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Biber Rundweg und weitere Sehenswürdigkeiten in Brannenburg

Die beschauliche Ortschaft Brannenburg liegt im schönen Inntal im Landkreis Rosenheim. In der Gemeinde Brannenburg war meine erste Arbeitsstätte, als ich 1991 nach Bayern zog. Mir gefällt es immer wieder, wenn wir in diesem Ort fahren. Denn im alten Ortsteil Degerndorf findet man immer noch die gut erhaltenen, aus den Nagelfluhsteinen erbauten Häuser.

Brannenburg typisches altes Haus

Durch die günstige Lage zum einen kann man mit dem Zug anreisen und es gibt die Inntalautobahn in Richtung Innsbruck. Der Wendelstein ist der größte Berg mit einer Höhe von 1838 Metern, gefolgt von der Hochries mit einer Höhe von 1569 Metern. Einen Besuch dieser zwei Berge kann ich sehr empfehlen, denn diese Hausberge von dieser Region habe ich bereits öfters besucht. Wer gerne auf den Wendelstein möchte, da gibt es zum einen den Wanderweg hinauf auf den Berg. Oder man fährt gemütlich mit der Zahnradbahn, welche in Brannenburg startet.

Wendelstein
Wendelstein

Heute zeige ich euch ein paar Wanderungen in und etwas außerhalb von Brannenburg. Als Erstes geht es auf dem Biberrundweg.

Der Biber Rundweg

Der Biber ist eine Anhöhe aus Nagelfluhgestein, der auch Konglomerat genannt wird, welches vor rund 135 Millionen Jahren in den Alpen entstand. Es besteht aus Geröll, Schlamm und Schutt. Es gibt einen Wanderparkplatz in Brannenburg, welcher sich in der Steinbergstraße 2, 83098 Brannenburg, befindet. Mein Startpunkt war an der Biberstraße 31, und von dort aus geht es auf dem Biber-Rundweg.

Es geht erst mal ganz gemütlich vorbei an einer Kletterer-Skulptur, bis man auf einem Plateau angekommen ist. Denn auf dieser Fläche werden die Veranstaltungen wie zum Beispiel das Magdalenenfest und das Biberleuchten aufgeführt, die auf dem Biber stattfinden. Von da aus sieht man schon das Nagelfluhgestein und die St.-Magdalena-Kirche.

Auf dem Biber befindet sich die frühbarocke Wallfahrtskirche St. Magdalena mit den dazugehörigen 15 Stationen des Kreuzweges.

Im Anschluss an die Besichtigung der Kirche ging es nun über die Stufen wieder runter auf dem Biberrundweg. Das erste Stück war ein schöner Wanderweg und später ging es teilweise entlang der Straße, bis es auf die Biberhöhe führte. Oben angekommen hat man einen schönen Überblick über Brannenburg, bis es wieder runtergeht. Weiter geht es entlang der Straße, vorbei am Steinbruch, bis zum Ausgangspunkt.

Am Kirchbach bis zur Kneippanlage von Brannenburg

Der Kirchbach verläuft circa in der Mitte von Brannenburg, in der Kirchenstraße gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Vom Parkplatz sind es nur ein paar Meter, bis man am Kirchbach angelangt ist. Der Bach rauscht so langsam dahin und wir konnten eine gemütliche Wanderung entlang unternehmen. Es gibt immer wieder ein paar Brücken zur anderen Bachseite. Wir überquerten die Mühlenstraße und man erkennt, wie der Kirchbach stufenweise angelegt worden ist. Aber wir sind an der linken Bachseite weitergelaufen, denn da kommt man zur Kneippanlage. Bei unserem Besuch der Kneippanlage war sie noch nicht für die Saison geöffnet. Man konnte in die Anlage der Kneippanlage gehen und den Barfußpfad ausprobieren und das Insektenhotel besichtigen.

St. Margarethen

Wer möchte, kann von der Kneippanlage zu St. Margarethen wandern. Denn dort befindet sich die Bergkirche St. Margarethen, welche im Jahre 1447 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Man wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Direkt neben der Kirche befindet sich das Berggasthaus Kraxenberger.

St. Margarethen Kirche Brannenburg
St. Margarethen

Wanderung zur Schwarzlack

Der Startpunkt für die Wanderung zur Wallfahrtskirche Schwarzlack begann am Angerweg, Ecke Pienzenauerstraße. Auf der circa 2 Kilometer langen Tour geht es an den 14 Stationen des Kreuzwegs Jesu vorbei. Man kommt immer wieder an ein paar Bächen vorbei, die stufenweise in das Tal rauschen.

Wie wäre es mit einem leckeren Frühstück im Café Rössler? Ob im Wintergarten oder auf der Terrasse, kann man wunderbar frühstücken; das Angebot ist sehr vielfältig und lecker.

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Simssee: Einzigartiges Naturschutzgebiet und Freizeitoase in Oberbayern

Ganz idyllisch von einer malerischen und leichten Hügellandschaft umgeben liegt der Simssee. Dieser liegt etwa 10 Kilometer östlich von Rosenheim. Der Simssee ist die kleine Schwester vom Chiemsee; beide Seen haben einen Blick in den Süden, wo sich die Alpen befinden. Der Simssee hat eine Fläche von 6,49 km² und ist der größte See im Landkreis Rosenheim in Oberbayern.

Bayern Simssee
Südufer Simssee

Am westlichen Ufer des Simssees befindet sich der Wanderparkplatz Baierbach. Am besten fährt man über Stephanskirchen, von dort aus ist der Weg zum Simssee ausgeschrieben.

Der Simssee

Seit 1963 ist der Simssee ein Landschaftsschutzgebiet, und seit 1993 sind das Südufer und die Umgebung ein Naturschutzgebiet. Denn in diesem Gebiet, in seinem Moorgebiet, ist er ein Lebensraum für zahlreiche bedrohte und seltene Pflanzen sowie für die Tierwelt.

Der Simssee ist 6 Kilometer lang und bis zu 2 Kilometer breit. Der gesamte Rundweg des Sees ist circa 18,7 Kilometer lang; entweder man läuft zu Fuß oder man fährt mit dem Fahrrad. Unser Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz Baierbach. Von dort aus ging es als Erstes an das Südufer des Simssees, denn an jener Stelle befindet sich das Gebiet des Simssees-Moss.

Vom Parkplatz geht es entlang des Wanderweges direkt in Richtung See, bis der Weg sich teilt. Zum einen geht es nach links, wo der Seeblickweg verläuft. Und nach rechts geht es zum Moor, zum Latschenweg und zum Toni-Rietz-Weg. Unser Weg führte durch das Moorgebiet, wo auch der Vogellehrpfad verläuft. Der Weg ist wunderschön zu laufen. Es gibt immer wieder eine Tafel zum Erraten, auf der steht, welcher Vogel es ist. So ist es für die Kinder eine schöne kleine Entdeckungstour.

Es ist immer wieder schön, durch so eine tolle Filzlandschaft zu gehen, vorbei an den Moor- und Schilfzonen.

Simssee
Schilfzone

Am Südufer befinden sich mehrere Sitzmöglichkeiten vor der Luisenbrücke und im Anschluss gibt es noch das Sitzbanklerl am See. Einfach perfekt, um sich auszuruhen und die Landschaft zu betrachten. Bei der 2. Bank ging es dann auf dem Rückweg, bis der Weg abgeht und der Rundweg über dem Vogellehrpfad weiter verläuft. Denn wenn man diesen Weg läuft, kommt man fast beim Gockelwirt vorbei, bis es wieder in den Wald geht und man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist.

Badeplätze Aussichtsplattform

An der nördlichen Spitze des Simssees befindet sich die Aussichtsplattform Eichen bei Krottenmühl. Was für einen tollen Ausblick hat man auf dem See und im Hintergrund der Blick in die Alpen. Wenn in den Sommermonaten die Segelboote wieder im Wasser sind, ist es wieder schön, das Treiben auf dem Wasser zu beobachten. Es gibt die Badeplätze in Baierbach und in Pietzing. Für die Campingfreunde gibt es den Campingplatz Stein bei Hirnsberg.

Bayern Simssee
Blick in den Süden

Am See gibt es Liegeplätze für Segel- und Ruderboote an den Badeplätzen des Sees. Die Badeplätze mit Kiosk oder Restaurant in unmittelbarer Nähe sind in Baierbach, Ecking und Pietzing. Es ist sogar Angeln erlaubt.

Hier gibt es ein paar Vorschläge von den Gasthäusern am See. Zum einen gibt es ein Gocklwirt-Spezialitäten-Restaurant in unmittelbarer Nähe beim Wanderparkplatz Baierbach und am Badeplatz den Zum Oidn Kiosk. Des Weiteren gibt es den Seewirt Süden an der Ostseite des Simssees. Etwas weiter nördlich gibt es am Badeplatz den Kiosk Pietzing am Simssee. Und in der Gemeinde Hirnsberg gibt es das Gasthaus Hilger, ein typisches bayerisches Gasthaus. Direkt am Simssee befinden sich die Simsseestuben und der Seewirt, welcher auch direkt am See liegt.

Wenn ihr noch mehr Ideen für Bayern haben möchtet, gibt es hier ein paar Tipps.

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Moorlehrpfad BurgerMoos am Hofstätter See

Es geht zu dem 57,13 Hektar großen, circa 1,5 Kilometer langen und 500 breiten Hofstätter See, der zu der Gemeinde Vogtareuth gehört, aber näher an Prutting liegt im Landkreis Rosenheim. Wir fuhren aus Rosenheim kommend nach Prutting und im Kreisel ging es in die Haflinger Straße, bis das Hinweisschild Hofstätter See kam. Beim zweiten weißen Hinweisschild fuhren wir links in die Straße rein. Und in unmittelbarer Nähe befindet sich auf der rechten Seite der Wanderparkplatz Stoana Bruck. Nun ging es auf dem circa 6 Kilometer langen Hofstätter-See-Rundweg.

Vogtareuth
Hofstätter See

Vom Parkplatz ging es entlang der Straße auf einem Fußgängerweg. Auf den Wiesen am Wegesrand entdeckten wir Graugänse, welche sich am Hofstätter See gerne aufhalten. Nach circa einem Kilometer kommt auf der rechten Seite der Moorerlebnispfad Burgermoos. Ein Hinweisschild weist auf dem Weg in Richtung Hofstätter See hin. Vorbei am Parkplatz Forst geht es durch ein Waldstück, bis man am See angelangt ist.

Hofstätter See
Graugänse

Burgermoos das Strandhaus am Hofstätter See

Man läuft vom Parkplatz direkt an den See, wo sich ein öffentlicher Badestrand befindet. Direkt an diesem Bereich befindet sich das Strandhaus, welches ein Kiosk ist und in der Hauptsaison geöffnet ist. In der Nebensaison kann man sich dort auch sehr gut entspannen und relaxen. Denn es herrschte hier eine himmlische Ruhe, und man hörte die Vögel zwitschern. Es waren kaum Spaziergänger unterwegs gewesen.

Hofstätter See
Strandhaus

Nach einer kurzen Pause geht es vom Strandhaus aus durch den Wald mit seinen Informationstafeln. Über die Entstehung des Moores und die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere in und am See.

Aussichtsturm am Moor

Was für eine tolle Aussicht hat man vom Aussichtsturm! So konnten wir die Gegend genießen, die Vögel betrachten und einfach die Seele baumeln lassen.

Hofstätter See
Aussichtsturm am Moor

Es geht weiter durch das Naturschutzgebiet entlang des Waldesweges durch den Mischwald, bis man am Moorlehrpfad angelangt ist.

Moorlehrpfad

Auf einem 300 Meter langen Holzsteg geht es im Süden des Sees durch das Moor. Es ist wunderschön zu betrachten, wie die Schwarzerlen in diesem Sumpfgebiet überleben. Wie die Moorbirke und die Kiefern, der Schneidried und das Skorpionsmoos prägen die Landschaft. Leider ist dieser Holzsteg durch das Moor für Kinderwagen und Rollstühle nicht geeignet. Auf jeder Seite ist ein Drehkreuz angebracht.

Nach dem Moorlehrpfad geht es nun weiter auf den Hofstätter-See-Wanderweg. Denn es geht zum größten Teil auf dem Wanderweg, welcher sehr gut ausgeschrieben ist.

Auf dieser Seite des Hofstätter Sees verläuft der Wanderweg entlang des Sees. Und es gibt tolle Ausblicke auf den See. Und hier am Hofstätter See gibt es einen zweiten etwas größeren Badestrand mit einem Bootshaus. Wäre es nicht eine tolle Idee, auf dem See zu surfen, Kajak zu fahren oder Stand-up-Paddling auszuprobieren? Und bei schönem Wetter kann man die Bergwelt sehr schön bewundern.

Hofstätter See

Für die Umrundung des Hofstätter Sees brauchten wir insgesamt 3 Einviertelstunden. Wir sind sehr gemütlich gelaufen und haben uns in der Gegend umgesehen.

Kennt ihr auch das Moorgebiet in der Sterntaler Filzen in Nickelheim? Oder wollt ihr gerne einmal auf die Insel des ewigen Frühlings, Teneriffa?

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Erkunde Pottenstein: Sehenswürdigkeiten, Höhlen und Geschichte

Kennt ihr die Stadt Pottenstein und die einzigartigen Tropfsteinhöhlen? Denn dieses Mal besuchten wir die Stadt Pottenstein. Diese liegt in der fränkischen Schweiz im Landkreis Bayreuth und wurde im Jahr 918 erstmals urkundlich erwähnt. Als Erstes nehmen wir euch mit auf einen Spaziergang durch die Altstadt und die Sehenswürdigkeiten von Pottenstein.

Pottenstein
Altstadt Pottenstein

Mit dem Auto fährt man von der A 9 Nürnberg–Berlin, Ausfahrt Pegnitz, dann fährt man zuerst auf der B 2 weiter über die B 470 nach Pottenstein. Oder von der A 73, Ausfahrt Forchheim, weiter auf der B 470. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zum Beispiel mit dem Zug bis Pegnitz und anschließend mit dem Bus.

Altstadt Pottenstein

Unseren Stadtbummel begannen wir in der Altstadt direkt am Elisabethbrunnen mit der heiligen Statue der Heiligen Elisabeth. Umgeben von wunderschönen Fachwerkhäusern präsentierte sich die Altstadt. Denn im 13. Jahrhundert weilte die Heilige Elisabeth nur für ein paar Wochen in Pottenstein, aber dennoch hat sie bis heute eine hohe Wertschätzung. Und so wurde ein Rundweg mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt errichtet.

Pottenstein Altstadt
Elisabethbrunnen Pottenstein

Die Spitalkirche Kunigundenkirche

Wir sind über die Fischergasse zur St. Kunigundkirche gegangen. An der rechten Seite der Kirche befindet sich das ehemalige Bürgerspital und heute befindet sich eine Kinderkrippe in diesem Gebäude. Die Kunigundenkirche stammt aus dem 18. Jahrhundert, aber innen erkennt man den Rokoko- und den Frühklassizismusstil. An der Außenfassade befindet sich die Sonnenuhr mit dieser Aufschrift: „Gott gibt dir Zeit und Gnade“.

Etwas unterhalb der Kunigundenkirche befindet sich der alte Backofen.

Pottenstein
Backofen
Bürgerheim
Bürgerheim in Pottenstein

Bei unserem Spaziergang gingen wir durch den Malerwinkel und dort entdeckten wir das Bürgerhaus.

Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus befindet sich direkt an der Hauptstraße von Pottenstein. Erbaut wurde St. Bartholomäus bis ins Jahr 1493, welche in einem gotischen Baustil erbaut worden ist. Der Turm wurde erst im Jahr 1725 gebaut. Durch den Brand im Jahr 1736 wurde die Kirche zum Teil zerstört. Und so wurde sie bis 1755 in einem barocken Baustil wieder errichtet. Zur Weihnachtszeit wird die Kirche schön weihnachtlich geschmückt, wie zum Beispiel mit einer Weihnachtskrippe und mehreren Christbäumen. Ganz dezent wurde Musik abgespielt.

Die Burg Pottenstein gehört zu den ältesten Burgen in der fränkischen Schweiz. Denn die heilige Elisabeth von Thüringen wurde im Jahr 1207 geboren. Und aus diesem Grund wurde im Jahr 2007 das Gedenkjahr der heiligen Elisabeth eingerichtet, und es befindet sich eine Dauerausstellung über die bekannte Bewohnerin auf der Burg Pottenstein.

Bärenschlucht mit Mariengrotte

Auf dem Weg zur Sophienhöhle fuhren wir durch die Bärenschlucht. Die Schlucht ist zwar klein, aber für uns dennoch sehr reizvoll. Denn die Straße führte direkt an den Felsvorsprung vorbei, und wenn man von der B 470 durch die Schlucht fährt, befindet sich am Ende der Felsen die Mariengrotte.

Sophienhöhle

Vom Parkplatz sind wir in circa 15 Minuten zum Eingang der Sophienhöhle gegangen. Wir haben auf dem Weg einen Abstecher zum Aussichtspunkt gemacht. Dort hat man einen schönen Ausblick auf das Ahorntal.

Die Sophienhöhle bei der Burg Rabenstein ist eine wunderschöne Tropfsteinhöhle. Welche über Tausende von Jahren durch das Eindringen von Wasser in die Spalten und Risse der Felsen entstehen. Mit einer Führung sind wir in die circa 200 Meter lange Sophienhöhle gegangen. In der Sophienhöhle lebten einst die Höhlenbären, und am Anfang der Höhle wurde ein gut erhaltenes Skelett gefunden und ausgestellt. Die Höhlenbären kamen vor rund 120000 Jahren in diese Gegend, waren Pflanzenfresser und machten auch ihre Winterruhe.

Höhlenbär in der Sophienhöhle
Höhlenbär in der Sophienhöhle in Pottenstein

Wir haben Wissenswertes über die Höhle erfahren und im hintersten Teil bekamen wir eine Kostprobe mit einem Farbenspiel und einer musikalischen Umrundung präsentiert. Denn in den Sommermonaten finden auch Konzerte in der Sophienhöhle statt.

Burg Rabenstein

Im Ahorntal liegt die Burg Rabenstein, aber nicht mit der Burg Roseneck zu verwechseln, die sich ganz in der Nähe befindet. In der Burg Rabenstein haben wir eine Burgführung unternommen. Wir hatten im Vorfeld die Burgführung um 11 Uhr reserviert. Der Treffpunkt für die Führung war an der Brücke zur Burg, denn dort gibt es auch einen Hotelbereich.

Bei der Burgführung bekommt man Wissenswertes über diese Burg erklärt und wir sind in die tollen restaurierten Burgräume gelangt. Wo man zum Beispiel eine Hochzeitsfeier in einer besonderen Atmosphäre feiern kann.

Gößweinstein

Wir übernachteten in Gößweinstein im Hotel Krone, das direkt im Ortszentrum und schräg gegenüber der Basilika Gößweinstein liegt. Unser Zimmer befand sich im Gästehaus, welches circa 50 Meter vom Haupthaus entfernt liegt. Unser Zimmer verfügte über ein eigenes Bad, einen TV, kostenloses WLAN und Parkplätze. Das Frühstück nahmen wir im Restaurant als Buffetform ein, es war ausreichend und es wurden selbstgemachte Produkte angeboten. Das Restaurant hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, und im Jahr 2022 wurde es für die fränkische Küche ausgezeichnet.

Basilika Gößweinstein

Die Basilika Gößweinstein gehört zu den größten und heiligsten Dreifaltigkeitswallfahrtsorten Deutschlands. Und vom Erzbistum Bamberg ist es der zweitgrößte Wallfahrtsort.

Circa 70 Kilometer von Pottenstein entfernt befindet sich Wunsiedel. Kennt ihr das Felsenlabyrinth bei Wunsiedel? Denn dies ist ein wunderbares Felsenlabyrinth zum Wandern.

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Entdecke den Schliersee: Berge, Seen und Wasserfälle

Der Schliersee mit seiner gleichnamigen Ortschaft liegt circa 50 Kilometer südlich von München. Der Schliersee hat eine Fläche von 224 Hektar, ist 2,3 Kilometer lang und liegt auf einer Höhe von 784 Metern. Ganz idyllisch umrunden die Berge den Schliersee, und im See befindet sich die Seeinsel Wörth.

Schliersee
Schliersee

Spitzingsee

Man fährt die B 307, die Deutsche Alpenstraße, zwischen Schliersee und Bayrischzell. Dort geht es in der Nähe von Neuhaus zum Schliersee hinauf. Da, wo der Abzweig zum Spitzingsee abgeht, gibt es das Parkleitsystem. So erkennt man, ob vor Ort noch Parkplätze zur Verfügung stehen. Am besten und am einfachsten fährt man mit dem Linienbus vom Schliersee zum Spitzingsee.

Vom Parkplatz geht man nur ein paar Meter bis zur Strandpromenade. Dort befindet sich der Rundwanderweg mit einem Erlebnispfad auf einer Länge von 3,5 Kilometern. Und verschiedene Tafeln mit Wissenswertem über die einheimische Tierwelt, die sich in der Nähe des Ufers befinden.

Spitzingsee
Spitzingsee

Am Spitzingsee gibt es verschiedene Hotels, Gaststätten und Bergbahnen. Denn dort gibt es zahlreiche Wanderwege und im Winter ist dieses Gebiet ideal zum Skifahren. Ein Spaziergang um den Spitzingsee ist perfekt zum Laufen, denn dieser ist fast eben und somit für Kinderwagen und Rollstuhl gut geeignet. Wir haben für diesen Rundweg 1 Stunde benötigt. Denn von jeder Stelle des Sees gibt es beeindruckende Aussichtspunkte auf den See und die umliegende Bergwelt.

Der Spitzingesee ist ein Bergsee auf einer Höhe von 1084 Metern gelegen und hat eine Länge von 950 Metern und ist circa 300 Meter breit. Auf alten Karten wird der Spitzingsee als Stump See gekennzeichnet. Und er liegt 5 Kilometer südlich vom Schliersee.

Spitzingsee
Spitzingesee

Der Weg zu dem Josefstaler Wasserfall

Am besten fährt man mit dem Bus vom Schliersee zum Josefstaler Wasserfall. Oder wer doch mit dem Auto fahren möchte, gibt im Navigationsgerät die Josefstaler Straße 24 ein. Denn vor Ort gibt es nur ein paar Parkplätze. Von dort aus erreicht man den Josefstaler Wasserfall in circa 10 Minuten. Es wird auch ein Rundweg angeboten.

Freilichtmuseum Markus Wasmeier

Zwischen Neuhaus und dem Schliersee befindet sich das Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum. Dies ist ein überschaubares Museum am Rande der Ortschaft. Wer Interesse hat, kann das, denn dieser ist nicht so weit entfernt.

Der Schliersee und die Schlierbergbahn

Am Schliersee sind wir mit der Schlierbergbahn hinauf auf den 1061 Meter hohen Schliersberg gefahren. Die Schlierbergbahn fährt alle 15 Minuten, und man bezahlt an der Bergstation der Bergbahn. Direkt bei der Bergstation befindet sich die Schliersberg Alm. Dies ist ein Restaurant mit einem Hotel.

Schliersee Schlierbergbahn
Schlierbergbahn

Der Almstadl-Kiosk ist ein Selbstbedienungsrestaurant. Bei schönem Wetter genießt man auf der Terrasse eine traumhafte Aussicht auf den Schliersee und die umliegende Bergwelt.

Für Kinder ist es ein Paradies, denn hier gibt es einen sehr schönen Freizeitpark. Ein Alpenroller, ein Schwimmbad und eine Minigolfanlage sind ebenfalls vorhanden.

Café in Fischbachau

Das Café Winklstüberl bietet sehr leckere Kuchen und Torten an, welche auch zum Straßenverkauf angeboten werden. Die verwinkelten Gasträume laden zum Verweilen ein. Das Besondere ist in diesem Café sind die tollen alten Kaffeemühlen, welche ausgestellt sind.

Kaffeemühlen Schliersee
Kaffeemühlen

Wallfahrtskapelle Birkenstein

Eine Kapelle der besonderen Art ist die Wallfahrtskapelle Birkenstein. Die Kapelle wurde im Jahr 1710 von Johann Mayr erbaut und im Jahr 1786 wurde sie durch den Fürstbischof Ludwig Joseph von Welden geweiht. Zu dieser Wallfahrtskapelle gehören ein Freialtar sowie eine monumentale Kreuzigungsgruppe. Welche auf dem Hügel gegenüber der Kapelle liegt.

Die Gnadenkapelle befindet sich im Obergeschoss des Gebäudes. An den Wänden des offenen Ganges zeigen zahlreiche Bilder vom Maler Johann Waidinger, in denen zu dem Thema der Wallfahrten berichtet wird.

In der Kapelle sollte man den Altar ansehen; für die Besucher ist er sehr beeindruckend mit dem Bild von Maria und dem Jesuskind, umgeben von zahlreichen Engeln.

Wie wäre es mit einem Ausflug zum Tegernsee, der unweit vom Schliersee entfernt liegt? Oder in Bayrischzell befindet sich die Seilbahn zum Wendelstein.

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