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Entdeckt den Sudelfeldpass: Ein Alpenabenteuer

Der Sudelfeldpass liegt in den Bayerischen Alpen und verbindet die Orte Oberaudorf oder von Brannenburg (Mautstraße) mit Bayrischzell und ist eine der höchstgelegenen Passstraßen Deutschlands. Auf einer Höhe von rund 1.123 Metern bietet der Pass nicht nur spektakuläre Ausblicke. Sondern auch eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.

Bevor die Reise hinauf zum Sudelfeldpass beginnt, lohnt es sich, den Berg Hocheck zu erkunden. Welcher sich in der Gemeinde Oberaudorf befindet. Der idyllische Ort Oberaudorf liegt eingebettet in den bayerischen Alpen des Inntals.

Berg Hocheck in Oberaudorf

Der Berg Hocheck, direkt bei Oberaudorf gelegen, ist ein vielseitiges Ausflugsziel in den Bayerischen Alpen. So kann man rund um den Berg Hocheck die zahlreichen Wanderwege mit ihren verschiedenen Schwierigkeitsstufen erkunden. Besonders beliebt ist der Panoramapfad, der atemberaubende Ausblicke auf das Inntal bietet.

Zudem gibt es den Klettersteig am Berg Hocheck. Dieser ist ideal für Abenteuerlustige. Mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden eignet er sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene.

Sommerrodelbahn

An der Mittelstation des Berges kann man mit der Sommerrodelbahn direkt ins Tal fahren. Diese rasante Abfahrt sorgt für Adrenalinkicks und viel Spaß für Jung und Alt. Die Strecke führt durch die wunderschöne Berglandschaft und bietet eine spannende Möglichkeit, den Berg hinunterzukommen.

Ein kleiner Abstecher zu einen Berggasthof Bichlersee

Auf der Strecke von Oberaudorf zu den Tatzelwurm-Wasserfällen lohnt sich ein Abstecher zum idyllisch gelegenen Berggasthof Bichlersee. Auf 955 Metern Höhe bietet die Gaststätte einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Berge. Die ruhige Lage und der kleine, malerische Bichlersee laden zu einem entspannten Zwischenstopp ein.

Vom Gasthof aus hat man eine grandiose Panoramasicht auf die beeindruckende Kulisse der bayerischen Alpen und es ist ideal für Naturfreunde und Fotografen.

Direkt neben dem Gasthof liegt der kleine, idyllische Bichlersee, der sich im Sommer hervorragend für eine erfrischende Abkühlung anbietet, und wer es etwas ruhiger mag, kann hier einfach die Stille am Ufer genießen.

Die Gaststätte verwöhnt ihre Gäste mit typischen bayerischen Schmankerln und hausgemachten Spezialitäten. In der entspannten Atmosphäre schmecken die Speisen von herzhaften Brotzeiten bis hin zu süßen Desserts besonders gut.

Berggasthof
Adresse Regau 2, 83080 Oberaudorf
Telefon 08033 1597
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Samstag 10 bis 21.30
Sonntag
09:00 bis 21.30
In den Wintermonaten hat dieser Berggasthof geschlossen

Das Sudelfeldgebiet beim Sudelfeldpass

Das Sudelfeld ist ideal für Wanderer, welche die alpine Natur genießen möchten. Grüne Wiesen, saftige Almen und herrliche Ausblicke auf die bayerischen und tirolerischen Alpen machen das Gebiet perfekt für Tagestouren. Dazu findet ihr hier ein paar Wandertouren.

Das Sudelfeld Skiparadies ist eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Deutschlands und liegt inmitten der malerischen Bayerischen Alpen. Dank seiner vielfältigen Pisten, moderner Liftanlagen und familienfreundlichen Infrastruktur ist es sowohl für Anfänger und Familien als auch für ambitionierte Skifahrer und Snowboarder ein wahres Winterparadies. Mit rund 31 Pistenkilometern bietet das Sudelfeld ein abwechslungsreiches Wintersport-Erlebnis.

Sudeldeld
Sudelfeld Skiparadies

Rundweg über das Sudelfeld und zum Wendelstein. Für erfahrene Wanderer bietet sich die Kombination aus dem Sudelfeld und dem Gipfel des Wendelsteins an. Der Ausblick von oben ist spektakulär.

Vom Sudelfeldpass nach Bayrischzell

Die Fahrt endete in dem charmanten Ort Bayrischzell, einem beliebten Ziel für Wanderer und Naturfreunde. Die kleine Gemeinde ist von imposanten Bergen umgeben und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur. Im Sommer locken Wander- und Radwege, im Winter ist die Region ein Eldorado für Wintersportler.

In Bayrischzell hat man die Möglichkeit, mit der Seilbahn auf den Wendelstein zu fahren. Man bekommt auch die Gelegenheit, von Brannenburg mit der Zahnradbahn auf den Berg zu fahren. Es gibt eine Wendelstein-Ringlinie mit dem Bus, sodass man die Seilbahn und die Zahnradbahn nutzen kann.

Zu die Tatzelwurm Wasserfälle

Die Tatzelwurm-Wasserfälle im Mangfallgebirge sind ein beeindruckendes Naturschauspiel und ein beliebtes Ausflugsziel in Oberbayern. Und liegen in der Nähe des beliebten Erholungsgebiets Sudelfeld. Dieses beeindruckende Naturphänomen ist nicht nur ein Ziel für Wanderer und Naturliebhaber, sondern auch eine faszinierende Attraktion mit einer sagenhaften Geschichte. Die Wasserfälle, die ihren Namen nach dem sagenumwobenen Tatzelwurm, einem drachenähnlichen Wesen, erhalten haben, bieten eine faszinierende Kulisse aus tosendem Wasser und wilder Natur.

Die Tatzelwurm-Wasserfälle: Anreise und faszinierende Natur

Die Tatzelwurm-Wasserfälle liegen im Mangfallgebirge in Südbayern und sind ein beeindruckendes Naturschauspiel, das ihren Namen einem sagenhaften Fabeltier, dem Tatzelwurm, verdankt.

Anreise

Die Anfahrt erfolgt bequem über die Autobahn München-Salzburg. Am Dreieck Inntal wechselt man auf die Strecke Richtung Innsbruck und nimmt die Ausfahrt Brannenburg oder Oberaudorf. Von dort gibt es zwei Möglichkeiten:

Über Brannenburg: Hier führt eine Mautstraße direkt zu den Wasserfällen.

Über Oberaudorf: Alternativ kann man auf einer anderen landschaftlich reizvollen Route zu den Wasserfällen fahren

Wasserfall

Die Tatzelwurm-Wasserfälle

Der Wasserfall wird vom Auerbach gespeist und stürzt in mehreren stufenartigen Kaskaden mit Höhen von bis zu 10 Metern ins Tal. Diese imposanten Wasserfälle sind nicht nur ein Highlight für Naturliebhaber, sondern bieten auch eine großartige Kulisse für Fotografen.

Der Tatzelwurm: Die Sage

Der Tatzelwurm, ein alpenländisches Fabelwesen, ist tief in der regionalen Mythologie verwurzelt. Dieses drachenähnliche Wesen soll in den Bergen hausen und ist Namensgeber für die Wasserfälle. Die mystische Atmosphäre vor Ort macht den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.

Wanderweg zum Wasserfall

Highlights des Wanderwegs

Es gibt zwei Brücken, von denen aus man die Wasserfälle besonders gut beobachten kann.

Der Weg führt durch dichte Wälder und bietet zwischendurch immer wieder spektakuläre Aussichten auf die umliegende Natur.

Die verschiedenen Standpunkte entlang des Weges ermöglichen es, die Wucht und Schönheit des Wassers aus nächster Nähe zu erleben.

Tatzelwurm Wasserfall

Es gibt ausreichend Parkplätze zum Wandern des Tatzelwurmes; diese sind neben dem Hotel Feuriger Tatzelwurm. Man muss auch an diesem Hotel vorbeilaufen, damit man zu diesem Wasserfall kommt. Von dort aus sind die Hinweisschilder angebracht.

Ein Stopp beim „Feurigen Tatzelwurm“

Auf dem Weg zu den Tatzelwurm-Wasserfällen oder danach lohnt sich ein Besuch beim Hotel und Gasthof Feuriger Tatzelwurm, das direkt neben den Wasserfällen liegt. Der Name greift die mystische Sage des Tatzelwurms auf, eines sagenhaften Fabelwesens, das angeblich in dieser Region hausen soll.

Das Hotel ist nicht nur ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen, sondern bietet auch eine gemütliche Einkehrmöglichkeit. Hier kann man regionale Spezialitäten und traditionelle bayerische Gerichte genießen, oft mit einem modernen Touch zubereitet. Besonders beliebt sind die deftigen Speisen und die hausgemachten Kuchen.

Es ging über Oberaudorf, über die Tatzelwurmstraße, Richtung Sudelfeld hinauf bis zum dortigen Parkplatz. Man kann auch von Brannenburg aus über die Mautstraße zum Wasserfallparkplatz fahren. Von da aus ging es in ein paar Minuten zu diesen Wasserfall, welches zu Fuß zurreichen ist.

Adresse
Tatzelwurmstraße 1
83080 Oberaudorf

Weitere Ausflugsmöglichkeiten wären. Der Chiemsee. Der lustige Friedhof in Kramsach, Tirol, Tiroler Bauernhöfe Museum in Kramsach. Selbst der Wendelstein ist ein lohnenswerter Ausflug in unmittelbarer Nähe. Sowie der Ort Bayrischzell, dort, wo die Seilbahn auf dem Berg Wendelstein raufführt. Und von Brannenburg aus führt die Zahnradbahn auf dem Wendelstein.

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Kathrin Fröhlich

Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen.

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Entdecke den Naturpark Altmühltal: Riedenburg und Umgebung

Riedenburg, die „Perle des Altmühltals“, begeistert mit ihrer malerischen Lage zwischen steilen Felsformationen, sanften Hügeln und dem idyllischen Verlauf der Altmühl. Dieses charmante Städtchen ist ein Paradies für Naturfreunde, Geschichtsinteressierte und Genussliebhaber gleichermaßen. Diese Altstadt ist schön verwinkelt; die Häuser sind wunderbar hergerichtet.

aktualisiert am 10.12.2024

Durch Riedenburg fließt die Altmühl, da werden Schifffahrten angeboten. Zwischen Riedenburg, Kelheim und dem Kloster Weltenburg, vorbei am bekannten Donaudurchbruch. Im Naturpark Altmühltal gibt es viele und gute Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. So besteht die Möglichkeit zu einem Stopp in Kelheim mit einem Besuch der Befreiungshalle. Beim Kloster Weltenburg lohnt sich ein Besuch des Klosters mit der Klosterbrauerei und einem sehr schönen Biergarten.

Wer möchte gerne Bio-Bier ausprobieren? Dann könnt ihr bei der Bio-Brauerei Riedenburger Brauhaus vorbeischauen und probieren, wie lecker dieses Bier schmeckt. Und liegt in der Nähe von Kelheim, am Fuße der Rosenburg und der Burgruine Tachenstein. Entlang des Main-Donau-Kanals ging es von Riedenburg in Richtung Kehlheim, da fiel uns an der linken Seite, an der schroffen Felswand, die Burg Prunn auf.

Sehenswürdigkeiten in Riedenburg

Burg Prunn: Hoch über dem Altmühltal thront die imposante Burg Prunn, die mit ihrer mittelalterlichen Architektur und herrlichen Aussicht begeistert. Sie ist ein echtes Highlight für Geschichtsfans.

Falkenhof Schloss Rosenburg: Eine der Hauptattraktionen von Riedenburg ist die Rosenburg, Heimat einer beeindruckenden Falknerei. Die Flugvorführungen der Greifvögel sind ein unvergessliches Erlebnis.

Kristallmuseum Riedenburg: Dieses Museum zeigt eine faszinierende Sammlung von Kristallen, Edelsteinen und Fossilien, ein Genuss für alle, die sich für die Schönheit der Natur begeistern.

Natur pur im Altmühltal

Altmühltal-Panoramaweg: Wanderfreunde kommen auf diesem Fernwanderweg voll auf ihre Kosten. Rund um Riedenburg führen zahlreiche Strecken durch Wälder entlang der Altmühl und zu spektakulären Aussichtspunkten.

Bootstouren auf der Altmühl: Eine Kanutour auf dem gemächlich fließenden Fluss ist eine entspannte Möglichkeit, die wunderschöne Landschaft zu erkunden.

Riedenburg im Altmühltal ist ein vielseitiges Reiseziel, das Natur, Kultur und Genuss harmonisch vereint. Ob für einen Tagesausflug oder einen längeren Aufenthalt: Die „Perle des Altmühltals“ hält für jeden etwas bereit.

Tipp: Die Sommermonate bieten perfekte Bedingungen für Wanderungen und Bootstouren, während im Herbst die bunte Laubfärbung ein besonderes Ambiente schafft.

Die Tatzelwurmbrücke in Essing

Die Tatzelwurmbrücke bei Essing ist eine der beeindruckendsten Holzbrücken Europas und ein echtes Highlight im Altmühltal. Mit ihrer eleganten, geschwungenen Form fügt sie sich harmonisch in die Landschaft ein und verbindet auf faszinierende Weise moderne Ingenieurskunst mit der Natur.

Technische Daten und Besonderheiten

Die Brücke wurde 1986 erbaut und erstreckt sich über rund 193 Meter. Sie gehört zu den längsten Holzbrücken Europas und wurde aus robustem Leimholz gefertigt, das der Brücke ihre charakteristische Stabilität und natürliche Optik verleiht.

Ihr Name „Tatzelwurm“ stammt aus der regionalen Sagenwelt und erinnert an das drachenähnliche Fabelwesen, das in den Mythen des Alpenraums vorkommt. Die geschwungene Form der Brücke erinnert an die Bewegung eines solchen Wesens.

Ein Ort für Natur- und Kulturfreunde

Die Tatzelwurmbrücke ist nicht nur ein funktionales Bauwerk, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Altmühl und die umliegende Landschaft. Radfahrer und Wanderer nutzen die Brücke gerne, um den Main-Donau-Kanal zu überqueren und ihre Erkundungstouren fortzusetzen.

Die Umgebung der Brücke

Essing: Das idyllische Dorf lädt mit seinen historischen Fachwerkhäusern und dem markanten Burgsteinfelsen zum Verweilen ein.

Wanderwege: Rund um die Brücke gibt es zahlreiche Wander- und Radwege, die durch das wunderschöne Altmühltal führen.

Burgruine Randeck: In der Nähe liegt die Burgruine Randeck, die einen fantastischen Ausblick über das Tal bietet.

Zusammenfassung

Die Tatzelwurmbrücke in Essing ist ein Muss für alle, die das Altmühltal erkunden. Sie verbindet nicht nur Ufer, sondern auch Tradition und moderne Weise.

Tipp: Besonders fotogen ist die Brücke in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang, wenn die warmen Lichtverhältnisse die Holzkonstruktion zum Leuchten bringen.

Bei einem Besuch der Falknerei im Schloss Rosenburg erfährt man sehr viel über die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier. Die Falknerei im Schloss Rosenburg bietet von Dienstag bis Sonntag um 11 und um 15 Uhr Flugvorführungen an.

Kuchelbauer Bierwelt in Abensberg

Wer möchte gerne in die Kunst des Weißbierbrauens eintauchen und den Turm vom Hundertwasser besichtigen? Dies würde sich sehr gut anbieten, wenn man sich in Riedenburg befindet und man in das circa 30 Kilometer entfernte Abensberg fährt in der Kuchlbauer’s Bierwelt. Diese Weißbierbrauerei ist schon seit Generationen im Familienbesitz.

Den Turm entwarf der Friedensreich Hundertwasser, aber leider konnte er nicht so gebaut werden. Nachdem Hundertwasser verstorben war, wurde es von seinem Mitarbeiter und langjährigen Freund Peter Pelikan neu konstruiert, so wie er es heute zu sehen gibt.

Im Kunsthaus Abensberg befindet sich der Kassenbereich für die Führungen durch die Kuchelsbauer’s Bierwelt sowie für die Kunsthaus-Führung. Hier kann man sich anmelden, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Der Hundertwasserturm kann leider nicht einzeln besichtigt werden.

In unmittelbarer Nähe liegt der Falkenhof Schloss Rosenburg, was ein lohnenswerter Ausflug ist.
Wäre gerne eine Aussichtsplattform besichtigen, empfiehlt es sich, an den Steinberger See zu fahren. Denn dort befindet sich die Holzkugel, die direkt am wunderbaren See liegt.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen.

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Top Sehenswürdigkeiten rund um den Lechfall

Direkt an der Grenze zu Tirol, am südlichen Stadtrand von Füssen, liegt der beeindruckende Lechfall, ein faszinierendes Naturdenkmal, das zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Allgäu zählt. Eingebettet in die malerische Kulisse der Allgäuer Alpen, bietet der Lechfall ein spektakuläres Schauspiel, das Besucher in seinen Bann zieht.

Hier stürzt der türkisfarbene Lech rund 12 Meter über eine natürliche Stufe aus Kalkfelsen in die Tiefe. Besonders beeindruckend ist der Lechfall nach starken Regenfällen oder während der Schneeschmelze, wenn die Wassermassen tosend über die Felsformationen schießen. Das Zusammenspiel des türkisfarbenen Wassers und der hellen Kalkfelsen macht den Wasserfall zu einem einzigartigen Fotomotiv.

aktualisiert 01.12.2025

Der Lechfall

Der Lechfall liegt zwischen Füssen und Reutte kurz vor der Grenze zu Österreich. Dies ist ein Naturdenkmal und ein touristischer Anziehungspunkt. Der Lechfall ist ein etwa zwölf Meter hohes, in ganzer Breite überströmtes Stauwehr am Lech am Stadtrand von Füssen. 

Es ist beeindruckend, wie der Lech seinen Weg in der Schlucht findet; selbstverständlich gibt es gut ausgeschriebene Wanderwege. Unweit vom Wasserfall liegt der Baumkronenweg. Dieser ist mit einer Länge von 480 Metern und einer Höhe von 21 Metern im Walderlebniszentrum Ziegelwies. Dieser Baumkronenweg führt über die Grenze nach Österreich und ist mit einer Markierung gekennzeichnet. Zwischen den einzelnen Plateaus liegt ungefähr eine Spannweite von zwischen 80 und 100 Meter, so kann es durch hohen Besucher aufkommen etwas wackeln.

Ein geschichtsträchtiger Ort

Die Geschichte des Lechfalls ist ebenso spannend wie seine Natur. Die Kalkfelsen entstanden durch Ablagerungen im Laufe der Jahrtausende, und die Kraft des Wassers hat die heutige Form des Wasserfalls geprägt. Der König-Max-Steg, eine historische Brücke über den Lechfall, bietet einen spektakulären Blick auf die tosenden Wassermassen und ist ein beliebter Aussichtspunkt.

Ein Highlight für Natur- und Wanderfreunde

Der Lechfall ist nicht nur ein beeindruckendes Naturdenkmal, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Von hier aus führen Wege entlang des Lechs, durch idyllische Wälder und zu weiteren Sehenswürdigkeiten, wie dem nahegelegenen Baumwipfelpfad Füssen.

Der Waldwipfelpfad beim Lechfall in Füssen

Nach dem Besuch des beeindruckenden Lechfalls wartete ein weiteres Highlight auf uns: der Waldwipfelpfad, der sich direkt nebenan befindet. Dieser einzigartige Pfad ermöglicht, die Natur aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Hoch über den Baumkronen, mit atemberaubenden Ausblicken in die Ferne.

Ein Spaziergang mit Weitblick

Der Waldwipfelpfad führt die Besucher auf sicheren Holzwegen und Plattformen durch die Kronen der umliegenden Bäume. Von hier aus hat man nicht nur einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge und Wälder. Sondern kann auch den Lech in seiner ganzen Pracht bewundern, der sich durch die Landschaft schlängelt.

Grenzenloses Erlebnis

Besonders faszinierend ist, dass der Pfad über die Grenze nach Österreich führt. Der Übergang ist fließend, und so spaziert man beinahe unbemerkt zwischen den Ländern. Während man die beeindruckende Alpenlandschaft genießt.

Natur und Ruhe genießen

Auf dem Waldwipfelpfad herrscht eine entspannte Atmosphäre, die dazu einlädt, innezuhalten und die Natur zu beobachten. Zahlreiche Informationstafeln entlang des Weges bieten interessante Einblicke in die Flora und Fauna der Region.

Zusammenfassung

Der Waldwipfelpfad beim Lechfall in Füssen ist die perfekte Ergänzung zu einem Besuch am Wasserfall. Die Kombination aus dem tosenden Naturschauspiel und dem ruhigen Spaziergang unter den Bäumen macht diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer die Region erkundet, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen.

Der Reptilienzoo in Füssen: Ein verstecktes Highlight in historischem Ambiente

Nur einen Steinwurf vom Lechfall entfernt, im historischen Hanfwerke-Areal versteckt, befindet sich der Reptilienzoo Füssen. Dieser kleine, aber vielfältige Zoo ist ein echter Geheimtipp und bietet eine spannende Abwechslung für alle Natur- und Tierliebhaber.

Einblicke in die Welt der Reptilien und mehr

Der Reptilienzoo beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an exotischen Tieren: Von Fischen, Vögeln und Schildkröten über Kaimane bis hin zu faszinierenden Schlangen, Spinnen, Skorpionen, Echsen und Amphibien. Besonders für Familien ist der Besuch ein lehrreiches Erlebnis, da man die Tiere aus nächster Nähe betrachten kann und dabei viel über ihre Lebensweise und ihren natürlichen Lebensraum erfährt.

Eine kompakte, aber spannende Ausstellung

Der Zoo ist überschaubar gestaltet, was ihn ideal für kurze Besuche macht. Die liebevolle Präsentation der Tiere und die informative Beschilderung sorgen dafür, dass jeder Rundgang interessant bleibt. Besonders Kinder sind begeistert von den lebendigen Bewegungen der Echsen und den schillernden Farben der Fische.

Zusammenfassung

Der Reptilienzoo in Füssen ist ein lohnenswertes Ziel für alle, die nach dem Besuch des Lechfalls noch ein weiteres Highlight erleben möchten. Die Kombination aus exotischen Tieren, kompaktem Rundgang und historischem Ambiente macht den Zoo zu einem abwechslungsreichen Erlebnis, das Groß und Klein begeistert.

Tipp: Bei schlechtem Wetter ist ein Besuch im Reptilienzoo eine ideale Indoor-Alternative, um einen spannenden Tag in Füssen zu verbringen.

Eine Schifffahrt auf dem Forggensee: Panorama-Erlebnis im Allgäu

Füssen bietet nicht nur beeindruckende Berge, Burgen und Naturwunder, sondern auch ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Wasser. Der Forggensee, der drittgrößte See Deutschlands, lädt zu einer entspannten Schifffahrt ein. Die fantastische Ausblicke auf die Allgäuer Bergwelt und die umliegenden Sehenswürdigkeiten bietet.

Die große Rundfahrt: Ein Highlight auf dem Forggensee

Wir entschieden uns für die große Rundfahrt, die etwa zwei Stunden dauert und bis nach Roßhaupten führt. Unterwegs gibt es viel zu entdecken:

Blick auf Schloss Neuschwanstein
Während der Fahrt eröffnet sich ein spektakulärer Ausblick auf das weltberühmte Märchenschloss Neuschwanstein. Die Kulisse des Schlosses vor den Allgäuer Alpen ist ein Anblick, der in Erinnerung bleibt.

Panorama der Bergwelt
Der Tegelberg und die umliegenden Gipfel begleiten die Fahrt mit ihrer imposanten Erscheinung. Die Reflexionen der Berge im Wasser verleihen dem Forggensee eine besondere Atmosphäre.

Besuch der Staumauer in Roßhaupten
Am Wendepunkt der Route in Roßhaupten befindet sich die beeindruckende Staumauer des Kraftwerks. Sie bietet interessante Einblicke in die Technik hinter dem Forggensee, der zugleich als Stausee und als wichtiger Wasserspeicher dient.

Vorbeifahrt am Festspielhaus
Auf dem Rückweg führt die Route am Festspielhaus Füssen vorbei, dessen Architektur und Lage direkt am See eine besondere Eleganz ausstrahlen.

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Die Schifffahrt ist ein Erlebnis für alle Altersgruppen. Ob Naturfreund, Kulturinteressierter oder Ruhesuchender. Jeder kommt auf seine Kosten. An Bord können Gäste Snacks und Getränke genießen, während sie die vorbeiziehende Landschaft bewundern.

Allgäu Foggenensee

Fazit

Eine Schifffahrt auf dem Forggensee ist ein absolutes Muss bei einem Besuch in Füssen. Die Kombination aus beeindruckender Natur, kulturellen Highlights und entspannten Atmosphäre auf dem Wasser macht diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Tipp: Für die besten Ausblicke empfiehlt sich ein Sitzplatz auf dem Oberdeck. Außerdem lohnt es sich, die Tour im Sommer zu machen, wenn der See voll ist.

Wer möchte, kann auch gerne in der Füssener Altstadt eine Zeit verweilen. Die alten Häuser mit der Lüftlmalerei und dann gibt es den besonderen Eiswagen von Beppo – das ist etwas Besonderes.

Thermalbad Schwangau

Füssen

Wenn man sich entspannen möchte, kann ich die königliche Kristalltherme in Schwangau empfehlen. Es gibt verschiedene Thermalsole-Außenbecken mit Solegehalten von 12 % und 24 %. Im Außenbereich sieht man das Schloss Neuschwanstein sehr schön. Im Innenbereich gibt es eine Infrarotkabine, ein Dampfbad sowie viele Liegen zum Ausruhen.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen.