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Der Zauberwald mit dem Taubenmoos in Bernau im Schwarzwald

In Bernau im Schwarzwald gibt es einen ganz besonderen Ort in der Natur: den Zauberwald mit dem Taubenmoos. Es befindet sich in einer idyllischen Lage und bietet einen abwechslungsreichen Wanderweg. Ein ganz besonderes Naturerlebnis bietet der Zauberwald mit dem Taubenmoos, der seinem Namen alle Ehre macht. Zwischen urigen Bäumen, moosbewachsenen Steinen und kleinen Wasserläufen fühlt man sich fast wie in einer Märchenwelt zurückversetzt.

Zauberwald
Beginn vom Zauberwald

Zauberwald Taubenmoos

Der Ausgangspunkt für den Rundweg in den Zauberwald Taubenmoos ist der Zauberwald-Pfad in der Oberlehenstraße in Bernau im Schwarzwald, wo auch Parkplätze vorhanden sind. Auf rund 900 Metern Höhe gelegen, startet hier der gut beschilderte Rundweg, der direkt in den Zauberwald hineinführt.

Zauberwald
Wächter über den Zauberwald

Die Tour ist etwa 2,5 Kilometer lang und damit auch für Familien bestens geeignet. Mit einer Gehzeit von 1 bis 2 Stunden lässt sich der Weg gemütlich mit Pausen zum Entdecken der geschnitzten Figuren und zum Staunen über die Moorlandschaft bewältigen. Wichtig ist nur, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg teilweise über naturbelassene Pfade führt.

Zauberwald
Zauberwaldpfad

Der Zauberwald

Sobald man in den Wald eintritt, spürt man die besondere Atmosphäre. Weiche Moosteppiche breiten sich über den Waldboden aus, während uralte Bäume hoch in den Himmel ragen. Zwischen den Farnen glitzern kleine Tümpel und Bäche und verleihen dem Wald eine märchenhafte Stimmung.

Zauberwald

Mitten im idyllischen Bernauer Hochtal im Schwarzwald liegt der Zauberwald mit dem Taubenmoos, ein geheimnisvolles Moorgebiet, das zum Staunen und Träumen einlädt. Hier führt der Zauberwald-Pfad durch eine märchenhafte Landschaft aus Holzstegen, knorrigen Bäumen und klaren Bächen. Besonders beliebt bei Kindern und Familien ist dabei das Wasserrad, das mitten im Wald von einem plätschernden Bächlein angetrieben wird.

Informationstafeln am Wegesrand erklären die Entstehung des Moores und geben Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Besonders Kinder haben Freude daran, den Märchenwald auf eigene Faust zu entdecken. Oft gibt es kleine Stationen, die Wissen spielerisch vermitteln.

Zauberwald Taubenmoos
Holztreppe beim Wasserrad

Rast und Ausblicke

Der Weg durch den Zauberwald ist leicht begehbar und lädt dazu ein, sich Zeit zu lassen. Immer wieder gibt es Sitzgelegenheiten, von denen man die stille Waldatmosphäre genießen kann. Wer möchte, kann die Tour verlängern und im Anschluss weiter durch das Bernauer Hochtal wandern. Von verschiedenen Stellen aus eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Schwarzwaldberge, wie es etwas später in diesem Artikel zu sehen ist.

Zauberwald
Holzbohlenweg

Unterwegs auf dem Zauberwaldpfad

Ein einfacher Spaziergang verwandelt sich hier in ein kleines Abenteuer. An 15 abwechslungsreichen Spiel-, Erzähl- und Infostationen gibt es viel zu entdecken. Spielerisch erfahren große und kleine Besucher spannende Geschichten wie zum Beispiel über das versunkene Kloster oder die geheimnisvolle Sage vom Schweinewiibli.

Ein echtes Highlight ist der Pirschpfad: Dort haben sich 20 heimische Tiere im Wald versteckt. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, kann Rehe, Füchse und weitere Tiere aufspüren – und das ist ein spannendes Suchspiel, das nicht nur Kindern Freude macht.

Auf dem Rückweg wird man noch einmal belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Berge des Schwarzwaldes. Ein Ort, an dem man einfach innehalten und genießen muss. Bis man wieder am Parkplatz angekommen ist.

Taubenmoos

Zusammenfassung

Die Wanderung durch den Zauberwald Taubenmoos ist ein stimmungsvolles Naturerlebnis. Perfekt für alle, die zur Ruhe kommen und die geheimnisvolle Seite des Schwarzwalds entdecken möchten. Ob als Familienausflug, kleine Runde für zwischendurch oder als Auftakt für eine größere Tour durchs Bernauer Hochtal, der Zauberwald mit dem Taubenmoos macht seinem Namen alle Ehre.

Die Hütte in Bernau im Schwarzwald

Die Hütte liegt direkt am Parkplatz vom Zauberwald in Bernau im Schwarzwald. Die Atmosphäre ist rustikal und gemütlich, wie man es sich von einer Schwarzwaldhütte wünscht. Auf der Karte für den Winter finden sich hausgemachte Klassiker wie Erbsensuppe, Gulaschsuppe, kräftige Brühen, deftige Würste sowie frisches Brot aus der Region. Auch bei den Getränken wird auf Qualität und Bodenständigkeit geachtet. Für den Sommer werden Brat- und Grillwürste sowie Schnitzel Wiener Art angeboten.

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Die besten Wandertipps für den 7-Moore-Weg im Schwarzwald

Der 7-Moore-Weg im Schwarzwald ist eine abwechslungsreiche Rundwanderung, die Naturfreunde und Fotoliebhaber gleichermaßen begeistert. Sie führt durch eine faszinierende Moorlandschaft mit seltenen Pflanzen, idyllischen Waldpassagen, kleinen Seen und lässt sich ideal mit einem Abstecher zum Naturdenkmal Krai-Woog-Gumpen verbinden, einem der schönsten Wasserfälle im Schwarzwald.

7 Moore Weg
7 Moore Weg Wegweiser

Startpunkt und Anreise

Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Parkplatz am Murgtal-Schild. Von hier aus ist der Weg hervorragend ausgeschildert, sodass auch Ortsfremde problemlos der Route folgen können. Die Strecke umfasst rund 10 Kilometer und lässt sich inklusive Pausen zum Genießen der Landschaft und Fotografieren in etwa fünf Stunden bewältigen.

7 Moore Weg
Parkplatz und Startpunkt für die Wanderung

Wanderung durch die Moorlandschaft

Der vorbei, in denen man Pflanzen wie Sonnentau, Wollgras oder Moosbeeren sowie viele andere Arten entdecken kann. Auf Infotafeln entlang der Strecke erfährt man spannende Details über die Entstehung der Moore, ihre Funktion als Wasserspeicher und ihre Bedeutung für seltene Tierarten. Besonders im Frühsommer, wenn das Wollgras blüht, zeigt sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite.

7 Moore Weg
7 Moore Weg Wanderweg

7 Moore

Auf dem 7 Moore Weg führt die Route an beeindruckenden Moorgebieten vorbei, an denen Fohrenmoos, Turbenmoos, Geishaltermoos, Schwarzensägemoos, Birkenmoor, Sonnmättlemoos und Brunnmättlemoos zu finden sind. Während die meisten Moore nur von außen betrachtet werden können, lässt sich das Birkenmoor im Schwarzenbächletal dank gut angelegter Holzstege sogar direkt durchqueren.

7 Moore Weg
Birkenmoor am 7 Moore Weg

Der Krai-Woog-Gumpen das Naturdenkmal im Schwarzwald

Ein Höhepunkt der Tour ist der Krai-Woog-Gumpen, ein kleiner Wasserfall, der in eine tiefblaue Gumpe stürzt. Der Name stammt aus dem Alemannischen: „Krai“ bedeutet Fels, „Woog“ steht für Wasserbecken und „Gumpen“ für Tümpel, eine treffende Beschreibung dieses malerischen Ortes. Nach Regenfällen oder während der Schneeschmelze ist das Naturschauspiel besonders beeindruckend.

7 Moore Weg
Krai Woog Wasserfall

Wanderweg

Der 7-Moore-Weg startet zunächst angenehm eben und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, in der man entspannt ins Wandern kommt und die Natur genießen kann. Besonders eindrucksvoll sind die Krai-Woog-Gumpen, ein wildromantisches Naturdenkmal mit rauschenden Wassern, die sich zwischen den Felsen hindurchschlängeln. Ab hier ändert sich jedoch der Charakter der Tour. Der Weg steigt allmählich an, und auf etwa 145 Höhenmetern geht es stetig bergauf zurück in Richtung Ausgangspunkt.

7 Moore Weg
Waldweg des 7 Moore Weg

Der Anstieg ist gut zu bewältigen, erfordert aber etwas Kondition. Dafür wird man unterwegs immer wieder mit schönen Ausblicken und ruhigen Waldpassagen belohnt. Oben angekommen, schließt sich die Runde, und man blickt zufrieden auf eine abwechslungsreiche Wanderung zurück, die Naturerlebnis und eine kleine sportliche Herausforderung verbindet.

7 Moore Weg

7 Moore Weg

Entlang des Moorwegs stößt man auf eine Infotafel über das Moorgebiet, die interessante Informationen über die Entstehung und Bedeutung des Moores vermittelt. Sie erklärt, wie die Moore sich im Laufe der Jahrtausende gebildet haben, welche Tier- und Pflanzenarten hier besonders typisch sind und warum diese einzigartige Landschaft geschützt wird.

7 Moore Weg
Tafeln über die Entstehung der Moorgebiete

Solche Tafeln machen die Wanderung nicht nur zu einem Spaziergang durch die Natur. Sondern auch zu einer kleinen Entdeckungsreise, bei der man Wissenswertes über die Ökologie und Geschichte der Region erfährt.

Zusammenfassung für die Wanderung

Die Wanderung eignet sich am besten von Frühjahr bis Herbst. Wichtig ist, feste Wanderschuhe zu tragen, da der Weg stellenweise naturbelassen ist und bei Nässe rutschig werden kann. Je nach Tempo und Pausen solltest du etwa drei bis fünf Stunden einplanen. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis mittel. So dass die Tour sowohl für geübte Wanderer als auch für Familien mit etwas Ausdauer gut machbar ist. Ein besonderer Tipp von mir: Lege am Krai-Woog-Gumpen eine Pause ein und genieße die rauschende Kulisse. Ein perfekter Ort zum Durchatmen. Und wer möchte, kann sogar baden.

7 Moore Weg
Tümpel

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Wanderung zur Burgruine Wieladingen und den Lehnbach Wasserfällen

Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt dich von der geschichtsträchtigen Burgruine Wieladingen zu den idyllisch gelegenen Lehnbach-Wasserfällen. Eine perfekte Tour für Naturliebhaber, die den Hotzenwald von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite erleben möchten.

Murgtal

Startpunkt: Parkplatz Burgruine Wieladingen

Der kleine Parkplatz befindet sich ganz in der Nähe der Burgruine Wieladingen in der Gemeinde Rickenbach. Und dieser bietet den perfekten Einstieg in die Tour. Von hier führt ein kurzer, gut ausgeschilderter Weg zur Ruine hinab.

Murgtal
Stufen zur Burgruine Wieladingen im Murgtal

Burgruine Wieladingen

Die Burgruine Wieladingen stammt aus dem 13. Jahrhundert und liegt malerisch auf einem bewaldeten Hügel. Reste des Bergfrieds, Mauerteile und die erhöhte Lage mit Ausblick ins Murgtal machen den kurzen Abstecher lohnenswert. Die Anlage ist frei zugänglich und lädt zum Verweilen ein. Und von hier aus hat man einen schönen Blick über die umliegenden Wälder des Schwarzwaldes. Wer möchte, kann den Turm über eine Treppe erklimmen und wird dafür mit einem besonders schönen Panorama belohnt. Auch kurze Spaziergänge rund um die Ruine lohnen sich, denn sie vermitteln ein eindrucksvolles Gefühl von Geschichte und Natur zugleich.

Weiter zu den Lehnbach Wasserfällen

Nach der Besichtigung der Ruine folgst du dem ausgeschilderten Wanderweg durch den ruhigen Wald des Murgtales. Der Weg führt etwas bergab, vorbei an der ersten kleinen Holzbrücke und an moosbewachsenen Steinen, bis du schließlich die Lehnbach-Wasserfälle erreichst.

Die Lehnbach Wasserfälle

Das Highlight der Wanderung sind die Lehnbach-Wasserfälle, eine versteckte Naturoase, die fast ein wenig geheimnisvoll wirkt. Über mehrere Kaskaden stürzt das Wasser in die Tiefe, umgeben von moosbewachsenen Steinen und üppiger Vegetation. Besonders nach Regenfällen bieten die Wasserfälle ein beeindruckendes Schauspiel. Hier lohnt sich eine längere Pause, um die frische Luft einzuatmen und das Rauschen des Wassers auf sich wirken zu lassen.

Murgtal
Wanderweg durch die moosbedecken Felsen im Murgtal

Es empfiehlt sich, den Wanderweg bis zur zweiten Brücke zu gehen, dort, wo der Lehnbach in die Murg mündet.

Murgtal
Bach

Dieser Abschnitt ist atemberaubend schön und fast romantisch, mit sanft plätscherndem Wasser, moosbewachsenen Steinen und lichtdurchfluteten Wasserfällen. Ein idealer Ort, um immer wieder eine Pause einzulegen und die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Murgtal
Lehnbach Wasserfälle

Rückweg

Du kannst entweder denselben Weg zurückgehen oder über einen alternativen Forstweg eine kleine Rundtour zurück zum Parkplatz machen. Kurz vor der Burg gibt es einen Ruheplatz, um die Ruhe des Waldes zu genießen oder eine kleine Pause einzulegen.

Murgtal
Sitzecke

Tourinfos auf einen Blick

Die Strecke beträgt etwa 3,5 Kilometer, mit Höhenmetern zwischen 150 und 200, und lässt sich in ca. 2 bis 3 Stunden gemütlich bewältigen. Die Wanderung ist leicht bis mittelschwer und eignet sich hervorragend für Familien, Hobbywanderer und Naturfans. Hunde sind erlaubt; eine Leine wird jedoch empfohlen.

Zusammenfassung

Diese Wanderung verbindet Geschichte und Natur auf wunderbare Weise. Die Burgruine Wieladingen bietet historische Einblicke und schöne Ausblicke, während die Lehnbach-Wasserfälle mit ihrer Ruhe und Natürlichkeit bezaubern. Ideal für eine kurze Auszeit im Grünen!

Murgtal
Treppen zu den Lehnbach Wasserfälle im Murgtal

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Wanderung durch die Wutachschlucht: Von der Schattenmühle zum Räuberschlössle

Die Tour startet am großen Parkplatz bei der Schattenmühle, einem der bekanntesten Einstiege in die Wutachschlucht. Schon beim Aussteigen aus dem Auto wird man vom Rauschen der Wutach empfangen, das sich wie ein ständiger Begleiter durch die Wanderung zieht. Gleich zu Beginn spürt man die besondere Art dieser Landschaft, eine Mischung aus wilder Ursprünglichkeit und beruhigender Naturidylle.

Wutachschlucht
Wutach

Einstieg in die Wutachschlucht

Vom Parkplatz folgt man dem gut ausgeschilderten Wanderweg in Richtung Räuberschlössle. Zunächst führt der Pfad ein Stück bergauf, bis man einen Forstweg erreicht.

Wutachschlucht
Anstieg über Treppen

Oberhalb setzt sich der Weg gemütlich fort, bevor nach etwa zwei Kilometern eine Lichtung erscheint.

Wutachschlucht
Forstweg

Dort teilt sich die Route: Wer der Beschilderung zur Wutachschlucht in Richtung Räuberschlössle folgt, wandert vorbei an Feldern und Wiesen. Kurz darauf zweigt links der Weg nach Bonndorf, Glashütte und Gündelwangen ab.

Wutachschlucht
Lichtung Wegeteilung

Abstieg Richtung Bonndorf

Kurz bevor man das Räuberschlössle erreicht, zweigt ein Weg hinunter in Richtung Bonndorf ab. Der Pfad führt zunächst steiler bergab in die Wutachschlucht, ehe sich die Passagen nach und nach sanfter gestalten. Je tiefer man in die Schlucht eintaucht, desto deutlicher verändert sich die Umgebung. Das Klima wird kühler und feuchter, während Farne, Moose und urige Felswände das Landschaftsbild prägen.

Wutachschlucht
Wanderweg bergab zur Wutachschlucht

Über die Wutachbrücke

Bald erreicht man die Brücke über die Wutach, ein besonders reizvoller Abschnitt der Wanderung. Hier lohnt es sich, kurz innezuhalten und den Blick in die Tiefe der Schlucht schweifen zu lassen. Je nach Jahreszeit zeigt sich der Fluss von einer ganz unterschiedlichen Seite. Mal rauscht er tosend und kraftvoll durch das Tal, mal fließt er ruhig und gemächlich dahin. Vorbei an den markanten Felsformationen, die dem Flusslauf eine beeindruckende Kulisse verleihen.

Wutachschlucht
Wutachbrücke

Sanfter Anstieg der Wutachschlucht

Hinter der Brücke steigt der Weg allmählich an. Der Anstieg ist moderat und führt durch schattige Waldstücke, die an warmen Sommertagen besonders angenehm sind.

Wutachschlucht
Entlang der Wutach

Schritt für Schritt lässt man die tief eingeschnittene Schlucht hinter sich und gelangt in offeneres, sanfteres Gelände, bis schließlich das Dorf Gündelwangen erreicht wird.

Wutachschlucht
Wanderweg Bergauf

Von Gündelwangen folgt man zunächst etwa einem Kilometer entlang der Hauptstraße. Anschließend biegt der Weg nach links ab und führt rund einen weiteren Kilometer über eine kleine Straße und eine Wiese, bevor man durch ein Gebüsch zurück in den Wald gelangt. Von hier geht es bergab, bis man schließlich wieder die Schattenmühle erreicht.

Wutachschlucht
zurück zur Schattenmühle

Eckdaten zur Wutachschlucht

Die Wanderung beginnt und endet am Parkplatz Schattenmühle, einem idealen Ausgangspunkt für Touren in die Wutachschlucht. Je nach gewählter Variante ist die Strecke rund 8 Kilometer lang und lässt sich in etwa 3 bis 4 Stunden gemütlich gehen inklusive Pausen, um die Landschaft in Ruhe zu genießen.

Die Tour ist als mittelschwer einzustufen. Zwar warten einige steilere Passagen, bei denen Trittsicherheit gefragt ist; insgesamt bleibt die Wanderung jedoch gut machbar. Vor allem wenn man sich Zeit nimmt und das Tempo den Gegebenheiten anpasst.

Zu den besonderen Höhepunkten zählen die wildromantische Wutachschlucht mit ihren eindrucksvollen Felsformationen, die Brücke über die Wutach, die spektakuläre Blicke in die Schlucht ermöglicht, sowie die Aussicht auf das geheimnisvoll wirkende Räuberschlössle, eine markante Felsformation hoch über dem Tal. Diese Kombination aus Naturerlebnis und landschaftlicher Abwechslung macht die Runde zu einer besonders reizvollen Tour.

Tipps für die Wanderung

Für die Tour sind feste Wanderschuhe unbedingt zu empfehlen, da die Wege in der Schlucht stellenweise rutschig sein können. Da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten gibt, sollte man eine kleine Brotzeit und ausreichend Wasser im Rucksack dabeihaben. Besonders lohnend für Fotofreunde sind die Blicke von der Brücke über die Wutach sowie die Abschnitte unterhalb des Räuberschlössles, die beeindruckende Perspektiven auf die Felsformationen eröffnen. Der Parkplatz Schattenmühle ist mit dem Auto problemlos erreichbar; in den Sommermonaten besteht zusätzlich eine Busverbindung, sodass auch eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist.

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Ravennaschlucht: Ein Wanderparadies im Schwarzwald

Die Ravennaschlucht liegt im südlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg und gehört zur Gemeinde Breitnau im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Sie befindet sich in der Nähe des bekannten Urlaubsortes Hinterzarten und ist von Freiburg im Breisgau aus gut erreichbar. Der Eingang zur Schlucht befindet sich beim Hofgut Sternen im Höllental, das direkt an der Bundesstraße B 31 zwischen Freiburg und Donaueschingen liegt.

Ravennaschlucht
Wanderweg entlang der Ravenna

Lage und Anfahrt

Der Wanderparkplatz befindet sich in Breitnau in der Höllsteigstraße und gehört zum Hofgut Sternen. Die Bezahlung der Parkgebühren ist bequem über die Parkster-App möglich. Für Autos beträgt die Tagesgebühr 4,50 Euro.

Am Hofgut Sternen erwarten dich nicht nur gemütliche Einkehrmöglichkeiten, sondern auch besondere Attraktionen. Darunter die größte Kuckucksuhr im Hochschwarzwald, die jede volle Stunde mit Musik und tanzenden Figuren zum Leben erwacht.

Ravennaschlucht
größte Kuckuckuhr

Sägemaschine

Kurz vor der Ravennabrücke bei Breitnau befindet sich eine historische Sägemaschine, auch Klopfsäge genannt. Sie stammt aus der Zeit des früheren Sägewerkbetriebs entlang des heutigen Heimatpfads im Hochschwarzwald und wird dort als technisches Denkmal erhalten. Die alte Holzsäge steht unmittelbar am Eingang zur Ravennaschlucht und erinnert an die traditionelle Nutzung der Wasserkraft in dieser Region.

Besonderes Highlight: Das Ravennaviadukt

Ein markantes Wahrzeichen der Ravennaschlucht ist der Ravennaviadukt, ein beeindruckendes Eisenbahnviadukt der Höllentalbahn. Mit einer Länge von 224 Metern und einer Höhe von 36 Metern überspannt es die Schlucht und fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein. Besonders eindrucksvoll wirkt das Bauwerk im Winter, wenn es im Rahmen des dort stattfindenden Weihnachtsmarktes stimmungsvoll beleuchtet wird.

Ravennaschlucht
Ravennaviadukt

Wandern in der Ravennaschlucht

Die Ravennaschlucht ist ein rund 1,5 Kilometer langer und teils sehr steiler Taleinschnitt im Herzen des Hochschwarzwaldes. Geformt über Jahrtausende, bahnt sich hier der Ravenna-Bach seinen Weg in Richtung Höllental. Auf dieser kurzen, aber eindrucksvollen Strecke überwindet er zahlreiche Höhenmeter und stürzt dabei über mehrere Wasserfälle und Kaskaden hinab, die zu den wohl schönsten Natursehenswürdigkeiten im Schwarzwald gehören. Das tosende Wasser, umgeben von moosbewachsenen Felsen und dichten Wäldern, schafft eine wildromantische Kulisse, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz eigenen Reiz entfaltet vom sprudelnden Frühjahrswasser über das sattgrüne Sommeridyll bis hin zum vereisten Wintermärchen.

Ravennaschlucht
Beginn der Ravennaschlucht

Dauer: Für die gesamte Runde solltest du etwa 2,5 Stunden einplanen, je nach gewählter Route. So bleibt genügend Zeit, um die beeindruckende Schlucht, den rauschenden Wasserfällen und die idyllische Natur in Ruhe zu genießen.

Ravennaschlucht

Strecke: Der Weg durch die Ravennaschlucht führt über zahlreiche Brücken, Treppen und Holzstege, die teilweise schmal und feucht sein können. Festes, rutschfestes Schuhwerk ist daher unbedingt empfehlenswert. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive und Aussichten auf die wilde und naturbelassene Landschaft.

Ravennaschlucht

Höhenunterschied: Auf der Strecke werden etwa 200 bis 250 Höhenmeter überwunden. Der Auf- und Abstieg ist moderat, kann aber stellenweise etwas anstrengend sein, sodass eine gewisse Grundkondition von Vorteil ist.

Ravennaschlucht
Wasserfall in der Ravennaschlucht

Nach rund 4 bis 5 Kilometern erreicht man die Großjockemühle, eine ehemalige Mühle, die malerisch im Tal direkt am Bach liegt. Der Ort wirkt wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und lädt zu einer kurzen Rast ein. Für viele Wanderer ist die Mühle der natürliche Wendepunkt der klassischen Ravennaschlucht-Tour, bevor es zurück nach Hinterzarten oder zum Hofgut Sternen geht.

Großjuckenmühle

Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht

Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht, der an den Adventswochenenden unter dem Viadukt stattfindet. Die einzigartige Kulisse aus Felsen, Wald und dem beleuchteten Viadukt sorgt für eine märchenhafte Atmosphäre. Wegen begrenzter Parkmöglichkeiten ist eine Anreise mit Shuttlebus oder Bahn empfehlenswert.

Ravennaschlucht
Wanderweg entlang der Felsen

Hofgut Sternen

Direkt am unteren Ein- und Ausgang der Schlucht liegt das historische Hofgut Sternen, das schon Goethe und Marie Antoinette auf ihren Reisen durch das Höllental besucht haben sollen. Heute gibt es dort ein Hotel, eine Glashütte, einen Schwarzwaldladen und Gastronomie.

Ravennaschlucht
Hofgut Sternen

Tipps für deinen Besuch

  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst für Wanderungen, Winter für den Weihnachtsmarkt am Ravennaviadukt (besonders schön mit der Nachtbeleuchtung im Advent).
  • Schwierigkeit: Mittel, es gibt teils steile und rutschige Stellen.
  • Ausrüstung: Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung.
  • ÖPNV: Mit der Höllentalbahn bis Bahnhof Hinterzarten, dann zu Fuß oder mit dem Bus nach Breitnau.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen