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Rundwanderungen bei Egling: Spatenbräufilz und Eglinger/Ascholdinger Filz

Das Spatenbräufilz sowie der Eglinger und der Ascholdinger Filz bei Egling gehören zu den beeindruckendsten Moorlandschaften im bayerischen Voralpenland. Zwischen ruhigen Wegen, kleinen Wasserflächen und weitläufigen Moorgebieten entfaltet sich hier eine besondere Naturlandschaft, die mit ihrer Stille und Ursprünglichkeit begeistert. Wo früher Torf gestochen wurde, entstand durch die Renaturierung wieder ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Heute laden die Filze zu entspannten Spaziergängen durch eine faszinierende Landschaft ein, in der knorrige Birken, moosbedeckte Flächen und spiegelnde Moorseen für eine nahezu mystische Atmosphäre sorgen.

Eglinger/Ascholdinger Filz

Das Eglinger/Ascholdinger Filz ist ein rund 200 Hektar großer Moorkomplex südlich von München, in dem bis 1977 noch Torf abgebaut wurde. Heute steht das Gebiet für Renaturierung und Klimaschutz, denn durch die Wiedervernässung kann das Hochmoor wieder CO₂ speichern und sich langsam regenerieren. Gleichzeitig ist das Filz ein stilles Naturgebiet, das besonders durch seine ursprüngliche Landschaft beeindruckt.

Egling
Eglinger/ Ascholdinger Filz

Für unseren etwa fünf Kilometer langen Rundweg sucht man allerdings vergeblich nach Hinweisschildern. Deshalb lohnt es sich, die Strecke vorab auf einer Karte anzusehen. Unser Ausgangspunkt war in Ascholding an der Schlossstraße, Ecke „Am Holz“. Von dort aus folgten wir zunächst dem Weg Am Holz bis zum Alten Holzwirt Ascholding. Dort bogen wir rechts ab und gingen auf dem breiten Forstweg weiter.

Egling
Wanderweg zum Eglinger/Ascholdinger Filz

Am Wegkreuz hielten wir uns erneut rechts und schon nach kurzer Zeit bemerkten wir, dass wir mitten im Moorgebiet angekommen waren. Der breite Weg wurde schmaler und verwandelte sich zunehmend in einen kleinen Trampelpfad. Kleine Tümpel, Birken, Kiefern und niedrige Sträucher prägten nun die Landschaft und sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Gerade dieser naturbelassene Abschnitt machte den Rundweg besonders abwechslungsreich.

Egling
Eglinger/Ascholdinger Filz Wanderweg zum Torfwerk

Schließlich erreichten wir das ehemalige Torfwerk. Noch heute sind dort die Spuren aus der Zeit des Torfabbaus sichtbar und erinnern daran, wie stark das Moor früher wirtschaftlich genutzt wurde. Gleichzeitig zeigt sich hier eindrucksvoll, wie sich die Natur viele Bereiche langsam zurückerobert.

Torfwerk

Vom Torfwerk aus ging es wieder auf einem Forstweg weiter bis zur Straße St2072. Dort bogen wir rechts ab, bis schließlich auf der rechten Seite der Weg Richtung Reiterhof Mooshof abzweigte. Diesem folgten wir gemütlich zurück zu unserem Ausgangspunkt in Ascholding.

Egling
Eglinger/Ascholdinger Filz Torfwerk alte Schiene

Der Rundweg durch das Eglinger/Ascholdinger Filz ist keine klassische Wanderung mit Aussichtsgipfeln oder Einkehrmöglichkeiten, sondern vielmehr eine ruhige Tour durch eine besondere Moorlandschaft. Gerade die stillen Wege, die naturbelassenen Pfade und die abwechslungsreiche Vegetation machen den Reiz dieser Wanderung aus.

Egling
Rundweg Eglinger/Ascholdinger Filz
Egling

Rundwanderung durch das Spatenbräufilz zum Mooshamer Weiher

Eine abwechslungsreiche Wanderung durch Moorlandschaften, lichte Wälder und stille Natur führt durch das Spatenbräufilz bei Egling. Mit einer Länge von 5,86 Kilometern eignet sich der Rundweg hervorragend für einen entspannten Ausflug in die Natur. Für die gesamte Strecke benötigten wir gemütliche 2 Stunden und 25 Minuten, sodass genügend Zeit blieb, die Landschaft zu genießen und immer wieder kleine Pausen einzulegen.

Egling
Wiese auf dem Weg zum Spatenbräufilz

Unser Startpunkt befand sich an der Tölzer Straße an der Ecke Torfwerk. Von dort aus überquerten wir die Straße und begannen die Wanderung auf der gegenüberliegenden Straßenseite. In Fahrtrichtung Egling führte der Einstieg auf der rechten Seite direkt auf einen breiten Forstweg. Dieser zog sich zunächst leicht bergauf und führte durch einen ruhigen Waldabschnitt. Bereits hier konnten wir die angenehme Stille der Natur genießen, die nur vom Zwitschern der Vögel begleitet wurde.

Zum Spatenbräufilz

Wir folgten dem Forstweg einige Zeit, bis wir eine kleine Lichtung erreichten. Dort zweigte auf der linken Seite ein schmaler Trampelpfad ab, der uns tiefer in den Wald führte. Dieser naturbelassene Abschnitt verlieh der Wanderung einen besonderen Reiz. Zwischen hohen Bäumen schlängelte sich der Pfad durch den Wald, bevor er schließlich wieder auf einen breiteren Forstweg weiterging.

Egling
Pfad durch den Wald zum Spatenbräufilz

Dem Forstweg folgten wir einige hundert Meter, bis sich auf der rechten Seite die Abzweigung in das Spatenbräufilz zeigte. Nun begann der landschaftlich besonders interessante Teil der Wanderung. Das Spatenbräufilz ist eine wertvolle Moorlandschaft, die zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bietet. Wie zum Beispiel das Wollgras, der Sonnentau, der Kreuzotter und die große Moosjungfer. Die Wege führen durch eine stille und ursprüngliche Natur, die sich deutlich von den zuvor durchquerten Waldabschnitten unterscheidet.

Mooshamer Weiher

Wir folgten dem Weg durch das Moorgebiet und erreichten schließlich den idyllisch gelegenen Mooshamer Weiher. Das ruhige Gewässer lädt zum Verweilen ein und bietet einen schönen Platz für eine kurze Rast. Besonders an windstillen Tagen spiegeln sich die umliegenden Bäume im Wasser und schaffen eine beeindruckende Atmosphäre.

Egling
Der Mooshamer Weiher im Spatenbräufilz

Nach dem Aufenthalt am Weiher führte unsere Route noch einmal ein Stück zurück in das Spatenbräufilz. Dabei bot sich erneut die Gelegenheit, die besondere Moorlandschaft aus einer anderen Perspektive zu erleben. Mit etwas Glück lassen sich hier sogar die Heideschnucken beobachten, die zur Pflege der wertvollen Heide- und Moorflächen eingesetzt werden. Die genügsamen Tiere tragen dazu bei, dass die offene Landschaft erhalten bleibt und seltene Pflanzenarten weiterhin gedeihen können.

Egling

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Österreich

Hohe Salve: Mit der Salvenbahn hinauf zum Panoramaberg in Tirol

Die Hohe Salve zählt zu den schönsten Aussichtsbergen in Tirol und begeistert mit einem beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick auf die umliegende Bergwelt der Kitzbüheler Alpen. Besonders bequem erreicht ihr den Gipfel mit der Salvenbahn ab Hopfgarten-Markt. Bereits die Auffahrt ist ein Erlebnis und bietet fantastische Ausblicke auf das Tal, grüne Almen und die umliegenden Berge.

Hopfgarten
Blick auf Hopfgarten

Anfahrt nach Hopfgarten-Markt

Mit dem Auto gelangt ihr bequem nach Hopfgarten-Markt in Tirol. In der Meierhofgasse stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Von dort sind es nur etwa 100 Meter leicht bergauf bis zur Talstation der Salvenbahn. Dadurch eignet sich der Ausflug auch ideal für Familien oder Besucher, die entspannt in die Bergwelt starten möchten.

Mit der Salvenbahn auf die Hohe Salve

An der Talstation befindet sich die Kasse im ersten Stock, wo die Berg- und Talkarten gelöst werden können. Danach geht es noch eine Etage höher zum eigentlichen Einstieg der Bergbahn.

Die Auffahrt erfolgt in zwei Etappen:

Erste Etappe: Von Hopfgarten zur Mittelstation

Die erste Fahrt führt von 627 Metern auf etwa 1178 Meter Höhe. Während der Gondelfahrt eröffnet sich bereits ein wunderschöner Blick hinunter auf die Ortschaft Hopfgarten sowie auf die umliegenden Wiesen und Almen. Besonders bei schönem Wetter wirkt die Landschaft wie aus einem Bilderbuch.

Zweite Etappe: Hinauf auf die Hohe Salve

Anschließend geht es von 1178 Metern weiter hinauf bis auf 1829 Meter zur Hohen Salve. Schon beim Aussteigen erwartet euch eine eindrucksvolle Bergkulisse. Die klare Bergluft, das Panorama und die zahlreichen Gipfel rundherum machen sofort Lust darauf, die Umgebung zu erkunden.

Gipfelkreuz, Gleitschirmflieger und Panoramawege

Direkt am Gipfelbereich gibt es einiges zu entdecken. Auf der rechten Seite befinden sich das Gipfelkreuz sowie der Startplatz der Gleitschirmflieger. Besonders spannend ist es, den Paragleitern beim Start zuzusehen, wenn sie lautlos über die Berglandschaft schweben.

Hohe Salve
Startplatz der Gleitschirmflieger

Wir entschieden uns jedoch für den linken Weg bergauf, denn dort verläuft der beliebte Gipfelrundweg. Die Hohe Salve ist vor allem für ihren einzigartigen 360-Grad-Rundumblick bekannt. Bei guter Sicht reicht der Blick, bei dem man bis zu 70 Dreitausender der Alpen entdecken kann. Der Blick reicht von den Zillertaler Alpen über die Hohen Tauern bis hin zum Großglockner und macht die Hohe Salve zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Fotografen. Zahlreiche Berggipfel, Täler und Almflächen schaffen eine beeindruckende Kulisse.

Hohe Salve
Hohe Salve Blick ins Tal

Der Rundweg lädt dazu ein, die Landschaft in Ruhe zu genießen und immer wieder an den Aussichtspunkten stehen zu bleiben. Gerade an klaren Tagen gehört die Hohe Salve zu den schönsten Aussichtspunkten der Region.

Hohe Salve

Einkehr in der Gipfelalm Hohe Salve

Nach der Wanderung bietet sich eine Einkehr in der Gipfelalm Hohe Salve an. Besonders beliebt ist die große Drehterrasse, von der aus ihr während des Essens die Bergwelt aus verschiedenen Perspektiven betrachten könnt. Dadurch wird selbst die Pause zu einem besonderen Erlebnis.

Gipfelalm
Gipfelalm

Wer früh am Morgen auf den Berg fährt, kann dort sogar bis 10:27 Uhr frühstücken und den Tag mit einem Panorama-Frühstück in den Bergen beginnen.

Wandern auf der Hohen Salve

Die Hohe Salve ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Sowohl gemütliche Spaziergänge als auch längere Bergtouren sind möglich. Hier oder direkt vor Ort findet ihr Informationen zu den verschiedenen Wanderrouten und Tourenmöglichkeiten.

Besonders angenehm ist, dass sich die Wege hervorragend mit der Bergbahn kombinieren lassen. Dadurch könnt ihr die wunderschöne Berglandschaft genießen, ohne sofort eine anspruchsvolle Bergtour unternehmen zu müssen.

Wallfahrtskirche Hohe Salve

Die Wallfahrtskirche Hohe Salve liegt auf 1.829 Metern Höhe direkt am Gipfel der Hohen Salve in den Kitzbüheler Alpen und begeistert mit ihrer einzigartigen Lage sowie einem beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt. Es empfiehlt sich, hier nicht nur die Aussicht, sondern auch die besondere Ruhe und Atmosphäre des Ortes zu genießen.

Wallfahrtskirche Hohe Salve

Preise und Öffnungszeiten

Mit der Salvenbahn gelangen Besucher in zwei Sektionen bequem auf die 1.829 Meter hohe Hohe Salve. Die Bahn fährt im Sommer 2026 täglich vom 14. Mai bis zum 26. Oktober von 08:45 Uhr bis 17:00 Uhr. Eine Berg- und Talfahrt ab Hopfgarten kostet für Erwachsene 30 Euro, für Jugendliche 22,50 Euro und für Kinder 15 Euro.

Zusammenfassung

Die Hohe Salve ist ein perfektes Ausflugsziel für alle, die die Tiroler Bergwelt entspannt erleben möchten. Die einfache Auffahrt mit der Salvenbahn, die traumhaften Ausblicke, der Gipfelrundweg und die gemütliche Einkehr in der Gipfelalm machen den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis. Vor allem der berühmte 360-Grad-Panoramablick bleibt lange in Erinnerung und zeigt eindrucksvoll, warum die Hohe Salve zu den beliebtesten Panoramabergen Tirols gehört.

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Bayern

Unterwegs auf der kleinen Urschlachrunde bei Halfing

Wer in Halfing im Kreis Rosenheim wandern möchte, findet mit der kleinen Urschlachrunde eine wunderschöne Tour durch die abwechslungsreiche Landschaft des Chiemgaus. Die kleine Runde ist etwa 4,4 Kilometer lang, während man bei der großen Urschlachrunde auf rund 8,7 Kilometer kommt. Für die kleine Wanderung sollte man etwa zwei Stunden einplanen, besonders wenn man die Natur in Ruhe genießen möchte.

Urschlachrunde
Blick auf die Alpen

Startpunkt der Urschlachrunde

Der Startpunkt der Wanderung befindet sich an der Kneippanlage nahe des Badesees von Halfing. Direkt dort gibt es einen Parkplatz, wodurch sich die Tour bequem beginnen lässt. Schon nach den ersten Metern führt der Weg in Richtung des kleinen Ortsteils Irlach. Beim Wandern in Halfing geht es an gepflegten Häusern, grünen Wiesen und weiten Feldern vorbei. Immer wieder weisen die Schilder der Urschlachrunde 2 und 2a den richtigen Weg.

Blick auf die Urschlachquelle

Ein besonders schöner Abschnitt der Wanderung sind die Urschlachquellen. Die kleine Quelle liegt idyllisch mitten in der Natur und sorgt für eine ruhige Atmosphäre. Kurz danach führt die kleine Urschlachrunde nach links über eine kleine Brücke über die Söchtenauer Achen (Bach) weiter. Anschließend geht es leicht bergauf durch den Wald. Der Weg verläuft dabei über zahlreiche Baumwurzeln und wirkt dadurch besonders naturbelassen.

Oben angekommen, führt der Wanderweg erneut nach links weiter durch den Wald. Am Ende des Waldstücks wartet ein besonderes Highlight: Dort kann man Schweine beobachten, die in einem großen Freigehege auf natürliche Weise leben. Gerade dieser Abschnitt zeigt, wie abwechslungsreich das Wandern in Halfing sein kann.

Waldschwein bei der Urschlachrunde
Waldschwein bei der Urschlachrunde

Danach folgte ich ein Stück der Straße, bis der Weg wieder nach links zurück zum Ausgangspunkt führte. Auf dem Rückweg kommt man außerdem am Naturerlebnisweiher vorbei, der die Wanderung nochmals besonders schön abrundet.

Naturerlebnisweiher
Naturerlebnisweiher Halfing

Zusammenfassung

Die kleine Urschlachrunde eignet sich perfekt für alle, die wandern und dabei die Natur, die Waldwege und ruhige Landschaften genießen möchten. Durch die Mischung aus Feldern, Wald, Quellen und kleinen Naturhighlights ist die Tour ideal für einen entspannten Ausflug im Chiemgau.

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Wanderung durch den Rotter Forst zum Entenweiher

Wer eine ruhige Auszeit in der Natur sucht, findet im Rotter Forst in Oberbayern ein echtes Kleinod. Die Wanderung zum Entenweiher ist ideal für Naturliebhaber, welche die Stille des Waldes genießen möchten und sich an idyllischen Gewässern erfreuen.

Rotter Forst
Informationstafel am Parkplatz

Startpunkt und Anreise

Ausgangspunkt der Tour ist meist ein kleiner Wanderparkplatz am Waldrand. Zum Beispiel südlich von Rott am Inn, in der Nähe des Weilers Leiten oder bei Thal. Von München aus erreicht man Rott am Inn in etwa einer Stunde über die A 94 und die B 15. Auch von Rosenheim ist die Anfahrt schnell und unkompliziert.

Rotter Forst
Sumpfgebiet im Rotter Forst

Parkmöglichkeiten finden sich am Waldrand, meist kostenfrei. Empfehlenswert ist es, früh am Tag zu starten, um sich einen guten Platz zu sichern, vor allem an Wochenenden.

Der Weg durch den Rotter Forst

Schon nach wenigen Schritten taucht man ein in den dichten Mischwald des Rotter Forsts. Alte Buchen, Eichen und Fichten säumen die breiten Forstwege, dazwischen laden kleinere Trampelpfade zum Erkunden ein. Besonders im Frühjahr und Herbst zeigt sich der Wald von seiner schönsten Seite. Im Frühling mit frischem Grün und bunten Waldbodenblühern im Herbst mit seinen farbenfrohen leuchtenden Laub.

Rotter Forst
Schmetterling

Die Strecke zum Entenweiher ist angenehm zu gehen und ohne nennenswerte Steigungen perfekt für eine entspannte Halbtagestour oder einen ausgedehnten Spaziergang. Unterwegs hört man das Zwitschern der Vögel, das Rascheln im Unterholz und gelegentlich das leise Plätschern kleiner Bäche, die den Forst durchziehen. Die Luft ist frisch und erfüllt von würzigem Waldbodenduft, eine Wohltat für Körper und Geist.

Der Entenweiher ein stilles Naturidyll

Nach rund einer Stunde erreicht man den Entenweiher, einen kleinen, verträumten Weiher mitten im Wald. Umgeben von Schilf und Bäumen, spiegelt sich die Natur auf der Wasseroberfläche als ein friedlicher Ort, der zum Verweilen einlädt. Mit etwas Glück kann man hier nicht nur Enten, sondern auch Reiher, Libellen und andere Wasservögel beobachten.

Rotter Forst
Entenweiher

Der Weiher eignet sich hervorragend für eine Brotzeitpause. Wer mag, bringt ein kleines Picknick mit und genießt die Stille des Waldes.

Rundweg oder kleine Schleife

Wer noch etwas weitergehen möchte, kann den Entenweiher umrunden oder eine kleine Schleife durch den südlichen Teil des Forsts anhängen. Besonders schön ist der Weg entlang kleiner Waldlichtungen und weiterer Weiher, die im Forst versteckt liegen. Alternativ geht es auf dem gleichen Weg gemütlich zurück zum Ausgangspunkt.

Rotter Forst
Wanderweg am Entenweiher

Einkehrmöglichkeiten in der Umgebung

Nach der Wanderung lohnt sich ein Abstecher nach Rott am Inn. Der historische Ortskern mit dem beeindruckenden Kloster Rott und der barocken Stiftskirche ist einen Besuch wert. Auf dem dazu gehörenden Friedhof liegen der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß und seine Ehefrau begraben. Kulinarisch bietet sich ein Einkehrschwung im Landgasthof Stechl an, wo unter anderem bayerische Spezialitäten serviert werden.

Zusammenfassung

Die Wanderung durch den Rotter Forst zum Entenweiher ist ein echter Geheimtipp für alle, die Oberbayerns Natur abseits der großen Touristenströme erleben wollen. Der Weg ist einfach gut begehbar und eignet sich auch für Familien oder ältere Wanderer. Besonders an warmen Tagen spendet der Wald angenehmen Schatten, und der Entenweiher bildet einen malerischen Höhepunkt der Tour. Wer den Ausflug abrunden möchte, findet in Rott am Inn schöne Einkehrmöglichkeiten und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Rotter Forst
Heide

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Wanderung zur Burgruine Wieladingen und den Lehnbach Wasserfällen

Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt dich von der geschichtsträchtigen Burgruine Wieladingen zu den idyllisch gelegenen Lehnbach-Wasserfällen. Eine perfekte Tour für Naturliebhaber, die den Hotzenwald von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite erleben möchten.

Murgtal

Startpunkt: Parkplatz Burgruine Wieladingen

Der kleine Parkplatz befindet sich ganz in der Nähe der Burgruine Wieladingen in der Gemeinde Rickenbach. Und dieser bietet den perfekten Einstieg in die Tour. Von hier führt ein kurzer, gut ausgeschilderter Weg zur Ruine hinab.

Murgtal
Stufen zur Burgruine Wieladingen im Murgtal

Burgruine Wieladingen

Die Burgruine Wieladingen stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch auf einem bewaldeten Hügel. Reste des Bergfrieds, Mauerteile und die erhöhte Lage mit Ausblick ins Murgtal machen den kurzen Abstecher lohnenswert. Die Anlage ist frei zugänglich und lädt zum Verweilen ein. Und von hier aus hat man einen schönen Blick über die umliegenden Wälder des Schwarzwaldes. Wer möchte, kann den Turm über eine Treppe erklimmen und wird dafür mit einem besonders schönen Panorama belohnt. Auch kurze Spaziergänge rund um die Ruine lohnen sich, denn sie vermitteln ein eindrucksvolles Gefühl von Geschichte und Natur zugleich.

Weiter zu den Lehnbach Wasserfällen

Nach der Besichtigung der Ruine folgst du dem ausgeschilderten Wanderweg durch den ruhigen Wald des Murgtales. Der Weg führt etwas bergab, vorbei an der ersten kleinen Holzbrücke und an moosbewachsenen Steinen, bis du schließlich die Lehnbach-Wasserfälle erreichst.

Die Lehnbach Wasserfälle

Das Highlight der Wanderung sind die Lehnbach-Wasserfälle, eine versteckte Naturoase, die fast ein wenig geheimnisvoll wirkt. Über mehrere Kaskaden stürzt das Wasser in die Tiefe, umgeben von moosbewachsenen Steinen und üppiger Vegetation. Besonders nach Regenfällen bieten die Wasserfälle ein beeindruckendes Schauspiel. Hier lohnt sich eine längere Pause, um die frische Luft einzuatmen und das Rauschen des Wassers auf sich wirken zu lassen.

Murgtal
Wanderweg durch die moosbedecken Felsen im Murgtal

Es empfiehlt sich, den Wanderweg bis zur zweiten Brücke zu gehen, dort, wo der Lehnbach in die Murg mündet.

Murgtal
Bach

Dieser Abschnitt ist atemberaubend schön und fast romantisch, mit sanft plätscherndem Wasser, moosbewachsenen Steinen und lichtdurchfluteten Wasserfällen. Ein idealer Ort, um immer wieder eine Pause einzulegen und die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Murgtal
Lehnbach Wasserfälle

Rückweg

Du kannst entweder denselben Weg zurückgehen oder über einen alternativen Forstweg eine kleine Rundtour zurück zum Parkplatz machen. Kurz vor der Burg gibt es einen Ruheplatz, um die Ruhe des Waldes zu genießen oder eine kleine Pause einzulegen.

Murgtal
Sitzecke

Tourinfos auf einen Blick

Die Strecke beträgt etwa 3,5 Kilometer, mit Höhenmetern zwischen 150 und 200, und lässt sich in ca. 2 bis 3 Stunden gemütlich bewältigen. Die Wanderung ist leicht bis mittelschwer und eignet sich hervorragend für Familien, Hobbywanderer und Naturfans. Hunde sind erlaubt; eine Leine wird jedoch empfohlen.

Zusammenfassung

Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf wunderbare Weise. Die Burgruine Wieladingen bietet historische Einblicke und schöne Ausblicke, während die Lehnbach-Wasserfälle mit ihrer Ruhe und Natürlichkeit bezaubern. Ideal für eine kurze Auszeit im Grünen!

Murgtal
Treppen zu den Lehnbach Wasserfälle im Murgtal

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