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Wanderung durch die Asamklamm bis zu den Sieben Quellen

Die Wanderung durch die Asamklamm bei Eschenlohe im Estergebirge ist eine abwechslungsreiche Tour, die eindrucksvolle Naturerlebnisse mit spektakulären Ausblicken verbindet. Schroffe Felswände, das rauschende Wasser der Eschenlaine und schmale Wege durch den Wald machen die Strecke zu einer besonders schönen Wanderung. Gleichzeitig vermittelt die Klamm auch einen Eindruck davon, welche gewaltigen Kräfte das Wasser entfalten kann. Früher war die Asamklamm unter dem Namen „Schwarze Brüllklamm“ bekannt – ein Name, der durchaus erahnen lässt, wie wild und beeindruckend es dort sein kann.

Startpunkt Wanderung Asamklamm

Als Ausgangspunkt für unsere Wanderung wählten wir den Wanderparkplatz Kuhalm in der Schellenbergstraße in Eschenlohe. Für das Tagesticket waren fünf Euro zu bezahlen. Von dort machten wir uns zunächst auf den Weg zurück in Richtung Eschenlohe. An der ersten Straße bogen wir zweimal nach rechts ab und folgten anschließend den Wegweisern in Richtung Asamklamm.

Asamklamm
Weg zur Asamklamm

Wer die Klamm möglichst ursprünglich und von Anfang an erleben möchte, sollte darauf achten, nicht bereits der Beschilderung zur Brücke der Asamklamm zu folgen. Unser Ziel war es, die Klamm komplett zu durchwandern und so die verschiedenen Landschaftseindrücke der Strecke mitzunehmen.

Asamklamm
Beginn der Asamklamm

Zunächst verlief der Weg noch ganz gemütlich am Flussbett der Eschenlaine entlang. Bei unserer Wanderung konnten wir sogar eine kleine Staumauer entdecken. Je weiter wir jedoch in Richtung Klamm kamen, desto eindrucksvoller veränderte sich die Landschaft.

Asamklamm
Staumauer in der Asamklamm

Plötzlich ragten die schroffen und steilen Felswände rechts und links des Weges empor. Die Enge der Klamm und die gewaltigen Felsen vermittelten einen völlig anderen Eindruck als der gemütliche Weg am Flussbett zu Beginn. Man kann gut nachvollziehen, weshalb dieser Abschnitt früher als „Schwarze Brüllklamm“ bezeichnet wurde. Besonders beeindruckend ist die Verbindung aus dem dunklen Fels, dem Wasser und dem dichten Wald, der die Klamm umgibt.

schroffe Felsen

Die Asamklamm

An dieser Stelle führte der Wanderweg über mehrere Stufen in den Wald. Der Aufstieg war zwar etwas anstrengender, aber gut zu bewältigen. Schließlich erreichten wir einen Forstweg. Dort hielten wir uns links und wanderten in Richtung der Brücke der Asamklamm weiter.

Asamklamm
Stufen hinauf zur Brücke über die Asamklamm

Nach ungefähr 100 Metern bogen wir erneut nach links ab. Anschließend ging es wieder nach links und bergab, bis wir schließlich die Brücke erreichten. Dieser Abschnitt führt noch einmal durch eine schöne Waldlandschaft, bevor sich der Blick auf die Klamm öffnet.

An der Brücke angekommen, bot sich uns ein besonders schöner Blick in die Asamklamm. Von hier aus lässt sich die gewaltige Schlucht noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Das Wasser hat sich tief in die Landschaft eingeschnitten und die steilen Felswände wirken von der Brücke aus besonders beeindruckend.

Asamklamm
Brücke über die Asamklamm

Nachdem wir die Brücke überquert hatten, führte der Weg noch einmal leicht bergauf. Kurz darauf wurden wir mit einem tollen Ausblick auf Eschenlohe belohnt. Nach dem eher engen und von Felsen und Wald geprägten Abschnitt der Klamm war der Blick ins Tal eine willkommene Abwechslung. Von oben konnten wir die Umgebung und die Landschaft rund um Eschenlohe in Ruhe auf uns wirken lassen.

Asamklamm
Über den Katzensteg zurück nach Eschenlohe

Weiter führte der Wanderweg zunächst zu einer kleinen Nebenstraße. Dieser folgten wir nach links, bevor der Weg wieder in den Katzensteg in Richtung Eschenlohe führte. Damit näherten wir uns langsam dem nächsten Abschnitt unserer Wanderung.

Sieben Quellen

In Eschenlohe angekommen, orientierten wir uns an den Wegweisern zu den Sieben Quellen. Die Strecke führte uns weiter durch die abwechslungsreiche Landschaft rund um den Ort. Nach den beeindruckenden Felswänden und dem wilden Wasser der Asamklamm bildeten die Sieben Quellen einen schönen Abschluss unserer Wanderung.

Eschenlohe
Blick auf die sieben Quellen

Besonders interessant ist, dass die Eschenlaine nicht nur idyllische Seiten zeigt. In den Jahren 1999 und 2005 erlebten die Anwohner, welche Naturgewalt hinter dem Wasserlauf stecken kann. Damals führte das Wasser der Eschenlaine zu schweren Überschwemmungen und donnerte ins Tal. Beim Wandern durch die Asamklamm wird dadurch noch deutlicher, welche Kräfte das Wasser über viele Jahre hinweg entwickelt hat und wie stark es die Felsen und die Landschaft geprägt hat.

Nach insgesamt etwa drei Stunden, inklusive unserer Pausen, und einer Strecke von ungefähr 6,5 Kilometern erreichten wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Kuhalm. Hinter uns lag eine abwechslungsreiche Wanderung mit ruhigen Abschnitten am Wasser, eindrucksvollen Felswänden, Waldwegen, einem schönen Ausblick auf Eschenlohe und dem Besuch der Sieben Quellen.

Die Tour durch die Asamklamm ist damit eine schöne Möglichkeit, die Landschaft rund um Eschenlohe intensiv zu erleben. Besonders die Kombination aus der wildromantischen Klamm, dem Wasser der Eschenlaine und den Ausblicken auf das Tal macht die Wanderung zu einem lohnenden Ausflug. Wer sich Zeit lässt und die Umgebung bewusst auf sich wirken lässt, bekommt auf dieser relativ kurzen Strecke einen erstaunlich abwechslungsreichen Eindruck vom Estergebirge.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Ein Ausflug in den Nepal Himalaya Park nach Wiesent

Wer einen besonderen Ausflug unternehmen möchte, muss nicht unbedingt weit reisen. Ein schönes Beispiel dafür ist der Nepal Himalaya Park in Wiesent, etwa 20 Kilometer östlich von Regensburg. Schon bei der Ankunft merkt man, dass dieser Park etwas anders ist als ein gewöhnlicher Garten. Hier treffen eine außergewöhnliche Pflanzenwelt, fernöstliche Gartenkunst, Tempelanlagen und buddhistische Elemente aufeinander.

Himalaya Park
Eingang in den Himalaya Park

Der Nepal Himalaya Park wurde im Jahr 2003 eröffnet. Sein wohl bekanntestes Bauwerk ist der nepalesische Tempel-Pavillon, der ursprünglich für die Expo 2000 in Hannover errichtet wurde. Nach der Weltausstellung fand der beeindruckende Pavillon in Wiesent eine neue Heimat. Heute ist er eines der besonderen Wahrzeichen des Parks und vermittelt bereits beim ersten Anblick einen Eindruck davon, was die Besucher auf ihrem Rundgang erwartet.

Der Himalaya Park

Wir beginnen unseren Spaziergang durch die weitläufige Anlage und entdecken schon nach kurzer Zeit die unterschiedlichen Themenbereiche des Parks. Einer davon ist der Große Garten, der mit seiner abwechslungsreichen Gestaltung zum gemütlichen Schlendern einlädt. Immer wieder führen die Wege in neue Bereiche, sodass hinter jeder Ecke etwas anderes zu entdecken ist.

Himalaya Park
Blick auf dem See

Besonders interessant ist auch der China-Garten. Die Gestaltung wirkt sehr harmonisch und vermittelt eine ganz eigene Atmosphäre. Brücken und kleine Wege verbinden die verschiedenen Bereiche miteinander. Der Themenbereich „Brücken verbinden“ greift nicht nur die Verbindung der einzelnen Gartenteile auf, sondern passt auch wunderbar zur Idee des gesamten Parks: die verschiedenen Kulturen und Landschaften miteinander zu verbinden.

Auf unserem Rundgang begegnen uns immer wieder Buddha-Figuren, kleine Tempelanlagen und andere fernöstliche Gestaltungselemente. Dadurch entsteht eine ruhige und fast schon meditative Atmosphäre. Gleichzeitig gibt es überall etwas zu sehen. Man sollte sich deshalb ausreichend Zeit nehmen und nicht einfach nur durch den Park laufen. Viele kleine Details entdeckt man erst, wenn man etwas genauer hinschaut.

Ein besonderes Highlight ist die enorme Pflanzenvielfalt. Im gesamten Park können mehr als 6.200 verschiedene Pflanzenarten betrachtet werden. Die unterschiedlichen Pflanzen, Bäume und Sträucher machen den Rundgang zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Je nach Jahreszeit präsentiert sich die Anlage dabei immer wieder etwas anders.

Friedensglocke

Im Himalaya Park in Wiesent steht die beeindruckende Friedensglocke als Symbol für Frieden und Völkerverständigung. Ihr dürft sogar die Friedensglocke läuten lassen, jedoch solltet ihr dabei respektvoll und vorsichtig umgehen. Man sollte nur leicht an der Stange der Glocke ziehen, damit ein ruhiger, klarer Klang entsteht, und dabei auf andere Besucher Rücksicht nehmen.

Himalaya Park
Friedensglocke

Little Buddha

Auch der Bereich „Little Buddha“ gehört zu den Stationen, die wir auf unserem Rundgang entdecken können. Zusammen mit den anderen Themenbereichen entsteht so eine abwechslungsreiche Gartenlandschaft, in der Natur, Kunst und fernöstliche Kultur miteinander verbunden sind.

Himalaya Park
Little Bhutan im Himalaya Park

Was uns am Himalaya Park besonders gefällt, ist die Ruhe, die trotz der vielen Eindrücke von der Anlage ausgeht. Man kann gemütlich über die Wege spazieren, sich die verschiedenen Pflanzen anschauen und zwischendurch immer wieder anhalten, um die Tempel, Buddhas oder die liebevoll gestalteten Gartenbereiche genauer zu betrachten. Der Park eignet sich daher nicht nur für Garten- und Pflanzenfreunde, sondern auch für alle, die einen etwas außergewöhnlichen Ausflugsort suchen.

Himalaya Park
Himalaya Park eine wasserbetriebene Gebetsmühle

Öffnungszeiten und Parkmöglichkeiten Himalaya Park

Der Himalaya Park ist in der Saison vom 19. April bis zum 11. Oktober 2026 geöffnet. Montags, samstags sowie an Sonn- und Feiertagen kann der Park jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr besucht werden.

Auch die Anreise mit dem Auto ist unkompliziert. Direkt am Eingang befindet sich ein Parkplatz, für den eine Parkgebühr von 2 Euro erhoben wird. Wer kostenlos parken möchte, findet weitere Parkmöglichkeiten auf der gegenüberliegenden Straßenseite sowie etwa 100 Meter weiter oben auf der rechten Seite im Wald.

Auch Reisebusse können den Himalaya Park anfahren. Nach dem Aussteigen der Gäste sollen die Busse jedoch zum ausgewiesenen Busparkplatz weiterfahren, damit der Bereich am Eingang frei bleibt.

Himalaya Park
Himalaya Park

Zusammenfassung

Der Ausflug in den Himalaya-Park nach Wiesent ist eine schöne Möglichkeit, für einige Stunden in eine ganz andere Welt einzutauchen. Besonders beeindruckend sind die Kombination aus der großen Pflanzenvielfalt, den verschiedenen asiatischen Themengärten und dem nepalesischen Tempel-Pavillon.

Nepal Himalaya Park

Wer sich Zeit für einen Rundgang nimmt, kann viele kleine Details entdecken und die besondere Atmosphäre des Parks genießen. Gerade weil man hier Natur, Gartenkunst und fernöstliche Kultur miteinander verbunden erlebt, ist der Himalaya Park ein Ausflugsziel, das sich von vielen anderen Parks unterscheidet. Für uns war es ein Ort, an dem man für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen und gleichzeitig etwas Neues entdecken kann.

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Wanderung durch die Klausenbachklamm bei Reit im Winkl

Die Klausenbachklamm befindet sich im Ortsteil Blindau in der Gemeinde Reit im Winkl und zählt zu den schönsten kurzen Wanderungen in den Chiemgauer Alpen. Sie verbindet eine beeindruckende Klamm mit einem rauschenden Gebirgsbach, einem malerischen Wasserfall und herrlichen Ausblicken auf die umliegende Berglandschaft. Die abwechslungsreiche Strecke eignet sich besonders für Naturfreunde, die auf kurzem Weg eine beeindruckende Landschaft erleben möchten.

Klausenbachklamm
Blick auf Reit im Winkl

Ausgangspunkt zu verschiedenen Wandertouren und Parkmöglichkeiten

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz am Fellhornweg 7 in Blindau. Die Parkgebühren betragen:

  • bis zu 3 Stunden: 3 Euro
  • Tagesticket: 5 Euro
  • bis zu 3 Tage: 10 Euro (im Voraus zu bezahlen)

Der Parkplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen in der Region. Von hier führen Wege unter anderem zur Klausenbachalm (808 Meter), zur Zwerchenbergalm (915 Meter), zur Hindenburghütte (1.200 Meter), zur Hemmersuppenalm (1.230 Meter), zum Straubinger Haus (1.560 Meter) sowie auf das Fellhorn (1.765 Meter). Für sämtliche Touren werden feste Wanderschuhe empfohlen, da viele Wege über Wurzeln, Steine und teilweise steilere Abschnitte verlaufen.

Der Beginn der Wanderung

Direkt vom Parkplatz aus führt der Weg zunächst nach rechts durch ein kleines Waldstück. Schon nach wenigen Minuten erreicht man eine Lichtung, die einen schönen Ausblick auf Reit im Winkl und die umliegenden Berge bietet. Anschließend folgt man dem Weg bis zu einem Spielplatz. Dort biegt man rechts und unmittelbar danach links ab.

Der Weg ist zunächst angenehm breit und nahezu eben. In diesem Bereich ist in der Ferne der idyllisch gelegene Seerosenteich zu erkennen, der von der umliegenden Natur eingerahmt wird und eine ruhige Atmosphäre ausstrahlt.

Durch die Klausenbachklamm

Am Ende des Weges beginnt schließlich der eigentliche Einstieg in die Klausenbachklamm. Sofort verändert sich der Charakter der Wanderung. Der Weg wird schmaler und führt stetig bergauf. Über zahlreiche Baumwurzeln, Holzstege, Treppenstufen und felsige Passagen schlängelt sich der Wanderweg durch die enge Schlucht.

Klausenbachklamm
Beginn der Klausenbachklamm

Während der gesamten Wanderung durch die Klamm begleitet das laute Rauschen des Klausenbaches. Das klare Gebirgswasser hat sich über Jahrtausende seinen Weg durch die Felsen gegraben und prägt heute eindrucksvoll die Landschaft der Klamm.

Klausenbachklamm
Wasserfall in der Klausenbachklamm

Bereits nach wenigen Minuten erreicht man den Höhepunkt der Wanderung – den Wasserfall. Das Wasser stürzt mit großer Kraft zwischen den steilen Felsen hinab und bietet ein beeindruckendes Naturschauspiel. Der Wanderweg führt unmittelbar oberhalb des Wasserfalls vorbei, sodass man einen besonders schönen Blick auf die Wassermassen und die ausgewaschenen Felsen genießen kann.

Naturerlebnis der Klausenbachklamm

Hinter dem Wasserfall setzt sich der Weg weiter durch die Schlucht fort. Rechts ragen die schroffen Felswände steil empor, während links der Klausenbach durch den dichten Bergwald fließt. Überall sorgen Moose, Farne und kleine Pflanzen für ein sattes Grün. Die Kombination aus Wasser, Felsen und Wald schafft eine besonders ursprüngliche Atmosphäre.

Klausenbachklamm
Wanderweg der Klausenbachklamm

Die Klamm wirkt an vielen Stellen nahezu unberührt. Das Zusammenspiel von Licht und Schatten, das Rauschen des Wassers und die kühle Luft machen die Wanderung auch an warmen Sommertagen zu einem angenehmen Naturerlebnis.

Klausenbachklamm
Wanderweg in der Klausenbachklamm entlang der schroffen Felsen

Rückweg zum Parkplatz

Am Ende der Klausenbachklamm erreicht man einen Forstweg. Von hier aus bestehen zwei Möglichkeiten:

  • Der direkte Rückweg führt bequem auf dem Forstweg zurück zum Parkplatz.
  • Alternativ kann die Wanderung über den Rundweg der Klausenbachklamm fortgesetzt werden, der über den sogenannten Festsaal führt und weitere schöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft bietet.
Klausenbachklamm
Rückweg zum Parkplatz

Ich entschied mich für den Rundweg, der insgesamt etwa 2,45 Kilometer lang war. Für die gesamte Strecke benötigte ich ungefähr eineinhalb Stunden in gemütlichem Wandertempo. Durch die vielen Fotostopps und das Genießen der Natur verging die Zeit wie im Flug.

Zusammenfassung Klausenbachklamm

Die Klausenbachklamm ist zwar keine lange Wanderung, bietet aber auf kurzer Strecke eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Landschaft. Besonders der Wasserfall, die schroffen Felswände und der wildromantische Klausenbach machen diese Tour zu einem besonderen Naturerlebnis. Dank der gut angelegten Stege und Wege ist die Wanderung leicht zu bewältigen, dennoch sind feste Wanderschuhe aufgrund der Wurzeln, Steine und teilweise feuchten Passagen unbedingt empfehlenswert.

Klausenbachklamm
Naturstufen in der Klausenbachklamm

Wer seinen Aufenthalt in Reit im Winkl mit einer abwechslungsreichen Wanderung verbinden möchte, findet in der Klausenbachklamm ein ideales Ausflugsziel. Gleichzeitig eignet sich der Ausgangspunkt hervorragend für längere Bergtouren zu den zahlreichen Almen und Gipfeln der Umgebung. Die Kombination aus beeindruckender Klamm, ruhigem Bergwald und herrlichen Ausblicken macht diese Wanderung zu einem lohnenden Erlebnis für die ganze Familie.

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Weltwald Freising: Vielfalt der Baumarten und Erlebniswelt

Der Weltwald Freising ist ein außergewöhnliches Waldgebiet, das auf einer Fläche von rund 100 Hektar die Baumvielfalt verschiedener Kontinente vereint. So könnt ihr dort Baum- und Straucharten aus Europa, Nordamerika und Asien entdecken und die vielfältigen Waldlandschaften der Welt kennenlernen. Der Weltwald verbindet Naturschutz, Forschung und Umweltbildung mit einem besonderen Naturerlebnis. Durch seine große Artenvielfalt, abwechslungsreichen Themenbereiche und gut ausgeschilderten Wege.

Weltwald Freising
Amerikanischer Tulpenbaum

Parken Weltwald Freising

Für unsere erste Tour im Weltwald Freising parkten wir auf dem Parkplatz P1, der sich als idealer Ausgangspunkt für unsere Wanderung erwies. Von dort aus führte uns ein gut ausgebauter, breiter Waldweg direkt in den Weltwald. Bereits die ersten Meter vermittelten eine angenehme Ruhe und die besondere Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Arboretums.

Weltwald Freising
Pavillon Tulpenhaus

Unser erstes Ziel war der Tulpenpavillon, von dem aus wir in das Themengebiet Mittel- und Ostasien starteten. In diesem Bereich waren wir beeindruckt von der großen Vielfalt an Baumarten, die aus den unterschiedlichsten Regionen Asiens stammen. An nahezu jeder Wegbiegung gab es neue interessante Gehölze zu entdecken.

Weltwald Freising
Nikko Tanne im Weltwald Freising

Zu den zahlreichen Baumarten, die wir bestaunen konnten, gehörten unter anderem der Amerikanische Tulpenbaum, die Nikko-Tanne, die Japanische Lärche, die Lindenblättrige Lärche, die Ostsibirische Tanne, die Japanische Sicheltanne, die Japanische Zelkove, die Momi-Tanne, der Rostnervige Schlangenhaut-Ahorn, der Rote Schlangenhaut-Ahorn, der Wollapfel, die Ussuri-Birne sowie die Dahurische Lärche. Die Vielzahl der unterschiedlichen Blattformen, Rindenstrukturen und Wuchsformen machte den Spaziergang besonders abwechslungsreich und lehrreich.

Weltwald Freising

Ein besonderer Blickfang war das Baumkunstwerk „Die Frau„, das sich harmonisch in die Waldlandschaft einfügt. Direkt an dieser Stelle befindet sich auch eine Wegkreuzung, an der man sich zwischen verschiedenen Rundwegen und Themenbereichen des Weltwaldes entscheiden kann. Dadurch lässt sich jeder Besuch individuell gestalten.

Freising Weltwald
Baumkunst die Frau

Asia Garten im Weltwald Freising

Anschließend erreichten wir den liebevoll angelegten Asien-Garten. Dort lädt ein schöner Pavillon zum Verweilen ein. Direkt daneben befindet sich ein idyllischer Teich mit verschiedenen Skulpturen. Besonders interessant war die Skulptur „Kai am Reisfeld„, die dem Garten eine besondere Atmosphäre verleiht und das asiatische Thema eindrucksvoll unterstreicht. Der Garten ist ein ruhiger Ort, an dem man die Natur genießen und eine kleine Pause einlegen kann.

Weltwald Freising
Asia Garten

Im weiteren Verlauf unserer Wanderung folgten wir den ausgeschilderten Wegen in Richtung Südwesteuropa. Auch dieser Abschnitt bietet zahlreiche interessante Baumarten und vermittelt einen Eindruck der unterschiedlichen Waldlandschaften Europas. Die Wege sind hervorragend gepflegt, überwiegend eben und deshalb auch für Familien sowie gemütliche Spaziergänger bestens geeignet.

Zusammenfassung Tour 1

Insgesamt legten wir auf unserer Rundtour 5,47 Kilometer zurück. Dafür benötigten wir etwa 2 Stunden und 45 Minuten, wobei wir uns viel Zeit nahmen, um die zahlreichen Bäume, Informationstafeln und Kunstwerke in Ruhe anzuschauen. Über einen Rundweg gelangten wir schließlich wieder zum Parkplatz P1, unserem Ausgangspunkt.

Die Hauptwege durch den gesamten Weltwald können auch von Rollstuhlfahrern problemlos befahren werden.

Tour 2: Vom Eisweiher zum Botanikum

Unser Ausflug begann am Parkplatz P2 am Eisweiher im Weltwald Freising. Bei angenehmem Wetter machten wir uns auf den Weg in Richtung Nordamerika-Ost. Bereits zu Beginn unserer Wanderung konnten wir zahlreiche Baumarten kennenlernen, die ursprünglich in dieser Region Nordamerikas beheimatet sind. Entlang des gut ausgeschilderten Weges boten Informationstafeln interessante Einblicke in die Herkunft, Besonderheiten und Lebensräume der verschiedenen Bäume und Sträucher.

Weltwald Freising
Skulptur Ich gehe durch den Wald

Im weiteren Verlauf erreichten wir den Europa-Garten. Die schön angelegte Anlage mit ihren Bänken lud zu einer kurzen Pause ein. Dort konnten wir die ruhige Atmosphäre genießen, uns ausruhen und die vielfältige Pflanzenwelt auf uns wirken lassen. Anschließend setzten wir unsere Wanderung fort und kamen zum Botanikum.

Botanikum Weltwald Freising

Dieses ist in Laub- und Nadelgehölze unterteilt und bietet einen guten Überblick über die große Vielfalt verschiedener Baum- und Straucharten. Beim Rundgang konnten wir die unterschiedlichen Wuchsformen, Blätter und Nadeln vergleichen und viel über die einzelnen Gehölze erfahren.

Weltwald Freising
Botanikum Infotafel

Das Botanikum ist das Herzstück des Weltwalds Freising und bietet einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt der Gehölze. Im Gegensatz zu den weitläufigen Waldflächen, auf denen die Bäume in natürlichen Beständen wachsen, präsentiert das Botanikum auf übersichtliche Weise mehr als 200 Baum-, Strauch- und Klettergehölzarten aus verschiedenen Regionen der Erde.

Weltwald Freising
Weltwald Freising Botanikum Sitzgruppe

Die Pflanzen sind nach ihrer botanischen Verwandtschaft angeordnet. Dadurch könnt ihr die Entwicklung und Systematik der Gehölze nachvollziehen.

Weltwald Freising
Botanikum im Weltwald Freising

Besonders reizvoll ist die Gestaltung des Schaugartens. Die Wege und Pflanzungen bilden natürliche Formen von Blättern, Blüten und Früchten und verbinden wissenschaftliche Informationen mit landschaftsarchitektonischer Gestaltung. Informationstafeln und Sitzgelegenheiten laden dazu ein, die Pflanzenwelt in Ruhe zu erkunden und die besondere Atmosphäre zu genießen.

Kirche St. Clemens

Die idyllisch im Weltwald Freising gelegene Kirche St. Clemens ist ein besonderer Ort der Ruhe und Besinnung. Das über 1.000 Jahre alte Kirchlein ist der letzte erhaltene Zeuge des ehemaligen Weilers Oberberghausen und begeistert mit seiner einzigartigen Lage mitten im Wald sowie dem historischen Friedhof.

Weltwald Freising
Kirche St. Clemens

Regelmäßige Gottesdienste finden in St. Clemens nicht statt. Die Kirche wird nur zu besonderen Anlässen genutzt, beispielsweise zum Erntedankfest oder für einzelne Andachten und Festgottesdienste. Gerade diese seltenen Feiern verleihen dem Gotteshaus eine besondere Atmosphäre und machen jeden Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis.

Rocky-Mountains-Spielplatz Weltwald

Nach einem kurzen Aufenthalt machten wir uns auf den Rückweg. Dieser führte uns am Rocky-Mountains-Spielplatz Weltwald vorbei. Ein kleines Abenteuer im Weltwald begeistert mit viel Platz im Rocky-Mountains-Spielplatz zum Klettern, Balancieren und Entdecken.

Rocky Mountains Spielplatz Weltwald

Von dort aus war es nicht mehr weit bis zu unserem Ausgangspunkt am Parkplatz P2.

Der Rundweg durch den Weltwald Freising war abwechslungsreich und bot viele interessante Eindrücke. Besonders beeindruckend war die Möglichkeit, Baumarten aus verschiedenen Teilen der Welt an einem Ort zu entdecken und mehr über ihre Eigenschaften und Herkünfte zu erfahren. Gleichzeitig bot die ruhige Umgebung Gelegenheit, die Natur bewusst zu erleben und den Tag an der frischen Luft zu genießen.

Fazit Weltwald Freising

Der Weltwald Freising ist ein wunderschönes Ausflugsziel für alle Natur- und Pflanzenliebhaber. Die Kombination aus seltenen Baumarten aus aller Welt, gepflegten Wanderwegen, interessanten Kunstwerken und liebevoll gestalteten Themengärten macht den Weltwald zu einem besonderen Erlebnis. Wer gerne entspannt wandert und dabei viel über Bäume und verschiedene Waldlandschaften erfahren möchte, sollte den Weltwald Freising unbedingt einmal besuchen.

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Hintersee: Wanderung durch den Zauberwald an der Ramsauer Ache

Eine Wanderung durch den Zauberwald am Hintersee gehört zu den schönsten Naturerlebnissen im Berchtesgadener Land. Moose, mächtige Felsen, glasklares Wasser und uralte Bäume verleihen diesem Wald eine fast märchenhafte Atmosphäre. Besonders der Abschnitt entlang der Ramsauer Ache begeistert durch seine abwechslungsreichen Wege und beeindruckenden Ausblicke auf die Natur.

 Hintersee
Hintersee

Anfahrt zum Hintersee

Unsere Anfahrt führte über die B 305 durch Schneizlreuth bis nach Ramsau bei Berchtesgaden. Von dort zweigt die Straße direkt zum Hintersee ab. Bereits auf der Fahrt bieten sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Berge und die wunderschöne Landschaft des Nationalparks Berchtesgaden.

Am Hintersee stehen mehrere gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Wir entschieden uns für den großen Parkplatz am Malerwinkel Hintersee, der sich ideal als Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen eignet. Für eine Parkdauer von zweieinhalb Stunden bezahlten wir 6 Euro an Parkgebühr.

Hintersee
das Malerwinkel am Hintersee

Rundweg um den Hintersee

Direkt vom Parkplatz aus beginnt der gut ausgebaute Rundweg um den Hintersee. Dieser breite Weg ist nahezu eben und eignet sich hervorragend für Familien mit Kinderwagen, aber nur bedingt für Rollstuhlfahrer, da er mit Kieselsteinen ausgelegt ist. Immer wieder eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf den smaragdgrünen See, der von den steilen Felswänden der Berchtesgadener Alpen eingerahmt wird.

Der Hintersee zählt zu den bekanntesten Bergseen Bayerns. Das klare Wasser, die kleinen bewachsenen Inseln und die eindrucksvolle Bergkulisse machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer und Fotografen.

Der Zauberwald entlang der Ramsauer Ache

Etwa in der Mitte des Südufers beginnt schließlich der eigentliche Zauberwald. Bereits nach wenigen Metern verändert sich die Landschaft deutlich. Der breite Uferweg geht in einen naturbelassenen Waldpfad über, der direkt entlang der Ramsauer Ache verläuft.

Zauberwald am Hintersee
Zauberwald am Hintersee

Der Wanderweg ist abwechslungsreich gestaltet und führt über freiliegende Baumwurzeln, Steine, schmale Holzstege und mehrere Treppen. Dadurch wirkt die Wanderung besonders naturnah und spannend. Festes Schuhwerk ist hier auf jeden Fall empfehlenswert, da einzelne Abschnitte uneben sein können.

Die Ramsauer Ache begleitet den gesamten Weg mit ihrem klaren, türkisfarbenen Wasser. Zwischen den moosbewachsenen Felsen rauscht das Wasser durch kleine Stromschnellen und bildet immer wieder idyllische Fotomotive. Das Zusammenspiel aus den gewaltigen Felsblöcken, den alten Bäumen und dem Wasser verleiht dem Wald seine märchenhafte Stimmung, die ihm den Namen Zauberwald eingebracht hat.

Zauberwald Hintersee
Wanderweg im Zauberwald am Hintersee

Unterwegs auf dem Naturlehrpfad

Wir folgten dem Weg bergab bis zu einem Abzweig nach links auf den Zauberwald-Naturlehrpfad. Entlang des Lehrpfades informieren mehrere Tafeln über die Entstehung des Zauberwaldes, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die geologischen Besonderheiten der Region.

Zauberwald Hintersee
Informationstafel im Zauberwald am Hintersee

Der Zauberwald entstand nach einem gewaltigen Bergsturz, bei dem riesige Felsblöcke ins Tal stürzten. Heute bilden diese Felsen gemeinsam mit den uralten Bäumen und dem dichten Moos eine einzigartige Landschaft, die unter Naturschutz steht. Bevor der Naturlehrpfad schließlich wieder zurück zur Hauptstraße führt.

Zurück am Hintersee

Von dort wanderten wir gemütlich wieder am Ufer des Hintersees entlang. Dabei kamen wir am Alpen Experience – CVJM Aktivzentrum Hintersee, am Gasthaus-Pension Seeklause, am Ferienhaus Haus am See, an den Ferienwohnungen Seepanorama sowie am Café Gelfart vorbei. Wer nach der Wanderung eine Pause einlegen möchte, findet hier verschiedene Möglichkeiten zum Einkehren oder zum Genießen eines Stücks Kuchen mit Blick auf den See.

Zudem könnt ihr beim Tretbootverleih den See entspannt vom Wasser aus erkunden. Außerdem befindet sich dort die Fährstation Annerl, von der aus eine kleine Fähre über den See zur gegenüberliegenden Uferseite verkehrt. Es wird sogar eine Rundfahrt mit Erklärung angeboten.

Hintersee Zauberwald
Hintersee

Anschließend führte uns der Rundweg wieder zum Parkplatz am Malerwinkel zurück, wo unsere Wanderung endete.

Zusammenfassung

Die Wanderung durch den Zauberwald entlang der Ramsauer Ache verbindet gleich mehrere landschaftliche Höhepunkte miteinander. Während der barrierefreie Rundweg um den Hintersee für einen entspannten Spaziergang sorgt, bietet der Zauberwald mit seinen Wurzeln, Felsen, Holzstegen und Treppen deutlich mehr Abwechslung und echtes Wandergefühl.

Hintersee

Besonders beeindruckt haben uns das kristallklare Wasser der Ramsauer Ache, die moosbewachsenen Felsen und die fast märchenhafte Atmosphäre des Waldes. Wer den Hintersee besucht, sollte sich diese Wanderung keinesfalls entgehen lassen. Sie verbindet eindrucksvolle Natur, abwechslungsreiche Wege und zahlreiche schöne Aussichtspunkte zu einem unvergesslichen Erlebnis im Berchtesgadener Land.

Dies könnte dir auch gefallen.

Gerne kannst du mir auf Pinterest und Youtube folgen, um weitere Reisetipps und Inspirationen zu entdecken. Natürlich freue ich mich auch über eine Nachricht an info@ontourlady.com oder über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen