Der Herbst beginnt langsam und es wird langsam an der Zeit, dass die Almbauern ihre Tiere, ob Ziegen oder Kühe, wieder ins Tal bringen. Und so wird der jährliche Almabtrieb ganz groß gefeiert. So werden die Tiere feierlich geschmückt, vorausgesetzt, dass auf der Alm kein Tier zu Schaden gekommen ist. Es wird im Vorfeld ein Termin vereinbart, um dass die zahlreichen Almen mit ihren Tieren am gleichen Tag und zur gleichen Zeit an einem vereinbarten Ort sich zu treffen. Und die Bauern im Tal bringen ihre Tiere in ihr Winterquartier.
Viehscheid
Denn es ist üblich, dass ein Fest stattfindet, um die Besucher und Einheimischen an dieser Tradition teilhaben zu lassen. Der Viehscheid (Almabtrieb) ist ein traditionelles Fest, das jedes Jahr im Herbst im Tannheimer Tal stattfindet. Es markiert das Ende des Alpsommers, wenn die Kühe von den Almwiesen zurück ins Tal gebracht werden. Auch in Nesselwängle wird der Viehscheid mit großer Begeisterung gefeiert. Ein Festumzug mit den Kühen und Hirten, wenn sie durch das Dorf ziehen, begleitet von traditioneller Musik und in ihrer alpenländischen Tracht. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, wenn die Tiere von ihren Hirten angeführt werden und den Bauern übergeben werden.
Im Zentrum von Nesselwängle wird ein Festzelt mit einem Biergarten unter den lauschigen Bäumen aufgestellt, die Schatten spenden. Im Zelt wird zünftige Musik gespielt und es wird Bescheid gegeben, wenn die Tierherde am Festzelt vorbeizieht. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt, entweder man lässt sich bedienen oder man holt selbst sein Essen und Getränke an den Ständen ab. Es werden Stände aufgebaut, welche Hüten und Liköre sowie verschiedene Sachen verkaufen.
Das Fest in Nesselwängle mit Musik
So wurde um 11 Uhr mit der Musik begonnen, und es kamen die Besucher, die sich dieses Highlight nicht entgehen lassen wollten.
Festzelt mit Musik
Es wird bereits am Vormittag damit begonnen, die Tiere auf einer großen Wiese sammeln zu lassen. Wo sie noch einmal fressen und sich ausruhen können, bevor es nachmittags von der Wiese in die Gemeinde Nesselwängle, vorbei am Festzelt weiter bis zum Ausgangspunkt führt, wo sie von ihren Besitzern abgeholt werden.
ViehscheidAlmabtrieb
Ein Parkplatz steht bei Krinnenalplift auf der anderen Seite von Nesselwängle zur Verfügung. Von dort geht es durch eine Unterführung hinauf nach Nesselwängle.
Die kleine Gemeinde Nesselwängle liegt im Tannheimer Tal auf einer Höhe von 1136 Metern.
Ein weiteres Ausflugsziel im Tannheimer Tal wäre in Tannheim mit dem Alpenexpress bis zum Vilsalpsee mitfahren oder wandern.
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Bei unserem jetzigen Besuch in der Wachau besuchten wir den Stift Melk. Denn das Stift Melk ist eine Benediktinerabtei in Österreich. Es liegt auf einem Felsvorsprung mit Blick auf die Donau und in dem Gebiet der Wachau in Niederösterreich. Das Stift Melk ist bekannt für seine beeindruckende Barockarchitektur und hat eine reiche Kulturgeschichte.
Stift Melk
Direkt beim Kloster befindet sich ein Parkplatz. Von dort aus geht es über einen Fußweg direkt zum Eingang des Stiftes, den man in circa 10 Minuten erreicht.
Das Kloster Melk hat circa 500 Zimmer, in denen sich heute das Stiftsgymnasium in einem Trakt des Stifts befindet. Zum anderen leben und arbeiten noch circa 30 Benediktiner Mönche in diesem Stift. Und dann sind die Räumlichkeiten für die Ausstellungen der ehemaligen Zeit vorhanden. Und zum anderen blickt man in den Marmorsaal und die Bibliothek, die sich über 2 Stockwerke erstrecken.
Am Anfang des Klosters befindet sich zur rechten Seite das Restaurant, und zur linken Seite gibt es eine kleine Parkanlage mit einem Brunnen, kleinen Zitronenbäumen und Palmen. Bevor es zum ersten Torbogen geht, wo sich eine Ausstellung mit einem Souvenirshop befindet, und zur Aussichtsplattform hinaufgeht.
An der Kasse kauften wir die Eintrittskarten mit Führung und erhielten die Uhrzeit für den Start der Führung. Von circa Mai bis circa September sollte man daran denken, dass hier sehr viel los ist. Denn in dieser Zeit sind Flusskreuzfahrten mit Halt in Melk, welche in dieser Zeit bereits im Vorfeld ihre festen Zeiten für die Besichtigung haben. Die Öffnungszeiten und Preise findet ihr hier.
Stift Melk
Das Stift Melk ist ein wahres Meisterwerk der Barockarchitektur und gehört zu den bedeutendsten Klosteranlagen in Österreich. Es thront majestätisch auf einem Felsvorsprung über der Donau und bietet von seiner Lage aus einen atemberaubenden Blick auf das Tal der Wachau. Die Geschichte des Stifts reicht bis ins Jahr 1089 zurück, als es als Benediktinerkloster gegründet wurde.
Die Architektur des Stifts Melk ist atemberaubend, insbesondere die Barockfassade und der prachtvolle Innenraum, der von berühmten Künstlern wie Jakob Prandtauer und Paul Troger gestaltet wurde. Die Stiftskirche mit ihrer beeindruckenden Kuppel und die prächtige Bibliothek sind nur einige der Highlights, die Besucher faszinieren.
Das Stift ist nicht nur ein bedeutendes religiöses Zentrum, sondern auch ein Ort mit einer reichen kulturellen Geschichte. Es beherbergt wertvolle Manuskripte und Kunstwerke, die die Entwicklung der Region und die Traditionen des Benediktinerordens dokumentieren. Ein Spaziergang durch das Stift und der Besuch der Gärten und Museen ermöglichen einen tiefen Einblick in diese faszinierende Geschichte.
Das Stift Melk ist auch ein wichtiger Wallfahrtsort und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an, die sich für Geschichte, Kunst und Spiritualität interessieren. Die Anlage bietet außerdem ein Kulturprogramm mit Führungen, Ausstellungen und Konzerten, die die Tradition des Stifts weiterleben lassen.
Ein Besuch des Stifts Melk ist daher nicht nur eine Reise in die Geschichte der Wachau, sondern auch eine Gelegenheit, die kulturelle Bedeutung und die atemberaubende Schönheit dieses historischen Ortes zu erleben.
Führung durch Stift Melk
Der Marmorsaal im Stift Melk ist in der Tat ein herausragendes Beispiel barocker Architektur und Kunstfertigkeit. Besonders bemerkenswert sind die kunstvollen Details, die den Raum zu einem der prächtigsten des Klosters machen. Die Kombination aus edlen Marmorsorten, kunstvollem Stuck und dekorativen Fresken macht den Raum zu einem wahren Meisterwerk der Barockkunst.
Die Deckenfresken von Paul Troger veranschaulichen mythologische Themen und allegorische Darstellungen, die sowohl die religiöse als auch die kulturelle Bedeutung des Klosters unterstreichen. Diese Fresken ziehen die Blicke der Besucher förmlich an und vermitteln eine tiefe Verbindung zu den Idealen und dem Glauben der Barockzeit.
Der Marmorsaal wurde nicht nur für religiöse Zwecke genutzt, sondern auch als Repräsentationsraum für hohe Gäste und bedeutende Persönlichkeiten. Er war der ideale Ort für prunkvolle Empfänge und feierliche Anlässe und diente damit auch dem Status des Stifts Melk als eines der einflussreichsten kulturellen und religiösen Zentren der Region.
Die Kaiserstiege, die in den Marmorsaal führen, trägt ihren Namen aufgrund der königlichen Bedeutung des Raumes. Der Aufstieg über die monumentale Treppe und das Betreten des Marmorsaals vermitteln den Besuchern das Gefühl, in die prachtvolle Welt der Barockzeit einzutauchen. Es sind nicht nur der Raum selbst, sondern auch die historische Bedeutung und künstlerische Exzellenz, die den Marmorsaal zu einem der glanzvollsten Highlights des Stifts Melk machen.
Kirche des Klosters Melk
Die Kirche des Klosters Melk ist ein wahres Meisterwerk der barocken Sakralarchitektur und zählt zu den bedeutendsten religiösen Bauwerken in Österreich. Diese Kirche ist ein zentraler Bestandteil des Benediktinerklosters Melk. Das erhebt sich majestätisch auf einem Hügel über der Donau und gilt als eines der kulturellen und religiösen Zentren der Region.
Die barocke Architektur der Kirche, die im 18. Jahrhundert unter der Leitung des Architekten Jakob Prandtauer und des Bildhauers Georg Raphael Donner vollendet wurde. Zeichnet sich durch ihre prächtige Fassade und das opulente Innere aus. Besonders hervorzuheben sind die dekorativen Stuckarbeiten. Und die goldenen Verzierungen und die reichhaltigen Fresken, die das spirituelle und kulturelle Erbe des Klosters widerspiegeln.
Im Inneren der Kirche beeindruckt vor allem die Kuppel, die das zentrale Element des Bauwerks bildet. Sowie der hohe Altar, der von Johann Michael Rottmayr und anderen Künstlern geschmückt wurde. Diese Deckenfresken und die malerischen Darstellungen zeigen biblische Szenen und religiöse Allegorien. Welche tief in der Tradition des Barock verwurzelt sind.
Die Kirche des Klosters Melk ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk. Sondern auch ein bedeutender spiritueller Ort für die Benediktinergemeinschaft sowie für die zahlreichen Besucher. Die aus der ganzen Welt kommen, um die religiöse Atmosphäre und die beeindruckende Kunst zu erleben. Diese Kirche ist ein Ort des Gebets, der Andacht und des spirituellen Austauschs, der die Besucher in eine andere Zeit und ein anderes geistiges Umfeld eintauchen lässt.
Stift Melk
Öffnungszeiten
Die Kirche im Stift Melk spielt eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Gemeinschaft von Benediktinermönchen, die dort leben. Es finden regelmäßige Gottesdienste und Gebetszeiten statt in der Kirche, denn sie ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Eingang befindet sich an einem Gang an dem Seitenschiff in die Kirche.
Zum Kloster gehört auch die Parkanlage, die mit der Eintrittskarte des Klosters besichtigt werden kann.
Von 07.01. bis 27.03. Besichtigung ist nur mit Führungen (Sammelführung) um 11 Uhr, 13.30 Uhr und um 15 Uhr. Gruppenführungen mit Anmeldung sind in der Zeit von 9 bis 16 Uhr möglich. Im März, von Montag bis Freitag: Besichtigung nur mit Führung (Sammelführung) um 11 Uhr, 13:30 Uhr und 15 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage ist die Besichtigung von 10 Uhr bis 16.30 Uhr möglich, mit oder ohne Termin. Von April bis Oktober ist die Anlage von 9 bis 17:30 Uhr geöffnet.
Ganz in der Nähe von Melk befindet sich das kleine beschauliche Örtchen Dürnstein. Dann schaut auf meinem Beitrag mit der sehenswerten Burgruine Dürnstein. Denn dies ist ein lohnenswerter Ausflug.
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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen
Dürnstein ist ein charmantes kleines Städtchen, das in der Wachau in Niederösterreich liegt. Mit nur etwa 800 Einwohnern hat die Stadt eine intime Atmosphäre, die sie zu einem beliebten Ziel für Besucher macht. Die Stadt befindet sich etwa 80 Kilometer westlich von Wien und ist besonders für ihre malerische Lage am Ufer der Donau und ihre historische Bedeutung bekannt.
Burgruine Dürnstein
Die Burgruine Dürnstein ist definitiv eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie thront malerisch auf einem Hügel über dem Ort und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Ruine, die einst eine wichtige Festung war, bietet heute einen beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Donau und die Weinberge der Wachau. Der Aufstieg zur Ruine belohnt Besucher mit einer spektakulären Aussicht und lässt einen in die Geschichte dieser Region eintauchen.
Geschichte der Burgruine Dürnstein
Die Burgruine ist besonders bekannt als der Ort, an dem Richard Löwenherz, der König von England, im Jahr 1192 gefangen gehalten wurde. Während seiner Rückkehr von den Kreuzzügen wurde Richard Löwenherz von seinem Feind, dem österreichischen Herzog Leopold V., gefangen genommen und in der Burg eingesperrt. Diese historische Anekdote macht die Burgruine zu einem wichtigen Wahrzeichen der Stadt und der Region.
Die Überreste der einst imposanten Burganlage zeugen von der Bedeutung der Festung im Mittelalter. Heute kann man noch die Ruinen des Bergfrieds (des zentralen Turms), die Mauern und Teile des Burgtores besichtigen. Die gut erhaltenen Reste vermitteln eindrucksvoll, wie die Burg einst zum Schutz der Region und als Symbol der Macht der Adligen diente.
Der Panoramablick
Die Lage der Burgruine auf dem Hügel bietet einen der schönsten Ausblicke in der Wachau. Vom Gipfel der Burg hat man einen fantastischen Blick auf die Donau, die sich durch die Landschaft schlängelt, und auf die umliegenden Weinberge, die das Tal umgeben. Besonders an klaren Tagen bietet sich ein herrlicher Blick auf das Donautal und die Region, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Besuch der Burgruine
Die Ruine ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Der Aufstieg zur Burgruine ist zwar steil, aber gut markiert und nicht allzu lang. Die Wanderung selbst ist eine angenehme Gelegenheit, die Natur und die Umgebung von Dürnstein zu genießen. An der Burg angekommen, können Besucher durch die historischen Ruinen spazieren und sich mit der Geschichte Richard Löwenherz auseinandersetzen.
Die Altstadt von Dürnstein ist ein wahres Schmuckstück und ein Paradies für alle, die sich für Geschichte und Architektur interessieren. Die gut erhaltene mittelalterliche Architektur und die charmanten, enge Gassen schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die Besucher sofort in ihren Bann zieht. Beim Spaziergang durch die Stadt kann man die historischen Kopfsteinpflasterstraßen entlanggehen und die farbenfrohen Häuser mit ihren traditionellen Fassaden bewundern, die dem Ort seinen besonderen Charakter verleihen.
Marillenplantagen und Weinproduktion
Dürnstein und die umliegende Wachau sind nicht nur für ihre historische Bedeutung bekannt, sondern auch für ihre fruchtbare Landwirtschaft. Besonders berühmt ist die Region für ihre Marillenplantagen, die die Grundlage für die Produktion des beliebten Marillenschnapses bilden. Die Wachauer Marille ist eine der bekanntesten und geschätztesten Obstsorten Österreichs, und ihre Früchte werden zu einer Vielzahl von Produkten verarbeitet, darunter Marmelade, Likör und eben auch der aromatische Marillenschnaps.
Die Weinproduktion spielt ebenfalls eine große Rolle in Dürnstein und der Wachau. Die Region ist bekannt für ihre Weinbaugebiete, die einige der besten Weine des Landes hervorbringen. Besonders der Wachauer Grüne Veltliner und der Riesling sind international bekannt und geschätzt. Die Weinberge in der Umgebung von Dürnstein erstrecken sich entlang der Donau und bieten nicht nur ein hervorragendes Terroir für den Weinbau, sondern auch ein wunderschönes Panorama, das den Reiz der Wachau noch verstärkt.
Erkundung der Region
Neben der Altstadt und den Sehenswürdigkeiten bietet Dürnstein auch viele Möglichkeiten für Weinproben und Besuche in den Weingütern, in denen Besucher mehr über die traditionelle Weinproduktion erfahren und die regionalen Spezialitäten kosten können. Der Genuss von Marillenprodukten und lokalen Weinen lässt sich wunderbar mit einer Wanderung durch die Weinberge oder einer Bootsfahrt auf der Donau kombinieren.
Kulturelle Bedeutung
Dürnstein ist auch ein kulturelles Zentrum der Region. Die Stadt ist bekannt für ihre Veranstaltungen, darunter das jährliche Weinfest, bei dem lokale Winzer ihre besten Weine präsentieren. Aber auch andere kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen finden regelmäßig statt und tragen zur lebendigen Atmosphäre bei.
Insgesamt ist Dürnstein ein charmantes Ziel, das mit seiner historischen Architektur, seinen kulinarischen Genüssen und seiner einzigartigen Landschaft besticht. Es ist der perfekte Ort, um die Schönheit der Wachau zu erleben und die traditionelle österreichische Kultur zu genießen.
Die Anreise
Wir fuhren mit dem Auto nach Dürnstein, aber man sollte daran denken, dass es eine kleine Ortschaft ist und nur eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung steht. So empfiehlt es sich, mit der Wachaubahn entspannt anzureisen. Oder wie wäre es mit einer Kombination aus einer Schifffahrt und der Wachaubahn, etwa? Von Melk oder Krems aus geht es aus jeder Richtung dreimal täglich nach Dürnstein.
Von der Donau-Ufer-Promenade sind wir über die Treppe durch einen Felsentunnel hinauf zur Altstadt gegangen.
Schloss Dürnstein
Das Schloss Dürnstein ist ein mittelalterliches Schloss in der Gemeinde Dürnstein in der niederösterreichischen Wachau. Die Burg liegt auf einem Felsvorsprung mit Blick auf die Donau und ist eines der Wahrzeichen der Region. Denn es ist ein 5-Sterne-Hotel in der Wachau in einer tollen Altstadt an der Donau. Neben seiner historischen und architektonischen Bedeutung ist Dürnstein auch für seine Weinberge und seine Weinproduktion bekannt. Die Region ist bekannt für ihre Qualitätsweine, insbesondere Grüner Veltliner und Riesling, die auf den Terrassenhängen rund um das Schloss angebaut werden. Insgesamt bietet Schloss Dürnstein seinen Besuchern eine Mischung aus Geschichte, natürlicher Schönheit und Weinkultur und ist damit ein Muss für alle, die das Wachau-Tal in Österreich erkunden möchten.
Ehemalige Clarissenkirche
1289 wurde das Kloster der Klarissen von Leutold I. von Kuenring gegründet; 1330 wurde eine zweischiffige Kirche gebaut. Die Klarissen sind der weibliche Zweig der Minoriten oder Franziskaner, gegründet von der Hl. Klara, die dem Hl. Franziskus nacheiferte. Es war den Nonnen nicht erlaubt, beispielsweise die Messe zu lesen, die Beichte abzunehmen oder die Kommunion zu spenden. Es waren stets auch männliche Priester im Kloster, die diese Aufgaben übernahmen. Die Nonnen lebten in strenger Klausur. Der Kontakt mit den Priestern oder sonstigen männlichen Wesen war auf ein Minimum beschränkt. Im Gebäude waren die Lebensbereiche von Frauen und Männern strikt getrennt. Die Klarissen starben 1571 aus. Das Kloster kam vorerst zum Augustiner-Chorherrenstift, wurde jedoch später profanisiert. Die Kirche wurde als Wirtschaftsgebäude und Speicher verwendet; in der ehemaligen Klosteranlage befindet sich heute das Hotel „Richard Löwenherz“.
Klarissenkloster
Stift Dürnstein
Direkt auf einem Felsen thront der Stift Dürnstein, das ein ehemaliges Kloster in der Wachau ist. Das markante Wahrzeichen von der Wachau ist der blau-weiße Turm der Stiftskirche, welche seit dem Jahre 1745 auch die Pfarrkirche ist. Die Geschichte des Stifts Dürnstein reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es von Augustiner-Chorherren als Kloster gegründet wurde. Die Abtei spielte eine wichtige Rolle im religiösen und kulturellen Leben der Region und wurde zu einem Zentrum für spirituelle und intellektuelle Aktivitäten. Die Mönche des Klosters Dürnstein waren für ihre Gelehrsamkeit bekannt und trugen zur theologischen und literarischen Entwicklung der Zeit bei. Die Besucher des Stifts Dürnstein können die Stiftsanlage mit Kirche, Kreuzgang, Bibliothek und weiteren Gebäuden erkunden.
Die Kirche ist für ihr exquisites Inneres bekannt, das mit Fresken und aufwendiger Dekoration geschmückt ist. Die Bibliothek der Abtei beherbergt eine wertvolle Sammlung von Büchern und Manuskripten, die ihre historische Bedeutung als Bildungszentrum widerspiegelt. Wer die Kirche besichtigen möchte, muss leider Eintritt bezahlen. Hier findet ihr die Öffnungszeiten und Preise.
Stift DürnsteinDürnstein Stiftzum Stift Dürnstein
Burgruine Dürnstein
Wir sind den linken Weg der Kunigundenkirche hinauf zu diesen Faszinierenden mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Burgruine Dürnstein gewandert. Dieser Weg empfiehlt sich nur denen, die trittsicher und mit gutem Schuhwerk ausgestattet sind. Denn dieser Weg ist etwas anspruchsvoll zu laufen. Weil es unterschiedliche Höhen der Stufen gibt, die teilweise aus Felsen bestehen. Es werden 20 Minuten angegeben; dies ist zu schaffen, wer eine gute Kondition hat. Es gibt immer wieder tolle Aussichtspunkte auf Melk und die Wachau. Nach einer gemütlichen Wanderung sind wir etwa nach einer Stunde bei der Burgruine Dürnstein angekommen.
Blick auf Dürnstein und der DonauDer Wanderweg zur Burgruine Dürnstein
Die Burgruine Dürnstein ist eine mittelalterliche Burg in Dürnstein, in der Wachau an der Donau in Österreich. Es ist eines der markantesten Wahrzeichen der Region und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde ursprünglich von der Familie Kuenringer erbaut, einer einflussreichen Adelsfamilie in der Gegend. Die strategische Lage der Burg auf einem Hügel mit Blick auf die Donau machte sie im Mittelalter zu einer wichtigen Festung. Bekannt wurde Dürnstein vor allem durch das Schicksal von König Richard Löwenherz von England, der im Jahr 1192 auf dem Rückweg vom dritten Kreuzzug auf der Burg gefangen genommen wurde.
Burgruine DürnsteinBlick zur Burgruine
Für den Rückweg nahmen wir den einfachen Weg; er war gut ausgebaut und für Kinderwagen, Fahrräder und Rollstühle sehr geeignet. An diesem Weg befinden sich Informationstafeln zur Burgruine Dürnstein. Und wir sind in Dürnstein, außerhalb der Stadtmauer, beim Kremser Tor runtergekommen.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Das wäre zum einen ein altes Presshaus, welches im Jahre 1713 erbaut wurde. In diesem Gebäude befand sich in den Jahren von 1752 bis 2003 eine alte Baumpresse, welche bis zum Schluss noch voll in Betrieb war. Durch den Bundesdenkmalschutz wurde das Gebäude restauriert, um die Bausubstanz zu erhalten. Und heute befindet sich ein Restaurant darin, wo man hervorragende Weine und hausgemachte Speisen zu sich nehmen kann.
Das alte Rathaus wurde ab 1547 im spätgotische erbaut und im Jahre 1563 wurde das alte Rathaus im Stil der Renaissance umgebaut.
Die Kunigundenkirche
Die Kunigundenkirche in Dürnstein ist eine der ältesten Kirchen in Dürnstein, Österreich. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist nach der heiligen Kunigunde von Luxemburg geweiht. Im Jahre 1783 wurde die Kunigundenkirche abgerissen; nur der Turm und die Sakristei blieben erhalten. Die Kunigundenkirche ist ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur und beherbergt wertvolle religiöse Kunstwerke. Die Einrichtung und das Material wurden für andere Kirchen in Niederösterreich verwendet. Der frei gewordene Platz dient seither als Friedhof.
Kunigundenkirche
Kremser Tor in Dürnstein
Das Kremser Tor ist ein viergeschossiger quadratischer Torturm an dem östlichen Stadttor, welches aus dem 15. Jahrhundert stammt. Es ist eines der wenigen verbliebenen Tore der ursprünglichen Befestigungsanlage, die das Dorf umgab. Das Design des Tores spiegelt seine Funktion als Verteidigungsanlage wider, mit schmalen Öffnungen für den Durchgang von Menschen und Karren und kleinen Fenstern zur Beobachtung und Verteidigung.
Heute steht das Kremser Tor als Symbol der reichen Geschichte Dürnsteins und bietet Besuchern einen Einblick in die Vergangenheit des Dorfes. Es dient als beliebte Attraktion und Ausgangspunkt für die Erkundung der charmanten Gassen und historischen Stätten von Dürnstein. Vom Tor aus können Sie durch die Kopfsteinpflastergassen schlendern, das berühmte Stift Dürnstein besichtigen, die Burgruine Dürnstein auf dem Hügel erkunden oder einfach die landschaftliche Schönheit der Wachau genießen.
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Das Nibelungengau liegt flussabwärts der Donau zwischen den beiden Orten Ybbs und Melk. Von Raubling sind wir in circa 3 Stunden in dem wunderschönen Abschnitt an der Donau. Wir waren bereits im März zur Marillenblüte in der Wachau. Dies war einfach schön, wenn die Natur erwachte. Und dieses Mal ging es zur Sonnwendfeier mit einer Donauschifffahrt in der Region Nibelungengau. Über Booking.com suchte ich bereits das Hotel-Restaurant Moser Pöchlarn für die Übernachtung raus.
Die Wachau
Die Wachau und der Nibelungengau sind zwei Regionen in Niederösterreich, die für ihre malerische Landschaft und ihr kulturelles Erbe bekannt sind. Die Sommersonnenwende ist ein bedeutendes Ereignis, das jedes Jahr um den 21. Juni herum stattfindet. Es markiert den längsten Tag des Jahres und den Beginn des Sommers auf der Nordhalbkugel. Zu diesem Grunde finden in der Wachau und im Nibelungengau verschiedene Veranstaltungen statt, um die Sommersonnenwende zu feiern. Eine beliebte Tradition ist das Entzünden von Sonnwendfeuern, bei denen große Holzstapeln entlang der Donau entzündet werden. Diese Feuer dienen als symbolische Reinigung und sollen böse Geister vertreiben.
Feuerwerk
Es ist ein bekanntes Fest, und man kann es „Donau in Flammen“ nennen. Denn entlang der Donau werden Feuerwerke veranstaltet, begleitet von musikalischen Darbietungen und einem abendlichen Schiffskorso. Zu diesem Festival zieht es jedes Jahr viele Besucher an, denn es ist faszinierend, selbst mit dem Schiff zu schippern und die Sonnenwendfeuer am Land zu sehen.
Im Nibelungengau finden ebenfalls Veranstaltungen zur Sommersonnenwende statt. Ein Beispiel ist das „Sommersonnenwendfest“ in der Stadt Pöchlarn. Dort gibt es traditionelle Tänze und Musik sowie verschiedene Speisen und Getränke, um den längsten Tag des Jahres zu feiern.
Diese Regionen bieten auch eine atemberaubende Kulisse, um die Sommersonnenwende zu genießen. Die malerischen Weinberge, die Donau und die historischen Burgen und Schlösser tragen zur festlichen Atmosphäre bei.
Schifffahrt zur Sonnwendfeier
Eine Donauschifffahrt zur Sonnwendfeier im Nibelungengau klingt nach einer großartigen Idee! Der Nibelungengau liegt entlang des Donauufers in Niederösterreich und bietet eine wunderschöne Kulisse für eine solche Veranstaltung.
Es gibt verschiedene Unternehmen, die Donauschifffahrten anbieten, darunter auch solche, die spezielle Fahrten zur Sonnwendfeier organisieren. Auf dieser Webseite seht ihr folgende Schifffahrtsunternehmen mit Angeboten zur Sonnenwende. Denn man sollte für die Schifffahrt auf der Donau im Voraus nach der Verfügbarkeit des Tickets und eventuellen Besonderheiten wie musikalischer Unterhaltung oder gastronomischen Angeboten fragen. Es ist etwas Besonderes, die festliche Atmosphäre an Bord zu genießen und zugleich die Flusslandschaft zu bewundern.
So haben wir uns für das Dampfschiff „SCHÖNBRUNN“, welches ab 20 Uhr von Marbach losfährt, entschieden. Die Einschiffung mit einem Begrüßungsgetränk wartete bereits ab 18:45 Uhr auf uns. Auf der 4-stündigen Tour auf der Donau wurde uns ein 3-Gänge-Menü serviert.
Dampfschiff Schönbrunn
Das Dampfschiff „SCHÖNBRUNN“
Das Dampfschiff Schönbrunn wurde im Jahre 1912 erbaut, genau wie die Titanic. Aber das Schiff Schönbrunn dient heute noch ihren Zwecken. Denn sie fährt zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel Hochzeiten und zur Sonnwendfeier. Denn es ist schon ein besonderes Erlebnis, auf diesem nostalgischen Schiff mitzufahren und zu spüren, wie die Motoren ihre Dienste tun. Oder wie man die Fensterscheiben kurbeln kann, damit sie auf- und zu gehen.
Dampfschiff Schönbrunn Innentreppe
Bei einer Donauschifffahrt zur Sonnwendfeier im Nibelungengau können Sie eine malerische Donaulandschaft genießen, während Sie sich dem Ort der Feierlichkeit nähern. Die Sonnwendfeier ist ein traditionelles Fest, das den längsten Tag des Jahres und den Beginn des Sommers feiert. Oft werden Lagerfeuer entzündet, Musik gespielt und es gibt möglicherweise auch spezielle Programme oder Veranstaltungen an Land.
Zwischen Ybbs und Melk schipperte die DS Schönbrunn. In Ybbs legten wir an und feierten um 22 Uhr die Sonnenwendfeier mit Feuerwerk. Später fuhren wir mit dem Schiff in Richtung Melk. Und es war wunderschön zu sehen, wie die Feuer brandeten und die Feuerwerke den Sommer zu unterschiedlichen Zeiten begrüßten. Hier bekommt ihr einen Einblick in dieses Feuerwerk
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Die Rosengartenschlucht ist eine wunderschöne Schlucht, welche in der Stadt Imst im österreichischen Bundesland Tirol beginnt. Und sie ist eine beliebte Naturattraktion und ein großartiges Ziel für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten.
Die Schlucht wird von dem Gurglbach geformt, der durch eine enge und felsige Schlucht fließt und dabei beeindruckende Felsformationen und Wasserfälle entstehen lässt. Das rauschende Wasser und die steilen Klippen tragen zur imposanten Schönheit der Rosengartenschlucht bei.
Rosengartenschlucht
Die Schlucht hat einen gut ausgebauten Pfad, welcher sich entlang des Flusses schlängelt und über Holzstege, Brücken und Tunnel führt. Der Weg bietet atemberaubende Ausblicke auf die kaskadierenden Wasserfälle, die moosbedeckten Felsen und die üppige Vegetation. Es handelt sich um eine relativ einfache Wanderung, die für alle Altersgruppen und für ein gewisses Fitnessniveau geeignet ist. Obwohl einige Abschnitte möglicherweise eine mäßige körperliche Anstrengung erfordern. Leider ist die Klamm nicht für Kinderwagen und Rollstühle geeignet.
Durch die Wanderung durch die Rosengartenschlucht hat man die Möglichkeit, die Kraft und Schönheit der Natur hautnah zu erleben. Das Rauschen des Wassers, der kühle Nebel der Wasserfälle und die hoch aufragenden Klippen schaffen eine ruhige und eindringliche Atmosphäre.
Die Rosengartenschlucht ist auch für ihre vielfältige Flora und Fauna bekannt. Die schattige und feuchte Umgebung beherbergt eine Vielzahl von Pflanzenarten, darunter Farne, Moose und farbenfrohe Wildblumen.
Die Rosengartenschlucht
Der Eingang zur Rosengartenschlucht befindet sich bei der Johanniskirche in Imst. In der Nähe befindet sich ein Parkplatz für die Wanderung in die Schlucht. Es empfiehlt sich, geeignetes Schuhwerk zu tragen und eine Kamera mitzubringen, um die landschaftliche Schönheit der Gegend einzufangen.
Insgesamt ist die Rosengartenschlucht in Imst ein verstecktes Juwel in Tirol und bietet ein ruhiges, malerisches Erlebnis in der Natur. Ob Wanderer, Naturliebhaber oder einfach Ruhesuchender: Ein Besuch in der Rosengartenschlucht ermöglicht es, in die atemberaubende Naturlandschaft der Region einzutauchen.
Rosengartenschlucht blaue Grotte
Auf einer Länge von 1,5 km gräbt sich der Schinderbach von der Blauen Grotte durch die Felsrücken der Imster Mittelgebirgsterrassen bis zur Johanneskirche in Imst. Für mich persönlich ist es empfehlenswert, von Imst aus durch die Klamm nach Hoch Imst zu wandern. In Hoch Imst befindet sich auch die längste Alpine-Sommerrodelbahn mit einer Länge von 3.535 Metern.
oberer Weg nach Hoch Imst
Eine weitere schöne Klamm wäre die Kundler Klamm in Kundl. Die Besonderheit der Klamm ist, dass die Wege flach und nur ganz leicht dem Berg hinaufführen.
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