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Erlebt Geschichte und Tradition im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf

Das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf bei Güssing im Burgenland bietet den Besuchern einen besonderen Einblick in das ländliche Leben und die Architektur der Häuser, welche aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Viele sind teilweise mit Reetdächern (Rebdach) gedeckt. Weiter findet ihr in diesem traditionellen Freilichtmuseum Einrichtungsgegenstände und Werkzeuge aus den verschiedenen Berufszweigen und Zeitepochen.

Ensemble

Lasst euch verzaubern in diesem Freilichtmuseum, umgeben von der malerischen Umgebung mit den Weinbergen und Maisfeldern in der leicht hügeligen Landschaft im Süden des Burgenlandes.

Aussicht vom Bienenhaus

In diesem Saal können private Feste sowie Hochzeiten, Betriebsfeiern, Konzerte, Lesungen, Seminare oder Vorträge durchgeführt und gebucht werden.

 Ensemble
Saal

Dieses Wohnhaus aus Güssing hatte ursprünglich ein Reetdach, das im Jahr 1910 durch ein Ziegeldach ersetzt wurde.

Ensemble Gerersried
Wohnhaus aus Güssing

In diesem Wohnhaus aus Güssing findet ihr historische Einrichtungsgegenstände und Alltagsgegenstände aus der damaligen Zeit. Wie die Betten, Tische, Stühle und Schränke. Selbst alte Küchengeräte, Töpfe, Pfannen und Geschirr findet ihr hier, welche zur damaligen Zeit verwendet wurden.

Der Taubenschlag

Hier findet ihr einen alten Taubenschlag. Dieser diente einst zur Haltung von Tauben.

Ensemble Freilichtmuseum ensemble Gerersdorf
Taubenschlag

Weingarten

Wie schön lässt sich unter diesen Weinreben die Natur genießen. Denn das Burgenland ist eine traditionelle Weinbauregion. So ist der Weingarten im Freilichtmuseums-Ensemble Gerersdorf ein wichtiger Bestandteil dieses Museums.

Freilichtmuseum Ensemble Gerersried
unter der Laube

Auf dem Gelände des Freilichtmuseums befindet sich dieser Speicher, welcher einst zur Lagerung von Getreide und anderen Ernteprodukten diente.

Ensemble Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Speicher

Es darf natürlich das Plumpsklo nicht in einem Freilichtmuseum, welches alte Bauernhöfe ausstellt, fehlen. Das Plumpsklo war die weit verbreitete Methode der Abfallentsorgung, bevor die moderne sanitäre Anlage zur Verfügung stand. Denn das war früher Standard, und man kann sich dies heute gar nicht mehr vorstellen, in den Hof zu gehen, um die Toilette aufzusuchen.

Mehrzweckgebäude und Plumpsklo
Mehrzweckgebäude und Plumpsklo

Kreuzstadel

Mich fasziniert es immer wieder, diese tollen Reetdächer zu sehen, wie etwa hier am Kreuzstadel.

Kreuzstadel Freilichmuseum Ensemble Gerersdorf
Kreuzstadel

In diesem Kreuzstadel findet ihr eine Präsentation von den traditionellen historischen Werkzeugen und Maschinen der damaligen Zeit.

In diesem Presshaus werden euch die Traditionen und die Techniken der Weinherstellung nähergebracht.

Presshaus
Presshaus

Hier findet ihr zum Beispiel die historische Weinpresse für die Verarbeitung der Trauben. Zudem werden die Werkzeuge und Geräte, die für die Weinherstellung benötigt werden, präsentiert. Wie zum Beispiel die Traubenmühlen, Schöpfkellen und Filter.

In diesem Wohnhaus findet ihr die alten Einrichtungsgegenstände aus der einstigen Zeit.

Dörrofen

Der Dörrofen wurde zur Konservierung von Lebensmitteln durch Trocknen genutzt. Denn der Dörrofen war früher ein wichtiger Bestandteil des ländlichen Lebens, dies ermöglichte Obst und Gemüse haltbar zu machen und um auch für den Winter Essen-Vorräte zu haben.

Dörrofen Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Dörrofen

Auf dem Weg im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf findet ihr immer wieder schöne, schattige Plätze, so wie hier auf dem Weg zum Kitting-Haus.

Kitting im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Kitting

Speicher

In diesem Speicher findet ihr auch wieder ein paar verschiedene Ausstellungsgegenstände.

Kellerstöckel

Hier in diesem Kellerstöckel findet ihr originalgetreue Möbel und Haushaltsgegenstände aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie vermitteln einen beeindruckenden Eindruck davon, wie die Menschen damals lebten. Wenn diese Gegenstände erzählen könnten, würden bestimmt ganz tolle Geschichten aus dem Alltag zum Vorschein kommen und sie lassen die Vergangenheit wieder lebendig werden.


Jetzt geht es über die Straße, denn dort befinden sich die gesamten Holzhäuser. In diesen Gebäuden befinden sich die Handwerksberufe mit ihren Werkzeugen, welche hier zur Geltung kommen.

Glaserei Ensemble Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
Glaserei

Als Erstes kommen wir zur Glaserei; dort seht ihr die Werkzeuge, welche zur Glasherstellung benötigt wurden.

Ensemble Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf Glaserei
Glaserei

Die Dorfschmiede

Es darf natürlich die Dorfschmiede mit ihren gesamten Arbeitsgeräten nicht fehlen.

Tischlerei

Die Tischlerei (Schreinerei) war bereits früher ein typischer Handwerksberuf. So findet ihr in diesem Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf eine Werkstatt, wie sie im 18. und 19. Jahrhundert genutzt worden ist.

Ihr findet schöne alte Grabsteine und den einstigen Leichenwagen.

Hier in diesem Freilichtmuseums-Ensemble Gerersdorf finden unterschiedliche Veranstaltungen und Ausstellungen über das ganze Jahr statt.

Zudem bietet das Freilandmuseum eine Vielzahl von Kreativkursen an. So könnt ihr die traditionellen Handwerkskünste und die unterschiedlichen künstlerischen Techniken kennenlernen und selbst ausprobieren.

Wer sich für die Ausstellungen, Veranstaltungen sowie die Kreativkurse interessiert, kann hier weitere Informationen einholen.

Wer sich für Freilichtmuseen interessiert, dann wären hier ein paar weitere Vorschläge.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Entdecke Riedel Glas: Das Museum und die Schauglashütte Sinnfonie

Wer möchte gern einmal die Glasmanufaktur und das Glasmuseum Riedel Glas in Kufstein besichtigen? Die Familie Riedel widmet sich der Geschichte und dem Handwerk der Glasherstellung und konzentriert sich seit mehreren Generationen auf die Produkte der verschiedenen Weingläserherstellung.

Riedel Glas

Familie Riedel führt das Unternehmen Glashütte Tirol GmbH, besser bekannt unter dem Markennamen Riedel Glas, seit mehreren Generationen, und es geht bis in das Jahr 1756 zurück. Heute wird Riedel Glas bereits in der 10. und 11. Generation weitergeführt.

Urkunden

Zuerst führte uns der Weg in das Museum, bis wir weiter in die Produktionshalle und im Anschluss in den Verkaufsraum kamen.

Museum Ausstellung

Im Laufe der Jahrhunderte war die Familie Riedel an der Weiterentwicklung der Glasherstellungstechniken sehr beteiligt. So findet ihr im Museum eine umfangreiche Sammlung von Glaswaren, darunter Weingläser, Dekanter und andere fein gearbeitete Stücke.

Riedel Glas
Gläser

Nachdem wir das Museum besichtigt hatten, ging es auf den Innenhof. Da findet ihr weitere Ausstellungsgegenstände, bis wir in das Gebäude gegangen sind, wo wir bei der Herstellung der Glasprodukte zusehen konnten.

Riedel Glas
Innenhof

Im Vorraum seht ihr bereits die verschiedenen Arbeitsgeräte, welche bei der Herstellung von Glas einst und heute benötigt werden.

Schauglashütte Sinnfonie bei Glas Riedel

In der Produktionshalle könnt ihr hautnah erleben, wie die Herstellung der Glasprodukte vonstattengeht. In der Mitte der Halle findet ihr die Öfen, und mit einem Abstand könnt ihr die Glasbläservorführung mit ihren verschiedenen Stationen für die Herstellung von Gläsern und anderen Gegenständen aus Glas betrachten.

Riedel Glas
Ofen

Bei der Herstellung von Glas gibt es 2 verschiedene Verfahren, zum einen das Press-Blas-Verfahren. Dieses Verfahren ist das Gebräuchlichste in der Herstellung von Glas. So wird der flüssige Glastropfen in die gewünschte Vorform geleitet, während ein Pressstempel von unten eingeführt wird, und im Anschluss wird der Vorformboden von oben geschlossen. Wenn es geschlossen ist, wird der Pressstempel nach oben bewegt und so formt sich die Mündung des Glasbehältnisses.

Die andere Variante der Glasherstellung ist das Blas-Blas-Verfahren. Dieses Verfahren wird überwiegend für die Herstellung von schmalen, kleineren Glasflaschen oder Behältern angewandt. Für dieses Verfahren wird die Glasmasse in einer länglichen Glastropfenform geformt und über eine Rinne in die Vorform geleitet. Im Anschluss wird der Glasbehälter mittels Druckluft geformt. Jetzt könnt ihr bei der Produktion der Glasprodukte zusehen, wie das Press-Blas-Verfahren vonstattengeht.

Jetzt könnt ihr auf meinem Youtube-Kanal bei der Produktion der Glasprodukte zusehen, wie das Press-Blas-Verfahren vonstattengeht.

Glas Riedel
Glas formen

Es ist auch ganz interessant, zuzusehen, wie ein Stiel an das Glas rankommt. Denn es ist ein separater Arbeitsgang. Erst wird der Stil erhitzt und dann an dem Boden des Kelches angebracht. Da braucht man viel Geschicklichkeit dazu, denn der Stil muss genau am richtigen Platz sein und wird durch Drehen und Ziehen in die gewünschte Länge und Form gebracht.

Glas Riedel
Stil am Glas anbringen

Glas Riedel Führungen und Öffnungszeiten

Für das Museum und die Schauglashütte Sinnfonie werden kostenlose Führungen angeboten. Und zu Riedel Glas gehört auch ein Parkplatz. Zudem wird in Kufstein zum Beispiel das Regiorad angeboten, so kann man zum Beispiel vom Bahnhof zu Riedel Glas fahren und die ganze Stadt damit erkunden.

Führungen

Es werden von Montag bis Freitag jeweils um 11 Uhr und 13:30 Uhr Führungen in der Schauglashütte Sinnfonie angeboten. Der Treffpunkt für die Führung ist der Shop, und man sollte 5 Minuten vorher am Treffpunkt eintreffen, damit pünktlich die Führung starten kann. Individuelle Führungen sind auf Anfrage möglich.

Öffnungszeiten

Das Museum hat von Montag bis Freitag von 09.30 bis 17.00 Uhr und am Samstag von 09.30 bis 13.00 Uhr geöffnet. Der Shop und das Outlet sind von Montag bis Freitag von 09.30 bis 18.00 Uhr und am Samstag von 09.30 bis 14.00 Uhr für euch geöffnet. Die Schauglashütte Sinnfonie ist ganzjährig geöffnet, an Feiertagen und Brückentagen ist Riedel Glas geschlossen.

Am besten schaut ihr hier nach, wenn Riedel Glas geschlossen hat oder den eingeschränkten Betrieb hat.

Im Shop und im Outlet könnt ihr euch dann mit den verschiedenen Gläsern eindecken.

Wart ihr bereits in einem Glasmuseum? Wenn nicht, schaut doch weiter unten in der Dorotheenhütte in Wolfach vorbei. Denn ich finde es so spannend, wie die verschiedenen Glasprodukte hergestellt werden.

Hier findet ihr weitere Ausflugsziele

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Naturerlebnis am Walchsee: Rundweg um die Schwemm mit Bergpanorama

Auf geht es in das Naturschutzgebiet Schwemm am Walchsee in Österreich im Kaiserwinkel. Seit 2009 ist das Naturschutzgebiet Schwemm ein Naturschutzgebiet und seit 2003 gehört es zum Natura-2000-Gebiet. Die Schwemm ist das größte erhaltene Moorgebiet in Nordtirol und ist eine wunderbare Schutzzone für die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten.

Naturschutzgebiet Schwemm
Naturschutzgebiet Schwemm

Am Moarhof Parkplatz gegenüber dem Golfplatz im Ortsteil Schwaigs befindet sich ein Parkplatz für alle, die mit dem Auto anreisen.

Von diesem Parkplatz aus starteten wir unseren circa 5 Kilometer langen Rundweg rund um das Naturschutzgebiet Schwemm, welches ein circa 66 Hektar großes Gebiet ist. So kann man das faszinierende Moorgebiet mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Flora und Fauna bestaunen, welches ein wunderbares Naturerlebnis ist.

Aussichtsturm

Wir liefen im Uhrzeigersinn und kamen nach ein paar Minuten an dem 16 Meter hohen Aussichtsturm an. Wo sich auch ein Kneippbecken befindet. Bei unserem Besuch war leider der Aussichtsturm geschlossen. So konnten wir nur das Erdgeschoss besichtigen. Von dort aus kann man bereits eine faszinierende Atmosphäre über das Naturschutzgebiet Schwemm genießen.

Schaut bei dieser Wanderung die atemberaubende Pflanzenvielfalt an und genießt die Blütenpracht in diesem besonderen Gebiet am Walchsee in Österreich.

Der Rundweg um das Naturschutzgebiet Schwemm verläuft an Beverly Hills in der Gemeinde Walchsee vorbei. So genießt man zum einen die Natur und zum anderen kann man den besonderen Tiroler Baustil entdecken.

Naturschutzgebiet Schwemm
Beverly-Hills

Vogelbeobachtungsplattform

Auf dieser Vogelbeobachtungsplattform genießt man die Ruhe und die Aussicht auf dieses Moorgebiet. Diese Plattform ist ein idealer Ort, um die Natur ungestört zu erleben und die Tiere in diesem Naturschutzgebiet in ihrem Verhalten zu beobachten.

Dieses Moorgebiet ist in einer atemberaubenden Berglandschaft im Kaiserwinkl. eingebettet. Der majestätische Gipfel des Zahmen Kaisers und der Miesberg im Vordergrund sind ein Gebirgszug, der zum Kaisergebirge gehört, und bieten eine malerische Kulisse des Naturschutzgebietes Schwemm in Walchesee in Österreich.

Rund um das Naturschutzgebiet bieten sich immer wieder ein paar schöne Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und zum Genießen der umliegenden Natur an. Durch die Ruhe kann man sich sehr gut entspannen und das Moorgebiet mit der umliegenden Bergwelt betrachten.

Natur erleben

Durch die angrenzenden Wiesen an diesem Moorgebiet sieht man immer wieder, dass die Kühe auf der Weide weiden. Das verleiht einen zusätzlichen Charme aus der Natur und der Landwirtschaft. Und es ist beruhigend, wenn die Kühe friedlich grasen.

Wie schön ist es, wenn man an einem Teich vorbeikommt und die Frösche während ihrer Paarungszeit ihre Paarungsgeräusche aussenden, um die Partner anzulocken. Es zeigt, dass das Teichökosystem gesund ist und dass die Frösche einen geeigneten Lebensraum finden, um sich fortzupflanzen. In unmittelbarer Nähe vom Kapellenteich befindet sich die kleine Kapelle.

Kennt ihr den Raritätenzoo in Ebbs? Dieser kleine Zoo ist ideal für Groß und Klein, um die besonderen Tiere zu beobachten. Denn dieser Zoo legt großen Wert auf die artgerechte Haltung in der naturnahen Umgebung für über 500 Tiere aus 50 verschiedenen Arten.

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Kathrin Fröhlich Als Reisebloggerin gebe ich euch Tipps für Ausflugsziele mit Naturerlebnissen

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Erlebt Hallstatt: Salzbergbahn, Salzwelten und Welterbeblick Skywalk

Die kleine malerische Gemeinde Hallstatt am Hallstätter See im Salzkammergut hat eine sehr lange Geschichte. In dieser Region wurden durch archäologische Funde festgestellt, dass seit mehr als 7.000 Jahren menschliche Spuren entdeckt wurden. Die Geschichte von Hallstatt ist eng mit dem Salzbergbau verbunden, der in der Region seit Jahrtausenden betrieben wird. Salz war ein äußerst wertvolles Gut und diente als Grundlage für den Reichtum und die Entwicklung des Ortes. Der Tourismus spielte eine immer größere Rolle, da Besucher die malerische Schönheit der Region entdeckten. Im Jahr 1997 wurde Hallstatt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, was seine Bedeutung als historisches und kulturelles Juwel unterstreicht. Der Ort ist heute ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt, die die reiche Geschichte sowie die atemberaubende Landschaft und die faszinierende Kultur von Hallstatt erleben möchten.

Haus mit Baum

Hallstätter See

Nördlich des Dachsteinmassivs befindet sich der Hallstätter See, welcher circa 8,20 Kilometer lang und bis circa 2,1 Kilometer breit ist. Da sich der Bahnhof von Hallstatt am östlichen Ufer des Hallstätter Sees befindet, verkehren das ganze Jahr über Linienschiffe zwischen Hallstatt und Hallstatt Markt. So kann sichergestellt werden, dass man ganz bequem mit dem Zug anreisen kann. Denn Hallstatt zieht das ganze Jahr über zahlreiche Besucher an und es steht nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

An der Seepromenade Hallstatt

Salzbergbahn

Die Salzbergbahn befördert einen in ein paar Minuten von einer Höhe von 511 Metern auf eine Höhe von 838 Metern. Wir hatten im Vorfeld bereits die Tickets für die Salzbergbahn und die Salzwelten erworben. So konnten wir ganz entspannt direkt zur Salzbergbahn gehen. An der Bergstation kann man über Treppen oder mit dem Lift auf die Höhe der Aussichtsplattform Welterbeblick Rudolfsturm kommen.

Salzbergbahn mit dem Hallstätter See

Salzwelten

Von der Salzbergbahn geht es zuerst über eine Treppe und im Anschluss läuft man ganz gemütlich auf einer Länge von 650 Metern etwas den Berg hinauf bis zum Eingang der Salzwelten.

Gräberfeld

Am Wegesrand befinden sich Informationstafeln über die Entstehung und Geschichte von Hallstatt. Sowie befindet sich ein Gebäude unter den archäologischen Funden, welche in dieser Region gefunden wurden.

Die Salzwelten in Hallstatt sind eine weitere Sehenswürdigkeit. Die Salzwelten bieten Besuchern die Möglichkeit, in die Welt des Salzabbaus einzutauchen und mehr über die Geschichte, Geologie und Technologie des Salzabbaus zu erfahren. Während der Tour erfahren die Besucher auch interessante Fakten über die Bedeutung von Salz in der Geschichte und Wirtschaft der Region.

Darüber hinaus gibt es in den Salzwelten interaktive Ausstellungen und multimediale Präsentationen, die das Thema Salz auf unterhaltsame und informative Weise präsentieren.

Die Salzwelten bieten auch verschiedene Aktivitäten für Kinder und Familien an, wie zum Beispiel das Herstellen von Salzkristallen oder das Erkunden eines unterirdischen Salzsees. Insgesamt sind die Salzwelten in Hallstatt eine faszinierende Attraktion für Besucher jeden Alters, die mehr über die Geschichte und Bedeutung des Salzabbaus erfahren möchten.

In den Salzwelten befinden sich 2 Rutschen und sorgen für eine gute Unterhaltung. Aber keine Angst, wer nicht rutschen möchte, kann auch die Treppe benutzen.

Salzwelten Hallstatt
Rutsche

Es ist wunderschön zuzusehen, wie die Präsentation einer Lichtershow am Salzsee stattfindet und die Lichter im See spiegeln.

Am Ende der Führung in den Salzwelten bringt dann die Bahn alle wieder zum Ausgangsort beim Gebäude der Salzwelten wieder raus.

Welterbeblick Skywalk

Auf dem Rückweg von den Salzwelten ging es wieder in Richtung der Salzbergbahn. Und wir machten einen kleinen Abstecher zur Aussichtsplattform Welterbeblick am Rudolfsturm. Der Rudolfsturm ist ein Restaurant und Café direkt an der Aussichtsplattform und lädt zum Verweilen ein.

Der Hallstätter Skywalk bietet einen atemberaubenden Panoramablick in etwa 350 Metern Höhe auf den malerischen Hallstätter See und die umliegende Bergwelt. Hoch über der Stadt gelegen, bietet der Skywalk einen unvergleichbaren Aussichtspunkt. Um atemberaubende Fotos aufzunehmen und in die natürliche Schönheit der Region einzutauchen. Während Besucher die beeindruckende Aussicht genießen, können sie durch informative Ausstellungen auch etwas über die geologischen Formationen und die Geschichte der Region erfahren. Der Skywalk ist ein unverzichtbarer Zwischenstopp für alle, die eine einzigartige Perspektive auf dieses UNESCO-Weltkulturerbe suchen.

Hallstatt

Wie wäre es mit einem Bummel durch die Altstadt von Hallstatt? Direkt an der Bushaltestelle und am Fährterminal Hallstatt Lahn geht es links in die Seestraße hinein. Dieses Gebiet ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, daher kann man ganz entspannt spazieren gehen.

Es erwartet einen, die typischen alten Häuser, teilweise aus Holz oder mit Lüftlmalerei verziert. Es gibt zahlreiche Gaststätten, Cafés, Souvenirläden, Keramikläden und Manufakturen, zum Beispiel die Seifenmanufaktur. Wenn man in den Laden eintritt, duftet es so toll nach den verschiedenen Sorten und Düften von den Seifen.

Auf dem Marktplatz befindet sich die Dreifaltigkeitssäule. Die Dreifaltigkeitssäule wurde im Jahr 1743 von dem Bildhauer Joseph Anton Pfaffinger aus Salzburg aus dem Untersberger Marmor errichtet und im Jahr 1744 aufgestellt. Der Grundriss hat genau die dreieckige Form, wie der Marktplatz.

Zudem befinden sich Geschäfte, Restaurants und die evangelische Pfarrkirche. Des Weiteren geht es zur Schifffanlegestelle der Ausflugsschiffe auf den Hallstätter See.

Wer gerne ein Museum besichtigen möchte, kann das Welterbe-Museum Hallstatt besuchen. Dieses Museum befindet sich in der Seestraße in Hallstatt. Hier könnt ihr euch darüber informieren.

Ein weiteres Ausflugsziel in dieser Region wäre der Berg Krippenstein im Dachsteingebirge mit seinen Sehenswürdigkeiten.

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Stadtführung Linz: Dom, Kulturmeile und Pöstlingbergbahn

Linz, die Landeshauptstadt von Oberösterreich. Diese Stadt bietet eine Fülle an faszinierenden Sehenswürdigkeiten und kulturellen Highlights. Zu diesen Highlights laden die Linzer Grottenbahn, der Linzer Alte Dom, die Donaulände Kulturmeile, die Dreifaltigkeitssäule und der Linzer Mariendom zu einer Entdeckungstour durch Linz ein. Freut euch auf eine beeindruckende Stadtbesichtigung in Linz.

Wenn ihr mit dem Auto anreist, empfiehlt es sich, das Auto auf einem Pendlerparkplatz zu parken. Dieser Pendlerparkplatz steht in Ebelsberg kostenlos zur Verfügung. Circa 100 Meter entfernt befindet sich die Haltestelle der Straßenbahn. Dort am Automaten kauften wir das Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Linz. An der Haltestelle Hauderweg fuhren wir mit der Straßenbahnlinie 2 in circa 20 Minuten zum Hauptplatz.

Der Hauptplatz mit der Dreifaltigkeitssäule in Linz

Mitten auf dem Hauptplatz in Linz thront die circa 20 Meter hohe Dreifaltigkeitssäule. Welche zwischen 1717 und 1723 vom Salzburger Steinmetzmeister Sebastian Stumpfegger nach einem Entwurf von Antonio Beduzzi geschaffen worden ist. Von Juni 2019 bis Juli 2020 wurde die Dreifaltigkeitssäule komplett renoviert und erstrahlt in ihrem neuen Glanz.

Linz
Dreifaltigkeitssäule

Der Hauptplatz ist ein großer zentraler Treffpunkt für Jung und Alt. Neben der Dreifaltigkeitssäule befinden sich ein paar historische Gebäude wie zum Beispiel das Alte Rathaus, das im Renaissance-Stil erbaut wurde. Zudem gibt es zahlreiche Geschäfte und Cafés, die zum Verweilen einladen.

Im alten Rathaus befindet sich die Touristeninformation; dort erhält man viele Informationen zu Unternehmungen in der Stadt. Um Wissenswertes über die Stadt Linz zu erfahren, empfiehlt es sich, an einer Stadtführung, einem Abendspaziergang und/oder einer Themenführung teilzunehmen.

Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Linz City Express eine Stadtrundfahrt mit Zwischenstopp an den Sehenswürdigkeiten der Stadt zu unternehmen. Um den ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen und im Anschluss auf eigene Faust Linz zu entdecken.

Ein Spaziergang hinter dem alten Rathaus führte uns als Erstes zum Pfarrplatz, auf dem zum Beispiel der Wintermarkt stattfindet. Bei unserem Stadtbummel durch Linz haben wir einen Blick in die Stadtpfarrkirche geworfen. Denn die Stadtpfarrkirche in Linz wurde zunächst als einschiffige Kirche erbaut, später wurde ein neuer, größerer gotischer Chor errichtet. Dieser beeindruckende Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert ist ein bedeutendes historisches und architektonisches Juwel der Stadt Linz.

Weiter ging es im Rathausviertel zum Alten Dom, auch als Ignatiuskirche bekannt.

Linzer Alter Dom Ignatiuskirche

Der Linzer Alter Dom, auch Ignatiuskirche genannt, wurde in weniger als 10 Jahren errichtet und im Jahr 1678 vom Jesuitenorden geweiht. Da die Stadt ab Ende des 19. Jahrhunderts stark gewachsen ist, wurde diese einschiffige Kirche zu klein. Dadurch ließ Bischof Rudigier die neue Kathedrale errichten.

alter Dom Altar

Donaulände Kulturmeile

Vom Hauptplatz geht es in Richtung der Nibelungenbrücke, welche über die Donau verläuft. Denn kurz vor der Brücke beginnt auf der rechten Seite die Kulturmeile der Stadt Linz.

Sie beginnt mit dem Lentos-Kunstmuseum und führt weiter zur Anlegestelle der Donauschifffahrt. Wo es sich anbietet, Linz von der Donau aus zu erleben und weitere Ausflugsziele zu unternehmen.

Ein schöner Spaziergang führt entlang der Kulturmeile mit ihren verschiedenen Skulpturen auf den Wiesen an der Donau.

In dieser Kulturmeile befindet sich das Brucknerhaus. Das Konzerthaus wurde nach dem österreichischen Komponisten Anton Bruckner benannt. Und heutzutage finden darin verschiedene Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Linzer Mariendom

Der Mariendom ist der größte Dom in Österreich, aber der Stephansdom in Wien ist der höchste Dom. Es ist sehr beeindruckend, wenn man in diesen Mariendom eintritt. Der Mariendom ist auch als neuer Dom bekannt. Und er wurde im neugotischen Stil errichtet und verfügt über eine imposante Architektur sowie bezaubernde Verzierungen im Inneren des Domes.

Im Jahr 2024 feiert diese Kirche den 100. Geburtstag, und an diesem Dom stehen sehr viele Events an. Hier findet ihr die Termine für die Klassik am Dom.

Im Inneren des Mariendomes fallen die einzigartigen Fensterbilder ins Auge. Jedes dieser Fensterbilder hat seine eigene Geschichte, zum Beispiel von dem Architekten des Domes und der heiligen Maria.

An Sonn- und Feiertagen bietet es sich an, um 14 Uhr an einer Turmführung teilzunehmen. Es müssen 395 Stufen gemeistert werden. Es besteht die Möglichkeit, mit dem Aufzug einen Teil des Weges hinaufzufahren. Und der restliche Teil führt über die Wendeltreppe und die Stahlstiegen an den 7 Glocken vorbei. Diese Glocken wurden von der letzten Linzer Glockengießerei, der Anton Gug, hergestellt.

In einer Höhe von 68 Metern führte es zur Aussichtsplattform mit einem wunderbaren Ausblick auf die Stadt und die Umgebung.

Linz
Die Glocken im Mariä-Empfängnis-Dom

Zusätzlich zur Turmbesteigung werden auch Domführungen angeboten.

Blick auf Linz vom Mariä-Empfängnis-Dom

Der Mariendom ist auch als neuer Dom bekannt und ist ein beeindruckendes Beispiel für die neugotische Architektur. Der Bau begann im 19. Jahrhundert und erstreckte sich bis in das 20. Jahrhundert. Dieser Dom besticht durch seine imposante Größe und die kunstvollen Verzierungen im Inneren. Zu betonen sind insbesondere die prächtigen Fensterbilder, die jeden Besucher in ihren Bann ziehen. Die einzigartige Mischung aus historischer Bedeutung und architektonischer Pracht macht den Mariendom zu einem unverzichtbaren Ziel für Kultur- und Architekturliebhaber.

Pöstlingbergbahn

Am Hauptplatz befindet sich die Haltestelle der Talstation der Pöstlingbergbahn. Diese Nostalgiestraßenbahn-Linie Nummer 50 bringt einen zum Pöstlingberg hinauf. An Sonn- und Feiertagen fährt die Straßenbahn alle 15 Minuten in einer Zeit von circa 20 Minuten den Berg hinauf. Wenn sie wieder ins Tal fährt, dauert es ungefähr 15 Minuten.

Innenbereich der Pöstlingbergbahn

Eine Fahrt mit der Pöstlingbergbahn ist ein lohnender Ausflug zum Pöstlingberg. Mit einer historischen Straßenbahn fährt man zuerst über die Donau durch ein Stück von Linz, bis langsam die Straßenbahn die engen Straßen und den Berg hinauf führt.

Pöstlingbergbahn
Pöstlingbergbahn

Wie schön nostalgisch sehen diese tollen Haltestellenschilder aus. So erkennt man, wo man sich gerade befindet. Sowie auf welcher Höhe sich die Haltestelle befindet.

Linz Pöstling
Haltestelle Pöstlingberg

Auf dem Pöstlingsberg gibt es einen Rundweg, an dem wir als Erstes nach links abgebogen sind. Vorbei an einem kleinen Laden, in dem es etwas zum Essen und Trinken sowie Souvenirs gibt. Nach ein paar Metern liegt die Aussichtsplattform. Dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt Linz und die Umgebung.

Direkt gegenüber der Aussichtsplattform geht es einen kleinen Weg hinauf zur Wallfahrtsbasilika Sieben Schmerzen Mariä. Diese Kirche thront auf dem Pöstlingberg, und man erkennt sie bereits von der Ferne.

An einem Seiteneingang befindet sich eine kleine Krippenausstellung, bevor man in die Basilika geht.

Und für Kinder gibt es ein besonderes Erlebnis, denn auf diesem Rundweg auf dem Pöstlingberg befindet sich die Linzer Grottenbahn.

Linzer Grottenbahn

Museum und Ausstellungen

In der Stadt Linz findet ihr auch verschiedene Museen und Ausstellungen. Hier findet ihr eine Anzahl an diversen Ausstellungen. Sowie das Schlossmuseum Linz im Linzer Schloss, das auf einem Hügel über der Stadt thront. Das Museum bietet einen Einblick in die Geschichte von Linz und Oberösterreich. Zu den Highlights zählen eine Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke, historische Wohnräume und Ausstellungen zur Stadtgeschichte.

Im Frühjahr bietet sich ein Ausflug zur Marillenblüte in die Wachau an. Zudem lädt das beschauliche Örtchen Dürnstein zu einem Besuch ein. Oder das bekannte Stift Melk mit seiner Altstadt.

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