Wer in Halfing im Kreis Rosenheim wandern möchte, findet mit der kleinen Urschlachrunde eine wunderschöne Tour durch die abwechslungsreiche Landschaft des Chiemgaus. Die kleine Runde ist etwa 4,4 Kilometer lang, während man bei der großen Urschlachrunde auf rund 8,7 Kilometer kommt. Für die kleine Wanderung sollte man etwa zwei Stunden einplanen, besonders wenn man die Natur in Ruhe genießen möchte.
Blick auf die Alpen
Startpunkt der Urschlachrunde
Der Startpunkt der Wanderung befindet sich an der Kneippanlage nahe des Badesees von Halfing. Direkt dort gibt es einen Parkplatz, wodurch sich die Tour bequem beginnen lässt. Schon nach den ersten Metern führt der Weg in Richtung des kleinen Ortsteils Irlach. Beim Wandern in Halfing geht es an gepflegten Häusern, grünen Wiesen und weiten Feldern vorbei. Immer wieder weisen die Schilder der Urschlachrunde 2 und 2a den richtigen Weg.
Blick auf die Urschlachquelle
Ein besonders schöner Abschnitt der Wanderung sind die Urschlachquellen. Die kleine Quelle liegt idyllisch mitten in der Natur und sorgt für eine ruhige Atmosphäre. Kurz danach führt die kleine Urschlachrunde nach links über eine kleine Brücke über die Söchtenauer Achen (Bach) weiter. Anschließend geht es leicht bergauf durch den Wald. Der Weg verläuft dabei über zahlreiche Baumwurzeln und wirkt dadurch besonders naturbelassen.
Urschlachrunde Runde 2aSöchtenauer Achen
Oben angekommen, führt der Wanderweg erneut nach links weiter durch den Wald. Am Ende des Waldstücks wartet ein besonderes Highlight: Dort kann man Schweine beobachten, die in einem großen Freigehege auf natürliche Weise leben. Gerade dieser Abschnitt zeigt, wie abwechslungsreich das Wandern in Halfing sein kann.
Waldschwein bei der Urschlachrunde
Danach folgte ich ein Stück der Straße, bis der Weg wieder nach links zurück zum Ausgangspunkt führte. Auf dem Rückweg kommt man außerdem am Naturerlebnisweiher vorbei, der die Wanderung nochmals besonders schön abrundet.
Naturerlebnisweiher Halfing
Zusammenfassung
Die kleine Urschlachrunde eignet sich perfekt für alle, die wandern und dabei die Natur, die Waldwege und ruhige Landschaften genießen möchten. Durch die Mischung aus Feldern, Wald, Quellen und kleinen Naturhighlights ist die Tour ideal für einen entspannten Ausflug im Chiemgau.
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In Bernau im Schwarzwald gibt es einen ganz besonderen Ort in der Natur: den Zauberwald mit dem Taubenmoos. Es befindet sich in einer idyllischen Lage und bietet einen abwechslungsreichen Wanderweg. Ein ganz besonderes Naturerlebnis bietet der Zauberwald mit dem Taubenmoos, der seinem Namen alle Ehre macht. Zwischen urigen Bäumen, moosbewachsenen Steinen und kleinen Wasserläufen fühlt man sich fast wie in einer Märchenwelt zurückversetzt.
Beginn vom Zauberwald
Zauberwald Taubenmoos
Der Ausgangspunkt für den Rundweg in den Zauberwald Taubenmoos ist der Zauberwald-Pfad in der Oberlehenstraße in Bernau im Schwarzwald, wo auch Parkplätze vorhanden sind. Auf rund 900 Metern Höhe gelegen, startet hier der gut beschilderte Rundweg, der direkt in den Zauberwald hineinführt.
Wächter über den Zauberwald
Die Tour ist etwa 2,5 Kilometer lang und damit auch für Familien bestens geeignet. Mit einer Gehzeit von 1 bis 2 Stunden lässt sich der Weg gemütlich mit Pausen zum Entdecken der geschnitzten Figuren und zum Staunen über die Moorlandschaft bewältigen. Wichtig ist nur, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg teilweise über naturbelassene Pfade führt.
Zauberwaldpfad
Der Zauberwald
Sobald man in den Wald eintritt, spürt man die besondere Atmosphäre. Weiche Moosteppiche breiten sich über den Waldboden aus, während uralte Bäume hoch in den Himmel ragen. Zwischen den Farnen glitzern kleine Tümpel und Bäche und verleihen dem Wald eine märchenhafte Stimmung.
Mitten im idyllischen Bernauer Hochtal im Schwarzwald liegt der Zauberwald mit dem Taubenmoos, ein geheimnisvolles Moorgebiet, das zum Staunen und Träumen einlädt. Hier führt der Zauberwald-Pfad durch eine märchenhafte Landschaft aus Holzstegen, knorrigen Bäumen und klaren Bächen. Besonders beliebt bei Kindern und Familien ist dabei das Wasserrad, das mitten im Wald von einem plätschernden Bächlein angetrieben wird.
Informationstafeln am Wegesrand erklären die Entstehung des Moores und geben Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Besonders Kinder haben Freude daran, den Märchenwald auf eigene Faust zu entdecken. Oft gibt es kleine Stationen, die Wissen spielerisch vermitteln.
Holztreppe beim Wasserrad
Rast und Ausblicke
Der Weg durch den Zauberwald ist leicht begehbar und lädt dazu ein, sich Zeit zu lassen. Immer wieder gibt es Sitzgelegenheiten, von denen man die stille Waldatmosphäre genießen kann. Wer möchte, kann die Tour verlängern und im Anschluss weiter durch das Bernauer Hochtal wandern. Von verschiedenen Stellen aus eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Schwarzwaldberge, wie es etwas später in diesem Artikel zu sehen ist.
Holzbohlenweg
Unterwegs auf dem Zauberwaldpfad
Ein einfacher Spaziergang verwandelt sich hier in ein kleines Abenteuer. An 15 abwechslungsreichen Spiel-, Erzähl- und Infostationen gibt es viel zu entdecken. Spielerisch erfahren große und kleine Besucher spannende Geschichten wie zum Beispiel über das versunkene Kloster oder die geheimnisvolle Sage vom Schweinewiibli.
versteckte Pilzeversunkenes Kloster Taubenmoos Holzstamm Schnitzerei von Ulrike Wasmer Ludwig
Ein echtes Highlight ist der Pirschpfad: Dort haben sich 20 heimische Tiere im Wald versteckt. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, kann Rehe, Füchse und weitere Tiere aufspüren – und das ist ein spannendes Suchspiel, das nicht nur Kindern Freude macht.
Luchs
Auf dem Rückweg wird man noch einmal belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Berge des Schwarzwaldes. Ein Ort, an dem man einfach innehalten und genießen muss. Bis man wieder am Parkplatz angekommen ist.
Zusammenfassung
Die Wanderung durch den Zauberwald Taubenmoos ist ein stimmungsvolles Naturerlebnis. Perfekt für alle, die zur Ruhe kommen und die geheimnisvolle Seite des Schwarzwalds entdecken möchten. Ob als Familienausflug, kleine Runde für zwischendurch oder als Auftakt für eine größere Tour durchs Bernauer Hochtal, der Zauberwald mit dem Taubenmoos macht seinem Namen alle Ehre.
Die Hütte in Bernau im Schwarzwald
Die Hütte liegt direkt am Parkplatz vom Zauberwald in Bernau im Schwarzwald. Die Atmosphäre ist rustikal und gemütlich, wie man es sich von einer Schwarzwaldhütte wünscht. Auf der Karte für den Winter finden sich hausgemachte Klassiker wie Erbsensuppe, Gulaschsuppe, kräftige Brühen, deftige Würste sowie frisches Brot aus der Region. Auch bei den Getränken wird auf Qualität und Bodenständigkeit geachtet. Für den Sommer werden Brat- und Grillwürste sowie Schnitzel Wiener Art angeboten.
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Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt dich von der geschichtsträchtigen Burgruine Wieladingen zu den idyllisch gelegenen Lehnbach-Wasserfällen. Eine perfekte Tour für Naturliebhaber, die den Hotzenwald von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite erleben möchten.
Startpunkt: Parkplatz Burgruine Wieladingen
Der kleine Parkplatz befindet sich ganz in der Nähe der Burgruine Wieladingen in der Gemeinde Rickenbach. Und dieser bietet den perfekten Einstieg in die Tour. Von hier führt ein kurzer, gut ausgeschilderter Weg zur Ruine hinab.
Stufen zur Burgruine Wieladingen im Murgtal
Burgruine Wieladingen
Die Burgruine Wieladingen stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch auf einem bewaldeten Hügel. Reste des Bergfrieds, Mauerteile und die erhöhte Lage mit Ausblick ins Murgtal machen den kurzen Abstecher lohnenswert. Die Anlage ist frei zugänglich und lädt zum Verweilen ein. Und von hier aus hat man einen schönen Blick über die umliegenden Wälder des Schwarzwaldes. Wer möchte, kann den Turm über eine Treppe erklimmen und wird dafür mit einem besonders schönen Panorama belohnt. Auch kurze Spaziergänge rund um die Ruine lohnen sich, denn sie vermitteln ein eindrucksvolles Gefühl von Geschichte und Natur zugleich.
Aussicht ins Murgtal Burgruine Wieladingen Burgruine Wieladingen
Weiter zu den Lehnbach Wasserfällen
Nach der Besichtigung der Ruine folgst du dem ausgeschilderten Wanderweg durch den ruhigen Wald des Murgtales. Der Weg führt etwas bergab, vorbei an der ersten kleinen Holzbrücke und an moosbewachsenen Steinen, bis du schließlich die Lehnbach-Wasserfälle erreichst.
Die Lehnbach Wasserfälle
Das Highlight der Wanderung sind die Lehnbach-Wasserfälle, eine versteckte Naturoase, die fast ein wenig geheimnisvoll wirkt. Über mehrere Kaskaden stürzt das Wasser in die Tiefe, umgeben von moosbewachsenen Steinen und üppiger Vegetation. Besonders nach Regenfällen bieten die Wasserfälle ein beeindruckendes Schauspiel. Hier lohnt sich eine längere Pause, um die frische Luft einzuatmen und das Rauschen des Wassers auf sich wirken zu lassen.
Wanderweg durch die moosbedecken Felsen im Murgtal
Es empfiehlt sich, den Wanderweg bis zur zweiten Brücke zu gehen, dort, wo der Lehnbach in die Murg mündet.
Bach
Dieser Abschnitt ist atemberaubend schön und fast romantisch, mit sanft plätscherndem Wasser, moosbewachsenen Steinen und lichtdurchfluteten Wasserfällen. Ein idealer Ort, um immer wieder eine Pause einzulegen und die Natur in vollen Zügen zu genießen.
Lehnbach Wasserfälle
Rückweg
Du kannst entweder denselben Weg zurückgehen oder über einen alternativen Forstweg eine kleine Rundtour zurück zum Parkplatz machen. Kurz vor der Burg gibt es einen Ruheplatz, um die Ruhe des Waldes zu genießen oder eine kleine Pause einzulegen.
Sitzecke
Tourinfos auf einen Blick
Die Strecke beträgt etwa 3,5 Kilometer, mit Höhenmetern zwischen 150 und 200, und lässt sich in ca. 2 bis 3 Stunden gemütlich bewältigen. Die Wanderung ist leicht bis mittelschwer und eignet sich hervorragend für Familien, Hobbywanderer und Naturfans. Hunde sind erlaubt; eine Leine wird jedoch empfohlen.
Zusammenfassung
Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf wunderbare Weise. Die Burgruine Wieladingen bietet historische Einblicke und schöne Ausblicke, während die Lehnbach-Wasserfälle mit ihrer Ruhe und Natürlichkeit bezaubern. Ideal für eine kurze Auszeit im Grünen!
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Ein Ausflug an den Steinberger See im Oberpfälzer Seenland ist eine wunderbare Möglichkeit, Natur, Ruhe und Abenteuer zu vereinen. Der Steinberger See, der idyllisch in der Gemeinde Steinberg am See, südlich von Schwandorf in der Oberpfalz, liegt, bietet sowohl Erholung als auch spannende Aktivitäten.
Steinberger See Südufer
Die Erlebnis Holzkugel
Die Erlebnis-Holzkugel, auch bekannt als „Erlebniskugel Steinberg“, ist eine einzigartige Attraktion am Steinberger See in der Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Es handelt sich um eine große hölzerne Kugel, die sowohl eine Aussichtsplattform als auch verschiedene Erlebnisstationen bietet. Die Holzkugel hat einen Durchmesser von etwa 40 Metern und ist in mehrere Ebenen unterteilt. Besucher können die Kugel über eine Wendeltreppe erklimmen und von der Aussichtsplattform einen atemberaubenden Panoramablick auf den See und die umliegende Landschaft genießen. Im Inneren der Holzkugel gibt es interaktive Erlebnisstationen, die Besucher jeden Alters zum Mitmachen animieren sollen. Diese Stationen bieten Informationen über die Natur, die Tierwelt und die Geschichte der Region.
Es gibt auch interaktive Spiele und Rätsel, die die Besucher herausfordern und unterhalten. Die Erlebnis-Holzkugel dient auch als Informationszentrum für den Steinberger See und seine Umgebung. Hier können Besucher Informationen zu Aktivitäten, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten in der Region erhalten. Die Holzkugel ist ein architektonisches Meisterwerk, das Naturschutz und Erlebnis verbindet. Sie ist eine beliebte Attraktion für Touristen und Einheimische, die den Steinberger See besuchen. Die Kombination aus spektakulärer Aussicht, interaktiven Erlebnissen und informativen Inhalten macht den Besuch der Erlebnis-Holzkugel zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Geschicklichkeits ÜbungenHängebrücke in der Erlebnis Holzkugel
Der Steinberger See
Der Steinberger See ist ein See in Bayern. Er liegt in der Nähe von Schwandorf in der Oberpfalz. Der See erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1,2 Quadratkilometern. Der Steinberger See bietet verschiedene Freizeitaktivitäten, darunter Schwimmen, Bootfahren und Angeln. Es verfügt über einen Sandstrand, an dem Besucher in den Sommermonaten entspannen und die Sonne genießen können. Das klare Wasser des Sees eignet sich ideal zum Schwimmen und es gibt auch ausgewiesene Bereiche zum Tauchen und Schnorcheln.
Auf dem circa 7 Kilometer langen Rundweg des Steinberger Sees entdeckt man tolle Ausblicke in Richtung See. Am südlichen Ufer gibt es immer wieder tolle und versteckte Badestellen, wenn man etwas Ruhe haben möchte.
Wassersport auf dem See
Für diejenigen, die den See weiter erkunden oder Wassersportarten wie Segeln oder Windsurfen nachgehen möchten, steht ein Bootsverleih zur Verfügung. Sogar an der Wasserski-Anlage des WildWakeParks stehen 2 verschiedene Lifte zur Verfügung. Und selbst für Anfänger werden 2 Übungslifte zur Verfügung gestellt.
Angler können ihr Glück beim Angeln auf Hechte, Karpfen und Barsche versuchen. Zusätzlich zu seiner Naturschönheit und seinen Wasseraktivitäten bietet das Gebiet des Steinberger Sees Wander- und Radwege rund um den See und durch die umliegenden Wälder. In der Nähe des Sees gibt es auch Einrichtungen und Annehmlichkeiten, darunter Campingplätze, Picknickplätze und Restaurants.
Der See bietet ideale Bedingungen zum Segeln. Es gibt einen Segelhafen mit Bootsanlegeplätzen sowie Segelclubs, die Kurse und Veranstaltungen für Segler anbieten. Aufgrund der offenen Wasserfläche und des oft vorhandenen Windes ist der Steinberger See auch ein beliebter Ort für Windsurfer. Es gibt Windsurfschulen, in denen Anfänger die Grundlagen erlernen können.
Stand-up-Paddeln
Das Stand-up-Paddeln wird immer beliebter, und der Steinberger See bietet die perfekte Umgebung dafür. Man kann ein SUP-Board mieten, über den See paddeln, die schöne Landschaft genießen und gleichzeitig seine Fitness verbessern. Der Steinberger See eignet sich auch gut zum Kanufahren und Kajakfahren. Es gibt vor Ort Vermietungen, bei denen man Boote ausleihen kann, um den See zu erkunden und die Natur zu genießen.
Steinberger SeeSteinberger See TrettbootverleihWasserski Anlage
Wie wäre es mit einem Besuch in Schwandorf? Dort befindet sich ein Felsenkeller-Labyrinth. Dieser Felsenkeller kann bei einer Führung besichtigt werden. Dazu könnt ihr meinen Beitrag über diesen einzigartigen Felsenkeller lesen.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Dürnstein ist ein charmantes kleines Städtchen, das in der Wachau in Niederösterreich liegt. Mit nur etwa 800 Einwohnern hat die Stadt eine intime Atmosphäre, die sie zu einem beliebten Ziel für Besucher macht. Die Stadt befindet sich etwa 80 Kilometer westlich von Wien und ist besonders für ihre malerische Lage am Ufer der Donau und ihre historische Bedeutung bekannt.
Burgruine Dürnstein
Die Burgruine Dürnstein ist definitiv eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie thront malerisch auf einem Hügel über dem Ort und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Ruine, die einst eine wichtige Festung war, bietet heute einen beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Donau und die Weinberge der Wachau. Der Aufstieg zur Ruine belohnt Besucher mit einer spektakulären Aussicht und lässt einen in die Geschichte dieser Region eintauchen.
Geschichte der Burgruine Dürnstein
Die Burgruine ist besonders bekannt als der Ort, an dem Richard Löwenherz, der König von England, im Jahr 1192 gefangen gehalten wurde. Während seiner Rückkehr von den Kreuzzügen wurde Richard Löwenherz von seinem Feind, dem österreichischen Herzog Leopold V., gefangen genommen und in der Burg eingesperrt. Diese historische Anekdote macht die Burgruine zu einem wichtigen Wahrzeichen der Stadt und der Region.
Die Überreste der einst imposanten Burganlage zeugen von der Bedeutung der Festung im Mittelalter. Heute kann man noch die Ruinen des Bergfrieds (des zentralen Turms), die Mauern und Teile des Burgtores besichtigen. Die gut erhaltenen Reste vermitteln eindrucksvoll, wie die Burg einst zum Schutz der Region und als Symbol der Macht der Adligen diente.
Der Panoramablick
Die Lage der Burgruine auf dem Hügel bietet einen der schönsten Ausblicke in der Wachau. Vom Gipfel der Burg hat man einen fantastischen Blick auf die Donau, die sich durch die Landschaft schlängelt, und auf die umliegenden Weinberge, die das Tal umgeben. Besonders an klaren Tagen bietet sich ein herrlicher Blick auf das Donautal und die Region, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Besuch der Burgruine
Die Ruine ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Der Aufstieg zur Burgruine ist zwar steil, aber gut markiert und nicht allzu lang. Die Wanderung selbst ist eine angenehme Gelegenheit, die Natur und die Umgebung von Dürnstein zu genießen. An der Burg angekommen, können Besucher durch die historischen Ruinen spazieren und sich mit der Geschichte Richard Löwenherz auseinandersetzen.
Die Altstadt von Dürnstein ist ein wahres Schmuckstück und ein Paradies für alle, die sich für Geschichte und Architektur interessieren. Die gut erhaltene mittelalterliche Architektur und die charmanten, enge Gassen schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Beim Spaziergang durch die Stadt kann man die historischen Kopfsteinpflasterstraßen entlanggehen und die farbenfrohen Häuser mit ihren traditionellen Fassaden bewundern, die dem Ort seinen besonderen Charakter verleihen.
Marillenplantagen und Weinproduktion
Dürnstein und die umliegende Wachau sind nicht nur für ihre historische Bedeutung bekannt, sondern auch für ihre fruchtbare Landwirtschaft. Besonders berühmt ist die Region für ihre Marillenplantagen, die die Grundlage für die Produktion des beliebten Marillenschnapses bilden. Die Wachauer Marille ist eine der bekanntesten und geschätztesten Obstsorten Österreichs, und ihre Früchte werden zu einer Vielzahl von Produkten verarbeitet, darunter Marmelade, Likör und eben auch der aromatische Marillenschnaps.
Die Weinproduktion spielt ebenfalls eine große Rolle in Dürnstein und der Wachau. Die Region ist bekannt für ihre Weinbaugebiete, die einige der besten Weine des Landes hervorbringen. Besonders der Wachauer Grüne Veltliner und der Riesling sind international bekannt und geschätzt. Die Weinberge in der Umgebung von Dürnstein erstrecken sich entlang der Donau und bieten nicht nur ein hervorragendes Terroir für den Weinbau, sondern auch ein wunderschönes Panorama, das den Reiz der Wachau noch verstärkt.
Erkundung der Region
Neben der Altstadt und den Sehenswürdigkeiten bietet Dürnstein auch viele Möglichkeiten für Weinproben und Besuche in den Weingütern, in denen Besucher mehr über die traditionelle Weinproduktion erfahren und die regionalen Spezialitäten kosten können. Der Genuss von Marillenprodukten und lokalen Weinen lässt sich wunderbar mit einer Wanderung durch die Weinberge oder einer Bootsfahrt auf der Donau kombinieren.
Kulturelle Bedeutung
Dürnstein ist auch ein kulturelles Zentrum der Region. Die Stadt ist bekannt für ihre Veranstaltungen, darunter das jährliche Weinfest, bei dem lokale Winzer ihre besten Weine präsentieren. Aber auch andere kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen finden regelmäßig statt und tragen zur lebendigen Atmosphäre bei.
Insgesamt ist Dürnstein ein charmantes Ziel, das mit seiner historischen Architektur, seinen kulinarischen Genüssen und seiner einzigartigen Landschaft besticht. Es ist der perfekte Ort, um die Schönheit der Wachau zu erleben und die traditionelle österreichische Kultur zu genießen.
Die Anreise
Wir fuhren mit dem Auto nach Dürnstein, aber man sollte daran denken, dass es eine kleine Ortschaft ist und nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung steht. So empfiehlt es sich, mit der Wachaubahn entspannt anzureisen. Oder wie wäre es mit einer Kombination aus einer Schifffahrt und der Wachaubahn, etwa? Von Melk oder Krems aus geht es aus jeder Richtung dreimal täglich nach Dürnstein.
Von der Donau-Ufer-Promenade sind wir über die Treppe durch einen Felsentunnel hinauf zur Altstadt gegangen.
Schloss Dürnstein
Das Schloss Dürnstein ist ein mittelalterliches Schloss in der Gemeinde Dürnstein in der niederösterreichischen Wachau. Die Burg liegt auf einem Felsvorsprung mit Blick auf die Donau und ist eines der Wahrzeichen der Region. Denn es ist ein 5-Sterne-Hotel in der Wachau in einer tollen Altstadt an der Donau. Neben seiner historischen und architektonischen Bedeutung ist Dürnstein auch für seine Weinberge und seine Weinproduktion bekannt. Die Region ist bekannt für ihre Qualitätsweine, insbesondere Grüner Veltliner und Riesling, die auf den Terrassenhängen rund um das Schloss angebaut werden. Insgesamt bietet Schloss Dürnstein seinen Besuchern eine Mischung aus Geschichte, natürlicher Schönheit und Weinkultur und ist damit ein Muss für alle, die das Wachau-Tal in Österreich erkunden möchten.
Ehemalige Clarissenkirche
1289 wurde das Kloster der Klarissen von Leutold I. von Kuenring gegründet; 1330 wurde eine zweischiffige Kirche gebaut. Die Klarissen sind der weibliche Zweig der Minoriten oder Franziskaner, gegründet von der Hl. Klara, die dem Hl. Franziskus nacheiferte. Es war den Nonnen nicht erlaubt, beispielsweise die Messe zu lesen, die Beichte abzunehmen oder die Kommunion zu spenden. Es waren stets auch männliche Priester im Kloster, die diese Aufgaben übernahmen. Die Nonnen lebten in strenger Klausur. Der Kontakt mit den Priestern oder sonstigen männlichen Wesen war auf ein Minimum beschränkt. Im Gebäude waren die Lebensbereiche von Frauen und Männern strikt getrennt. Die Klarissen starben 1571 aus. Das Kloster kam vorerst zum Augustiner-Chorherrenstift, wurde jedoch später profanisiert. Die Kirche wurde als Wirtschaftsgebäude und Speicher verwendet; in der ehemaligen Klosteranlage befindet sich heute das Hotel „Richard Löwenherz“.
Klarissenkloster
Stift Dürnstein
Direkt auf einem Felsen thront der Stift Dürnstein, das ein ehemaliges Kloster in der Wachau ist. Das markante Wahrzeichen von der Wachau ist der blau-weiße Turm der Stiftskirche, welche seit dem Jahre 1745 auch die Pfarrkirche ist. Die Geschichte des Stifts Dürnstein reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es von Augustiner-Chorherren als Kloster gegründet wurde. Die Abtei spielte eine wichtige Rolle im religiösen und kulturellen Leben der Region und wurde zu einem Zentrum für spirituelle und intellektuelle Aktivitäten. Die Mönche des Klosters Dürnstein waren für ihre Gelehrsamkeit bekannt und trugen zur theologischen und literarischen Entwicklung der Zeit bei. Die Besucher des Stifts Dürnstein können die Stiftsanlage mit Kirche, Kreuzgang, Bibliothek und weiteren Gebäuden erkunden.
Die Kirche ist für ihr exquisites Inneres bekannt, das mit Fresken und aufwendiger Dekoration geschmückt ist. Die Bibliothek der Abtei beherbergt eine wertvolle Sammlung von Büchern und Manuskripten, die ihre historische Bedeutung als Bildungszentrum widerspiegelt. Wer die Kirche besichtigen möchte, muss leider Eintritt bezahlen. Hier findet ihr die Öffnungszeiten und Preise.
Stift DürnsteinDürnstein Stiftzum Stift Dürnstein
Burgruine Dürnstein
Wir sind den linken Weg der Kunigundenkirche hinauf zu diesen Faszinierenden mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Burgruine Dürnstein gewandert. Dieser Weg empfiehlt sich nur denen, die trittsicher und mit gutem Schuhwerk ausgestattet sind. Denn dieser Weg ist etwas anspruchsvoll zu laufen. Weil es unterschiedliche Höhen der Stufen gibt, die teilweise aus Felsen bestehen. Es werden 20 Minuten angegeben; dies ist zu schaffen, wer eine gute Kondition hat. Es gibt immer wieder tolle Aussichtspunkte auf Melk und die Wachau. Nach einer gemütlichen Wanderung sind wir etwa nach einer Stunde bei der Burgruine Dürnstein angekommen.
Blick auf Dürnstein und der DonauDer Wanderweg zur Burgruine Dürnstein
Die Burgruine Dürnstein ist eine mittelalterliche Burg in Dürnstein, in der Wachau an der Donau in Österreich. Es ist eines der markantesten Wahrzeichen der Region und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde ursprünglich von der Familie Kuenringer erbaut, einer einflussreichen Adelsfamilie in der Gegend. Die strategische Lage der Burg auf einem Hügel mit Blick auf die Donau machte sie im Mittelalter zu einer wichtigen Festung. Bekannt wurde Dürnstein vor allem durch das Schicksal von König Richard Löwenherz von England, der im Jahr 1192 auf dem Rückweg vom dritten Kreuzzug auf der Burg gefangen genommen wurde.
Burgruine DürnsteinBlick zur Burgruine
Für den Rückweg nahmen wir den einfachen Weg; er war gut ausgebaut und für Kinderwagen, Fahrräder und Rollstühle sehr geeignet. An diesem Weg befinden sich Informationstafeln zur Burgruine Dürnstein. Und wir sind in Dürnstein, außerhalb der Stadtmauer, beim Kremser Tor runtergekommen.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Das wäre zum einen ein altes Presshaus, welches im Jahre 1713 erbaut wurde. In diesem Gebäude befand sich in den Jahren von 1752 bis 2003 eine alte Baumpresse, welche bis zum Schluss noch voll in Betrieb war. Durch den Bundesdenkmalschutz wurde das Gebäude restauriert, um die Bausubstanz zu erhalten. Und heute befindet sich ein Restaurant darin, wo man hervorragende Weine und hausgemachte Speisen zu sich nehmen kann.
Das alte Rathaus wurde ab 1547 im spätgotische erbaut und im Jahre 1563 wurde das alte Rathaus im Stil der Renaissance umgebaut.
Die Kunigundenkirche
Die Kunigundenkirche in Dürnstein ist eine der ältesten Kirchen in Dürnstein, Österreich. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist nach der heiligen Kunigunde von Luxemburg geweiht. Im Jahre 1783 wurde die Kunigundenkirche abgerissen; nur der Turm und die Sakristei blieben erhalten. Die Kunigundenkirche ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur und beherbergt wertvolle religiöse Kunstwerke. Die Einrichtung und das Material wurden für andere Kirchen in Niederösterreich verwendet. Der frei gewordene Platz dient seither als Friedhof.
Kunigundenkirche
Kremser Tor in Dürnstein
Das Kremser Tor ist ein viergeschossiger quadratischer Torturm an dem östlichen Stadttor, welches aus dem 15. Jahrhundert stammt. Es ist eines der wenigen verbliebenen Tore der ursprünglichen Befestigungsanlage, die das Dorf umgab. Das Design des Tores spiegelt seine Funktion als Verteidigungsanlage wider, mit schmalen Öffnungen für den Durchgang von Menschen und Karren und kleinen Fenstern zur Beobachtung und Verteidigung.
Heute steht das Kremser Tor als Symbol der reichen Geschichte Dürnsteins und bietet Besuchern einen Einblick in die Vergangenheit des Dorfes. Es dient als beliebte Attraktion und Ausgangspunkt für die Erkundung der charmanten Gassen und historischen Stätten von Dürnstein. Vom Tor aus können Sie durch die Kopfsteinpflastergassen schlendern, das berühmte Stift Dürnstein besichtigen, die Burgruine Dürnstein auf dem Hügel erkunden oder einfach die landschaftliche Schönheit der Wachau genießen.
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