Gießenbachklamm in Kiefersfelden in Bayern

Heute zeige ich euch die Gießenbachklamm, diese liegt in der Gemeinde Kiefersfelden im südlichen Inntal des Landkreises Rosenheim. Es ist ein kleines beschauliches Örtchen und liegt direkt an der Grenze zu Tirol in Österreich.

Wir sind aus Rosenheim kommend in Richtung Kufstein gefahren. In Kiefersfelden kurz vor dem Kieferbach sind wir rechts in die Thierseestraße abgebogen. Und wir sind auf dieser Straße solange gefahren, bis wir zum Parkplatz der Gießenbachklamm gekommen sind. Von da aus ging es zu dieser Klamm zum Wandern.

Gießenbachklamm
Gießenbachklamm

die giessenbachklamm

Vom Parkplatz läuft man an dem Kieferbach entlang, bis die Gießenbachklamm auf der rechten Seite anfängt. Am Anfang des Weges befindet sich ein Wasserrad, welches aus Holz besteht und seit 1997 in Betrieb ist. Dieses Wasserrad zählt zu den größten in Bayern und hat einen Durchmesser von 8 Metern. Von da aus geht der Wanderweg moderat am Gießenbach entlang, vorbei am Kraftwerk. Dies ist eines der ältesten Wasserkraftwerke, welches im Jahre 1910 in Betrieb genommen worden ist.

Gießenbachklamm
Wasserrad

Am Anfang des Gießenbaches geht es sehr gemütlich voran, vorbei an der Kalkofenruine und dem Wasserkraftwerk Bleiersag.

Gießenbachklamm
Kalkofen Ruine

Bis wir an der Stelle angelangt sind, wo der gerade Weg zu Ende ist und die schroffen Felswände ganz nah sind. Beim Blick auf die Berge sieht man einen kleinen Wasserfall mit seinen Gumpen.

Weiter geht es über die 190 Stufen bergauf der Gießenbachklamm, bis man an der oberen Gießenbachklamm angelangt ist. Der Wanderweg mit der tiefen Schlucht ist sehr beeindruckend. Stellenweise musste man etwas den Kopf einziehen, weil es sehr eng wurde, da die Felsen ihre natürliche Form erhalten haben. Bis man an eine Brücke über den Gießenbach kommt und sich da der Stausee befindet.

Angekommen an der oberen Gießenbachklamm, geht es an einem gut befestigen Steg weiter. Die Schlucht ist atemberaubend, von dem Berg rauscht das Wasser ins Tal hinab. Auf der gegenüberliegenden Felswand fließt das Wasser am Felsen ins Tal. Die Berge haben eine einzigartige Musterung, und man sollte stehen bleiben und das Schauspiel in Ruhe dieses zu betrachten.

der Rundweg

Nach dem kleinen Stausee ist die Gießenbachklamm zu Ende und man kann nun den 2. Teil des Rundweges beginnen. So kommt man auf einem relativen geraden Weg zur Schopperalm und man kann dort eine kleine Stärkung zu sich nehmen. Danach kommt eine schöne überdachte Holzbrücke, bis man danach noch einmal an einen etwas steileren Anstieg bis zur Gabelung angekommen ist.

Gießenbachklamm Holzbrücke
Holzbrücke

Von da aus geht es langsam bergab, vorbei an Almwiesen mit einem tollen Blick in die Berge, wie zum Beispiel den Wilden Kaiser bei Kufstein.

Ab dem Trojanerhof geht es auf geteerten Straße etwas steil bergab und es ist etwas anstrengend zum Laufen. Hat man dieses Teilstück geschafft, läuft man nur ein paar Minuten bis zum Parkplatz. Diese Gießenbachklamm wird mit 2 Stunden Gehzeit angezeigt, wir haben es gemütlich angehen lassen mit Pausen. Dabei haben wir 4 Stunden gebraucht und so haben wie die Gegend sehr ausgiebig betrachtet.

Weitere Ausflugstipps für diese Region wäre der Wendelstein, Bayrischzell oder die Wolfsschlucht in Neubeuern. Oder wer möchte gerne nach Kufstein, da es gleich die Nachbargemeinde von Kiefersfelden ist.

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