Die Tour startet am großen Parkplatz bei der Schattenmühle, einem der bekanntesten Einstiege in die Wutachschlucht. Schon beim Aussteigen aus dem Auto wird man vom Rauschen der Wutach empfangen, das sich wie ein ständiger Begleiter durch die Wanderung zieht. Gleich zu Beginn spürt man die besondere Art dieser Landschaft, eine Mischung aus wilder Ursprünglichkeit und beruhigender Naturidylle.

Einstieg in die Wutachschlucht
Vom Parkplatz folgt man dem gut ausgeschilderten Wanderweg in Richtung Räuberschlössle. Zunächst führt der Pfad ein Stück bergauf, bis man einen Forstweg erreicht.

Oberhalb setzt sich der Weg gemütlich fort, bevor nach etwa zwei Kilometern eine Lichtung erscheint.

Dort teilt sich die Route: Wer der Beschilderung zur Wutachschlucht in Richtung Räuberschlössle folgt, wandert vorbei an Feldern und Wiesen. Kurz darauf zweigt links der Weg nach Bonndorf, Glashütte und Gündelwangen ab.

Abstieg Richtung Bonndorf
Kurz bevor man das Räuberschlössle erreicht, zweigt ein Weg hinunter in Richtung Bonndorf ab. Der Pfad führt zunächst steiler bergab in die Wutachschlucht, ehe sich die Passagen nach und nach sanfter gestalten. Je tiefer man in die Schlucht eintaucht, desto deutlicher verändert sich die Umgebung. Das Klima wird kühler und feuchter, während Farne, Moose und urige Felswände das Landschaftsbild prägen.

Über die Wutachbrücke
Bald erreicht man die Brücke über die Wutach, ein besonders reizvoller Abschnitt der Wanderung. Hier lohnt es sich, kurz innezuhalten und den Blick in die Tiefe der Schlucht schweifen zu lassen. Je nach Jahreszeit zeigt sich der Fluss von einer ganz unterschiedlichen Seite. Mal rauscht er tosend und kraftvoll durch das Tal, mal fließt er ruhig und gemächlich dahin. Vorbei an den markanten Felsformationen, die dem Flusslauf eine beeindruckende Kulisse verleihen.

Sanfter Anstieg der Wutachschlucht
Hinter der Brücke steigt der Weg allmählich an. Der Anstieg ist moderat und führt durch schattige Waldstücke, die an warmen Sommertagen besonders angenehm sind.

Schritt für Schritt lässt man die tief eingeschnittene Schlucht hinter sich und gelangt in offeneres, sanfteres Gelände, bis schließlich das Dorf Gündelwangen erreicht wird.

Von Gündelwangen folgt man zunächst etwa einem Kilometer entlang der Hauptstraße. Anschließend biegt der Weg nach links ab und führt rund einen weiteren Kilometer über eine kleine Straße und eine Wiese, bevor man durch ein Gebüsch zurück in den Wald gelangt. Von hier geht es bergab, bis man schließlich wieder die Schattenmühle erreicht.

Eckdaten zur Wutachschlucht
Die Wanderung beginnt und endet am Parkplatz Schattenmühle, einem idealen Ausgangspunkt für Touren in die Wutachschlucht. Je nach gewählter Variante ist die Strecke rund 8 Kilometer lang und lässt sich in etwa 3 bis 4 Stunden gemütlich gehen inklusive Pausen, um die Landschaft in Ruhe zu genießen.

Die Tour ist als mittelschwer einzustufen. Zwar warten einige steilere Passagen, bei denen Trittsicherheit gefragt ist; insgesamt bleibt die Wanderung jedoch gut machbar. Vor allem wenn man sich Zeit nimmt und das Tempo den Gegebenheiten anpasst.
Zu den besonderen Höhepunkten zählen die wildromantische Wutachschlucht mit ihren eindrucksvollen Felsformationen, die Brücke über die Wutach, die spektakuläre Blicke in die Schlucht ermöglicht, sowie die Aussicht auf das geheimnisvoll wirkende Räuberschlössle, eine markante Felsformation hoch über dem Tal. Diese Kombination aus Naturerlebnis und landschaftlicher Abwechslung macht die Runde zu einer besonders reizvollen Tour.

Tipps für die Wanderung
Für die Tour sind feste Wanderschuhe unbedingt zu empfehlen, da die Wege in der Schlucht stellenweise rutschig sein können. Da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt, sollte man eine kleine Brotzeit und ausreichend Wasser im Rucksack dabeihaben. Besonders lohnend für Fotofreunde sind die Blicke von der Brücke über die Wutach sowie die Abschnitte unterhalb des Räuberschlössles, die beeindruckende Perspektiven auf die Felsformationen eröffnen. Der Parkplatz Schattenmühle ist mit dem Auto problemlos erreichbar; in den Sommermonaten besteht zusätzlich eine Busverbindung, sodass auch eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen






















































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