Kaltern an der Weinstraße ist eines der bekanntesten Weindörfer Südtirols und ein perfektes Ziel für alle, die Natur, Kultur und Genuss zusammen verbinden möchten. Rund um den Ort warten gleich mehrere Ausflugsziele, die Abwechslung in deinen Aufenthalt bringen. Der Kalterer See über die historische Mendelbahn bis hin zum Mendelpass. Auch ein kleiner Abstecher nach Eppan zu den faszinierenden Eislöchern lohnt sich.
Kalterer See: der wärmste Badesee der Alpen
Nur wenige Minuten vom Ortszentrum entfernt liegt der Kalterer See, der als wärmster Badesee der Alpen gilt. Besonders im Sommer zieht er Badegäste, Wassersportler und Naturliebhaber an. Rund um den See gibt es mehrere Strandbäder, aber auch Spazierwege, die durch die idyllische Landschaft mit Weinbergen und Schilfgürteln führen. Im Herbst spiegelt sich das bunte Laub der Weinberge auf der Wasseroberfläche und ist ein herrliches Fotomotiv.
Kalterer See
Mendelbahn: eine nostalgische Fahrt auf den Mendelpass
Ein echtes Highlight ist die Fahrt mit der Mendelbahn, die bereits seit 1903 besteht und zu den steilsten Standseilbahnen Europas zählt. In nur wenigen Minuten bringt sie dich von Kaltern auf 1.364 Meter Höhe hinauf zum Mendelpass. Schon während der Fahrt eröffnen sich tolle Ausblicke über das Überetsch, den Kalterer See und bei klarer Sicht sogar bis in die Dolomiten. Oben angekommen, laden Restaurants, Wanderwege und Aussichtspunkte zu einem längeren Aufenthalt ein.
Blick nach KalternMandelbahn
Mendelbahn 39052 Kaltern an der Weinstraße., Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Italien
Öffnungszeiten täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr
Mendelpass: die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino
Der Mendelpass bildet die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino. Von hier aus hast du ein großartiges Panorama auf die Brenta-Dolomiten und das Etschtal. Der Pass ist nicht nur ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, sondern auch bei Motorradfahrern und Radlern sehr geschätzt. Wer mag, kann auf dem Höhenrücken gemütlich spazieren gehen oder anspruchsvollere Touren zu den umliegenden Gipfeln unternehmen.
Wanderweg am Mandelpass
Eislöcher in Eppan: ein Naturphänomen bei Kaltern auf dem Weg zum Mendelpass
Auf dem Weg von Kaltern hinauf zum Mendelpass stößt man auf ein faszinierendes Naturphänomen: die Eislöcher in Eppan. Schon seit Jahrhunderten üben sie eine besondere Anziehungskraft aus, denn mitten in der wärmeren Jahreszeit findet man hier Kälte wie im Winter.
Wanderweg zu den Eppan Eislöcher
Was sind die Eislöcher?
Die Eislöcher sind ein geologisches Phänomen, das durch die besondere Form und Struktur der Felsen entsteht. Zwischen den großen Porphyr-Blöcken strömt kalte Luft nach unten und sammelt sich am Boden. Dadurch entsteht auch im Sommer eine Temperatur von etwa 0 bis 9 Grad Celsius. Pflanzen, die man normalerweise in viel höheren Lagen der Alpen findet, können hier in tieferen Lagen sehr gut gedeihen.
Eppan Eislöcher
Ein Naturerlebnis für Wanderer
Die Eislöcher erreicht man von Kaltern aus über einen kurzen Wanderweg, der sich auch gut für Familien eignet. Schon beim Näherkommen spürt man den Temperaturunterschied. Während es außen angenehm warm ist, schlägt einem beim Betreten des Bereichs eine frische Kälte entgegen. Besonders eindrucksvoll ist dieses Erlebnis an heißen Sommertagen.
Wanderweg bei den Eislöchern
Verbindung von Natur und Wissenschaft
Lange Zeit wurden die Eislöcher als rätselhafte Erscheinungen betrachtet. Heute weiß man, dass das Phänomen mit der Luftzirkulation im Gestein zusammenhängt. Trotzdem bleibt es etwas Geheimnisvolles und Magisches, wenn man dort steht und spürt, wie die Natur ihre ganz eigenen Regeln schreibt.
Praktische Tipps Eislöcher Eppan
Anreise: Die Eislöcher liegen auf dem Weg zum Mendelpass, oberhalb von Kaltern. Parkmöglichkeiten gibt es in der Umgebung.
Parken: Max – Sparer – Str., 123, 39057 St. Michael, Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Italien
Beste Zeit: Ein Besuch lohnt sich besonders im Sommer, wenn der Kontrast zwischen Außen- und Innentemperatur am größten ist.
Wanderung: Der Weg ist nicht allzu anspruchsvoll und dauert nur rund 30 bis 45 Minuten. Festes Schuhwerk ist jedoch empfehlenswert.
Zusammenfassung
Die Eislöcher in Eppan sind ein Naturwunder, das man bei einem Aufenthalt im Überetsch nicht verpassen sollte. Zwischen Kaltern und dem Mendelpass gelegen, bieten sie eine willkommene Abkühlung, spannende Einblicke in die Geologie und ein Stück gelebte Alpenmystik.
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Nur wenige Kilometer nördlich von Salzburg liegt ein kleines Naturjuwel, die Antheringer Au. Dieses geschützte Auengebiet entlang der Salzach bietet nicht nur Erholung pur. Sondern auch abwechslungsreiche Wanderwege, beeindruckende Auenlandschaften und viele stille Plätze zum Durchatmen und Verweilen.
Antheringer Au
Startpunkt und Wegebeschreibung in Anthering
Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz beim Sportplatz in der Nähe vom S-Bahnhof Anthering. Von dort aus führt ein Wanderweg direkt ins Naturschutzgebiet. Der Rundweg durch die Antheringer Au ist etwa 11 Kilometer lang und verläuft größtenteils flach, perfekt für eine gemütliche Tour mit der ganzen Familie.
Antheringer Aus Salzach
Antheringer Au
Die Antheringer Au ist ein Naturschutzgebiet nördlich von Salzburg am Salzachufer. Teile davon sind tatsächlich eingezäunt, um die sensible Flora und Fauna zu schützen und um die Weideflächen abzugrenzen.
Zunächst wandert man entlang der alten Auwälder, wo hohe Pappeln und Weiden Schatten spenden. Immer wieder öffnen sich schöne Ausblicke auf die Salzach, die hier noch ganz natürlich und ursprünglich fließt. Besonders eindrucksvoll ist der Abschnitt entlang des Flussufers, ein idealer Ort für eine kleine Pause.
Die Antheringer Au ist von Zäunen umgeben, die in erster Linie als Schutzmaßnahme gegen Wildschweine dienen. Damit wir die geschützte Auenlandschaft dennoch bequem erleben können, gibt es an verschiedenen Stellen Übergänge mit Treppen oder Rampen. So bleibt der Zugang für Fußgänger, Radfahrer und Familien mit Kinderwagen problemlos möglich, während gleichzeitig die Natur und ihre Tierwelt bestmöglich bewahrt werden.
Weg durch das Antheringer Au
Die Wanderung eignet sich am besten von Frühling bis Herbst, wenn die Natur in voller Blüte steht oder sich in bunten Herbstfarben zeigt. Für die gesamte Tour solltest du je nach Tempo und Pausen etwa zwei bis drei Stunden einplanen. Der Weg ist leicht und damit auch für Familien sehr gut geeignet. Der Ausgangspunkt ist sowohl mit dem Auto als auch bequem mit der Lokalbahn bis Anthering erreichbar.
Bach in der Antheringer Au
Und diese Wanderung ist ideal für alle, die Ruhe und Natur suchen, und liegt nur einen Katzensprung von Salzburg entfernt. Die Antheringer Au lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und die Flusslandschaft der Salzach zu erkunden.
Schaukelweg Anthering: Wandern mit Schwung und Aussicht
Ein Ausflug, der Groß und Klein ein Lächeln ins Gesicht zaubert: Der Schaukelweg in Anthering bei Salzburg verbindet Naturerlebnis, Bewegung und jede Menge Spaß. Entlang des familienfreundlichen Rundwegs laden kreative Schaukeln, herrliche Ausblicke und idyllische Rastplätze dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen.
vorbei bei den Alpakas
Start und Streckenverlauf
Der Einstieg zum Schaukelweg befindet sich am Parkplatz am Dorfplatz in Anthering. Von dort aus führt ein beschilderter Rundweg über sanfte Wiesen, Felder und kleine Waldstücke. Der grüne Weg ist etwa 4 Kilometer lang und der rote Weg ist circa 1 Kilometer lang. Diese beiden Wege eignen sich perfekt für Familien mit Kindern, auch mit Kinderwagen (geländetauglich), und sind gut machbar.
Antheringer Schaukelweg
Das Besondere: Schaukeln mit Weitblick
Entlang des Weges warten insgesamt 10 liebevoll gestaltete Schaukelstationen, jede einzigartig! Von der klassischen Holzschaukel bis zur Nestschaukel mit Panoramablick ist alles dabei. Einige Schaukeln sind in Bäume integriert, andere stehen frei mit Blick über das Salzburger Land bis hin zu den Bergen.
Das Schaukeln macht nicht nur Kindern Spaß, sondern auch Erwachsenen ins Schwärmen. Wer hätte gedacht, dass eine einfache Schaukel so viel Lebensfreude wecken kann?
Rastplätze und Picknickmöglichkeiten
Unterwegs laden Bänke und Sonnenplätze zu kleinen Pausen ein. Perfekt für eine kleine Übung an der Bank oder für ein Picknick inmitten der Natur! Alternativ bietet sich der Gasthof in Anthering nach der Tour eine gemütliche Einkehr mit regionaler Küche an.
Natur und Ruhe genießen
Neben dem Schaukelspaß kommt auch das Naturerlebnis nicht zu kurz. Am Wegesrand summen Bienen auf bunten Wiesenblumen, Vögel zwitschern aus den Bäumen und immer wieder öffnet sich der Blick auf die sanfte Hügellandschaft rund um Anthering. Wer mag, kann auch eine kleine Verlängerung zur nahegelegenen Antheringer Au einbauen.
Infos auf einen Blick
In Anthering, nördlich von Salzburg, erwartet dich ein rund 3,5 Kilometer langer Rundweg, der vor allem durch seine 10 kreativen Schaukelstationen begeistert. Für die gemütliche Runde solltest du etwa 1,5 Stunden einplanen. Pausen zum Schaukeln, Staunen und Genießen inklusive. Unterwegs eröffnen sich immer wieder schöne Weitblicke und du bist von der Natur umgeben. Der Weg eignet sich perfekt für Familien mit Kindern, aber auch für alle Junggebliebenen, die Lust auf ein besonderes Erlebnis haben.
Zusammenfassung: Kindheitserinnerungen inklusive
Der Schaukelweg in Anthering ist mehr als nur ein Spaziergang; es ist ein Erlebnis für alle Sinne. Ideal für Familienausflüge, entspannte Wochenendtouren oder einfach mal, um wieder Kind zu sein.
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Dank seiner Lage ist der Forst besonders gut zu erreichen: Über die Autobahn A 94 gelangt man schnell zu den Ausfahrten Anzing oder Forstinning, von wo aus verschiedene Wege direkt in den Forst führen.
Der Ebersberger Forst liegt etwa 30 Kilometer östlich von München und ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichbar. Die umliegenden Orte Ebersberg, Zorneding und Vaterstetten bieten ideale Ausgangspunkte für Ausflügler, Wanderer und Radfahrer.
Lage und Größe des Anzinger Forst und Ebersberger Forst
Rund 9.000 Hektar groß ist der Ebersberger Forst, das größte zusammenhängende Waldgebiet Südbayerns. Der Anzinger Forst ist ein Teilgebiet des weitläufigen Ebersberger Forsts in Oberbayern. Er erstreckt sich zwischen den Orten Anzing, Forstinning, Ebersberg und Markt Schwaben und zählt zu den bedeutendsten Waldlandschaften östlich von München.
Der Anzinger Forst ist ein vielseitiges Waldgebiet, das von dichten Misch- und Nadelbaumbeständen geprägt ist. Zahlreiche Wege laden zu Spaziergängen und Erkundungen ein. Heute dient der Forst vor allem als bedeutender Lebensraum für heimische Wildtiere wie Rot- und Schwarzwild, Rehe sowie Füchse.
Wandertouren im Ebersberger Forst
Im Anzinger Forst gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Natur aktiv zu erleben. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, findet viele markierte Rundwege. Von kurzen, familienfreundlichen Spaziergängen bis hin zu längeren Touren, die etwa zur Friedensbuche oder zu mehreren kleinen Kapellen führen.
Friedensbuche im Ebersberger ForstKapelle Zu unserer lieben Frau im WaldHubertuskapelle im Ebersberger Forst
Auch Radfahrer kommen auf ihre Kosten. Breite Forstwege laden zu entspannten Runden ein, während abwechslungsreiche Runden bis nach Ebersberg oder zum Klostersee führen. Dank seiner flachen und weitläufigen Landschaft ist der Forst zudem ein beliebtes Revier für Jogger und Nordic Walker. Naturfreunde sollten die frühen Morgen- oder späten Abendstunden nutzen, um Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Und wer einfach nur die Ruhe genießen möchte, findet abseits der Hauptwege stille Plätze, die sich perfekt für ein Picknick eignen und zum Innehalten einladen.
Anzinger Sauschütt
Im Anzinger Forst gibt es für jeden Aktivitätstyp passende Touren. Wanderer können beispielsweise den rund 6 km langen Hirschweg oder die etwa 8 km lange Sauschütt-Runde unternehmen. Die Wanderer haben zudem die Wahl zwischen der Wanderrunde von Anzing (ca. 6 km), der längeren Runde durch Frotzhofen (ca. 10 km) oder einer gemütlichen Abendrunde von rund 6 km. Wer Ruhe und Natur genießen möchte, kann in speziellen Wildruhezonen und von Beobachtungskanzeln aus Wildtiere beobachten oder die historischen Punkte im Forst entdecken.
Auf dem Hirschweg und Keilerweg durch den Ebersberger Forst
Der Ebersberger Forst zählt zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands und ist ein echtes Paradies für Naturliebhaber. Mitten im Forst, östlich von München, verlaufen der Hirschweg und der Keilerweg, zwei idyllische Rundwege, die sich hervorragend für eine ausgedehnte Wanderung oder einen entspannten Spaziergang eignen.
Die Kombination aus Hirschweg und Keilerweg ergibt eine Strecke von circa 7 Kilometern, die durch dichten Mischwald lichte Schneisen und vorbei an malerischen Lichtungen führt. Gerade an warmen Tagen ist der Schatten des Waldes angenehm, und die Ruhe hier wirkt fast mystisch.
Unterwegs begegnet man nicht selten Rehen, Eichhörnchen oder zahlreichen Vogelarten. Mit etwas Glück lässt sich sogar eine Wildschweinspur entdecken, und manchmal hört man in der Ferne das Grunzen der Wildschweine. Was dem Spaziergang einen besonderen, fast abenteuerlichen Reiz verleiht. Die Wege sind gut ausgeschildert, meist flach und daher auch für Familien mit Kindern ideal geeignet.
Startpunkt und Wegebeschreibung
Ein guter Ausgangspunkt für die Tour ist der Waldparkplatz am Forsthaus Hubertus bei Ebersberg. Von hier aus führen Beschilderungen zum Keilerweg und weiter zum Hirschweg. Beide Routen sind miteinander verbunden und lassen sich beliebig kombinieren.
Schwarzwild-Schauwildfütterung vom Startpunkt Waldfriedhof Kirchseeon
Etwas außerhalb von Kirchseeon, in Richtung Waldfriedhof, befindet sich eine Besonderheit für Naturfreunde: die Schwarzwild-Schauwildfütterung. Rund um das abgegrenzte Areal leben Wildschweine, die hier regelmäßig beobachtet werden können. Besonders spannend ist ein Besuch zur Fütterungszeit, wenn die Tiere aus dem Unterholz treten und gut sichtbar sind.
Beobachtungsturm Saufütterung Weg zur Saufütterung
Von Kirchseeon aus ist die Anlage über den Parkplatz beim Waldfriedhof erreichbar. Von dort führt ein etwa 2,5 Kilometer langer Weg durch den Wald bis zur Fütterungsstelle. Der Spaziergang ist leicht zu bewältigen und eignet sich auch für Familien.
Das Schauwild-Gehege bietet eine einmalige Gelegenheit, das normalerweise scheue Schwarzwild aus nächster Nähe zu sehen. Informationstafeln geben zusätzliche Einblicke in die Lebensweise, das Verhalten und die Bedeutung der Tiere für das Ökosystem des Waldes. Gerade für Kinder ist es ein Erlebnis, Wildschweine so unmittelbar zu sehen.
Freizeit und Aktivitäten
Der Ebersberger Forst bietet ein dichtes Netz aus Wander- und Radwegen, die sowohl für kurze Spaziergänge als auch für längere Touren geeignet sind. Besonders lohnenswerte Ziele im Forst sind:
Forsthaus St. Hubertus ist ein traditionelles Wirtshaus mit Biergarten, perfekt für eine gemütliche Rast.
Hohenlindener Sauschütt ist ein weiteres idyllisches Wirtshaus mit Biergarten. Leider ist diese Gaststätte vorübergehend geschlossen.
Spaziergang im Anzinger Forst
Startpunkt unserer kleinen Runde ist der Parkplatz am Sportzentrum in Anzing. Von dort aus führt ein gut begehbarer Weg direkt in den Anzinger Forst.
Weg von Anzing
Wir folgten zunächst dem geräumten Hauptweg, bis wir nach links in Richtung Edelöster abbiegten. Hier wird es ruhiger, und man kann die Natur des Waldes in vollen Zügen genießen.
Nach einiger Zeit erreichen wir die Abzweigung zur Oberasbacher Straße. Dort halten wir uns rechts und gelangten auf demselben Weg wieder zu unserem Ausgangspunkt am Sportzentrum.
Walderlebnispfad Hohenlindener Sauschütt: Natur entdecken und erleben
Im Ebersberger Forst befindet sich der Walderlebnispfad Hohenlindener Sauschütt. Ein ideales Ausflugsziel für Familien, Naturliebhaber und alle, die den Wald einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchten.
Informationstafel über den Wanderweg im Hohenlindener Sauschütt
Der rund 1 Kilometer lange Rundweg startet an der Gaststätte Sauschütt, wo auch ein großer Parkplatz ist. Schon nach wenigen Metern taucht man in die stille, grüne Welt des Waldes ein. Auf dem gut ausgeschilderten Weg warten zahlreiche interaktive Stationen, die einem Wissen über Flora, Fauna und Waldökologie spielerisch vermitteln.
Fledermaus Informationen Hohenlindner Sauschütt im Ebersberger ForstInformationstafel Hohenlindener Sauschütt Tierweitsprung Hohenlindener Sauschütt Wanderweg Hohenlindener Sauschütt im Ebersberger Forst
Beim Rundgang auf dem Walderlebnispfad Hohenlindener Sauschütt führt der Weg auch am Wildschweingehege vorbei. Besonders spannend ist es, hier bei einer Fütterung zuzusehen, wie die Tiere aus dem Unterholz hervorkommen und laut schmatzend ihr Futter genießen. Ein tolles Erlebnis, vor allem für Kinder, bei dem die Wildschweine aus nächster Nähe beobachtet werden können.
Wildschweine im Hohenlindener Sauschütt Ebersberger Forst
Wanderung zur Ludwigshöhe im Ebersberger Forst: Natur und Ausblicke genießen
Ein absolutes Highlight der Tour ist der Aussichtsturm Ebersberg. Von hier aus kann man bei klarer Sicht bis in die Alpen blicken – ein Panorama, das einfach beeindruckt. Der Aufstieg auf den 35 Meter hohen Turm lohnt sich in jedem Fall, denn oben angekommen eröffnet sich ein weiter Blick über Wälder, Felder und Berge.
Aussichtsturm Ebersberg
An klaren Tagen reicht das Panorama weit über das Ebersberger Land hinaus bis ins Voralpenland, zu den Berchtesgadener Alpen und mit etwas Glück sogar bis zur Zugspitze. Ein Moment, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Blick auf Ebersberg
Weiter ging es über den Wanderweg „Kunst im Wald“. Entlang des Pfades begegnen einem verschiedene Skulpturen und Kunstwerke, die sich wunderbar in die Natur einfügen. Sie regen zum Nachdenken an und laden zugleich dazu ein, den Blick immer wieder schweifen zu lassen.
Der Trimm-dich-Pfad bietet zahlreiche Fitnessstationen an, die zu kleinen sportlichen Einheiten einladen, ideal, um die Wanderung mit etwas Bewegung zu verbinden. Wer es lieber gemütlich mag, kann den Pfad natürlich auch einfach entlangspazieren und die Ruhe genießen.
Wanderweg durch den Wald Parcour
Entlang dieses Pfades laden verschiedene Stationen dazu ein, den Wald mit allen Sinnen zu erleben. Perfekt für Familien und alle, die gerne mehr über Flora und Fauna erfahren möchten. Der Weg ist abwechslungsreich und angenehm zu gehen, stets begleitet vom Duft des Waldes und vom Zwitschern der Vögel.
Entlang des Erlebnispfades kommt man auch am Museum Wald und Umwelt in Ebersberg vorbei.
Museum Wald und Umwelt in Ebersberg
Das Museum Wald und Umwelt in Ebersberg ist ein spannendes Ausflugsziel für Naturfreunde und Familien. Inmitten des Ebersberger Forstes gelegen, vermittelt es auf anschauliche Weise Wissen über den Wald, seine Tiere und Pflanzen. Besonders schön sind die interaktiven Ausstellungen, die zum Mitmachen einladen, sowie die wechselnden Sonderausstellungen zu Themen rund um Natur und Nachhaltigkeit.
Museum Wald und Umwelt in Ebersberg
Der Rückweg führt wieder gemütlich durch den Wald hinab zum Ausgangspunkt beim Waldsportpark. Insgesamt ist die Tour leicht zu bewältigen und auch für Familien gut geeignet. Die Kombination aus Naturerlebnis, Bewegung und Panorama macht die Wanderung zur Ludwigshöhe zu einem echten Geheimtipp im Ebersberger Forst.
Die Runde ist circa 6 Kilometer lang und in rund 2 Stunden zu schaffen. Da der Weg leicht zu gehen ist und sehr abwechslungsreich ist, ist er ideal für eine kurze Auszeit im Grünen.
Die Ebersberger Weiherkette: Naturidylle zwischen Klostersee und Egglburger See
Nur rund 30 Kilometer östlich von München liegt die idyllische Ebersberger Weiherkette. Ein kleines Naturparadies mit mehreren Seen, das sich hervorragend für Spaziergänge, Radtouren oder gemütliche Ausflüge in die Natur eignet. Die Kette erstreckt sich vom Klostersee am Ortsrand von Ebersberg bis zum Egglburger See, der am westlichen Rand des Egglburger Forsts liegt.
Start am Klostersee
Der Klostersee ist der bekannteste der Ebersberger Weiher. Direkt neben der Stadt Ebersberg gelegen, bietet er im Sommer eine beliebte Bademöglichkeit mit Liegewiese, Steg und Kiosk. Ein Rundweg um den See führt und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Besonders schön ist der Blick auf die barocke Pfarrkirche St. Sebastian, die sich malerisch im Wasser spiegelt.
Klostersee
Durch die Weiherkette
Vom Klostersee aus führt ein landschaftlich reizvoller Weg weiter zur eigentlichen Weiherkette, einer Reihe kleiner Teiche, die ursprünglich zur Fischzucht angelegt wurden. Heute sind sie ein wertvolles Biotop und bieten Lebensraum für zahlreiche Vogelarten, Frösche und Libellen. Auf den Wegen rund um die Weiher ist es angenehm ruhig, perfekt, um den Alltag hinter sich zu lassen und die Natur zu genießen.
Langweiher
Die Strecke verläuft größtenteils eben an Mischwäldern, Schilfgürteln und kleinen Brücken vorbei, die über die Verbindungskanäle zwischen den Weihern führen.
Der Egglburger See
Der größte See der Kette ist der Egglburger See, der . Er darf nicht zum Baden genutzt werden, ist aber ein Paradies für Naturfreunde und Fotografen. Mit etwas Glück lassen sich hier Graureiher, Haubentaucher oder sogar Eisvögel beobachten. Ein Rundweg führt um den See und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser und den angrenzenden Egglburger Forst, einen der größten zusammenhängenden Wälder Oberbayerns.
Egglburger See
Tipp
Wer die gesamte Weiherkette erkunden möchte, kann eine rund 8 Kilometer lange Rundwanderung unternehmen. Der Start- und Zielpunkt befindet sich am Klostersee-Parkplatz in Ebersberg. Der Weg verläuft weitgehend eben und ist daher ideal für Familien geeignet.
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Die Klosterruine Hirsau im Nordschwarzwald zählt zu den eindrucksvollsten historischen Anlagen Baden-Württembergs. Eingebettet im Nagoldtal, nur wenige Gehminuten vom Ortskern entfernt. Eröffnet sich Besuchern ein Ort, der Geschichte, Architektur und Spiritualität auf besondere Weise verbindet? Gemeinsam mit dem Museum Hirsau lässt sich hier die große Bedeutung des ehemaligen Benediktinerklosters anschaulich nachvollziehen.
Klosterruine Hirsau Peter Paul Kloster Innenhof
Ein Kloster von europäischem Rang
Das Kloster Hirsau war im Mittelalter eines der einflussreichsten Reformklöster Europas. Vor allem im 11. und 12. Jahrhundert erlangte es große Bedeutung, als von hier aus die sogenannte Hirsauer Reform ihren Ausgang nahm. Diese stand für strenge Ordensregeln, geistige Erneuerung und eine klare Abkehr von weltlichem Einfluss, ein Gedanke, der zahlreiche Klöster im deutschsprachigen Raum prägte.
Heute sind von der einst weitläufigen Klosteranlage vor allem die Ruinen der spätromanischen Aureliuskirche und der großen Klosterkirche St. Peter und Paul erhalten. Besonders eindrucksvoll sind die massiven Mauern, Rundbögen und Säulenreste, die einen guten Eindruck von der monumentalen Größe des Klosters vermitteln. Beim Rundgang über das Gelände lässt sich leicht erahnen, welche architektonische und geistige Bedeutung dieser Ort einst hatte.
Kreuzgang
Ein Spaziergang durch die weitläufige Anlage der Klosterruine Hirsau ist nicht nur ein Ausflug in die Vergangenheit, sondern auch ein Ort der Ruhe und Inspiration. Zwischen den alten Mauern, den Wiesen und den hohen Bäumen lässt es sich wunderbar verweilen. Im Sommer finden hier zudem kulturelle Veranstaltungen und Konzerte statt, die der Ruine neues Leben einhauchen.
Das Jagdschloss
Das Jagdschloss Hirsau
Direkt neben der Klosterruine erhebt sich das barocke Jagdschloss Hirsau. Es wurde im 16. Jahrhundert von Herzog Christoph von Württemberg errichtet. Und diente den Herzögen als repräsentatives Domizil während der Jagd im Schwarzwald. Das Schloss steht im deutlichen Kontrast zur mittelalterlichen Klosterruine. Hier zeigt sich der Glanz des Barocks mit eleganten Fassaden und harmonischen Proportionen.
Jagdschloss
Heute wird das Jagdschloss für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Besonders bekannt sind die Klosterspiele Hirsau, die jeden Sommer zahlreiche Besucher anlocken. In der stimmungsvollen Kulisse der Klosterruine finden Konzerte, Theateraufführungen und andere Veranstaltungen statt.
Peter- und Paulskirche bei der Klosterruine Hirsau
Die Peter- und Paulskirche, die zwischen 1082 und 1091 errichtet wurde. Gehörte einst zu den größten romanischen Kirchen nördlich der Alpen. Mit einer Länge von über 90 Metern beeindruckte sie durch ihre schlichte, aber monumentale Bauweise.
Der Niedergang setzte mit der Reformation ein und fand im Pfälzischen Erbfolgekrieg seinen tragischen Höhepunkt. Im Jahr 1692 wurde das Kloster von französischen Truppen zerstört. Seitdem ist die Kirche eine Ruine, doch gerade diese Überreste strahlen eine besondere Würde und Faszination aus.
Architektur und heutige Eindrücke
Auch wenn nur noch Teile erhalten sind, lassen die mächtigen Grundmauern, Pfeilerreste und Fensteröffnungen die Dimensionen der einstigen Klosterkirche erahnen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick durch die hohen Fensterbögen in den offenen Himmel, ein Moment, der fast mystisch wirkt.
Peter- und Paulskirche bei der Klosterruine Hirsau der Kreuzgang
Beim Rundgang durch das Areal entdeckt man zudem weitere eindrucksvolle Zeugnisse der Vergangenheit. Darunter das ehemalige Peter- und Paulskloster, den markanten Eulenturm und verschiedene Überreste der Klostergebäude.
Eulenturm
Die Marienkapelle bei der Klosterruine Hirsau
Direkt neben der eindrucksvollen Klosterruine Hirsau steht die Marienkapelle, eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Anlage. Sie wurde im 11. Jahrhundert als Friedhofskapelle errichtet und entwickelte sich später zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.
Marienkapelle
Mit ihren dicken Mauern, den kleinen romanischen Fenstern und der schlichten Bauweise strahlt sie bis heute eine besondere Ruhe aus. Im Inneren herrscht eine stille, fast meditative Atmosphäre, ein schöner Kontrast zu den offenen Ruinen des Klosters.
Marienkapelle Altar
Wer in der Region unterwegs ist, sollte den Besuch der Klosterruine Hirsau unbedingt mit einem Bummel durch die Altstadt von Calw, der Geburtsstadt von Hermann Hesse, verbinden.
Museum Hirsau: Geschichte anschaulich erklärt
Ergänzt wird der Besuch der Klosterruine durch das Museum Hirsau, das sich in unmittelbarer Nähe der Anlage befindet. Das Museum bietet einen fundierten und zugleich verständlichen Einblick in die Geschichte des Klosters, das Leben der Mönche sowie die architektonische Entwicklung der Anlage.
Modelle, Schautafeln und Exponate veranschaulichen, wie das Kloster ursprünglich aufgebaut war und welche Rolle es im religiösen, politischen und kulturellen Leben des Mittelalters spielte. Besonders hilfreich ist das Museum für Besucher, die sich vor oder nach dem Rundgang ein besseres Gesamtbild der Anlage verschaffen möchten. Die Kombination aus Ruinenbesichtigung und Museumsbesuch macht Geschichte hier greifbar.
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Wer eine ruhige Auszeit in der Natur sucht, findet im Rotter Forst in Oberbayern ein echtes Kleinod. Die Wanderung zum Entenweiher ist ideal für Naturliebhaber, welche die Stille des Waldes genießen möchten und sich an idyllischen Gewässern erfreuen.
Informationstafel am Parkplatz
Startpunkt und Anreise
Ausgangspunkt der Tour ist meist ein kleiner Wanderparkplatz am Waldrand. Zum Beispiel südlich von Rott am Inn, in der Nähe des Weilers Leiten oder bei Thal. Von München aus erreicht man Rott am Inn in etwa einer Stunde über die A 94 und die B 15. Auch von Rosenheim ist die Anfahrt schnell und unkompliziert.
Sumpfgebiet im Rotter Forst
Parkmöglichkeiten finden sich am Waldrand, meist kostenfrei. Empfehlenswert ist es, früh am Tag zu starten, um sich einen guten Platz zu sichern, vor allem an Wochenenden.
Der Weg durch den Rotter Forst
Schon nach wenigen Schritten taucht man ein in den dichten Mischwald des Rotter Forsts. Alte Buchen, Eichen und Fichten säumen die breiten Forstwege, dazwischen laden kleinere Trampelpfade zum Erkunden ein. Besonders im Frühjahr und Herbst zeigt sich der Wald von seiner schönsten Seite. Im Frühling mit frischem Grün und bunten Waldbodenblühern im Herbst mit seinen farbenfrohen leuchtenden Laub.
Schmetterling
Die Strecke zum Entenweiher ist angenehm zu gehen und ohne nennenswerte Steigungen perfekt für eine entspannte Halbtagestour oder einen ausgedehnten Spaziergang. Unterwegs hört man das Zwitschern der Vögel, das Rascheln im Unterholz und gelegentlich das leise Plätschern kleiner Bäche, die den Forst durchziehen. Die Luft ist frisch und erfüllt von würzigem Waldbodenduft, eine Wohltat für Körper und Geist.
Der Entenweiher ein stilles Naturidyll
Nach rund einer Stunde erreicht man den Entenweiher, einen kleinen, verträumten Weiher mitten im Wald. Umgeben von Schilf und Bäumen, spiegelt sich die Natur auf der Wasseroberfläche als ein friedlicher Ort, der zum Verweilen einlädt. Mit etwas Glück kann man hier nicht nur Enten, sondern auch Reiher, Libellen und andere Wasservögel beobachten.
Entenweiher
Der Weiher eignet sich hervorragend für eine Brotzeitpause. Wer mag, bringt ein kleines Picknick mit und genießt die Stille des Waldes.
Rundweg oder kleine Schleife
Wer noch etwas weitergehen möchte, kann den Entenweiher umrunden oder eine kleine Schleife durch den südlichen Teil des Forsts anhängen. Besonders schön ist der Weg entlang kleiner Waldlichtungen und weiterer Weiher, die im Forst versteckt liegen. Alternativ geht es auf dem gleichen Weg gemütlich zurück zum Ausgangspunkt.
Wanderweg am Entenweiher
Einkehrmöglichkeiten in der Umgebung
Nach der Wanderung lohnt sich ein Abstecher nach Rott am Inn. Der historische Ortskern mit dem beeindruckenden Kloster Rott und der barocken Stiftskirche ist einen Besuch wert. Auf dem dazu gehörenden Friedhof liegen der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß und seine Ehefrau begraben. Kulinarisch bietet sich ein Einkehrschwung im Landgasthof Stechl an, wo unter anderem bayerische Spezialitäten serviert werden.
Zusammenfassung
Die Wanderung durch den Rotter Forst zum Entenweiher ist ein echter Geheimtipp für alle, die Oberbayerns Natur abseits der großen Touristenströme erleben wollen. Der Weg ist einfach gut begehbar und eignet sich auch für Familien oder ältere Wanderer. Besonders an warmen Tagen spendet der Wald angenehmen Schatten, und der Entenweiher bildet einen malerischen Höhepunkt der Tour. Wer den Ausflug abrunden möchte, findet in Rott am Inn schöne Einkehrmöglichkeiten und kulturelle Sehenswürdigkeiten.
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