Die Wimbachklamm in Ramsau bei Berchtesgaden gehört zu den beeindruckenden Naturschauspielen im Nationalpark Berchtesgadener Land. Auf einer kurzen, aber äußerst abwechslungsreichen Strecke erlebt man die gewaltige Kraft des Wassers, schroffe Felswände, moosbewachsene Steine und zahlreiche kleine Wasserfälle. Besonders schön ist, dass sich die Klamm auch für einen kürzeren Ausflug eignet und sich wunderbar mit einer Wanderung durch das Wimbachtal verbinden lässt.
Anfahrt zur Wimbachklamm
Die Anfahrt zur Wimbachklamm erfolgt über die B 305. Ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der Klamm und für verschiedene weitere Wandertouren ist der Parkplatz an der Wimbachbrücke. Der Parkplatz liegt direkt an der Zufahrt zum Wimbachtal und bietet sich daher hervorragend als Startpunkt an.
Für ein PKW-Tagesticket werden 9,50 Euro pro Tag berechnet. Für Wohnmobile gelten gesonderte Preise. Der Parkplatz ist von Montag bis Sonntag rund um die Uhr zugänglich. Wer seinen Ausflug etwas ausdehnen möchte, kann das Fahrzeug hier problemlos abstellen und von dort aus zu weiteren Wanderungen in Richtung Wimbachtal aufbrechen.
Vom Parkplatz an der Wimbachbrücke führt der gut ausgeschilderte Weg zunächst in Richtung Wimbachklamm. Die Orientierung ist dabei unkompliziert, sodass man dem ausgeschilderten Weg problemlos folgen kann. Schon auf den ersten Metern bekommt man einen Eindruck von der ursprünglichen Landschaft rund um den Wimbach.
Nach kurzer Zeit erreicht man den Wimbachs Wollstadl. Hier befindet sich ein Automat, an dem der Eintritt für die Wimbachklamm bezahlt wird. Der Eintritt kostet 4 Euro. Nach der Bezahlung erhält man einen Chip, den man anschließend am Drehkreuz beim Eingang zur Klamm einwirft. Bis zum eigentlichen Eingang der Wimbachklamm sind es von hier aus noch ungefähr 300 Meter.

Wimbachklamm
Die Wimbachschlucht selbst ist zwar nur etwa 200 Meter lang, hat es aber in sich. Auf einer vergleichsweise kurzen Strecke eröffnet sich eine beeindruckende Welt aus Wasser, Felsen und dichtem Grün. Der Weg führt über Holzstege, Treppen und kleine Brücken direkt durch die enge Schlucht. Unterhalb der Stege rauscht und tost das Wasser der Wimbach, das sich seinen Weg durch die Felsen bahnt.

Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Wasserfälle, die an den moosbedeckten Felsen hinabfließen. Das ständig bewegte Wasser, das Rauschen des Baches und die teilweise schroffen Felswände verleihen der Klamm eine ganz besondere Atmosphäre. Je nach Wasserstand kann die Wimbach dabei sehr kraftvoll wirken. Das Zusammenspiel aus dem türkis- und grünlich schimmernden Wasser, den dunklen Felsen und dem üppigen Bewuchs macht den kurzen Weg durch die Klamm zu einem abwechslungsreichen Erlebnis.

Die Holzstege und Brücken verlaufen teilweise dicht an den Felswänden entlang und ermöglichen immer wieder schöne Blicke auf das Wasser. An manchen Stellen wirkt die Schlucht ausgesprochen eng und wild, während sich an anderen Stellen kleine Wasserfälle und Felsformationen besonders gut betrachten lassen. Gerade weil die Wimbachklamm nicht besonders lang ist, lässt sich der Weg ohne große Anstrengung bewältigen und eignet sich auch hervorragend für einen kurzen Ausflug in die Natur.

Am oberen Drehkreuz angekommen, verlässt man die eigentliche Klamm wieder. Von dort geht es weiter bis zur nächsten Wegekreuzung. Anschließend führt der Weg wieder zurück in Richtung Parkplatz an der Wimbachbrücke.

Zusammenfassung
Der gesamte Rundweg war bei meinem Besuch ungefähr 3 Kilometer lang. Für die Strecke habe ich mir in gemütlichem Tempo etwa 1,5 Stunden Zeit gelassen. Dabei bleibt genügend Gelegenheit, immer wieder stehen zu bleiben, die Landschaft auf sich wirken zu lassen und das tosende Wasser sowie die verschiedenen Wasserfälle zu beobachten.
Wer nach dem Spaziergang durch die Wimbachklamm noch einkehren möchte, findet direkt am Parkplatz zwei Möglichkeiten zur Stärkung: das Wirtshaus Hocheck und den Gasthof Wimbachklamm. Damit lässt sich der Ausflug wunderbar bei einer Brotzeit, einem Getränk oder einer warmen Mahlzeit ausklingen.
Die Wimbachklamm ist damit ein schönes Ziel für alle, die die eindrucksvolle Natur rund um Ramsau bei Berchtesgaden erleben möchten, ohne gleich eine lange und anspruchsvolle Bergtour unternehmen zu müssen. Die Kombination aus einem kurzen Rundweg, den spektakulären Felsformationen und dem tosenden Wasser macht den Besuch zu einem lohnenswerten Ausflug.
Wimbachtal
Wer mehr Zeit mitbringt, kann den Besuch der Klamm außerdem mit einer längeren Wanderung ins Wimbachtal verbinden. Der Parkplatz an der Wimbachbrücke ist hierfür ein sehr guter Ausgangspunkt. So lässt sich der kurze Besuch der Wimbachklamm problemlos zu einem ausgedehnten Wandertag im Berchtesgadener Land erweitern.
Für mich war die rund 1,5-stündige gemütliche Runde eine sehr schöne Möglichkeit, die besondere Landschaft rund um die Wimbachklamm kennenzulernen. Auch wenn die Schlucht mit ihren ungefähr 200 Metern relativ kurz ist, bietet sie auf dieser Strecke erstaunlich viele Eindrücke. Das Rauschen der Wimbach, die Wasserfälle, die moosbedeckten Felsen und die schroffen Felswände sorgen für eine beeindruckende Kulisse und machen den Besuch der Wimbachklamm zu einem lohnenswerten Zwischenstopp bei einem Aufenthalt in Ramsau bei Berchtesgaden.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen



















































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