Die Stadt Coburg liegt in Oberfranken und ist bekannt für ihre historische Altstadt, umgeben von den beeindruckenden Schlössern und Burgen. Der Marktplatz in der Altstadt ist ein lebendiger Ort, dort, wo am Samstag der Wochenmarkt stattfindet. Und das ganze Jahr über finden sehr viele Märkte und Veranstaltungen auf dem Marktplatz statt.
Anreise
Wer mit dem Auto anreist, dem empfiehlt es sich, sein Auto auf dem Parkplatz am Anger abzustellen. Vom Parkplatz am Anger aus geht es durch das Ketschentor in die Altstadt von Coburg.
Da die Veste Coburg auf dem Festungsberg sich befindet, besteht die Möglichkeit, mit dem Veste-Express zufahren; den Startpunkt erfahrt ihr bei der Touristeninformation. Denn der Parkplatz ist circa 500 Meter von der Veste Coburg entfernt. Und man muss extra noch einmal ein Tagesticket lösen.
Ketschentor Coburg
Das Ketschentor ist eines von 3 erhaltenen Stadttoren und wurde im Jahr 1303 erbaut. Besonders auffällig ist der obere Teil, welcher aus Holz besteht, mit einem Turm und einem Erker.

Kurz nach dem Ketschentor geht es entlang der Ketschengasse, bis man zum Ketschenbrunnen gelangt. Da bis Mitte des 20. Jahrhunderts auf diesem Platz unter anderem Schweine gehandelt worden sind, wird dieser Brunnen auch „Säumarktbrunnen“ genannt.

Von dem Brunnen sind wir zur Salvator-Kirche gegangen, welche sich in einer kleinen Seitenstraße befindet.
Salvator Kirche
Die Salvator-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Friedhofskirche. Sie zeichnet sich durch ihre historischen Grabsteine aus. Die sind noch auf dem Friedhofsgelände zu finden.



Münzmeisterhaus in Coburg
Das Münzmeisterhaus ist eines der ältesten Fachwerkhäuser in Deutschland und wurde erbaut im 15. Jahrhundert.

Ältestes Backsteinhaus
Zwischen dem Marktplatz und dem Kirchhof befindet sich ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex aus dem 13. Jahrhundert. Dort findet ihr das älteste Backsteinhaus der Stadt.

Die Altstadt von Coburg
Das Gebäude der heutigen Touristeninformation wurde durch den Herzog Johann Casimir erbaut und diente früher als Zwingstube. Der Herzog Johann Casimir ist eine bedeutende historische Figur.
Wer gerne an einer Stadtführung teilnehmen möchte, kann sich bereits im Vorfeld für eine Stadtführung anmelden. Hier findet ihr, welche Arten von Stadtführungen durch Coburg stattfinden.

In unmittelbarer Nähe der Touristeninformation fährt der Veste-Express von der Altstadt zur Veste Coburg und zurück.
Denn in der Stadt gibt es verschiedene Coburger Erker. Welche insgesamt 4 Stück in der Altstadt von Coburg sich befinden.

Die Stadt Coburg bekam im Jahr 1333 das Stadtrecht, ist aber bekannt für ihre lange Geschichte, welche bis ins Mittelalter zurückreicht.
Coburger Marktplatz
Auf dem Marktplatz findet jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr ein Markt statt. Mit seinem frischen Obst und Gemüse lädt der Markt zum Kaufen ein. Oder einmal an den Ständen die leckeren Produkte zu probieren und zu bestaunen.



Das heutige Rathaus wurde im 15. Jahrhundert als Rat- und Kaufhaus erbaut. Dieses Gebäude wurde immer wieder umgebaut. Ein umfangreicher Umbau erfolgte von 1750 bis 1752. Dadurch wurde ein geschmückter Dreiecksgiebel mit der Mauritiusfigur angebracht. Welcher auch liebevoll „Bratwurstmännle“ genannt wird.

Und eine besondere kulinarische Spezialität ist die 31 Zentimeter lange Coburger Bratwurst. Denn diese Bratwurst sollte die Länge haben wie der Marschallstab vom heiligen Mauritius. Von dem eine Abbildung auf dem Rathaus zu sehen ist. Und die originale Coburger Bratwurst wird mit Kiefernzapfen gegrillt.

Zum anderen sind der Weihnachtsmarkt und das Samba-Festival sehr zu empfehlen, die auf dem Marktplatz von Coburg stattfinden. Weitere Veranstaltungen findet ihr hier auf dieser Seite.
Stadthaus
Das Coburger Stadthaus war ein ehemaliges Kanzleigebäude, welches im Renaissancesstil errichtet worden war. Doch der Herzog Johann Casimir gab den Befehl, die alten Häuserkomplexe abzureißen. Als das Stadthaus fertig gebaut war, beherbergte es die Regierungskanzlei und diente es als Kaufhaus für Händler und Handwerker.

Das Spitaltor
Wenn ihr vom Markt aus entlang der Spitalgasse lauft, kommt ihr dann zum Spitaltor. Was zur alten Stadtbefestigung gehört, diente dieses Spitaltor als Verteidigungsanlage und als Zugang zur Stadt.

Stolpersteine
In der ganzen Stadt sind die Stolpersteine verlegt worden. Die Stolpersteine sind zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht. An den Orten vor den letzten Wohn- oder Arbeitsstätten der Opfer waren.

Gullideckel
Wenn man in Coburger Straßen unterwegs ist, werden euch immer wieder die Gullydeckel mit dem Coburger Mohren auffallen. Bei dem Coburger Mohren handelt es sich um den heiligen Mauritius. Welcher der Patron der Stadt ist.

Römisch-Katholische Stadtpfarrkirche St. Augustin
Auf dem Weg nach Veste Coburg befindet sich die Stadtpfarrkirche St. Augustin. Sie wurde von 1856–60 im neugotischen Stil errichtet.





Stadtkirche St. Moriz
Ein Muss ist diese Stadtkirche St. Moriz, denn dies ist die älteste Kirche der Stadt Coburg. In dieser Kirche predigte im Jahr 1530 Martin Luther und unterstreicht eine wichtige Rolle in Coburg während der Reformation. Der spätgotische Baustil mit seinen besonders schönen Glasfenstern und dem prächtigen Altar. Denn direkt beim Altar stehen die Grabsteine von Herzog Johann Casimir und seiner Familie.



Das heutige Gymnasium Casimirianum wurde im Jahre 1605 gegründet. Und es ist nach dem Schulstifter, Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg, benannt.

Coburger Reithalle
Die Coburger Reithalle befindet sich zur rechten Seite auf dem Schlossplatz. Das Sandsteinhaus im neugotischen Stil, welches im Jahre 1852 erbaut wurde, ist. Der Ursprung war als Reithalle gedacht worden. Durch den Rücktritt des Herzogs Carl Eduard im Jahr 1918 wurde es als Kulissenlager für das Landestheater genutzt.

Coburger Schlossplatz
Im Coburger Schlosspark finden die Open-Air-Veranstaltungen statt. So werden verschiedene Events mit Künstlern veranstaltet. Es ist perfekt, die Kulisse des Schlossplatzes zu nutzen.

Theater
Die ehemalige Residenzstadt hat eine lange Theatertradition. Denn es gab bereits 1630 Theateraufführungen durch den Herzog Johann Casimir im Gymnasium Casimirianum. Das heutige Landestheater Coburg befindet sich auf dem Schlossplatz in Coburg. Denn am 17. September 1840, an dem Geburtstag von Herzogin Marie, wurde das Theater nach drei Jahren Bauzeit feierlich eröffnet. Zurzeit ist dieses Theater wegen einer Generalsanierung geschlossen. In der Zeit, in der das Theater saniert wird, ist der Ersatzspielort Globe Coburg geschaffen worden.

Stadtpark Hofgarten
Der Stadtpark Hopfgarten grenzt direkt an den Schlosspark. Am südlichen Rand des Hopfgartens befindet sich ein kleiner Rosengarten. Dies ist eine ehemalige Orangerie; so findet man noch die Mauern mit ihren Wehrtürmchen und ihren verzierten Figuren. Der Weg durch den Stadtpark führt bis zur Veste Coburg hinauf. So findet man zum Beispiel die Mittagssäule. Welches einem nicht gleich ins Auge fällt.



Veste Coburg
Wenn man in Coburg ist, sollte man sich die Veste Coburg nicht entgehen lassen. Ihr könnt vom Stadtzentrum vorbei am Schlosspark hinauf laufen. Oder wer nicht zu gut zu Fuß ist, benützt den Veste-Express.
Die Veste Coburg, welche auch die Fränkische Krone genannt wird, ist eine zur Festung ausgebaute mittelalterliche Burganlage. Und überragt die Stadt Coburg im oberfränkischen Grenzgebiet zu Thüringen. Denn die Veste liegt rund 160 Meter über dem Stadtzentrum. Sie hat eine Ausdehnung von circa 135 mal 260 Metern; sie ist sehr gut erhalten und kann besichtigt werden.
An der Haltestelle Veste-Express befindet sich ein kleiner Kiosk, und bevor es in die Burganlage reingeht, befindet sich die Burgschänke Veste-Coburg. Bei schönem Wetter laden die Terrasse und der Biergarten zum Verweilen ein.
So könnt ihr die eine von den größten Burganlagen in Deutschland, die gesamte Außenanlage, komplett alleine bis zur Bärenbastei erkunden. In der Veste Coburg befindet sich die Kunstausstellung, welche sich im Innenbereich der Veste befindet. Hier findet ihr die Öffnungszeiten sowie die Führungen und Veranstaltungen.













Das waren die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Coburg. Wart ihr bereits im UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg? Wenn nicht, könnt ihr gerne meinen Beitrag dazu lesen.
Dies könnte euch auch gefallen.
Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.
































































































































Kommentar verfassen