.

An der Anlegestelle auf der Herreninsel könnt ihr Tickets für eine Schlossführung kaufen. Von dort aus gibt es zwei Möglichkeiten, das Schloss zu erreichen:

Zu Fuß über einen gut ausgeschilderten Weg, der durch die malerische Landschaft der Insel führt.

Mit der Pferdekutsche für alle, die ein romantisches und bequemes Erlebnis bevorzugen.

Von der Anlegestelle an der Herreninsel zum Schloss

Nachdem wir mit der Pferdekutsche oder zu Fuß den Weg zum Schloss Herrenchiemsee zurückgelegt hatten, standen wir vor einem wahren Meisterwerk des 19. Jahrhunderts.

Bevor es ins Schloss selbst geht, lohnt es sich, den prachtvollen Schlosspark zu erkunden. Der Park wurde ganz im Sinne von König Ludwig II. gestaltet und beeindruckt mit seinen weiten Wiesen, prächtigen Blumenbeeten und kunstvollen Figuren. Besonders auffällig sind die Statuen von Fama und Fortuna, die im Park aufgestellt sind und dem königlichen Ambiente eine besondere Note verleihen.

Nach dem Spaziergang durch den Park treffen sich alle Besucher zur Schlossführung im Inneren des Schlosses. Hier erlebt man die beeindruckende Pracht und den Luxus, die König Ludwig II. in seinem Bauwerk verarbeiten ließ.

Der Weg von der Herreninsel ging es zur Fraueninsel

Nach dem Besuch der Herreninsel machten wir uns auf den Weg zur Fraueninsel, die mit einer Fläche von nur 15,5 Hektar die kleinste bewohnte Insel im Chiemsee ist. Trotz ihrer geringen Größe hat die Insel viel zu bieten, besonders beeindruckend ist das Kloster Frauenwörth, das seit Jahrhunderten ein spirituelles Zentrum ist. Der angrenzende Kräutergarten lädt zu einem entspannenden Spaziergang ein, bei dem man eine Vielzahl von Kräutern entdecken kann.

Die Insel besticht durch ihre verwinkelten kleinen Wege, die zu verschiedenen Läden führen, in denen handgemachte Souvenirs, Kunst und regionale Produkte verkauft werden. Diese Läden laden zum Verweilen und Stöbern ein, perfekt, um die Atmosphäre der Insel zu genießen.

Kulinarische Genüsse

Ein kulinarisches Highlight auf der Fraueninsel ist der Chiemseefisch, den man direkt in einer frischen Semmel genießen kann. Der leckere Fisch im Brötchen ist der perfekte Snack, um den Aufenthalt auf der Insel zu krönen.

Nachdem wir die charmante Fraueninsel ausgiebig erkundet hatten, ging es mit dem Schiff weiter nach Seebruck. Von dort aus führte uns die Schifffahrt zurück nach Prien, wo wir erneut den Blick auf das beeindruckende Chiemsee-Panorama genießen konnten.

Zurück in Prien lockt der Strand des Chiemsees mit seiner entspannten Atmosphäre.
Wer nicht den ganzen Weg zu Fuß zurücklegen möchte, kann den bequemen Service der Chiemseebahn nutzen. Sie fährt ihre Gäste direkt zum Bahnhof Prien, sodass man die Rückreise ganz entspannt antreten kann.

Schmalspurbahn zum Bahnhof in Prien

Mit der Chiemseebahn ein nostalgisches Erlebnis auf fast 2 km bis zum Bahnhof. Wer gerne eine nostalgische Fahrt erleben möchte, sollte unbedingt mit der Chiemseebahn fahren. Diese Schmalspurbahn ist knapp 2 km lang und bietet eine gemütliche und malerische Fahrt entlang des Chiemsees. Besonders für Bahnliebhaber und Familien ist diese Fahrt eine wunderbare Möglichkeit, das Gebiet aus einer anderen Perspektive zu entdecken.

Schmalspurbahn

Preise und Fahrzeiten findet ihr hier der Chiemseeschifffahrt

Chiemsee Schifffahrt
Adresse
Seestraße 108
D-83209 Prien am Chiemsee
Telefon
08051 609 -0
Fax
08051 62943
email
info@chiemsee-schifffahrt.de

Die Krautinsel: Eine kleine Insel mit Geschichte

Neben der Herreninsel und der Fraueninsel gibt es im Chiemsee noch eine dritte, kleinere Insel, die Krautinsel. Mit einer Fläche von nur 3,5 Hektar ist sie die kleinste der drei Inseln und trägt ihren Namen, weil im Mittelalter dort Obst und Gemüse angebaut wurden. Heute ist die Krautinsel unbewohnt, doch bei einer Schifffahrt auf dem Chiemsee kann man an dieser historischen kleinen Insel vorbeigleiten und einen Blick auf ihre naturbelassene Schönheit werfen.

In Prien-Stock hat man nicht nur die Möglichkeit, eine Schifffahrt auf dem Chiemsee zu unternehmen, sondern auch Elektro- und Ruderboote auszuleihen. Diese bieten eine tolle Möglichkeit, den See auf eigene Faust zu erkunden und die malerische Umgebung in Ruhe zu genießen. Ob mit dem Ruderboot für eine sportliche Tour oder mit dem Elektroboot für eine entspannende Fahrt, hier gibt es für jeden die passende Option, um das „bayerische Meer“ aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Prienavera

Direkt am Chiemsee in Prien liegt das Erlebnisbad Prienavera, das nicht nur mit seinen Wasserattraktionen begeistert, sondern auch mit direktem Blick auf das Schloss Herrenchiemsee bietet. Hier kann man entspannt schwimmen und die Aussicht genießen oder sich in den verschiedenen Bereichen des Bades vergnügen. Besonders schön ist es, vom Erlebnisbad aus das Treiben an der Anlegestelle zu beobachten, wo die Schiffe, die zur Herreninsel und zu anderen Zielen auf dem Chiemsee ablegen, ein lebendiges Panorama bieten.

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  • Deutschland gibt es noch weitere Regionen Tipps, wie zum Beispiel
  • Tatzelwurm dieser ist in der Wendelsteinregion

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen